bient dem 3nftttut al« Lehrjagb. Cd>en jahrelang sind Verhandlungen zwischen der OrrneiaZW und dem Staate tm Gange weg^n Aückrrwer- b u n a der Iagdrechte durch Die Gemeinde. 311 der Hess sche Staat im Jaftte IMS ;n Fr natu- not geriet. zog er die Demcinbejagben an sich Vom Jahre ItoS ab wurden die meinen 3agben wieder durch die Gemeinden abgelöst Die 2b- lölungsantrogc durch unsere Gemrind« unterblieben aber damal», und wurden erst vor einigen Jahren gestellt Der tze si!che Staat ist bereit, die AblL'ung jetzt fcur ^u-uftriii. wünscht aber die Iagd nach deren Aolblung durch Pacht zu einem angemessenen Pachtzins auf längere Zeit als Lehrjagd für die LandeOuniverlitLt wieder zu erhalten. da er alaubt. daß er eine andere, gleich mit bestellte 3agb als Grs atz nicht bekommen wnne. Da aber tne Forderungen Kck S a ttcck der hiesigen Gemeinde zu hoch erschienen, konnte eine Oimgung bl« jetzt no-ch nicht erzielt werden Wan hosst. daß in nächster Zeit d e Angelegenheit ihre Erledigung finden wird, so bah die Jagd wieder In die Hände der Gemeinde gelangen durfte.
iS. Steinbach. 13. De^ Der Krieger- herein Steinbach hatte seine Mitglieder und deren Angehörige am Sonntagabend zu einem Farnilienabend in daS Gasthaus .Zum Einhorn" aeladen. 3m Mittelpunki der Veranstaltung ftanb ein Vortrag von Major a. D ß i n b e n a u auS Giehen. Der Redner führte die Zuhörer im Geiste hinaus auf die Schlachtfelder in den Karpathen, schilderte seine eigenen Erlebnisse und die Schwierigkeiten und Gefahren der Kriegführung in diesem unwegsamen EiS- und Schneegelände. Der Vortrag wurde ergänzt durch Vorführung von Lichtbildern. die zum Teil von Herrn ßinbenau selbst ausgenommen waren Diese zeigten die Wohnung. Einrichtung. Kleidung und Leben«- weife der dortigen Bewohner und verschiedene Vaturau nahmen auS dem KriegSgelände. Zum Schlud zeigte der Vortragende noch 'Silber vom westlichen Kriegsschauplatz, von mobemen Geschützen unb bereit Wirkung Der fpannenbe Vortrag wurde von den Zuhörern dankbar ausgenommen.
• Birklar, 13. Dez. Lus Einladung de» hiesigen (Befaugurrrin» veranstaltete der Gesangverein ,.(B e r m a n i a" • e t e i n b a (b am Sonntag im Saale von Düringer einen Konzert- abend, der van über ‘.'AM) Gästen sehr gut besucht rour. Bach einem Vrgruftiiiia»chor des hiesigen Gr- sangvrrrln», sowie einer 21n|prdd)e des ersten Vorsitzenden. der den Zweck der Veranstaltung würdigte, wnfeltc sich da» aus 15 erstklassigen Chören bestehende Programm des Gesangvereins ..Ger- mania" unter der Leitung des Chormelster» Harnisch in sehr guter Weise ab. Der genuftreiche Abend wird den Gesangssreunden unsere» Orte» noch lange in bester Erinnerung bleiben.
(.) Lang Gön», 13. Dez. C» wird allseitig begrutzt. bah demnächst auch eine Kranken- f ch w e st e r in unser Dorf kommen soll. Eine Wohnung und die Einrichtung sind bereit» vorhanden. DU endgültige Wohnung soll für die Schwester in dem Drmeinbehau», das die evangelische Kirchengemeinde 192X erbauen will eingerichtet wer- den. Diese» Gebäude kommt In die Neugasse vor die alte Psarrscheuer. dle abgebrochen werden soll, zu stehen. Aufter zwei ^chwesternwohnungen wird das Gemeindehaus einen Konsirmandenfaal. die Klein- kindersch le und andere Räumlichkeiten enthalten. Die Vorbereitungen zum Bau sind getroffen.
Mrci» i-riedvcrg
a. VelchelSheim, 13. Dez. Die Landwirt- schastSkammer hielt hier einen Grünlandtag ab. der von etwa 70 Landwirten au« der Wet- tcrau besucht war. Landwirt Veith l Reichel«- beim) eröffnete unb leitete al« Vertreter der LandwirtschaltSkammer bie Versammlung Er be- grüfttc insbesondere die beiden Referenten de« Lage«, den Direktor der Lehranstalt für Obstbau unb Landwirtschaft zu Friedberg Dr Schad unb Dipl.-Landwirt Gräber von der Landwirt- schastSkammer zu Darmstadt, sowie den Vertreter deS Äulturbauamte« Friedberg. Saurat Brus tu«. den Leiter deS Versuchiigute« der Universität Glesien Dr. Pfaff unb die Vertreter der Landwirtschaftlichen Schule Vutzbach und de« Landwirtschal Ickamleti Vidda. 21« erster Redner sprach sodann Direktor Dr. Schad über da« Thema .Der Futterbau im landwirtschast- iichen Betrieb der Wetterau' Or ging von der Tatsache auS. bah wir un« in bezug auf bie teueren Äraftfuttcrmittel unabhängiger mach n
müssen vom Auckland durch Wehrerzeugung von gehaltreichem, eiwechreichem Futter in der Wirtschaft selbst er besprach die g.otze Bebcutung. bw zur Erreichung diese« Ziele« gerade in unserer Gegend der Luzern«, dem Vorklee und insbesondere der Zuckerrübe zukommen, sowie einer verbesserten unb ri'.ion alleren Vewirtfchaitung unterer Wiesen unb der 2nlage von Hkiben. 2U zweiter Redner <pr i<b DipL-«.anbtt>irt Gräber über .Die Techn.k deck Futleröiu^S Sr zeigte an bet Hand von Versuchen und Beispielen. wie w'r gerade m bezug au P'l^ge unb Düngung unserer Diesen unb Weiden, deren Erträge ganz im Gegentay zu denen bei Ackerbau«« sich in den letzten 3abnebntcn kaum gesteigert haben, die Möglichkeit besitzen, mehr wirtlchalte.grne« Futter zu erzeugen 8r gab weitet wertvolle Fingerzeige besonder« über den 2nbau von Rot- kler unb Luzern Eine kehr angelegte 2uS- sptache über bie «Hennen Ziagen der Landwirtschaft und ionbete der Grünlandwirt- schait Ichloh lid) - d.e beiden Vorträge an. 2m Vachmittag he der T i e t z u ch t f i 1 m bet ßanb- wittschastSkammcr. der den Anwesenden einen Einblick gab in bie vetsch ebensten Gebiete bet Tierzucht unsere« Hessenlande«.
Mreie Schotten.
8 Schotten. 13 Dez Gemeinderatck- f i t) u n g. Die Hunde steuer w.rd auf 10 TBL für jeden Hund Itftgrkbl. Di. StreJe vom Ärti«- aml bi« zum Bihnhos wird mit Kleinpflaster versehen, sowohl bi? S.rah.-, wie auch der Bür- Eersteig. Die Reichckbahn hat einen Zuschutz ierzu in Aussicht gestellt. Der frrte Platz vor em Krei«amt wirb In eine g ichniZvolle Anlage verw nd.l. ein G däch.n-btun- nen ist für diesen Platz ootgelehen. - Auf bet rechten Seile der G^d.tner Strafte wirb ein 'Bürgerftcig angebracht. 3m Stadtwalb wird ein Waldweg chiuifier.. ebenso wird d t Fusipsad d.t durch da« Läunebichtal nach W.ng.r«-aasen führt, neu hergerichtet. — Die Kanalisation-Fortführung am H henwie enweg wird zur Vergebung auSgeschried.n. Am 29. I. M. soll nach alter Sille eine feierlich Schlutz- fitzung de« GemeinderatS auf dem Hau« Hubertu« stattflnben.
Ö Laubach. 13. Dez. Am Sonntagabend fand im „oohnfer f)of" eine von Dekan Volp geleitete Versammlung des „Evangelischen Bunde»" statt, die lehr gut besucht war. jjrl. 6 e f e ma n n (eine Psarrerstochter au» dem Bal- tenlondej hielt einen Dortrag über die Ereignisse und Zustande In ihrer Heimat während und nach dem Weltkrieg Vorerst gab sie einen geschichtlichen und geographischen Ueberblick über die Entwicklung der Oskseeprooinzen und schildene sodann die entsetzlichen Leiden der deutschen Bevölkerung nach eigener Anschauung Die Bolschewisten mordeten, plünderten mb mißhandelten unsere wehrlosen Skam- mesgenosscn in unmenschlicher Weise: die Gefäng- nisie wurden überfüllt. Der hiesige Kirchenchor umrahmte den Vortrag durch gut oorgetragene lieber. Weiler folgte noch eine angeregte gesellige Unterhaltung. — Die Holzfällung in den Waldungen der Gemeinde und der Slande»herrfchaft ist nunmehr in vollem Gange In den Waldungen der Gemeinden arbeiten 7 Rotten mit 52 Arbeitern, in den gräflichen Waldungen dagegen 30 Rotten mit 236 Arbeitern - Die Winterfrucht steht im allgemeinen recht aut. hat jedoch durch Mäuse- sratz unb Ackerfchnecken etwas gelitten. Baldiger Schneefall wäre für die Felder erwünscht. — Der Bezirk»oerdand der Geflügelzucht- vereine Laubach, Schotten. Gedern und Hungen, dessen Gründung wir unldnaft meldeten, wird vor- au.sichtllch schon im Januar Im ..Solrnser Hos" seine erste gemeinsame G c f l ü fl e I a u » ft e 11 u n g abhalten Man denkt, dasi die Ausstellung mit über -ton Nummern beschickt werden wird. Al» Termin her Ausstellung ist der letzte Sonntag de» Januar» 192S (27. Januar) in sichere Aussicht genommen. — Die Eisbahn des ff i»oe reine auf bem ..Oberfee" ist eröffnet. Der See bietet eine prächtige, spiegelglatte Fläche.
* Freienseen. 13 Dez Unser Dors ist im Krei« Schotten da« letzte, da« noch keine Wafferleitung belirt. nachdem W naer«- hausen inzwischen ferkiggeste'lt und E nart hau en begonnen ist Schon vor bem Krieg trat man bem Plan einer neuze tlichen Wasferr'ersoraun i nahe und schürfte ben Scengrunb nahe bem Obers.ner- hos, wobei genügend Wasser erschlossen wurde. Leiber zerschlug sich da« Projekt, da bie unten- liegenden Müller Einspruch erhoben unb bann
Kameraden.
Roman von öelij Moefchlin.
Copyright by Carl Duncker. Berlin W 62.
35 gortsetzung. Nachdruck verboten.
So satzcn sie in dem geschlossenen Wagen neben- etnanber. Da» ist nun da» Wunder dachte er. Und dann kam noch der ersten jelbftwrfiänblitben 3itoer- sicht die Entfremdung und bte zögernde Schüchternheit. 0. vielleicht war so bte» alle» nicht so bebeu- tungsvoll, wie r» schien Sie suhr mit ihm in» Land hinan», gewitz. doch mar sie wohl daran ge- wohnt, sich gewisse Freiheiten zu gönnen. Er hielt ihre Hand Nun schien e» ihm auf einmal nicht mehr recht, bah er diele ftanb holte. Eine Schwere kam über ihn Langsam zog er seine Hand zurück.
.(Beurg." sagte sie. ..was soll da» haften9 Ihretwegen bin ich tn Deutschland herumgcfahren ar.e eine Verrückte Und nun wollen Sie mir nicht einmal die Haird geben Ich bin sogar gezogen Ihretwegen." Da» fragte sie lachend und weinte ba bei.
Er gab Ihr bie Hand, unb sie drückte diese Hand mit betben Händen. Sie tätschelte |it. sie fühle fte. Unb er jagte, in einer tfrfdwtterun^ von der er nicht muhte, ist da» wtzk ba» wahre Leden ober ist e» nur ein flüchtiger Augenblick JM) wusiW ja nicht» von Ihnen und sieden Jahre sind e» her . . ja mehr ..."
Und wenn e» hundert Jahre wären ..." sagte sie unb leuchtetzt auf
Au» seiner Schwere herau» die sich immer noch nicht lösen wollte, im Geiste der Verpstichtung, in die liefe zu bringen, nicht über die Fragen btnawg ui huschen sagte er: ..Ich konnte doch nicht verlangen. bah Sie mir treu bleiben sollen .."
..Rein", jagte sie frei unb offen unb verstummte bann doch Ihre Augen wurden dunkel. Sie beugte den Kops und pretzte ihn gegen seine Brust unb io sagte sie. während sie seine tonb nicht Io» ’ ef- ^)ch bin dir nicht treu gedkieden. E» ist die» und irnr-o gewesen seither. 6* war auch mckN die 3eti btr Unschuld nach bem Kriege. Man >" r.n sich Aber Ich habe heute mit ntemar* <ttM» Da» l schon vor Tlortwrnet) zu Ende gewesen." o*< J*hi i auf und sah au» wie ein junge» Mädchen Sie war
wie ein junger Baum. Stürme hatten ihn gezaust, e» hatte geblitzt und gedonnert über ihm und er stand wieder da stark unb srisch unb schüttelte den Sturm au» den Blattern.
Da wurde da» Batergefühl stark in ihm unb er kützw sie. Sie wuchs in innen Annen Rein, sie wur kein Rmb mehr. Sie küßte ihn heftig und toll, o. sie war immer noch die gleiche wilde Katze, wenn schon mehr al» sieden Jahre vergangen waren. Die Schwere wich von ihm. Run war er auch fehl Vater mehr nun war er jung, er kühle sw wie ein Liebender, unb er begehrte sie.
War m denn noch weit bi» nach Wollendüttei''
Sie hatte sich lo»gemacht, sie hatte M aufrecht hingesetzt unb sie fragte: ..Wo hast du denn Deine Verwundung her?, warum dieser greuliche Verband?" Er musste ihr dreimal erwhlen, datz bie Wunde nicht der Rede wert sei und datz der Der- band da» unnötige Kunststück eine» Arzte» darstelle. nicht» andere», und datz er ihn ebenso gut weg-wh men könne wenn er Ihr nicht grialle Ader ba» wollte sie nicht, denn man müsse in solchen Dingen vorsichtig sein, lieber zu viel getan, al» zu wenig.
Auf einmal fiel <bm ein. bah sie davon gerannt waren wie zwei Verrückte unb er fragte: „Sa» war denn da» nur? sagtest du nicht etwa» von einer stapfet, eh bu mich am Ann nahmst und mit mir davon liefst* Meintest du die ichwar^ Kapsel, mit der er gripielt hatte bte ganze 3ed?"
.Za. bie schwarze Kapsel, bw der Mann in der »unb gehalten Halle, der Wann mit der Brille der furchtbare. schreckliche Mann O. wenn du wutztefl. axie er zu mir gesagt heute nachmittag."
Ader wo» weitzt bu denn von der schwarzen Kapsel?"
Man kann löten mit ihr, man kann eine Stobt stillmachen mit ihr Da» hat er heut nadymitkig tzesagk E» nuitz etwa» Furchtbare» darin lein, ich weih nicht wa» Darum zog ich dich fort."
I'ielle cht wallte er sie blotz schrecken dachte er. .'ielleich« 'tosi nötigen unb zwingen Cm schlimmer Scherz, ein <d)ie.t!er Soatz Vielleicht auch nicht. Hatte nicht Wrunbt zu ihm gesagt, dasi iie Soffen batten, mit jede n läge mehr unb datz bw<e Sollen in Anbetracht ihrer fwtner Zahl oon eturr be'onbe- Iren An waren? Da» war nun kaum zu glauben, wnn man so dahinsichr und ein Mädchen neben
der Ämg kam. 21« man die Angelegenheit tm vergangenen Sommer wieder au'ge.st wurde versucht, un Gräflichen Wald efwr.ia.U la der Aäfw de« Oder enerüo'e» Quellen zu erschürfen, ba* Ergebnw konnte irdsch nicht befriedigen. Aunmehr hat b-.e<er Idfl* an 2ut ngjnger. Gral Bernstorfs von 2 genrrd. nah Waller Ksucht und tn bni . langen 25 den" drei Quri-
I fchgeftefll. bte angeblich g.nügenb Da ler a- getwn tollen. E« iß zu hsiken. daß e.ne Frei- Legung bte 2ngaben bestätigt unb datz llch dann die Gemeinde entschltetzt. eine neuzeitliche Wafferleitung zu erbauen.
Ärn« tllefcl».
M AlSfeld. 13. Dez. Am Montag Derart* alle tc der Bezirk Obe r bellen deS Allgemeinen deutschen Jagdschutz- vereinS im Hotel .Deutsches Hauck eine Mitglieberversaminlung unter dem Versitz von Gras Lernstorst zu Angenrod. Wit der Versammlung war eine Ausstellung von Aehgehörnen von 1927 verbunden. bie von den denachparlen ZorstäMlern und Einzelpersonen recht gut beschickt trat unb einzelne sehr interessant: Ärdörne aujwie«. Vach Erv nung durch den Vorsitzenden hielt Geh. Rat Proi. Dr. Olt - Giehen einen sehr intcr- es anten Vortrag über .Altersbestimmung bei Rehwild' Der Redner erläuterte auf Grund der wissenschaftlichen For chungen die Entwicklung de« Gehörn« al« eine« Lto swechsel- Vorgang« und seine Bedeutung für ba» Alter de« Rehwilde» Sr erläuterte insbesondere die zahlreichen Abnormitäten an der Hand der ausgestellten Gehörne. An den Vortrag schlotz sich eine rege Diskussion an. Auf Anregung von Zorstwart Mettenheimer lRomrod, wurde von der Versammlung bie Bildung einer Orte- rupfe AI» eld de» 2Ligcmeinen deutschen 3agb- huyvereinv beschlaf en, al« deren Vorsitzenoer Bürgermeister a. D Frank C2Ii elb) gewählt wurde. Ferner wurde beschlofsen. für den langjährigen Leiter de« Bezirk« Oberhessen, Graf Vernstorsf. die Ehrenmitgliedfchast de« Allgemeinen deutschen Zagdfchutzver-rinS bei dem Vorstand in Berlin zu beantragen. Geh. 2at Pros. Dr O l t hielt hieraus einen weiteren Vortrag über da« Thema: .Wie können wir dem seuchenhasten Eingehen der Hasen steuern?" Ter Redner führte au«. . ..h im allgemeinen der Hasenbcs.and g?gen früher bedeutend fchlechter geworden Ist. wa» auf die vielen seuchenartigen Erkrankunge:, unter den Hasenbesländen zurückzujühren fei Geh. Rat 0 l t gab sodann ein Bild übet die verschiedenen, hauptsächlich vorkommenden seuchenartigen Erkrankungen, deren Ursachen, und gab wertvolle Winke zur Bekämpfung der Krankheit«erschei- nungen.
Oder-Ohmen, 13 Dez Einen jähen lob erlitt gestern morgen in Unler oeiber- t e n r o b der atva 50 Jahre alte Arbeiter Karl Frank au» Robbingen. Kurz nach bem Verlassen des Postautos fiel er auf der Strafte, von einem Herzschlag getroffen, tot zu Boden
(■) Groft - FeIda, 13. Dez. In einem eindrucksvollen Abschied saottesdienlt sagte am Sonntag unter Ortsgeisllicher. Psarrer Weber, seiner hiesigen Gemeinde Lebewohl. Bor 11 Jahren war der scheidende al» junger Pfarrer In do» hiesige Kirchspiel gekommmen Er hat in den lan- f;en Jahren seine» Wirken» sehr segenrreich In untrer Gemeinde gewirkt. In seiner Abschkedevredigt über das Blbekwori „Die Liede höret nimmer aus" marf er einen Rückblick auf die Jahre seine» seelsorgerischen Wirken», dankte Dabei für alle Liede unb Freundlichkeit, die ihm und seiner Familie stet» erwiesen wurden, und sprach Die Hoffnung au», dost auch künstighm da» kirchliche Leben in unterem Orte segensreich sein werde. Der langjährige Organist, Lehrer Reed, würdigte in einer Ansprache die hohen Verdienste und da» gütige Wesen de» Scheidenden. Im Anschluft an Den Goiie-dicnst verabschiedete sich Psarrer Weber noch besonders von dem Kirchenoorstand und den Konfirmanden. Am Abend brachte der Männergesangoerein dem Scheidenden, der zwei Jahre lang den Verein dirigierte, unter Leitimg von Lehrer Roth- Kestrich ein Ständchen dar. wobei der 1. Borsistende de» 'Herein», Herr Selm, dem einstigen Dirigenten herzlichen Dank sagte. Pfarrer Weber Ifi nach Monsheim bei Worm» versetzt worden.
(•) Ermenrod. 13. Dez. Am Samstag sand die Schluftseier der hier vom Kreise eingerichteten K o ch s ch n k e statt. Der Kursus, an dem
19 Mädchen tri tun» mm en batten, bauerte 7 Sodhe. Die Prüfung btr Äi/riu »tederbmennr.ee ereab. bah biew unter bet Leitung itzrer ..«brenn, ,hL Sa u l ► Eberstadt. sehr t*ti gekernt hotten. Ein. Rachseier ix der Saftwinschast von Sed dübele ben Au »klang der Veranstaltung Bei bwfer Geiegenhett würdigte Kre,slch-dro! H u i - Alsfelb bw bobe Betzeu- : ig de» Kochunterrichte» während bet Orisgeckt- licke Pfarrer Georgi, feiner Freude über ben eriaiare.chen «bnbluft be» Surf»» Ausdruck gab uxb bei Gerneindeoenreiung für diel« Einnchtung denkt«. Liedervoriräg« unter Leitung von Lehrer Müller, Bejhaitonen ufw. 'ullten tm äbngen den Abend in bester Seite au».
(Starfenburg.
• Darmstadt, 13. Dtg. Die Gemeind« Manheim bei G:osi Gerau hot vorn Keich ein Darlehen von rät) 00) Mark erholter» zur Herstellung von Gla»hau»kultur«>. Es sollen Fruhgemüs«, Tomaten unb (Barten gepflanzt werben
Zlheinheffen.
t'pö Sorm», 13. Deu flU do» 19 ^ibre alte Dien st matz ch«n be» Metzgermeisler» Lich n P'eddersheim in einem Ofen Feuer anmochen woüw schlug plötzlich di« Flamme berau» Im Ru stand ba, Mädchen he N in c lammen. E» lief in feiner Verzweigung auf bie Strafte. a>e «• be- ouftUoe liegen M'wb Mit schweren Brand wunden wurde bie verunglückt« bi» WorwWc Kranken Hou» verbracht' an ihrem Aufkommen awrb gezweifelt.
Preußen.
a. M. wirb nach frranffurt e ngemein-et.
LPD Frankfurt a. M 13 Dez Der Magistrat hat ben in langen Verhandlungen cor» berei eien E i n g .• m e I n b ■ n g • e tfl gen mit der Stabt Höchst a M unb mit bet Gemeinde Hieb zugestimmt D.« Verträge werden nunmehr der S:t.-erordnetenveriamW^ hing zugehen
Mreie tCcglnr.
Y Lu» bem Kreise Wetzlar, IX Dez Die Zahl der Arbeitslosen Im Bezirke bt» Arbeitsnachweises Senior hat im Laufe be» Monat» November eine s eh r starke Steigerung erfahren. Während zu Beginn de» Senat» in der allgemeinen flrbei|»lo|enfür|orge 181 Hauptunterstützungsempfänger mit W 5rauen unb P'j Mindern al» Z I^hlag» vorhanden
waren, betrug die Zahl der Unterstutzunasempsan- ger am Ende de» Monat» Rovember 3M Haupt- unterstütz ng»cmpfänger mit 290 Frauen unb 560 Kindern al» 3ufd)lafl.wmpfdngtr. Hieroon entfallen aus die S t a d t W eftI a r !tv> Hauptvnleritntzuna»- empfänger. '«b grauen und 177 Kinder, auf bi« Landgemeinden be» Kreise» 262 Autipt- untersiutzungEmpfänger. Frauen und 273 Kinder und iitif die zu dem Arbeitsnochnwk» gehörenden Gemeinden des Kreise» Biedenkspf 114 naiiptnnterfti'punfljemp'anger. 47 «3rauen unb IG» Kinder. Die ,iahl der Ende Rooember au» der all- «meinen Arveit-lofensürsorge befchästlgten Rot - ftanbsarbelter betrug 7, die sämtlich in ben L'induemeinden be» Kreises besrbüftigt wurden In der Krisenfürsorge mar die Steigerung nicht so stark, wie in der allgemeinen Erwerdslo'enf ir- sorge. Hier waren 92 Hauotunterstützung»empfänger mit M Fra en und 114 Kindern oorh.mden. gegenüber 46 Hauptunterstützungsernpsänger mit 33 Frauen und 51 Kindern zu Beginn des Monat» Hiervon entsailen auf bie Stabt Wetzlar 0 H^uptunterstützungsernpfänger, 36 Qrauen und Sn Kinder, auf die Landgemeinden be» Kreise» 45 Hauptunterstütz ng»empfängee. SB Frauen und 6<> Kinder unb auf die Biedenkopslchen Gemeinden 2 AaiiptiinferltüH'inqwnip^nafT. 1 Frau unb 4 Kinder Die Zabl der Ende Rvvember au» der Krisenfürsorge befd) lihqt.n Notstand» arbeitet betrug noch 1; derselbe entfällt edenfal» auf die Landgemeinden be» Kreises.
—X— Lützellinden 13 Dez Mit Rückstcht auf die vorgeschrittene Iahre»|eit sind in diesen Tagen auf Anordnung be» bauleilenbee Kreisbau amte» jn Wetzlar bie Bauarbeiten am CB e • meinbebullenftall eingestellt worben. Die Grundmauern he» neuen Bullenstolle», der in seiner Art ein Muster stall sÜr ben ganzen Krel» Wetzlar werden soll und p diesen, Zwecke mit
sich spürte, und durch» Fenster sah unb do» Städtchen au» ben Baumen aufstieg, ein liebe», deutsche» Städtchen, Wolsendüttel hieft «», e» hätte auch ander» hei sien können. Hunderte solcher Stäbtchen pob» die Türme waren vielleicht ein wenio oer- schieden, aber e» waren immer Türmt und alle Häuser und 5 rieben. TO in halte Mühe an den Schrecken zu denken
..Virlleich: war wirklich der Tod darin," lagW er.
Ich spur, bah e» her Tob war", sagte sie
Wa» geschah mit Wehn, wo» geschah mit Gold mann? Stuft er nicht umkehren? Samen, retten? Doch der Augenblick >si stärker Mögen sie sich toten, mögen sie sich au»rotten, ja. au»rotten, zuckt es verwegen durch ihn. Er kümmert sich nicht mehr um sie. Er fahrt in ein Städtchen ein mit Fachwerkhäusern und Laubeiigängen. Er steigt eine c»^|»hau»treppe hinaus, wo idhin viele h,n<,.>'g«strege!, Imb. Er tritt in eine freundliche, alle 5iube. wo schon riete ge schlafen Haden Er hört ein« Stimme, die tagt Gib mir meinen R ng!" Unb er sieht eine Fr-iu. di« am «wnster steht unb drei ßvlbene Ringe in bie Luft hinaus wirst, ohne sich Horum zu kümmern. wohin sie tollen, und sagt Bch w«ll keine
anderen Ring« mehr'"
34.
Sie erwacht in der Rächt und sogt, wahrend sie sich eng an ihn schmiegt Morgen »ähren wir wieder an» Meer, übermorgen hätte Ich zwar Prob«, aber ich werde Urianb rrriangen. unb man wird ihn bewilligen.'
ff» fällt ihm ein, ba Ihr weitz und er sogt „ wie geht e» dir?"
5w fragt: _D. ich habe Glück sehobt. mein Lieder ich bin in Berlin. Der Sprung ist gelungen, e» geht- mir gut. Doch werd« ich setzt fine andere Wohn^-ia niwten müllen Wäre ei nur nicht Io schwer Vielleicht fmbe ich kein« andere Meine Babnong ist für dich nd mich zu klein- Meinst bu. sw fei brr |u Nein?"
Lch weift jo noch gar nicht, wo ich ehw ö»Se finden serbe. Hilde
Dari ich btt benn mchi vorickustg helfen' And eilt» denn fo »ehr? Kannst be dir nicht em ttene gönnen #m wenig Roh unb Frieden? Mar gen lebten wr m» Meer ich mich ‘«r dich lergen
Ich werde wahnsinnig vor Freud«, wenn Ich für einni so groften Mann fergen bars. O. do» Meer ist jo inöchttg. bu» axrb btr ?ut nm. ff» ist rief starker, al» man meint Ich bin immer ein wenig hol) gewesen auf mein Schwimmen, aber nun Mn ich gor nicht mehr stvl; daraus. Da» Meer kommt ganz einfach daher, mit ganz schwache» Sellen, denkst bu. Unb diese schwachen Wellen rwbawn dich wie ein Kind unb rollen dich auf» Land. Ja. so ist» hn TO «er Und bann gehen axr über bw Dünen aoa die Hauen Blumen au» bem Sonde wachsen, sie sehen au» ww blaue Kugeln, unb bann gibt» ein Mn-ugnir-ei ha he» <3ra», ba» ftiftl auch au» dem Sanb. au» bem reinen Sand, man glaubt «s nich«. Aber «» ist doch wajr Und bann trinken w,r Koste« in bem gleichen oaal. wo ich bei ne Geich, chie in ber Rettung a,leien hob«. Ich hob« ,etzt bWfen Saal viel lieber al» einen anderen. Rur herum. iwrftebft bu Unb nachher gehen anr wieder brm Strand entlang, mb 'rhen tu* Kinder im Zuge heim wort» neben, mit Kranze« im Haar aber es ünb keine Blumenkränze, sondern es sind Muschel- kränze, unb ba» swht ganz so an» wie Bhriwn- kränze, und sie singen dn Sieb."
Oder nein", rüst sie nun und bebt den Kori ..ftir wollen durch ganz Deutschland wandern. Da mutzt Deutschland weederiehen Di# Kirchen web Mr Rathduier unb Me Erker und Me Brunnen unb Mr Brucken int» Me Torbogen und bw IWnemen Hei ltgen und bte Lindem und Buchen und olle«, wo» dazu gebärt.*
Ist denn alle» noch do?" fragt et.
Natürlich Ist alle» noch da." locht sie. Jbu zwei- seliuchtiger Mensch, wo ioU» denn h m-eaangen lein. Alle» »st du Sag, wo» bu am Iwb’len hust unb «ch werb« Mr auch lagen, haft «• noch ba Ist. Sa» hast bu am liebsten»"
-Ich ft wirNich nicht, wo» ich am liebst« hob Ich hab gar enrir» Heb er denkt noch nein, n kann wirtlich nicht sagen, was er am Iwb« Ilm bat Da» em< bat er al» Kind gesthen be» andere ei» I gling unb bat dritte ah Hitm.
11 hat er gedacht, doft do» nun do» Schönste wt. Unb ba» daraus h" er h* bade, ertappt, »oft er ' ein da» ist da» Sdwnftr Im Süden und im 'Narben.
<Fortsetzung folgt)
ft er noch gar nicht» von W.i bist bu denn wirt, und
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