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runfl Schauspielschule; 8 bi- gegen 10" , Uhr Äolonne S)unb Morttag. 20.. 8 bi8 gegen 1> t Ufrr: Die Äa'fetti

Wirtschaft.

Wirtschaft und Diskonterhöhung

Die Diskonterhöhung. die der Zentralaus- schuß der Reichsbank aus Vorschlag Dr. Schacht- am 3fr«. tag beschlossen har kommt den Banken und der Wirtschatt nicht mehr über­raschend. Der letzt« Reuch-bankauswe » zeigte eine so scharfe Anspannung, daß für alle ^olksw.rt« schastlich denkenden Äreife die Rottv endigte it einer Diskonterhöhung absolut seit stand. Ueberrolchend ist vielleicht nur für die breiter« Oefsentlichkeit da- Au-maß der Heraussetzung. 3n normalen, also in Vorkriegszeiten. genügte meift schon «ine Veränderung de- offiziellen Z.n-suye- um em viertel oder em halb Prozent nach oben oder unten, um den Status der Re.chsbank der Wirt­schaftslage anzupassen. Wenn Dr. Schacht sich nun entschlossen hat. gleich eine Erhöhung um ein Prozent zu fordern, so ist dafür in erster Linie wohl der außerordentlich schleppend« Tlüd- sluh der von der Reichsbank abgeforderten Gelder maßgebend gewesen. In zweiter Linie aber hat sicher auch die Tatsache sehr stark mitbestimmend gewirkt, daß die Bank von England ihren Zins- luft nicht gesenkt hat, was vielfach erwartet worden war

Die Unausgeglichenheit der europäischen Wirtschaft ist damit fii'nfdlliq dokumentiert Eine Spanne non 2 Prozent zwischen den offiziellen finssätzen der Staatsbanken zweier großer Wirt- schaftsrnächte ift so ungewöhnlich, daß sie mit wirtschaftlichen Äonjunlturerl«Meinungen allein

nicht mehr erklärt werden kann. SS hegt ja auf bet Hand, daß die große Reparalionobc^stung für Deutschland ein starke- Handicap darstellt. DaS Ausland wird feine verfügbaren Mittel natürlich immer lieber bei dem Reparation«- gläubiger als bei dem Reparationsschuldner untetbrmgen, namentlich, solange die deutschen Kriegsschulden noch nicht in «in vernünftig«» verhältniS zu der Verschuldung der Alliierten untereinander gebracht worden sind In der gleichen Richtung wirkt aber auch die Zoll­politik. die von allen wirtschaftlichen Groß­mächten der Srde zur Zeit betrieben wird. Der ausgesprochene Protektionismus, den man zur Zeit nicht nur in Frankreich, sondern auch in den Bereinigten Staaten, namentlich aber auch in England und mit anderen Methoden -- auch in Rußland betreibt, wirkt naturgemäß lähmend auf den deutschen Export, dessen Steigerung für Deutschland ja nicht nur auS reparation-politi­schen Gründen eine absolute Lebensnotwendig- keit ist. Da- Reichskabinett Hot dieser Tage ja auch in einem förmlichen Beschluß erfrculidjer- toeife dem Interesse Deutschland- an einem Ab­bau der Zollmauern Ausdruck gegeben, da c« hiervvn allein die notwendige Annäherung und Wiederoerflechtung der großen WelttvirtschastS- gruppen erhofft. Solange aber eine so promi­nente Persönlichkeit wie der Geschäftsführer des ReichSverbande- der britischen Industrie in einem Atemzuge die Notwendigkeit einer Wirtschaft»- nerftdnbigung anerkennt und gleichzeitig den eng­lischen Protcktwni-mu- verteidigt, sind die Aus­sichten für einen Abbau der Zölle außerordent­lich gering, und «S bleibt dem Reich kein an­derer Weg al- der Versuch, mit den ihm zu Gebote stehenden Mitteln eine Besserstellung der deutschen Wirtschaft zu erkämpfen. Ein erster Schritt auf diesem Dege war unzweifelhaft die scharfe Kreditrestriktion, trotz aller Anfeindungen, denen fie und ihr eigentlicher Urheber, Dr. Schacht, ou-gesetzt waren. Auch den Fortfall der Kavitalertrag-steuer für produktive Aus­ländsanleihen darf man hierzu zählen. Es wäre allerdings wünschenswert, wenn die ReichS- regienmg in dieser Beziehung Richtlinien auf, stellen würde, die eine liberale Handhabung der vorgesehenen Prüfung gewährleisten Als letzte- M'ttel ist nun also die Heraufsetzung de- Reichs- bankdi-kont- zu nennen, obwohl sie zunächst unter Umständen zu einer gewissen Verteuerung der Produktion führen wird. Praktisch ober wird sie sich auf längere Sicht voraussichtlich dahin au-wirken. daß für da- Ausland nunmehr wie­der ein stärkerer Anreiz zur Kapitalanlage in Deutschland gegeben ist und so mit der Zeit auch die notwendige Entspannung am Geldmarkt ein­treten wird.

Vllerbina- Darf man nach den Ereignissen der letzten Wochen wohl fragen, ob die verschie­denen Mittel auch zur rechten Zeit angewendet worden sind. Eine rechtzeitig vorgenommene Di-- konlerhöhuna hätte vielleicht schon genügt, um die starke Kreditanspannung, her die deutschen Großbanken durch die Spekulation au-gesetzt wa­ren, zu mildern und abzubauen, so daß e- vielleicht nicht zu den schwarzen Börsentagen gekommen wäre, di« ja nicht nur die berufe*- mäßige Spekulation, sondern auch breite Schich­ten o«S anlagesuchenden Publikum- getroffen hoben, da- sich von der Wertpapierhausse eine nachträgliche Auswertung de- geschwundenen Ver­mögen- erhoffte. Dr. Schacht hat erst vor wenigen Wochen erklärt, daß er hie produk­tive Wirtschaft nicht durch eine Erhöhung he- Reich-bankdi-kontS belasten wolle, und infolge- dessen di« Krediteinschränkung al- da- kleiner« Uedel ansehe. Der tatsächliche Vang der Snt- Wicklung bat ihm Unrecht und denen Recht ge­geben. di« die Diskonterhöhung für richtiger und volkswirtschaftlich weniger gefährlich hiel­ten. Bei Der Unübersichtlichkeit der weltwirt- schastlichen Situation ist dem ReichSbankpräfi- denten daraus vielleicht kein Vorwurf zu ma­chen. um so weniger, al- sich seine Di-kont- erinäßigungSpvlitik im großen und ganzen al- fegenSreich für den Wiederaufbau der deutschen Volkswirtschaft erwiesen hat und e- ihm zweifei- io- sehr schwer gefallen ist. auf dem eingeschla- denen Wege einen Schritt rückwärts tun zu müssen. Wir möchten aber hoffen, daß er aus ben letzten Wochen gelernt hat und sich fünf- "0 Au größerer Beweglichkeit entschließt. Die gerahe auf wirtschaftlichem Gebiete unerläß­lich ist

Lon den Schlachlviehmärklen.

An den Schlachtviehmärkten Der vorigen hat Dai Geschäft nach Erledigung bei PfingstbedarfS etwa- von seiner Lebhaftigkeit eingebüßt. Im allgemeinen gestaltete sich Der Handel jedoch ziemlich glatt, zumal der Auftrieb, auch wenn man Den Ausfall Der Märkte in­folge de- Pfingstfestes berücksichtigt, trekmtlid) nachgelassen hat Die- war nicht so sehr für Großvieh der Fall, von dem 11 190 Stück den Märkten zugesührt Wurden igegen 16 950 in der Vorwoche), al- vielmehr für Schwe ne deren

2lui trieb-zahlen gegenüber den Retordzttfern der Vorwoche eine erheblich« Verringerung zeigen 58 897 cegen 96 828-. Roch starker war da- Rachlassen de- Angebot- bei Käiccrn mit 11458 (gegen 33 086). wogegen Dai Angebot an Saaten eine weitere Erhöhung erfahren hat. 10 913 gegen 9018) Dic Pvri-gesta;tung war bei Lchwernen und Schafen unregelmäßig jedoch au- meift weiter nach oben gerichtet während ich bei Großvieh vorwiegend kleinere Preisnachlass« ergeben Die Kälbermärkte verkehrten durchweg in fest«: Haltung. E- wurden in Pfermig ver Pfund .dgewicht notiert:

Rinder

Kälber

Schafe

Schweine

Berlin

23-65

55-89

30-62

60-70

Bremen

28-65

45-85

50-65

45-64

Dre-lau

16-62

52-82

41-61

50-62

Ehemnii,

20-62

60-85

48-62

Dortmund

33-66

50-90

1

55-71

Dresden

28-65

57-93

44-68

58-66

Düfieldori

2866

50-85

62-70

Elberfeld

25-68

50-85

54-66

Essen

38-66

50-105

64-67

Frankfurt M.

30-69

67-89

44-58

Hamburg

20-66

.*>-88

25-62

50-63

Hannover

20-65

50-95

50-85

50-64

Husum

Karlsruhe

20-64

6684

38-48

60-67

Raffel

57-75

57-63

Siel

22-56

37-81

43-65

43-62

Köln

28-69

58-117

54-68

Leipzig

25-67

55-89

40-68

56-67

Magdeburg

22-64

40-125

30-58

53-66

Mannheim

17-64

58-110

37-45

50-65

Vlünchen

20-68

78-94

52-66

Stettin

Stuttgart

14-66

61-90

40-63

Zwickau

15-60

55-80

45-60

48-62

* D i« amtliche Großhandeliindcr- z i f f c r. Die auf den Stichtag de- 8. Juni be­regnete Grvßhandel-inderziffer hat gegenüber der Vorwoche um 0.4 v. H auf 138.2 (137,8) an­gezogen Innerhalb der Agrarstoffe, die um 1.1 v. H. auf 140,8 (130,3) angezogen haben, find vor allem Die Preise für Vieh ^jeftiegen. Kolonialwaren liegen mit einer Indexziffer vor. 128.8 (128,7) nahezu unverändert. Die Indeff- zisfer der industriellen Rohstoffe und Halbwaren ist um 02 v. H auf 131,7 (131L> zurückgegangen, wahrend diejenige der industriellen Fertigwaren sich um 0.2 v H. aui 145,8 < 145,5) erhöht hat.

Keine Einlösung alter Reichsbank­noten. Die Oefsentlichkeit wird in letzter Zeit da­durch irregeführt, daß behauptet wird, der Reichs- justizminisier habe die Einlösungspflicht der Reichs- bank für die allen Reichsbanknoten anerkannt. Zu in Beweise dieser Behauptung werden Abschriften eine» Bescheide» oerroenbet. der angeblich von der Mim- sterialtanzlei des Reichssustizministeriiims unter der ltzeschaftsniMnner B. 9t. 5'8 Bd 48 Rr. 140 mit Den Unterschriften Dr. Hergt Köhler, Zlurtz er­teilt worden sein soll. Unter der genannten ®e- schaftsnummer ift jedoch der (Einfertiler der Eingabe lediglich davon benachrichtigt worden, daß seine Eingabe aus (Gründen der Zuständigkeit an das ReichsfinanNninisterium roettergeleitet worden ift. Irgendeine fachliche Stellungnahme bat die Bcnart>- richtigung nicht enthalten. Die gegenteiligen Be- Inuptungen beruhen hiernach, sofern nicht ctrou eine flälschuna anzunehmen ift, auf freier Erfindung.

* Maschinenfabrik Mönu « A .-G . Frankfurt a. M. Auch im Gefchäft-jahr 1926 wurde do» Ergebnis durch Die allgemeinen, un­günstigen Wirtschaft-Verhältnisse und den da­durch bedingten geringen Bedarf sehr ungünstig beeinflußt. Da- Gefchäft-jahr schließt mit einem Gewinn von 9500 Mk. (i. 26 500 Verlust) ab.

Der vorgetragen wird Also auch in diesem 3afyr kommt keine Dividende zur Verteilung. Für da- laufende Geschäst-johr feien Die Aussichten etwa« günftigcT. (Generalverfammlung 8. Juli )

11.0.11. Vereinigte Fahrzeug­werke A. G. in Reckarsulm. Die G V. genehmigte den Abschluß für 1926 mit 8 Prvz. Dividende. Im laufenden Jahr« wurden im ersten Halbjahr Die Umsätze de- Jahre» 1926 erreicht. Die Aussichten feien auch weiterhin recht befriedigend. Besonder» stark fei da» Ge­schäft m BremSnaben. Die starke Rachfrage nach den neuen Motorradmodellen könne im Juni und Juli nicht ganz befriedigt werden Die Winter­lager seien in allen Erzeugnissen schon lange au-verkaust.

Berliner Börse.

Berli n, 13. Juni. Die neue Bvrsenwcche eröffnete bei ruhigem Geschäft und freundlichcr Tendenz, später traten kleine Schwankungen ein. durch die Der Grundton leicht erholt und die Tendenz gehalten ist Die Geld- Marktlage macht ebenfalls einen günstigen Eindruck Kurzfristige Mittel waren für 5 bt« 7 Prozent für erste Firmen und bereit« Dar­unter angeboten. Dagegen konnte Die Rachfrag« nach Terminaeldern nicht ganz befneDigt wer­den. Die Satze lauteten hier 7,5 bi« 8 5 Proz. Die Warenwechsel und Grohbankgiro« hatten einen Satz von 5.63 bi« 6ch Prozent. Sehr ruhig gestaltete sich da« internationale Devisengeschäft Die europäischen Valuten veränderten sich wieder kaum

<yvaiu .cr Börse.

Frankfurt. 13. Juni. Tendenz Sehr ru­hig und behauptet. Die Börse eröffnet« chre neue Woche in äußerst ruhiger Haltung. Auftrag« von Belang waren am Frankfurter Platz nicht vorhanden, während in Berltn einige gröbere Aufträge zu erledigen gewesen feien. Das Hauptaugenmerk lag am Geldmarkt Der jedoch ein« leicht« öntft aimung für Tage-geld zeigte bei wieder 5 PrvzeM, während Rlonat«- aeld bei weiter anziehendem Satz stramm ver­langt wurde. 6.88 bi- 8.75 Prozent Am Aktienmarkt sprach weiterhin der nahe Me­dio mit. den man für eine bestimmte Tendenz erst abtDQrten will Auch sind e« schließl.ch politische Momente da man. wenn auch nicht aktu­elle. so doch eventuelle Verwicklungen in der russischen Angelegenheu befürchtet Schließlich liegen au« dem Wirtschaftsleben auch nur wenig anregende Meldungen vor wenn man von dem günstigen Abschluß in Der Montan-Industne ab- liebt. Eine Sonderbewegung machten am Anleihe- martt Schutzgebiete, die bi« 10,75 dJ5) Pro- »ent anzogen und in denen größere Berliner Käufe über die Arbitrage ftaitlanben. Deutsche 71 ent en lagen unverändert. 18.13 für Ab- lösunasfchuld. Am Aktienmarkt setzten d.e ^arbenaftten unverändert sein, schwächten sich Infolge Der Geschätt-unlust aber um 1! . Proz^ ab. Aitch die Konzermverte Rheinftahl und Riebeck lagen anregimg«lo« Am Montan- markt gewannen Tubern« 1« , Iss« V , wäh­

rend Phöm» i Proz niedriger eimegum. Auch Äaltc fiten eher etwa« schwächer Banken überwiegend niedriger bi» 1 Prvz nur Eommerz- banf und 2HetaIIbanf plu» 2 Prvz fahrt-wert« heute auch sehr still, ebenso Die übrigen yrrgabeaftien. Der Elektro- marft zeigte für sämtlich« Werte mäßige KurS- befserungen bi» tu 1 Prvz. Darüber gewannen nur Tergr-.ann 3 Proz Von Petroleum- wetter RütgerS stärker erholt Erdöl pluS 1 Z«l 1 8 vf f w er l e (ehr gut befeß.gt. Wald- bof um 5* ., Aschattonburg um 4 Prv^ Hol.zd«sttl-

ion-wert« um 1 Prvz. nehriger Automo­bil wert« lehr gut gehalten. RSL erT 72 Prvz D oidend« plu» 2.8. Daimler plus 1 Proz Der Bör'enverlauf blieb am Attienmrrtt weiter­hin sehr ruhig und ohne Svnderbewegu.ig und Veränderung.

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t'yianhurtcr Lchlachkv chmarkt.

Frankfurt a. M. 13. Juni. Auftrieb. 1580 Rinder (Darunter 305 Ochsen. 94 Bullen. 742 Kühe. 364 Färsen), 977 Kalber. 67 Schafe, 5817 Schweine Rinder (Ochsern Boll- fleischige au-gemastete höchsten SchlachtweNS (jüngere) 67 bi- 70 Mk. (ältere) 61 bi» 66. fönst'«« vollfleischige (jüngere) 55 In» 60. flct- sOge 48 b - 54 Bullen): jüngere, voll- fleilch'ge höchsten Schlachtwert« 60 k« 63. son­stige vollfleischige oder ausgemästete 52 b-J M. (Äüb«) jüngere i'oWIci(chlg<- höchsten Schlacht- wert- 53 bi« 58 sonstige vollfleifch ge oder au*- aemästete 45 bi» 52 fleischig« 38 bi« 44 (Fär­sen- Kalbinnen. Iunarindrr -) vollflet'chige auig.Tnjftdr. höchsten Schlachtwert« 65 bi» 68. vollfleischiae 58 bi« 64. fleischige 50 bi» 57 Kälhe r Best« Mast- und Saugkälber 81 bi» 85. mittlere Mast- und Saugkälber 70 bi» 79. ge­ringe Kälber 60 bi» 68. Schafe Mast- lämmer und jüngere V'asthämmel (Weidemast) 54 bi» 56. mittlere Mastlämmer. älter, THafb» bän-inri und gut genäbrte Schal« 43 bi» 53 Schweine Fetttchwe-ne über 300 Pfund Qe-

eJ j.s ti ... , ge Lchweine vott

etwa 240 de» 300 Pfund Lebendgewuchr 62 bi» 64. von etwa 160 bi» 240 Pfund Lebendgewicht 63 bi» &> flerfchcge Sa-we.ne von etwa 120 tn» 160 Pfund Lebendgewicht 61 63 Mk Ma rktverlauf: "SinNr rege unb ausver- lauft: Schafe langsam. Kälber und Schweine leb­haft und aufgeräumt.

frankfurter >.tr7rdcdorse.

Frankfurt a. M. 13. Juni S» wurden notiert Weize- Wei erauer 31^ bi« 50. Boggen inländi'cher. 2925 bi» 50. Hafer tn- ländtfcher 26; Hafer au»länd,fcher 2425 bi« 2b-5O Mac» gelb). 19 bi» 1925. Weizenmehl, inländisch«* 2pe»,al 0. 42 b;» 42 25 A?ggcn- weh» 39.25 Ml 40BeyenCeie 13 bt» 1125: Roagenklcie 1575 bi» 16 Erbsen 30 bi» 55. Linsen 40 bi» 60; Heu füddeuilche» aut. trocken. 7 75 bt» S.75 Wetzenstroh 4.45. gcoundelt 4 RoggelistrT.5 5 25. gebündelt 450 Treber, ge- trocknet 16 Tendenz stetig

Büche rttsch.

Bilderplanetarium de» Htm- mel» 1927 von Robert Henfelmg Mit 42 Abbildung er. Franckh 'ch< Berlag-ha"d(ung. Stuttgart Preis gev. 15? Mk Der e .r- Himmel ist heute für den modernen T?: . ch- , der an Die Lichtfülle moderner Lamven a wöhnt tst und dem Die Uhren und Kalender d.e ge­nau« Zeit verkünden, nur noch ein kaum be­achteter Abendfchmuk der Ratur Hg e» nur wenig Bucher gibt, tot allgemeinverst, dücvüber dt« Vorgänge am Sternhimmel unterrubten. ha­ben nur einzelne 7latur»reunDe genaue Kenmni« davvn. Da» jährlich .-richeinende Stemdüchletn von R. Henseling wirkt fett Jahren in diriem Sinne Henfeling läßt jetzt für vollkommene 2a;en einen ?anb erscheinen, der für Betrachten der Wandelsterne ohne genaue Kenntnis der astro­nomischen Begriff« gedacht ist Die 'chönsten Himmclsanblicke Der Planeten werden durch die Monate de» Jahre» hindurch verfolgt und in so verständlichen neuartigen Bildern in Ver­bindung mit der Landschaft gezeigt daß jeber- numn Nch Di« unendliche Schönheit des Stern­himmel» für jeden Tag Deuten kann ohne dast er eine Sternkarte dazu haben muß die ihm unverständlich ist. Der Beobachtung« lalenber gibt Di« notwendigen Erklärungen für ha» erste Jahr hinzu. 188

Frank A Glahn Da« ftzftema- tische Roulette-Spiel inTheorieunD P r a 11». 103 Seiten. Dirgo-Verlog. Leipzig Oine gut geschriebene, zugleich unteitaltenhe und leicht faßbare Darstellung. Die > urch entsprechende Abbildungen. Tabellen und Schemata unterstützt, sich al« eine brauchbare Einführung in die literarisch und systematisch bi»her kaum behan­delt« Materie empfiehlt 223

3m Verlag von L S Wittich in Darm­stadt erschien «in .Adreßbuch her Kraf t - s ahrzeugbesitzer im Volk « staat Hessen, im Auftrag de» Miniftenum« beraun- gegeben vom Hessischen Verkehrsverband (Preis

- Graf Hermann Keyferling Wiedergeburt 590 Seiten 81. In Buckdram gebunhfn 18 Mark Otto Reichl Verlag Darm­stadt 1927. Diese» dritte Hauptwerk ÄchkrhrgH stellt hie genaue 4rgamung zur .Schöpferisch n Erkenntnis bar 3n dieser wurde das befvl't'ere Ziel Der Schule der Weisheit. Die hcrau«gffteilte Erkenntnis hrc mobrmm P diae tu verwandeln, überhaupt fundiert. ?n .Wiedergeburt' führt die» zu einer Reiieinstel- lung her wichtigsten Sond. rprvbkeme. mit denen Die Menschheit, seitdem ihr Geist erwacht ist. ringt. E« wird im einzelnen gezeigt, wie der wahre Fortschritt nicht auf Harmonisi-run^. le - hem her Erringung immer höherer Spannuntie- Auftänhc beruht, wie sich das Ewig-Wahre \ur Vielheit seiner Ausdrucksformen (Völker. Phtt.-- svphlen. Konfessionen) verhält, und damit die Welt der Tatsachen zu der der Werte Das Pro­blem von Leben und Tod erscheint in einem neuen Licht, insofern erwiesen wird daß jeh*« Leben den eigenen Tod mitrinfchließt Daran schließt sich Die Schöpfung eine» neuen ,^rti- heilsbcgriffs Die bisherige Vorstellung der Schü­lerschaft wird 4um Besten der Idee Der leben­digen Deisteskindschaft erledigt Da« wahre Ver» hältni» von Liebe unh Errenntnis wird klar- gestellt Dor allem aber gewinnen das ethische und das religiöse Problem einen neuen Sinn Seit Rietzsch«. der zuerst gegen die alten Ge- setzestaseln Sturm lief, begegnete die menschliche Trägheit und Feigheit keinem gefährlicheren Feinde als Keyserling Ader dieser «erstöri nicht nur. et baut neu auf Er ist nicht nur Vorbote, er bringt öle Botschaft selbst Und seinen Ra men gab Keyserling dem Buche deshalb, weil es die Wiedergeburt her ewigen Problem« auf neuer Erlenntnisbafis bedeutet unh Damit Die Geburt neuer, zeitgemäßer Lösungen für sie 224

Rundfunk-Programm

des rtranfiurter Lenders»

(Au» Der .RaDio-Umschai»".)

Dienstag, 14. Juni

15JO bis 16 Ubr: Die Stunde der Jugend. 16 .m bi» 17.45 Uhr 9on.jert de» i'ausorche(ker Reue Tanzmusik. 17.4', bi» 18.05 Uhr: Die Lesestunde. I8J0 bi» IN.») Ubr: Uebertroaunr von tzasse! , Sprachstörungen", Vortrag von rr. Höpsner. 1NJO bis 1" Ubr ,1unkhoch(ch.ileMe /)eimattosen und die Fürsorge für sie", Vortrag non cabtmehijinal- rat Dr 0i(d)*r-r«fei). 19JWI Ubc: Uebenraqung nut hem 5 u.r r.'

Oper in drei äften (vier Bildern) von Paul Hinde« mith. Snschiießend: Uebertrogung von Äoflel htv terer Abend von Gustav Jacoby.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der

Schrislleitang )

ft. U. 'iAtr können Ihnen diese Detollsrogen nicht beantwonen. Wenden Sie sich an da» T^temami In Berlin, da» Ihnen wohl di« pewi-niwten tzlu»- fünfte geben wird

ci <r A Q ETTE N P 4 EJ D 1 k ßd/tanjoglo Rus si^ch"*" tu Reisch