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mit
Germania Marburg 5
An- hen hat.
Tore 14:5 23:5 14: 41 6:8 7: 17 13:26
Gegner und sollte die Verbandsspielrunde einem Sieg abschlrehen.
Punkte
7
6
6
5
2
2
Sp ele
4
5 5
4
5
Dom Fußball in Hessen-Hannover.
In diesem Jahre hat es zunächst den schein, al- ob sich daS StLrkeverhältni« in beiden Bezirksligagruppen etwas verschoben
verteil! sich wie folgt:
Verein
Fulda 03 Kassel Sport Tura
D. s. V. Gießen
larS und Vaunhei m« v Unternimmt Wiesecks
nach Marburg in kompletter Aufstellung, so sollte sie über die dortige Zweite triumphieren.
G r 0 h « n - L i n d e n ll und Haucheiheim ll werden sich in Grvßen-Lindeo ein ruhiges und saireS Spiel liefern, bei dem der Sieger noch nicht ganz sicher vorauszusagen ist.
Die Jugend» und die Schüler-Spiele.
Wieseck« Jugend führt nach Leun imb sollte mit einem Sieg und reichlich erzielten Toren heimkehren
Sin scharfes Spiel verspricht daS der beiden Jugendmannschaften Wetzlars und Haun» heimS zu werden, bei dem Wetzlar die meisten Chancen haben sollte.
Wenn Gießen« Jugend in der seitherigen Aufstellung der Jugend Heuchelheims gegenübertritt, so haben die Dorstädter am meisten Aussicht auf den Sieg.
Ungewiß ist der Ausgong beS Spiels zwischen den Jugendmannschasten FronhousenS und Steinbachs, obwohl Fronhausen auf eigenem Platz ein kleines Plus hat.
Hachborn bleibt aus eigenem Platz gegen Alten-Vuseck unbestrittener Sieger.
Die sich im ersten Spiel gut eingeführten Schüler Grohen-Lindens haben in L 0 1- I a r anzutreten und eine schwere Aufgabe zu lösen.
W i e s e ck s ungeschlagene Schülermannschaft hat im letz:en Verbandsspiel Daubringen als
Den verbandSspielsreien Sonntag benutzen Dießen lh und Heuchelheim 1 zur Austragung eines Getelttchaf'.sfvicls auf dem Sportplatz Trieb Dir Frage ^id> dem Sieger stvl man bei solchen Spielen gar nicht N^en. sondern von beiden Mannschaften ein gutes Spiel erwarten. das feinet Zweck, für den Sport zu werben, erfülle. Heuchelheim wirb zu diesem Sprel rmt stark verjüngter Mannschaft antreten, VewetS genug, ba'r) von der Seite nicht das Hauptgewicht nach Gewinn oder Verlust gelegt wirb.
Die Spiele der unteren Mannschaften.
AlS wichtigste Begegnung ist daS Spiel zwischen Daubringen I und Rvdheim 1 anzusprechen Aus eigenem Platz dürfte Daubringen als der voraussichtliche Sieger angenommen werden. während Rodheim sich mit zäher Energie gegen eine Aiederlage wehren wird.
Burkhardsfelden 1 hat den Tabellenersten seiner Klasse. Leun I. alS Vast. Die auswärts abgetragenen Spiele finden bei Cnm zumeist geringeres Interesse, so dah Burkhardsfelden bei äußerster Anspannung nicht ganz ohne Aussicht auf Erfolg sein wird
Einen ungewissen Ausgang muß man dem Spiel der zweiten Mannschaften Wetz -
Jn der Aordgruppe steckt der vorjährige Meister Kurhessen Kassel mit zu wenig Spielen noch zu sehr im Hintergrund. Als hartnäckigster Gegner fimgiert diesmal nicht der Spielverein, sondern Hessen 09 Kassel, die eben auch noch an der Spitze liegen, am vorigen Sonntag aber durch die immer als ernster Gegner zu beachtenden 05et au« Döttingen mit einem nicht alltäglichen 5 5-Ergebnis einen kostbaren Punkt verloren. Beachtlich ist auch, daß Kurhessen heute schon relativ 2 Punkte besser steht als die führenden P9et. Der kommende Sonntag bringt eine rein Kasseler Begegnung zwischen Spielverein und Hermannia. Sieger wird normalerweise Spielvercm bleiben wenn auch knapp. Der Meister Kurhessen startet in G ö 11 i n g e n gegen die 05 e t in einem Kamps, den er ernst nehmen muß. Man kann
Da ist in erster ßtnte der Ausfall von „Spor t" Kassel, die am vorigen Sonntag mit einer 0: 7-Aiederlage gegen den S E. 03 Kassel von sich reden machten, während letztere in diesem Jahre au» besonders gutem Holze geschnitzt scheinen. Vach durchschnittlich 4 bis 5 Spielen pro Verein läßt sich Immerhin ein gewisser lieber- blick über die allgemeine Lage gewinnen, ohne aber damit bereits Zukmisislorbeeren zu verteilen.
In der Südgruppe sichren die immer zu fürchtenden Fuldaer Borussen vor dem oben erwähnten S. T. 03 Kassel. Aber Fulda ist zu unberechenbar, trotzdem sie bis heute noch keine Viederlage zu verzeichnen haben. Am Sonntag debütieren die Borussen in Kassel gegen Tura. Ihrem bisherigen Abschneiden nach sollten sie Steuer bleiben. Aber eS ist auch leicht möglich, daß die Gäste am Sonntag ihre erste Enttäuschung erleben. Die Südgruppe hat für un« besonderes Interesse, weil in ihr unsere beiden Cafinfret Vertreter D. f.B. Gießen und Germania Marburg enthalten sind, die sich bis jetzt bedauerlicherweise nicht so recht durchsetzen konnten. Der derzeitige Tabellenstand
um diese Zeit eine Veranstaltung durch, an der einige schweb che Leichtathleten keiinahnten. und bezeichnete die? Veranstaltung als „Sereinstampf“. Die DSB. sah sich aus diesem Grunde gezwungen, den Stettiner Verein vorläufig zu suspendieren.
Peltzer nach Amerika und Au ralien.
Der deutsche Meisterläufer Dr. Peltzer. der soeben aus Wiborg zurückgekchrt ist. beabsichtigt. demnächst eine Veise nach Amerika und Australien anzutreten. Der Zweck dieser Weltreise ist. wie Peltzer erklärt, „der Spur des Sommer« zu folgen und der heimischen Winterkälte zu entHieben“. Bekannt ist daß Peltzer lange Zeit braucht, um in Form zu kommen. AuS diesem ®runbc wählt er die etwas egen- artige Methode, in wärmeren Ländern zu über» wintern, damit er im Juli August de« kommenden Jahre« in Amsterdam in denkbar bester Verfassung ist. Der Stettiner will über Reu- yvrk und San Franzisko nach Australien fahren, wo er eventuell e.ntge Male an den Start gehen will.
Der 5000-Meter-Rekord anerkannt.
Die von D. Kohn (Teutonia Berlin) am 21. August 1927 in Paris mit einer Zeit von 15:03 erzielte Höch st lei st ung im 5 0 0 0 • SW e • ter - Lausen wurde von der DSD offiziell a n erkannt.
Dor der Fertigstellung des Amsterdamer Stadions.
Bei einer Besichtigung des im Bau befindlichen Amsterdamer Olympiade-Stadions wurde von maßgebender Stelle erklärt, daß daS Stadion am 1. November in der Hauptsache fertigge stellt sein wird. Nach diesem Termin seien nur noch kleinere Arbeiten vorzunehmen. die noch etwa drei Monate in Anspruch nehmen würden.
Wie man von maßgebender Seite des Hiebet- ländischen Olympia-Komitees erfährt, 'ollen gewisse Schwierigkeiten, die sich in der Frage des Baues eines besonderen Olympia- SchwimmstadionS ergeben haben, in der Weise gelöst werden, daß in der Bähe des großen Olympiastadions ein sog. „beri :rma- nentes" Schwiminstad.on gebaut wird, das nut während bet Olympischen Spiele in Gebrauch genommen unb nach beren Beendigung abge- rissen wirb. Diese« Stadion soll etwa 7000 Zuschauern Platz bieten.
Wie der Weltrekord int Speerwerfen verbessert wurde
Die fabelhafte Leistung des Finnen Pent- t i I a e. der am Sonntag in Wiborg fast die 70-Metet-Grenze streifte, ist die achte Verbesserung des E p e e r w u r f - W e l t - rekotds. der seit zwanzig Jabren bedeutende Wandlungen durchgemacht hat. Die bisherigen Rekvtdttäger waren:
53,90 m Lemming (Schweden) 1906 57,33 m Lemming «Schweden) 1908 57,91 m Koczan (Ungarn) 1909 60,64 m Koczan (Ungarn) 1911 61,00 m Saatisto (F.nnland) 1912 62.32 m Lemming (Schweden) 1912 66.10 m Myrrä «Finnland) 1919 66 62 m Lindström (Schweden) 1924 69.88 m Penttilae (Finnland) 1927
Die ersten Rekord träger warfen noch nach dem sog. „schwedischen Stil . wobei der Speer am Grifsende ungefaßt wurde, während man sich bei dem heutigen „freien Stil" des Mittelgriffes bedient.
Schweizer Ringer in Westdeutschland geschlagen.
Die Auswahlmannschaft der Schweiz wurde auf ihrer Rheinlandreise von dem S. C. Siegfried Koblenz beim zweimaligen Durchringen der sieben Gewichte mit 24:4 recht hoch geschlagen und erlag bann noch gegen K. 6. D. Euskirchen 17:7. Vorher kämpften die Schweizer in Mainz, wo der recht starke Mainzer Athletik-Sportverein 88 nur knapp mit 13:11 gewinnen konnte.
Max Schmeling nid)t mehr deutscher Meister. Max Schmeling hat durch feinen Manager. Artur Bülow, der Doxsport-Dehörde Deutschlands die (Er. fläruny abgeben lassen, daß er zu dem am 30. Ok tob er in Leipzig angcscßten Kampf gegen Dom- gargen seinen Meistertitel nicht verteidige, da er bis zu diesem Termin noch nicht das Halbschwer. gewichtslimit bringen Tonne. Die Boxsportbehorde mußte daraufhin auf Grund ihrer Satzungen Schmeling den Titel eines Deutschen Meister» im Halbschwergewicht absprechen, der damit wieder frei geworden ist.
Vermischtes.
Sin erfolgreicher Scheckfchwkndler.
Die Berliner Polizei sucht nach einem stellenlosen Kellner Max Speidel aus Zweibrücken, der In zahlreichen mittleren Stabten Beträge erschwindelt hat, indem er in Geschäften kleine Einkäufe machte, mit einem ungedeckten Scheck bezahlte und sich bi* Differenz zwischen dein höheren Betrage des Schecks und dein Cinkaufvdetrag herauszahlen ließ. Nachdem fein erstes Scheckbuch, bas von einer Bochumer Bank stammte, aiifgebraucht war, gelang
tung der ehemali
naliaen Festung 6 bren breit- Reichsehrenmal, unterbreitet Do
st e i n zum
der Stobt Ver
dienen n. Für
Befriedigung der Eß- und 3 1R 265 Gast- und Schankwi
es ihm. nacheinander in Minden unb KreseG Scheckbücher der dortigen Sparkasten zu erhalten: ebenso wurde ihm in Stendal von einer Bankfiliale unb tu
Aus dem Statistischen Jadrstuch (in seien nachstehende Dngaven ei
bas letzte Blatt des oorhergehen- hin anstandslos ein neues «check- mit dem er sich jetzt nach Berlin
Projekt ist an den Reich« kunstwart toller geleitet worden. Die endgültige Entscheidung über dir Errichtung eine« Reicheehrenmal« dürfte tm nächsten Monat vorn Reichstag geToffcn werden. Im engen Wettbewerb stehm Berka, Lorch und Riederlahnstein.
Berlin hat 51 Theater. 97 Varietes und 340 Aino».
Ein neues Projekt für das Rcichsehrenmal.
Rachdem sich die Frage der Ervchtung eine« Reichsehrenm.vs kurz vor der Entscheidung be- smdet. hat ein neugegründeter Inter- essentenver band unter Führung des Bürgermeisters Wagner von Ehrenbreitstein der Regierung ein neues Projekt, nämlich die Llmgestal-
den Unterricht der Jugend sorgen 845 Schulen mit zusammen 11509 Klassen: m ihnen wurden 362 557 Schüler unb Schülerinnen von 15 033 Vehr fräften unterrichtet. Die Zahl her Berliner Aerzle betrug am Stichtag 5621. Die Zahl der voll» a p 0 t h e k e n betragt 364. Vie Stadt verfügt über 22 städtische Darmbadeanstalten.
Luckenwalde auf den Scheckbuches buch ausaesolgt. gewandt hat.
entnommen: Zur Unterhaltung der Berliner unb her Gäste bet Leichshauptstabt ft eben insgesamt 51 Theater, 97 Varietes unb 34Ö Kinos zur Verfügung. Zur
Wirtschaft.
Erzfrachtensenkung für das Sieg-, Lahn- und Dillgebiel.
Man lchreibt tm«:
Die vom 1. Juni 1926 ab dem Orsberg bau an Sieg. Lahn und Dill gewährte Aeichch- und Staatebeihilfe hat mit dem 30. ©eptenbet 1927 ihr Ende gefunden. Die tn diesem besonder- gelagerten Falle außerordentlich günstigen Folgen der Subvention für die gesamte Wirtschaft de« AotstandsgebietS sind befannt. ®ine rüm» läufige Entwicklung ist unr»ermeihbat. wenn nicht schnellstens ein mindesten« teilweiser Ersah den Beihilfe durch Begünstigungen anderer Art geschaffen wird. Vach Lage der Sache erscheint eine Wiedergewährung der Subverrtion völlig aussichtslos; angängig, notwendig und am schnellsten durchführbar ist aber eine we tere Fracht» begünstigung.
Aichsig ist, daß die ReichSbabn für Sieg»^ «Zahn- und Dillerze bereits besondere Ausnahmetarife erstellt hat. Vach Ansicht her Re ck,-» bahn-Verwaltung sind die jetzigen Tarife nach Abzug der DerkehrSsteuer nicht höher als die entsprechenden DvrkriegStarife. D.ese Rechnung kann aber nicht anerkannt werden, weil es für die Wirtschaft lediglich darauf ankomnN. vxi« insgesamt für 6te Beförderung be-ahlt Wird (Fracht und VerkebrSsttmer). Früher belief sich die durchschnittliche Frachtbelastung in der Ver- kehrSbeziebung Slegerland-Ruhrbeztrk auf 163 Pfennig, heute auf 2 Psg. je tkm Von der heutigen Frachtsatz kommt allerdinas noch der seit Ende 1926 gewährte geringe Mengenrabatt in Abzug, der sich bei der normalerweise erreichbaren größten Versarrdmenge von 105 000 t monatlich auf nur 5.95 Prozent (daS ergibt ausgerechnet rd. 1,88 Pfg. je tkm) beläuft. Der -Rabatt müßte ». D auf 18,5 ProzeM (— 1 63Pfg. je tkm) erhöht werden, wenn Me Vorfri)g«tähe in der gekennzeichneten DerkebrSbeztehung erreicht werden sollen.
Zutreffend ist. daß der Bergbau an Sieg. Lahn und Dill nicht mehr selbständig, sondern z. T. in Händen der Hütten» Werke de« Auhrbezirk« ist. Der ©ruhen- besitz verteilt sich auf fast alle großen Hütten. Infolge dieser Besihverhältnisse will die ®i*en- bahn offenbar die Sorge für eine Aufrechterhaltung de« Erzbergbaues den beteiligten Hütten überlassen, die — wie die Reichsbahn glaubt — vermöge der eigenen ©rsför'erungen in der Lage feien, al« Ausgleich die Preise der AuSland- erze in gewissem Maße zu regulieren. Diese Einstellung bedeutet eine Verkennung der Weltmarktverhältnisse Die im Ber- «lcich zum gangen deutschen Erz bedarf doch nut unbeachtlichen Erzmengen aus dem heimischen Aotstandsgebiet können (einerlei Einfluß auf d.e Erzveltmarktprei e aus üben. 5Xe Preislage bet Eisen hü ttenerzeugnisse verlangt ge ueterifch. die billigsten Erze zu verhütten. 3m Falle der Gewährung von Zuschüssen der Hüttenwerke an die Erzgruben im Sieg-. Lahn- und Dillgebiet würde der Dezua und die Verhüttung dieser Erze im Vergleich zu anderen Erzen verlustbringend sein. Die Hk tt belfer bi- fähigkeit der Eisenhütten würde beeinträchtigt. Aus dem besonder« herforgehobenen biftiaeft Ausnahmetarif für Minette zleihen die Aichr- hütten keinerlei Butzen, weil e5 sich lediglich um einen Wettbewerbstarif gcv;ei den Wa'ferweg handelt. Die Hütten bezieh n die Minette auf dem Rheinwege ebenso biuig
Gerade die Reichsbahn hat in vorliegende» Falle die Pfl.cht zur weiteren frachtIichen Begünstigung der Erze aus den Rot- ftanbsqrbieten, weil fic im Falle eine» erneuten Rückganges der C chärderung durch träne- portoerluftc selbst den größten Schaden hat Dee
mein'
9. Oktober steht
die
Marburg V. f. B 6
Tore 16:11 12:12 20:9
Spiele
5
6
Punkte 8 8 8
Verein Gießen 1900 Wetzlar S D.
merken.
Dach dem Stand vom Tabellenspitze wie folgt:
Kurheffen als Sieger ansprechen, aber auch hier nicht bedingungslos 05 ist eine sehr eJrtac Els. die sich in eine unbezwingliche Stimmung h' spielen kann. Gegebenenfalls natürlich, ilnb auf Kurhes'en waren sie immer schlecht zu sprechen. Bleibt noch zu erwähnen, daß die im Vorjahre fo gefürchtete Göttinger Svieldereini- g u n g diesmal anscheinend mit dem verkehrten Bein ausgestandcn ist. Ihr Punktgewinn ist bis jetzt gleich null. Die Tabelle:
OckerLhausen, Syrborn, Franlenbrrg Butzbach folgen. Frohnhausen ist heute noch vhn. Spiel.
MW.
Der Deutsche Futzball-Bnnv.
6683 Vereine mit 873 874 Mitgli dern umfaßt der Deutsche Fußballbu:'. ö nach den Stand vom 1. Januar 1 92 7. An 473611 Meisterschaftsspielen waren 11 840 275 Spieler. Schiedsrichter und Linienrichter beteiligt. Die hierfür verwendete Zeit betrug 17,7 Millionen Spielstunden.
Giehener Schwimmverein.
Am Dienstag gelangte im hiesigen Hallenbad das Wasserballrückspiel der Jugend de« G. S. V. und deS V. f. D. 05 - K u r h e s s e n, Marburg, zum Austzrag. Mit 4 :1 gewann die Gießener Mannschaft (Tor: CRiim; Vecieidg.: L. Müller. Gg. Herbert: Sturm: Rau, Schaum) etwa« überlegener als beim Vorspiel in Marburg: jedoch zeigte sich die ilebcrlegenbelt erst in der zweiten Halbzeit, in der die Marburger, die bei Halbzeit mit 1:0 führten, ziemlich nach- ließen, während die Gießener sich erst jetzt einigermaßen zusammenfanden. Das Spiel wurde zeitweise recht hart durchgeführt und bot keine besonderen Leistungen. Man sah deutlich, daß mit recht wenig Ueberlegung gespielt wurde.
Am Mittwochabend trug der G. S. V. tm Wetzlarer Hallenbad neben einigen Wettkämpfen ein Wasserballwettspiel gegen S. 6. P o- seidon-Wetzlar aus. das er mit 7:2 ganz überlegen gewann. Die Gießener (Tor: MertenL: Verteidigung: Zimmer, S6)neider: S.urm: Rau, Dr. Eck) hatten das Spiel jederzeit in der Hand. Der Gießener Sturm war fast immer zuerst am Ball und zeigte ein recht gutes Stellungsspiel. Die Verteidigung deckte nicht immer genügend ab, so dah die Wetzlarer auch zu zwei Torerfolgen kamen. Gefallen konnte in diesem Spiel eigentlich nur Dr. Eck.
In einem Freistilschwimmen 90 Meter siegte Rau- G.S.V. in 1 Min. 9 2 Sek. knapp aber sicher, und ohne sich ganz au«3ugeb:n. vor Baumann -Poseidon Wetzlar (1 MinH,8Sek.): Schaum- G.S.V. konnte in diesem Rennen nur den 3. Platz belegen.
3m Brustschwimmen 90 Meter zeigte Mar E 0 u r t i n - Poseidon. Wehlar. daß er immer noch etwas kann. Mit einem guten Startsprung setzte er sich an die Spitze und hielt den erzielten Vorsprung von etwa einem Meter bi« in« Ziel. Ze ten: 1. Courtin 1 ;23.2; 2. Zim-ner- G.S.V. 1:24: 3. W. Schneider-G.S V. 1:25.1.
W. Schneider revanchierte sich für den 3. Platz im Brustschwimmen, indem et das 60 Meter Seiteschwimmen mit 57.2 Sek. vor Kulmann- Poseidon (57,8) gewann.
Eine Lagenstaffel 3x60 Meter gewann der G S.V. leicht mit Dr. Eck. Schaum und Rau in 2:37.4 vor Poseidon mit 2:40 2 3.n Springen ernteten Dr. Eck. Müller und Rust lebhaften Beifall.
Prentzen-Slettin kaltgestevt.
Die Dnitsche Sporfbehördi für Leichtathletik batte einen r?SC Drenßen-Sternn beantragten internationaler K>.,bk->mv' rrti: »otc ./S:od1>nlm) nicht genehmig: Gieichwoyt führte Treufcen-Stettin
II. Bezirksklasse Lahnkreis.
Mit dem über Erwarten yshen 5:0-Sieg der S. Dg. 1900 Gießen über den merkbar schlechteren Wetzlarer S.V. hat sich die Situation in der Tabellenspitze de« Lahnkrei'es zunächst geklärt. 1900 hat entert verdienten relativen 2-Punktevvrsprung. den es wohl nicht leichtsinnig bergeben wird. Diesem Grundsatz, jede« Spiel ernst zu nehmen, nichts zu verschenken und immer auf dem Quivive zu sein, muh 1900 bereits am kommenden Sonntag huldigen. Der Gegner ist der neueste Liganeuling, Frohnhausen, das an Stelle t>?r wieder zurücktretend m Kirchhainer das Feld beleben soll. Die Frohnhauter werden selbstverständlich bei ihrem ersten Auftreten das äußerste auf bringen, um sich gut und achtunggebietend eirizusühren. Trotzdem sollte an die Form der 1900er vom Vorsonntage nicht zu rühren sein.
Einen nicht gerade leichten Gang geht Ockershausen nach Butzbach. Butzbach ist auf eigenem Platz ein gefährlicher Gegner: die Ockershäuser, die an sich besser sind, we chen das
Verein
Sptele
Punkte
Tore
09 Kassel
5
7
18:10
Spiclrerein
3
4
Göttingen 05
4
4
12:10
Kurhes'en
2
3
3: 2
Hermannia
3
2
2:8
Göttingen E. Dg.
3
—
2. 10 M. W.


