Einzelbild herunterladen

oes Lebelungen". Erster Tag: Die Walküre. Schauspielhaus. Dienstag, 18. 3an.. 7 bis 10*/2: Qiibclungen 1. Teil. Mittwoch, 19., 8 bis 10/i: George-Gastspiel: Fräulein Julie. Hierauf: Der Kammersänger. Donnerstag, 20., 8 bis IO1/*: George-Gastspiel: Fräulein Julie. Hierauf: Der Kammersänger. Freitag, 21., 8 bis 10: Die zwei Abenteurer. Samstag, 22.. 8 bis IO1/« George- Gastspiel Fräulein Julie. Hierauf: Der Kammer­sänger. Sonntag, 23., 3 bis 6: Minna von Darn­helm. 8 bis IO1 Hamlet in Krähwinkel.

Wirtschaft.

Der Jahresabschluß der Friedr. Krupp A.-G.

Die Gesellschaft weist für das am 30. Sep­tember 1926 abgclausene Geschäftsjahr einen Verlust von 2 106 227 Mark (i. 03. Verlust 15 293 772 Mark) aus, der aus sonstigen Rück- stellungen gedeckt werden soll. Zu dem Abschluß ist zu bemerken, daß die Bilanz diesmal einen außerordentlich flüssigen Eindruck macht und die Aationallsierungsmaßnaßmen gerade bei der Fr. Krupp AG. ihren Zweck voll und ganz erfüllt haben. Die Steuern und Soziallasten erfordern bei 33 015 246 (i. 03. 32 132 255) Mark Betriebsüberschuh 12 387 797 (15 593 124) Mark für Steuern und 8134 092 (6 539189) Mark für Angestellten- und Arbeiterversicherung. Wenn die Steuern um zirka 3 Mill. Mk. geringer als im Vorjahre sind, so erklärt sich das aus der ge­ringeren Belegschaft. Für freiwillige Wohlfahrtsausgaben sind 5245473Mk. (5 295 515); für Zinsen 3 063 995 (4 243 941) Mk. und für Abschreibungen 6 290116 (15 754 257) Mark ausgewiesen.

Aus dem Geschäftsbericht geht hervor, dah die Rationalisierungsmahnahmen erfolgreich gewesen sind. Die ersten sechs Monate des Ge­schäftsjahres litten unter dem allgemeinen Zu­stand der Wirtschaft. Dann trat jedoch ein be­deutender Umschwung ein. Die Kohlenzechen konn­ten bei weiter steigenden Absahverhältnissen ihre Förderung bedeutend erhöhen. Die Erzgruben konnten z. L. wieder in Betrieb genommen wer­den. Die Friedrich-Alfred-Hütte, die im Anfang des Geschäftsjahres nicht voll arbeiten konnte, war voll beschäftigt. Auch der Eisen- und Brücken­bau entwickelte sich günstig. Die Mülhofener Hütte arbeitete befriedigend, während die Saynerhütte, da veraltet, demnächst stillgelegt werden soll. Die Guhstahlfabrik Essen ist der einzige Betrieb, der eine dauernde und sichere Rentabilität nur durch den bekannten Aufbau erlangen wird. Die Essener Stahlwerke haben gegen Ende des Jahres sehr befriedigend gearbeitet. Reue Patente für Jzelt- Flußeisen, unmagnetisches Gußeisen für Karosse­riezwecke und ein neues WerkzeugmetallWidia" ergaben hier u. a. guten Absah. Der Maschinen­bau weist einen erheblichen Verlust auf. Auch die Beschäftigung im Lokomotiv- und Wagenbau war unzureichend. 3n der flüssigen Bilanz sind it a. ausgewiesen: Grundeigentum und Werks­anlagen mit 168 123 372 Rm. (L V. 185 596 875 Rm.); Vorräte zeigen einen Rückgang von 85 724 063 Rm. auf 44 534 755 Rm. wohl im Zu- sammenhang mit der gesteigerten Konjunktur. Kasse, Wechsel, Schecks ergeben 4 273 377 Rm. (12 140 697), Wertpapiere und Beteiligungen sind mit 55 372 028 (51 584 532) Rm. ausgewiesen. Die Erhöhung erklärt sich aus der Beteiligung beim 'Stumm- und Rombach-Konsortium. Bankguthaben . sind erheblich auf 14 Oll 398 (i. V. 5 007 991) \ Rm. gestiegen. Waren und sonstige Schuldner - ergeben 38 195 705 Rm. (39 703 146), Schuldner aus Werkgemeinschastsverrechnung 17 343 213 , (26 249 637) Rm. Auf der anderen Seite ist die gesetzliche Rücklage 16 Mill. Rm. geblieben, wäh­rend sich die Sonderrücklage durch Deckung des vorjährigen Verlustes auf 8 706 227 (24 Mill. Rm.) ermäßigt. Deckungen für Schäden und Ver­pflichtungen sind mit 27 315 723 Rm. (29,5 Mill. Rm.) vorsichtig bewertet. Sonstige Rückstellungen sind von 9513 568 Rm. auf 17 094 753 Am. ge­stiegen. Die Guthaben der Werksangehörigen find mit 2 009 419 Rm. um ca. 500 000 Rm. gestiegen. Die verminderte Anleihesuinme von 48 100 133 Rm. (i. V. 56 253 034) ergibt sich auÄ der Rück- !Zahlung von Dollarkrediten. Die Anzahlungen ind von 22 169381 Rm. aus 9 571 468 Rm. in- olge Ausführung größerer Objekte zurückgegangen Waren- und sonstige Gläubiger mit 16 568 468 (26 295 384) Rm. beweisen ebenso wie der Rück­gang der Dankgläubiger auf 385 289 Rm. und der laufenden Akzeptverpflichtungen auf 2 943 160 (21 898 858) Rm. die große Flüssigkeit der Dilanz. Gläubiger aus Werkgemetnschaftsverrechnung er­scheinen mit 23 630 001 (36 315 050) Rm., das AK. beträgt bekanntlich 160 Mill. Rm.

3n dem neuen Geschäftsjahr hat sich die Lage der Friedr. Krupp A.-G. weiter recht günstig entwickelt. Die Hütten, Zechen und Stahlwerke, sowie einige weiter verarbei­tende Detriebe sind voll beschäftigt. Auch der Geschäftsgang der Gußstahlfabrik ist ewns befrie­digender geworden. Die Firma hatte im Dezem- der 1926 die größte Stahlproduktion seit Bestehen der Gesellschaft. Die Aussichten find also günstig, so daß vielleicht wieder mit Aus- schüttung einer bescheidenen Dividende zu rech­nen ist.

Friedrich Krupp, Grusonwerk A.-G., Magdeburg.

Die Gesellschaft weist bei einem Detriebsüber- schuh von 3466963 (3 729 648) RM. einen Ge- toi nn von 307 583 (694906) RM. ans bei einem Aktienkapital von 10 Mill. RM. Dieses Ergebnis ist deshalb bemerkenswert, weil fast alle anderen Maschinenfabriken ungünstiger gearbeitet haben. Friedr. Krupp, Gcrmanlawerst 21.-®., Klel-Gaarden.

Auch diese Gesellschaft hat sich in den letzten Monaten und besonders im neuen Geschäftsjahr sehr befriedigend entwickelt, obwohl sie für das ibgelaufene Geschäftsjahr noch einen Verlust von 161^o RM. ausweist, der von der Friedr. Krupp A.-G. übernommen wird. DaS Aktien­kapital beträgt 3 Mill. RM.

Uklien-Gesellschasl für Unternehmungen der Eiscn- und Stahlindustrie, Berlin.

t Die Gesellschaft zeigt ebenfalls eine sehr befriedigende Entwicklung. Der Konjunkturausstiea k>at sich in den letzten Monaten, besonders im aeuen Jahre, deutlich bemerkbar gemacht Der Sewinn beträgt 82383 RM.

Die Hauptversammlung genehmigte einstimmig die vorstehenden Abschlüsse Krupp von Bohlen undhalbach machte in >er Hauptversammlung interessant« Mitteilungen Iber den Verlaus des Geschäftsjahres und die Mög. ichkeit, die Werke wieder rationeller zu gestalten, «nd führte aus, daß nur weitere schärfste Konzentra- !ion die augenblicklich befriedigende Lage aufrecht­

erhalten könnte. Dabei werde es nötig sein, den Betrieb der Essener, im Kriege sehr vergrößerten Anlagen weiter zu verkleinern. Schon im ubgelau- fenen Jahre sei eine Verminderung der Belegschaft vorgenommen worden, und es wäre im Interesse auch der Essener Einwohnerschaft sehr zu begrüßen, wenn der Plan des Oberbürgermeisters durch Ein­gabe eines Staatskredits zum Ausbau der Essener Werke durchgedrungen wäre. Krupp von Bohlen und Halbach ging sodann auf die bereits gekennzeich­nete Verflüssigung der Dilanz ein, die ein Herab­sinken der kurzfristigen Berbindlichkeiten von 70 auf 30 Mill. RM. und eine Steigerung der Bankgut­haben von 5 auf 14 Mill. RM. ergeben habe. Der Aufsichtsrat habe von seiner Ermächtigung, die 60 Mill. RM. Vorratsaktien einzuziehen, keinen Ge­brauch gemacht. Im kommenden Jahre könne man hoffen, die volle Auswirkung der bekannten Ratio­nalisierungsmaßnahmen zu erwarten. Auch im neuen Jahre habe die Konjunkturbelebung, zu der der eng­lische Streik den Anstoß gegeben hat, angehalten. Es sei zu hoffen, daß diese nicht nur eine vorüber­gehende Erscheinung ist. Hierzu foinrnc die Wäh­rungsstabilisierung der westlichen Länder und das Arbeiten auf außenpolitischem Gebiet durch die Reichsregierung, das zwar praktische Erfolge noch nicht brachte, aber eine Besserung der internationalen Beziehungen herbeigeführt Hobe. Zu begrüßen sei vor allem die internationale Rohstahlgemeinschaft, die sich hoffentlich ebenso wie die deutschen Verbände bewähren werde. Die deutsche Industrie konnte ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, und man könne sagen, daß man im letzten Jahr, wenn auch viel zu lang­sam, ein gutes Stück vorwärtsgekommen sei, so daß nach Ueberstehen des schweren Winters eine günstige Frühjahrs- und fernere Entwicklung zu erwarten sei. Aus diesen Gesichtspunkten heraus sei zu erhoffen, daß das neue Geschäftsjahr auch für Krupp eine günstige Entwicklung mit sich bringen wird.

Die Reichsbahn im Jahre 1926.

Die Reichsbahngesellschaft veröffentlicht jetzt ihren Bericht über das Jahr 1926. Der Güter­verkehr senkte sich, dem Bericht zufolge, zunächst 1926 die rückläufige Tendenz des Jahres 1925 fortsehend noch weiter. Dom Februar an begann sich der Güterverkehr langsam zu erholen und erreichte anfangs Mai die vor- lährige Höhe, bis schließlich infolge des englischen Bergarbeiterstreiks und durch zunehmenden Ver­sand deutscher und zunehmenden Durchtransport polnischer und tschechoslowakischer Kohle eine starke Aufwärtsbewegung einsehte. Rach dem Streik­ende setzte ein Rückgang ein. Der Güterzug­verkehr nach Belgien und Frankreich mußte im Zusammenhang mit der tarifarischen Llnterbin- dung des Ruhr- und Mosel-Wegs durch die belgischen Strecken zweimal völlig u'mgestellt wer­den Der elektrische Zugbetrieb wurde 1926 auf weiteren 110 Kilometer Streckenlänge aufgenommen. Jrn internationalen Durchgangs­verkehr und im direkten Auslandsverkehr wurde die bisherige Wettbewerbstarifpolitik fortgesetzt. Der Jahresabschluß, der irn vorigen Jahre einen Betriebsüberschutz von 819 Millionen Reichsmark erbrachte, liegt für dieses Jahr noch nicht vor. Es kann aber, dem Bericht zufolge, mit einer hinreichend befriedigenden Bilanz ge­rechnet werden. Durch weitere Llmstellungen im Werkstättendienst war es möglich, in dem Be­richtsjahr das ständige Personal von 692 104 auf 655 968 Köpfe zu senken.

Süddeutscher Produktenmarkt.

jwd. Die schwankende Haltung der überseeischen Welzenexportländer dauerte auch in der abgelau­fenen Berichtswoche an. Die im Verlaufe der Woche teilweise gemeldeten Kurserhöhungen konnten sich jedoch nicht behaupten. Der Markt neigt neuerdings zur Schwäche. Die großen verfügbaren überseeischen Weizenexportmengen und die ganze sonstige Lage lassen eine begründete Hausse nicht aufkommen.

An den süddeutschen Märkten war das Geschäft in Weizen ruhig, Mühlen und Handel verhalten sich im Hinblick auf schleppenden Mehlabsatz weiterhin abwartend. Von größeren Umsätzen in Weizen sowie in Weizenmehl hat man nichts gehört. Roggen liegt dagegen im Änland, sowie im Ausland, gegenüber der letzten Woche wesentlich fester und ist hierin etwas lebhafteres Geschäft zu verzeichnen gewesen. Auch in Roggenmehl kamen Geschäfte zu erhöhten Preisen zustande. Immerhin läßt sich nicht ver­kennen, daß man in Anbetracht der immer kleiner werdenden Preisdifferenz zwischen Weizen und Roggen» bzw. Weizenmehl und Roggenmehl äußerst vorsichtig zu werden beginnt. Die allgemeinen Preise sind derzeitig: Weizen, ausl. 30,75 bis 32,75 (Plata- weizen ca. 29,75), Weizen, inl. 29.50 bis 30, Roggen, außl. 26,50 bis 26,75, Roggen, inl. 25,75 bis 26, Weizenmehl, südd., Jan.'Febr. März 40,50 bis 40,75, Weizenmehl, südd., April/Mai 39,75 bis 40, Roggen» mehl, südd. und nordd. 35,50 bis 37,50. Gerste und Hafer lagen etwas fester bei mäßig höheren For- derungen. Braugerste je nach Qualität 26,50 bis 30, Futtergerste 21,50 bis 22,50, Hafer, inl. 19,50 bis 20,25. Mais wurde lebhafter gehandelt. Man zahlte für La Plata-Mais Mannheim disponibel bzw. er­wartet 18,75 bis 19 Mt. mit Sack. Am Futtermittel­markt hält das Geschäft gut an und werden zufrie­denstellende Umsätze enieit. Insbesondere die Nach­frage nach prompten Mühlenprodukten ist weiterhin groß und kann nur unzureichend befriedigt werden. Oelkuchen sind etwas reichlicher am Markt. Man forderte für Weizennachmehl 22 bis 22,25, Weizen- futtermehl 14 bis 14,75, Weizenkleie, fein 11,75 bis 12, Weizenkleie, grob 12,50 bis 12,75, Erdnußkuchen 20,25 bis 20,75, Rapskuck)en 16,75 bis 17,50, Malz, keime mit Sack 16,25 bis 16,75, Biertreber mit Sack 16,50 bis 17 Mk.

. 'Die amtliche Großhandels! n de x- zrsfer. Die auf den Stichtag des 12. Januar berechnete Großhandelsmdexzisfer des Statisti­schen Reichsamtes beträgt 135,7 gegen 136,5 am 5. Januar. Die Indexziffer der Ägrarstoffe ist gegenüber der Vorwoche um 1,7 Prozent zurück- gegangen Die Indexziffer der industriellen Roh­stoffe und Halbwaren hat leicht um 0,1 Prozent angezogen, während di« Preise der industriellen Fertigwaren um 0.1 Prozent nachgegeben haben. Der Gesamtindex ist um 0,6 gesunken.

Berliner Börse.

$ Cwo '1 ' 17\$0TL Der erste Börsentag der neuen WoA brachte bei Eröffnung des Geschäftes auf verschiedenen Gebieten dec Aktienmärkte eine 5.° U1' c/7 ® ^9 un g , die etwas unerwartet kam. Die Spekulation schöpfte aus den günstigen Mel­dungen über die Beschäftigung der westdeutschen Esienwerke und aus der flüssigen Bilanz der Krupp» AG. eine Anregung zu lebhaften Käufen in

"aHien ®Ieid)3eitig blieben Kaliaktien bet sprunghaft erhöhten Kursen gefragt. Auch bje Werte des Elektro Marktes lagen fest Das Interesse der Spekulation wandte sich au- v«rdem einer größeren Anzahl von Spezial-

papieren zu, bis schließlich die Gesamtstim- mung unter dem Eindruck dieser Sonderbewe­gungen bemertenswert fest wurde. Kurssteige- rungen von 5 bis 7 Prozent waren mehrfach zu verzeichnen. Im Durchschnitt konnte sich das Riveau der Termin- und variablen Werte tun ein bis zwei Prozent heben. Die Prämiererklärungen nahmen einen glatten Verlauf. Am offenen Geldmarkt hielten sich die Sähe ungefähr auf der bisherigen Höhe. Tagesgeld war zu 3 bis 4,5 Prozent und darunter angeboten. Mo­natsgeld 5 bis 6,5 Prozent. Warenwechsel mit Großbank-Giro 4,63 Prozent. Da kurzfristige Mittel in großen Betragen nicht untergebracht werden konnten, bestand eine erhebliche Rach frage nach Devisen. Die Reichs­mark schwächte sich daher gegen Kabel auf 4.2155 bis 4,2165 ab. Paris gegen London befestigt mit 121,95. London-Kabel kaum verändert 4,8530.

Dörfenkane.

Frankfurt a.M.

Berlin

Sdjiua» Kur,

1-Uht- Nur,

Schind-'Anfang

Siut, 1

Datum:

15. 1.

17. 1.

15. 1. 1 17. 1.

5% Deutsche ReichSanleihc . 4% Deutsche NeichSanlciye . 3Vt°/n Deutsche Ncichsanlethe 3°/0 Deutsche Ncichsanleibe . Tcuische Svarprämicnanleihe 4% 'preußische fionsolS . . .

4% Hessen...........

3'/»% Hessen..........

3% Hessen...........

Deutsche Wertb. Dollar-Anl- dto. Doll.-Schatz-Anweisng. .

4°/o Zoll türken 5% Äoldmcxikaner Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Pnvat-Bauk. Darinst. und Nartonalbant . Deutsche Bank.........

Diökonto Commandit . . . . Dresdner Bank . . Metallbau! Mitteldeutsche Kreditbank. . Leite, reichliche Kreditanstalt. Netchöl-ank...........

Bochumer Guß . ...... Buder.iS Caio Deutsch Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpencr Bergbau......

Kaliwerke AscherSleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurahütte........

Mannesmann ........ Mansicldcr Oberbedarf . . Pbönir Bergbau Rheinische Braunkohlen . .. Rheinstabl......... .

Riedcck Montan TclluS Bergbau....... .

Bereinigte Stahlwerke . . . .

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd Llicramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Plnlipp Holjmann......

Anglo Cont Guano ..... Cheinischc Mäher Alapüt. . . Goldschmidt..........

Holzverkohlung fr G Karben-Industrie. . . RiitgerSwerke Schcideanslalt.........

Alla- ElektrijitätS-Geseüschast Bergmann ..........

Elektr. Lieferungen l!icht und Kratt........

Mainkrastwerke ....... Schultert Siemens & HalSke ..... Adlcrwcrke filetier ..... Daimler Motoren- . .... Hehltgenstacdt.........

Meguin........... .

Mannheimer Motoren ....

frankfurter Armaturen . . . fionservcnfabrik Braun . . Metailgcsell'chatt Frankfurt. Pet. Union A.-G Schulnabrik Hcrj Eichel..............

Zellstoff Aschaffenburg.... Zcllstotf Waldhof ...... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . .

U.92

0.9225

0,9175

0,9175

0.9

0,9025

0,9'15

0.9025

0.935

0,93

0.94

0.95

0.59

0.575

-

0,9

-

0.90

0,93

0.89

0.9

0,98

0,895

_

ICO

16.5

1 17

16,9

42,25

1

42.5

274

275.5

218

219.5

218

220,5

269

272

269.5

275

190

191

193

183,5

184

183.75

185,13

181,5

185,75

183.5

185

182.5

186

182,9

186.5

185

180.5

185,5

10 45

11.2

10,35

10 8

176

180

179

181

187

186.5

191

119.5

123

119

123,25

188

189

187

184.75

188

190.25

187.5

190 75

188

192,25

190

173

191

171,5

175.5

178

180.5

191

182.5

188,75

85.5

88

86

87

214

216 9

213.25

216.9

148

151

148

119.9

121 5

-

124.5

124.5

155.25

137.75

127

139

253

258.5

253.25

259.75

208,5

214

208.5

214

184

189

184,5

188

120

*

154.5

.,25

154

157,75

175.5

176

176,5

175.5

162

163,5

162,5

162,25

*

_

149,75

151.25

181

177

183,75

130,5

127.5

-

140

151.5

130

152.5

94,9

105

928,6

333.5

328

334.75

138,25

139

139

139,9

250

270

171,25

173 9

170.9

173,5

170

167

170

»

175

173

176.9

182,5

184,5

140

145

169

169,5

171.25

207,75

209.75

207,9

208.9

127

130

127,75

130

91.5

100,25

93

101

44,75

65

66

-

43

25,25

_

83

184

193

129,5

128,12

f*

82,5

--

85

3

5.75

180

187.5

181

185.25

257.25

268

2-7

-68.5

116

116.5

115.75

144.5

145.62

143,25

--

Devisenmarkt BerlinFrankfurt <t M.

Telegraphische Auszahlung.

15. Jan.

17. Ian.

Amtliche Noti rung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

(Selb

l Brief

Ainst.'Nc'i

168,64

168,66

168,46

168,88

Buen.-AircZ

1,737

1,741

1,741

58,555

1.745

Brss- Antw

68.52

5K.6G

58.695

Christiania

107.87

108.40

107,82

108.08

fiopcnfingen

112,14

112,22

112,26

112,54

Stockholm .

112,38

112,66

112,45

10,59

112,75

Helling fors-

10,58

18,30

10,62

10,63

Italien. . .

18 34

18,06'»

18,105

London. . .

20,421

20,473

20,437

20,489

Wcunort . .

4.2'19

4.2,9

4,212

4,222

Paris. . . .

16,735

16,775

16,76

16,8»

Schwel; . .

81,09

bl.29

61,12

81,32

Spanien .

67,72

67,8b

67.98

68,16

Japan .. . Bio de Jan

2,051

2,055

2,056

2,060

0.490

0.492

0,493

0,497

Wien in D. Ceft. abgcst

69,32

59,46

69,38

69.62

Prag ....

12.462

12,502

12,472

12,512

Belgrad . .

7.41

7,43

73,77

7.415

7.435

Dudav.st. .

73,59

73,61

73,79

Bulaarien

3,04

»,05

3.04

8,05

Lissabon . .

21,565

21,615

21,560

21,615

Danzig. .

bl,48

81,68

81,55

81,75

fionst ntin.

2,18

2,13

2,12

2,13

Alben. . .

5,37

5,39

5,42

5.41

Canada . .

4,20

4,21

4.202

4.212

Uni uav .

4.25

4.26

4,245

4.255

Cairo . .

20.939

20,991

20.945

21,006

Banknoten.

Berlin, 15 Jan

Geld

Briei

Amcrilanilche Noten.....

4,192

4,212

Belgische Noten........

58.37

58,67

Dänische Noten ......

111,92

112,48

Englische Noten .......

20,377

20,477

Frnn;oiische Noten ......

16.74

16,82

Holländische Noten......

167.78

168.62

Italienische Nolen ......

is, r?

Norwegische Noten......

107,65

108,19

Deutsch-Ocsterr. ä 100 Kronen

69.17

69.47

Rumänische Noten......

2.245

2,285

Schwedische Nolen .....

112,04

112.60

Schwerer Nolen......

81,69

81.49

Spanische Noten ......

67,41

67.76

Tschechoslowakische Noten . .

12.435

12.495

Ungarische Noten.....

73,37

73.71

Frankfurts- Dürfe.

Frankfurt a. M., 17. Jan. Tendenz sehr fest, Spezialwerte haussierend. Die heut gen Prämienerilärungen wurden durch die vorlie­genden günstigen Berichte aus einigen Wirt­schaftszweigen in den Hintergrund gedrängt. Es trat eine allgemeine Au f w ä r t s b ew e- gung ein, die für verschiedene Spezial» werte in eine Hausse auslief. Auch die innerpolitische Krise wurde vollkommen über­sehen. Für Montanwerke regten die Re- tordziffem in der Stahlerzeugung der führenden westdeutschen Konzerne an, ferner für Kali- a 11 i e n der lebhafte Absatz, und für Schiff­fahrtswerte die neuen Bauaufträge in der Grotzschiffahrt. Einen sehr günstigen Eindruck hinterließ die Dilanz der Krupp-A.-G. Für

I. G. Farben und Scheideanstalt stimu­lierten Fusions-Gerüchte, für Zellstoff-Waldhos eine für die nächste Zeit in Aussicht stehende Ka­pitalerhöhung. Sonst gewannen: Kali Wester­egeln 10,5, Kali Aschersleben 6, Rhein-Elbe- ilnion 2.5, Kohlenwerte bis 6,5, Scheideanstalt 20. J.-G.-Farben 5, Rordd. Lloyd 1,5, Daimler- Motoren 5,5, Zellstoff-Waldhof 7,5 Proz. Bank­aktien lagen ruhig, doch ebenfalls fest. Metall­bank plus 2,5, Deutsche 1,5 Proz. Elektro- aktien waren in dem allgemeinen Rahmen bi6 zu 3 Proz. höher. Von Autoaktien zogen Kleyer 2,75, RSU. 2 Proz. an. Von Bauaktien Wayh & Freytag plus 3, Holzmann plus 1,5 Proz. Der Anleihemarkt blieb stark vernach­lässigt. Bei geringen Umsätzen war die Hal­tung jedoch behauptet. Kriegsanleihe 0.9221 Schutzgebiet 17. Der Geldmarkt ist nach der glatten Ucbertoinbung des Medios sehr leicht. Tagesgeld 3, Monatsgeld 43 \ bis 61 . Prozent je Adresse. Der weitere Verlauf der CÖörfe* wurde zwar etwas ruhiger, bAauptete jedoch seine Spezialbewegungen, besonder-" auch für österreichische Banken. Im Dewisenverkehr schwächte sich die Reichsmark gegen London auf 20,4575 und gegen Kabel auf 4,2150 ab. Paris- London 122,025 fest. London Kabel 4,8535.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 17. Jan. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer 29,25 bis 29,50; Rog­gen, inländischer, 25,50; Sommergerste für Brau- zwecke 25.50 bis 27.; Hafer, inländischer. 20.25 bis 21; Mais (gelb) 18.50 bis 18.75; Weizen­mehl, inl., Spezial 0, 40.50 bis 41; Roggenmehl 36,75 bis 37.25; Weizenlleie 12.75 bis 13; Rog­genkleie 13 bis 13.25; Erbsen 35 bis 65; Linsen 50 bis 90; Heu, südd., gut, trocken 9 bis 10.25; Weizenstroh, drahtgepreßt. 4.25 bis 5; Roggen­stroh, gebündelt 3.75 bis 4; Treber, getrocknet 16,50 Mark. Tendenz: stetig, Futtermittel fest.

frankfurter Schlachtvietzmartt.

Frankfurt a. M., 17. Jan. Austrieb: 1439 Stück Rinder, darunter 364 Ochsen, 79 Bul­len. 646 Kühe und 312 Färsen; 488 Kälber, 267 Schafe, 3244 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht: Rinder: Ochsen, voll­fleischige. ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 56 bis 59, ältere 51 bis 55, sonstige vollfl. jüngere und ältere 45 bis 50, fleischige 42 bis 44; Bullen, jüngere, vollfl.. höchsten Schlachtwerts 52 bis 55, sonstige vollfl. oder ausgemästete 47 bis 51, fleischige 44 bis 46; Kühe, jüngere, vollfl., höchsten Schlachtwerts 45 bis 52, sonstige vollfl. oder ausgemästete 37 bis 44, fleischige 30 bis 36. gering genährte 22 bis 28; Färsen (Kalbinnen. Jungrinder), vollfl., ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 55 bis 61, vollfl. 48 bis 54, flei­schige 40 bis 47. Kälber: Doppellender bester Mast 75 bis 82. beste Mast- und Saugkälber 65 bis 74, mittlere Mast- und Saugkälber 57 bis 64. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weidemast 42 bis 48. Schweine: Fettschweine über 300 Pfd. Lebendgewicht 73 bis 75, vollfl. von ca. 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 73 bis 76. von ca. 200 bis 240 Pfd. 74 bis 77, von ca. 160 bis 200 Pfd. 73 bis 75, fleischige von ca. 120 bis 160 Pfd. 70 bis 73. Marktverlauf: Rinder und Kälber bei ruhigem, Schafe bei lebhaftem Handel ausverkauft. In Schweinen verblieb bei mähig regem Handel geringer Lieberstand.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 15.Ian. (TU.) Das Produklengeschäft hat sich noch mehr beruhigt. Nachdem die Nach­richten von den Weltmärkten schwächer laukt.cn, wurden auch die Cif-Forderungen teilweise recht merklich ermäßigt. Für Jnlandweizen ist die Ten­denz durchweg schwächer, da einmal größeres An­gebot hereinkam, anderseits aber nur vorsichtige Kauforders gegeben wurden. Termine wurden für vordere Monate im Durchschnitt 1 Mk., für Juli um 0,50 Mk. niedriger notiert. Roggen entwickelte sich trotz Inlandforderungen weiter nach unten. Die Käufer stehen einer neuerlichen Hausse in Roggen mißtrauisch gegenüber und verhalten sich dement­sprechend recht abwartend. Der Mehlhandel war heute allgemein sehr still geworden. Auch in Futter­getreide hält die Geschäftsruhe der letzten Tage an. Lediglich Kleieartikel bei vereinzelt lebhaften Um­sätzen gut behauptet. Es notierten (1000 Kilo­gramm): Weizen, märkischer, 264 bis 268 Mk.; Roggen 241 bis 246; Sommergerste 217 bis 245; Wintergerste 194 bis 207; Hafer, märkischer, 179 bis 189; Mais, loko Berlin, 18-5 bis 187; (100 Kilo­gramm): Weizenmehl 34,75 bis 37,50; Roggenmehl 34,10 bis 38,50; Weizenkleie 14; Roggenkleie 14; Viktoriaerbsen 51 bis 65; kleine Speiseerbsen 30 bis 32; Futtererbsen 21 bis 24; Peluschken 21 bis 22,50; Ackerbohnen 20 bis 21; Wicken 22 bis 24; Lupinen, blau, 14,50 bis 15; Lupinen, gelb, 15 bis 15,60; Serradelle, neu, 28 bis 30; Rapskuchen 16,40 bis 16,50; Leinkuchen 20,80 bis 21,20; Trockenschnitzel 10.20 bis 10,50; Soyaschrot 19,10 bis 19,80; Kar­toffelflocken 28,80 bis 29,20 Mk.

Von den Sch!achtviehmärk1en.

An den deutschen Schlachtviehmärkten der vorigen Woche ist hinsichtlich der Marktlage wie­derum ein empfindlicher Rückschlag eingetreten. Die Situation hat sich gegenüber der Vorwoche wesentlich verschlechtert, und zwar ziemlich gleich­mäßig bei Rindern, Kälbern und Schweinen, während Schafe noch verhältnismätzig leidlich abschnitten. Für die erftgenannten drei Gattun­gen waren auch die Auftriebsziffem etwas höher, namentlich bei Schweinen. Sie Preise lagen vor­wiegend etwas gedrückt, wenn sich auch vielfach Widerstandsfähigkeit bemerkbar machte.

Auf den nachstehenden Märkten wurden für ein Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert:

Rinder

Kälber

Schake

Schweine

Berlin

13-60

46-91

33-60

63-71

Bremen

25-60

40-95

60-71

Breslau

18-59

48-78

20-56

63-75

Chemnitz

20-60

58-82

40-48

60-78

Dortmund

30-63

50-98

36-48

64-70

Dresden

25-64

54-82

42-61

62-76

Düsieldorf

25-60

50-83

60-73

Elberfeld

20-66

55-90

60-73

Essen

30-63

45-120

40-52

62-75

Frankfurt M.

22-60

60-86

30-47

66-74

Hamburg

18-59

32-93

25-58

56-72

Hannover

20-60

45-90

25-55

60-73

Husum

Karlsruhe

20-58

6676

75-81

Kasiel

24-62

55-76

64-78

Kiel

19-53

33-104

24-55

45-72

Köln

20-63

50110

35-48

58-75

Leipzig

23-60

50-83

28-61

60-76

Magdeburg

20-60

30-120

20-49

58-74

Mannheim

14-61

56-84

32-45

62-77

München

18-58

58-84

52-76

Stettin

18-56

30-84

15-52

62-74

Stuttgart

13-60

60-83

54-77

Zwickau

15-56

60-82

35-55

65-77