Nr. 40 Drittes vlatt
Tießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Donnerstag, 17. Zebruar 1927
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TlcheLfiowotische Noten .
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unö das Jucken der Erkrankten Seile, immer unertraglld^r werden und den Kranken körper- Uch und seeillch zugrunde richten. Schlicr'lich bleibt dem verzweifelten Patienten nur noch übrig, sich auf dem Wege der Operation unsichere Heilung zu verschaffen. **
3tüß das fein? 3n den meistert Fällen Nein' unÄmr5iütorSDl^1l- ^Kseitig als solche erkannt u d sachgemäß behandelt, können mit großer Aussicht auf Erfolg auch ohne Operation beseitigt werden. Reben peinlicher Sauberkeit muß eine geeignete Salbe zur Anwendung kommen die die Knoten zur Schrumpfüüg brincll. die -schmerze •„ Imbm, die Emzündungen beseitigt.
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der Preußischen Boden-Eredit-Aktienbank und bei der Schlesischen Bvden-Erebit-Altienbank die Wiedereinführung der bei der Toldumpellung aufgegebenen Dorzugsaktien in mäßigen (3rauen iDeutlche Hypothekenbank 303 ODO Ml, Preußische Boben-Eredit-Aktienbank 250 000 Mk. und Schlesische Boden-Tredit-Aktienbank 150 000 Mk.) vorgeschlagen mit einem auf die drei Fülle der Auffichr-ratSwahlen. Satzungsänderungen und Auflösung der Gesellschaft b.schränkten zehnfachen Stimmrecht und zeitlicher Begrenzung der Bor- zugsrechte aus zehn Jahre.
" Süddeutsche Zucker A.G., Mannheim. Die Unterbrechung der Dörlennotierung der Aktien der zur süddeutschen Zucker A G. susivnierten Gesellschaften an der Frankfurter Börse ist notwendig geworden, da der Prospekt für die Süddeutschen Zuckeraktien mangels Set'ig- Teilung der Abschlußarbeiten noch nicht eingereicht werden konnte. Eine Hina'.'.sfchiebung der Einstellung der Rotiz war nach Ablauf der Um- tauschsrist nicht möglich. Die Bearbeitung des Zulassungsprospektes soll nunmehr nach Möglichkeit beschleunigt werden.
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Zellstoff 2UdinffntbttrQ . . . .
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Unter obn( gtiuiknibal . . 'iief.-rfdbril SiiQbfluftl . . .
Arankfurter Börse.
Frankfurt, 17. Sebt. Tendenz: Unsicher und Welter schwach. Der warnende Monats- bericht der Deutschen Bank, der die Kurse, an den Dividenden gemessen, als entschieden zu hoch be- zelchnel und sich vor allem gegen die wahli^fe Spekulation des Publikums wendet, üble an der Börse eine entsprechende Wirkung aus Daneben verstimmte die Derknappung des Geldmarlles zwischen dem Zahltag und dem Ultimo, und außerdem begünstigte der Dvrstotz der Baitte- fpelulation die s ch w ä ch e r e H a l t n n g. Besrn- ders betroffen wurden die letzthin Pari favorisierten Werte wie I.-G.-Farben und deren Konzernwerte Rheinstahl und Riebeck Montan. Autoaktien. Zellstofswerte usw. Am Montan- markt blieb die Zproz. Dividende des Stahl- trustes wirkungslos. 3m einzelnen herhren: Har- pener 3,5 Proz., Klöckner 3.75 Proz. Mannesmann 3,5 Proz. Rhein. Braunkohlen 1J5 Proz. Kali Westeregeln 6 Prvz.. Kali Aschersleben 1 Proz. Am Chemiemarkt 3.-G.-Farben zunächst 3,75 Pzt. schwacher. R'.ebeck-Monl an minus 5,5 Prozent. Großbankaktien bis 2 Pzt. schwächer. Die Metallbankgruppe schwächte sich in gleichem Maße ab. Bon ü l e k t r o io e r te n verloren AEG. 2 Pzt., Bergmann 1.75 Prozent, Licht u. Kraft 4,25 Pzt., Schuckert 3,75 Pzt., Doigt und Haefsner auf stärkere Abgaben minus 5L5 Prozent. Bauaktien nichtiger. Holzmann min. 3Pzt, Zement Heidelberg minus 2 5 Pzt., Dbcker- hoff minus 2.25 Pzt. Ton Zellstoffaltien büßten Waldhof 2 Pzt. ein. Motoren- und Maschinenwerte gleichfalls nachgebend: 21. 6.11. minus 2 87 Prozent, Karlsruher Maschinen minus 1,75 Pzt. Eine starke Einbuße erlltlen von sonstigen Wer- ten Spinnerei Hammersen minus 15 Pzt. Am Ein heil sm ar kte konnten Usa-Film flut 7 Proz. anziehen. Der Anleihemarkt zeigte weiter rückläufige Tendenz. Änleihe-Ablosung 31.25. Schutzgebiet 14,85. Am Geldmarkt horte man TageSgeld mit 5 Pzt., Monatsgeld 5.5 b's 6,75Pzt. 3m Devisenverke hr notierte Paris gegen London 123,72. Mailand 112 40 Lvndon-Kabel 4.8510. Die Reichsmark stellte sich gegei Kabel auf 4.2195. gegen das Pfund auf 20,47. Der weitere Börsenverlaus wurde freundlicher. so daß die Verluste teilweise wieder auf» geholt werben konnten.
Berliner Börse.
Berlin, 17. Febr. Die Tendenz der CssettenbSrfe war matt, da die Rede des Reichsfinanzministers und der pessimistische Ton in dem Monatsbericht der Deutschen Bank verstimmte. Das Publikum gab überwiegend 23er» kaufsauflrSge an den Markt, während gleichzeitig die Baiisefdckub'tion einen kräftigen Borstoß unternahm, her die ersten Kurie um 3 bis 6 Prozent und die schweren Spezialwerte vielfach noch stärker drückte. Dem Angebot stand anfangs nur eine sehr geringe Aufnahme- l u st gegenüber. Rach Festsetzung der ersten Kurse U-v.rbe die Tendenz freundlicher, da die Spekulation verschiedentlich Deckungen vornahm 3m allgemeinen blieb jedoch die Haltung unsicher und schwankend. Die Flüssigkeit des Geldmarktes konnte nicht wirksam werden. TageS» geld war zu 3 bis 5,23 Prozent reichlich an» geboten und konnte kaum Aufnahme finden. Monatsgeld 5,25 bis 6 5 Prozent. Warenwechsel 4.38 Prozent. 3m Devisen verkehr notierte Paris gegen London schwächer mit 123.70 bis 123,75. London-Kabel 4.8523.
frankfurter Kotreidebörse.
Frankfurt, 17. Febr. ES wurden notiert: Wetzen (Wetterauer) 29,50 Mk.. Roggen (inl.) 27, Sommergerste (für Brauzwecke) 25.75 bis 26-25, Haler (inl.) 21.75 b-s 22,50, Mais (gelb) 18,75 bis 19, Weizenmehl (inl., Svezial 0) 40 25 b's 40.75, Rogs:enmeh! 38 biS 33 50. We.zenklcie 13,75, Rvggenlleie 14 bis 14,25. - Tendenz. Ruhig. v
u ankfurtcr Lchlachtv.ehmarkt.
Frankfurt, 17. Febr. Auftrieb: 116 Rmder, 963 Kälber, 504 Schafe, 599 Schweins, Gö wurden notiert: Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 70 bis 75. mittlere Mast- und Saug- kalber 60 bis 69, geringe Kälber 52 bis 59. — Schafe: Mastlämmcr und jüngere Masthämmel (Weidemast) 50 bis 54. mittlere Mastlämmer, ä tere Masthämmel und gut genährte Schafe 45 bt« 49, fleischiges Schafvieh 33 bis 44. gering genährtes Schasvieh 33 bis 37. - Schweine: ^ettschwcine über 300 Pfund Lebendgewicht 61 bts 68, vollfleischiae Schweine von ca. 160 bl« 300 Pfünd Lebendzewichl 61 bis 65. fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Psund Lebend» gewicht 64 bi« 67 Sauen 58 bis 63 Mk — ^rktverlauf Kälber bei schleppendem.
6ct lebhaftem Handel ausverkauft. 3n Schweinen schleppendes Geschäft und' geringer ileberftartb.
Berliner Provuktenb-Irsc.
» "l l n. 16. Febr. Die teils unveränderten, teils befestigten Forderungen des Auslandes waren hier ohne Beachtung, da das 3ntereffe für überseeische Waren sehr gering bleibt. Auch ff« die Wellmarltprei(e auf die Tendenz des Berliner Getdeibehandels einen Einfluß nicht auSzuuben. Weizen wurde auf die prompte Ab- ladung hier etwas freundlicher aus Mittel- deutsch'and ang.'beten, doch waren dir Prcisforde- rungen mit wenigen Ausnahmen nicht durchzusetzen 3m Lirferungshandel wurde der März im Verfolg eimger Realisation schwächer. Mai du-
Scdungen 1 Marl Häher. Dieser letz, tere gewinni ging aber schon im weiteren 23er- «C5Lberloren. Roggen war durch» w,? hiZatfr ®et'te unb Hafer bliebt
Rnff? rnrr Klelcartikel und HilfSfutter-
stoffe still. Es wurden noliert für 1000 Kilo:
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Humidon-QalbTberbindet^alle Sn „?Af<^aftenr m hervorragendem Maße. 2$?" , ‘x iQn3 kurzer Anwendung läßt das ~3mit M fchvN viel EN. denn fallt der 3udtcli fori, so ver- ßlrc weitergetragener
onc,L. erst sann der Heilungsprozeß beginnen. Die Humidon-Salbe wird seit 3ahren r^Nsi 10 ^zweifelten Fällen gebraucht, und un» M'gc Kranke bezeugen, daß sie fast Wunder- otenste geleistet hat.
Aber die Humidon-Kur ist keine Wunderkur sondern das Resultat einer L.'V s-aftllch wobi° durchdacvten Arbeit. 3n dieser £ jhe >-nh Zn»
Äulefbt'Sblöfüno Nr l-Sovno dr>. Nr. 3nrO14"fl(HX) bo. ohne ?<neiöfuna?rr(?)t Iciuhfccebarpräniknahlelhc TrubSc -c ertb. Tollar Ant.
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Wirtschaft.
Die Tarifierungspläne der Reichsbahn.
Der jetzt gültige Gütertarif stammt aus den Galten 1920 23; er ist in den beiden letzten Jahren durch eine besondere Kommission der Reichsbahn einer Durcharbeitung unterzogen worben, zu beten Staebnifsen nunmehr viellung genommen werden kann
Die Arbeit hat den großen grundsätzlichen Fehler, daß sie mit der Höhe der Frachten sich nicht beschäftigt, sondern nur mit dem System und dem Ausbau deS Tarifs. 8in weiterer Fehler liegt darin, daß von der Leitung der Reichsbahn für die 2lachprüsung der Grundsatz ausgestellt war, daß das jetzige geldliche GesamterirägnlS auch bei der Reuordnung gewahrt bleiben müsse. Vkil dieser Bestimmung waren also etwaige Tarifermäßigungen zwangsläufig erheblich beschränkt, und zwar um so mehr, als die Reichsbahn bei ihren Berechnüngen von dem jetzigen Berkehr-mniana auSgcgangen ist und damit den wichtigen Gesichtspunkt völlig außer Acht gelassen hat, baß Tarisetleichterungen etsahrungs- »emüß verkehr-werdend wirken und dadurch höhere Erträgnisse bringen. Angesicht« dieses Sachverhaltes Ist e« kein Wunder, daß bet 3nhalt der Dotschläge der Reichsbahn eine starke Enttäuschung bereitet hat
WaS die Borschläge im einzelnen anacht, so ist der wich'.igste der, an dem Prinzip des Stassel- taris« sesriuhallen. Dieser Staffeltarif wurde in früheren Zeiten von den 3ndustrien, die in der Haupt achc auf nahe Entfernungen verschicken, Ziemlich stark bekämpft, da et eine erhebliche Belastung de« Rahverkehr« zugunsten des Fernverkehrs bedeutet, die um so stärker zum Ausdruck kommt, weil auf Entfernungen bis zu 237 Km. rund 80 Proz., und auf Entfernungen über 237 Kilometer nur rund 20 Proz. der Gewlchls- mengen befördert werden. Der Kampf gegen den Staffeltarif hat jedoch nachgelassen. AuS diesem Grunde hat man sich auch In interessierten Kreisen mit dem Vorschlag der Beibehaltung des Stassel- taris« abgefunden in der Erwägung, daß die zum Ausgleich für eine wirksame Ermäßigung dcv Rabsrachten angeblich erforderliche Erhöhung der Deltfrachten eine als unerträglich zu bezeichnende Mehrbelastung dieser Frachten zur Folge haben würde. Allerdings wendet man sich entschieden gegen eine noch writergehende als die bisherige Bevorzugung der wetten Entfernungen, da diese heute schon die Selbstkostei^ der Reichsbahn nur teilweise deckten und bereits zu sehr unliebsamen Standorts- und Wetlbewecbsverschiebungen geführt hätten. Um die an sich notwendige Ent° lasiung deS Rahverkehrs zu erreichen, wird die Wiedereinführung der früheren Stafielung der Abfertigungsgebühr im Rahverkehr gefordert, zumal dieser geringere Selbstkosten verursache als der Fernverkehr. Eigentlich sollte auch die Reicks- bahn für eine Enllastung des Rahverkehrs sich elnfehen, weil ihre viel zu hohen Rah.'arife beteil« eine weitgehende Abivanderung des Rah- verlehrö auf Kraslwapen mit einem Gebührcn» auSfall von rund 100 Millionen Mark zur Folge gehabt hat, ein Ausfall, der bei entsprechenden tarifärischen Maßnahmen der Reichsbahn zu Sinern großen Teil der Bahn wieder zusllehen würde. Gegen die von der Reichsbahn geplante Vermehrung der Tarisllalsen werden Cinwendun- gen im allgemeinen nicht erhoben, allerdings unter der Voraussetzung, daß Auftarifierungen In den neuen Klassen unterbleiben. Scharf kritisiert wird dagegen die Absicht, die Frachlsätze her Klasse E zu erhöhen, da in Ihr hauptsächlich die Rohstoffe befördert werden, bei denen an sich schon die Frachten, die auch von der verarbeitenden 3ndustrie als drückend empfunden werden, eine große Rolle spielen. Schließlich sei noch verwiesen auf die Absicht, die Cilgüter- srachten zu ermäßigen. Auch gegen diesen Plan wird kein Widerspruch zu erheben sein, wobei ie- boch vorausgesetzt werden muß, daß etwaige Ein- nahmeau-fälle im Cilgutverkchr auf keinen Fall durch eine Mehrbelastung deS Frachtgutverkehrs ausgeglichen werden dürfen.
Es wüte dringend zu wünschen, wenn die neuen Vorschläge 6er Reichsbahn sich vor allen Dingen auch mit einer Untersuchung der Mög- n«eitcn einer Herabsetzung der Tarlshöhe be- fopten, da hierin der Kernpunkt jedes Taris- teformtocrl« zu erblicken ist. 25efenfHd) für eine Beurteilung der hier vorhandenen Möglichleiteit Wäre allerdings, baß die Reichsbahn ihre eigens für die Zwecke der Tarifneuvrdnung dngcftcllien statistischen Arbeiten bet öffentlichen Kritik zu- gänaia machen würde, was sie bisher leibet aus unenindttchen Ursachen untetlaffcn hat.
GemeinschaftSgruppe deutscher Hypothekenbanken Die in der Gemein- schaflsgruppc deutscher Hi)pothelLnbanlen Der- *wHten Danken, deren Allien opital Eade 1926 44 Mill. Mk. gegenüber 30 417 675 MV Ende 1925 betragt weisen nach angemessenen Rückstellungen etnen Gcsamtretngewinn für 1925 von 6 750 464 Marl aus. Hieraus sollen 8 Proz. Dividende verteilt werden, ferner schlüssclmähig 2 2'0 000 Dark offenen Reserven, 303 000 Mk. Wrhlsahris» einrichlungen zugesührt und 534 90S M.V auf neue Rechnung vorgelragen werdeiu Bei drei Banken bet Leipziger Hypothekenbank, der Mecklenburgischen Hypolhekcn- und Wcchselbank und der Schlesischen Boden-Eredit-Altienbank, bei denen der Pfandbriesumlauf sich bet gesetzlichen Um- laussgrenze bereits jetzt nähert oder Voraussicht» lich demnächst nähern wird, ist eine Akiienlapi- talserhöhung in Aussicht genommen (bei der Leipziger Hypothekenbank 1 500 000 MI., bei der
Hypotheken- und Wcchselbank 1000 000 Mk. und bei der Schlesischen Doden- Credtt-Altienbank 2 000 000 M. ). Außerdem wird bet der Deutschen Hypothekenbank Meiningen, bei Sind Hämorrhoiden heilbar?
x . Hnö, uein! Denn ein Härnorthoidenlranker wltkltch ernste Leiden vernachlässigl. wird es ihm immer großes Qual bereiten. Die an- längs unbedeutenden Knoten am Darm wachsen. ^r;Sr?Cril tln Darm hinein und platzen IchUeßlich auf. Dann besteht die Gefahr, daß Blutgerinnsel in die Tlutbahnen kommen und dort zu sehr gefährlichen 23erftopfungen führe.i. Es kommt hinzu, daß die Schmerzen, das Bremien
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vk .Roten Sperre" — ein chinesischer (Prijelmbunb.
3n öcu Kbigcn chitiefucht i irren ist cm neuer Gebeimdund entstanden, der in seinen Ge bräucken und Anschauungen diel mit dem bc- rüduigten Bund der „Borer ‘ gemein hat. Diese Gesellfchast deren Mitglieder (ich die .Roten Speere" nennen, ist besonder« in bet Provinz Honan verbreitet, richtet sich aber nicht gcp.cn öle Fremden, sondern gegen die Soldaten. Biele Tausende von Bauern und Arbeitern, die unter der Willkür und Grausamleii der Truppen schwer gelitten haben, bekämpfen jetzt die Soldaten bet Aordarmee. unter Marschall Ehcmg. mlf allen Mitteln. Sie tragen rote Speere, daneben aber auch Keulen und alt$ Lunte.,gewebre. halten sich wie eS auch die Boper taten, für gefeit gegen Äugeln und gehen mit größter Suonbclt und Entschlossenheit vor. Dieser Guerilla-Kcieg In der Provinz Honan, durch den auch die OkabrungSzii- fuhr sehr gehemmt wird, bereitet der Qlorhattnec große Schwierigkeiten.
Die Schreckschußwasfe bet Frau.
Der Kamps gegen die Einbrecher, die besonders in der Großstadt eine immer wachsende Gesahr bedeuten, darf auch die Frau nicht ungern ftet finden, und er hat eine lebhafte Rach- fragc nach Revolvern und Hunden hervorge» rufen. „3d) habe.' sagte ein W.issenhändler dem Berichterstatter eines Londoner Blallcs. .in der lebten Zeit Hunderte von „GlckerhellSwafsen" verkaust. Hauptsächlich sind Frauen die Käufer. Ein Waffenschein ist zu ihrem Erwerb nicht nötig, denn es handelt sich ja nicht um eine wirtliche Wasse. Aber immerhin Ist sie schreck- erregend denn sie sieht wie ein wirklicher Revolver. aus, und wenn man sie abfeuert, gibt es einen ähnlichen Knall." Tatsächlich ähneln diese Wassen so sehr einem lebriisgefäßrllchcn Revolver, daß jeder Einbrecher, dem sie ent- gegengehalten werden, zweifellos sogleich die Hände emporheben und nach dem Knalle schleu- nigfi öabonlaufen würde, sroh danlber, urtDer» letzt zu entkommen. Doch eine ebenso wichtige Rolle im Schuhe gegen die Einbrecher gebührt dein Hrtnde. 2lls den zur Bewachung des Heimes am besten geeigneten Hund bezeichnete der Leiter der B'llzeihund-Station, Richardson, Foxterriers und Anredales. .Die Hauptsache ist," so crtlärtc er einem Besucher, „daß der Hund Alarm gibt. Zu diesem Zwecke soll er ant Abend abgcbimöen werden und sick in einem int Mittelpunkt des Hauses gelegenen Raum aufhalten, wo er imstande ist, jeden Einbrecher sofort zu hören, ohne daß dieser Ihn sogleich nteöerfc;'. igen oder vergiften kann. Die inneren Berbtndungstüren sollen offen gelassen werden. Doch muß man sich immer Vorhalten, daß nicht jeder Hund . um Wachhund geeignet ist 2lber es gibt zahllose Fälle, in denen die Hunde Einbrecher verscheucht haben. So hat vor einiger Zeit ein Airedale in Wimbledon nicht nur die Einbrecher aus dem Hause Vertrieben, sondern ihre Verfolgung ausgenommen und einen von ihnen im (Sorten solange sestgehalten. bis seine Gefangennahme erfolgte."
Rundfunk-Programm.
Freitag. 18. Februar:
3.30 bis 4 UT)r: Die Stande der Jugend. 4.30 bis 5 45 Uhr: Hausfrauennachmiltog. Programm u. a.: „Pestalozzis Bedeutung für die Frauen", Vortrag von Ella Sckwarz. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Vc|e- stunde. 6.40 bis 7 Uhr: „Giacomo Pucclni", Vortrag von Klaus Wetlftiacter, Erster Kapellmeister des Frankfurter Opernhauses. 7.30 Uhr: Ueberira gung aus dem Frankfurter Opernhaus: „Tosco", Oper in drei 'Akten von (Biacomo Pucclni.
Geschäftliches.
Für das leibliche Wohlergehen der ganzen Familie fühlt sich die Hausfrau verantwortlich, und wenn es ihr oft nicht leicht wird, mit dem Gelbe auszukommen, so wird doch jeöe Abwechselung im Küchenzettel freudig begrüßt werden. Ein O e t ke r - P u d d i n g zum Bcisprel wird ft218 allseitige Zustimmung finden, weil er nahrhaft, wohlschmeckend und sehr preiswert ist. Ein Päckchen ist für 3—6 Personen ausreichend.
— Die Grippe sucht heute viele Familien heim. Es ,st ärzllich festgesrellt, baß die Gefahr der Ansteckung vermieden werden kann, h>?nn die sehr schnell wirkenden und ausgezeichneten Hustenbonbons Kaiser's Bruft-Caramellen mit den 3 Tannen" verwendet werden. Auch bei der Krankheit selbst leistet L:/:8 Präparat ausgezeichnete Dienste. D'.e Kaiser « Brust^Tara- mellen können deshalb überall empsof len w-rden.
“ --^echt Franck mit bet Kassee- w uh e hat sich unter allen Kaksee-Zusätzen die Unbestrittene Führung gesichert. Seit nahezu 100 Zähren haben Millionen deutscher HouSsrauen aIs , unentbehrliches Kaffee - Zufahm'.tiel schätzen gelernt.
Sprcriisrniidei» der Nfrväklivn.
. ^2 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags.
-amslag nachmittag gefchkossen.
V. Ihn«1 nkc al liehe V'
Charakter- Beschreibung
aut Grund der Han<1 ichrllt.
lieber dieicS bodunterelTJinc Thema spricht der bei übm e missen,chnßl. e.iaDüoluae und Wbeioriler O1K i:untre dhi Ärcltan, dem 18. Kebrnnr, » ) br abends, im $1 afuolifdien Vcreiuebnus. $,aVifnr3rUiy,t. 1 r. ,m E-arverkaus bet (ItialUet, Udnilnlieiibaubluna. und an bei Abcn taffe
Seiner versäume diesen Vornan »u beuchen. Er tst emn o nützlich wie no.wenvi- für jeden, in jeder LteUun-i. Der übrr den Eba atier feinerl’iunien'djcn Ietn,,nuf<- Elnfmifluttnen iu üen« f.uafthdjer cha.a.ierolog. Analysen für da» Piiuat- uno Berufsleben. «Aleiveb unge,wunaeneS Tlnien
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