Eine weitere Vetrugssache wurde vertagt, da ter Hau Pt zeuge nicht erschienen war. Er ist in eine Ordnungsstrafe von 20 Mark genommen. Auch sind ihm die Kosten des Termins auf erlegt.
Erweitertes
SchsffengeriÄt Gissten.
* Gießen, 7. Sept. Ein bis jetzt unbestraf- ter Kaufmann aus einem Nachbarort, der infolge schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse mit sechs- wöchriger Kündigung plötzlich entlassen wurde, hatte in seiner Bedrängnis mehrere Wechsel gefälscht und diskontieren lassen. Bei der Fälschung zweier Wechsel hatte ihm seine Frau Beihilfe geleistet. Die Eheleute mußten sich daher wegen schwerer Urkundenfälschung verantworten. Das Gericht billigte beiden Angeklagten in weitgehendem Maße mildernde Umstände zu und verurteilte den Ehemann zu drei Wochen vier Tagen Gefängnis, dir Ehefrau zu drei Tagen Gefängnis.
Ein wiederholt vorbestrafter Arbeiter war eines Sittlichkeitsverbrechens angrklagt. Die Verhandlung fand unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Das Gericht nahm nur eine tätliche Beleidigung für erwiesen an. Mit Rücksicht auf die Brutalität seines Vorgehens erkannte das Gericht gegen den Angeklagten auf eine G efängst r a f e -cm drei Monaten und sprach der Beleidigten die Publikationsbefugnis zu.
Ein Bauarbeiter hatte sich vor einigen Jahren bei der Reichswehr unter falschem Rainen einstellen lassen, da er unter seinem richtigen Ramen wegen Urkundenfälschung s. -Zt. verfolgt wurde. Als er infolge Krankheit später entlassen wer- den sollte, und das Entlassungsverfahren einge- leitet war, entfernte er sich heimlich von seiner Truppe, da er Entdeckung seiner richtigen Personalien befürchtete. Rach Lage der Sache nahm das Gericht einen minder schweren Fall an und verurteilte den Angeklagten wegen Fahnenflucht zu der Mindeststrafe von drei Monaten Gefängnis. Außerdem wurde auf Dienstentlassung erkannt.
Wirtschaft.
Industriehilfe.
Die Deutsche Dank h-at in Reuhork ein neues fünfjähriges Darlehen in Höhe von 100 Millionen ausgenommen, das dazu dienen soll, mittleren Jndu st rieunternehm ungen an Stelle kurzfristiger Bankkredite Betriebsmittel auf längere Zeit zur Verfügung zu stellen. Die technischen Einzelheiten der Art, wie diese Anleihe untergebracht wird, interessieren in erster Linie wohl den Börsenmann. Aber die Tatsache und der Charakter dieser Anleihe sind doch für unsere ganze Volkswirtschaft von großer Bedeutung, zumal wenn man hoffen darf, daß es sich hierbei nur um einen Anfang handelt, dem andere Banken folgen werden. Das Charakteristikum unserer Lage nach der Inflation war ja überall dasselbe: daß uns das Kapital -fehlte, um auch nur die notwendigsten Rationalisierungsarbeiten vornehmen zu können. Die großen Unternehmungen, zumal der Schwerindustrie, tonnten sich verhältnismäßig leicht helfen. Ihr Rame und ihr Besitz war im Auslande hinreichend kreditwürdig, sie bekamen Geld nicht immer zu angenehmen Bedingungen, aber doch so, daß sie daran gehen konnten, ihren Betrieb zu modernisieren, die Versäumnisse der Kriegszeit und der Geldentwertung wieder auszugleichen und sich konkurrenzfähig in den Wettbewerb einzuschalten. Die mittlere Industrie war dagegen in einer sehr viel schwierigeren Lage. Wer weiß im Auslande etwas von der Existenz dieser kleinen Betriebe, die keinen Weltruf haben? Der Weg zum Auslände war ihr daher verschlossen, und sie mußte entweder Anschluß an die Großbetriebe suchen, oder sich ihren Kredit von der Bank nehmen. Die Banken aber waren schließlich in derselben Lage, wie die Industrie, daß auch ihnen ihr Geld zwischen den Händen weggelaufen war und sie nun ihrerseits auf die Kreditsuchr gehen muhten. Daß sie das Geld, was sie vom Auslande herein bekamen, aber lieber da hineinlegten, wo es möglichst hohe Verzinsung trug, ist menschlich begreiflich: daß sie vor allem das Geld für möglichst kurze Fristen aufnahmen, ist volkswirtschaftlich begreiflich, älnd so sammelte sich aus unseren Schultern eine La st kurzfristiger Geldverpflichtungen, die dem Reichsbankpräsidenten schwere Sorgen gemacht hat. Sie war der Ausgangspunkt des ganzen Börsenkrachs vom Mai, weil Dr. Schacht die AuslandSkredite, soweit sie nicht für werbende Anlagen gegeben
wurden, möglichst zu drosseln suchte. Man schätzt die Geldbeträge, die uns auf kurze Sicht zur Verfügung gestellt sind, auf über zwei Milliarden. Werden sie plötzlich aus politischen oder finanziellen Gründen zurückgezogen, dann ergibt sich allerdings die Gefahr einer Geldkatastrophe von unübersehbarem Ausmaße. Es ist also wünschenswert, diese Last zu verringern oder zum mindesten auf längere Laufzeit um» zustellen. Das ist gerade für die Industrie notwendig, soweit sie nicht Rohstoffe braucht, sondern sich rationalisieren will, denn die sichtbaren Erträgnisse derartiger Betriebsumstellungen lassen immerhin einige Jahre auf sich warten. Die hundert Millionen, die von der Deutschen Bank jetzt hereingrholt sind, bedeuten zwar nicht allzuviel, zumal da sie wohl auf den Kundenkreis der Bank beschränkt bleiben. Aber eine ganze Anzahl von Betrieben der Derfeinerungs- und Verarbeitungsindustrie wird doch damit die Möglichkeit haben, Maßregeln zu treffen, um künftig billiger produzieren zu können. Die Basis, auf der wir exportieren können, wird dadurch größer, ölnd so ist hier vielleicht der Anfang eines Weges gefunden, der uns auch von dem Druck des dauernden Einfuhrüberschusses allmählich befreit.
' Anleihen der Stadt Rürnberg. Die „Equitable Trust Company vf Rew Bork" hat unter Mitwirkung der Bayrischen Investment A. G. eine Anleihe für die S.adtgemeinde Rürnberg üöer fünf Millionen Dollar übernommen, die a n 12. September in Reuyork zur Zeichnung aufgelegt wird. Die Anleihe ist mit sechs Prozent verzinslich und innerhalb 25 Jahren zu tilgen. Der Zeichnungskurs ist mit 94 Proz. in Aussicht genommen. Die Anleihe dient zur Finanzierung des Anleihebedarfs für die städtischen Werke.
* Mitteldeutsche Hartstein-Jndu- strie A.-G., Frankfurt a. M. Die G. V. genehmigte 6 °/o Dividende aus 0,21 Millionen Reichsmark Reingewinn. Im neuen Geschäftsjahr sei der Beschäftigungsgrad bisher gut gewesen. Voraussichtlich könne mit einem besseren Ergebnis gerechnet werden. An dem ölntemehmen ist auch die Basalt A.-G., Linz, beteiligt.
• FrankfurterDerkehrs- undHotel- betriebs A.-G., Frankfurt a. M. Die Gesellschaft beabsichtigt Erhöhung des Aktienkapitals von 2,9 auf 5 Millionen RM. Gleichzeitig sollen die 2500 Vorzugsaktien über je 2 RM. zurückgezahlt werden. Die G. V. findet am 30. September statt.
4 A. Riebecksche Montanwerke A.G. Rach dem Geschäftsbericht der A. Riebeckschen Montanwerke A. G. betrug die Kohlenförderung im abgelausenen Geschäftsjahre 6 710 400 Tonnen (gegen 6 678 420 Tonnen im Vorjahr) und di« Driket Herstellung 1 563 378 (1 533 812) Tonnen. Die Absatzverhältnisse gestalteten sich wenig einheitlich: während verschiedene Erzeugnisse fast das ganze Betriebsjahr hindurch einer regen Rachfrage begegneten, z. B. Briketts und Braun- kohlen-Teeröle, wgr der Markt für andere Produkte vielfach beengt. Hierdurch erklärt sich auch die Erhöhung des Bilanzkontos „Warenanlagen und Materialienvorräte". Bemerkenswerte Störungen waren im Betrieb nicht zu verzeichnen. Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit wurden einige Drikettfabriken erweitert, und auch in den chemischen Betrieben weitere Rationalisierungen durchgeführt. Hierfür sind 8 Millionen Mark erforderlich gewesen, die in der Erhöhung der Anlagekonten und der Gläubiger ihren Ausdruck finden. Für Abschreibungen auf die Anlagewerte sind 3,12 Millionen Mark in der Bilanz vorgesehen. Die der Gesellschaft nahestehenden ölnter- nehmungen vermochten in ihrer Mehrzahl auch im Berichtsjahre ersprießlich zu arbeiten unt> angemessene Erträgnisse zu erbringen. Im neuen Geschäftsjahre gestaltete sich der Absatz im allgemeinen befriedigend, jedoch ließen die Erlöse, besonders für die Kohlenerzeugnisse, infolge der Zwangsbewirtschaftung, keinen Ausgleich für die dauernde Steigerung der Selbstkosten zu.
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 12. Sept. Tendenz: Unsicher. — Die Dorfe eröffnete bei weiterhin äußerst eingeschränkter Umsahtätigkeit, nachdem im Dorbörsenverkehr die Stimmung fest und zuversichtlich war. Zur heutigen Prämienerklärung kam etwas Material heraus, das nicht ohne weiteres Aufnahme fand, da sich die Baissespekulation teilweise am Samstag stark eingedeckt hatte und teilweise an ihren Engagements festhielt. Im übrigen wirkte immer noch der Auftragsmangel sehr hemmend auf das Geschäft. Der Geldmarkt blieb leicht bei weiter reichlichem Angebot in Tagesgeld. Ohne größeren Einfluß auf die Tendenz blieb die gute Beschäftigung der Mannesmann-Röhrenwerke und
die Besserung der Arbeilsma.ktlage, dagegen wurde der Rückgang der Ruhrckohlenförderung mehr beachtet. Das Kursbild der Effektenmärkte gestaltet sich sehr uneinheitlich, doch überwogen die Abschwächungen. Bis zu 1 Proz. niedriger eröffneten J.-G.-Farbra, Scheideanstalt, Bankaktien und die Mehrzahl der Elektrowerte, bis zu 3 Proz. schwächer lagen Montan- werte. Rur Riebeck plus 2 Proz. Auch Kaliaktien waren bis 2 Proz. erhöht auf die Besserung des Kaliabsatzes im September. Befestigt lagen auch Felten, auf den großen Kabelauftrag. Eine beachtenswerte Steigerung von 4,5 Proz. erfuhren Kleyer. Bauwerte blichen vernachlässigt. Von fremden Renten setzten Türken ihre Steigerungen fort. Deutsche Anleihen blieben fast umsatzlos. Im weiteren Verlaufe schrumpfte die Geschäftstätigkeit auf ein Minimum zusammen, und die Kurse bröckelten ab. Cs wurde fast nur noch per Ultimo gehandelt. Tagesgeld stellte sich auf 5 Proz. Am Devisenmarkt blieb das Geschäft ruhig. Im Dcvifenverkehr stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4,2041, gegen London 20,448, Paris gegen London 124,03, Rkailand 89,45, Madrid 28,78.
Berliner Börse.
Berlin. 12. Sept. Während zum Vor- börsenverkehr die Börse noch ein freundliches Dild gezeigt hatte, war der offizielle Beginn enttäuschend. Die Kursgestaltung war sehr uneinheitlich und überwiegend schwächer. Wider Erwarten kam zu den ersten Kursen viel Material heraus, besonders am Montan markte. Reben Positionslösungen der Spekulation wollte man Abgaben des Rheinlandes zum heutigen Mediotermin beobachtet haben. , Das Mannesmann-Cvmmunigue blieb ohne Einfluß, dagegen bereitet die Erhöhung der Beamtengehälter der Börse Beunruhigung. Etwas fester lagen Kalialtien, Hoesch und Koln- Reuessen. Auch Bankaktien lagen ca. 1 Proz. höher. Dagegen betragen die Rückgänge auf den anderen Märkten 1 bis 3 Prozent. Tagesgeld 41/» bis 6V4 Prozent, Monatsgeld unverändert. Bon fremden Renten waren Bosnier und Rumänen angeboten und schwächer. Im Verlaufe kam es an den Effektenmärkten zu weiteren Kursrückgängen von 1 bis 3 Prozent, vereinzelt auch, bis zu 4 Prozent.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 12. Sept. Die Börse war heute sehr stark besucht, dabei aber außerordentlich ruhig. Der Weizenpreis mußte ermäßigt werden, trotzdem war kaum ein Geschäft, weil die Mühlen mit ihren Käufen stark zurück- halten infolge der geringen Qualitäten, die zur Zeit an den Markt kommen. Roggen ist dagegen sehr gesucht und konnte seinen Preis erhöhen, was auch in den amtlichen Rotierungen zum Ausdruck kam. Weizenmehl ist äußerst flau und selbst bei ermäßigten Preisen ist das Geschäft sehr klein. Roggenmehl erhöhte entsprechend der Roggenpreissteigerung seine Rotierung. Kleie, wie überhaupt Futtermittel, liegen still. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 27.25, Roggen (inländischer) 24.50 bis 24.75, Sommergerste für Drauzwecke 26.50 bis 28, Hafer (inländischer) 23 bis 24, Hafer (ausländischer) 24 bis 25, Mais (gelb) 19, Weizenmehl (inländisches, Spezial 0) 39.25 bis 39.75, Roggenmehl 35.25 bis 35.75, Weizenkleie 13, Roggenkleie 13.25 618 13.50, Erbsen 40 bis Linsen 45 bis 65, Heu (süddeutsches, gut, trocken) 5.50 bis 6.00, Weizen- und Roggen- stroh, drahtgepreßt 4.50 bis 5.00, gebündelt 3.00 bis 3.25, Treber, getrocknet 16.50 bis 17.00. — Tendenz: Ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M, 12. Sept. Austrieb: 1551 Rinder, 363 Ochjeit, 96 Bullen, 680 Kühe, 412 Färsen, 558 Kälber, 78 Schafe, 6649 Schweine. Es kosteten: Ochsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 61 bis 65, ältere 57 bis 60, sonstige vollfleischige, jüngere 54 bis 56, ältere 50 bis 54; Bullen, jüngere, dollslei- schiae, höchsten Schlachtwerts 57 bis 60, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 53 bis 56; Kühe, jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 51 bis 55, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 44 bis 50, fleischige 37 bis 43, gering genährte 30 bis 36; Färsen, vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 60 bis 64, vollfleischige 55 bis 59, fleischige 49 bis 54; Kälber, beste Mast- und SauMlber 77 bis 82, mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 76, geringe Kälber 60 bis 67; Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weide- mast 50 bis 55; mittlere Mastlämmer, ältere Masthammel und gut genährte Schafe 42 bis 48; — Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 74 bis 75; vollfleischige Schweine von etwa 160 bis 300 Pfund Lebendgewicht 73
bis 75; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 68 bis 73; Sauen 63 bis 70 Mark. — Marktverlauf: In allen Viehgattungen ruhiges Geschäft; in Rindern und Schweinen verbleibt äleberstand. Für ausgesuchte Schweine wurden Preise über Rotiz bezahlt. — Wegen der israelitischen Feiertage sinden folgende Verlegungen des Marktes statt: Von Donnerstag, 29. September, auf Freitag, 30. September; von Donnerstag, 6. Oktober, auf Mittwoch, 5. Oktober; von Donnerstag, 13. Oktober, auf Freitag, 14. Oktober, und von Donnerstag, 20. Oktober, auf Freitag, 21. Oktober.
Berliner '.Produktenbörse.
Berlin, 10. September. Heute hat sich auch das inländische Wrizenangrbot- erheblich verknappt, und da sich das Weizenmehlgeschäst belebt hat. und auch bessere Preise zu erzielen sind, konnten sich sowohl die Loko- als auch die Lieserungspreise für Weizen um etwa 3 Mark befestigen. Die festeren überseeischenMarktberichte und die Erhöhung der Cifforderungen waren gleichfalls für die festere Stimmung von Einfluß. Roggen ist nur in außerordentlich geringen Quantitäten angeboten, die Rachfrage ist zwar nicht mehr so dringend wie an den Vortagen, aber trotzdem konnte sich die Septemberlieferung um 2 Mark befestigen, während die späteren Sichten ihren Preisstand behaupteten. In den gestrigen Rachmittagsstunden hatten die Mühlen für prompt verladbare Ware noch ein Aufgeld von etwa 4 Mark gegen den Septcmber- Schlußpreis gezahlt. Für Weizenmehl konnte bei lebhafterer Rachfrage eine Preiserhöhung von etwa 25 Pf. pro Sack erzielt werden, Roggen- mehl ist in einzelnen Marlen überhaupt nicht mehr offeriert und im Preise wiederum um 25 bis 50 Pf. höher gehalten. Hafer blieb in feinem und guten Mittelsorten gut behauptet, in geringen Qualitäten dagegen war schwieriges Geschäft. Wintergerste ist fast ohne Angebot, Sommergerste hat sehr geringen Umsatz. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märf. 261 bis 265, Sept. 278, Ott. 278 bis 277,50, Dez. 277,50 bis 276.75 (fest); Roggen, märf. 249 bis 253, Sept. 262 bis 261, Ott. 250 bis 249, Dez. 246 bis 240 (stetig); Sommergerste 220 bis 265; Wintergerste und Futtergerste 208 bis 215 (behauptet); Hafer, märf. 189 bis 205 (behauptet), Dez. 210 (behauptet); Mais, La Plata 193 bis 197 (behauptet); Raps 295 bis 305 (ruhig); für je 100 Kilo: Weizenmehl 34 bis 37,50 (fester); Roggenmehl 33 bis 35 (sehr fest); Weizenkleie 15,25 bis 15,50 (ruhig); Roggenkleie 15,25 (ruhig); Dittoriaerbsen 45 bis 51; kleine Erbsen 25 bis 28; Futtererosen 21 bis 22; Peluschken 21 bis 22; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24; Rapskuchen 15,80
Rundfunk-Programm.
Dienstag, 13. September.
15.30 bis 16 Tlhr: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45 Tlhr: Operetten von ßeo Fall. 17.45 bis 18.05 älhr: Die Lesestunde. 18.15 bis 18.45 älhr: „Der Zug über den Pamir", Vortrag von Generalkonsul Dr. v. Heutig. 18.45 bis 19.15 (6.45 bis 7.15 älhr): älebertragung von Kassel: „Das moderne Theater und fein Publikum", Vortrag von Dramaturg und Regisseur Geiß vom Staatstheater Kassel. 19.15 bis 19.45 (7.15 bis 7.45 älhr): Funkhochschule: „Die Angst vor dem Arzt und seinen Eingriffen", Vortrag von Dr. Gerum. 19.45 bis 20.15 (7.45 bis 8.15 ilbr): Funk- Hochschule: „Bertrand Rüssel und die englische Philosophie der Gegenwart", Vortrag von Privatdozent Dr. F. Heinemann. 20.15 älfjr: Der lebende Leichnam, Drama von Leo Tolstoi. Anschließend: Reue Schallplatten.
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren ‘angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuß 7 Prozent.
Frankfurt a.M.
Berlin
Sd)Iud* Kur,
l'Uhr. Kur»
Schluh. Anfang
Kur»
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10.9.
12.9.
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Wo Dk. Reichsanleihe v. 1927
87.25
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87,5
_
Tt. Anl. Ablos. Schuld mit
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Desgl. ohne Auslcs.-Rechten
51.9
54,9
55,1
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t°/o ftrantf. Hyp.-Bk. Gotbps unkündbar 6(3 1932 ....
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15
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Tarin st. u. Ranonalbank. 12
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Diskonto-Gcsellschaft Ank. 10
154,5
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Dresdner Bank......Io
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IGO,65
Mitteldeutsche Lredltbank . 9
Metall bank........ • 8
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Reichsbank.........10
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171,5
173
Frankfurt a.M
Berlin
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—
170
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Siemens & Halske . . .
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Gelsenkirchener . . f. */, ft. 4
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Adlerwerke filetier......
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114,5
111
114
Ludw. Loeire.......io
—
-
269
.67
Rat. Automobil.......
—
1'6.9
113,65
Orenftein L Koppel . . . . 4
—
—
134.5
133
Linke Hofmann.......
—
—
—
—
Leonhard Dietz. ......g
—
—
161,25
151,75
Bamag-Mcgiiln.......
48
-
47.75
—
Franks. Maschinen .... 0
69
69
71.5
—
Griyner...... 7
Setiligeustaedk ....... 0
111.5
—
109.5
—
26,75
—
-
—
stungbans..... 6
Lechwerke .......$
106
124
—
107 25
—
Mainkraflwerke ...... g
12:
124
—
Mtag....... .... 10
Nckarsulmer ........ «
133,5
137
135
112.5
113,5
113.5
—
PcterS Union ....... g Gebr. Roeder.........
113
1-8
111,5
_
Doigt & Haeffner ..... 6
198
191
195
—
Vüdd. Zucker........
140 26
140
140 25
—
Banknoten.
Berlin. 10 Septbr.
Geld
Brtei
Amerikanische Roten.....
.182
4
.202
Belgische Noten......
Dänische Rotep ......
58,38
112,22
20.40
58,62
112,68
20,48
Englische Not«..... .
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. TL
Berlin. 10 Scvtbr.
Otzeld
Brief
Franzoniche Noten......
16.455
16.575
Holländische Noten......
168,08
168,76
italienische Noten......
22,86
22,96
Norwegische Noten......
110,88
110,87
Deutsch-Lesterr.aioofironen
59.11
59,35
Rumänische Noten......
2.58
2,60
Schwedische Noten......
<12.62
113,08
Schweizer Noten.......
80,79
81.11
Spanische Noten.......
:o,6i
70,89
Tschechoslowakische Noten . .
12.40
12,46
Ungarische Noten . . -
73.27
73,57
Telegraphische Auszahlung.
10. Septbr.
12. Septbr.
Amtliche Notierung
Amtliche Notieruna
(Selb
T-ner
iNeld
Brief
ÄUift.-Roit
168,38
168,72
168,31
168,65
Buen-'Aires
1.795
1.799
1,794
1,798
Brss.-Ankw
o8.49
18,61
58.495
58,615
lLhristiania
110,64
110,86
110,92
111.14
fiopenhagcn
112,45
112,67
112,43
112,65
Stockholm . HelstngforS. Italien. . . London. . . Ncunork . .
112,84
113,66
112,86
113,08
10.;>89
22,86
10,609
22,90
10,582
22,86
10,602
22,90
.0,426
20,466
20.421
20,461
4,201
4,209
4,2005
4,2085
Baris....
16.465
16,505
16,465
16,605
Schtoeij . .
-l,v;
ol,18
81,905
81.165
Spanien. .
70,87
71,07
70.91
71,07
Japan . . . Rio de Jan.
1.978
1.982
1,976
1,979
0.4975
0,4995
'.49?
0.499
Wien in D--
Lest, abgeft
69.215
59,335
59,215
59,335
Prag ....
12.45
12,47
12,448
12,468
Belgrad . .
7,397
7,411
7,398
7,412
Budapest. .
73,47
73,61
73,47 .5,035
73,61
Bulaarien -
3.035
3,041
3,042
Liffabon . .
20,53
20,57
20,53
20,57
Tanstg. . .
81,40
81,56
81,36
81,52
Konstantin.
2,133
2,117
2,133
2,137
Athen. . .
5,594
5,696
5,644
5,656
Eanada . .
4.200
4.208
4,201
4,209
Uruguay. .
4,176
4.181
4.176
4.184
tiatro . . .
2O.S4
20.98
20,94
20,98
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