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bigen 3teUc voracbrachl habe unb daß weder aus der fionn der 2feugerungen noch aus den lm ftänbeti. unter denen sie vorgebr ich! wurden, bie Absicht derA.leibigung hervor,- Murde ihm daher der Schutz de» 9 193 StlstB. zugebilligt, was leine Freisprechung und die Belastung des Kaufmanns mit den gesamten Kosten de» verroh- rens zur Folge Halle.

' Buntes Allerlei.

Wenn Hunde träumen ...

Der Traum ist durchaus kein Vorrecht des Menschen, sondern gute Beobachter haben be­merkt. das, auch der Hund, der treue Gefährt- beS Menschen, ein reiches Traumleben hat ^Hunde träumen nicht nur. sondern sie.sprechen" auch ouS dem Schlaf." schreibt ein cnglUdxr Hundcsreund. W. Redpath-Sevtt .Mein alter stichelhaariger Terrier tat lebhafte Träume, wenn er sich nach langem Umherstreisen im Feld auf feinem Teppich niederlegt. 3a. die Träume find manchmal so aufregend daß er von ihnen auf- wacht. Zuerst jappst er in einer halb unartihi- lierlen Weise, wie unter dem Druck eine# Alp«, aber allmählich gewinnt er feine Stimme im Traum unb bellt ganz deutlich, wobei er alle feine vier Fähe gewaltsam von sich streckt, wie wenn er fortlaufen wollte. Wahrscheinlich jagt er »m seinem Traum ein Kaninchen oder eine xane. Manchmal kämpst er in seinen Träumen mit anderen Hunden Ein durnpseS Murren bringt lies auS seiner Kehle: er fletscht feine Zähne und spannt feinen schlanken Körper wie wenn er sich auS den Klauen eine# Feindes befreien wollte. Ein andermal wieder lind leine Träume vergnüglicher Art. denn er dehnt sich behaglich, und seine schmalen Lippen kräuseln sich wie zu einem leichten Lächeln." Daß Hrinde öfter# von ihren Herren oder Herrinnen träumen, scheint sehr wahrscheinlich. Der bekannte Naturforscher Same# Garden er der fein ganze# Leben lang seine Hunde studiert hat. erklärt in einem seiner Dächer ..Wenn mein Hund vom Schlaf auf- wacht. Io sehe ich au# der Art. wie er mich an- fchaut. dast ich ihm in seinen Träumen begegnet bin." Gardener war auch sest davon über-eugt, daß Hunde in ihrem Charakter ihrern Herr.n ähneln. »Kein schlechter Mensch kann einen guten Hund besitzen." pflegte er zu sagen. .3c älter der Hund wird, desto mehr träumt er Junge Hunde, wenn sie nicht sehr nervö# sind, schlafen meist rubig. Aber bie betag en Herrschaften deS Hunbegefchlecht« kehren in ihren Träumen immer wieder zu den seligen Gewohnheiten ihrer 3ug nd -utrück. jagen Hasen unb Kaninchen in elysischen Gefilden unb fcchten Sträube mit anderen Hunden aus."

Wann heiraten unsere Töchter?

Eine vom Statistischen Re chsamt herauS- gegebene Statistik über die Eheschließungen ge­währt aufschlußreichen Einblick in da# Älter derer, die 1925 zum StandeSamt schritten. Die Statistik stellt fest, daß 45 Mädchen unter 16 3ahreir heirateten, 881 zwischen 16 und 17 3ahren. 13000 zwischen 18 und 19, 27 000 zwischen 19 und 20. 42 000 mit 21 Jahren, 80 000 zwischen 22 und 23 3ähren, dagegen nur noch 30 000 mit 27 3ahren. 16000 mit 30. 10000 mit 33. 5000 mit 38 und endlich 3500 mit 39 3ahren. denen bie Bräute im Alter bis zu 60 Zähren der Zahl nach nur um ein Geringe# nachstanden.

Der Vierkrug für Lady Macbeth.

Die große englisch Schautpreierin Mrs. Sid° don# spiel c einmal m Leeds die Lady Macbeth, und da e# sehr warm war, bat sie einen Zungen, ihr einen Krug Bier zu holen. Unterdessen mußte

sie auf die Bühne und als der Knabe mit dem sch umbck.ck:en Kru t z tflam Iah er i nach bet 1'*er<rn um. die t.jn geschra a.-.zi C: oe- rae e |i auf d.r Bühne, wo die fragt bin evc da# P rb.i.'um ir bei Schlafszen. mi idjau- i*n ollem Cnitetzen erfüllte. 3n feinet Raivität g ng der 3ungc auf bie Bühne unb htel der Künstlerin den Biertrug hin. Mr# viddonS wehrte ihn enticyt ab unb machte eine Io ge­bieterische Bewegung, daß der Knabe mit feinem Kruge sofort umkehrte unb dabei unterwegs ba# Bier halb verschüttete Das Publikum brach über diele# 3ntemu»3o in schallende# Gelächter aus.

Wirtschaft.

DieMusfiditen des deutschen Kohlenmarktes.

3nfolge der Reuregelung der Arbeitszeit im englischen Bergbau, bie besonders für bie eigent­lichen Sfporl bezirke zu erheblichen ArbeitSzcil- verlängerungen geführt hat. besteht jetzt zuun­gunsten beS RuhrbergbaueS in der Arbeitszeit ein Unterschied von durchschnittlich einer Viertel- ftunbe. Die daraus für England entstehende Ver­minderung der Selbstkosten kann man auf runb 1 * Schilling je Tonne schätzen, ein De rag der sich noch erhöht, falle eine Erhöhung der Leistung eintritt. Der Lohnabbau in England beträgt je nach den Revieren vorläufig zwischen 6 Proz. und 15 Proz. der Löhne: eine endgültige Regelung soll im Lause deS Sommer# erfolgen. 3e Absatz­tonne macht der Lohnabbau eine Selbstkosten- ermäßigung von ' 4 bis Vk Schilling au#. Einen weiteren Abbau der Selbstkosten hofft der eng­lische Bergbau zu erreichen durch die Rationalille- rung auf organisatorischem, technischem unb laus- männischem Gebiet. Der Anthrazitbergbau ist schon ziemlich weit zusammengeschlos'en. Der Ausbau der Gruben scheint vielfach ebenfalls gute Fort­schritte gemacht zzi haben. Ungeklärt ist jedoch noch nach wie vor bie Frage deS kartellmäßigen Zusammenschlüsse# bzw. des zentralen Ausland- verkauf# der Kohle. Der weitere Gang der Ent­wicklung hängt zum guten Teil davon ab, ob im englischen Bergbau die jetzige Arbeitszeit und die derzeitigen Lohnbedingungen beibehal en Wer­den und ob der Bergbau bie für bie Durchfüh­rung der Rationalisierung notwenbigen finan­ziellen Mittel aufbringen kann.

Weltmarktmäßig betrachtet, scheint es aber so, als ob der kommende Konkurrenzkampf in der Kohle sich nicht nur zwilchen Deutschland unb England, sondern vor allem auch zwischen Eu­ropa und der übrigen Welt abspielen würde. Gegenüber der Vorkriegszeit hat Europa eine Minderförderung von runb 65 Mill Tonnen aufzuweifen, bie neben Asien vor allem den Vereinigten Staaten von Rorbamerika zugute gekommen ist. Run ist der 3nlanbmarft bet Vereinigten Staaten für# erste in Kohle noch Io aufnahmefähig, daß nur 4 bis 5 Proz. der ge­samten nordamerikanischen Förderung erportiert zu Werben brauchen, ein Umstand, zu dem natür­lich auch bie ungünstige frachtliche Lage der nordamerikanischen KohlenerzeugungSstätten bei­trägt. Die Situation kann sich aber in dem Augen­blick grundlegend ändern, in dem Amerika au# irgendeinem Grunde mit großen Mengen auf dem Weltmarkt erscheint: diese Mengen könnten fall# genügende Rückfracht vorhanden ist zur Aufrechterhaltung der vollen Förderhöhe unter Umständen relativ billig angeboten werden. Sine solche Konkurrenz wäre für Deutschland um so folgenschwerer, als der deutsche 3nlandmarkt au# mancherlei Gründen, die vor allem mit der besse­ren Wärmcwirtschaft. dem gesteigerten Verbrauch der Elektrizität. Wasserkraft ufw. zusammen- hängen. für die Kohle nicht mehr so aufnahme-

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Der Geschäftsbericht für das Jahr 1926 ist er­schienen und kann durch unser Archiv und unsere Niederlassungen auf mündliche oder schriftliche Anforderung kostenlos bezogen werden

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fähig ist wie in der Vorkriegszeit. Für bas ver­gangene 3ahr kann man den gelamicn 3nland- verbrauch an deutscher Sreinkvhle auf runb 100 Mill. Tonnen veranschlagen: in diesem 3ahre Wirb er vielleicht etwas höher werben; dafür wirb aber ein großer Teil des vorjährigen Sipdix» von beinahe 40 Mill. Tonnen in Wegfall kom­men. eine Erscheinung bie sich (nach Ausarbeitung der au» dem 3ahre 1926 noch übernommenen Auf­träge» in den folgenden 3ahven noch deutlicher zeigen wird. Auch bei Ausnutzung der sich jetzt in ihren Anfängen zeigenden Mögliwkeiten der Fenr- Heizung, der Ferngasversorgung ufw. wirb eS auch dann schwer fallen, den Unterschied zwischen dem Jnlanboerbraud) und der Ferbermöglichteit auf bem Weltmarkt unterzubringcn wenn bie Ucberfchichten nicht mehr in dem Ausmaß de# vergangenen 3ahreS verfahren werden. Um io mehr sollte man sich hüten, die deutsche Kohlen- förberung durch Dinge zu belasten, die (wie z B. die Einführung der augenblicklich sehr start ge­forderten 7-Stundenschicht) unweigerlich dieSelbst- kosten de# deutschen Bergbaues *o hoch fetten würden, daß eine Konkurrenzfähigkeit überhaupt nicht mehr in Betracht käme. 3eht schon wird eng­lische Anthrazitkohle zu einem Preise angeboten, der ganz erheblich unter dem deutschen Preise liegt. ES muß alle# getan werden, um nicht für die Gesamtheit der deutschen Kohlensorten der­artige Unterbietungsmöglichkeiten zu schaffen

Leidlich gute Mitrelmesse in Leipzig.

Der zahlreiche AuS.änbe.besuch auf der Leip­ziger Messe hat. wie vorauSzusehen war. ba# Bild der Messe von vornherein günstig beein­flußt. Jedoch hat er da# Exportgeschäft noch nicht in bem Maße belebt, wie man e# erwartet hatte. Immerhin zeugt der starke AuSländer- besuch für da# zunehmende 3ntereffe des Aus­lands an deutschen Waren, ba# durch den Krieg stark nachgelcssen hatte. ES ist für die Zukunft zu hoffen, dah wenn auch ein Teil der AuSlandSbefucher nur der 3nformalion halber nach Leipzig gekommen ist sich aus diesem Besuch Geschästsbeziehungen und Verbindungen ergeben. Man konn.e allgemein die Beobachtung machen, dah in Fäl.en. wo AuSlandSkundfchaft kaufen wollte, manches Geschäft an der Preis- ftellung scheiterte, ein Beweis dafür, daß die Ra- tionalilierung der deutschen Wirtschaft noch zu einer weiteren Herabsetzung der Preise führen muß.

Die 3nlandkundschaft hat im allgemeinen eine vorsichtige Kaufpolitik getrieben und nur für den augenblick ichen Bedarf Abschlüsse ge äitflt Käufe auf Lager sind fast gänzlich ausgeblieben, weil die 3nlandkundfchast in der Lagerhaltung anschei­nend noch zu große Risiken sieht Die technisch« Messe scheint wieder einen Erfolg gebracht zu haben, was in Anbetracht der auch vom Aus­lande anerkannten Leistungsfähigkeit unb Qua­lität der deutschen technischen 3ndustrie verständ­lich ist.

Süddeutscher Produktenmarkt.

swd. Während zu Anfang der vorigen Woche an den internationalen Detrrndemärkten noch eine feste Stimmung vorherrschte, brachte die Wochen- mitte wieder ruhigere Tendenz, die auch zu Wochenend« in bedeutend ruhigeren Kursen chren Ausdruck fand. Rachdem der argentinische Hasenarbeiterstreik sein Ende gefunden hat, fehlt zur Zeit wieder, wie schon feit Wochen jegliche Anregung zu größeren Unternehmungen. 3m 3nland selbst war bas Brotgetreide^ sowie das Mehlgeschäft sehr ruhig und zu Ende der Woche lustlos zu nennen. Der Mehlabsatz bewegt fich in engsten Grenzen. Ebenso ist der Abruf bet den Mühlen immer noch sehr klein. Snväbnens-

toert ist die Tatfache daß die lüddemschen Müh­len mit W.rkung vorn letzten Montag die PreiS- 1banne zwilchen We.zeninchl Spezial 0 und Brot- mehl bie bisher 10 Mark betrug, auf 8 Mark herabgesetzt haben, um damit die starke Preis­differenz zw.scheu Roggenmehl unb Brvtmehl zugunsten des letzteren etwas auszugleichen. Man forderte di# zuletzt für Manitoba III 15.60 hfl. cif- Rotterdam. Manitoba IV 15 hfl.. Pacific 1420 hfl. cif. Rotterdam für Redwmter II fee- fchwimmend 14.70 hfl. cif. Rotterdam Barulfo (79 Kilo Märzi 13,80 hfl cif. Rotterdam, und feefchwtmmcnb 14 hfl. Rofafe (79 Kilo Märzl 1425 hfl. cif. Rotterdam leeichwimmend 14 20 hfl. cif. C werpcn. Rofafe (78 Kilo Märzj 13.90 hfl. Austral leefchwimmend 14.82 hfl tranSporte Rotterdam Hardwinter ll d.fp. Mannheim 32 20 Mark. Redwinter II d:fp. Mannheim 31.75 ML. Reuer Barulfo (79 Kilo März April» 30 Ml. tnaggonfrei Mannheim. Süddeutfcher Weizen 29.75 Mk. und mitteldeutscher 30 b.S 30,50 Mk. Parität Mannheim Pfälzischer Roggen 27 Mk. Parität Mannhe.m. rhctnbcher 27 cif. Mannheim. Ausländischer Roggen 27.25 b.S 27.75. Weizen­mehl. Svczial O, 4025 Mk., Weizenbrotmehi 32,25 Mark. Roggenmehl 36 bi# 38 50 Mk. Der Gerstenmarkt zeigt gegen die Vorwoche kaum Veränderung und besteht nach wie vor nur 3nfer- elle für beste Braugerste, für die teilweise etwas höhere Preise angelegt wurden. Für geringere Qualitäten unb Futtergerste zeigte sich wenig 3nteresse Hafer liegt ohne irgendwelche An­regung bei kleinem Geschäft. Mais ebenfalls ruhig. Pfälzische Sommergerste 27 bis 30 Mk.. rheinhefsischer 26 bis 27,50 Mk. nordbadischer 26 Mk. Auslandgerste Ehile 23 bi# 30.50. Plata 25.50 waggonfrei Mannheim. Hafer bad. Pro­venienz 21.50 bi« 22 Mk ausländischer 21.50 bi# 22,50. Mai« Plata 18,60 bi« 18,75 Ms.. VirginiasaatmaiS 32.50 bis 33 Mk. Am Futter­mittelmarkt ist man bei nicht allzu großen Um­sätzen sehr vorsichtig geworden Die Käufer ver­halten sich für Angebote später Termine sehr zurückhaltend, dagegen begegnet prompte Ware immer noch stärkerem Intereise. Wenn auch in diesen Sichten nur bai Nötigste gekauft wird. Prompte Mühlennachprodukte sind kaum zu haben und werden, soweit sie an den Markt komin-n. glatt ausgenommen. Besonder« in Kleie ist das prompte Material sehr knapp. Weizenkleie sein prompt 13.75 biS 14 Mk.. März April 13 bi« 1325 Mk.. spätere Termine billiger. Weizenlleie grob nicht angeboten, per später 13 50 Mk. Weizensuttermehl prompt 15,50 Mk., März 15,25 Mark, später 15 Mk. Weizennachmehl pronrpt 23 bis 23,50 Mk. per später 21.50 bi« 22 Mk. Erdnußkuchen 21 bi« 21,50 Ml Rapskuchen 17 bi« 17.25 Mk Malzkeime 16 50 bis 17.50 Mk. Biertreber 16 50 bi« 17,25 Mk. Trvckenschnitzel 12 Mk

X»ie Grobhandelsindexziffer. Die auf den Stichtag des 9. März berechnete Großhandels-Indexziffer de« Statistischen Reichs- amtS beträgt 135,5 und hat gegenüber der Vor­woche um 0,1 Prozent nachgegeben. Die Index­ziffer der Agrarstofse ist vor allem für tierisch« Erzeugnisfe um 0,5 auf 136,9 Prozent zurückge- aangert Die Indexziffer der industriellen Roh­stoffe und Halbwaren ist weiter um 0.2 auf 130,7 Prozent, bie der industriellen Fertigwaren um 0.1 auf 141,8 Prozent gestiegen.

Norddeutscher Lloyd. 3n dem Ge­schäftsbericht de« Rorddeutschen Lloyd Bremen wird u. a darauf hingewiesen, daß der gesamte Flottenbestand, einschließlich der Flotte der Han­seatischen Dampsschissahrtsgesellschasl 2.-G Lü­beck, für in Betrieb befindliche Fahrzeuge 617 145 Bruttoregistertonnen und für im Bau befindlicho ca 186 000 Bruttoregistertonnen, in«gcfamt

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Das ist deshalb so wichtig weiheinegute öga rette aoeb bekömmlich sein muss. Bekömmlichkeit ist aber nur zu garantieren beiVfcrwendimg von absolut edlen Tabaken.

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