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1 die Maßnahmen, hie N besprachen wurden, eis, wenn der Kampf |ein sosl, [o bad e$ audereinc muffen gerben Sie deshalb für mdigen im Obstbau sind !std die Obstbaubeamten, ^reisstraßen an die Pro- die Dbftbäume an den B jedoch die Prpoinzen iten übernehmen wall, ist fällten dafür wirken, halten IDerben. Es wäre Dir M wenige Obstbau- alle in ihren Wirkungs« ie eigentlich gerade das ehofst, daß bei der Neu- bftixuibeamte erhielten.
Darlegungen nahm die nbe Sntschließung, rooinjialbireffionen uni werden folf, ein ft im- nmlung des Üandesver« enhaupereint hält es für i die fetzt im Lande mten auch künftig nben Bevplkerung en Beratung jur ja, bc6 der Uebergnng der inzen ein Anlaß fein M, ihn, weiche bisher kern«" nen foldjen zu perfWm. -perfchajlen, welche witju- Sinne zu wirken.
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Manstaltunsen ™ > hesiilchen LmdvMch»
Derbandstag 5e{[ifd)er Geflügelzüchter klatt. Er wurde von dem zweiten Vorsitzenden de- Verbandes, Gewerbelehrer B roh m-Darmstadt geleitet, der den Präsidenten der Landwirt- schaftskammer, Hensel, sowie zahlreiche Vertreter von Geflügelzuchtvereincn begrüßte. Den Haupwottrag hielt der Verbandsvorsiyende Rarl Beith- Reichelsheim sWetterau) üder das Thema „Diegemeinsame Tätigkeit deS Landesverbandes und der Land- wirtschaftskammer' Der Redner gab zunächst eine historische Schilderung des Geslügel- zuchtwelens, namentlich unter Betttal ich tigung der Schassung der Organisationen. Er vetonte hierbei die Zusammenarbeit der Vereine mit der Land- wirtschastslammer. Der Redner machte dann eine Reihe stattstischer Angaben über den Umfang der Hel fischen Geslügelzucyr; die Höchstzahl war 1924 mit 1 764 000 Stück tohne Tauben) errcicht. Auch die Taubenzucht soll mehr gefördert werden, da der Ruben der Tauben durch Vertilgung von Unkraulsamen größer ist als chr Schaden. Bei der großen Eiereinfuhr aus dem Auslands müsse daS Ziel der Geflügelhaltung die Deäung des * Marktes durch einhämische Produkte fein. Der Redner fand mit feinen Ausführungen starken Beifall.
Südafrikanische Studenten in Frankfurt.
WER. Frankfurt a. M., 15. Ian. Eine Studiengefellschast von etwa 50 südafrika- nifchen Studenten und Studentinnen weilte hier mehrere Tage als Gast der Frankfurter Studentenschaft. Sie besichtig en zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Institute, Das Stadion, ein Werk des Farbentrusts, das Ltädel- sch« Museum und die. historischen Säle des Römers. Vei dem Besuch im Römer hieß Stadtrat Meckbach die ausländischen Gäste willkommen und wies dabei auf die Bedeutung Frankfurts in der deutschen Geschichte hin. Der Sprecher der Studenten erwiderte mit Wotten des Dankes.
Kraftpost Ulrichstein-Mücke.
Das Postamt Ulrichstein bittet uns um die Aufnahme nachstehender Zeilen
In der letzten Zeit sind mehrere Zeitungsartikel erschienen, die sich mit der Kraftpost Ulrichstein Mücke befassen. In dem einen Artikel werden die Kraftwagenführer und die Einrichtung gelobt, in dem andern dagegen (Richt im »Gieß. Anz." erschienen. D. Red) derart beschrieben, daß das Postamt gezwungen ist, dazu Stellung zu nehmen.
Aus dem Kurs werben im Wechsel drei Kraftwagen gesahrcn. Davon sind zwei lustbereift, einer vollbereift. Zwei Wagen haben je 18, ein Wagen hat 19 Sitzplätze. Da die Luftreifen im Schnee besser greifen als die Vollreifen, kommt es vor, daß die luftbereiften Wagen bei Schneewetter vorzugsweise auf den schneereichsten Kursen nach Lauterbach und Schotten benutzt werden, während der vollbcreiste Wagen gleichzeitig öfter auf dem Kurs nach Mücke gefahren wird. Der v o U • bereifte Wagen älterer Bauart, auf den man es offenbar abgesehen hat, ist in j e d er Weise betriebsfähig. Er ist erst vor kurzer Zeit vollständig neu mit Parabelreifen, dem neuesten Erzeugnis der Volkreifenindustrie, bereift worden. Ein Unterschied gegenüber Luftreifen ist natürlich vorhanden. Ein Vergleich mit über Granattrichter fahrenden Lastwagen scheint jedoch reichlich verfehlt. Die Reichspost kann es sich jedenfalls nicht leisten, noch voll betriebsfähige Wagen außer Betrieb zu sehen. Rebenbei sei erwähnt, daß von keiner Gemeinde ein Zuschuß zu der Linie Ulrichstein Mücke gezahlt wird
Wenn das Verhalten einzelner Kraftwagenführer in Einzelfällen zu Klagen Anlaß geben sollte, so wird dem durch eine Beschwerde pon Fall zu Fall an das betriebst leitende Postamt bald abgeholfen fein. Rach den Mitteilungen vieler Reisenden, die die Kraftpost regelmäßig benutzen, ist das allgemeine ungünstige Urteil, das in einem Artikel der letzten Tage (Ebenfalls nicht im »Gieß. Anz." erschienen. D. Red.) über die Kraftwagenführer gefällt wurde, vollkommen unrichtig. Es werden in dem Artikel sogar Bruchstücke aus freundlichen Unterhaltungen zwischen Reisenden und Kraftwagen-
OerFrosch mit derMaske
Roman von Edgar Wallace.
42. Fortsetzung Nachdruck verboten.
Lola lachte leise. „Was für ein kluger Mann «ie sind, Herr Broad", fagte sie. „Nein, ich interessiere mich gar nicht so sehr wie Sie für Gefangene. Uebrigcn-3 wem gilt denn eigentlich Ihr besonderes Interesse?"
„Aber, aber! Nummer sieben, der im Gefängnis oon Pemonoille sitzt", sagte Broad lächelnd. „Ich habe so eine Ahnung, daß er auch Ihr Freund ist."
„Nummer sieben?" Lolas Erstaunen mürbe einen weniger abgehärteten Mann als Joshua Broad überzeugt Haven müssen. „Ich glaube, das hat etwas mit den Fröschen zu tun?" jagte sie.
„Dao ftimnit!" antwortete Broad. „Fräulein Lassano, ich möchte Ihnen ein Anerbieten machen l"
..Machen Sie mir das Anerbieten, ein Auto holen zu wollen, ich bin sehr müde", sagte sie. Und als sie beide im Wagen saßen, fragte Lola: „Also — und was ist es mit dem Anerbieten?"
„Ich biete Ihnen soviel an, als Sic brauchen, um England zu verlassen und ein paar Jahre außer Landes zu leben, bis der alte Frosch verspielt hat. Und — er wird verspielen. Ich habe Sie seit längerer Zeit beobachtet und bitte Sie, es nicht als Frechheit aufzufassen, wenn ich Ihnen sage, daß ich Sie gern habe. Es ist etwas äußerst Anziehendes an Ihnen — nein, lasten Sie mich ausreden, ich bin nicht im Begriffe, Ihnen den J)of zu machen. Ich habe Sie in irgendeiner Art von Mitleid lieb, «ie brauchen darüber nicht beleidigt- fein, aber ich möchte nicht, daß Sie zu Schaden kommen."
Er war sehr ernst. Sie erkannte seine Aufrichtigkeit und die sarkastische Bemerkung, die ihr auf der Zunge lag, blieb unausgesprochen.
„Sind Sie wirklich so gänzlich desinteressiert?" fragte sie.
„Soweit es Sie selbst betrifft, pölligl" antwor, tete er. „Aber, Lola, ich warne Sie. Es wird ein furchtbares Erdbeben stattfinden und höchstwahrscheinlich werden Sie dabei von den herumfliegenden Stucken getroffen werden."
Sie antwortete nicht sofort, denn was er ge- fagt hatte, verstärkte bloß ihre eigene Unruhe.
sührer. die von den Reisenden mit dem ihnen persönlich bekannten Kraftwagenkührer an den Halte- oder Endpunkten begonnen wurden, wieder-^ gegeben und daraus falsche Schlüsse gezogen. Höflichkeit wird den Kraltwagenführem von der vorgesetzten Verwaltung ständig zur Pflicht gemacht. Entgleisungen werben nicht gebilligt und nicht geduldet. Der Gerechtigkeit halber muh in diesem Zusammenhang aber darauf hingewiesen werden, daß den Kraftwagenführern die Ausübung dieser Pflicht, oft. z. B bei der Durchführung der Fahrordnung (Rauchverbot. Mitnahme umfangreichen Gepäcks in die Wag^n
ulw.) recht schwer gemacht wird Es wäre erwünscht, trenn berechtigte Beschwerden über den Betrieb nicht nur in den Zeitungen veröffentlicht, sondern unter Mitteilung von Tatsachen zunächst dem betriebsleitenden Postamt mitgeteilt würden, damit für Abhilfe gesorgt werden kann.
Kritik bient dem Fortschritt Es gibt aber auch eine Form, die niederreißend tririen kann. Wir alle wollen doch die Fortentwicklung der genannten Kraftpost, die sich tr 'brenb der nunmehr 6' .jährigen Betriebszeit beliebt und unentbehrlich gemacht hat.
4.80 m. Schlagball 55 m, Speerwurs 27 m, Diskuswurf 22 m, Kugelstoßen 9 m.
Beim 5000- und 1000-m-Cauf ist die Beteiligung nur auf einer der beiden Strecken möglich, ebenfo bet den Mehrkämpfen, von denen der Lechskamps aus 100-, 1500-m-ßauf, Hoch-, 'Deitsprung, Steinstoh, CdtlcubcrbaUtourf, der Zehnkampf aus IOC. 400, 1500 m, 110 m .Hürden, Hoch- Weit-. Stabhochsprung. Kugelstoßen, Speer-, Diskuswerfen besteht
Lport-Film-Schau in Frankfurt
Frankfurt a. M.. 16. Jan Die Deutsche Sportbehörde für Leichtathletik ücranftakete gestern gemeinsam mit der hiesigen Stadion- schule eine Sport- Film-Schau, die namentlich propagandistischen Zwecken dienen sollte. Rach einleüenben Worten des Bundeslekretärs der Deutschen Sportbehörde für Leichtathletik 3. Hell- München wurden im Film und durch lebende Ergänzungen die Ansänge sportlicher Betätigung gezeigt. Andere Filmstreifen gaben ein fesselndes Bild von fortgeschrittener sportlicher Entwicklung bis zu Der Erzielung von Meisterleistungen. Unter anderen wurde auch der berühmte Rekordlauf des Mittelstrecklers Dr. P e l tz e r s. in dem er Rurmi und Wide in Weltrekordzeit zu schlagen vermochte, den interessierten Zuschauern vorgeführt. Alles In allem war die Vorführung sehr gelungen und Dürfte eine gute Propaganda für Den Sport bzw Dia sportliche Betätigung gewesen fein.
Die Fuhballergebnisse vom Sonntag.
Aiainbezirk:
Viktoria Aschaffenburg—Viktoria 94 Hanau 6:0. Eintracht Frankfurt—V. f. R. Mannheim 2:2. Kickers Offenback-—Kurl-essen Kassel 4:5.
Fußballsportveretn Frankfurt—Griesheim 02 7.3.
Bayern:
1. F. C. Nürnberg—Spielog. Fürth 2:0.
Wacker München—Schwaden Augsburg ti;ü. 1860 München—A. S. V. Nürnberg 5:2.
1. F. E. Bayreuth—Bayern München 2:3.
Württemberg-Vaden:
Vhömr Karlsruhe—B. f. B. Stuttgart 1:2,
1. F. C. Freiburg—Karlsruher F.V. 2:9. Stuttgarter Kickers—S. E, Freiburg 5:3. Union Bückingen—S. C. Stuttgart 2:3.
Rheinheffen-Saar.
S. V. Wiesbaden—Ißormatia Worms 3:1.
Saar 05 Saarbrücken—F. S. B. 05 Mainz 3:5. Borussia Neunkirchen-F. B. Saarbrücken 1:3. Alemannia Worms—F. C. Idar 1,3.
Nheinbezirf:
S. V. 98 Darmstadt—Phönix Ludwigshafen 0:4. Spielvgg. Sandhosen—Mannheim-2üaldyos 3:0. B. s. L. Neckarau—Speyer 5:1.
Phönix Mannheim—F. C. Pirmasens 1:2.
Zwischenrunde um den vundespokal:
In Hambura ßeroann die Pokaünannfchaft voy Norddeutschlanb über die von Mitteldeutschland knapp mit 3:2.
In Berlin wurde Südostdeutschland von Brandenburg mit 4:1 geschlagen.
Boxkampf Haymann-ClLment.
Bei einem Borkampf in Stuttgart siegte in dem Hauptkampf deS Abends zwischen Hayman n - München und Element- Genf H a y - mann über zehn Runden nach Punkten.
Das Catalina-Schwimmen.
Das nach langen Vorbereitungen auf Samstag angesetzte Eatalina-Island-Wettschwimmen, zu dem 143 StartmelDunßen vorlagen, wurde von Dem 17jährigen Amerikaner George Voung-Toronto in 15.45 Stunden gewonnen. Die favorisierte Clarabella Barrett gab nach 14 Meilen auf.
Lpielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Dienstag, 18. Jan., 7 bis 9-/4 Ahr: Fidelio. Mittwoch, 19., 3 bis 5>/2 Uhr: Peterchens Mondfahrt. 7V? bis gegen 10 Uhr. Die Lästerschule. Donnerstag, 20., 7 dis 9: Hänsel und Gretel. Freitag, 21., 8 bis IQ: La Argentina. Samstag, 22., 3*/a dis 6: Peterchens Mondfahrt. TVg bis gegen 10'/,: Der Troubadour. Sonntag, 23., 6 bis gegen 10l/e Festvorstellung. „Der Ring
Elks 2lugen fielen auf den leeren Bierkrug und er hätte gern gewußt, wie oft dieser gefüllt worden sei, seit Maitland nach Hause gekommen mar. Denn im Tone des alten Mannes lag soviel Brutalität, seine Augen blitzten so trotzig, daß man auf mehr als bloße Aufregung schließen mochte.
„Ich werd auf keine Fragn nich antroortn," sagte er laut. „Ich werd nich die Wahrcheit sagn un nich ein« Lüge."
..Herr Maitland," sagte Johnson zögernd, „diese Herren möchten gerne etwas über das Kind erfahren."
Der alte Mann schloß die Augen.
„Ich werd nich die Wahrheit sagn un ich werd feine Lügen sagn", wiederholte er monoton.
„Herr Maitland," bat der gutmütige Elk, „ändern Sie Ihren Entschluß und sagen Se uns, warum Sie in jenem elenden Quartier in der Eldorstraße gewohnt haben?"
„Keine Wahrheit nich un keine Lügen nich", murmelte der Alte. „Einsperrn könnt Ihr mich, aber erzähln werd ich Euch schon gar nichts. Sperrt mich ein, ich bin Ezra Maitland, ich bin ’n Millionär. Ich könnt Euch auffaufn. Ich könnt alle andern auch auftaufn, der alte Ezra Maitland bin ich. Im Straf- Haus bin ich gewefn und im Loch bin ich gemein, joha!"
Dick und sein Gefährte tauschten einen Blick, und Elk schütteite unmerNich den Stapf, um die Nutzlosig. leit einer weiteren Fragestellung anzudeuten. Nichtsdestoweniger machte D»ck noch einen Versuch:
„Warum sind Sie neulich des Nachts nach Hör- fham gefahren?- fragte er.
Er hätte sich aber gerne im gleichen Augenblick bie Zunge abgebissen, da er seines Fehlers gewahr wurde. Denn nun war der Alte ganz wach.
,Lch bin nich m Horsham gemein!" brüllte et. -Ich weiß nich, wovon man da quaffeltl Ich werd Euch nichs sagen! lieber bau pt nichs! Schmeißn Sie sie raus, Johnson!"
Als sie wieder auf Der Straße standen, sagte Johnson: „Ich habe nie aewußt, daß er trinkt. Er roar abstinent, solange ich ihn gekannt habe." Der Philosoph ging sehr niedergedrückt noch ein Stückchen Weges mit ihnen. Wie er Elk mitfeilte, mußte er morgen aus feiner Wohnung in Fitzroy Square misziehen, um im Süden Londons zwei billige Zimmer zu bewohnen. (Fortsetzung folgt)
Turnen, Sport und Spiel.
Der KleinKaliberspovt.
Bon StaatSminister a. D. Dominicus.
Die Erörterung über Den sogenannten ..Kleinkaliber-Unfug' ist in Den letzten Wochen in einem Teil der Presse mieDer aufgetaucht, ja sogar in manchen Blättern zu einer ständigen Rubrik geworden. Dem gegenüber ist «S erforderlich, die folgenden Feststellungen zu machen: Es ist richtig, daß der Kleinkalrber-Schießsport in der letzten Zeit in Deutschland zu einer großen Bewegung angetoadbfen ist. Dem Deutschen Reichsausschuß für Leibesübungen allein gehören zur Zeil bereits drei Derartige Organisationen an; es sind dies: der Deutsche Schühenbund: die Kleintaliber-Abteilung des Deutschen Kartells für Jagd- und Sportschießen sbisher als „Deutsche Sportbebörde" bekannt); der Reichsverband Deutscher Kleinkaliber-Schützenverbände (De’fcn Spitze bisher den Hamen ..Reichszentrale" gerührt hat). Diese drei Organisationen haben sich am 3 Dez. 1926 ju einer Reichsgemeinschaft f ü r Kleinkaliber-Schiehsvort zusammengeschlossen, Deren Vorsitz im Ehrenamt der Unterzeichnete übernommen hat.
Diese Entwicklung bei uns in Deutschland folgt aber nur Der gleichen Entwicklung im Ausland. In England ist der Kleinkaliber- Schießsport bereits am Ende des vorigen Jahrhunderts entstanden und hat sich unter Dem Einfluß bedeutender Persönlichlsiten, z.B. des Lord Roberts, Dort schnell sehr erheblich ausgebreitet. Schon 1905 umfaßte Der entsprechende englische Verband über 1500 Vereine. 1908 wurde das Kleintaliber-Schießen in England in die Olympischen Spiele eingereiht. Von Dort übernahmen 1912 die Olympischen Spiele in Stockholm diesen Sport. Eine weitere erhebliche Ausdehnuna sand Der Kleinkaliber- Schießspvrt in Amerika. Zwischen den Vereinigten Staaten und England haben in den letzten Jahren regelmäßige Sportwettlämpfe in dieser Sportart stattgefunden.
3n der Tat handelt es sich bei der Klein- laliber-Düchse um ein Sportgerät und keine Waffe. Ihre Tragweite ist eine kurze, es wird nur aus eine Entfernung von 50 m geschossen. Die Kletnkaliberbüchse hat keinen Sichcrungsslügel und kann infolgedessen weder als Ersatz für eine Jagd-, noch für eine Militärwaffe angesehen werden. Stärkere Munition als die Sportmunition kann aus der Kleinkaliber- Büchse nicht verschossen werden, weil die Wasse sonst zu schwach wäre und zersprerrgt würde. Geschossen wird nur auf Ringscheiben von kleinerer Größe (34 cm), nicht auf irgendwelche Figuren oder bewegliche Scheiben. Aus allen diesen Gründen hat der Artikel 177 des Versailler Vertrages Sport» und Schützenvereine ausdrücklich zugelassen; die Entente hat daher auch einen Widerspruch gegen den Kleinkaliber-' sport nicht erhoben.
Wenn so jedes außenpolitische Bedenlen wegfällt, so muh man sich doch fragen, warum es in Deutschland nicht möglich sein sollte, ebenso wie in Den anderen angelsächsischen Ländern, diesen Sport zu pflegen, ja ihn zu einer Volts- litte zu machen? Warum in aller Welt sollte dies in Deutschland nicht möglich sein, wo doch z. D. in der Schweiz, wie jedermann weih, seit langen Jahrzehnten das regelmäßige Schiehen mit Dem Militärgewehr überall eingeführt ist and mit der größten Liebe betrieben wird.
Man fürchtet bei uns den Polltischen Mih- brauch, und in Der Tat ist es richtig, dah einzelne Vereinigungen politischer Art dazu über»
„Vermutlich wissen Sie, daß ich verheiratet bin?"
-Ich ahnte es", sagte er. „Nehmen Sie Ihren Mann mit. Und was wollen Sie mit Dem kleinen Jungen machen?"
Es war merkwürdig, daß sie nicht einmal Den Versuch machte, die Nolle, die sie spielte, zu verleugnen. Sie wunderte sich später selbst Darüber. Aber Joshua Broad hatte solch eine zwingende Uederlegenheit, daß es ihr gar nicht einfiel, ihn täuschen zu wollen.
„Sie meinen Ray? Ich weiß nicht", sagte sie. „Ich wünschte, daß er nicht dabei wäre. Ich habe ihn auf dem Gewissen. Lachen Sie?"
„Darüber, daß Sie ein Gewissen haben, nein. Ich dachte nur Daran, was er wohl für Sie gefühlt hoben mag? Und was bedeutet Der Bart, Den er sich wachsen ließ?"
„Darüber weiß ich nichts. Ich weiß nur, daß wir — aber warum erzähle ich Ihnen das alles? Wer sind Sie, Herr Broad?"
Er kicherte. „Eines Tages werden Sie es erfahren. Ich verspreche Ihnen, wenn Sie ein wenig mit sich reDen lassen, so werden Sie Die erste sein, die es erfährt. — Behandeln Sie Den düngen gut, Lola."
Sie verwehrte ihm nicht, daß er ihren Taufnamen gebrauchte, es nahm sie eher für den geheimnisvollen Mann ein.
„Und schreiben Sie an Herrn Dron, den Bize- Hauptaufseher im Gefängnis von Petonville, und teilen Sie ihm mit, daß Sie aus Der Stabt abberufen wurden und ihn in Den nächsten zehn Jahren nicht sehen können."
Sie gab keine Antwort, Er verließ sie an der Tür ihrer Wohnung und nahm ihre schmale Hand in die seine.
-Solls Sie GeV brauchen, um zu verreisen, werde ich Echnen einen Blankoscheck schicken. Glauben sie mir, es gibt keinen anderen Menschen auf der ganzen Erde, dem ich einen Blankoscheck geben würde."
Lola nickte und hatte »ungewohme Tränen in ihren Augen.
Sie war nahe daran, unter ihrer Lost zusammenzubrechen, und das wußte niemand bester, als der Mann mit dem Rauboogelgesicht, Der ihr nochsah, wie sie in ihre Wohnung ernt rat
gegangen sind, Dielen Kleintaliber-Schiehsport bei sich einzuführen. Wir verstehen, daß Der Staat sich Dagegen wendet, aber die Pslege des Klein- laliber-Schießsports als solchen soll Der Staat unbehelligt lassen Es muß für ihn genügen, Die erforderlichen polizeilichen Sid enxn- gen zu treffen, zu Deren Erfüllung Die Sportorganisationen gern bereit sind. Zu diesem Zweck wird es ausreichen, wenn Die Schießsportvereine verpflichtet werden, amtlich anzugeben, wieviel Büchsen sie haben und wo diese lagern. Dann kann Die Polizeibehörde im Falle Der Rot rechtzeitige Vorkehrungen treffen, Ablieferung verlangen oder Beschlagnahme emtreten lasten. Weitergehende Maßnahmen der Polizei aber scheinen uns durchaus überflüssig zu fein. Insbesondere ist es eine schwere Beeinträchtigung des Spott, wenn, wie in einzelnen Staaten es leider schon geschehen ist, von Der Polizei eine Beschränkung der Zahl Der Büchsen, etwa auf einen bestimmten Prozentsatz Der Zahl Der Mitglieder der Vereine verfügt wird. Denn es ist einleuchtend, daß, wenn z. B. nur eine Büchse auf Äefjn Vereinsmitglieder zugelassen wird, dadurch eine erhebliche Verlangsamung De» Schießbetriebes eintreten mühte, die den ganzen Geist des betreffenDen Vereins unliebsam beeinflussen würde.
3n Der Reichsgemeinschast für Kleinkaliber- schiehsport sind bereits jetzt ungefähr 500 000 deutsche 3ungen5 und Manner vereinigt. Man lasse ihnen Die Freiheit und die Freude an ihrem Spott, man beschränke sich seitens der Polizeiverwaltung auf Die unbedingt eriorderttche Wahrnehmung Der Interessen Der öffentlichen Ordnung und man untelaffe In Zukunft das Gerede von Dem „Kleinkakiber-älnfug"!
D. T.-Meisterschasten 1927.
vo. Die Deutsche Turnerschaft gibt in Vorbereitung der Meisterschaften im Dollsturnen und Schwimmen, Die am 13. und 14. August in Berlin stattsinden, die Ausschreibung der volkstümlichen Wettkämpfe bekamrt. Die teilweise von der in Den Vorjahren abweicht. Danach wird der Meistertitel in folgenden Hebungen vergeben: Mä nner; 100, 200, 400, 800, 1500, 5000, 10 000, Marathon-, HO m Hürdenlauf, 4X100 m, 4x400 m, 3x1000 m, 10x300 m Kreis. Staffel, Hoch-, Weit-, Stabhoch-. Dreisprung, Ä», Steinstohen, Speerwurs (je best- und mlg), Diskus-, Schleuderball., Schlagball- wurf, Kugelschocken. Deutscher Sechskampf, Zehnkampf; Frauen: 100 m Lauf, 4x100 m Staffel, Hoch*, Weitsprung, Kugelstoßen, Schlagball-, Speer-, Diskuswerfen, Deutscher Vierkampf.
Bei den Turnettnnen hat sich niihtS geändert, dafür ist bei Den Turnern Der erst im Vorjahr eingeführte Weithochsprung wieder ge< strichen worden. Ebenso fallt die bisher übliche Schwedenstasfel weg. an ihre Stelle tritt die 4x400.m-<5taffeI.
Die Zulassung z u den Meisterschaften ist von der Erfüllung folgenhcr Mindestleistungen abhängig: Männer: 100 m in 11,2, 200 m in 23,6, 400 m In 52, 800 m in 2:04, 1500 m in 4:20, 5000 m in 16:30, 10 000 m in 38, HO m Hürden in 18, 4x100 m in 45, 4x400m ohne Beschränkung, 3x1000 m in 8:20, Hochsprung 1,70 m, Wcitsprung 6,50 m, Stabhochsprung 3,40 m, Dreisprung 12.80 m, Schlagball, tourf 95 m, Schleuderballwurf 50 m, Diskuswurf 35 m, Kugelstoßen best 12 m, belDarm. 19 m, Steinstoß bestarm. 8 m. beibarm. 14 m, Speer- tourf bestarm. 46 m, beidarm. ohne Beschränkung, Kugelschocken, 18 m; Frauen: 100 m in 13,4, 4x100 m in 54, Hochsprung 1,40 m, Weitsprung
xxvm”
Mord.
Das Haus dos Prinzen von Laux, das in Ezra Maitlands Besitz übergegangen roar, war mit einem Aufwand erbaut, Der nicht nach Den Kosten gefragt hatte. Obwohl es als einer Der schönsten Paläste Londons bekannt roar, hatten doch nur wenige Fremde Gelegenheit gefunden, seine inneren Räume zu besichtigen.
In Dem fürstlichen Salon mit seinen Säulen aus Lapislazuli, seinem aus Onyx und Silber geformten Kamin und Den mit NiederlänDifchsn Gobelins tapezierten Wänden faß Ezra Mailland, in feinem gro. st en Louis-XV.-Sessel zufammengesunken, ein Glas Bier vor sich, eine schwärzliche Tonpfeife zwischen Den Zähnen. Auf Dem kostbaren Perserteppich waren Die Spuren seiner kotigen Stiefel zu sehen und sein Hut verdeckte halb eine goldene Venus von Marrio- net, Die auf einem Sockel neben ihm stand.
Die Hände über feinem Bauche gefaltet, laß er wie eine Statue Da und starrte unter [einen buschigen weißen Augenbrauen auf den Fußboden hin. Dte Vorhänge waren zugezogen, um Das Tageslicht nicht einzulassen, und eine Stehlampe mit feibenem Schirm erleuchtete das Düster des Saales.
Herr Mailland zog mit Anstrengung das Glas Bier heran, bas schon abgestanden roar, und leerte dessen Inhalt. Nachdem er es wieder hingestellt hotte, sank er in »eine frühere, starre Stellung zurück.
Es klopfte leise an die Tür und ein Lakai in Puderperücke tarn herein. „Drei Herren wünschen Sie zu sprechen, Herr Maitland, — Hauptmann Gordon, Herr Elk und Herr Iohnsonl"
Der alte Mann nihr auf. ,x)ohnfon?" fragte er.
„Was will Der?"
„Sie warten im kleinen Salon."
-Stassen Sie sie rein", brummte der Alte.
Die Gegenwart der beiden Potizoioffiziere schien ihm gleichgültig. Es war Johnson, an den er bas Wort richtete.
„Was wolln Sie Da?" fragte er heftig. „Was mH das hsißn, daß Sie bis daher kommen?"
„Die Anregung zu Herrn Johnsons Besuch ist von mir ausgegangen". Jagte Dick.
„So? Don Sie, fofo , jagte der Alte, und seine Hastung war, mit der NiedergescUagenhest von vorhin verglichen, merkwürdig kühn.


