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5 yottfetzung.

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3unt Am,

Boran- für da»

mit den

Vorwürfe.

Amtsgericht Bietzen

\rtxid> in den I

Preutzen.

Äieie Biedenkopf.

Ttobbcim a. d Bieber. 12

Juiammenschluh der hessischen Schachoereine

Ietonkasten.

l£r griff in feinen Nock nach der Briesiasn,c beftrllif uur zu hundert, drei zu fünfzig

Es ist notwendig zu bemerken, dafz bei Konsul Birger, wie in den besten ausländischen Klubs, nicht mit barem Weibe gespielt wurde, sondern mit 3elons. Pir 3eion* wurden bei Beginn des Spiel» gekauft.

Der alte Diener des Konsuls erhielt das Geld für die Inons nfl voraus und zahlte den Gewinn an die Herren, die gewonnen hotten. Er war der Croupier der Gesellschaft.

Nun stellte er sich an den groben, buntfarbigen 3eionfaiten und ries

Meine Vferrtn! Das Spiel beginnt!"

Der alte Diener hatte an den Spielabtnöfii bloß ja>ei einfache *21 eufcerungen zu tun. Die eine betraf den Beginn -piels. Die andere lautete folgen- dermahen .Meine Herren' Zur Auszahlung der Gewinne'" .

Der Grobkaufmann Greffen war der eifrigfte unter den Spielern, darum war er als erster an dem

'( Marburg. 12 3unl Der schlag bei Xrei-bau»hal ts 3ahr 1927. bvr in ber am 30. 3um ftatttindenem Kreistages itzung beraten werden soll. 1d)heht in «linnabrnn unb Ausgaben ml I 2H 44S Ml ad

Starkenburg.

DSA Dieburg. 12.3^ r Der Äcreiag -at in le.ner knien S'tzuna die Errichtung e.nes

Allgemeine» Schweigen folgte dieser Frage Alle Anwesenden idfienrn sehr gut W wissen, wo» man sich erzählte.

Man erzählte." fuhr ber Rurjihljiige unbeirrt fortbah <m Einbrecher m dem Eckzumner war.

Und buh bc.5 Dieuftmadchen auf ibn geichogen hat7- rronte Dr Birkelund mit geheimnisvollem fächeln. ,

^ebenfalls," warf Direktor «reuen em. .das eine steht fest. Es ist an dem Abenb bei HaupM,ann (Jarftem- gestohlen worden. Ich habe e» von der Polizei selosl."

..Diese merkwürdige Polizei." sagte der Oberarzt. ..die nie mos rauelriegt'"

3» A»b,orn Krag gewandt, setzte er hinzu

©le find wohl ein schnellere» und »eitere» Auf­treten gewohnt, mein Herr, da Sie |a so viel in den .'.rosten fänbern umberreiicn'*

Kiag nickte.

Unzweiielhait", sagte er.

Direktor Gressrn. den es nach Sensation oer- hingte. wollte da Thema des Diebstahls nicht fallen lo'i<n.

Ich habe ;*<h<r mit (Unten« gefproaxa." sagte er unb bei Hauptmann ist ganz verichlofsen und ionderbar. Er hat sich verändert Es sieb, io aus. al- Hane er plötzlich etwas erlebt. Und er leugnet i ui dos bfitimmtefte. bah ein Diebstahl ftattgefun her. hat. Dieses Veugnrn gibt der ganzen Sache einen io gehemm- wollen Anstrich Es ist ja leicht denkbar

Pst." jagte man von verschiedenen Seiten, lassen Sie uns lieber von etwas anderem sprechen " ..Ich meine." "fahr Greffen ein wenig unsicher fort ist K» denkbar, bah (Edrifene ben Dieb en:- deckt hat. unb bah diese Entdeckung ibn Io bedruck, tfr will keinen Skandal. Ader wer kann ber Dieb fein Ja -.per. meine .«Herren' Die Gesellschaft an d m Abend war f*r grast. Ich kannte gar nicht olle."

Freitaa. I lag. 18..

I 19.. vvrm. 11 btS gegen

Nachdem B irgermeifter K. Lerch t fein nieder«* leg t Hal. ist Kreistagsabgenrbr.eicr

für mich "

(fine Bewegung verriet die Ueberraichung Äoniul».

..Sei still" *agie Krag. Es ift nichts zu

»Ordnen."

»Iber warum bist du l<nn oergeeomnwn lUn zu ipielen wie gefag " Gedenk»: du wirklich irttzufpielen?"

..NarüNich "

..Sber c» wird hoch geipieit."

Spiclplan der frankfurter Theater.

Opernhaus. Dienstag, 14. 3unt. 6 -10*/, Hbr. Der Xing de» Ttibclunncn. 1. Tag: Die Walküre. Mittwoch. 15., V a bis 10*/, Uhr Der Opernball. Donnerstags 16., 5'/, biS gegen 10 3 Uhr. Der Ring deS Aibclungen. Zweiter Tag: Siegfried Freitag. 17.. 7 bis nach >0 Uhr: Manon. SamStag. 18.. 7' ,. bis 10 , Uhr Wiaier Blut Sonntag. 19 . 5'/, bi« 10» . Uhr. Der Ring deS Nibelungen. Dritter Tag. Die Gbtter- bänimerung. Montag, 20.. 7 bl« 10Uhr:

rd X'in geschwätzigen und neuqie rigen Direktor Einhalt geboten, und ber Wir: schlug ein anderes Geiprachsthema an.

Gegen elf orriamiuelten sich die JXrren tm .'tauch- zimmer zum Kaffee. Der Din. Konsul Birger, stand ,n einer Ecke unb unterhielt sich mit Asbjörn Krag. Er ipram über die Takilosigkeit des Spefinanten. ..Er hat eine za lebhafte Phantasie." sagte er.aber lonft ist er «in kluger Mensch. Es kommt blost bar- aus an, ihn beizeiten zu unterbrechen. fönst kann er die ärgfkn Geschmack:osi^keiten begehen

a»b|orn st rag gab nur einsilbige Antworten. Seine Augen waren die ganje Zeit anderswo'

Plötz'.ich bemerkte ber Konsul feine Geistesabwe- fenheil

Er betrachtete ihn unb schwieg.

Dos ist denn?" fragte er nach einer Delle.

Nichts", war Krugs Entgegnung.

Eine leichie Blaste bedeckte bas Okfubt des

Konsuls

Du großer Gott." logie er. ..mir kommt em ent* ietzlicher 'iierbadji "

..tierbad/t ? Di«»o>"^

. Du bitt gar i icht Spieler*"

Da host bti recht."

Du bist nicht bergetommen. mi zu spielen'

..Doch, dos bin ich. Ich bin gefommen, um an einem Spiel teiijunebmen, das wen interessanter ist al» die Pokervar,len ber ganzen Leit. Wenigstens

nichts uorgekillen uKir. Wie kltiom war überhaupt Rrafls plötzliches Auftauchen in diesem ft reife! Die gaiqe Sache war wirklich äußerst merkwürdig. Bor- läu'ig hatte er Angst davor, basz Krag sich verriet, io dost bekannt wurde, daß der Konsul einen Detektiv in die (tzefellschaft eingeschmuggelt hatte. Deiches Aufsehen würbe bas in Ehristiania erregen! Wieviel -lost zum Skandal würde bas geben! Krag schic» Birger» Oh-Danten erraten zu haben. Denn im Vor­beigehen »lästerte er Dem Gastgeber ins Ohr

sei ganz nibig! Ich werde es zu nichts kommen lasten."

Aber diese .leufeerung des Detektivs überzeugt« den Konsul von zweierlei erstens war etwas nicht in Orbnuog. Und zweitens mußte er jwn. Niß ft rag aU^c- baranfeßen wollte, um einen Skandal zu uer meiden, unb bah er sich in dieser Beziehung auf ihn verlassen konnte.

Dann dachte er darüber nach, we, wohl das Int-'refie des ansgezeichnelen Detektivs erregt habe.

Er lieh in Gedanken feine Gäste, einen nach dem anderen, an sich oorüberwandern. Und es begann bm kalt aber den Nucken zu laufen. f)icr waren ta ausschließlich befanme Heute versammelt, Manner mit Vermögen unb einem angesehenen Warnen. Leute in a'.iten Stellungen, einftuhreiche G«'chäftsl«ue. Wenn irgend cUdüö geichehen war. um Gelb konnte es sich dabei nicht handeln

Vielleicht handelte es sich überhaupt nicht um b>e (Bafw. 'andern um die Dienerschaft'

Aber «raas Austnerk'amkeit schien nicht rni ge« ringiten ben Ii-nem zu gelten. Sondern einzig und allein den Gästen.

Das waren die Gedanken Bnger- wahrend er dosrartd urch baraui martete. dost bie Herren das 3eitben >uni Beginn des Spiele» geben wurden

Der alte Diener des Konsuls fegte in diesem Augenblick die Spieltische n dem arosten Herren- ummer zurecht. Die Gesellschaft foule sich m zwei opielparteien teilen

Allmählich schleuderien die Herren hinüber

Der Whisky wurde gebeucht, unb man wurde immer an unierter und freute sich auf die bevor­stehende Spannung.

niemand ahnte, daß diese spann ing n if eine »Sene ausgelöft werden sollte, nne es noch in feinem 6pie<!hib von Chrifttan« se oongefommen war.

legentlicher Versuchung unterlegen, sondern Hot iystcman (" tob erlang leine fr«rma geschädigt

frreigeiprochen wurde ber Arbeiter e. *»i. L'oUai :» war au* ber Mrtifitelloite beim fahren von Vollwagen unter Arbeitern Streit ent- itdixr wer leere Wagen von ben Schienen zu ent­fernen hab. Der Arbeitet «- hott, bab.-- einen alleren Kollegen angepock bem c zu ftük kam. 8r pack:, Den M ar Dabei brach stm M. aus "cht nach.r .luigeflur;. fJerr zwei Mn.elhanbknochen. bebau; leie S. habe biete vettetzuna verschuldet, yim mindesten \ihrto4fifl. Ei» lv'cher Nachweis war :rbod) nicht erbracht

Die beiden Ana.klagten oL und cd), aus Gietzen hatten sich wegen Betrugsoeriuch» zu verantworten. St der eine recht unsichere Enftenz halte ter trat ifitrorije ab ..tnchier Jakob" ober al» Gelegenheit»- .xTfoule- .ni" bestellte untei -einer urma* von r.ner udbeutscheu i^irnwi Sell unb Stndnxiren. Sein Schwager Sch. stellte ihm babe^ eine ichnfttiche .steteren, ni« in der die ..^irma St." 'ehr frebii ^big erich-.en. Die übergehi ickten Briefbogen loUten die Gl- '.»Würdigkeit erhöhen Die .nitroortige t"xirma zog es i.-doch vor. weitere Referenzen bei Aiis^uniirien einzuholen die tvnfba- ungünstig lauteten, eie lieierte desh<ilb nicht, eniattetc aber Anzeige we-.en Betruqsverfuchs. Da die beiden An- .reklagten schon mehr versucht hatten, in ähnlicher -steife den reellen »Sanbel zu betrügen und deshalb bereits bestraft sind, wurden beide in Gesang- n i ft r a f < n non 3 Wochen b zm 2 Wochen jenommen. Sch erhielt auherbem noch .ine Woche (stefangnis. weit er Ikrtaufemufter lSchuhes einer Tiberen Uirm-a unterschlagen hatte. Bcibe Strafen

Sch wurden zu einer Gesamtstrafe von zwei -»-.iochen drei lagen ».»angni» uifammengefafzt. Beiden AngeNagten wurde in Aussicht gestellt, bah .nit den seither erkannten Strafen eine weflere Ge

Lärmen. , .. .

Lcha uspielhau» Dienstag. 14. 3uni, 8 bis 10 Uhr Der Diktator. Blittwoch. 13. 8 bis gegen 10' 4 Uhr Kolonne Hund Donner», tag 16.. 8 bi» gegen 10" . Uhr: Kolonne Hund. - . H 8 bi» 10 Uhr Werk-enb. ®am»- i. 8 bl» 10 Uhr: D,e Kassette, ©onntaa.

1 Uhr: S-enenousfüh-

lamrttrafe zu bilden (ein wird.

ft. B. aus Gelsenkirchen war 192D in einer Eh. scheidungssache K. al» Leuge vernommen worden. Er glaubte sich von dem Necht»anwalt de» Ehe- manne:, ft. ungebührlich behandelt. Als nun ber Anwalt in eim n späteren Prozetz zwischen den Ehe­leuten ft. auf ben Angeklagten Bezug nahm, jchn-b dieser einen von Beleidigungen strotzenden Bries an den Rechtsanwalt. Dieser stellte Strafantrog. Der Angeklagte wurde zli 20 0 Mark GeIbstrafe verurteil: Die hohe der Strafe erschien angemessen

Rücksicht auf die besonder» schweren beleidigen

rnNm.imsicMiiil«Oelie

Roman von Sven Elve st ad Copyright bei Georg Müller. München

da» übrige klein.

Aus einmal wurde er merkwürdig lebendig begann, in feinen Taschen zu wühlen.

Er machte em lehr nachdenkliches Gesicht.

2Üic ärgerlich " murmelte er. .^Ich muh sic wieder auf den Spiegel gelegt hoben'"

Er sah den zunächststehenden Most an, den Ober- arxt. Und dieser beeilte sich zu bemerken.

szaben Sie Ihre Brieftasche vergessen, mein Lieber* Dann musien Sie mir erlauben ..

Bielen Donk " erwiderte Greisen.Ich must die Brieftasche auf dem Soiegeltisch vergessen haben, hoffentlich habe ich sic nicht verloren. (5» waren fast sünttaufend Kronen drin."

Nur verstörte Domen verlieren ,hr Geld", be merkte ber Oberarzt scherzend. ,Lch werbe Sie mit ^ktons versorgen Ich will da» gleiche haben wie Sie. bann brauche ich blofj doppelt w verlangen. Na. mein lieber Jean, al'o acht zu hundert, sechs

-ruppenwasferwerkeS im R rette Dieburg beschlossen, dem die Orilchasten Ur- bftad? CbrrTtoben. Biedcr-Boden. Dudenhofer JppertShouser. Münster. Altheim jauler. Hergersyavsen. Sickenhofe ßffngtat 2chaasi-eim. BabenLoulen ?yx-. r.iiyiufen. Tier Droh-(Zimmern. Klein-Zimmern vernd unb der -auf en angel chloren werden loden (h toll - aber auch in Groh-Zimmern Bohrverfuche nach Datier unternommen werden, da btc BermiZtur g beftebt dast man damit Glück haben könnte Da» Projekt hat für die Dastergewinnura frte TBolbaegenb bei -ergerShaufen vvryefehen ha hort die nötigen

Giehen. 9.3unL (8nbe April kam em au» der Gegend von Hagen in Westfalen stammende» Dienstmädchen hierher, um sich an­geblich eine Stelle zu suchen. Sie übernachtete in mehreren Wirtschaften und trug sich regel- rnäbifl in da« Zremdenbuch unter einem falschen □tarnen ein. um Die Polizei zu täuschen Auch trieb sie sich ungefähr eine Woche umher Schließ­lich entwendete sie au»! einem Zimmer, in dem he uocmaQtetc. au6 einem veria^oifenen Schrank eine Reihe von 5tleü>ung»flüdcn und Wäsche- gegenftänben, Schuhe, einen Koffer usw. im Ge­samtwerte von etwa 150 QHL Die Sachen ge­hörten etrvem Dienstmädchen, da» früher dort in Stellung gewesen war und tie dort zuruck­gelassen hatte. Die Angeklagte behauptet sie habe den Schrank mit einem Schlüssel geöffnet, der hi einem Karton unter dem Bett gelegen habe. Sollte die» richttg sein, so kann «6 jeden- sall» nicht der richtige Schlüssel gewesen fein, denn diesen hatte die Eigentümerin der Sachen bei sich Die Kleider und der Gummimantel waren der Diebin .zu lang, deshalb schnitt sie sie unten ab. so dost sie für di« »igentümerm jetjt nicht mehr zu gebtaudben sind, ©inen an­deren Teil der Sachen brachte sie zweck» Um­änderung Wort zu einer Schneiderin nach Wetz­lar. Wit Aückslcht auf ihre seitherige Unbe- straftheit wurde die Angeklagte unter Annahme mildernder Umstände zu einer ©efängni»- ftrafe von vier Monaten und zu einer Haststrafe von drei Wochen verurteilt, welch letztere Durch bie erlittene Untersuchungshaft für verbüßt erklärt wurde.

Kirche unb Schule.

X Schotten. 11.3uni. Hier fand unter dem Dorsitz von Dekan ' Do l p - Laudach die 3. diesjährige Konferenz der Geist li- chen de» Evangelischen Dekanats Schotten statt. Sie wurde mit Schristlesung

Amtsgericht Giehen.

Giehen, 10. Juni. Der Landwirt L. In Gr. hatte vor bem letzten hessischen Bolksentscheid an dem Spritzenhaus in Gr. ein Plakat:Schickt den Landtag beim" angeklebt. Anderntags fand er diejes Plakat verdeckt, unb Zwar zum Teil von einem |o- uatoemofratifeben. z.T. von bem bekannten Plakat ber hessischen Regierung, in der diese zu Angriffen Stellung nahm. Da» letztere Plakat war. ben be­hördlichen Anweisungen entsprechend, vom Polizei- diener anaebeftet worben, unb zwar mit vier Heft­iwecken. L. entfernte zwei ber Hesttzwecken. so bah bdA Regierung-'Plakat zur Seite um geschlagen bi" uiti) das Plakat bes L. zu lesen war Entsprechend uerfuhr er mit bem sozialdemokratischen Plakat. L. hatte deshalb einen Strafbefehl erhalten über 20 Mk., auf Glrunb des § 134 StrGB., der da» dos- willige Abreihen von Bekanntmachungen ber Be­hörden mit Strafe bedroht. Zum Abreihen genügt nach der Rechtsprechung jede Beseitigung brr Be­festigung. die ben Au »Hang vereitelt. Auch würbe Böswilligkeit" angenommen, da die im Wohlkampf übliche Strube daran, gegnerische Wahlplakat« mehr ober weniger unwirksam zu machen, auch bei dem Angeklagten zu unterstellen mar. Notwehr gegen da» llebcrfleben wurde verneint ..enn bie Gemeinde als fwiioeigentümerin hat in erster Linie das Recht, ihr chaus zum Bekleben zu benufjen. Der Einspruch bcs Angeklagten gegen den straf befehl wurde kostenpflichtig verworfen.

Der ungetreue L'agerwroaltcr S. einer hiestgen Lebenvmittelgrosthandlung würbe zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte das Vertrauen Seiner Airma gröblich mistbraucht. Jahrelang bat er sich aus ben Lagerbeständen Waren angeeignet und sic in ber Veroackuna der Jxirma an Angehörige nach auswärts versand:. Awar hatte ber Bruber be« An- zcklagten 1300 Mk. Schaden gedeckt, trotzdem er- iebien die Freiheitsstrafe des feitber unbeftr-iften Angeklagten angemessen. Denn er ist nicht einer ge-

zu fünfzig und den Rest klein.

Iean begann, die roten, blauen und gelben 3e- tonstücke amzuzahlen, und der Oberarzt griff in bie

Aber er behielt sie darin, unb bann schnuppert« er in die Luft, als hätte er etwas höchst Merkwür- bigee beobachtet.

(Fortsetzung folgt)

und Gebet eröffnet durch Pfarrer SritTrfr- y>« neben Da in 3m Mittelpunkt der 2k*. banMun* gen ttanb da» Referat non Pfarrer (Jrull- Ulfa über da» Sbetbau'i «dK .Lebendiger SehgiDn»untcrr.4>i Rach Def prechung de» Dor- trag» und mnerbienhlidKi Angelegenheite i wurde detchloffen in d-esen 3ab« %ux-. Dekanat»- Dit<hon»tcftc au veranstalte' und zwar in Ulfa und in Durkpard» Der Manat»lag Inll tm August tzatttinden in Schotte, tm 0'*otK»bieiut nxrb predigen Plärrer Vornlcheuer- Schol­len über .ftir<bhox Dercin»arbett uxrbai Dor- irage batten shotPrediger Widmann- Gedern und Pfarrei Römer- Schotten 5env befchloft man. einen alten Brauch trief r auf leben zu lafen und ;n diesem .X^brc wacher eine ftMat r- lamiltrnlonkrenA auf Dem ^ohervd»kopl zu ver­anstalten die wad ttche mich ckndc 3uli ftatt- iden soll Gndlch wurdi- nD al» Delauat»- Dertrauen»mann bei chvangetüchen Beu^egung in Oesterreich Pfarrer Gru 11 - U a gewäolt. an Stell, de» au» dem Dekanat verzogenen Pfarrer» Vu Dr Stumpf- TNerlau früher in G'chenrod. Auch f«i erwähnt, datz anlöstlich der St Jabrc*- Perlammlimg N-» Hestischen ^auptPerein» der Gustav AdoNStiftung, welche vom 10. bi» 12. 3ult in der Dekanatsgememde Gedern ttattftnbel. eine austerrrdentltche veftgade tn ben Dekanats- gemeinden gesammelt werden soll, bie am Abend he» ftaupttaae» bem Dvrstand be» Hauptverein» uberrechi werden fvll

D^r erst« Wettkampf fand bereits am 20. Mai zwischen ben Bezirken Dberhessen unb Darmstadt IN Giest 5N im (£af< Leib statt. B:omn 2.45. Ende 7 JO Uhr. Dbf rheflrn, bas durch x einen Spie­ler aus til» elb unb Friedberg vertreten war, siegte mit 54 Punkten gegen 24 Punkte über die Mann­schaft <ri» Starfenburg, bei der auch Eberstadt mit drei Spielern vertreten war.

Ium Marburger Universitäts-Jubiläum.

3ür die 400-3abr-3eier der Uni­versität Warburg vom 2^ bi» 31. 3ult ist nachstehende Seftfolgc vor gesehen

Freitag. 29 3 ul i Nachmittag» Um­hüllung De» Gesallenenbeiitmal» an der Univer­sität für die Angehörigen Der Gefallenen und die Mitglieder ber Universität Abend» Degrüstun«,»- abenb in bei Seftbolk Hackelzug ber Studenten­schaft Am Bormittag lind Dorträge von Mar­burger Dozenten in Aussicht genommen Am Rachmittag findet eine turnerische und sportliche Veranstaltung auf dem Stadion statt.

Sam» tag. 3 0. 3ult Dormittag» Scft- aottesdicnsie. Anlchliestenb in der Univerfität^- firche 1. Festakt us: Degrüstung durch die Behör­den Ueberreichung ber Stiftungen. Degrüstung durch 3mbist in ber Aula. Aachmittag» Ucber- gabe der neuen Institute Daran anschliestend für die besonder» geladenen Gäste Veranstaltung der Studentenschaft. Reden und musikalische Darbie­tungen Abends ^effeffen in ber Sefthallc für die besonder» geladenen Gäste. Bei der Be­schränktheit de» Raum«» kann nur ein Teil ber Festteilnehmer den Deranstaltungen diese» Tage» beiwohnen, deshalb findet am Rachmittag noch e-.ue Faustr.-zitation von Ludwig Wi'llner. am Abend ein Sinfoniekonzert be» Kasseler Siaat»- orchesters in den Stadtsälen statt.

Sonntag. 31. 3uli: Dormittags in ber Fefthall« 2. Festaktus Festrebe von Profesfoo Dr. Otto. Derkündigung ber Gbrensenatoren, (r-hrenpromvtionen. RachmittaaS: Festzug. Dvlks- feft auf dem Schlostberg. gegeben von der Stadt Marburg. Während be» DolkSfeste« Besichtigung be» am Schlostberg liegenden Studentenheim». Abend» Festkommers. Am Llbend de» Montag». 1. August. Beleuchtung von Schlvst und Glisa- bethttrche.

»1 Wl V' ................- - . rrt»!

3m Bau- unb Verkehrswesen stehen 85 233 Mk. Ginnahmri 214 931 Mk. Ausgaben ocgenuber. Bei ber Dobliahrispfleae finb e» 333 2M JML Einnahmen unb 615 192 AN. ^lusgaben. Zuschust 281 ötz4 Mk. Titel Finanzi'ertvaltun.a !>^iiegi. mrt !37Stt2 Mk. mna. men und 196903 Ml. Au»' gaben ab. Ueberschuft 540 902 Mk. 3u den kosten ber ilahnregulierung be Fronhaufen, dr« mit 415 000 Mk. abichttehen. ift noch eine Anleihe von 60000 Mk. au^i-nehmen, ö» wirb damit grre«v- iret. bah Der Staat diele Summe durch weitere AUfc deckt 3Iachdem sich bereit» lo Gemeinden be» greifet Marburg und bie Stabt selbst zur Dornahme von Kleinpflafterungen auf Landwegen unter den vom Bezirk»verband In Aussicht gestellten Beihilfen gemeldet haben, liegt ferner em Antrag vor. zu diesem 3®ed ein varlchen von 170 000 Mk. unszunehmen. Auch .st c.n Darlehen von 75 000 Mk. zur 3nftanb- <tzung be» Oberbaue» der Marburger Kreisbahn tn Aussicht genommen.

Uaittflau.

WSA Frankfurt a. M. 12 3unt Bei tlncm Einbruch in ein Geschäftshaus in ber Arosten ^schenheiuier Straste wurden am 8. 3uni Sinschlagdecken. 5lis«en. Stickercidecken. Barade- handtti-i -i. ICO Meter Bettbamasi. 5ischtüch,r. Lemdao,en und Aachlhemten. insgesamt Waren im Werte von etwa 4000 Mark, ge­stohlen Ss handelt sich um grdstere poften.

5kreis Limburg.

Neun Personen vergiftet.

«tzSN. Die., a. b. Q a b n. 11.9unl. Durch den Genust von sog. wilder Peterfilie erkrankte hier die aus acht Köpfen bestehende Familie be» Itoftnnitmanno Nahm sowie da» Dienstmobchen der iiamilie schwer unter Vergiftung»- erscheinungen. Poftamtmann Nahm ist gestern .ibenb bereite geftorben, während ein Sohn Nahms noch hossnungslos barni*crliegt. Die an- deren Familienmitglieder und das Dienstmädchen besinden sich wieder auf bem Wege ber Besserung. ?i« Speisereste flnb zur welkeren Untedudnmg nach ^rnnfhirt a. M. geschickt worden.

ftiettf Ziegen»,ai»i.

Ziegenhain. 11. 3uni. Am 2.. 3. und 4 3uh Habet hier der 3. Äur&effH<be 3unglandbundtag. verbunden mit der Sttstungsseier de» Äniebauerntwrein». statt. Au» Ku ehesten und ben benachbarten Gebieten werden die Mitglieder her 3unglandbünde sehr zahl­reich erwartet. Da die C^toälmer Uandbevdl- Icrung unb die Bewohner der Dachbarkveife Kirchhain und Marburg in ihren bunten Trat­ten erscheinen, wird sich au, bem geräumigen am Siiddahnhos gelegenen .^estplatz ein färben- p-ächi ge» Bild entwickeln. Ein Hestzug wird in, eri m Teil in historischer Treue tn v?bn

großen Gruppen bk «nttr cklurg unb Gerichte per Leitung utfb Stadt Z.ca.-.ha.n ^iger Be- (anme H^.mattorfcher und AunHkr «inb an der Arbeit bder. Teil de» Sestzuge» lowoh'. al» -^ch den lulturgeschich»! chen lebenswahr und c n- : ruckevv.i iu gestalten 3m kulturqefchtchtl.chen Teil Wul ber Iunglandau-? be» Rreifee Ziegen­hain Ausschnitte aus dem Le'.i' und Treiben ber Schwa.m br nge-

ftrag löchi _

Doch nicht o hoch, dast du mich beekrib nervös iehen fochi. .

Ikr Äonial war irondem an.'uhta geworden Ur utarf schei.e Blicke nach der lebhaft Plaudernden Ge- »ellschaft. bie ja nur au» feinen Freundkn bestand. Rs^iöm ftrog itanb nach wie vor da und betrachtete v.e .»'erren, einen nach bem anderen. Birger formte sich sieics Intercste durchaus nicht erflärrn, wenn

fbrrfic jj>t *vr Genrnnbe nobbem worden.

Mrcio Marburg.

am für bie Wetterentwicklun^ be» befTNdxn Schachw ien» btbruname» Ereigni hat sich vor kurzem vollzogen Dcl Aufammen' chlust ber hessischen Schachoereine zu einem eng, ren Verband Senn auch die Vereine in den flröfteren heissichen Stabten dem Mmelrheinischen r<rbar? Bad iLms" angeschlosten sind, so fehlte es doch b.,b#r an einer engeren Verbindung

flbft und mit den Schachvereinen errn Siööien unb Orten cheftens Die in Em» hihrt- < .ur einmal ftatttmdei den Turniere bmm \ er.a Gelegenheit .zu 'chachlicher «etaii- Gung unb zum gegen itigen Messen der ftrafte 'ki.nmeh: st eine Organisation ardvfti!. nach ber «Xflen in " i« r Bezirk« eingeteilt ist Darmstadt mit Eberftadt mb Pftmgstadst MainzWorm». Oftenbam und Giehen mit Jrtebbera und d»felb <porlaufig» 3n den Iahten mit tn- qeraben Jahreszahlen soll an drei Sonntagen um :ie B«Lirk»m«isterschaft gekämpft werden, ein Wanderpreis wird dafür gestiftet werden. In ben Jahren mit gerader Jahres *chl werden n a u p 11 u r n i e r r in je einer Stadt adgehalten ux-rben. ivür 192K übernimmt ber Schachkl ub (Richen das .'"MupUurnier anlostlich ber freier 1 eines tsisährigen Bestehen», für ll#3n der Schachttub Oftcnbach in Verbindung mit der freier seines 't|übrigen Bestehen-. 3u den Beztrkcwettkämpten stellt sed-r Bezirk acht seiner besten Spieler; e» ist lomit auch bei. kleineren Vereinen Gelegenheit ge- t-otrn. unen ober zwei seiner stärkeren epiekr an einem Schachwettkampf teilnehmen zu lassen.