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7t eben tmb 'Briefe das Cebenbiofte und 3ntereffanteft.- hrrauOheden 3n solcher Gestalt Dürfte sich die vorl.egenbe 2(iukjab<. Die fm von allem Elloss gelehrten Baitaft ih ohne Zwei­fel affc wahrer Volks-Bismarck in jedem deutschen Haufe etnbürgem. Z18

Keifen und Abenteuer.

Ttorbenfljftlb. Otto, Südame » r t f a , ein Zukunft-land der Mensch­heit. Natur. Menlch Wtrt'chaft. Mit 76 Ab­bildungen und 8 Kartenskizzen. Verlag ötrerfer A Schröder. Stuttgart Geh 7 Mk. Süd­amerika rückt immer mehr in ben Mittelpunkt bei Interesses bet Menschheit Hier liegt der dritte grobe Weltteil der weihen Bölter. dal Land der unbegrenzten mineralischen Schütze, der üpP'ge tropische Bidengarten dcs Erdball» und gerade in diesem Augenblick vielleicht da» wichtiafte Zukunftsland der Menschheit. Vor- denskjolds Buch gründet sich auf eigene Erfah­rungen und Eindrücke. Es enthüll also Schil­derungen eigener Tieifen. Dann folgen in ae- brängter Form einige Züge der Ger>grapbte Südamerikas: Klima sowie Lier- und Pflanzen­welt mit ihren wechselnden Formen in den ver­schiedenen Himmelsstrichen des Weltteils, die Indianer sowie da» weihe Herrenvolk der Gegenwart und die vielen Uebergangsrasfen. Die Leier, die au» praktischen Gründen wissen wollen, welche Bedeutung Südamerika für die Bölter Europas hat. finden darin Schilderungen von Erwerbsleben, Produktion und Handel und ichliehlich eine stark persönliche Darstellung des Verfasser» von Südamerika als einem künf­tigen Einwanderunasland. Südamerika ist in unseren -tagen die Sehnsucht vieler Men­schen geworden. Diese werden in dem schönen Luche viel Anregung und reiche Belehrung finden. 677

Rudolf Kircher:3a i r Play, Sport, opiel und (»ei ft in England" (mit 16 ganzseitigen Bildtafeln in Kupfertiefdruck, 4Ulf., Frankfurter oocietdtebrurferei G. m. b. H, Frankfurt am Main). Diese» ausgezeichnete Buch des be- kannten Londoner Korrespondenten derFrankfurter Zeitung" gibt weit mehr, al» fein Xitel andeutet Es ist geradezu ein Führer zum englischen Aolk»- charakler, ein Weg in die Bildungselemente englischer Politik. Nicht notig zu sagen, dah ein Mann wie Kircher, der al»Aller Herr" einer sportlich ein. gestellten Verbindung an der Freiburger Universität mit aufgeschlossenem Herzen und vollem Verständnis, mit sachlichem Wissen und geschickter Darstellung-, fünft ein vortreffliches Bild vom englischen Spiel und Sport gibt Wichtiger bünft uns jedoch die Art, wie er den Linien folgt, die vomFair Play" auf grünem Rosen tief hineingehen in Seele und Cha ratter de» englischen Volke». Um dieser eminent poli­tischen Seite des Buches wünschen wir Kirchers Dar­stellung in die Hand eines jeden, dem es darum zu tun ist, vom englischen Sein und Wollen sich ein richtiges Bild zu machen. 554

Religionswissenschaft.

D. Han» Schmidt. Hiob. Da» Buch vorn Sinn de« Leiden». Gekürzt und oer- deutschi In zweifarbigem Druck. Holzschnitt des Einbandes von Frist Kredel (Verlag I. E.B.Mohr, Tübingen, 3 Mk., geb. 5 Mk). Da» Buch Hl ob erlebt gegenwärtig eine Zeit neuer Beachtung weit über die Kreise derer hinaus, die e» zu ihrer Er­bauung lesen. Die ewige Menschheitssrage nach bem Sinn de» Leidens liegt in iinlerm Geschlecht. Die hehre Majestät (Rotte», von der auch der titanenhist hadernde Mensch nichts anderes zu jagen weih als: ..Ich lege meine Hand auf meinen Mund!" ist der Menschheit, die unter dem Eindruck de» Zusammen- beuch« lebt, begreiflicher als sie e» ihren Vätern inar. Da» Grüblerische. Individualistische, das Drin- -Kn auf Aufrichtigkeit im Innersten muten in diesem alten Buche seltsam gegenwärtig an. Die im gewöhn- siche Kraft der Gestaltung, unvergessliche Bilder, eine hinreissende, bald mächtig stürmende, bald wie Gei- genflang klagende Sprache lassen sich auch durch den Schleier einer Uehertraming hindurch zur Empfin­dung bringen Aber diese Hebertruaung muss und das versucht die oorliegenbe. von Prof. D Han- Schmidt, dem Alttestamentl-r unserer Universität br- sorgte in gebundener Rede zu uns sprechen. Und meih-r das Buch ha! Lane? und "Uirb-r- Holungen. E» hat auch breite Einsätze von fremder »and E» wird barum hier versucht die mächtig- ften Ssticke durch Auslassung der malleren durch eine starke Kürzung b*» ganzen Werkes erst recht uir (Heining zu bringen. Natürlich geschieh! dar so. da» der (Befamtorganlemn-t des Kunilnerkes unan getastet bleibt. Ein ausführlich. .Jlacbroort" zeich- net die Entstehung unb die An dieser Dichsting, die weder Lyrik, noch Epo», noch Drama, aber van allem etwa» ist, und versucht, ihren Sinn zu deuten.

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Georg Wünich Evangelische Mlrtschaftsethik rBerlag 3 6 B Mohr Tübingen. Preis geh^iet 28>5 Mi - Die bis­herige Einstellung des Protestantismus zur Dinfchaft war entweder ablehnend unter Be­rufung auf die .Elgengefestlichkeif ober allzu vorbehaltlos sich hingebend unter Missachtung der religiös gebotenen Distanz. Das um»ang- reiche Merk des Marburger 'Profdfort brichat- Hat lich nun ausstihrlich rnn ttKolrg-.ld) m.t dem De'en unb dem Dillen bei in Ehristu» offen­barten Goites. um auf biefer theoiogifch.'n Grundlage bte Frage zu erörtern: Das soll auf dem Gebiet brr Wirtschaft geschehen, weil wir an bles en Gott glauben? Der Verfaffer weist auf die Aotwrnbigkeit bet strengsten Verknüp­fung des wiNfchaftlichen Sollens mit den Zent­ren des christlichen Glaubens hin unb zeigt die Punkte an der Dirtfchaft auf. an denen der sittliche Dille eingreifen kann unb auch tatsächlich zum Guten ober »um Schlechten immer emgretfL In einer Reihe von Kap.teln wirb die Entfaltung der grundsätzlichen Er­kenntnis auf den einzelnen wirtschaftlichen Pro­blemgebieten behandelt und schliesslich die gegen- wärttge Lage der Wirtschaft und die aus ihr resultierende Aufgabe der Kirche umrillen. 787

Wirtschaft.

* Günstige Lage der Metall- walzverksinouftrie Vach einer Mit­teilung des Zentralverbandes der Deutfchen Metallwalzwerk»- und Hüttenindustrie hat sich bet Auftragsbestand auf der bisherigen Höhe, die im Monat September einen Rekord auhu- wei'en hatte, gehalten Auch die Ausfuhr hat sich in diesem Jahre bisher Io gestaltet, dass da­mit gerechnet werden kann, dass die Ausfuhrhöhe des Jahres 1923 erreicht wird. Allerdings lässt die Preislage sowohl im Inland, all auch im Ausland für Metallhalbzeug nach wie vor zu wünschen übrig.

Dividenden-Borfchläge im M e - tallbanl-Äongern. In len Auf tcht-^ats- sihungen der Metallgesellfchaft Frankfurt a. M. unb der Metallbank und Metallurgische Desell- fchaft A.-G. Frankfurt a. M. wurden folgende T^orld)Lüge an die auf den 5. Januar 1923 e n- berufenen Generalversammlungen beschlossen: Die Metallbank wird aus einem Reingewinn von 3 876 725 Mk. auf da» im Laufe des Geschäfts­jahres von 25,6 auf 36 Millionen Mark erhöhte Kapital eine Dividende von 8 Prozent verteilen. Die jungen Aktien find, obwohl erst im Januar 1927 einbezahlt, für das volle Geschäftsjahr vom I. Oktober 1926 bis 30. Lep.ciubcr 1927 dividen- benbe.e ligt. D.e Metallgesellfchaft schlägt auS einem Reingewinn von 2 659 045 Mark eine Di­vidende von 11 Prozent vor.

D e utf che Gold - unb Silberscheide- an ft alt, Frankfurt a. Ti. Der Auisichtsrat beschloss in seiner gestrigen Sitzung, der nut den 10. Januar einzuberufenden ordentlichen General- oerfammlung die Verteilung einer Dividende von 9 Prozent (im Vorjahre 8 Prozent) für das am 30. September abgelaufene Geschäftsjahr 1926 27 vorzuschlagen.

Südwest deutsche Rundfunkdienst- A. - G . Frankfurt a.M. Die (Gesellschaft bean­tragt eine Kapitalerhöhung von 300 000 auf «00 000 Mark. 60 000 Mark der neuen Aktien sollen il» Vorzugsaktien ausgegeben werden.

Arankfnrtcr Börse.

Frankfurt a.M., 14 Dez. Tendeez über­wiegend fester. 3m Vordorf en verkehr neigte die Tendenz zunächst etwas zur Schwäche, da bie Spekulation auf bie bisher unbestätigte Mel- buna besOveninq Standard", wonach bie deutsch-englischen C hem iever Handlungen geschei­tert seien. Aealilationen vornahm. 3um offi­ziellen Beginn erfuhr die Stimmung jedoch eine Besserung und Belebung, da bie leb­hafte Aachfraze nach einigen Spezialwerten an­regte. Dazu kam bie Erwartung, dass bei ben heutigen Schlichtung Verhandlungen im Konflikt der Grosseisenindustrie ein Ergebnis erzielt wirb. Dann glaubt man durch bie Annahme der Frei­gabebill im BubjK» Ausschuss mit ihrer An- nähme noch vor D.ihnachten rechnen zu können. Schliesslich befriedigte der glatte Verlauf der gestrigen Clquibationen. Bei Festsetzung der ersten Kurse ergaben sich überwiegend Beferun- gen von 1 bis 3 Prozent Ausserordentlich leb­hafte Umsätze fanden wieder am Elektro- markt statt unter Führung von Siemens, die Kurse konnten hier 1,5 bis 35 Prozent <für Bergmann I anziehen. AEG eröffneten aller­dings nur knapp behauptet. Von Montan- werten bestand stärkere Vachfrage für Mannesmann plus 1 Prozent. Gelsenllrchen plus

35 Prozent Harpen er plu» I Prozent unb Bu- btruZ olus I 5 Prozent für letztere ju» b;t vor- Zahlungen Am Bankenmark: traten Da- rat mit plus 325 Prozent unb Deut che mit plus 125 Prozent hervor. I G. Faraen bl.rben per- nacht. :gt unb lagen 225 Prozent schwächer. Scherbeanstalt verloren 2 5 Prozent ba die 9- prozen..ze Dividende ent ;u'4tc. Zellstof -Wald- Hof minus 2 Prozent Die Aentenmärkte lagen still bet Wen g veränderten Kur en 3m Verlaufe wurde bi* Stimmung un' cher Man verw-es auf die verschlechterte Arbctts- Marktlage. Die Anfangkgrwtnne gingen grösster re is wieder verloren. I G Farben ga­ben 3 Prozent nach. Ah .nstahl minus 2 Pro­zent. Mannesmann minus IL Prozent Siemens minus 3,5 Prozent Geld unverändert Tage»« gelb 6 Prozent Im Devi'enverkehr notierte bte Ae tsmark gegen Kabel 4 185S ge­gen London 20 433 London-Kabel 4 882". 5 Pa- r 5 gegen London 124.02. Mailand 69 95. Ma­hr d 29.15

Bcrlinc Börse.

Berlin. 14. Dez- Die Aealitätions- neigung, bie sich im heutigen Vorw tlags- t'erfebr bemerkbar gemacht hatte, letzte sich an der Bor e nur teilweise fort. Ungünstige Vachrichten, wie bie Verschlechterung der Arbeitsmarktlage schle' che Sl.etkdro- hungen. keine Kapi alerhöhun z bet Siemens, das verzögerte Ö.gebni» der Schllchtungsv .hind- lungen im Eifenkonflikt unb die angeblich ge­scheiterten beulfch-engltschen Ehemieverhe.nblun- gen wirkten kaum d. b nur I -G -Farben waren daraufhin angeboten und einige P.-ozente schwächer Dagegen lagen Spezialwerte, wie Freigabeakiien. Llektrowerte. Sprita.'tlen recht fest unb bte Mehrzahl her Vebenwerte war zum mindesten behaup.el. Der Otbertem- gang bei ben Banken war klein, das Geschäft ruhiger als an den Bortagen. Der Deundlon der Böte blieb weiter fest. Schiffahrt-- unb Bankaktien zogen 1 bis 3 Prozen: an. Sprilwerte lagen 3 5 bis 6 Prozent höher MaffimiliansyüUe plus 6 Proz. Heimische Anleihen behauptet. Pfanbbriefe noch unentwickelt und ohne Geschäft Lagesgeld bltcb leicht mit 6 bis 8 Proz. Bach den erst.-n Kursen wurde bas Geschäft etwa» lebhafter. 3.-G- Farben konnten 1 Proz. anziehen. Zellstof e- Daldhof plus 2 Prcz. Später wu.de bie Len­dens wieder unsicher und die Kursstrtgeru.^gcn gingen zumeist wieder verloren.

-ranksurtcr sttctrc.vcbörsc.

Frankfurt a. M. 14. Dez Da» Geschäft ist ruhig Getreide unverändert. In Mehl ist die S:immung ganz lustlos, wobei lich die nahen Feierlage her t» bemerkbar machen Die süd­deutschen Mühlen haben für D izentn.hl ihren Preis um 0.25 Bll er.nässigt. Da» Zutterm.ttel- geschäst zeigt weiter feste Lerrdenz. doch liegt Kleie etwas leichter. Es wurden notiert: Weizen 1. gut. gesund, trocken, bi» zu 1 Prvz. Aus­wuchs 25,25. Deinen 2. gut. gesund, trocken, bis zu 3 Pro». Auswuchs 24. Dei,zen 3. geringere Beschasfenheil. bi» zu 23 Proz Feuchtigkeit 22,50 bi» 23, Aoagen. inlänb 24.75 bis 25. Sommergerste für vrauzwecke 27 bi» 28 Hafer, inländ 22,75 bi» 23,75. Mais (gelb) 21. Wekizen- mehl. inländ. Spezial 0 37.25 bi» 37.75. Roggen- mehl 35 bis 35,75. Deizenkl i- 13,75 bi» 13,85, Roggenkleie 15.50. Lendenz ruhiger

Berliner vobittknböric.

Berlin, 13. Dez. Die Lustlosigkeit am Pro- öudemnarttt hielt weiter an. Die überfeeff dxn ler- mirwnärft hatten schwächere Dotierungen die nordamerikanischen Forderungen blieben ledoch unoeränbert, während die Plalaoblader sowohl für Weizen als auch für Roggen zu niedrigeren Preisen als gestern offerierten. In Plakaroggen kamen auf dem ermässigten Niveau auch einige Umsätze zu­stande. Born Inlande liegt wiederum ausreichendes 2ln<xbot von Brotgetreide, allerdi, . geringerer Qualitäten, vor Obgleich bie Abgeber in ihren Forderungen nachgiebiger sind, bleibt bat (He- schäft ausserordentlich klein und schwierig, da die Mühlen anhaltend über schlechten Mehiabjatz klagen. Am Lieierungsmarkte zeigte sich für Dezember- weizen einige Decknngsfrage, tue preisstützend wirkte: die Frühfahrssichten waren dagegen weiter rückgängig. Roggen roar für den lausenden Monat 1.75. für die Frühmbrsj schien je 1,2.5 Mark abge- schwächt, die Mühten ziehen e» vor. ben oort>möe- digen und nealHieren daraufhin ihr Lieferung»engage ment. Mehl ist in den Offerten ermässigt, da» itze- schäst bleibt auf die Deckung des dringendsten Kon­sums beschränkt. Hafer reichlich Angeboten. Gerite unreranbert ruhig. E» notierten (loookg) Weizen, märkischer (74^5-kg hl (tzewicht), 231 bi» 234. Dezem- der 265. März 272L5, Mai 276 (matter); Roggen,

JriPdNi (6# hl Gewicht). 2->> tn» 233. Ny r- her 2R*,'v> b-t 235 25 bi» 2b5 75. 261 2S ***»

261. iNoi 2M.75 ima:n. comnwraerft» Z2u bi» jni, halft, markncher. I N) bt# 2"6. Dezember 21b. Diarz 225 b ? 226 (mbiaj Tiai 234. And enunasjch^i, .- m IL Dezember 214.25; Mai». La Plato. 110 S» 212; Rap». 345 bi» 35t- ifhUi. (IflOkfi Setzenmedl 30.75 bi» 34 (matter); Rogaenrnebi 31 b-» 3325 (matter); We»zenNeie 15 bi» 15.1" (inü)

lAroße Strafkammer Gießen.

Eine tuqendiiche hjutangeiieUte au» bem flögeb- berg war nom Jugendgericht wegen Dieb­stahl» «ine» goldenen Ringe» an Stelle von drei lagen Gejänqni, zu einer Geldstrafe von 30 Mark oeruriedi worden 6<e bebaupieir. un« 'chuldtg zu fein und legte argen da» Urteil fle* rufuna an. Die Strafkammer kam »edoch aus Grund der bestimmten Lurtagen etnmanb'rnet Zeugen zu dem gl. chen ergebru» und wie» die fler fung foftcniäUig zuruck

Ein älterer tZandwerker Hatte sich wegen mehr- facher Littlichkeitsverbrechen. begangen an einem Mädchen unter 14 Jahren zu verantwor­ten. Da» erweiterte Lchoffenoericht sprach al» erste Instanz eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr 11 Monaten gegen den Angeklagten au». Auf seine Berufung bte eine Herabsetzung der Strafe bezweckte, hatte sich bte flenifungeflraffam- mer mit dem Fall zu beschäftigen. Auch in der zwei­ten Instanz wurden bem Ana klagten mildernd« Umstande z- gebilligt unb von einer Zuchthausstrafe abgesehen. Die zuerst erkannte Strafe wurde aber mit Rücksicht auf bie erschwerenden Umstände m ihrer Hohe al» durchaus angemeffen erachtet bie Berufung wurde verwarten.

Ein Krastwaaensührer war vom Schvfsengeticht wegen fahrlässiger Tötung er patte mit einem Prioataino em Kind überfahren zu einer Gefängnis st rose von 2 Monaten ver­urteilt worben Gegen bi de» Urteil legte der An­geklagte, mit dem Antrag auf Freisprechung, Be­rufung ein. Da» Gericht ordnete Au,;enichem an Ort unb stelle an unb liess Probefahrten vornehmen. Nach um'angr<td)ei. . mwhtnber Beweisaufnahme plädierte dek Staatsanwalt auf Erhöhung der Strafe auf 4 Monate Gefängnl». Der Angeklagte habe die ihm oblieaenbe Sorgfalt äusser acht gelassen; der lob be» Kinde, sei auf ba» fahr­lässige Fahren de» AngeNogten jurutf \ Juhren Da» Berufungsgericht 'chlass sich diesen Aut'uhrungeti an. beliess es aber mit Rücksicht auf die Unbeftraftbeit unb Jugend de» Angeklagten bei der In erster In- stanz erkannten Strafe von 2 Monaten G e - f ä n g n I; auch hat der Angeklagte die nicht un­erheblichen Kosten zu trogen

(Lingeiandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dreier Aubrik stehenden Artikel übcndr.tno die Redaktion dem Publikum flf ritt «ng t

tickst in plattenhausenl

Der Aussenbezirk Licher Ehauliee. Anne- röder Weg. Döring st rasse ist seit vorigen Samstag abend, in 11 e f ft e Dunkel gehüllt. Im Zchinne unsere» Erdtrabanten kann n*m sich noch ziinechtsinden, aber wo» gefchtedk. wenn Luna ihr Antlitz verhüllt oder gar bei halb eintretenbem jieumonb? Man kann dort draussen eine Ohrfeige bekommen und weiss noch nicht einmal woher sie kommt. Wo» haben bie Firmen Anwohner uer- drochen dass man sie so stiefmütterlich dchondelt? Liebe Subtoennaltung. 'or-w baß) lür »MH*», denn bu musst an dem W«ste e*ne» leben deiner

H< h- ben a id> wenn er dort draussen wohnt. Ein An wohne e.

Srieffaffen der Htöoftion.

(Rechtsgutachten sind ohne Berbindstchkeit der Schristleitung)

7lr. 3*i ft rage 1: Ohne Schüdeeung der Sachlage können anr Ihre Frage, wie hoch .Ert- teilungeg eitler" auf gewertet werden, auch nickst an­nähernd beantworten. Zu Fra« 2- Eine ..Abstn- düng der Pensionen heistfcher rtnafebeamten zum Zwecke der (Erbauung von Eigenheimen" gibt e» nicht

Aus dem Amtsvsfkündtgungsblatt.

' Da» Amtsverkündiaungsblalt Ar 8« vvm 13 De-ember enthält Gelen über bte Beschäftigung vor unb nach her Utebcrfunfl. - Strassensperre Zwangs»nmmg für bas Mo»

chanikergewerbc in Giess.n - Die Tflablm zur Handwerkskammer im Jahre 1927 2flahl ber Bertrauenämärnct unb Eriatzmänn?r In der An- gestetltenr>'rftcherung Dienftllch- Berlamm- lang der «Fleitchbetchauer Zcitichriften für .Fvrlbtlbui gs'chüler Dirnftmxhrichieir

Kurszettel der Berliner und Franksurier Börse.

Dic hinter den Papieren angeführten Zistem geben die Höhe der zuletzt belchlosienen Dividende an. Reichsbankdiskonl 7 Prozent. Sombard;insfuss 6 Prozent

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