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Eine weitere Vetrugssache wurde vertagt, da ter Hau Pt zeuge nicht erschienen war. Er ist in eine Ordnungsstrafe von 20 Mark genommen. Auch sind ihm die Kosten des Termins auf erlegt.

Erweitertes

SchsffengeriÄt Gissten.

* Gießen, 7. Sept. Ein bis jetzt unbestraf- ter Kaufmann aus einem Nachbarort, der infolge schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse mit sechs- wöchriger Kündigung plötzlich entlassen wurde, hatte in seiner Bedrängnis mehrere Wechsel ge­fälscht und diskontieren lassen. Bei der Fäl­schung zweier Wechsel hatte ihm seine Frau Beihilfe geleistet. Die Eheleute mußten sich da­her wegen schwerer Urkundenfälschung verant­worten. Das Gericht billigte beiden Angeklagten in weitgehendem Maße mildernde Umstände zu und verurteilte den Ehemann zu drei Wochen vier Tagen Gefängnis, dir Ehefrau zu drei Tagen Gefängnis.

Ein wiederholt vorbestrafter Arbeiter war eines Sittlichkeitsverbrechens angrklagt. Die Ver­handlung fand unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Das Gericht nahm nur eine tätliche Be­leidigung für erwiesen an. Mit Rücksicht auf die Brutalität seines Vorgehens erkannte das Ge­richt gegen den Angeklagten auf eine G efäng­st r a f e -cm drei Monaten und sprach der Beleidigten die Publikationsbefugnis zu.

Ein Bauarbeiter hatte sich vor einigen Jahren bei der Reichswehr unter falschem Rainen ein­stellen lassen, da er unter seinem richtigen Ramen wegen Urkundenfälschung s. -Zt. verfolgt wurde. Als er infolge Krankheit später entlassen wer- den sollte, und das Entlassungsverfahren einge- leitet war, entfernte er sich heimlich von seiner Truppe, da er Entdeckung seiner richtigen Per­sonalien befürchtete. Rach Lage der Sache nahm das Gericht einen minder schweren Fall an und verurteilte den Angeklagten wegen Fahnenflucht zu der Mindeststrafe von drei Monaten Gefängnis. Außerdem wurde auf Dienst­entlassung erkannt.

Wirtschaft.

Industriehilfe.

Die Deutsche Dank h-at in Reuhork ein neues fünfjähriges Darlehen in Höhe von 100 Millionen ausgenommen, das dazu dienen soll, mittleren Jndu st rieunternehm ungen an Stelle kurzfristiger Bankkredite Betriebsmittel auf längere Zeit zur Verfügung zu stellen. Die technischen Einzelheiten der Art, wie diese Anleihe unter­gebracht wird, interessieren in erster Linie wohl den Börsenmann. Aber die Tatsache und der Charakter dieser Anleihe sind doch für unsere ganze Volkswirtschaft von großer Be­deutung, zumal wenn man hoffen darf, daß es sich hierbei nur um einen Anfang handelt, dem andere Banken folgen werden. Das Cha­rakteristikum unserer Lage nach der Inflation war ja überall dasselbe: daß uns das Kapital -fehlte, um auch nur die notwendigsten Rationa­lisierungsarbeiten vornehmen zu können. Die großen Unternehmungen, zumal der Schwerin­dustrie, tonnten sich verhältnismäßig leicht helfen. Ihr Rame und ihr Besitz war im Auslande hinreichend kreditwürdig, sie bekamen Geld nicht immer zu angenehmen Bedingungen, aber doch so, daß sie daran gehen konnten, ihren Betrieb zu modernisieren, die Versäumnisse der Kriegs­zeit und der Geldentwertung wieder auszu­gleichen und sich konkurrenzfähig in den Wett­bewerb einzuschalten. Die mittlere Industrie war dagegen in einer sehr viel schwierigeren Lage. Wer weiß im Auslande etwas von der Existenz dieser kleinen Betriebe, die keinen Weltruf haben? Der Weg zum Auslände war ihr da­her verschlossen, und sie mußte entweder Anschluß an die Großbetriebe suchen, oder sich ihren Kre­dit von der Bank nehmen. Die Banken aber waren schließlich in derselben Lage, wie die Industrie, daß auch ihnen ihr Geld zwischen den Händen weggelaufen war und sie nun ihrerseits auf die Kreditsuchr gehen muhten. Daß sie das Geld, was sie vom Auslande herein bekamen, aber lieber da hineinlegten, wo es möglichst hohe Verzinsung trug, ist menschlich be­greiflich: daß sie vor allem das Geld für mög­lichst kurze Fristen aufnahmen, ist volkswirtschaft­lich begreiflich, älnd so sammelte sich aus unseren Schultern eine La st kurzfristiger Geld­verpflichtungen, die dem Reichsbankpräsi­denten schwere Sorgen gemacht hat. Sie war der Ausgangspunkt des ganzen Börsenkrachs vom Mai, weil Dr. Schacht die AuslandSkredite, soweit sie nicht für werbende Anlagen gegeben

wurden, möglichst zu drosseln suchte. Man schätzt die Geldbeträge, die uns auf kurze Sicht zur Verfügung gestellt sind, auf über zwei Mil­liarden. Werden sie plötzlich aus politischen oder finanziellen Gründen zurückgezogen, dann ergibt sich allerdings die Gefahr einer Geldkata­strophe von unübersehbarem Ausmaße. Es ist also wünschenswert, diese Last zu verringern oder zum mindesten auf längere Laufzeit um» zustellen. Das ist gerade für die Industrie not­wendig, soweit sie nicht Rohstoffe braucht, sondern sich rationalisieren will, denn die sichtbaren Er­trägnisse derartiger Betriebsumstellungen lassen immerhin einige Jahre auf sich warten. Die hun­dert Millionen, die von der Deutschen Bank jetzt hereingrholt sind, bedeuten zwar nicht allzuviel, zumal da sie wohl auf den Kundenkreis der Bank beschränkt bleiben. Aber eine ganze Anzahl von Betrieben der Derfeinerungs- und Verarbei­tungsindustrie wird doch damit die Möglichkeit haben, Maßregeln zu treffen, um künftig billi­ger produzieren zu können. Die Basis, auf der wir exportieren können, wird dadurch größer, ölnd so ist hier vielleicht der Anfang eines Weges gefunden, der uns auch von dem Druck des dau­ernden Einfuhrüberschusses allmählich befreit.

' Anleihen der Stadt Rürnberg. DieEquitable Trust Company vf Rew Bork" hat unter Mitwirkung der Bayrischen Investment A. G. eine Anleihe für die S.adtgemeinde Rürnberg üöer fünf Millionen Dollar über­nommen, die a n 12. September in Reuyork zur Zeichnung aufgelegt wird. Die Anleihe ist mit sechs Prozent verzinslich und innerhalb 25 Jah­ren zu tilgen. Der Zeichnungskurs ist mit 94 Proz. in Aussicht genommen. Die Anleihe dient zur Finanzierung des Anleihebedarfs für die städti­schen Werke.

* Mitteldeutsche Hartstein-Jndu- strie A.-G., Frankfurt a. M. Die G. V. genehmigte 6 °/o Dividende aus 0,21 Millionen Reichsmark Reingewinn. Im neuen Geschäftsjahr sei der Beschäftigungsgrad bisher gut gewesen. Voraussichtlich könne mit einem besseren Ergebnis gerechnet werden. An dem ölntemehmen ist auch die Basalt A.-G., Linz, beteiligt.

FrankfurterDerkehrs- undHotel- betriebs A.-G., Frankfurt a. M. Die Gesellschaft beabsichtigt Erhöhung des Aktienkapi­tals von 2,9 auf 5 Millionen RM. Gleichzeitig sollen die 2500 Vorzugsaktien über je 2 RM. zurückgezahlt werden. Die G. V. findet am 30. September statt.

4 A. Riebecksche Montanwerke A.G. Rach dem Geschäftsbericht der A. Riebeckschen Montanwerke A. G. betrug die Kohlenförderung im abgelausenen Geschäftsjahre 6 710 400 Tonnen (gegen 6 678 420 Tonnen im Vorjahr) und di« Driket Herstellung 1 563 378 (1 533 812) Tonnen. Die Absatzverhältnisse gestalteten sich wenig ein­heitlich: während verschiedene Erzeugnisse fast das ganze Betriebsjahr hindurch einer regen Rachfrage begegneten, z. B. Briketts und Braun- kohlen-Teeröle, wgr der Markt für andere Pro­dukte vielfach beengt. Hierdurch erklärt sich auch die Erhöhung des BilanzkontosWarenanlagen und Materialienvorräte". Bemerkenswerte Stö­rungen waren im Betrieb nicht zu verzeichnen. Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit wurden einige Drikettfabriken erweitert, und auch in den chemischen Betrieben weitere Rationalisierungen durchgeführt. Hierfür sind 8 Millionen Mark erforderlich gewesen, die in der Erhöhung der Anlagekonten und der Gläubiger ihren Ausdruck finden. Für Abschreibungen auf die Anlagewerte sind 3,12 Millionen Mark in der Bilanz vor­gesehen. Die der Gesellschaft nahestehenden ölnter- nehmungen vermochten in ihrer Mehrzahl auch im Berichtsjahre ersprießlich zu arbeiten unt> angemessene Erträgnisse zu erbringen. Im neuen Geschäftsjahre gestaltete sich der Absatz im all­gemeinen befriedigend, jedoch ließen die Erlöse, besonders für die Kohlenerzeugnisse, infolge der Zwangsbewirtschaftung, keinen Ausgleich für die dauernde Steigerung der Selbstkosten zu.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 12. Sept. Tendenz: Unsicher. Die Dorfe eröffnete bei weiterhin äußerst eingeschränkter Umsahtätigkeit, nachdem im Dorbörsenverkehr die Stimmung fest und zuversichtlich war. Zur heutigen Prämien­erklärung kam etwas Material heraus, das nicht ohne weiteres Aufnahme fand, da sich die Baisse­spekulation teilweise am Samstag stark einge­deckt hatte und teilweise an ihren Engagements festhielt. Im übrigen wirkte immer noch der Auftragsmangel sehr hemmend auf das Geschäft. Der Geldmarkt blieb leicht bei wei­ter reichlichem Angebot in Tagesgeld. Ohne grö­ßeren Einfluß auf die Tendenz blieb die gute Beschäftigung der Mannesmann-Röhrenwerke und

die Besserung der Arbeilsma.ktlage, dagegen wurde der Rückgang der Ruhrckohlenförderung mehr beachtet. Das Kursbild der Effekten­märkte gestaltet sich sehr uneinheitlich, doch überwogen die Abschwächungen. Bis zu 1 Proz. niedriger eröffneten J.-G.-Farbra, Scheide­anstalt, Bankaktien und die Mehrzahl der Elektro­werte, bis zu 3 Proz. schwächer lagen Montan- werte. Rur Riebeck plus 2 Proz. Auch Kali­aktien waren bis 2 Proz. erhöht auf die Besse­rung des Kaliabsatzes im September. Befestigt lagen auch Felten, auf den großen Kabelauftrag. Eine beachtenswerte Steigerung von 4,5 Proz. erfuhren Kleyer. Bauwerte blichen vernachlässigt. Von fremden Renten setzten Türken ihre Steigerungen fort. Deutsche Anleihen blie­ben fast umsatzlos. Im weiteren Verlaufe schrumpfte die Geschäftstätigkeit auf ein Mini­mum zusammen, und die Kurse bröckelten ab. Cs wurde fast nur noch per Ultimo gehandelt. Tagesgeld stellte sich auf 5 Proz. Am De­visenmarkt blieb das Geschäft ruhig. Im Dcvifenverkehr stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4,2041, gegen London 20,448, Paris gegen London 124,03, Rkailand 89,45, Madrid 28,78.

Berliner Börse.

Berlin. 12. Sept. Während zum Vor- börsenverkehr die Börse noch ein freundliches Dild gezeigt hatte, war der offizielle Beginn enttäuschend. Die Kursgestaltung war sehr uneinheitlich und überwiegend schwächer. Wider Erwarten kam zu den ersten Kursen viel Material heraus, besonders am Montan markte. Reben Positionslösungen der Spekulation wollte man Abgaben des Rhein­landes zum heutigen Mediotermin beobachtet haben. , Das Mannesmann-Cvmmunigue blieb ohne Einfluß, dagegen bereitet die Erhöhung der Beamtengehälter der Börse Beunruhigung. Et­was fester lagen Kalialtien, Hoesch und Koln- Reuessen. Auch Bankaktien lagen ca. 1 Proz. höher. Dagegen betragen die Rückgänge auf den anderen Märkten 1 bis 3 Prozent. Tagesgeld 41/» bis 6V4 Prozent, Monatsgeld unverändert. Bon fremden Renten waren Bosnier und Rumänen angeboten und schwächer. Im Ver­laufe kam es an den Effektenmärkten zu weiteren Kursrückgängen von 1 bis 3 Prozent, vereinzelt auch, bis zu 4 Prozent.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 12. Sept. Die Börse war heute sehr stark besucht, dabei aber außer­ordentlich ruhig. Der Weizenpreis mußte er­mäßigt werden, trotzdem war kaum ein Geschäft, weil die Mühlen mit ihren Käufen stark zurück- halten infolge der geringen Qualitäten, die zur Zeit an den Markt kommen. Roggen ist dagegen sehr gesucht und konnte seinen Preis erhöhen, was auch in den amtlichen Rotierungen zum Ausdruck kam. Weizenmehl ist äußerst flau und selbst bei ermäßigten Preisen ist das Geschäft sehr klein. Roggenmehl erhöhte entsprechend der Roggenpreissteigerung seine Rotierung. Kleie, wie überhaupt Futtermittel, liegen still. Es wur­den notiert: Weizen (Wetterauer) 27.25, Roggen (inländischer) 24.50 bis 24.75, Sommergerste für Drauzwecke 26.50 bis 28, Hafer (inländischer) 23 bis 24, Hafer (ausländischer) 24 bis 25, Mais (gelb) 19, Weizenmehl (inländisches, Spezial 0) 39.25 bis 39.75, Roggenmehl 35.25 bis 35.75, Weizenkleie 13, Roggenkleie 13.25 618 13.50, Erb­sen 40 bis Linsen 45 bis 65, Heu (süddeutsches, gut, trocken) 5.50 bis 6.00, Weizen- und Roggen- stroh, drahtgepreßt 4.50 bis 5.00, gebündelt 3.00 bis 3.25, Treber, getrocknet 16.50 bis 17.00. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M, 12. Sept. Austrieb: 1551 Rinder, 363 Ochjeit, 96 Bullen, 680 Kühe, 412 Färsen, 558 Kälber, 78 Schafe, 6649 Schweine. Es kosteten: Ochsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 61 bis 65, ältere 57 bis 60, sonstige vollfleischige, jüngere 54 bis 56, ältere 50 bis 54; Bullen, jüngere, dollslei- schiae, höchsten Schlachtwerts 57 bis 60, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 53 bis 56; Kühe, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 51 bis 55, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 44 bis 50, fleischige 37 bis 43, gering genährte 30 bis 36; Färsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 60 bis 64, vollfleischige 55 bis 59, fleischige 49 bis 54; Kälber, beste Mast- und SauMlber 77 bis 82, mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 76, geringe Kälber 60 bis 67; Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weide- mast 50 bis 55; mittlere Mastlämmer, ältere Masthammel und gut genährte Schafe 42 bis 48; Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 74 bis 75; vollfleischige Schweine von etwa 160 bis 300 Pfund Lebendgewicht 73

bis 75; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 68 bis 73; Sauen 63 bis 70 Mark. Marktverlauf: In allen Viehgattungen ruhiges Geschäft; in Rindern und Schweinen ver­bleibt äleberstand. Für ausgesuchte Schweine wurden Preise über Rotiz bezahlt. Wegen der israelitischen Feiertage sinden folgende Ver­legungen des Marktes statt: Von Don­nerstag, 29. September, auf Freitag, 30. Septem­ber; von Donnerstag, 6. Oktober, auf Mittwoch, 5. Oktober; von Donnerstag, 13. Oktober, auf Freitag, 14. Oktober, und von Donnerstag, 20. Ok­tober, auf Freitag, 21. Oktober.

Berliner '.Produktenbörse.

Berlin, 10. September. Heute hat sich auch das inländische Wrizenangrbot- erheblich verknappt, und da sich das Weizenmehlgeschäst belebt hat. und auch bessere Preise zu erzielen sind, konnten sich sowohl die Loko- als auch die Lieserungspreise für Weizen um etwa 3 Mark befestigen. Die festeren überseeischenMarktberichte und die Erhöhung der Cifforderungen waren gleichfalls für die festere Stimmung von Einfluß. Roggen ist nur in außerordentlich geringen Quantitäten angeboten, die Rachfrage ist zwar nicht mehr so dringend wie an den Vortagen, aber trotzdem konnte sich die Septemberlieferung um 2 Mark befestigen, während die späteren Sichten ihren Preisstand behaupteten. In den gestrigen Rachmittagsstunden hatten die Müh­len für prompt verladbare Ware noch ein Auf­geld von etwa 4 Mark gegen den Septcmber- Schlußpreis gezahlt. Für Weizenmehl konnte bei lebhafterer Rachfrage eine Preiserhöhung von etwa 25 Pf. pro Sack erzielt werden, Roggen- mehl ist in einzelnen Marlen überhaupt nicht mehr offeriert und im Preise wiederum um 25 bis 50 Pf. höher gehalten. Hafer blieb in feinem und guten Mittelsorten gut behauptet, in ge­ringen Qualitäten dagegen war schwieriges Ge­schäft. Wintergerste ist fast ohne Angebot, Som­mergerste hat sehr geringen Umsatz. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märf. 261 bis 265, Sept. 278, Ott. 278 bis 277,50, Dez. 277,50 bis 276.75 (fest); Roggen, märf. 249 bis 253, Sept. 262 bis 261, Ott. 250 bis 249, Dez. 246 bis 240 (stetig); Sommergerste 220 bis 265; Wintergerste und Futtergerste 208 bis 215 (behauptet); Hafer, märf. 189 bis 205 (behauptet), Dez. 210 (be­hauptet); Mais, La Plata 193 bis 197 (behaup­tet); Raps 295 bis 305 (ruhig); für je 100 Kilo: Weizenmehl 34 bis 37,50 (fester); Roggenmehl 33 bis 35 (sehr fest); Weizenkleie 15,25 bis 15,50 (ruhig); Roggenkleie 15,25 (ruhig); Dittoriaerbsen 45 bis 51; kleine Erbsen 25 bis 28; Futtererosen 21 bis 22; Peluschken 21 bis 22; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24; Rapskuchen 15,80

Rundfunk-Programm.

Dienstag, 13. September.

15.30 bis 16 Tlhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45 Tlhr: Operetten von ßeo Fall. 17.45 bis 18.05 älhr: Die Lesestunde. 18.15 bis 18.45 älhr:Der Zug über den Pamir", Vortrag von Generalkonsul Dr. v. Heutig. 18.45 bis 19.15 (6.45 bis 7.15 älhr): älebertragung von Kassel: Das moderne Theater und fein Publikum", Vor­trag von Dramaturg und Regisseur Geiß vom Staatstheater Kassel. 19.15 bis 19.45 (7.15 bis 7.45 älhr): Funkhochschule:Die Angst vor dem Arzt und seinen Eingriffen", Vortrag von Dr. Gerum. 19.45 bis 20.15 (7.45 bis 8.15 ilbr): Funk- Hochschule:Bertrand Rüssel und die englische Philosophie der Gegenwart", Vortrag von Privat­dozent Dr. F. Heinemann. 20.15 älfjr: Der lebende Leichnam, Drama von Leo Tolstoi. Anschließend: Reue Schallplatten.

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papierenangeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuß 7 Prozent.

Frankfurt a.M.

Berlin

Sd)Iud* Kur,

l'Uhr. Kur»

Schluh. Anfang

Kur»

Sure

Darimu

10.9.

12.9.

10.9.

12. 9

Wo Dk. Reichsanleihe v. 1927

87.25

_

87,5

_

Tt. Anl. Ablos. Schuld mit

AuSlos-Rechlen . ...

Desgl. ohne Auslcs.-Rechten

51.9

54,9

55,1

55,1

14.95

14,9

15

10

t°/o ftrantf. Hyp.-Bk. Gotbps unkündbar 6(3 1932 ....

W'o Rheinische Hyp -Bank Ligu -Goldpf......

_

A E. G. abg. VcrkriegS-Lb

ligationcn, rückzahlbar 1932

«% Schweiz. Bundesb.-Anl.

4°/o Orsterelchilche Goldrte.

27

27

4.20°/» Oesterreich. Silbcrrte. .

Wo Oesterreich, eindeitl. Rte

_

l°/o Ungarische Goldrte. . . .

26,25

20,4

4°/o Ungarische Staatsr. v. 1910

28

v;a°ln deSgl. von 1913 ...

4% Ungarische fironenrtr . .

24

.

4% Türk. Zollanleihe u. 1911

14.25

13,25

-

4°/0 Türk. Bagdadbahn-Anl.

Serie 1........ ...

16,1

18

16.25

18

1°/«, desgl. Serie 11......

1L25

14,5

14,25

14,5

4°o Rumänen conbcrt. Rte.

5

«V/o Rumänen Goldanl. .

15

14,5

-

Alla Deutsche Eisenbahn .4'/, Hamburg-Amerika Paket. . 0

83.5

117

85

147,25

u,

Hamb-SüdamDampssch. .8

318.75

218.35

Hansa Dampfschiff .... 6

226

223.25

Norddeutscher Lloud .... 6

148.5

147

148

148,75

All«. Deutsche Credilanst.. 10

141,5

143

143.5

Bann, r Bankverein ... 10

Berliner Handelsgesellsch. 12

111

141,75

141, Cj

143

240

241

242.5

tiommerz- und Privat-Bk. 11

170.75

170.5

170

170.75

Tarin st. u. Ranonalbank. 12

226.25

225,25

225 5

225

Deutsche Bank.......10

162

-<-2.5

163 9

162

Diskonto-Gcsellschaft Ank. 10

154,5

154,75

155,13

154.6

Dresdner Bank......Io

160.3

159,25

162

IGO,65

Mitteldeutsche Lredltbank . 9

Metall bank........ 8

245

244

240.5

138.4

149,5

137

Reichsbank.........10

170

171,5

173

Frankfurt a.M

Berlin

Schlug Kurs

-Uhr- Kurs

Schlutz» Kurs

Anfang Kurs

Datum:

10. 9.

\ 12. 9.

10. 9.

| 12. 9.

A. E G...........

180 9

180,4

180,75

Bergmann .......

8

188

193,5

190.75

Eleür. Lieferungen . . . .

10

183

185

185

Licht und firajt......

10

200.5

200

202,25

200,5

Felten & Guilleaume . . .

.0

134.25

135.5

136

130.5

Hes f. Elcktr. Untern. . .

10

263/5

262.5

263.25

261,5

Hamb. Elektr. Werke . . .

10

165,25

164,25

Rhein. Elektr.......

. 8

160

159

159

Sckles. Elektr........

10

170

170

Schuckcrl ...... . .

. 7

198 75

J97,5

Siemens & Halske . . .

16

285,25

284,5

286'9

285.75

Tron^radio...... . ,

. 8

Labmever <L To......

.9

17?

172

172*5

172

Buderus.........

. 0

107,4

106.25

107.5

105,65

Deutsche Erdöl......

.6

149 4

116,5

148.75

148,75

Essener Steinkohle . .

.8

158

154

Gelsenkirchener . . f. */, ft. 4

153.5

150,5

153.5

150

Harpener..........

,8

1'39

197,5

198.5

197,75

Hoesch Eisen ........

-

173

173,75

Ilse Bergbau.......

.8

253

256

253

Klöcknerwerke.......

.5

153,5

150

153

150

fiöln-Neuessen ......51/,

171

176,75

Rianncsmann . . .f. */, 5Y

;

170 25

169,5

167

170.5

Mansleldcr.........

-

125

124,5

125,5

124,i

Oberschles. Eisenb. Bedarf 0

97

95

95

Sberschles. liokäwerke . .

.0

103.75

103.5

Phönir Bergbau f- V» I

3

111.75

10.25

111

110

Rheinische Braunkohlen .

10

242

239,5

243

240,5

Rycinüahl........

.0

189,75

189,75

IH1

189,25

Rtcbeck Pkontan......

.6

170

172

174

174

Bereinigte Stahlw. f. */ 3

124,25

124 65

122,5

L-tavi Minen......1 sh

33

33

33

5tall Aschersleben.....

10

168

167.75

167

168

KaliWesleregeln.....

10

178

179,75

178

179

Kaliwerk Saljdetfurlh . .

12

238

242

243,75

9- K. Farbcn.Audustrte. Dynamit Nobel .....

10

. 0

290.5

290

291,65

140

291,65

140

Scheideanstalt.......

.8

212

211,25

Goldschmidt........

. .)

130,5

127,75

130

127.5

RutgerSwerke ......

.ü

93,5

94

96

94,75

Metallgesellschaft . . . . .

10

184,5

Frankfurt« M

Berlin

Schluß

i l'Uhr.

Schlug

Anfang

Kurs

Kurs

Kurs

Kur»

Datum:

10. 9.

| 12. 9.

10. 9.

| 12. 9.

'Philipp Holjinann . ... 12 Heidelberger Gement . . s

195

197

1191,25

140

139

Tement Karlstadt... .8

184.5

-

_

Wayß & Freitag.....10

160,25

161

Schultheis Patzenhofer. . 15

412.5

412

Ostwerke.........10

Ber. Hlanzsiosf......15

394

394

.

694

691

Bemberg......... g

Zellstoff Waldhof.....12

569

563

305

306.25

195.25

307

305

198

Zellstoff Aschaffenbnra .

196,75

Lharlonenburger Wasser. 7

142.25

140

Dessauer Gas......s

__

_

194.4

192 75

Daimler Motoren.....0

117

117

1(8

118

Demag...........

Adlerwerke filetier......

85,25

85 13

110

114,5

111

114

Ludw. Loeire.......io

-

269

.67

Rat. Automobil.......

1'6.9

113,65

Orenftein L Koppel . . . . 4

134.5

133

Linke Hofmann.......

Leonhard Dietz. ......g

161,25

151,75

Bamag-Mcgiiln.......

48

-

47.75

Franks. Maschinen .... 0

69

69

71.5

Griyner...... 7

Setiligeustaedk ....... 0

111.5

109.5

26,75

-

stungbans..... 6

Lechwerke .......$

106

124

107 25

Mainkraflwerke ...... g

12:

124

Mtag....... .... 10

Nckarsulmer ........ «

133,5

137

135

112.5

113,5

113.5

PcterS Union ....... g Gebr. Roeder.........

113

1-8

111,5

_

Doigt & Haeffner ..... 6

198

191

195

Vüdd. Zucker........

140 26

140

140 25

Banknoten.

Berlin. 10 Septbr.

Geld

Brtei

Amerikanische Roten.....

.182

4

.202

Belgische Noten......

Dänische Rotep ......

58,38

112,22

20.40

58,62

112,68

20,48

Englische Not«..... .

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. TL

Berlin. 10 Scvtbr.

Otzeld

Brief

Franzoniche Noten......

16.455

16.575

Holländische Noten......

168,08

168,76

italienische Noten......

22,86

22,96

Norwegische Noten......

110,88

110,87

Deutsch-Lesterr.aioofironen

59.11

59,35

Rumänische Noten......

2.58

2,60

Schwedische Noten......

<12.62

113,08

Schweizer Noten.......

80,79

81.11

Spanische Noten.......

:o,6i

70,89

Tschechoslowakische Noten . .

12.40

12,46

Ungarische Noten . . -

73.27

73,57

Telegraphische Auszahlung.

10. Septbr.

12. Septbr.

Amtliche Notierung

Amtliche Notieruna

(Selb

T-ner

iNeld

Brief

ÄUift.-Roit

168,38

168,72

168,31

168,65

Buen-'Aires

1.795

1.799

1,794

1,798

Brss.-Ankw

o8.49

18,61

58.495

58,615

lLhristiania

110,64

110,86

110,92

111.14

fiopenhagcn

112,45

112,67

112,43

112,65

Stockholm . HelstngforS. Italien. . . London. . . Ncunork . .

112,84

113,66

112,86

113,08

10.;>89

22,86

10,609

22,90

10,582

22,86

10,602

22,90

.0,426

20,466

20.421

20,461

4,201

4,209

4,2005

4,2085

Baris....

16.465

16,505

16,465

16,605

Schtoeij . .

-l,v;

ol,18

81,905

81.165

Spanien. .

70,87

71,07

70.91

71,07

Japan . . . Rio de Jan.

1.978

1.982

1,976

1,979

0.4975

0,4995

'.49?

0.499

Wien in D--

Lest, abgeft

69.215

59,335

59,215

59,335

Prag ....

12.45

12,47

12,448

12,468

Belgrad . .

7,397

7,411

7,398

7,412

Budapest. .

73,47

73,61

73,47 .5,035

73,61

Bulaarien -

3.035

3,041

3,042

Liffabon . .

20,53

20,57

20,53

20,57

Tanstg. . .

81,40

81,56

81,36

81,52

Konstantin.

2,133

2,117

2,133

2,137

Athen. . .

5,594

5,696

5,644

5,656

Eanada . .

4.200

4.208

4,201

4,209

Uruguay. .

4,176

4.181

4.176

4.184

tiatro . . .

2O.S4

20.98

20,94

20,98

Die Veso

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W gehauen-

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gedankt - W Staatsbürger gev< perlen Ausfuhr» ! Serichterstattung \igt worden als nleteffanfen Anc Wldungserhohu, jon tiefem Mr Sorte des Mmch Beamten im 6

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Setr.: F

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Betr.: Fe

Gemäß: bringe ich f lur Feldber obige Gema

. Aus Gru mit bekannt dm beteilig 1er Dollzuc Kommifiars des Feldber scheuern, H Herstellen m °°rzunehme oon Bäumst Sind

Ä AllZUgskom ,^ogen, un /Wen, Längen ur ^erordnunq lrW oom a Ach :f- die Emtr