Ausgabe 
15.11.1927
 
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TJorauXfDun4 für bat Qkrftäntnit bet oor« getragenen ist eine gebiegent ® runMage; Mechanik. PhysU unb Them«, reine unb vor allem angeoxinfrtc Matbemalik. soweit sie ;urn Syanbtoerf&b ug M wissenschaftlichen Ingen eurS gehören, muffen fitzen. Hebung in zeichnerischem Verfahren unb im Iadleiwechnen eri eicht ert b.e Arbeit sehr Daneben büden wicht q? HtlfSwissen- schallen eiofffunbe unb Dettedehr Meßtech- nU unb Meßaerätdundr. e icht vernachkäs gl wer­den. mit Aufsicht aus t<\* praktische fliegen unb die UnpaHunq des Lusllahrzeuges an Ile äußeren unb Betrifbtbe* lagungen.

Vvr allem aber muh der Luftsahrlingenieur eine grundsätzliche technische Allge - meinbllbung besitzen, au» drei Gründen zunächst ist LusNadrt kein abgeschlossenes Geb et: sie soll von bem fernen, was verwandle Zweige der Technik treiben unb leisten Ie nach feiner Einstellung unb AusbilLunzsmöalichkeit tmrb ha­bet bec Stubirrmbe Krastsahrtcchnik oder Sch fr bau als Hebergang zu anderen Fweigen treiben 'sen. Sodann darf bei der heutigen Lage der Lustsahrzeuginbustrie niemand bamit rechnen, nach der Prüfung sogleich sein Brot in seinem Hach zu finden, tat .Um'atteln zu andern Ge- chäftszweigen wird ihm um so mehr erleichtert, e weniger einseitig seine Dortwlbung ist: endlich ehlt e< noch auf sämtlichen Hochschulen an Lehr- räfteu unb Lehrmitteln, eine größere Anzahl vcn Studieren.'en so spesi.sl auszubilden: durch bie Wirtschaftslage nach dem SU ege konnte an einigen Stellen nur fo wenig für die Luftfahrt geschehen, bah die Sllegergnippen al» Zusam­menschluß der Studierenden zur Selbsthilfe grf- fen da ist an eine Sonbedachausbilbung gar nicht au denken. Sie ift übrigens, wie vir gezeigt gaben, auch gar nicht zweckmäßig.

Zwischen dem technisch allgemein gebildeten Lustsahrtingeni uv unb dem zweiten Produkt deS Lusttahrtunterricht». dem Maschinen- oder Sch ff» bauer mit Lustsahninterefsen unb -kenntnrssen. wirb es allerhand Zwischenstusen geben, hie neuen Prüfungsordnungen lassen ja den Fakultäten wie den Studierenden selbst große Freiheit in der Dahl ihrer Fächer Unb das ist aut so. denn ein junge» Fachgeb.et bas noch keine geschloffen.- Konstruktionslehre hat. auf dem noch, freilich mit besten Erfolgen, getastet und versucht, erprobt unb entwickelt wirb In grundsätzlichen Fragen, das dad sich nicht in einen engen Baum zwängen lassen öiu Sport­gerät unb Verkehr »mittel, das ichon in den näch­sten Iahren mit einem Aufschwung unb einer Ausbreitung rechnen muß. die vielen heute un­möglich Dodomint, bie man aber aus der b s- herlgen stürmischen Entwicklung ermessen kann, ein so hossnunasvolles Kind der Tschn k fordert schon bald mehr Kopse und Hände, al» es jetzt ernähren kann. Dollen wir also in unserer Frie­denswirtschaft nicht bie gleichen Schwier gleiten erleben, die uns seinerzeit im Kriege bei bei Um- ftelluna auf Flugzeugbau hemmten, so müssen wir. mag die Friedensentwicklung auch langsamer und stetiger sein, schon jetzt für die rechte Einstellung der technischen Führer sorgen, also möglichst weite Kreise der Öhitlerenben am Luftfahrt unterricht ttilnebmen lassen.

Weniger einaehend. aber darum nicht minder wichtiq und auch für die Universitäten nötig ist eine Einführung In bie Grundlaaen der Luftfahrt für alle Gebildeten, vor allem für die Stutierenden beliebiger Fächer unb Lehr­linge aller Berufe, die fliegen lernen, sodann be­sonders für dir künftigen Erzieher her Suaenb. Das Luftfahrzeug ist ja ein so treffliches Lehr­mittel für Physik unb Lhemie, Mechanik und Geographie weil es D.ssenSstoff bietet und außerdem an sich ben Schüler interessiert: schon deshalb sollte es im Unterricht verwendet werden, ganz abgesehen von den Pslichten. bi: wir alle gegen bas Luftfahrzeug haben

Durch einen solchen, vlaiunäfjig abgestuften, kräftig gefbrberten Lustsahrtunterricht für Has

Öny Volk tchatfen nxr mehr als her Verbreitung tudördemden Dllsen» und die Vorbereitung technischer' Fortschrittes: wir bereiten dadurch einen Weg zum DiedersutsNeg ein Mittel zur anrrschoftllchei Gesundung. Gerade für unter Land, da» an den Haupt traßen des Suftmecres liegt ist der Luftverkehr eine wirtschattspolinsche Zukun ishoftnung. Gerade untere Luftfahrt bie durch äußere Einflüsse schwer gehemmt ist mub getragen werden vorn Verständnis und Bert rauen be» ganzer. Volkes, wie von der Li bc und Be­geisterung unserer Iugend. Denn Helden, der Fü­gend und der Luftfahrt. gehört btc Fukuidt!

Wirtschaft.

Äon den Schlachtviehmärtten.

Im Gegensatz zur Vorwoche war an ÜWi deutschen Schl ach: vi chmä rkt etz l i den le.,len Tagen her vorigen Doche, m der Haupt'achc veranlaßt durch fen oermehrien Fleischkonsum infolge der erheblich kühleren Ditterung. eine wesentliche GeichällSbelebung in saft allen Gattungen zu verzeichnen, trotzdem sch der Geflügel- und Dild- pictDerbraud) noch deutlicher als in der Doche vorher bemerkbar machte. De Beschickung der Märkte war ungefähr die der Vorwoche, doch Genügten die Iusuhren nicht an allen Platzen der gesteigerten Vachfrage, zumal auch die Gc- schästSlage aus den Fleischg roß Märkten in der letzten Je:t eine bessere geworden ist Besonder» in Schweinen (92 200 gegen 91 700) erwies s.ch der Msirteb als zu klein. Für V in der blieben die Zufuhren mit 20 500 Stück unver­ändert. Kälber waren etwa» reichlicher (16 500 gegenüber 15 000). Schafe etwas weniger (8800 gegenüber 9500) angeboten

Die Preislage gestaltete sich durchweg »u- Äber Sinsen der. wenn auch namhaftere nnen nur bei Schweinen feftzu stellen waren, die um durchschnittlich zwei bis drei "Pfennig anzogen Spezielle Frage fanden beft? Speckfchaoeine und gute Sauen Bei Bindern zeigten die Preise überwiegend Ansätze zu Vesse­rungen. Ochsen hatten auf zwei bis drei Pfennig höherer ValiS verstärkten Beteln Kalber und Schafe waren bei annehmbarem Ha,zbek im gan- ien gut preishaltend 3» wurden auf beg nach­stehenden Märkten für ein Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert

'stinder

Kälber

Schafe Schweine

Berlin

60

50 - üb

25-66

60-74

Bremen

26-56

42-58

BreSlau

15 58

50-80

30-58

Shemnitz

20-62

56-80

55-72

Vortmund

26-63

56-92

35-51

50-66

Dresden

25-64

60-90

35-65

54-70

Dusseldorl

20-63

50-85

-

52-68

Elberfeld

25-63

50-85

--

55-70

Essen

30-63

35-58

54-67

FrankfurtM

30 64

57 - 82

34-50

55 - 70

Hamburg

16-58

33-90

25-64

48-68

Hannover

20-60

45-88

33-55

50-65

Husum

18-57

42-53

Karlsrubc

18-60

57-82

55-68

Kassel

26-57

45-68

54-68

Kiel

20-54

33-34

36-62

42-63

Köln

20-63

57-110

30-55

52-68

Leipzig

23-62

40-88

35-62

50-70

Magdeburg

22-60

35-80

15-52

52-70

Mannheim

15-62

54-80

42-50

54-67

München

24-62

60-88

60-68

Stettin

15-57

35-85

20-58

50-66

Stullgar'

15-64

60-83

50-71

Stolcfm

18-58

60-80

30-55

60-73

' Preiserhöhungen in bei Derk» zeugindustrie. In einer kürzlich abgehal­tenen Sitzung hat der Deutsche Derizeugbunb beschlossen, e ne vorläufige Preiserhöhung um 5 Prozent vorzunehmen Der Derkzeugbund weift hierbei ausdrücklich darauf hin, daN in einzelnen Gruppen dieser Ausschlag nicht ausreichend sei und daß er sich Vorbehalte, für eine Beiße Port

"BertAewger «um höherer- Auttchtag ehrtreten ju lassen

Zahlungseinstellung der ® e otrbi'ban I in nanau. Di« denerbcbanf tianau hat ihr« Fahlungen «infltfwlil. S- schweben tl«rbanbtungen mit bem Fiei. «iw VerLleichsmög- iichkeit zu finden. Bevor nicht der Ä.-chänsstand oenau iehfltfttüt ist. läßt iid) über dl« AuVicht der Verfahren» nicht» lagen Bet ratziaem unb brionn# nem Verhalten aller Beteiltgien halst dte Vermal - tung. einer befriedigenden uo'ung zu kommen

.Frankfurter Börse.

Frankfurt a M. 15. Aov Tendenz Süll, doch e was fester Dir hrut.g. Börsen» situation war gekennzeichnet durch eine außer- ordentlich große Iuruck Haltung aller V-rfenkreis« wohl in erster Oinu vranlaßt durch die inorgtg< Unterbrechung des G k-äft s durch den preußischen Buß» und 'Beltag Dir S im- mung war jedoch allgemein etwas freund­licher. da bet heutig« dabltag. wir man er wartet hatte, infolge der (tarieren B.riing:rung der Termtn-Engagemenis Line kühlbaren Schwie­rigkeiten bereitete Der Geldmarkt blieb relativ stückig Aach La»-esgeld stellte sich nalur- Ö etwas größere Aa^irage ein. D r £.-rr-

Auftragsmangel ließ jedoch kein größeres Geschäft auskommen, zumal nach der drohende ORciallarbcllerftrtil zur Zurückhaltung mahnte. Man wollte die Entscheidung darüber abatarten. Vie Spekula ticr schritt zu etn'.am Deckungen da immer noch ein ziemlich großes D« couvert bestehen soll. Immerhin gmuglen dies« kleinen Kauf«, um bei der Eng.' btb Marktes durch'chnittlich« KurSdesferungen von 1 bis 3 Prozent herb i ukühren. Einiges 3ntetdk zeigt« sich für Slektrowerte. Dessürel plus 5.5 Prozent. Sr?mens plus 5.25 Prozent. AEG. und Schuckert plus je 2.5 Prozent. 3. ®. Farben konnten 3 Prozent höher eröffnen. Banken blie­ben vernachlässigt und nut gut behauptet Am Montanmarkt gaben Laurahütt« auf Ae alt'ationen 2 Prozent nach Am heimischen Acnten markt lagen Abiöfungsschuld etwas fester Ausländer still 3m Verlause kam dos Ge'chäft zur fast völligen Stagnation. Die Kurs bröcMtw leicht ab Am Geldmarkt stellte sich Lagesgeld auf 7 Prozent Am D e visenmarkt war daS Geschäft ftUL Ulan nannte London gegen Kabel mit 4.8140 De Reichsmark stellt« sich gegen Kabel auf 4.1005, gegen London 20 427. Pari» gegen London 124 05, Malland 80.70. Madrid 28 70.

'berltnr. Börse.

Berlin. 15. Rov. Im Gogeickatz zum heu­tigen Vormittagsverkehr irar bi« Tendei'.z zum offiziellen Vör > -g.nn wieder freundlich Das Geschäft u .. jedoch fehr Nein. Iki sich die Spekulation infol;t dar nv g gen Unterbrechung bee Vörsengeschäiies sehr i.irückha'tsnd verbleit Man konnte einige 3nt«re'knfä;tfi-- in sog Au­la getoerten. d. h. Papieren mit jetzt dem Kurs­stände angemessener Drvldcnde. beobachten. Die ersten Dotierungen waren im allgemeinen auf gestriger Schlußba'is gehalten und selten um mehr als 1 Proz verändert. Stark abgeschwächs waren LauroHütte minus 5 Prozent. Spritwerte minus 3 Pro-., rtellftoH Daldhvs intnus 4B Prozem. Sarotti minus 4 Proz., dagegen Schade- ah len plus 5 50 Mk Heimische Anleihen ruhig, Ausländer grichästslos. Lrotz des heu­tigen Zahltrges war dte Anspannung am Geld­märkte nur unbederitend Lagesgcld 5,50 bifl 7 Prozent MonatSgelb 8 bi- 9,5 Prozent, Warenwechsel 7.25 Proz. Vach den ersten Kurien wurde die Tendenz etwas fefter, besonders Sie­mens, bei denen sich b.e Hoffnungen aus eine 12proz. Dividende ech elteni hatten größeres Ge­schäft und regten die übrigen Elektrowerte an. Spater stagnierte daS Geschäst und die Kur'« blieben auf dein Ansangsniveau gehaltei. Schultheis bröckelten weiter ab. da di« angeblich gegen das Vorjahr unverändert gebb 'b?ne dies layrige Dividende verstimmte.

ti-rantfurtvi ^etrcilcHrfc.

Frankfurt 15 Ure. Weizen wurde beult um 0.25 Mk höher notiert bereits im ?rr. laufe der gestrigen Börse gingen die Preite i Pie Höhe und nachbörslich wurden 36 Mk be= ibh_ VetonterS gute Qualitäten wurden zu Ueber- reifen verkauft Voggrni-.ehl wird von der Atoeiten Hand weniger angeboten und bement- prechend ist b « Votierung heut« erhöht Word«- Die Gesarnnnarillage ist in dieser BoK etwas treundlicher Es wurden notiert: W.'tzen, 1. üual 26 Mk.. 2. Qua! 24 50 bis 24.75 5>etterauet, geri igrre Vefcha f.nheit 22 50 bU 2X50. K t ^e: int) 25 52. Sommergerste s ür B-aap-ede) 265S bis 28. Hrier rinl ) 23 bis 24 25 Mais tgert" 10 25 bis 1050 Weizenmehl uni Spezial 0i 37 50 bi» 33 15 Xog.^nm.'bl 34 75 bis 35 V Wevzenklme 13.25 Koggenkleie 14,25 bis UM

Franksurtrr ÄarloiifImertt

liPö Frankfurt ». M 14. 3t»». The no*n len Preu, lind (8rüi0Mnöd»pr«|e für je SO 2ramm. Frachtparitai Aranktutt rfl. bei Ittagpr fiufl. Jnduiirw hiesiger istegenh V*x «ark nx » schoiige. weißfleischige hiellgcr itzegenü 2.AO Dian

'berliner .otiilienotrk.

Berlin, 14 Koo Ee notierten nait.

Ml bl» 244 Pewmtxr 27450 bi» 273>>, Sian 276.25 bi» 276. Mai 27V bi» 278 (fest), dogger, märkijcher 241 bi» 245, Peumber 255 btt 253,7' Marz die 25850. Ma, 263 bi» J<3 Cut Sommergerste 220 bi» 863; Hafer martiichti, >i bis 2lo (rein Dezember 2225< Marz 220 nch. Mai». La Plata. 194 bis 195 (behauptet). *ai, 340 bi» 845 (stetig), (100 tilogremm): Reizen nchi 31,25 bi» 3450 ('«fier), Noggemnehl 32JO bi» lt (fester); tiiiynflei, 1450 bh- 14.75 (bshaapteg. .stuaaenkleie 1450 bi» 14.75 (brboupwi): Biflaru erbhn 52 bl» 57. kleine Erbsen 32 bi» ti; Rulle erbk-n 22 bis 24. Petusch^n 11 bi» 22; «ckertzehne 22 bi» 28; Dicken 22 bi» 24; Lupinen blau 18.1 bi» 1450. Lupinen gelb 14,75 bi» 15.25. Kap» suchen 15.90 bi» 16.20; Leinkuchen 22.30 bi» 22.4* Trockenlchniyel 10.70 bi» 10.80. Sovaschrot >i Ni 20.30; start2"<lllock«n 83 bi» 83J5 »urf

Büdyerhfd).

Der Deg zum Groftdeulfcher Aeich. Sin Ho t zur 'Bcrftdnf'.gung übet t» deut che Frage von chr. Kudrls Henle. VrcMIr an der Universität Ao.'tock. Bertag »r Fvtst A Pfeiffer, München. Preis 40 PI De Aet- iliebmma des Aeichs erweist sich Den Tag a ag mehr al» 7IotWendigkeit StaatSverUk» fachung. Dirtlchast und Kultur verlangen str Und koch schrickt man davor zurück, wenige, aus Abneigung g.gen die Sach« selb t als gegn die Form In der sie einem gebotet wiw Die einen flöten sch an der »KcrichlamiU Preußen» . dir anderen an dem Oort _lb- yeitsftaat' Da beweist uns ejn »Vurih. k* diese 5h«0rt<-n n chr daS Bkfen der Sach Heb Dir juristische Äoiftruftion, M« Frage mu da» Deutsche strich degrifslich fch, gehört an» End«, nicht an den Anlang feines Umbaus Die praktische Ausgabe ift ba* steich. unb zwa da- großdeutiche strich Einig man I^um daß e- n chi ^iitvalift 'ch fei. darf Alis 1. ÜMgk staatlichen Ausgaben fallen bcwmtxa liflert werden? 2. Die werden die Gebiet, der Dv^entraUlPti» i abgeyteiutf Dee Staed brnti des aus geklarten FödernltsmuS wird y» in klarer Form nertreNn. 68

Gegen spröde Heut

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Kurszettel der Berliner uni» Frankfurter Börse.

Die hinter ben Papieren angeführten Zlssem geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Aeichsbantötskont 7 Prosent, Lombard^tasfutz 8 Prozen

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