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drei Jahren verbüßt Die gestrige Tat bereut Stephan, der 57 3ofirc alt unb in Echzell bei Friedberg geboren ist. sehr. Er beteuert immer wieder, bah er nicht getrollt habe, bah diese t'on ihm offenbar im Jähzorn begangene Tat das Leben der Frau Lieb! er vernichtete. Dae Motiv zur Tat ist nach den Schilderungen des Stephan folgendes Seit mehreren Jahren halb­er zu der Ermordeten in einem Verhältnis qe« standen. 3m Laufe dieser Zeit habe er neben anderen Geschenken ihr vor zwei Jahren einen Mantel geschenkt Stephan sah sich aber in seinen Erwartungen getäuscht unb wollt.' besold das Verhältnis Ibsen und feine Geschenke zurück- baben Bei einer solchen Auseinandersetzung loll die Frau tätlich gegen ihn o^rgegangen fein, woraus er sie verklagte. Diele Klage wurde aber abgewiesen und der Kläger aus den Privatklage, weg verwiesen. Darüber sei er erneut gegen die Frau ausgebracht worden. Kurz vor Weihnachten habe sie ihn be> einem Zusammentressen in der Stadt ebenfalls wieder zur weiteren Pflege des Verhältnisse- bewegen wollen, worauf er ihr er- widert habe, er wolle weiter gar nichts mehr von ihr als seinen Mantel zurückhaben. Die Frau sagte schließlich zu ihm. er solle ihn sich holen. Gestern morgen habe er nun den Entschluß ge­faßt. den Mantel zu holen, fei aber von der Frau höhnisch behandelt und schließlich mit dein bekannten Zitat von Götz von Verllchingen ab- gewiesen worden. DaS habe ihn so in Wut gebracht, daß er Tie die vor ihm entfloh - einholte, wobei es zu den bekannten Tätlich- beiten, die den Tod der Frau herbe', führt en. kam Die Angehörigen und .kirnen der Frau Siedler besonders die ersteren, bestreiten die von Stephan gemachten Aussagen und geben vielmehr an das, fit sich ständig bedroht fühlte.

Grubenunglück

auf dem Westerwald.

WSA Hachenburg. 15. Febr. Auf der Grube Georg bei Hachenburg verur'achte ein fehl gegangener Schuß eine Efplvslon DaS niederstürzende Gestein verschüttete drei Vergleuie, von denen zwei nur a l S Leichen aus den Trümmern hervorgeholt wer­den konnten, während der Dritte leichtere Vor- lehungen erlitten hatte.

AuS dcm Amtsvcrfu.tvigttngöblatt.

' DaS ArnkSverkündigsrngSblatt Ar. 1 1 vom 15. Februar enthält: Erwerbslosen- fürforge; Feuerlöschwesen; Aussuhruug her Can- deSfeuerlöschordnung; Maul- und Klauenseuche in Gießen; Schüler, die ein Handwerk erlernen wollen; Pestalozziseier; Bescheinigung über er­füllte Fortblldunasschulpslicht; Auswertung von Kapitalanlagen; Feldbereinigung in Ober-Stein­berg; Dienstnachrichten.

Tprcchfluitdctt brr rNcvakttoit.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags Sumstag nachmittag geschloffen.

Für unverlangt clngefanble Manuskripte ohne be'gesügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

2t njeigenauf träge find lediglich an die Geschäftsstelle ju richten.

Die neue Bluttat in Frankfurt.

WSA. Frankfurt a M., 15. Febr. Gestern mittag wurde, wie bereits gemeldet, der Weiß­binder Wilhelm Stephan in seiner Woh­nung in Vilbel fest genommen und in da- dorlige Amtsgericht eingeliefert. Aoch in den gestrigen Abendstunden ist ei von dort zu seiner Vernehmung in da- Polizeipräsidium nach Frank­furt a. M. überführt worden. Stephan, der die Tat kurz nach seiner Festnahme eingestanden hat. ist nach Schilderungen von Bekannten ein sehr jähzorniger Mensch Sonst wird ihm allseits daS Zeugni« der Zuverlässigkeit und Arbeitsamkeit ausgestellt. 3m Kahre 1893 hat er seine erste Ehefrau auS Eifersucht lebensgefähr­lich verletzt und dafür eine Gefängnisstrafe von

L Oberkleen, 15. Febr Der Kre is­st r a ß e t>on Oberkleen nach Oberwctz toll demnächst mit Kleinfchlag eingedeckt werden Der K l e i n s ch l a g wird im flltrn Steinbruch des PhaswaldeS von hiesiaen Arbeitern hergestellt. wodurch der Erwerbslosigkeit gehen- e r t wird

* Aus d e m Kreise Wetzlar, 15. Febr. Um einen Anreiz zur Bekämp­fung deS Schwarzwildes zu geben, das in zahlreichen Waldungen unseres Äreife» stets als Standwild anzutressen ist, find von behörd­licher Seite Schußprämien ausgesetit Der­ben, die nach dem Gewicht der erlegten Tiere abaestust sind. Die Prämien betragen bei einem aufgebrochenen Gewicht von 70 Pfund abwärts 10 Mk. von 70 bis ISO Pfund 20 Mk.. über 180 Pfund 30 Mk. Anträge auf Bewilligung dieser Prämien sind innerhalb drei Tagen nach der Erlegung bet den Bürgermeisterämtern zu stellen. Falls der Prämienantrag innerhalb Meier Frist nicht gestellt werden kann, muh wenigstens der erfolgte Abschuß innerhalb drei Tagen beim Vüroermeisteramt angemeldet werden Bezugs­berechtigt sind Staat--. Gemeinde-. AastaltS- und Privatforstbeamte einschl. der Forst- uüd Feldhüter. T

Mrde Bicvcnkopf.

# tionigsbera, 15. Febr. Dieser läge tarn btt hiesige öenteinbejagb In drei Bezirken zur veroachmng. Im Durchschnitt erzielte ein Bezirk in Grüße von zirka 210 Hektor die Pachtsumme von 28° Mark, was bei einem mittleren bis guten Wild bestand, hauptsächlich in Hochwild, nicht hoch war und nicht über die Dorkriegspacht hinaueging. Ts wird unter diesen Umständen eine Genehmigung oon selten der Gemeinde wohl kaum erfolgen tonnen. In der jüngsten Gemeinderatssltzung wurde die Anschaffung oon zwei Kirchen- g ( o cf e n beschlossen unb die Finna Schilling In Apolda mit der Lieferung beauftragt. Eine zu diesem Zwecke veranstaltete freiwillige Sammlung, die noch nicht abgeschlossen Ist, hat bis jetzt ein er­freuliches Resultat gezeitigt.

Tillkrds.

bl Dillenburg, 15. Febr In Anbetracht ber Enge der Hauptstraße beabsichtigt die Stadt, den ganzen Autoverkehr durch Nebenstraßen uinzuleiten. Für die Dichtungen nach Gießen und Haiger sollen die Oranienstraße resp. die Friedrichstraße, Auweg benutzt wer­den. Schilder sollen die Fahrtrichtung an­zeigen.

Kreis Marburg.

II Marburg, 15. Februar. Der Kom­mandeur des hiesigen Ausbild ungs- b a t a Ul o n s 91 r. 15, Major Iungermonn, wurde mit Wirkung vorn 1. Februar zum Oberst­leutnant beförbert.

Kreis Usingen.

.' ® l e c b c r g. 15. Febr. Bei der gestri

gen öffentlichen Auh - und Brennholzver- stcigerung auS dem Gemeinde-Markwald. die lehr stark von Käufern auS der Aauheimcr und Gießener Gegend besucht war. wurden ansehn­liche Preise erzielt. Flchtenftangen 2. Kl. kosteten 1 bis 1.50 Mk., 3. Kl. 0.Z0 bis 1 Mk je Stück. DaS Aaummeter Buchenscheit kam aus 12 biS

13 Mk. Buchenlnüppek 12 Mk Für 100 Stück BiichenweÜcn wurden durchschnittlich 15 bis 20 Mk bezahlt. Mit dem ErköS rite die Gemeinde wohl Auf rieben kein

Maingau.

DSA F r a n k s u r t a. M 15 Febr Gestern Würben zwei arbeitslose Burschen kurz Oach Begebung eines Fahrrabbiebstahles auf ber Kaiferstraße fest genommen Sie hatten bas gestohlene Fahrrad bereits bei einem Zreunbe versteckt. Der Unterftellcr konnte jedoch bald ermittelt unb bas Fahrrad hdxvgcftcllt werden Die Festgenommenen haben ihr Bargeld stets in Spielerlvkalen verloren unb wollten sich durch diese Diebstähle wieder neue Geldbeträge verschossen. Am gleichen Tage konnte cm Mo - torraddieb je ft genommen werden, der in ber Mofelstratze ein Motorrad gestohlen hatte. Dieser war erst kurz vorher hier zugereist. In der Hohenzollcrnstraße ereignete sich heute nachmittag gegen 5 Uhr ein schwerer ötra- ßenbahnunsall. Infolge falscher Wclchcn- ftellung stießen an der Kreuzung Hohenzollem- strahe Mainzer Landstraße zwei Straßen- bahnzüge mit voller Ducht ausein­ander Durch den heftigen Zusammenprall wurde die Plattform des aus Aichtung Bocken- heim kommenden Wagens erheblich beschädigt, während der Motorwagen des vom Flugplatz kommenden ZugeS auS den Schienen geschleudert wurde und in stark demoliertem Zustande abge- schleppt werden mußte. Sämtliche Scheiben der beiden Führerwagen wurden zertrümmert. P e r- Ionen kamen nicht zu Schaden.

Kreis Hulda.

WSA. Fulda. 15. Febr. Im benachbarten Orte Lehnerz ereignete sich geflem nachmittag ein eigenartiger Unfall. Vermutlich infolge Kurz­schlusses geriet die Sch e u n c deS Landwirts Hillenbrand in Brand. Während die Feuerwehr mit dem Löschen beschästigt war. .zer­riß plötzlich ein furchtbarer Knall die Luft. In demselben Augenblick stürzte einer der beim Löschen helfenden Einwohner tödlich getroffen zu Boden. Die Ursache deS tragischen Unglückssalles war eine in der Scheune ausbewahrte, noch aus ber KriegSzeit stammende Granate, die in­folge der Hitze explodiert war. Der Besitzer hatte die Granate vor einiger Zelt bereits zur Abholung angemeldet. Es war aber bisher Der- säumt worden, dem Ersuchen Folge zu leisten.

stehen fomu. In der Grunbung-oerjaminlung wurde ieboch heroorgehoben, daß auch noch andere Interessen vorlägen, wie Geschichte des Ortes, Stär funa be» Heimataefühls und Verschönerung des Dorfes und seiner Umgebung. Unter anderem wies ber Dersammmlungslelter barauf hin, daß nach dein Lorscher Kodex in Nauborn zur Zeit Karls des Großen bereits zwei Kirchen bestanden, und daß ber Ort nachweislich zur selben Zett schon an- Nähemd 300 Einwohner hatte. Aus der laufe ge hoben wurde darum der neue Verein mit dem Namen91 a u b or n e r Verkehrs und hei- mat verein". Der Anschluß an den Wetzlarer Derkchrsverein wurde beschlossen und in die Satzunaen mH aufgenommen. Zum Vorsitzenden wurde vfotyer Schiefer ft ein gewählt, zu feinem Stellvertreter Hauptlehrer Veit, zum Kassierer Lehrer Zimmermann und zum Schriftführer Prokurist Fr. Müller

WSA. Braun sei». 15. Febr. 3m Alter pc > 89 Iohren starb in Aorn Prinzessin Er11ahelh von S o ! m S - B r a u n f e l S , eLie Großtante beS jetzt in BraunselS lebenden . urften Georg zu SolmS-DraunfelS Aus dem 1 a. Do Santo der ewigen Stadt hak Uc Ihre lc:.> Auhestätte gesunden

* Dornholzhausen. 15. Febr Am 13 Februar konnte ber Zimmerpolier Karl AcIneck von hier aus seine ununterbrochene 25jährige Tätigkeit in bem Betriebe beS >n'>ncrmeifterS Engel in DörnShcim au- cudblidtn. Aus biefem Anlaß würbe dem (Ju­bilar von seinem Arbeitgeber ein wertvolles L?sa geschenkt, von der Handwerkskammer zu Koblenz erhielt er eine Ehrenurkunde mit Glück­wunsch von seinen Arbeitskollegen wurde ihm ein Ehrenbiplom überreicht 3n einer Ansprache hob Zimmermeister Engel Me Pflichttreue und fachliche Tüchtigkeit deS 3ubilarS gebührend her­vor unb prieS bte hohe Bedeutung einer solchen Feier, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer eng verbinde.

* Großrechtenbach, 15. Febr. Im Saale bet hiesigen Evangelischen Vereinshauses wurde am onntagab#nb durch einen Diakon ber Bethel-An- ffalten der erste Teil des Bet Hel film» oorge- führt. Die Veranstaltung erfreute sich eines guten Besuches

O Aieberkleen, 15 Febr. Bei der im hiesigen Gemeindewald staltgehabten zweiten Brennholzverstciaerung würfen fol­gernde Preise erzielt Buchenschelthol; 29 bis 33 Mk je 2 Aaummeter, Buchenknüppel 22 bis 25 Mk. je 2 Aaummeter, Duchenwellen 10 bis 14 Mk. je 50 Stück, Kiesernknüppel 10 biS 12 Ml. je 2 Aaummeter, Kiefcrnwellrn 5 bis 7 Mk je 50 Stück 3m Vergleich zu den Ergebnissen der bisher in den Aachbargcrncinden stattgehabten Brennholzversteigert-ngen sind Me Preise al- billig zu bezeichnen. Ein Zusammenstoß Atoif<he,i einem Motorradfahrer von Ober­kleen und dem Personenomnlbus der A itoverkeh: Gesellschaft Butzbach crrignetc lich (uh der hiesigen Ortsstraßc an der unübersicht- lichen Kurve vor dem Glaumschcn Wohnhause. Der Motorradfahrer kam zu Fall, sein Fahr­zeug wurde erheblich beschädigt, wäh­rend er selbst mit dem Schrecken davonkam. Das Auto wurde nur leicht beschädigt Wen bi. Schuld trifft, ist bisher nicht fcfigefteUL

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Mit Recht kann der Raucher eine Verpackung fordern, die sich auszeichnet durch Zweckmäßig- k' it. also die Zigarette sauber und gut verwahrt, und durch ein angenehmes Außere.

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