Die Nürnberger Anhänger jubeln minutenlang ihrer Mannschaft unb inbbefonbere dem Torschützen au. 3n der 27. Minute legt Popp den durchlaufenden C o b e d unfair im Strafraum Der Schiedsrichter gibt einen
Elfmeter für Berlin.
Domscheibt tritt. Stuhlfaut täuscht chri. »irft sich rm letzten Äugenbluf in die andere Tor de und lenkt den Boll glänyenb mit der f>anb und reitet vor dem nochsef-enüen Stürmer Hertha wirft □lies noch vorne. Jlürnberfl oerteibig! mit den 'luHenläujem und nur Sold unterstützt dm Sturm, iwoli Minuten vor Schluß stellt der Schiedsrichter I räg noch einer Unfaimi» unter großem Beifall der Berliner Schauer vom Motz. Nürnberg spielt nur noch mit vier Stürmern. Hertha greift an. Eine Kombination Scheck ctzrenzck-stirsey ^ulle mbet mit einer flanke de» tetzteren, Sodeck schießt. Stuhlfauch holt glanzend. 3n den letzten Minuten macht sich Qümberfl roieöer frei unb greift einig. Male ge iährlich an. 3®ei Minuten vor Schluß icherdet huch nach einerii Zusammenprall mit Stuhliauch au». -ch<m in der letzten Minute, während baeppid noch läuft, oerklinden begeisterte Zurufe der Nürnberger daß der 1. ft. <1. Nürnberg tum fünften Mole den deutschen Meistertitel erobert Hot. Da» Lstiblikum läuft ouf do» Spielseid. Vorbeerfräny und beschenke werden ouf do» Feld gebracht, bie Manchchoft wird ouf den Schultern nom Platz getragen
Die Meisierschaslen der D. T.
lurnberrin Forst 1861
Deutscher Fußballmeister der O. T.
Turnverein Forst 1861 gegen Turnverein Mannheim 1846 6:0. Halbzeit 4:0. 3m durchweg überlegenen Spiel konnte der Turnverein Forst erstmalig die Fußballmeisterschaft her Deutschen Turnerschaft gewinnen. Den Sieg verdankt die Forster Turnerschaft in erster Linie ihrem guten Paßspiel, zum anderen aber auch ihrer körperlichen Heber!egenbelt Die Mannheimer waren zwar flink am Ball, konnten aber vor dem Tore die günstigen Gelegenheiten nicht fasten und ausnützen
PolizeisportvereiN Anstatt
mm »weiten Male ?andballmeisler der D. 1.
Die Handdallmeisteckchaft der Deutschen Turnerschaft kam am Sonntag in Dresden zum Austrag Der vorjährltze Meister. Pottzeisport- beretrt Naftatt, verteidigte feinen Titel gegen den sächsischen Turnverein Themnitz-Gablenz er- solgre.ch Schon bi« zur ersten Pause lag Na- statt mit b 2 in Führung. Nach dem Wechsel kam Ehemnitz durch da« einheimische Publikum stark auf. konnte aber den endgültigen Sieg Naftdit« mit 8:5 nicht verhindern. Der Pvlzei- ,Portverein Rastatt hat damit zum zweiten Male die deutsche Handball meist erschuft der 'S). X. gewonnen.
(Bicfiener Tennis-Llub 1922 in Bad-Homburg siegreich.
Städlewellspiel Sichen — Homburg 16:13. THebenfplcl lennhflub Lad Homburg — Gießener Tennisklub 4:3.
3n Nah Homburg trug der Gießener Lenins- Llub mit seiner ersten und zweiten Mannschaft ein Städtewettspiel gegen den befreundeten Tennis-Elub Nah Homburg au«, das von den Gießenern mit 16:13 Punkten gewonnen wurde.
Die erste Mannschaft heb Gießener Llub« trat ferner tn dein ersten Vorrundenspiel um den Modeupokal gegen die gleiche Mannschaft von Homburg an und verlor nach spannenden ©Vielen knapp mit 4:3 Punkten. Die Gießener Mannschaft war durch das Fehlen ihres Spihen- spielers Kirchner gegenüber den Homburgern, welche ihre komplette Mannschaft zur Steile hatten, stark benachteiligt.
Das Aücksplck findet am Ist 3imi in Gießen statt
Neuer deutscher Rekord im 5V0V-Meter-Lauf.
Nei den internationalen We t1- kämpfen, hie am Samstag in Poiizeistadion in Ha mbura stattfanden verbesserte Petri- Hamburg den deutschen Aekorb im 5000- Meterlauf um 5 Sekunden Die schwedischen Teilnehmer konnten sich nicht zur Geltung bringen.
Diener schlägt Breitensträter nach Punkten.
Hamburg. 12. 3unl. (TB'XN.) Aus dem 3ubiläumskampftag des Hamburger Punching- Klubs Udert en sich die beiden NopTDeitmeifter ®lener unb Nreitenfträter einen sehr erbitterten Kamps. 3n der neunten Aunde gewann Diener verdient nach Punkten.
m der hessischen Abteilung, z. N von Georg Breittoiefer. Kurt Ke mpln, Gottfried Aich ter unb Mathilde Stegmaher Notgedrungen. mit Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Ttaum, seien noch summarisch als be- Imiheri fesselnd wegen ihres starken und lebendigen Farbenreichtums erwähnt die Arbeiten von Karl Deppert. Mathilde Huber-Mainz. Karl Friedrich L i p p m a n n - Frankfurt. Else vuthm er-.Frankfurt, Aich Mager-Bensheim. Mü l le r-T e n kh off - Mainz. Karl Scheid. August Soeder. Bertha Sirauß- Tvorms. Aicharb Stumm- WormS. Gertrud Ul mann und Philipp Fel ter-Mainz
Die Mümhener Gruppe der Ausstellung zählt verhältnismäßig weniger Namen al# die beiden anderen, das falt seinen Grund in der Auswahl Jim reichsten erscheint die Darmstädter Abteilung aber die meisten Künstler lind inn mt. einem Decke vertreten, während fast alle Münchener mit mehreren, einige sogar mit sechs oder leben auftoarten tonnen Manchmal wurde ein USeniaer die Oigenart des Ausstellers ebenso tut offenbaren Den Münchenern muß man nach- *agen. daß he der 'Ttatur vielfach näher stehen und diese engere lerlilche Tfetbinhung mit Land-. '<hnst und Natur verleiht ihrer Kunst etwas Gesundes, das sie auch aber TRoheftrtmungen erbebt weil das Antchai»n der Matur immer von unmittelbarer Wirkung ist Das gilt be- vnders von den Schöpfungen her Mana Caspar Fllser lSchneckchinel«.- usw i Ivies Ach- n a nn tDtmaulandlchatt>. 3olef Eder, (®in- rr). Adolf 3ub lLandschaft bet Avmphnchurg) August Kollert fTvinterlandschast». Hans Reinhold Licht eiiberger iAeufchnee» Adolf Schi nner er lWinterianfachast' Alvis Seidl Landschaft) unb August 3 int! (ÄjunfertuH Symbolische Darstellungen die zur 3ett de# E,. vrrsfivnismus bte Oberhand hatten machen sich auf der Ausstellung kaum benwvfbor am wenig-
Deutsche Schwimmer in Paris.
T: ? deutsche Schwimme r-Srpedi- 11 o n für Paris nahm am Freitag vor geladenem Publikum an einigen Schwt ^mwetllämp- fen teil Nc’onberen Beifall fand ®rt^> Aabemach e r. der das 200-Meter-Brustschwimmen tn 2 56 leicht vor Kümmert -Magdeburg, und Saul (Pari», gewann. 3m 1 (»Meter-Frnfnl- 'chwimmen blieb Frölich in 1 06 vor TB Aademacher und Aeau Pare lieg- reich, wahrend irr l»Meter-Aückenfchanmmen Schaumburg in 1:17,4 in Front endete Sine Staffel über fünf Vahnlängen <200 Meter gewann Hellas-Magdeburg in 154 vor Sporting Elub-Paris Der Nerüuer Meistrr- lpnnger Hans ß u b e r geb in schwangen Sprüngen einige Proben seines hohen Äönnm#
5. Hauptversammlung der Hel. tandlvirtschaftskammer. 3m melieren Verlaufe der Sitzung, über d>e wir am Samstag schon berichteten, lpnach (Benerotbirrf- tnr Dr n o m o n n über bv Landwirtschaftliche 8on6e»ou»ftellung 192 7. ifr bemerkte u. a., diese Hueftellimg roerbr m man- cherte, Beziehung mit her großen Ausstellung m Dortmund in Wettbewerb treten fbrnm
E» folgten (Ergänzung-wählen für ba» oerftorbene Mitglied (Ä. Moak (Krund-Schwil- beim). 3n den Dorstand wurde gewählt Mitglied Cellariu» (Schotten), in die tfom-nifflon für Wirtschaft »lehre unb Buch-ührung Mitglied Fen- chel (0ber-f)6rgem). in die Kommission für Pferdezucht Mitglied Otto Schneider (Utphe) und in die Kommission für Geflügelzucht Mitglied Schwab (Bindlachsc-n).
Die stanrmer stimmte dann dem Verkauf der Haushaltung» schule Langen zu, ferner der kliisheduna der Diebstahl-versichr rung (2veidererstchcrung>. mich milche der Ankauf eines Grundstück,» von A3<* Quadratmeter zur Ber- gräßerung der stebschule in Alzen genehmigt unter der Bedingung, daß der Landwirtschaltskam- merausschuß für Rheinhellcn die Mittel für di, Verzinsung ut* stiickzahlung de» Vnkoufckapitof» auf-
Di, U r b e r f i <b t über bie Einnahmen und Ausgaben ber Landwirtschaft»- f o m m e r für das 'steckmungssahr 192-3 schtleßt in Einnahme mit 444 628.71 Mk und in Ausgabe mit .323 204.98 Mk ab; es bleibt ein Rest von 121 423.7« 4 Mk Die Einnahmen für 1924 belaufen sich auf 2 329,737,3-3 Mk, bie Ausgaben auf 1 871 623,50 Mark; der Rechnungsrest betrugt mithin 458 113,83 Mark. Der Bericht der Be*rungrprüfer wurde gut- geheißen.
Hierauf wandte man sich der Neratunq des Voranschlags für 1927 zu. GeneraldiVektor Dr. Hamann berichtete namens des Nor- standeS und der Sparkommillton. der Voranschlag komme ohne eine Erhöhung der Umlage aus Eine Herabsetzung der Aufwendungen sei nicht möglich, denn es werde schon an allen Stellen gespart. Der Redner knüpfte daran finanztechnische Erörterungen. auS denen hervorging, daß die Kammer erst etwa ein halbes 3ofyr spater das Geld aus den Umlagen von den Finanzämtern erhält. Die Kammer müsse über ein Netriebskapital von 200 000 Mk. verfügen, und die Negierung habe dem zugestimmt. Nkim jetzt wirklich die Umlage ermäßigt werde, müßte sie im nächsten Jahre wieder erhöht werden Die Belastung der Mitallcder durch die Umlage stehe in gar keinem Verhältnis zu den sonstigen öffentlichen Lasten, denn iie machten noch nicht zwei Prozent von ihnen aus. Es entspann sich hierauf eine längere Aussprache, aus der wir folgende Punkte hervorhed>.n Sin N ebn er wünschte, daß daS Tierseuchen-Institut in Gießen den Landwirten das Serum zur Bekämpfung der Maul- unb Klauenseuche leichter und billiger zugänglich mache. Von einem andern Aedner wurde die Herabsetzung des Weide- gelbes für Pferde gefordert. bemaegen- uber wurde jedoch von einem anderen Mitglied betont, diese Ermäßigung sei nicht möglich: schuld daran seien die Bauern selbst, weil sie der Regierung höhere Pachtpreise für die Weiden bezahlten die Weidegelber seien übrigens im Verhältnis zum Auswanb sehr niedrig. Ein weiteres Mitglied verlangte bie Ncreitftcuung von Geldern für Entwässerungen im Vogelsberg, sowie für die Umwandlung von Ackerland in Weideland. Net der Aufstellung eines neuen Kultur- planes durch die Negierung müsse auch die Landwirtschaftskammer gefobrL werden. Der Voranschlag wurde schließlich <B bloc angenommen, er balanciert in Einnahme unb Ausgabe mit 1306778 Mark, ber Staatszuschuß betragt 95 290 Mk (1926 belief sich der Voranschlag auf 1 276070TOT.)
Aunmehr wurden Anträge behandelt. Zu-
ften sind sie in der Münchener Gruppe anzutreffen. Die religiöse Kunst, aber nicht in traditionellem Geschmack, ist für sie charakteristisch, sie ist durch Kar! Easpar (Heilige drei Könige». Franz Doll (Barmherziger Samariter). Weiter Püttner < Roman Holzplastik) und Adolf Schinnerer (Hiob und feine Freunde. Der verlorene Sohn» bemerkens wert vertreten
3eher der drei Städtegruppen ist eine graphische Abteilung angegliedert es fehren darin zumeist dieselben Namen wieder wie bei den Hauptabteilungen Auch plastische Kunstschöpfun- gen. zumeist Kleinplast iken. sind, wenn auch nicht in großer Sahl, so doch in sicherer Beherrschung Nr Formen zur Schau gestellt. Die höchst Ieben# toerte Ausstelluna mobernet Kunst in Darmftabt wird demnächst eine gewisse Ergänzung erfahren durch eine bedeutsame Ausstellung mittelalterlicher Kunstwerke So wird Darmstadt in diesem Sommer feinen Besuchern viel bieten tonnen. E. B
Was man alles im Mond sieht.
Sn Mann un Mond ist uns ein alter Ne» bi unter aus Märchen unb Sage.!, der von der Phantasie der alten Drut'chen zeugt aber nicht nur unsere Altvorderen haben zu dem bleichen gehetrnnisvollen Nadatgefhrn emporgebllrff. das die Menschheit von altersber noch mehr beschäfngi bat als die Somre Üeberull auf ber Erde bat man sich über die mrrftoüibiaen Monds lecken den Kopf zerbrochen unb alle möglichen Gestalten und Dinge bnwtngcbeutci Dr H Äunifc. der diesem interessanten mpthengefchichtlichen Geh.et elnaehende Studien getribnui hat. gibt eine Zusammenstellung her wichtigsten «Formen die die Phantasie der Nölfrr im Monde gesehen
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Kaninchen. Kröte ober Frolch ist besonders bie Terctimg der MoutGecke-i als menichliche Ge-
nächst wurde der am SamOag 'cho- berichtete Antrag Korell angenommen. Weiter ‘enben noch Annahme ein Antrag Secker wegen Errichtung von Glaskulturen im Gemüsebau- gebiet von Mainz ein Antrag Eellan us zur Feldbereinigung: em Antrag 2Hoffei. Marienborn bah bei Aeichoüberwe.1 unger (ür lanb- wtrtfchaftliche Zwecke d-.e Landw:Nschaftskatmner «hört werden foll ein Antrag Korell. daß für einen Oeneralfulturplan für den Vogelsberg Mittel berriloeHellt unb im Einvernehmen mit der Landwirttchaftskammer vertellt werden ein Antrag Well. Albig, auf Erhaltung der Pferdezucht hi Hellen und auf Erhaltung drs Gestüts, ein Antrag fleder. der Staats- unb Aeichshckfe für bie 11 mreMergefibdb 4Jten von Oübefer unb Mettenheim fordert em Antrag Haquel ber (ich gegen den 7 llhr-Ladentchluß in den Lanb- groietnben wendet e.n Antrag Ochs, der eine einfachere unb leichter verständliche Ausführung ber Cteuenettel von den Finanzämtern verlangt.
Sodann unterbreitete Genera Id rett or
Dr Hamann der Verfammlung einen Antrag auf Errichtung einesSektengebäudes bei dem Verwaltungsgebäude der Landwirtlchaftskommer in Darmstadt Das Gebäude foll eine geräumige Äcllcranloge Äemt»c und im Obergeschoß ’onft gc Aäume erhalten Die Kosten werben sich auf twa 30 000 Mk belaufen. Ein Teil der Summe kann aus Aücklagen für den Gebäude-Erneuerungs?rnrds bestritten der n.cht gedeckte Net rag soll auf dem Anle»heweg beschafft werden Das Gebäude foll schon «u der Landwi rtfchaftlichen Ausstellung im Herbft Per- Wendung finden Nau rat Thaler besprach einige Einzelhe ten des Projektes, gege x bas sich die Mitglieder Alant unb Fe nchel aussprachen, während Nlitgiieb Korell es befürwortete. Die Naufreb t wurden bann gegen vier Stimmen genehmigt
Unter dem letzten Punkt der Tagesordnung .Verschiedenes" brachte Mitglied Fenchel eine Vefchwerbe vor. daß das Landeshospital in Goddelau Ptchtland zurückziche. um es selbst zu bewirtschaften: auch Kühe würden an- Seschafst Go treibe der Staat Konkurrenz gegen ie Bauern unb trage dazu bei. deren wiftenj) zu untergraben
Hieraus schloß der Präsident mit Wünschen für eine bessere dufunft der Landwirtschaft und für eine gute Ernte die Hauptversammlung.
Oberhessen.
tnnbtrcio Gießen
br. Kesselbach, 11. Juni. Die Firma M a i n» Weser-Dasalt-Wcrke bat ihren Stein* br u d)5 betrieb auf der Ikeune bedeutend ausgedehnt. Zur Zeit wird mit einer Beleg- ichast von 250 Mann gearbeitet. Umfangreicher Grundbesitz wurde in der letzten Zeit erworben, so daß aus längere Zeit die Ausbeutung von Steinmatenal gesichert ist. Durch die B‘ieberaui* lebung dieser Steinindustrie ist die Arbeitslosigkeit im Lumdatal behoben.
's Steinbach. 13. 3uni. Unsere beiden Gesangvereine hatten gestern einen schönen 8 r f o l g zu verzeichnen. Der Gesangverein .Eintracht" errang auf dem Wettstreit in KirchgönS unter Leitung von 7t Sommer- Wahenbvrn in der dritten Landklasse den ersten und Ehrenpreis, sowie den Haupt ehrenpreis unb Dirigent enteil, der Gesa ngverein .Germania" unter Leitung von Musiker Harnisch-Watzenborn auf dem Wettstreit in Dutenhofen tn ber ersten Qanbflafk ebenfalls den ersten Preis, den ersten HaupkehrenpreiS und den Dirigentenpreis.
— Lich, 11. ;3inti. Nei dem großen Tontaubenschießen. das der Sportschießllub in Nad-Vauheirn abhielt, erhielt beim Försterschi eßen Förster intor von hier den er ft en Preis.
Kreis Ariedderg
<* Friedbera. 11. 3uni. 3n den Kirschenorten Aosbach v. d. H. unb Otstakst fhtb seit schon etwa 8 Tagen die ersten Kirschen zur Tteife gekommen. S-eit dem Pfingst- Dienstag sieht man die heimischen Früchte hier und in Vad-Rauheim auf dem Markte Es handelt sich zumeist um die Sorte . Früher Markt". Die Preise von 40 bis 60 Pf erscheinen noch als recht hoch. Die ersten Früchte der engeren Heimat zeichnen sich durch besondere Süßigkeit und kleinen Stein aus. so daß sie für die Verwendung wertvoller sind als die sauren elsässischen Kirschen, die vor 14 Tagen schon von Händlern hier und in Vad-Vauheim zum Preise von 70 bis 80 Ps angeboten wurden.
=■ Vad-Vauheim. 11 Juni Wie eme Aeihe anderer hessische Städte hatte auch Nab- Mauheim früher einen Theologen unter dem Titel .Aektvr als Leiter ber Volksschule Dieser war als .Mitprediger" zugleich zweiter
statt weit verbreitet, unb zwar bat m<m Mann. Frau oder Kind darin erblickt. Die norOaineri- lawtfcben Haida-(Indianer haben bildliche Darstellungen vom Manne im TNonde bintertaHen he erzählen m ihren vagen, ber Mond habe einen Mann zu sich emporgezogen, und bte<er fei noch letzt mit fernem Eimer unbdem Dornbusch, an dem er sich festhielt, im NoLinonb zu sehen Dieser Mann mit Eimer unb Vista- eri : an den Mann im Mond mit Laterne unb Dornbusch. tote er im Aüpeispiel des Sbakefpear-- (chen .Sommernachtstraums' erscheint. Auch bas NUb einer Frau, btv einen Wattereimer trägt, totrb in den Mond bmrngebeutet Die fltnfit- Jnb-.aner erklären die Monds lecken für zwei Kinder, die ernst den Mond verspotteten als sie Wasser holten, und von diesem gepackt unb tu («ch herausgezogen wurden. Die wunderliche z'-er- tnlung dieser dunklen Stellen aul dem Mond bat auch noch zu anderen Phantasien Anlas' gebeten Gm ?n di an er stamm glaubt der Mann im Monde fei etn nefenbafter Äanmbale mit etnrr Decke in der Hand 3n 3atx>n hitben wir ebenfalls den THann tm Mond, mellercht unter eure- päilchem Einfluß, m Austraiieri tptrbbei Mond- Mann mit einer erhobenen Art tn bet S^nb gedacht Die Mandan-Indianer m Äaldomien erzählen. im Mond wohne bre alte Frau, tue niemals stickst und bte Frokelen belichten von der 71101161 rau. es fei etn alte<) We,o m den Mond versetzt unb itoch beute bann zu leben, tote es eine Sfimbmöe weist Einmal im TTlonat rührt sie einen Kettel um. tr dein Mai» kocht, und toahrenddettmi zerstört ihre Katze das Gewebe, lodaß s,e ttMber von vorn anfangen muß Wir haben hier fo etwas tote eine Penckove un Mond Die Nladhxx-Jnfxancr leben rtnr THanr unb eine Frau und ähnliche Tintebauungrn Imbtn (»ch tn der 6uM« Dte Dakota Haven aus den Flecken des Monde» eine poantaststche Sarne derausgehUnsM »ämttch «tnr Ente, bte brr abge-
T ‘ a r r e r. Von 18*9 an ward bte steile nicht mehr betest Dafür ftanb dem cmen Pkarrer bis »um heurigen lag ein Verwalter ■ dr Leite Le.t längerer Zeit drän« nun der crangeii'che K.rchenvorstand darauf, daß bw Stelle wieder de'inil v beletzt totrb. tu bei ber großen Steigerung der E.nwohnerVahl m X-n letz: n Zähre- und dem großen Arbeitsfeld der Secklerzr tn msterer Stadt diese Regelung als bringtnb nottoendia erachtet totrb Auf eine ietzt- bi abgegangene d noabe ha! nun das 2anbe^ llrchetiamt m;tgetetlt. daß bte zweite PstiiTor,stelle baldigst ausgeschrieben würde
Ärri* ^MbmgcH.
.V Aus dem Hibbatal. 11.
An den Apfelbäumen tritt eben lehr stark bte Blutlaus auf Vefonders an Gold- pormaine scheint fast lein Baum verschont zu fein. Ueberall etudeckt man an den Aesten die weißwolligen Vlutlausherde. bte tm iunebmen begriffen sind Die Prvv bat bereit# di« Vertilgung an den Apfelbäumen der Prvv.n>iate straßen angeordnet Da die Netomfr'ung z cmlich einfach ist indem em emmaliqes llfbedtvei^en mit Karbol nev^: genügt, die Vlutlaus bauemb zu beseitigen follten die Obst zücht er dtcke em- fache Arbeit nicht veckäumen. Der Hederichs das Schmerz?nskind der Wetterau bringt von 3abr zu 3abr weiter in die Täler des Vogelsbergs vor Die ®emarfung Aidba ist bereits ganz davon verunkrautet Jn Unter» Schmitten trift er stcklenweife schon io stack aut. baß Nckämpfun^emaßregckn nötta wurden. Die nördi ch davon gelegenen GemackSngen »eigen nur vereinzelt dieses lästige Unkraut, aber auch hier greift es immer mehr um »ich Io daß es in aMebbartr >tett ebenfalls zur Plage werden wird, wenn nichts dagegen geschieht.
4k Berstadt. 11.3um. Der älteste Einwohner unsere» Dorfes. TKaurermckster Htenckch 5 t o rf, feierte in bieter 'kröche feinen 90. ® e • burt» tag Pa» greife ttzeburtstagskind ist fo- wohl körperlich als auch q.tftig noch frisch und rüstig. Borgeftcm starb die altefte Frau unserer (strmemde. ffrau Anna Kana Boi bei, im hoben "'Her von sttt Jahren. — Pa» i^ffrdbe- leid stehl eben qolbgrib o:.*. Tai lästige Wetterauer llnfraut. der Hebend), blüht. Obwohl sich die L'anh- rotrte durch Streuen oon ttedertchKoinlt und durch spritzen mit Knphanit bemühen. Herr diese» Un- Traut» zu rortber breitet e» sich nnrner mrtjr an*.
Mrci* Schotten.
Schotten, 11.3uni. Weicher Segen in den Schulsparkassen ruht, geht davius hervor, daß in den Sch-üfvackatten des Kreises Schotten bte tum 1. Apckl 192t tton 1050 Schülern die stattliche Summe von 13 801,56 Mark gespart wurde Jm Lause eine# werteren wahres dis ztstn 1. Apckl 1927 verdoppelte stch d'.cker Betrag trotz der durch bie Schulentlassenen an Oft cm erfolgten Abhebungen von Guthaben. Vis zu dem genannten Zett punkte hatten 137 Schüler 26 175,84 Mk. gespart Trotzdem gelang es in einigen Gemeinden des Kreis es den Ve- mühungen ber Lehrer bis jetzt Nicht, dte durch die Inslatton bedingten Vorurteile bett der Sicherheit von Spargeldern zu befettigm wnb Schulspackassen ins Leben z» rufen.
I Ober-Cal«, 12. Juni. Net brr '«eben« nähme der Kreisstraßen auf dte Pro- vi nz wurden die beiden Strill^-mo.lrtsr Scha uer mann-Ober-Cai* unb Hansel- GlaShsitten in den Auhestanb vecketzt. Ihre Nexirte wurden den Slradenwäckarn zu Fauerbach. Liß berg unb Wenings zugeteilt. Dte Wirkung dieser Maßnahme zeigi sich auf unfeem Straften schon heute Die losen Rollsteimr. die früher regelmäßig entfernt wurden, bleiben nun aul den Straßen liegen, stellenweise sind bte Straften, zum Schrecken aller Aadfadrer. m i t losem Schotter geradezu übersät. Nanfettc werden nicht gesäubert, der Grastouchs nicht cingcbümmL An vielen Cteilen merkt man am Zustand ber Obfl bäume bas Fehlen ber Mich'chau. Die Ne ■.grobe rung der Strastmte Wärter bezirke scheint für den Zu stand des Straßen gefährlich Gs totrb schärfst« Aufmerksamkeit bedürfen, wenn dte Bezicksstro- fx*n gegenüber den Durchgangsstraßen nicht ganz ins Hintertreffen geraten sollen.
Ärrie Vmitcrbo*
k Hervüe > n, 1' 3uni. Das htestEU Nun» betbei m des Hess eoang. Aünglings- bundes (Hellenbunktt. das seither «rU Erholungsheim bestimmt, aber nicht benutzt wurde, soll nun anderweitig vermiet-t werden, während bic Scheime des Heimes als 3ugenbb«r« berge ausgcbauk unb gegen geringes Entgelt ber wandern den Jugend zur Verfügung gestellt werden foll. Man rechnet mit einer bofblgen Ver- wirlllchuna dieses Planes
schnittenen Kopf eines Marnms hält, unb innen Mann mit einem Messer tn ber Hand lieber- Haupt finden ttch vickfach in ber Alken und Venen Welt Verbindungen des Mondes imt einer Ente ober i’üiem anderen IBaIferfogrl- Auch als menschlichen Kopf hat man den THtmb auf geiaht, dessen ^orberfe-.h veckchtednren latvn o.fem als Gckicht des Schöplers erscheint 3Wu* eigenartige Deutung der Donbttecken ist dte als Spd. die sich auf dem Ttesmack-Archipet iinbet. Man will in der Mondfche.be .dte Schiaihäuser. da» Arde.tshaus. dte Häuptlingshalle br* Mannes im Mond' erbltJeii Nei manchen 3nbianer- ftämmm legt man dem Monbtnann einen Hwid bei, bei anberce einen ÄwxHe.i oder Prartewolt Gckei,entl!ch tottb bw Figur im Mond- als .•<fcHbfrö:enmann- bezeichn ei wie man überhaupt viele Tiere In ben Mcnd hintinqebeiainiN hat Daneben finbm sich auch Pflanzen Sv alaubt man m China einen Zimtbaum im Monde z» sehen, auf Sumatra eine Art Feigenbaum, unb Hawa'kl beifn es b* Flecken des Mondes rührten von dem Juxige eines Saumes ber. Der ui tbm empocklog Aahei»egend ist die Deutung der JlUmbf t e <Nw als eine Mir düng. So er ui Hit eine dollvilche Saoe AIS bic Mondfrau füfibi her Hä .nnatte dras Schwagers ihren Aausch aus^chltef. bemalte ihre Schwäger^ tbr Gellcht Eit schwarzer arbe Aus Voenev totrb bte Gnt-
brr ^’lnr.r‘ter*. dadurch «rflürl. ‘ah brr Mond ein aubrrjrxvbr.l.j) 'chönes Mäd- *rn gewesen fei. dieses habe den Änb der Gefährtinnen so erregt bafi ihr eine beim Futtern brr Schweine ben bethci Nrn des Schwei»- 'utters über» Geiicht gc*. Dir ,rte*n auf dem Man dock ich« hellen bte Nranbnarwn dar Ardw- l'ch Ix'^r es aut Aeu-Pcenr^rtti . Früher !e»ch- rrte der Monh gnnji M wie b*.r Sonne D« tarn e»n kie ner Bogel, n nm Zchlamm. *log kvwtr aeuen Örn Mond und mack tbin be* Schlamm ns
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