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OerFrosch mit-erMaske

Roman von Edgar Wallace.

03. Fortsetzung. Nachdruck verboten.

Was ist Morby-Feld?" fragte Dick, als das Auto langsam den Weg, den es eben gekommen war, zurückfuhr.

Morby-Feld ist ein unbenutzter Steinbruch. Die Gesellschaft hat vor ein paar Jahren liquidiert", er­widerte Bennett. Sie fuhren im Schneckentempo durch Morby und hielten vor dem Hause der Orts- Polizei, um vielleicht etwas Neues zu erfahren, das in ihrer Abwesenheit vorgefallen sein mochte. Aber es gab nichts Neues.Sind Sie absolut sicher, daß Sie den Motorradfahrer nicht gesehen haben?"

Absolut!" sagte der Mann.Das Auto fuhr so nahe an mir vorbei, wie Sie jetzt halten. Ich mußte tatsächlich auf den Gehsteig treten, um nicht mit Kot bespritzt zu werden. Ich hatte sogar den Ein­druck, daß das Auto leer war."

Warum waren Sie dieser Meinung?" fragte Elk rasch.

Erstens fuhr es sehr leicht und zweitens rauchte der Chauffeur. Und ich verbinde immer rauchende Chauffeure mit einem leeren Auto."

Mein Sohn," sagte der bewundernde Elk,in dir liegen Möglichkeiten verborgen!" Und der Nach­wuchs für die Polizeidirektion wurde notiert.

Ich möchte diesem Dorfpolizisten beistimmen", sagte Dick, als sie zu ihrem Rolls zurückgingen. Der Wagen war leer, als sie hier durchkamen und das erklärt auch die Abwesenheit des Motorrad­fahrers. Wir muffen zwischen Morby und Wellan juchen."

Nun bewegten sie sich mit der Langsamkeit von Fußgängern weiter. Die Klammern, die die Stadt­lampen hielten, wurden so gedreht, daß man den Graben und die Hecke auf beiden Seiten der Straße beleuchtete. Sie waren noch nicht fünfhundert Meter gefahren, als Elk:Halt!" brüllte und hinaus, sprang. Nach ein paar Minuten rief er Dick zu sich. Die drei Männer eilten dem Detektiv entgegen, der vor einem großen, roten Motorrad stand, da; unter dem Schutze einer verfallenen Steinmauer sich ver­barg. Sie waren, ohne es zu sehen, daran vorbei- gefahrcn, denn es stand puf der anderen Seite der

Mauer und nur ein Lichtreflex auf der Lenkstange hatte zu seiner Entdeckung geführt. Dick rannte nach dem Auw und stellte die Scheinwerfer so ein, daß sie das Rad hell beleuchteten.

Es war fast neu, über und über mit Kot be­spritzt und die Lampen fühlten sich kalt an. Elk hatte eine Eingebung. An der Rückseite des Sitzes war ein schwerer Werkzeugbeutel mittels eines festen Lederriemens angebracht und diesen schnürte er auf.

Wenn es eine neue Maschine ist, so hat der Fabrikant den Namen und die Adresse des Besitzers in den Beutel eingeschrieben", sagte er.

Sie nahmen den Beutel ob. Elk löste den letzten Riemen und schlug die Klappe zurück.

Du großer Moses!" sagte Elk.

Auf dem rohen Leder zeigte sich die säuberlich gemalte Inschrift:Joshua Broad, 6 Caverley Haus, Cavendish Square."

XLI.

Das Steinbruchhaus.

Ellas erster Eindruck, als sie in die Küche kam, war der, daß das auf einer Leine unter der hohen Decke zum Trocknen aufgehängte Tischtuch herab­gefallen sei.

Mit überraschender Plötzlichkeit wurde sie von rückwärts her in die Falten des schweren, feuchten Tuches eingehüllt. Ein Arm preßte sich um sie, eine Hand bedeckte ihren Mund und drückte ihren Kopf nach unten. Sie versuchte zu schreien, aber sie brachte keinen Ton hervor. Sie stieß mit dem Fuß gegen die Türe, aber ein eiserner Arm legte sich um ihre Knie. Sie hörte einen Ton wie von zerreißendem Stoff und ihre Gelenke wurden zusammengebunden. An dem eiskalten Luftzug spürte sie, daß die Türe geöffnet wurde und in der nächsten Sekunde war sie im Garten.

Geh!" zischte eine Stimme und sie fühlte, daß ihre Füße jetzt wieder befreit wurden. Sie vermochte nichts zu sehen, sie fühlte nur, daß der Regen auf das Tuch, das ihren Kopf bedeckte, herniederströmte und daß es vom Wind mit aller Kraft ihr ins Ge­sicht geweht wurde. Der Wind blies es ihr so eng um Mund und Nase, daß sie kaum zu atmen ver­mochte. Erst als sie die Füße in dem feuckten Stra- ßenkot versinken fühlte, wußte sie, daß sie in der kleinen Allee neben dem Hause war. Und als sie dies erkannte, fühlte sie sich auch schon erfaßt und in

ein Auw gehoben. Sie hörte, wie jemand den Platz neben ihr einnahm und der Wagen ansprang. Dann löste eine geschickte Hand das Tuch von ihrem Kopf. Auf einem der beiden Dordersitze saß eine dunkle Ge­stalt, deren Gesicht sie nicht auszunehmen vermochte.

Was wollen Sie, wer sind Sie?" fragte sie. Aber lange bevor die Stimme des Mannes an ihre Ohren klang, hatte sie schon gewußt, daß sie in der Gewalt des Frosches war.

Ich will dir noch eine letzte Chance geben", sagte er.Nach dieser Nacht ist die Frist zu Ende."

Sie beherrschte mit Anstrengung das Zittern ihrer Stimme und fragte:Was wollen Sie von mir?"

,^Du wirst dich verpflichten, mich zu heiraten und das Land am Morgen mit mir zu verlassen. Ich habe solches Zutrauen zu dir, daß ich mich mit deinem Worte zufrieden gebe."

Sie schüttelte heftig den Kopf, bis ihr zu Be­wußtsein kam, daß er sie in der Finsternis des Wagens nicht zu sehen vermochte.

Das werde ich nie tun", antwortete sie ruhig. Während der ganzen Fahrt wurde kein Wort mehr gesprochen. Einmal flüsterte der Mann mit der Maske sie sah trotz der zugezogenen Vor­hänge den Reflex seiner Glimmerbrillen, als das Auto durch eine Dorfstraße fuhr, einen Befehl, und der Mann, der neben ihr saß, spähte durch das rückwärtige Fenster.Nichts!" sagte er.

Es wurde ihr keine Gewalt angetan. Sie wurde nicht gehindert oder gebunden, aber sie wußte wohl, daß es vollkommen aussichtslos sei, an Flucht auch nur zu denken.

Nun fuhren sie in verlangsamtem Tempo dahin und das Auto blieb stehen. Die Jnsasien sprangen heraus und sie verließ als letzte den Waaen. Ein Mann faßte ihren Arm und zog sie durch die Oeff- nung einer Hecke auf ein gepflügtes Feld, wie ihr schien.

Der andere kam nach und brachte einen Regen- mantel, in den er ihr hineinhalf. Der Regen strömte herab und trommelte auf den ölgetränkten Män­teln. Der Frosch ging voraus, ohne ein einziges Mal sich umzusehen. Sie glitt oft aus und wäre ge­fallen, hätte sie der Arm des Begleiters nicht so fest gehalten.

Wohin führen Sie mich?" fragte sie endlich. Es kam keine Antwort. Sie überlegte, ob sie sich nicht losmachen könne, um in der herrschenden Finsternis zu entfliehen. Gerade als ihr dieser Ge. danke kam, sah sie einen Schimmer von Wasser zu ihrer Rechten, einen runden, gespenstisch bleichen Fleck.

Das ist ja Morby-Feld", sagte sie, denn nun hatte sie den Ort erkannt.Sie bringen mich zum Steinbruch!"

Wieder keine Antwort. Unaufhörlich marschierten sie weiter, bis sie wußte, daß man in nicht zu großer Entfernung vom Steinbruch selbst angelangt sein müsse. Sie häte gern erfahren, welches Schicksal ihrer warte, wenn sie den Frosch bis zum Ende zurückweifen würde, wie sie es zu tun gedachte. Wollte dieser furchtbare Mann sie töten?

Warte!" sagte der Frosch plötzlich und ver­schwand im Finstern. Dann sah sie ein Licht, das aus einem kleinen Holzhause kam. Eigentlich waren es zwei Lichtflecken, ein langer und ein viereckiger. Ein Fenster und eine Tür. Das Fensterviereck ver­dunkelte sich sogleich, denn der Laden wurde ge­schlossen. Dann sah sie die Gestalt des Frosches mit dem abenteuerlichen Kopfschmuck wie eine höllische Silhouette in der Tür stehen.

,Fomin!" befahl er, und sie ging wie hpnoti- siert auf ihn zu. An der Tür der Hi^te wollte sie zurückweichen, ober seine Hand erfaßte ffTTen Arm und hielt ihn fest.

Sie wurde in das Innere der Hütte hineinge­zogen, die Tür wurde zugeschlagen und verriegelt, sie war mit dem Frosch allein. Ihre Neugierde war nun stärker als ihre Angst. Sie sah sich in dem kleinen Raum um. Er war ungefähr sechs Meter lana und vier Meter breit. Das Mobiliar war sehr einfach, ein Tisch, ein Bett, zwei Sessel, ein Karnin. Der hölzerne Fußboden war mit einem alten schmutzigen Teppich bedeckt. An einer der Wände standen lange Glaszylinder, die eine opolene Substanz oder Flüssigkeit enthielten. Daneben sah sie zwei flache Kisten, deren Holz ganz neu erschien.

Der Maskierte folgte der Richtung ihres Blickes und sie hörte ihn kichern.

Gold!" sagte er.Dein Gold unser Gold. Es ist eine Million Pfund Sterling darin.

(Fortsetzung folgt.»

Liga zum Schutze der deutschen Kultur.

Am Mlilwoch, dem 16. Februar 1927, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula der Universität Oeffentlicher Dortrag von Herrn Or. Karl Kindermann:

Zum Tode verurteilt! Erlebnisse in russischen Kerkern 1925/26.

W Freie Aussprache! Numerierte Plätze Mk. 2., nichlnumerierle Plätze Mk. 1 Schülerkarten Mk. 0.50. Vorverkauf bei Challier. Studen enkarten zu Mk. 0.50 ,geien Ausweis bei Herrn Sekretär Ri! er. Mitglieder irei. i i2 v

Holzfubmisfion.

AuS den Waldungen der Gemeinde Annerod soll folgendes Holz auf dem Wege des schriftlichen Angebots verkauft werden: Abt. 15 LoS 1 Kiefernstamm 1 Stück

0,60 fm Schnittholz

Abt. 26 LoS 2 Kiefernstämme 3. Klaffe

3 Stück = 2,98 fm Bauholz

Abt. 26 Los 3 Kiefernstämme 3. Klaffe

2 Stück = 2,90 fm Bauholz

Abt. 26 LoS 4 Kiefernstämme 4. Klaffe

28 Stück = 18,77 fm Bauholz

Abt. 20 Los 4 Kiefernstämme 4. Klasse

28 Stück 18,77 fm Bauholz

Abt. 26 LoS 5 Kfefernstämme 5. Klaffe

. 55 Stück = 20,50 fm Bauholz

Abt. 20 Los 5 Kiefernstämme 5. Klaffe l 55 Stück 20,50 fm Bauholz

Abt. 5b Los 6 Kiefernstämme 3. Klaffe

F 7 Stück 6,08 fm Bauholz

Abt. 5b Los 7 Kiefernstämme 3. Klaffe U Stück 9,38 fm Bauholz

Abt. 5b Los 8 Kiefernstämme 4. Klaffe

44 Stück = 30,38 fm Bauholz

Abt. 5b Los 9 fticfemftämme 5. Klaffe

87 Stück = 36,17 fm Bauholz

Abt. 15 Los 10 Kiefernstämme 3. Klasse 17 Stück 9,81 fm Bauholz

Abt. 15 Los 11 Kiefernstämme 4. Klasse 59 Stück 35,44 fm Bauholz

Abt. 15 Los 12 Fichtenstämme 5. Klasse 173 Stück 63,59 fm Bauholz

Abt. 15 Los 13 Fichtenstümme 2. Klasse

2 Stück 2,17 fm Schnittholz

Abt. 15 Los 14 Fichtenstämme 3. Klasse

4 Stück 5,03 fm Bauholz

Abt. 5b Los 15 Fichtenstämme 52-Klasse

4 Stück = 1,73 fm Bauholz

Abt. 5b Los 16 Fichtenstämme 5b-Klasse 5 Stück 0,88 fm Bauholz

Abt. 18 Los 17 Fichten-Terbstangen 1. Kl.

232 Stück - 17,88 fm

Abt. 18 Los 18 Fichten-Derbstangen 1. Kl.

215 Stück = 17,26 fm

Abt. 18 Los 19 Fichten-Derbstangen 2. Kl.

318 Stück - 13,15 fm

Abt. 18 Los 20 Fichtcn-Rcisstangcn

54 Stück = 0,86 fm.

Angebote sind pro Festmeter nach Losen, Sortiment und Klassen getrennt bis zum Mittwoch, den 16. Februar 1927, nach­mittags 2 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo an- schließend die Eröffnung erfolgt. Die Ver­kaufsbedingungen werden vorher bekannt gegeben, auch liegen dieselben vor dem obengenannten Zeitpunkt bei uns zur Ein­sicht offen.

Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen, da spätere Einwendungen nicht berücksichtigt werden können. 1309 D Annerod, den 8. Februar 1927.

Bürgermeisterei Annerod. Horn.

Die Gemeinde Fellingshausen verkauft fTlontag, den 14. Februar 1927, mittags 1 Uhr, in der Wirtschaft Philipp Weber XL nachstehendes Nutzholz:

23 Stück Kicfern-Schnittstämme; 13,46 Festgehalt,

385 Stück Kiefern-Bou- und Gruben­holz, 159,59 Festgehalt,

43 rm Kiefern-Nutzscheiter, 2 m lang.

Sehr günstige 'Abfuhr nach Bahnhof Abendstern. 1323D

Bedingungen werden vorher bekannt- gegeben.

Fellingshausen, den 8. Februar 1927. Der Bürgermeister: Weber.

W-UNil MtzMerWgMg! Vorführung de-Gderlinsilins

Freitag, den 18. Februar 1927, oor- £t*t*Ai*?* At*X A 1« AhNa

$prea':en6e Hände

t.

«Bilder au3 dem Leben der taubstumm- blinden Slmbm Donnerstag, den 10. Februar, nachmittags ö/4 U>r für Kinder iPreiS0.:i0Mk!.abendS8 U ri.Erwachsene «Breis 06>Mkl in de'' Fobanne kirche.

z.eitag, icn II. Februar 1927 nachmittag; 2 Uhr

versteigere ich im Löwen, Neuenweg 28, zwangsweise gegen Barzahlung:

l Fußmaschine, 1 Küchenschrank, eine Küchenanrichte, einen Küchentisch, zwei Küchenstühle, 2 Diwans, 1 Zlurgarde- robe, 1 Gisschrank, 3 Kleiderschränke, 1 Schwerstange aus Stahl, 4 Schreib­tische, 1 Weihzeugschränkchen, 2 Aäh- Maschinen, 1 Bücherschrank, 2 Schreib- ladenkassen, 1 Elektroluxapparat, einen Warenschranl, 1 Kns^nichrank.

Hebbel, Gerichtsvollzieher in Gießen Dammstraße 24 I.Telephon 239.

Wo geh' mer am Samstag Obend hi'? Zu de Freie Torner ihr'm

MaskebaSH

3ns Häusche' in die Schanzestratz'.

Es ladet ein der Vorstand der Freien Turnerschast Gießen. _13197)

'mazonen-papagei hm-Wellensiiltche NetS- linken. Ban)finken, l'trtldchen, Stanarien« äbne und -Weibchen, Käsige,öccfxubcUör, la Futter.

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HolzsulmttssLoir.

Zu den bei der hessischen Staatsforsl- oerwaltung üblichen tBebinpungen werden auf dem Wege des schriftlichen Angebots aus den Förstereien Vadenrod (Steinrück, Kugelberg) und Meiches (Reitersberg, Haag, Röderwald, Elend) 9465 Fichten- bohnenftangen in einem Los verkauft.

Die Stangen find aufgearbeitet und müssen übernommen werden, wie sie im Walde liegen. Angebote für 100 Stück mit der AufschriftVerkauf von Fichtenbob- nenftangen" sind bis Freitag, den 25. d. M., vormittags 11 Uhr, bei der unterzeich­neten Stelle einzureichen. Nähere Aus­kunft durch die Herren Förster Spamer- Dadenrod, und Körber-Meiches, und die unterzeichnete Stelle. 1324V

Die Bieter sind 3 Wochen an ihre Ge­bote gebunden.

S t o r n b o r f, den 7. Februar 1927. Hessisches Forstamt Storndorf.

mittags von 9% Uhr ab, werden in der Hörle'schen Wirtschaft in Merlau, Bahn­station Mücke, versteigert:

1. Aus den Forstorten Keilskopf, Linnen- struth, Hoheroth 1, 4, Kirschgartenzipfen, Beunewald, Burgwald 5, 8, 9, Gänshege 1, 3, Haag 2, Eichhege 1, 2, 5 der Försterei Merlau: Schnittholz: 2 Kiefer 2. Kl. 3 fm, 12 Kiefer 3. Kl. 12 fm. Stämme: Eichen: 4 St. 3. Kl. = 3,3 fm, 16 St. 4 Kl. = 10 fm, 37 St. 5. Kl. = 15 fm, 24 St. 6. Kl. = 6 fm. Eschen: 4 St. 6. Kl. = 0,77 fm. Kirschbonm: 1 St. 5. Kl. --- 0,32 fm. Birken: 3 St. 4. und 5. Kl. = 1,6 fm. Kiefer: 1 St. 2. Kl. 1,27 fm, 23 St. 3. Kl. = 22 fm, 27 St. 4. Kl. = 20 fm, 5 St. 5. Kl. 2 fm. Fichten: 4 St. 2. Kl. = 6 fm, 13 St. 3. Kl. = 19 fm, 27 St. 4. Kl. = 23 fm, 51 St. 5a Kl. = 28 fm, 281 St. 5b Kl. = 66 fm. Lärchen: 1 St. 2. Kl. = 1 fm, 7 St. 3. Kl. = 9 fm, 13 St. 4. und 5. Kl. 8\fm. Fichtcn-Dcrbstan- gen: 88 St. 7,35 fm. Nutzscheiter, rm: 3,5 Lärche, 3,5 m lang, 5 Eiche rund, 2 m lang. Nutzknüppel, rm: 6 Eiche, 5 rm 2 m lang, 1 rm = 4 m lang, Deichseln, 18 rm Fichte, 3 m lang. 72 rm Fichten- Nutzknüppelreisig, Latten- und Stangen­holz, in Schichten.

2. Aus den Forstorten Rundwäldchen, Linnes 3, 11, 12, 13, Buchfcheer und Kam­merwald 5, 6, 7, 9, 11 der Försterei Lehn- heim: Schnittholz, Kiefer: 1 St. 1. Kl. = 3,17 fm, 7 St. 2. Kl. - 10 fm, 3 St. 3. Kl. 2,22 fm. Stämme, Eichen: 2 St. 3. und 4. Kl. --- 1,5 fm, 2 St. 5. Kl. = 0,86 fm. Buche: 1 St. 2. Kl. = 1,32 fm. Kiefer: 23 St. 3. Kl. = 20 fm, 20 St. 4. Kl. - 11 fm, 2 St. 5. Kl. = 1 fm. Fichten: 2 St. 2. Kl. = 4 fm, 9 St. 3. Kl. --- 19 fm, 24 St. 4. Kl. = 29 fm, 29 St. 5a Kl. = 18 fm, 162 St. 5b Kl. 46 fm. Lärchen: 1 St. 2. Kl. - 2,5 fm, 7 St. 3. Kl. = 9 fm, 5 St. 4. Kl. - 5,32 fm, 3 St. 5. Kl. = 2 fm, 25 St. Eichen-Terbstangen (Deichseln) = 1 fm. 10,5 rm Fichten-Nutzscheiter, 3 m lang, 10,5 rm Fichtcn-Nutzknüppcl, 3 m lg.

Tas in Linnenstruth, Hoheroth, Burg­wald 8, 9, Gänshege 3, sowie Linnes 11,12, 13, Buchfcheer und Kammerwald 9 und 11 zum Ausgebot kommende Holz ist rot ge­strichen. Tas Holz bittet man vorher anzu- sehen, spätere Beanstandungen können nicht berücksichtigt werden. Auskunft erteilen zu 1 Förster MüUerzu Mücke, zu 2 Förster Edelmann zu Merlau, Post Mucke, sowie die unterzeichnete Stelle.

Grünberg, 8. Februar 1927. 1310V

Hessisches Forstamt Nieder-Lhmen.

IWMnö ölkMWWWW Montag, den 14. Februar, werden im Gemeinde-Markwald Cleeberg folgende Sortimente Nutz- und Brennholz aus den Distrikten 5, 6, 10 und 11 (Sankhards- berg und H errenwald) öffentlich ver­steigert:

330 Fichtenstangen 2. Klasse,

360 Fichtenstangen 3. Klasse,

280 rm Buchenscheiter und -knüppel,

50 rm Nadelholzrimdscheiteru.-Knüppel 6000 Buchen- und Eichenwellen. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr beim Saatkamp im Herrenwald. Bemerkt wird, daß an diesem Tage die Autovcr- bindung von Butzbach nach Weiperfelden und zurück benutzt werden kann. 1327V Cleeberg, den 8. Februar 1927.

Der Bürgermeister: Höhn.

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