Märtyrer der Liebe.
Roman von I. Schneider-Förstl.
2 Sortierung. Nachdruck verboten.
Elisabeth wußte das nur zu gut. Daher die Furcht, ihm mitzuteilen, daß sie in vierzehn Tagen Reichmanns Frau werden sollte. Ihre Äugen blickten noch immer nach der Richtung, welche das 2Iuto genommen hatte. Wie sollte sie es dem Vater beb bringen? Und doch war es besser, sie sprach mit ihm/als der Liebste. Sie war doch das Kind und würde rascher verzeihen und vergessen, wenn harte Worte fielen.
Die Füße waren ihr schwer. Sie verspürte eine lahmende Müdigkeit. Seit dem Morgen hatte sie mit Ausnahme der Mittagszeit keine Ruhepause mehr gehabt. Sich im Park ins kühle Gras legen dürfen und stillehalten und träumen. Aber man durste nicht. Hanna stand in der Küche und hatte die Hände voll zu tun. Sie mußte der Nimmermüden behilflich fein. Gewaltsam schüttelte sie die Schläfrigkeit ab und ging nach der Küche.
„Kann ich dir helfen, Hanna/"
Zwei graue Augen ruhten forschend auf ihrem Gesicht und sahen die quälende Sorge darinnen.
„War er nicht lieb zu dir, kleine Liese?"
Wie wohl das tat! Eine Mutter konnte nicht weicher fragen. Und Hanna war eine Mutter. Amme war sie Elisabeth gewesen, dann Wärterin. Die Mutter hatte sie bis zu deren Tod gepflegt uni) nach dsm Hinscheiden der geliebten Herrin die damals kaum achtjährige Baronesse in ihre Obhut ge< nommen. Sie war die einzige, die es wagen durfte, Merken eine Wahrheit zu lagen, mochte dieselbe auch noch so bitter schmecken. Bisweilen fürchtete er sie sogar, denn sie hielt niemals hinter dem Berge, machte nicht viel schöne Worte und traf jedesmal mitten ins Schwarze. Daß sie immer recht hatte, war die Ursache, daß Merken ihr tunlichst aus dem Wege ging. Aber wenn sie wollte, wußte sie ihn schon zu finden, und sie fand ihn oft.
^isabeth aber wurde von ihr mit Mutterhänden und Mutteraugen betreut. Doktor Reichmann stand nicht sonderlich in Gnaden bei ihr. Sie hätte ihrer kleinen Liese viel lieber den Helden aus irgendeinem Roman gewünscht, die sie Sonntags so gerne las.
Wie diese das Mädchen ihrer Liebe oergötterien, das sollte dieser Doktor nur einmal schwarz auf weiß vor Augen haben. Aber der war ja so hahnebüchen von innen und außen und griff zu mt Fäusten wie ein Holzknecht, und hatte obendrein noch einen Kopf, daß zehn andere sich den ihren daran zerschmettern konnten. — Ach Gott, ach Gott! Wenn die Liebe nicht so ein eigen Ding wäre! Ließ sich nicht locken, wenn man sie haben wollte, und nicht ausrotten, wenn sie einmal festen Fuß gefaßt hatte. Un- Elisabeth — Gott iei's geklagt —, die wollte nun absolut keinen anderen, als diesen Drachenritter Georg. Und sie sollte ihn haben! — Jawohl, sie sollte ihn haben, wenn es ausgerechnet gerade der sein mußte. Aber Frauenliebe ist so feinzerbrechlich Porzellan. Doktor Reichmann durfte nicht zu grob damit herumwerfen, daß es nicht in Brüche ging.
„War er nicht lieb zu dir?" Doll Zorn und Angst wiederholte Hanna ihre Frage und ließ ihren Liebling dabei nicht aus den Augen.
„O doch!" sagte Elisabeth. „Warum sollte er nicht?"
Sie band eine große weiße Schürze vor und sah abwesenden Blickes, wie die Alte an dem großen Herd Ringe zur Seite schob. Hannas Körperfülle wies trotz der meist sehr schmalen Kost eine beneidenswerte Runduny auf. Sie aß eben alles, das Wählerischsein hatte sie sich längst abgewöhnt. Die besten Stucke bekam der Baron, für Elisabeth wanderte immer noch ein geheimer Teller voll beiseite. Das stellte Hanna dann so zufällig in die Speisekammer, und die kleine Liese fand es als Vesperbrot. Dann lachten Hannas Augen aus dem noch immer faltenlosen, gesund geröteten Gesicht. Und sie konnte ganz erbost werden, wenn das Kind nicht alles essen wollte.
„Hanna!"
„Ja, mein Kindchen!"
„Wenn ich nur wüßte, woher ich Geld nehmen könnte!"
„lßeld? — Du heiliger Gott! Wozu brauchst du Geld?"
Elisabech lackte und legte von rückwärts beide Anne um ihren Hals. „Wozu braucht man denn Geld? — Zum Kaufen? — Nicht?"
„Ja, wahrhaftia, zum Kaufen, ja! Was willst du denn kaufen, kleine Liefe?"
„Mein Brautkleid!"
Jählings zischte ein Lössel Suppenbrühe auf den heißen Herd.
„Dem Brautkleid---"
„Stein seidenes, Hanna! Ganz einfach darf es fein. Und der Schleier — nicht gestickt — weißt du, so einer wäre zu teuer, und Myrten, ach Myrten haben wir selbst. Meine Stöcke blühen so reich. Hanna, sag' doch, wird's für ein Brautkleid reichen?"
„Ja, Kind, ja! lieber Jahr und Tag legt sich der Pfennig zum Pfennig, 's wird eine Mark draus, und werden ihrer zwei und mehr."
„Es müßte bald fein, Hanna!"
„Bald! Herr Jesus!"
Das Schmalz auf der Pfanne fing Feuer und brannte lichterloh. Elisabeth erschrak. Hanna noch mehr. Das gute Schmalz! So rar, so kostbar, und so wenig im Topf.
Wie die Laute sich in Hannas Ohren schmeichelten — und klangen doch wie Donnerworte in ihr Herz, als Elisabech nun gestand: ,Ln vierzehn Tagen bin ich Frau Doktor Reichmann!"
.Liese!" —
„Er will's so haben!"
.jawohl, er will's so haben. — Er will ganz einfach! Geprügelt gehört er, ge . .
„Hanna!"
„Nimm mir's nicht übel, kleine Liese, aber hast du chon einmal gehört, daß man von heut auf morgen heiratet?"
„O, schon oft."
„Ja, Gott ja, wenn's sein muß, daß einer am Sterben liegt und will nicht ledig in die Grube fahren, oder daß ein Mädel alles gegeben hat, was es zu geben hatte, und das Kind nicht zu Schanden zur Welt kommen soll — aber sonst! — Nun, der Herr Baron wird ihm schon das Nötige sagen."
Hanna blies mit breitgezogenen Lippen ihre Finger, welche dem Schmalzbrand zu nahe gekommen waren. „0 Gott, o Gott, dieser Doktor Reichmann mit seinem Eisenkopf!" Da hatte man’s nun!
„Hanna, wenn ich in vierzehn Tagen seine &rau nicht werden kann, werde ich es vielleicht nie mehr. Er geht fort. Wer weiß, ob er wiederkomrnt — und ich habe ihn so lieb, Hanna!"
Dabei rannen em paar schwere Tropfen über Elisabechs Wangen.
Was kümmerten Hanna Schmalz, Suppe und Fisch, wenn ihr Kind meinte. Sie wischte sich eilig mit dem Schürzenzipfel über die Augen und drückte Elisabech auf das niedere Bänkchen neben dem Herd, auf dem sie beide kaum Platz sanden. Wie weich ihre schwieligen Hände über die Finger des Mädchens strichen!
„Fort will er, dein Doktor? Wohin denn, mein Kindchen? Nach Afrika! Hu! Zu den Willen! Herr Jesus! Will er dich etwa gar mitnehmen?"
„Nein!"
Hanna atmete auf, wenn er ihr nur das Kind ließ, durfte er selber gehen, so weit er wollte. Da mußte er natürlich noch Hochzeit mit Liefe machen. So ein Mann, der war wie ein Sieb! Guckten fünfzig Mädels zu den Löchern hinein, machte er jeder schöne Augen und rüttelte sie, wenn es ihm nimmer paßte, daß keine hängenblieb, und ihr Kmd. das sollte sich nicht die Augen rot meinen. Schlimm genug, wenn er so weit roeg mar!
„Wenn nur Vater es müßte! — Wenn er nein sagt, Hanna?"
„Sorg’ dich nicht, Liese, ich bring’s ihm bei. Natürlich, auf einmal darf man s nicht sagen. Alle Heiligen, gab' das ein Wetter! Und bis er's erfährt, derzeit schaff' ich dir das Brautkleid iflttPtin bißchen Wäsche und mas man so braucht und . .
„Nein, Hanna, nein! Keinen Pfennig von deinem Geld? Ich tu's nicht! Er nimmt mich auch so! Ohne alles! Ich dachte nur, Hanna, wenn du mir raten könntest, woher ich's nehmen soll. Haben wir nichts mehr zu verkaufen an Obst und so . . ."
Ein schrilles Klingelzeichen unterbrach die Rede. Elisabeth sprang auf. Ihr Gesicht war ganz blaß geworden.
„Ich habe solche Angst. Hanna!"
„Laß nur, kleine Liesel, wird alles wieder recht. Ist schon so vieles recht geworden! — Sag’, daß der gnädige Herr in einer Viertelstunde elfen kann. Und sag' dem Friedrich, er soll kommen und servieren."
Sie wandte sich eilig nach dem Herd und nickte Elisabeth im Hinausgehen ermunternd zu.
„Sünd' und Schande," murmelte sic, „bas einzige Kind und muß den Vater fürchten!"
(Fortsetzung folgt.)
Nutzholzversteigerung
der Stadt Gießen.
Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen am:
Donnerstag, dem 3. März 1927, vormittags 10y2 Uhr beginnend,
in der Gastwirtschaft „Zur Liebigshöhe" in Gießen versteigert werden:
1 St. Eichenstammholz 1. Kl. — 1,67 fm in I Los
20 St. Eichenftammh. 3. Kl. — 19,96 fm in 9 Losen
88 St. Eichenstammh. 4. Kl. — 58,54 fm in 14 Losen
51 St. Eichenstammh. 5. Kl. — 24,83 fm in 5 Losen
13 St. Eichenstammh. 6. Kl. — 4,96 fm in 1 Los
23 St. Kiefernbauholz 3. Kl. --- 17,57 fm in 4 Losen
139 St. Kiefernbauholz 4. Kl. — 89,56 fm in 7 Losen
538 St. Kiefernbauh. 5. Kl. --- 238,92 fm in 10 Losen
889 Fichten-Dcrbstangen 1. Klasse — 102,08 fm in 10 Losen
686 Fichten-Terbstangen 2. Klasse = 32,02 fm in 6 Losen
• Eichennutzscheiter 5,8 rm in 2 Losen Eichennutzknüppel (Gartenpfosten) 0,7 rm in 1 Los.
Losceinteilungen nebst Zahlungsbedim gungcu können zum Preise von 50 Pf. für ba$ Stück von unterzeichneter Stelle be- zogen werden.
Gießen, den 16. Februar 1927.
Der Oberbürgermeister.
I. V.: Of. Rosenberg. 16048
Holzversteigerung aus den Freiherrlich von Nordeck zur Na- benau'schen Distrikten Münchwald, Ober- und Nieder Seildach.
Zeit und Ort der Versteigerung:
Montag, den 21. Februar 1927 vormittags 9 Nhr
in der Gastwirtschaft des Otto Rabenau zu Alten Buseck.
Ausgeboten werden:
Rutzscheitcr: Eiche 4 rm; Ruytnuppel: Eiche 36 rm; Derbstangen: Fichte 1. MI.
9,02 fm, 2. Kl. 0,56 fm; Nutzreisig: Fichte 10 rm. Rm Scheiter: Eiche 9, Fichte 6; Knüppel: Hainbuche 14, Eiche78, Aspe 2, Linde 2, Lärche 6, Fichte 12; Reisig: Hainbuche 120, Eiche 210: Stücke: Buchei, Eiche 19, Fichte 40.
Es wird gebeten, das Holz vorher zu besichtigen, da spätere Beanstandungen nicht angenommen werden Die blau unterstrichenen Nummern kommen nicht zur Versteigerung. Nähere Auskunft erteilt Herr Förster Wagner in Großen- Buseck und das unterzeichnete Forstamt.
Londorf, den 16. Februar 1927. 1602D
Hessisches Forstamt Rabenau.
vrenn- undNutzholzversteigerung im Martwald Bettenhausen.
Brennholz: Freitag, den 18. Februar 1927.
Scheitholz: 43 rm Buche, 5 rm Eiche. Kitüppel: 61 rm Buche, 49 rm Eiche. Durch- sorstnngsreisig: 106rm Buche, 228 rm Eiche. Astreisig: 105 rm Buche, 10 rm Eiche. Stöcke: 30 rm Eiche u.Fichte. 350Bohnenstg. Nutzholz: Samstag, den 19. Februar 1927.
Eichenstämme: 3. Ml. 8 St. -= 8,63 fm, i Kl St. 38 72 fm, 5. Kl. 75 St. 29,95 fm, 6. Kl. 44 St. 11,64 fm. Hainbuche: 5. und 6. Kl. 16 St. 3,25 fm. Fichtenstämme: 3. Kl. 1 St. 1,27 fm, 4. Kl. 3 St. 2,94 fm, 5a Kl. 21 St. 11,95 fm, 5b<MI. 48 St 11,85 fm. Fichten Derbstangen 83 St. - 3,92 fm. Nutzreisig: 14,3 rm.
Zusammenkunft au beiden Tagen vor mittags 10 Uhr an der Waldecke der Straße Bettenhausen—Muschenheim.
Bettenhausen, den 16. Februar 1927. Der Markvorsteher.
Rotb. 1587V
Gemeinschaftlicher Nutzholzvsrkauf in Grotzrechtenbach.
Am Samstag, dem 26. Februar 1927, von 9*4 Uhr ab kommt in der Gastwirtschaft Schmidt in Großrechienbach aus den nachverzeichneten Gemcindewaldun- geu folgendes Nutzholz öffentlich meist' bietend zum Berkaus:
1. Gemeindewald Weidenhaufen. (Aus- kunft Förster Meyer, Vollnkirchen.)
15 Eichenstämme Kl. 2 —- 1,36 fm, 156 Eichenstämme Kl. 3 — 5,30 fm, 105 Eichenstämme Kl. 4 = 2,88 fm, 1 Eichenstamm Kl. 6 = 1,25 fm (Schreiner- und Wagnerholz).
2. Gemeindewald Volpertshausen. (Auskunft Förster Mover. Vollnkirchen.)
2 Eichenstämme Kl. 1 N — 0,46 fm, 13 Eichenstämme KI. 2 N = 4,36 fm, 10 Eichenstämme Kl. 3 N - 5,95 fm, 7 Eichenstämme MI. 4 N — 4,45 fm, 1 Eicyen- stamm Kl. 5 N = 1,90 fm, 2 Eichenstämme Kl. 7 N = 4,14 fm (Schreiner- und Stellmacherholz), 9 Fichtenstämme Kl. la — 1,21 fm, 6 Frchtenstämme Kl. 1b — 1,48 fm, 4 Fichtenstämme Kl. 2a — 1,6lfm, 4 Fichtenstämme Kl. 2b = 2,44 fm, 4 Fichtenstämme Kl. 3a — 3,47 fm, 2 Kiefernstämme KI. la — 0,32 fm, 10 Kiefern- stämme Kl. 1b — 3,33 fm, 4 Micfern- stämme Kl. 2a — 2,44 fm, 6 Kiefern- stämme Kl. 2b — 4,96 fm, 1 Kiefernstamm Kl. 3a — 1,53 fm, 1 Kiefernstamm Kl. 3b
1,94 fm, 1 Lärchenstamm Kl. 2a — 0,31 fm (Bau. Schnitt- und Küferholz). 4 Fichtenstangen 2. Klasse.
3. Gemeindewald Vollnkirchen. (Auskunft Förster Meyer, Vollnkirchen.)
5 Eichenstämme Kl. 2N - 1,72 fm, 2 Eichenstämme Kl. 3 N — 1,25 fm, 2 Eichenstämlne Kl 4 N — 1,55 fm,
4 Eichenstämme Kl. 5 N — 4,02 fm,
2 Eichenstämme Kl. 6 N — 2,32 fm,
2 Eichenstämmc Kl. 7 dl — 2,38 fm (Alt-
eichen - Glaser- und Fournierholz). 2 rm Eichennutzscheit 1. Kl. (Küferholz), 46 Fichtenstämme Kl. la — 6,55 fm, 25 Fichtenstämme Ml. lb — 5,41 fm, 3 Fichtenstämme Kl. 2a — 1,30 fm, 1 Fichtenstamm Kl. 2b 0,58 fm, 6 Lär chenstämme Kl. lb --- 1,33 fm, 3 Lärchen stamme Kl. 2b — 1,24 fm.
4. Gemeindewald Reiskirchen. (Auskunft Förster Menger, .Kirschenwäldchen.)
19 Eichenstämme Kl. 3 — 13,63 fm, 51 Eichenstämme Kl. 4 — 51,85 fm, 16 Ei chenstämme Kl. 5 — 22,82 fm, 1 Eicken stamm Kl. 6 1,99 fm. (ES handelt sich
teils um Holz, sehr reife, alte Lichen, ohne Splint. Schreinerholz.) 2 Eichen stamme Kl. 5 — 0,70 fm, 4 rm Eichennutz scheitholz 1. Kl. (Küferholz), 5 rm Eichennutzrollen 2. Kl. (2 m lang), 1 Buchenstamm Kl. 6 =r 3,02 fm, 1 Buchenstamm Kl. 3 — 0,43 fm, 1 Buchenstamm Kl. 4 — 0,80 fm (gute Ware), 1 Eschenstamm Kl. 2
0,38 fm, 3 rm Eschennutzrollen 2. Kl. (3 m lang), 11 Kiefernstämme KI. lb — 2,33 fm, 6 Kiefernstämme Kl. 2a 1,61 fm, 139 Fichtenstämme Kl. la — 21,89 fm, 36 Ficktenstämme Kl. lb — 12,60 fm, 12 Fichtenstämme Kl. 2a — 7,57 fm, 1 Fichten stamm Kl. 2b — 1,03 fm (die Stämme sind 11—18 m lang), 56 Fichten ftangen 1. Kl. 10 Fichtenstangen 2. Kl. (lange Ware).
5. Gemeindewald Münchholzhausen.
(Austunst Förster Schüler, Forsthaus Finfterloh.)
4 Eichenstämme 3. Hl. 4,32 fm (Wag> net» und Schreinerholz), 5 Eichenstämme 4. Kl. - 6,30 fm, 18 Kiefernstämme Kl. lb
4,36 fm 13 Kiefernstämme Kl. 2a = 4,85 fm, 2 Kiefernstämme (Bauholz) Kl. 2b - 0,85 fm, 1 Kiefernstamm Kl. 3a — 0,60 fm.
6. Gemeindewald Hörnsheim. (Auskunft Förster Schuler, Forsthaus Finsterloh.)
2 Buchenstämme Kl. 3 4 N 2,18 fm.
7. Gemeindewald Klcinrechteubach.
(Auskunft Förster Meyer zu Vollnkirchen.)
64 Fichtenstämme Kl. la — 7,50 fm, 14 Fichtenstämme Kl. lb — 2,60 fm, 5 Fichtenstämme KI. 2b — 2,66 fm,
8 Kiefernstämme Kl. lb — 2,03 fm,
5 Kiefernstämme Kl. 2a = 1,47 fm,
2 Kiefernstämme KI. 2b = 1,27 fm,
1 Lärchenstamm Kl. 2a — 0,38 fm.
8 Gemeindewald Großrechtenbach. «Aus kunft Förster Schüler, Forsthaus Finsterloh.)
19 Eichenstämme Kl. 2 N = 6,96 fm, 26 Eichenstämme Kl. 3 N — 17,28 fm, 4 Eichenstämme Kl. 4 N = 3,67 fm, 1 Eichenstamm Kl. 5N = 2,38 fm.
9. Gemeindewald Lützellinden. (Auskunft Förster Schüler, Forsthaus Finsterloh.)
2 Eichenstämme KI. 2a - 0,89 fm, 12 rm Eichennutzscheit- und Knüppelholz (3 und 4 m lang), 14 Fichtenstämme KI. la — 1,80 fm, 72 Fichtenstämme Kl. lb — 16,39 fm, 26 Fichtenstämme Kl. 2a = 10,45 fm, 2 Fichtenstämme Kl. 2b — 1,28 fm, 10 Fichtenstangen 1. Kl., 20 Fichtenstangen 2. Kl.
Die näheren Bedingungen werden in dem Termin bekanntgegeben.
Zahlungsbedingungen sind günstig.
Aufmaß und Sortierung entsprechen der neuen preuß. Holzmessungsanweisung.
Großrechtenbach, den 15. Februar 1927.
Der Bürgermeister:
Schneider. 1591D
Holzverkauf.
Auf dem Wege des schriftlichen Angebotes soll aus nachstehenden Gemeinde Waldungen folgendes Nutzholz verkauft werden:
1. Gemeindewald Gwßrechtenbach (Distrikt: „Tiefer Graben") Insgesamt 33,04 fm (1 Los) 55 Fichtenstämme Kl. la — 9,31 fm, 59 Fichtenstämme Kl. lb ~ 18,15 fm, 6 Fichtenstämme Kl. 2a 4,07 fm, 1 Fichten stamm KI. 3a — 1,51 fm.
II. Gemeindewald .Kleinrechtenbach (Distrikte 11b—c)
Insgesamt 89,08 fm, und zwar: Los 1: 16 Fichtenstämme Kl. la bis 2b 9.28 fm, Los 2: 11 Fichtenstämme Kl. 3a bls 4a — 12,11 fm, Los 3: 24 Kiefern und Lärchenstämme KI.la bis 2b — 3,17 fm, Los 4: 144 Kiefernstämme Kl. lb — 28,10 fm, Los 5: 66 Kieferustämme Kl. 2a — 24,03 fm, Los 6: 24 Kiefernstämme KI. 2b bis 3b = 12,39 fm.
111 Gemeindewald Volpertshausen Fichteilstamme: 133,99 fm, Distr. 11c u. 14b Kiesernstämme:168,39 fm, Distr. 14cu. Ilb - insgesamt 302,38 fm und zwar: Los 1: 18 Fichtenstämme Kl. la bis lb 6,91 fm, Los 2: 34 Fichtenslämme Kl. 2a — 21,93 fm, Los 3: 41 Fichtenstämme Kl. 2b = 44,01 fm, Los 4: 18 Fichtenstämme Kl. 3a - 26,69 fm, Los 5: 13 Fichtenstämme Kl. 3b - 24,57 fm, Los 6: 5 Fichtenstämme Kl. 4a 9,88 fm, Los 7: 20 Kiefernstämme KI. la bis lb — 6,34 fm, Los 8: 94 Kiefernstämme Kl. 2a - 54,08 fm, Los 9: 84 Kieferustämme Kl. 2b — 72,89 fm, Los 10: 24 Kiefernstämme Kl. 3a — 26,67 fm, Los 11: 6 Kiefern stämme Kl. 3b und 4a 8,41 fm.
Das Ausmaß und die Sortierung ent sprechen der neuen preuß. Holzmessungs an Weisung.
Tic Lose tverden je nao) Gebot ins gesamt oder getrennt zugeschlagen.
Das Holz in den Waldungen Groß- und Kleinrechtenbach muß bis zum 1. Mai 1927, dasjenige im Wald Volpertshausen bis 5um 1. April 1927 entrindet sein, andern falls die Entrindung auf Kosten der Käufer erfolgt.
Die näheren Bedingungen werden im Termin bekanntgegeben.
Zahlungstermine: Fe ein Viertel am 15. Mai, 1. Juli, 1. Oktober 1927, 1. Januar 1928.
Nähere Auskunft erteilen für Großrechtenbach Förster Schüler, Forsthaus Finsterloh bei Wetzlar, für Kleinrechtenback und Volpertshausen Forster Meyer, Bolln kirchen.
S & F-Konserven
Millmnkn
, ®ofe 58^i
GeiiM-ErbsenDose 6!U
iSchade&Fiillgrabe
Filialen in allen Stadtteilen
1588c
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(Kreis Wetzlar).
15930
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... •/, Dose
Holzversteigerung.
Montag, den 21. d M.. nachmittags ! Uhr, kommt bei Gastwirt Decker in
Marinaden-Abschlag öismMeliM, Howe, Btntüerliige, SeleeWW N so s,
Detzberg aus dem Gemeindewald Detz- berg folgendes Nutzholz zum Derkauf:
4 Gichenslämme => 2,92 Fstm.
13 Rm. Eichen-Tluhscheit und -Knüppel
69 Radelholzstämme = 13,77 Fstm
138 Fichtenstangen 1. Klaffe
203 „ 2. „
151 „ 3. .
Krofdorf, den 17. Februar 1927.
Der Bürgermeister. 11614D
. ’/i Dose
. .. Vi Dose 62^
s &
Schriftliche, mit der Aufschrift „Holz verkauf" versehene Angebote sind bis zum Freitag, dem 25. Februar 1927, vormittags 9 Uhr, dem Bürgermeisteramt zu Großrechtenbach einzureichen, woselbst vormittags 10 Uhr die Leffnung der Angebote erfolgt.
Großrechienbach, den 14. Februar 1927.
das Feinste zu in Kreppelbacken Pfund 30 H
5-Pfnnd-Beu:el ..... 150 H 2-Pfund-Beutel . .. 60
AllSMSMl . Mund 21s, | MenllW 0 .... Pfund 23 -S)
aus dtrekien Importen, in den erprobten und beliebten Mischungen, außergewöhnlich vreiS- Xlb 4t X titt a
wer,. -Pfund-Paket
Der Bürgermeister: Schneider. Oberförsterei K rofdorf. Vrennholzverfteigerung am Dienstag, 1. März 1927,10 Uhr vorne., in Krofdorf, Wirtschaft Freund aus den Distrikten 11, 26 (Försterei Krof-
JJreiöelüeeren lose, Pfund (üu
F-Tee
Kokosfett garantiert rein......Pfund 56 H
I-Piund-Tafel............................ 58 H
Schweineschmalz rein amerikanisch. ... Pfund 82
darf), 49, 51, 52, 53, 54 und Tot. (Försterei Waldhaus).
Zum Ausgebot gelangen;
Eichen: ca. 40 rm Scheit und Kmipvel, 170 rm Reiser;
Buchen: ca. 960 rm Scheit unü Knüppel, 2000 rm Reiser;
Fichten. ca. 16 rm Scheit unö Knüppel.
Die blau durchkreuzten Holznummern werden nicht ausgeboten.
Stotiz. Bei der Nutzholzversteigerung am 24. Februar 1927, 10 Uhr vormittags, in ; Krofdorf kommen noch aus Distrikt 7 (Jungferannenwald) etwa 25 fm Erlen- । Stammholz Kl. 2 und 3, sowie ca. 15 rm ; Erlen-Nutzscheit (Rollen) und Nutzknüppel, ■2 m lang, zum Am gebot. 15921)
Holzversteigerung.
Tie Gemeinde Frankenbach verkauft Donnerstag, den 24. Februar 1927, Anfang vormittags 10 Uhr, auf demGemeinde- haus folgende Mengen Holz:
57 St. Eichenst. mit 27,52 fm, KI. 1—6
11 rm Eichen-Nutzrollen
2 St Äirschbäume mit 1,02 fm
8 Erlenstäinme mit 3,33 fm 172 St. Kiefernstämme mit 66,20 fm
60 St. Fichtenstämme mit 20,00 fm.
Frankenbach, den 14. Februar 1927.
Der Bürgermeister.
Wack. I605D


