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Zreilag. 14. Oktober 1927

Gießener Anzeiger lSeneral-Anzeiger für Dberhesien)

Nr. 241 Drittes Blatt

Turnen, Sport und Spiel

ob errudXet. fit er

18M ein würdige«

Was der Sonntag bringt

Nachdruck oerbotcn

16 Fortsetzung

bem

bcd

jetzt nc»ch nicht dem W. S. V. angehären.

Heuchelheimer Fußball.

Olm kommenden Sonntag trifft auf Heuchelheimer Sportplatz feine erlie Gif

die ßelbeÄübiHHjen nut Dolttfache zu

>n ist nicht der eigentliche Schüpfer de«

baute auf dem alten Freyburger Äi i»fx> eine 3dnnerung«»Tutnb<i i l c an deren Westglebel eine ®ruft mit den umgebe,teten Gebeinen IaHn« an- gefügt wurde. Darüber erhebt sich der eigentl.che Denlmalsbau, in bellen ÄuTtdbogen in altgot> scher Schrift die Iafinwvtt« einäemdbelt fiitb: .Die Nachwelt fetzt jeden in fein Shrenrvchf.

Taufende von Turnern und Turnerinnen pil­gern alljährlich an die Unstrut, um Jahn zu huldigen und an seinem ®r *b neue Kraft zu.n Handeln und Wandeln in feinem Sinn zu sam­meln. Jede« Jahr findet außerdem im August, dem ®eburt«monat Jahn«, in Freyburg ein volkstümliches Wetturnen statt zur Srinnerung an den Mann, dem es eine nationale Aufgabe

edlen Streben von vielen 'einer W.:Menschen ver­kannt und fo blieben diesem Mann bitterste Snttäu'chunoen nich, erspar: Wan wählte gegen ihn. man stellte sein Tarnen unter staatl.che Auf ficht, man verbot e« schiietzlch ganz und toarl Jahn in« GefLngni«. All da« Schwere und noch dazu viel Herzeleid in der Fannlie hat Sahn mit Würde ertragen. bU ihm endlich die Frei­heit wieder totnfle. War auch ferne beste Man- nc«4eit dahino trat er der alte Frehetts- kämpfet, dem bei der Kunde von der 'Hicberlage von Jena und AucrstLdt in einer Nacht da« Haar ergraute, noch einmal an die Oeffentlch- feit al« Abgeordneter für die Deutsche Qlational» verfammlung 184S in Frankfurt a. M. Hier

kämp'te er einen muttgen Kamp' für btt deutsch Lach und für fein höchste« dW. für hie deutsch Einheit. Gereich, hat er e» mcht. die deutsch ®i: bett follte erst später geboren werden aber er ist einer der murrten Streiter dafür gewden das, .dieser Traum feine« erwachenden Vebcn«. da« Morgenrot feiner Sagend, der Sonnenfch in der Manneskrait und der Abendstern, der ihm zur ewigen Auch winkte" *ur W rllichkeit wuich

Sahn- prophetisch Worte aber. daß die Nachwelt jeden in fein Ehrenrechr einfetzt, haben sich mit Bezug auf ihn herrlich erfüllt, denn heule. 75 Sahve nach seinem Tod. sind er und lein Werk anerkannt, in der ganzen Welt geachet und geehrt. C. A, L

Wir beide!"

Eie blickte ihn fest, etwas spöttisch an.

Also. Sie wollen mich noch Italien führen?"

Wohin Sie wollen auch nach Spanien, dem Orient .. ."

Ein schöner träum doch nur ein träum!"

Den Sie jederzeit verwirklichen können, di* donna mia."

Mein lieber Herr Doktor es ist sehr freundlich, daß Sie sich eines armen Mädchens so annehmen wollen. Über Cie haben mich falsch eingeschätzt

. Denn wir gute Freunde bleiben wollen -- ich lege Wert darauf sprechen Sie nie wieder davon!"

Er wurde um einen Schein blasser: dann lächelte er liebenswürdig weltmännisch:

,,3d) habe Sie nicht kränken wollen. ver­zeihen Sie"

Wenige Minuten später hielt do» Auto vor ihrem Hause. Er hals ihr aus dem Wagen und ver­abschiedete sich vor ihrer tür mit einem Handkuß.

Isa war der Einladung de» Doktor» gefolgt, ob- wohl sie schon seit tagen an einer leichten Erkäl- rang litt. Sei es, daß die Fahrt im Auto ihr ge- schadet hatte, sei es, daß sie unvorsichtig genug war, um jeden kalten Luftzug zu meiden, sie würd'- plötz­lich heftiger krank und durste das Zimmer nicht ver­lassen Dr. Fielitz, der alte Theaterarzt, schüttelte r denffich den Kopi Eine (9rippe, die gar nicht I icht zu nehmen ist, konstatiert? er. Meiner!» Ne- pertoir schien bedroht. Da entschloß er sich kurz und telegraphierte noch Berlin an einige Agenten. Eine bekannte Berliner Operettensängerin war durch c nen Zufall frei und konnte für eine Anzahl von SorfteUungen gastieren Man beschleunigte die Pro- bcn von Nitouche aufs äuherfte und setzte auch Boccaccio auf den Probezettl'

Als es die Heimel vorsichtig Isa mitteille, ehe sie es in den Blättern las, meinte sie Dann ließ sie sich Ichleunigst Dr. Fielitz kommen er müsse sie gc'und machen, sie wolle ihre Partien singen.

Siebes Kind, daran ist gar nicht zu denken", sagte der alte, höfliche Herr sehr ernsthaft.Tanz abgesehen davon, daß die Direktton Verpflichtungen eingegangen ist gegen jenen Taft Sie muffen auch Ihre Stimme noch einige Monate schonen."

(Fortsetzung folgt)

WErsolgundMe

Boman von Robert Misch. Copyright by Carl Dunker. Bert n SW 62.

Die 3a-Mannichast tritt ebenfalls auf dem L f B Platz gegen die Zweite Cid)» zum Kampf um die Punkte an

Die 1. Iugendmannlchast tragt auf dem Daldspottplatz ihr fäll ge» Diplomspiel gegen die Jugend Daubringtn» au».

Spielücreinigung 1900 Dietzen.

r>. Mcbertafcbenh wirkte zu Beginn dieser Wockx' die Nachricht vom Technischen Bezirks- ausschuß in Kassel, daß nunmehr Frohn- Hausen an der Dill, infolge eine« erfolg­reichen Einsprüche« beim Verband« fuß dal laus- schuß endgültig der 2. Bezirksliga. Gruppe Lahn, zugeteilt sei. dagegen Kirchhain wi.-der in d.e 1. ®aufiaf'e zurückkehren muffe 1 900» ®i«6«n wäre am kommenden Sonntag der i--gner Kirch- Harn« in Kirchhain gewefen. Nun tritt an deren Stelle Frohnhausen. Da« Spiel findet in Diesten statt. Dem Zusammentreffen l^M mit Frohnhaufen mißt man große Bedeutung bei Die Frohnhäufer find ein unbeschriebene-^ Wat. da Ilci n letzter Zeit mchl spielerisch tätig waren. Sn Diesten waren sie in den letzten Iahr-m kaum zu Dost, infolge der Trennung der A-Älaff« in reine A- und Oigarelervemannschiften. Soviel ist nur von den Dülten bekannt, daß sie seit 1925 Meist er der 1. Gaullasse im Dau Dießen-Wrylar sind. Vorige« 3abr schon spielte den Leuten von der Dill da« Mißgeschick einen bösen Streich, denn obwohl A-Nlei ter, unterlagen sie in noch stattsindenden Qual.fikatiorrssp e en sogar ll-Ver­einen, und kamen demgemäß um den Aufstieg zur Liga Setzt, nach vielem Projezieren, haben sie e« erreicht. Allgemein traut man dm retour- niertervn Dreßenern «inen Sieg in dieser Ve» gegrnmg zu. trotzdem darf von bcn Einheimischen da« ©triel nicht auf di« leichte Schulter genom­men werden. Die Dpielvevei iig > g 19» tritt zu diesem Spiel mit der Mannschaft vom Dvr- sonntag. ausgenommen der rechte Läufer, an. Auch die Leitung liegt abermals in den bewähr­ten Hände» des Schiedsrichter« Hch. Dngelter, Marburg.

Vor dem Spiel der Olga hat die Hlb - Mannschaft 19006 Ne 1. Dlf Klein - Lin - den« zum ®cgner, und müßte erwartungsgemäß Sieger bleiben

Die 11. 3u g«nb spielt nach dem Liga- spiei gegen t*e II. Äugend vom Wetzlare« Sportverein Die Däst« sollten in der Lag« sein die körperlich schwache Gis vom Platz verein zu schlagen

Die III. Jugend hat die I. 3uqer.b von Watzenborn-Steinberg als Dafr, kne bi«

Friedrich Ludwig Jahn.

(3» feinem Z3. Todestage, i

Am 15. Oktober 1852 starb Turnvater Jahn, der .Alte im Barte' zu Freyburg an der Unftrut. wo er In aller Zurückgezogenheit die letzten Jahrzehnte feine« «..-ich beweg.en Leben« verbrachte. 3n Freyburg liegt er auch begraben, hier wurde er am 18. Oktober, dem Tag. von dem er fo oft gesprochen hatte, zur letzten Nuhe bestattet. Die Deutsche Turnerschaft hat ihm

Sportvereins auf den bi« jetzt in der A- Klasse führenden Z. E. Aßlar. Aßlar hat bi« jetzt, außer zweiUnentschieden", sein« sämtlichen Spiele gewonnen. M.t 8 Punkten liegt es vor Niedergirme«. da« 7 Punkte hat. Heickxlheim liegt an dritter Stelle mit einem Spiel mehr uni» 8 Punkten. Gewinnt Aßlar diese« Spiel, so ist ihm die Meisterschaft ziemlrch sicher. Nur

Am Abend saß Isa neben dem Doktor in einer kleinen Parkettloge de» üppigen, strahlend erleuch­teten neuen Hause» der schönen Bäderstadt. Sie be- wunderte die rassige Darstellungskunst der berühm­ten Sängerin, ihre prachtvolle, große Stimme, deren Schmelz freihd) schon etwas g litten hotte, was die Italienerin aber durch ihre fabelhafte Technik und dramat'sche Kraft ersetzte.

Nach der Vorstellung nahmen sie noch einen Imbiß in einem großen Hotelrestaurant ein. (Eine internationale Gesellschaft, die Damen in großen Toiletten, die Herren im Frack, soupierten hier bei den «längen eines kleinen Zigeunerorchester- Neu- Stenge Blicke streiften Iso und ihren Begleiter, der Irüße mit einigen Bekannten austauschte

Isa fühlte sich angeregt durch die Oper, von die­sem eleganten Baum und seinem vornehmen Publi­kum Sie batte bas Gefühl, daß sie hierher gehörte und bewundert wurde. Und mit einem prickelnden Behagen, halb Stolz, halb Verwirrung, fühlte sie die Augen ihres Kavaliers triumphierend und bit- lend auf sich ruhen. Sie drängte aber bald zur Heimfahrt, nippte auch kaum on dem feurigen weißen Burgunder, den er hotte kommen tqffen.

Spät erst brachen sie auf.

Schweigend saßen sie im Auto nebeneinander, während die Bäume dcr mondhellen Thausiee durch die Fenster schnell, fast gespensterhaft an ihren Augen vorübergütten. Es war olles wie ein Traum. Sie schloß die Augen verworrene Bilder jagten durch ihr Hirn.

Sie wachte plötzlich auf und entzog dem Dok­tor ihre Hand. Ein Frösteln befiel sie sie hustete leicht.

Die kalt dos hier ist! Es scheint, ich habe mich

Er zog die große Felldecke H5her über ihre Knie Ich hoffe nicht", sagte er lievenswürdig.Aber dos Äfima am Rhein ist um diele Zeit wenig günstig kein richtiger nordischer Winter und doch kein Süden."

Ach ja der Süden! Dann werde ich ihn ein-

Mein Gott das hängt doch bloß von Ihnen ab. In wer. gen Monaten sind Ihre Verpflichtungen hier zu Ende auch wäre es mir em Leichtes, Sie früher freizumacher ... Das meinen Sie, wenn wir der Sonne nachreilen? Dir beide ..."

Immer*, woraus er auch nie in seinem Leben Anspruch erhoben hat. 3m Gegenteil, er wußte die Verdienste ferner Vorgänger auf dem Ge­biet der körperlichen Srz.ebung fehr wohl zu schätzen. Aber da« Wort .T-irnen" stammt von ihm, er hat für die Verbrettung de« Turnen« gesorgt, er hat die Begeisterung für alle«, wa« mft dem Turnen verbunden fein sollte, entfacht und zu einer gewaltigen Flamme emporlodern [affen. Mit Unrecht hat man in unserer Zeit die Jünger 3abn« vielfach nut al« die .Deräte- tutner'* bezeichnet und unter 3ahnschem Turnen hauptsächlich da« Turnen am Neck. Barren und Pferd tx-rftan>en. Sine Erklärung findet dieser Irrtum wohl darin, daß der Ausdruck .Turnen" gerade zu her Zeit, alÄ 3ahn di? einzelnen Ge­räte ersann, allgemein« Verbr itung sand und daß da« Geräteturnen sich noch h?uke bei den Turnern großer Deliebtbeit erfreut. AI« aber John 1811 in der Hasenheide bei Berlin seinen ersten Turnplatz errichtet hatte, da betrieb er volkstümliche Leibesübungen und besonder« Spiele. Laufen. Springen und Wettern bil­deten einen wesentlichen Bestandteil bei den Hebungen in der Hasenbeide. Wie ja nb ehaupt ba« ganze Turnen für Jahn lediglich r.n Mittel zu körperlicher, geistiger und seelischer Erziehung, sowie Rückkehr zur Natur bedeutete. Auch da« Frauenturnen kairn fein« Qlnfänpe auf Zahn zurückführen. Obwohl ihm noch nrcht etn allge­meine« deutsche« Frauenturnen vorich^'te so dachte er doch schon an di« Einführung de« Mädchmttrmen«. denn «r schrieb: .Die Leibes­übungen bleiben in den Mädchenschulen nicht ausgeschlossen". Befonder« beherzigenswert sind für unsere Tage die Worte. He er hn^usugte: .Freilich müssen sie mäßig und weibp.ch be­trieben werden".

Jahn ist aber keineswegs etwa nur .Turner gewesen. Cr sah seine Lebensaufgabe nicht allein in der allgemeinen Sinsührung turnerischer Hebungen sondern sie waren ihm nur em Weg der zu höheren Zielen führen sollte Mehr wett al« die Körperbildung wir ihn die Formung der Seele, die Bildung de« Geiste«, die Er­ziehung zu einem wahrhaft deutschen Mann. Er wollte durch eine harmonische Bildung de« ganzen Menschen die Jugend zu träftigern Dienst für da« Volk erziehen. Durch Wort und Tat fetzte er sich mit Nachdruck dafür em. daß die Liebe zum deutschen Volk und zum deutschen Vaterlande geweckt unb erhalten Hiebe. Volk und Vaterland waren ihm der Inhalt feine« ganzen Denken«. Sinnen« und Streben« Leider wurde Jahn, der wohl ein rauhe« und nicht immer ansprechende« Aeuhere« hatte. In feinem

Ja aber ich habe ihn ausgcladit und fort- gcjdjicft, habe ihm alles das selbst gesagt, was Sie ihm oder mir sagen tonnten; daß gerade wir in zwei so verschiedenen Welten leben."

Meine liebe Isa!"

Er tätschelte erleichtert ihre Hand

Ich will ganz offen sein, Herr Kommerzienrat nicht, weil Sie sozusagen mein Wohltäter sind" ... ihre Lippen kräulelten sich malitio». ..Diesen Kamps würde Ich aussechten Jugend gegen Alter und Vorurteil! Aber ich liebe ibn n.cht und bin noch nicht fo weit, an eine Versorgung zu denken.

Ich schätze Sie desweaen um so hoher, immer­hin, wenn Sie einmal Hilfe brauchen, einen aufrich­tigen Freund ..." . ,

Ich danke Ihnen aber ich hoffe nicht, datz dieser Fall eintreten wird. Noch glaube ich an mich, und schlimmstenfalls ... Sprechen wir nicht mehr davon!"

Nur noch eins: wenn Eberhard noch ein- m a l*

Ich glaube nicht es war eine kalte Du'chc. Herr Kommerzienrat. Jedenfalls würde ich ihm immer dasselbe sagen und schreiben "

Al» er gerade gehen wollte, kam die Heimel, die Isa, da der sonntag für beide probe- und spielfrei war, zu Tisch geladen hatte. Zum Abschied drückte der Kommerzienrat ihr mit einer jeremoniöfen Vcr beugung die Hand und murmelte in der Tür noch leise:Sie können stets auf mich rechnen Leben Sie wohl, Fräulein Isa! Ich freue mich, daß ich meiner Frau und Ihren Eltern so Günstiges über Sie berichten kann."

Das wollte denn der alte Herr von Ihnen?' fragte die Heimel neugierig.Doch nicht bloß Ihnen Komplimente machen?"

Da erzählte sie ihr alles.

Na ja. Sie konnten auch gar nicht anders: lind da der Eberhard noch ein Jüngling i t, der noch viele Jahre von fernem Vater abhängt, so ist es gut, daß Sie sich das aus dem Kopfe schlagen."

Niebcra.r-.nes kann ihm bann gefährlich wer» bcr.. Wird Hc.:che^detm aber C - er dann kommt es mit e.ncm L?i«I mcOt auf 10 Punkt, al!» 2 Punkte vor d.-ilar. Damit waren dann w eder Aus'ichtcn auf d <- 2Heiflerkba't auch für Heuchel- »ende flinke Mann'cha«t wae ihr an Technik fehlt, ersetzt fie durch 0 er und Drauf­gängertum. 3n dtt en Punkten ist sie genau da« C'-cgtnteil von Heuchelhc.m. Al« aberkannt beste technische Wannlchaft ;n Ihrer Etappe frlelt Heuchelheim besonders >m C.arm zu w ich Fin­den «ich die Einheimischen schnell und lassen fe sich nicht da« Softem de« v\'gncr« aufdrängen, bann mühten ihnen hie Dünkte 'icher km.

Die 3 to e . t e Heuchelheim» s. c.t in Loi - la r. 3m Vorspiel gewannen d.e Heu - : c ::iet auf eigenem Platze knapp 2:1.

Die Derbandsspiele im Arbeiler-Turn- und Sport und.

Die r.reULaffe.

£ Am Sonntag sind die beiden Äre.iaia..n- lchaftrn Dießen und Heuchelheim ft el- frei. Beide nehmen in bvr Take le eine t. bt unterfchiediche Stellung ein Dährend eS Dießen gelungen ist. in Au«wir»ung der i. en erfolgr. ichen Sp.ele bi« zu dem cri: ea . .atz aufzurücken, kann Heuchelheim vom Tad«...'i.e de nicht loSkommen. Ohne irgendwelche Aussicht nimmt d.e'e Mannschaft den vorletzten Platz ein, und wenn sie ihr letzte- L.nel. gegen den der­zeit.gen Tadellenletzten Dorl eim, ver.t ren sollte, droht der Abstieg an die letzte Stei «

3m einzigen Spiel der 1. Grup. e (leben s.ch Westend und Dorheim gcg. ,r : t; un­geschlagene Tabellenerste und der 'Tabellenletzte. Jede« Wort über den Au^an-z erübr.gt sich. West end spielt viel zu routiniert, um sich über- raschen zu lassen, auch bann, wenn die Mannschaft junge Spieler ausprobieren sollte.

Die erste Dezir'sklasse.

Die Spiele der ersten 7c rloklaffe n chcrn sich langsam dem Ende. Auch hier hat es mit den letzten Spielen in der S / e ',r.cppe einige Veränderungen gegeben. So hat sich Wiefeck bi« auf den dritten Platz berau gearheilct und kann diese Position wesentlich versteife: wenn die Mann'chaft in ihrem in den letzten Spi. en gezeigten Elan nicht erlahmt und am komi. enden Sonntag gegen den Männer-Turnverein Marburg siegreich bleibt Die Maraurger sind, zumal auf eigenem Platz, kein zu unter» schätzender ®egncr und e« bedarf aller Anstren­gungen der Wiesecker, diele« letzte Spiel für 'ich siegreich zu gestalten. In der Defamt.«Wer­tung sind die Wiesecker unstreitig di« Besiercn: mit einer Niederlage ist nur bann zu rechten, wenn bk Mannschaft versagt ober die Nerven verliert.

Mit grdtzter Spannung wird bex AuSgang de« 3ufairanentreffcrx« der beiden Lokalgeaner Naunheim und Wetzlar etmartet. H er führt nah ohne Dcrlustpunkte Naunheim Ob btt Wetzlarer Ochsenwtefe ihnen -um Derhängni« wirb? In Wetzlar setzt man bte grüßten Hoff­nungen auf einen siegreichen Ausgang, schon deshalb, um die Niederlage gegen 'ZDlefevI etwas weniger schmerzlich erscheinen zu la,fei -loch dem Stand ber Dinge follte man Naunheim einen knappen Sieg zumuten, ebenso mdgltch ist aber ein nicht minder knapper Sieg der E:n- heimischen.

In Lollar steht ebenfalls ein recht iniete lin­ier Kamps zu erwarten, schon allein deshalb, weil hier zwei Mannschaften mit gleicher Sv el- tveise sich gegenüber ft eben: Lollar und Als­feld. Beide Mannschaften verfügen über eine zähe und ausdauernde Schnclltgke.r. sow «inen schußfreudiaen und schußf.cheren Sturm. Da« ilebergewuyt liegt aus Lollar« Seite! bi« Mann­schaft sollte auch gewinnen, falls es Alsfeld nicht versteht, den zur Zeit in bet ßollaret Wannfchaft bestehe den Mangel in der Besetzung be« Postel des Torhüters zu seinen Duns en auszunutzen.

Aus dem Turnqau Hessen <D T.)

Der kommende Sonntag gibt den Auftakt zu der Dielfcirigen Winterarbett tm ®au. in den Bezirken und Vereinen. Die erste G a u d o r - turnet st und« be» neuen A.bei sjahte« finbet am Vormittag hier in Oie ft en statt eine An­leitung zur Kampfrichterausbildung wird sich an- schliefien Am Nachmittag vetfammeln sich die Vereinsvotsihcndcn bet Sauvereine hier in Dießen zum bies,ädrigen Dotsitzenden- taa be« DaueS. ber mit ernsten Beratungen au«- gefüllt fein wird.

Am Samstag, also am 75. Todestage des Turiwaters Jahn, gehen den beiden wichtigen Veranstaltungen deS Sonntags vorberatende Sitzungen des Dauvorstande« und de« Daututn- ausschusse« voraus

D. s. B.

vejirk»liga gegen Kreisliga.

Aus technischen Gründen mußte der T. B A. (Technische B.-zirksausschuß» einige Aenderungen In der lerminhfte der Bezirksliga eintreten lasten. Demzufolge wurde auch das für kommenden ^onnj tag angelegte Derbandsfpiel D. f. BSport" Kassel, da» auf hiesigem Platz ftaltfinben sollte, auf den fl. November verschoben Dank de» (Entgegen- kommet r «reinigtenw B. f B. Kur- Hessen Tlarburg konnte mit diesen noch ein Gesellschaftsspiel für den nächsten Sonntag abge- fch'oiscn merben. Die Gäste haben seit ihrem Ab­stieg zur Kreisliga zweifellos wieder an Spielstärke gewonnen, was sie am deutlichsten durch ihren Bombensieg von 8:1 über keinen geringeren Geg­ner als die Gießener Spieloereinigung von 1900 vor einigen Sonntagen bewiesen haben. Auch in ihren übrigen verbandsspielen dieser Serie haben sie bi» jetzt sehr gut abgesch-itten und stehen in der Tabelle der Lahnkreisltgo an dritter Stelle. Man kann sie zu den Meisterfchoftsanwärtern rechnen, zumal wenn man in Betracht zieht, baß die von den Marburgervereinigten so hoch geschlagenen 1900er ihrerseits wieder am vergangenen Sonntag den Tabellenersten, Sportverein Wetzlar, mit 5:0 obfertigen konnten Die Aufstellung der v. s. B.- Els für diese» Spiel läßt ttotz Fehlen, de» einen Verteidiger» die Hoffnung auf ein bessere* Ab­schneiden al» bisher au. Im Sturm wirft feit ge­raumer Zeit zum erstenmal wieder Sieger mit, der Gelegenheit bat, zu beweisen, datz durch sein Mitwirken der viel zu zage Sturm wieder die nötige Durchschlagskraft erhält Die Platzmannschaft sollte olles daronsetzen, durch einen eindrucksvollen Sieg über den spielstarken Vertreter der Kreisliga ihren durch die Reihe von Niederlagen notgelittenen Ruf wieder zu heben

Die Ligareserve hat auf hiesigem Platz die gleiche vom V f. B. Butzbach im Derbandslpiel zum Gegner Nach dem Spiel am Dorsonntag zu urteilen, sollte sie auch diesmal wieder Sieg und Punkte verlieren.

Nachdem die Dritte am vorigen Sonntag in Lollar gegen die dortige Erste da» Vorspiel mit 2 3 knapp verlor, trägt sie am nächsten Sonntag schon da» Rücklpiel auf eigenem Motz au». Ob es ihr gelingen wird, den Gegner mit dem umgekehrten Resultat beimzuschicken, erscheint fraglich.

Aber es war nie in meinem Kopf bnn, -meine Liebe", rief 3fa etwa» ärgerlich.Sie sehen wahr- hastig das ganze Theater nur al» ein Heirat», bureau an "

E» ist bas beste, was uns Frauen blüht , er- widerte die Heimel ernst.Sie werden das eine» Tages selbst einsehen."

Bei Tisch wurde es ganz gemütlich Es gab ttühnersuppe und Frikassee und dann einen Zi- tronenpubbing, berühmte Spcjialgerüchte der Frau Pertacher Später brachte sie den Kaffee, setzte sich auf Zureden zu den beiden Damen und erzählte voll Stolz, wer schon alles bei ihr gewohnt hätte, die bann fpater fast olle Karriere gemocht und jetzt in Berlin und München und Amerika die großen Ka­nonen wären.

Plötzlich klingette es, und die öffnende Wirtin Ichoß gleich daraus wieder in» Zimmer

Was Sie heut' als für vornehme Besuch kriege . . Der Doktor Eyllenborg!"

(Er bat in seiner freundlichen und vornehmen Weise die Heimel, die sich empfehlen wollte, doch um Gotteswillen zu bleiben, küßte Isa bte Hand, nahm eine Zigarette und eine Taste Kaffee und lobte nun auch Isa auf seine Art

Apropos wollen Sie sich nicht heute Abend die Bellincioni als Carmen anhören? Sie gastiert an der Wiesbadener Hosoper. Ich habe telephonisch eine Loge bestellt

Dh. herrlich'' rief Isa entzücktIch habe sic in Berlin vor zwei fahren in Troviata gcicben und war begeistert Aber e» geht doch nicht. Ich bars die Stadt nicht ohne Erlaubnis über Rocht perlenen und überhaupt ..

Wir werde ein Auto nehmen, dah uns hin- und zurückfährt.' .

Unk wenn nne feman.* zusammen allein in ber Loge sieht''

Se'.dftverständluh gtti bUie Einladung auch für Frau Heimel Die Log« hat vier Plätze '

Aber die alte Dame wollte nicht S'e bäh.' mor gen Probe ein neues Sdyaufrle' mit einer großen Äutterrolle, mit ber sie sich noch eingehend beschäf­tigen muffe.

Aber warum wollen L i e sich dieses Vergnügen entgehen lasten, liebe Isa, wenn ber Herr Doktor Sie im Auto zurücksährt? Dabei kann doch niemand etwas finden..

war mack