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Vendl In Rord-Togs. ifircr einen guten «iin>

fördern und

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Wein, mein Kindchen. Wicht einen Knopf. Ich schwarzen Schatten der Weißtannen und Föhren, dle

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19 Fonicgunst

Nachdruck Derboien

schmeichelte Hanna.

Gute Wacht, liebe

be* dle sich

Er lief. Die zahlreichen 3u6i__ ______________

blick gewinnen in die Titten und Gebräuche der akrikanilchen Volksstänune und in die vielerlei Schwierigkeiten, die sich dem TKUlionat entgegen- stellen. Beide Gottesdienste erbrachten eine an­sehnliche Äolktie für die Qkußcrc Million

Elisabeth zeigte sich erstaun«.

Tröst' dich nur, Kindchen!" Es wird alles wieder recht."

Die junge Braut nickte.

Hanna!"

von Lauterbach, int sich da» Pachtrecht auf neun 3ah-c gcsichert, do er die Absicht hat. die Fischzucht in hem hiesigen Wasser kräftig zu ' lchon in diesem Jahre einige tausend InngsoreUen

bi» in die Wipfel in Schweigen gehüllt waren. Von unten herauf rauschte der Fluß, doppelt so laut wie am Tage, wo der Lärm von Menschen, und Glocken- stimmen und das Rauschen der Wälder die Hälfte seiner Stimme verschlang.

wurden, waren von mancherlei geseHigen Dar­bietungen umrahmt, die einen ftimmuiut»D?[kn Verlaus nahmen

:: 05 e u e r n. k. März Am Sonntag »et* anstaltetc der hiesiae Volksbildung» ver­ein im Caale .<jur Germania einen Tor- trag,abend, in dem Herr Rehnelt von ©leben unter Vorführung von Lichtbildern über .Leylond Pflanzenwelt. Titten. Gebräuche und Religion der Öintoof.ncr' sprach Der Vor­tragende der als Forschungsrnlender die Bilder in Lehlon selbst ausgenommen hat. führte den zahlreichen Zuhörern ein Sluck Dell vor Augen da» von ungeahnter Schönheit und Farbenpracht war. VefonderS interesNant waren die Vildei über die drnte bet Dortigen Erzeugnisse, wie Rel». Kaffee. Tee. Pfeffer. Z-.mt und Gummi, sowie die ©cmlnnunfl de» Kokoksfette» zur Her- ltellung der Margarine. Die vortrefflichen Au§- führungei. de» Redners fanZKn reichen Beifall. Der Vorsitzende, cand. jur. Hermann, dankte fern Redner und sprach die Hoffnung au», ihn noch öfter» bei uns zu sehen. Die Grippe. Ne In unserem Ort so stark auf getreten ton fab fast lebe» Hau- davon betroffen wurde und die Oberfiaffc unserer Schule eine 3eit lang ge- schlosfen toerden mußte, ist nun im QI b f lauen begriffen. - Dic Erwerbslosenziffer be­tragt zur Zeit für unter Dors 58.

Aus dem -Lmtsverkündigungsblatt.

Das Amtsverkündigungsblatt Olr. 17 vom 8. März enthält: Falsche Rentenbank. scheine. Bildung einer öffentlichen Wasser- genossenschast der Gemarkung Garbenteich. Maul- und Klauenseuche in Alten-Buseck. - Be­urlaubung der Lehrer und Lehrerinnen an Volks» und Fortbildungsschulen. - Lehrpläne für die Fortbildungsschulen lBerufsschulen). - Förde* rung der Volksbüchereien. Versteigerung von Fundgegcnständen. - - Dienstnachrichten.

würde ihn mir schon richten, 's braucht seine Zeit, natürlich! Biegst ja auch feinen Tannenbaum non heute auf morgen, und in ein und zwei Wochen machst du auch fein Gestrüpo zum Blumengarten. Aber so ganz langsam, daß sie's gar nicht merken, daß man sie ziehen will. Das Nichtmerkenlassen ist immer die Hauptsache. Sonst werden sie störrisch Und immer rechtgeben, kleine Liese . .

Das Mädchen sah sie bestürzt an.

Weißt, nur so zum Schein, mein Kindchen. Das buben fw olle gerne, daß man ihr Herren recht respektiert. Denn eine klug ist, geht» hintennach doch nach ihrem Willen. Widerspruch, das vertragen die Männer schlecht. So ein wenig um den Bari gehen, ein wenig dos schwache Geschlecht spielen, das wollen sie haben. No, warum soll's eine nicht so machen. wenn sic es weiß, wies ihr Ehemann gern hat? Das kostet nichts. Und es ist Nutze im Haus!

i n f a b r t mitzumachen. Hierauf hielt einen sehr interessanten Vortrag über die Reichswehr, dem die Vorführung zahlreicher Lichtbilder eine wirkungsvolle G ,dn- mng gab. 3n seinen Schlußworten zog Uber- realschuldirektor Angelberger eine Paral­lele zwischen der Reichswehr und unserer alten Armee und schloß mit einem begeistert oufge- nommenen Hoch aus den Reichspräsidenten. Der hiesige Männergefangverein hielt dieser Tage gleichfalls seine Hauptversamm­lung ab. Aus dem Bericht des Vorsitzenden Karl Möller war eine sehr erfreuliche Önt-

©rünberg. 8. März. Der hiesige Krie­ge r d e r e i n hielt dieser Tage feine diesjährige Hauptversammlung unter Der Leitung bei Vorsitzenden, OberreaUchul ireflor» Angel- berget ab Rach dem Jahresbericht de» Dor- Hnenbcn und der Rechnungtablage des Vereins- rechncrs. die einen günstigen Stand der Verein»- kassr zeigte, wurde beschlossen, an dem großen Ä a Dollerißentafl in Gießen Anfang Mai teilzunehmen und ebenso die für den Sommer ge­plante R b e i n f a b r t mitzumachen. Hierauf hielt Dr. Buß einen sehr interessanten Vortrag

glieder Ihre Geschäftsanteile voll einznzahl«^ weil dadurch bte Aaste mehr Kredit bei Danken hat und außerdem werden die Geschäftsanteil« höher verzinst als die ßparetnlagcn. Die Zinsen regen heb erfreulicherweise auch auf einer ab* ste enden Vm»e. Sie betrugen im obgdaufenee 3obrt im Soll II Prvz.. für Sparguthaben 8 ?rov 3m lausenden 3apre können sie voraus- sichtlich auf 10 bl» S Droz bzto. 7 bis 6 Droz, ermäßigt werden. Gleichzeitig veranstaltete die Leitung der Genossenschaft eine inlerestanle Aus­stellung. Recht übersichtlich konnte man sämt­lich ?hj;ietant!el wie Kleie, vtuttennebl. Oel- kucyen ufto begniachten, sowie sämtliche neu- zei'-iiipen Dungemitiei. Weiter wurde die Lual- gutreinigungsaniage .Petins" eingehend erläu­tert Sin gemütliches Beisammensein, bei dem noch manche Frage erörtert wurde, schloß sich an die anrcgenoe Vetiammlung

1. Hraaerfchmend. K. März. Vie Ge­meinde Brauerfchwend hat die Fischerei ihrer lämtlichen (ßemaller ic«t »um ersten Male ver­pacht e l. Der Pachter. Bäckermeister Bilchof

Bon der Schleuse her brausten die Wasser in die Tiefe. Bei Tag vernahm man den Hall nur schwach. Die Stille der Nacht aber trug ibn stundenweit. Die Gräser der Daldwiese nickten bedächtig im leisen 'f?uch des Windes, der vom Flusse herausströmte. Tine Glockenblume schaukelte traumoerloren und iveckt.- eine Hummel, die in ihrem Kelche schlief. Die taumelte, brummte ungehalten und rekelte sich wieder zurechtSo zur Unzeit zu läuten I" t)ie Glockenblume hielt erschrocken stille und wippte nur fnehr ganz sachte zum Rittersporn hinüber.Tute Rächt!" Aber der stand ganz steif und hatte die .klappe seines Helmes geschlossen. Da schlief auch die Glockenblume wieder ein. Am Waldrand standen Wacholder! Riesengroß. Die schwarzen Perlen tropf­ten lautlos in Ueberreise zu Boden und streiften im Fallen die lichiarünen, leingeripoien Farne.

Eine Rehgeitz fiepte klagend im Jungholz! Den Bergrücken herab jagte ein Dock. Brechendes Geäst! Steineroller.' Dann wieder tiefe, tiefste Stille.

(Segen zehn Uhr kam die Straße von Eisenbach herab ein fester, gleichmäßig ausholender Männer- schritt. Baron Merken war auf dem Jjeimtoea be- snfren. Rach kurzem Besinnen stieg er über den Graben und vog in die Tannen ein, um unten im 'flufse ein Bad zu nehmen. Es war nicht das erste- mal. Abqehäriei wie er war, brachte ee ihm jedes mal dte gewünschte Erfrischung.

In weniger als drei Minuten hatte er die Kleider abgejtreift. Dann ein Aufklatschen im Wasser. Die ©eüen, welche seinen Körper umspülten, waren eisig kalt. Drüben im Böhmischen mochte wohl ein Ge- Witter niedergegangen sein. Für gewöhnlich pflegte der Fluß keine so niedere Temperatur zu haben. 'Jcad, einigen Minuten stand Merken wieder am Ujer, rieb sich mit beiden Handflächen den Körper warm und schlüpfte dann wieder in seine Kleider.

Es fröstelte ihn. Wie Lis rann es chm über den Rucken. Wer hieb ihn gegen die Stirne? Nun drückte ihm ein anderer von rückwärts die Brust zusammen. Ein gurgelnder Laut, ein Lallen: E .. li.. fa...

(Fortsetzung folgt.)

Du? Nu, du willst ja nur so, was er will, sagst au allem ja und amen. Ehe du ein Nein heraus' bringst, fällt eher der Arber ein. Das wird noai dein Unglück jein, dieses Iafagen. Ich sih's kommen. Ich hab' dich gewarnt. Denk' an mich!"

Elisabeth war ganz wirr im Kop-.

' vielleicht wird » gar nicht so schlimm, Hanna!' schlimm? Na, das sollst du dir ja auch nach erhoffen. Er ist so übel nicht, dein Doktor. Es gib? andere, die noch größere Mucken haben. Geb ichla fen jetzt! Und vergiß nicht, dein Brautkleid in den schrank zu hängen."

Dann war Hanna allein.

Elisadech trat noch in den Park. Sie war ganz benommen von dem allen, was ihr die gute Alte ge­tagt hatte. In ihrem Zimmer zu bleiben, war ihr jept unmöglich. Im Freien atmete e, sich leichter Diellcicht kam auch der Vater bald zurück. Er hatte Reichmann angeboien, ihn bi» zum Schleusentzau'V zu begleiten. Spätestens um zehn Ubr wollte er zurück sein.

Die Nacht war wonnevoll. Eine jener Iuni- nädjte, wie sie nur der Hochwald kennt. Lau und we'ch und doch voll köstticher Frische. Zwischen den -armen rann das Mondsilber wie Lametta und scherte in tausend Perlen, die der Abendtau auf vorn und Blüten gestreut hatte, lieber die weiße, von tehern Riefel reingefegte Straße fielen die tief-

ihr die Mißen zurecht, .arme Hanna, sie würde die ganze Nacht fein Auge mehr zutun/

Nun wird dein Traum bald in Erfüllung gehen!" jagte sie müiierlich besorgt und strich über die Hände ihres Schützlings

Er ist es schon!"

Wie? Elisabeth?"

,La, fjanna!

Um Goiee willen!" schrie die»« aus und machte eine Bewegung, sich oufzurichien.

..Sieg dich nicht auf, Hanna!" beruhigte sie das Mädchen. Es fühlte Schweiß auf der Stirne. Hanna durfte nie und nimmer von der Sache wissen. Und dann hatte sie schon einen Ausweg gesunden

..Baler hot Ludwigotal verkauft!" flfiftertc sie ihr in» Ohr.

Die Alle war sichtlich enttäuscht.

Das hab' ich gestern schon gewußt. Der gnädige Herr hat mir** gesagt. Mir und dem Friedrich auch."

emsegen will Der Pachtprei» pro Jahr beträgt 8n Mark.

V Grebenau. H. Marz. Dieser läge brachte der Guisesitzer f). Junker seinen jamltichen Grundbesitz, Dir etwn 320 Morgen Ackerland und Wiesen um laßt, bfssntiich zur Verpachtung. Die erzielten Pachtpreise schwankten je nach Lage und Bodenqualitat zwisckxn 10 Mk. und 40 Mf. für den Morgen. Hierzu koinmen noch die Steuer­lasten mit etwa 4 Ml für den Morgen. Die erzielte Durchschnutspacht beträgt etwa 25 Mk. pro Morgen. Sonntagabend veranstaltete der V e r e t n für das Deutschtum im Ausland (V. D. ti.) in der hiesigen Turnhalle einen recht gut besuchten Lichtbild Werdeabend. Her, Wieland (Hersjeld) führte in Wort und Bild die Lage und die ftultur der eiebenbürgener Deutschen vor. Da Anschauungen und Bilder auf einer mehrwöchigen Stubienreiien durch den Vortragenden erworben sind, wirkten sie um so überzeugender. Der Gr langocreinEintracht" und die Gesangsrieae dec. Turnvereins trugen durch Licderoorträgc uiqentiid) .zum Belingen des Abend» bei. Da hier bereit» 40 Mitglieder für den V. D. A. geworben werden konnten, dürfte es demnächst zur Gründung einer eigenen Ortsgruppe kommen

Starkenburg.

* Da r m st a d t, 8. März. Am Sonntag sollte hier ein Gesangswelt streit stattfinden. zu dem das Männerquartett .Loreley' eingeladen hatte. Gs waren zahlreiche Vereine mit mehreren Tausend Mitgliedern erschienen. Kurz nach Be­ginn der Veranstaltung erlitt der erste Vor­sitzende des feftgebenben Vereins, Martin Sa- äfer, einen tödlichen Schlaganfall, worauf die Versammlung al» Zeichen der Trauer sofort geschlossen wurde.

Rheinhessen.

WSR. Worms. 8.März. Der 43 Jahre alle Fuhrmann Rudolph Dirigo von hier, ein dem Trünke start ergebener Mann, kam in der vergangenen Rächt im betrunkenen Zustande nach HauS und geriet mit feiner Frau in Streit. Die .Stau flüchtete sich vor den Belästigungen ihres Manmv. der sich In die Küche begab und sich dort auf das Chaiselongue legte. Als man eine Stunde später, durch Gasgeruch auf­merksam gemacht, nachsah, fand man Dirigo tot auf dem Chaiselongue liegend vor. ®r muß in seiner Trunkenheit gegen den Gasherd gerannt sein und dabei den Leitungsschlauch ab- gerissen haben, so daß ungehindert das Gas ausftrömen konnte.

d Rieder-Mockstadt. 8. März Am -Sonmag land hier im Schöhllchen Saale eine stark besuchte Protei. Versammlung statt Ter <Sinberufet balle die 0r.»b arger der vier Marigemeinden über- und Rieder-Mockito.n. Staber und Heegheim einflt laben um einen Be(d)luß derbeIzui.ihren, einen Teil de» f I ü H i gen Geldes der Matktalse an die Ort»- bürget zu n;«eilen Die Ort »bürget von Staden waren gegen diesen Antrag, öle verlangten zur Mayrung ihrer Rechte zuerst Vor­lage und Ginlichinabme in die brtrrftenden Ur- tunden. und hielten fest daran daß chnen ein 1iertel de» Molde» gehöre Ls wurde ihnen (iitgcgengeßalten daß <» sich doch nicht um die 4t.luna de» Mald.v Hannes? und daß sic auch nicht em Vierte! beanspruchen fnnnten. Denn nur die Ortebürger der v.er Gemeinden nidM tie Gemcinden selbst erhalten c!ne urkundlich letz, gefetv. )}lx- j. Holz Hat t'cr Dald ar.-'f.c ><:>. Vorräte, barm kann bet Marlvorftanb noch <inc besondere Zuteilung festfchen D.efem Beichluß haben voriges und auch bitte» Jahr die Ver­tret r von Staden und Heegheim zugestimmt und damit hoben sie auch den Grundsatz die Nutzung des V>aldes gehört sämtlichen Ortßjütgem. an­erkannt Die Versatnmlung g;ng lchlicstlich aus­einander ohne daß es zu einem Belchfusfe kam V>i? wir von lusländtzer Sette hörten, kann danibir auch keine Urabstimmung flau- finden, sondern tz erfür ist ganz allein der Mail- vorstand zuständig

Mrcie Alöscld

c*. Alsfeld. 8. März. Die diesige L a II d - wirtfchastliche Vinterfchulc feer! am 21. März das Fest ihres SOjäbrigen Be­stehens, verbunden mit der diesjährigen Schluß- prüftmg. Am Vormittag findet eine öffentliche Feier statt, der Rachmitlag ist dem geselligen Bei- fammenseiii gewidmet. Das Alsfelder Iugend- orchester und ein Schülersängerchvr werden die Feier verschönen.

' Homberg a. d. 0hm. 8. März. Am Sonn - tag veranstaltete der OrtdgctocrbePcrcin Homberg und Umgebung im .. Frankfurter Hol" einen Ltchtbilbervortrag Lehrer 3 tn - m e l sprach über die Themen-Das Hoichtoerk im Mittelalter" und »Mit Z. R. iil nach Amerika". Mit Dankestoorlen und der Hoffnung auf öftere Wiederholung solcher Tcrunftalhinqcn schloß Schlossermeisler Stumpf als Vorsitzender die Versammlung

sör Nieder-Gemünden, b. März. Am SomStagabcnd bercüefen der Gesangverein ..Eintracht und der Kriegervcrein eine gemeinsame Familienfeier Der Gesang­verein brachte dabei eine Anzahl Lhöre und Volislieder tvefflich zu Gehör. 3in weiteren Verlaufe deS Abends wurden noch Rezitationen hei'cren Inhalts und andere gesellige Ünterhal- tungen geboten. Die Veranstaltung befriedigte die Teilnehmer in vollem Maße

L Over-Ohmen, 8. Marz. Am Sonntag hielt die hiesige Landwirtschaftiiche Kre­dit- und Vezugsgenossenschaft ihre ordentliche Generalversammlung ab. Der Dor- sitzende be» AussichlsrateS. W. ßlebr, eröff­nete die Versammlung. Der Direktor, Ä. Otter­bein. erstattete den Rechenschaftsbericht und berichtete über das Warengeschäft. Der Mit­gliederbestand betrug Ende 1925: 125. Ende 192«: 118 Mitglieder. Im abgelaufenen Gefchäftsjahve wurden 8800 Zentner Waren bezogen, in der Hauptsache Futterartikel, Düngemittel und Saat­gut. Der Gesamtumsatz im Warengeschäft betrug im abgelaufenen Jahre 250 000 Mart. Der Rech­ner, Fr. Schott, erstattete den Bericht über da» Geldgeschäft. Die Aktiva beträgt 49 648 Mk. die Passiva 48 563,66 Mk., der Reingewinn 1084,34 Mark. Dieser wird zur Hälfte dem Reservefonds nneben und zur Hälfte den Mitgliedern lidende überwiesen. Recht erfreulich hat im abgelaufenen Jahre die Spartätigkeit zugcnommen. Die Spareinlagen haben sich gegen das Vorfahr verdoppelt und betragen jetzt 16 000 Marl Besonders zu erwähnen ist das Klein- fparwesen. Durch den Verkauf von Spar­marken werben wöchentlich etwa 100 Mark ein- gelegt: in der Schulfparlafse find über 1000 Ml. gespart. Reu eingeführt wurden Scheck- und LeberweisungSverkehr. sowie dir Einziehung von der Kasse übergebenen Forderungen. Die Kredit- grenze kann infolge der anhaltenden Besserung auf dem Geldmärkte von 1030 Marl auf 2000 UH. erhöht werden. Der Rechner ermahnte die Mit­

..Regen Sic sich nicht unnütz auf. Baroncstc!", mahnte «r liebevollEs hatte noch schlimmer »ein können!"

Sie streckte ihm wortlos die Hand entgegen. Er nob sie zu sich herauf und führte fie an die Lippen. 0m leiben Moment betrat Reichmann das Zimmer, bin rajcher Blick flog zu den beiden. Aber er sprach rein Won. trat nur zu Hanna ans Bett und erfum !"che 'ich nach ihrem Befinden.

Wie gshfs Ihnen, Herr Doktor?" ft-ug sie ju- Schon besser?"

Sic ließ ibn babei nicht aus den Augen.

, Ich verspüre nichts mehr." jagte er ruhig.Es iil mir wieder vollkommen wohl "

Als belbc Aerzte das Zimmer oerlasten hatten, atmete 3)anno auf.Alle Heiligen! Zwei Aerzte! Dieser Hilbeitt ist ein guter Mensch einer von den funi raren, Eli>obelh'. Wenn es einmal was ift...

Wie meinst du denn bat!* unterbrach sie das junge Mädchen forschend.

..Ich meine nur! Zu Dem gehst du, wenn einmal etwas ist."

Elisabeths Augen »Uinzten fiebernd. Sie ahnte, nem. sic wußte, was Johanna in Gedanken erwog.

,,E» wird nichts fein, Hanna'" erwiderte sie ruhig.

Gott geb's!"

lieber dem alten Herrenhaus in Ludwigsial laftete «ine unheimliche Stille. Reichmann mar gegen cinßalb zehn Uhr nach Eijenbach zurück­gegangen. Er wollte morgen auch die letzte Sput einet Vergiftung liberwunden baven. Hilbeni mar 'chon früher weggefahren. Friedrichs Schwester ban tierte geräuschlos in der Küche. Es gab noch so manches zu tun. Hanna lag in großen Schmerzen. 21bcr so oft Elisabeth den Kopi zur Tür hereinsteckie, wehrte sie^,.Geh doch, mein Kindchen, es jehft mir jo nichts, «chau. daß du ,zu Bett kommst, und wasch deine Augen noch mit kaltem Dosier, daß man nicht merkt, wie du gemeint hast, man könnt' denken, du feiest keine glückliche Braut!"

.Denn du wüßtest', dachte Elisabeth und richtete

Unter -Dibdersheim 8. März. Der hiesige RadfahrervereinWan­derlust" veranstaltete am Sonntag im Saale des .Deutschen Hauses" seinen diesjährigen Unterh-altungsabend. Reden einigen lustigen Theaterstücken wurden noch musikalische Vorträge bargeboten, die reichen Beifall sanden.

Märtyrer der Liebe.

Roman von I. Schneide'-Förstl.

Wickelung des Dereins im obgekausenen Jahre zu erlernen. Einen ounsttgen Stand weist d? Ver- elnskasfe aus. Bei der Dorstant^wahl wurde der Vorsitzende Karl Moller einstimmig tolebcrge- wühlt. al» zweiter Dorliyender wurde Richard 3 b del berufen, die übrigen Vorstandsmitglieder verblieben in ihren Aemtern. Der Verein steht unter bet künstlerischen Leitung von Lehrer Gengnagel.

* Bettenhausen, 8 März Der hiesige Turnverein .Gut Heil" beteiligte sich unter Veitung b<* 1. Turntoarles Robert Bangel an dem dieSjährlaen BezirkS-GerSte-Wetturnen m Freienfeen und konnte dort erfolgreich ab* schneiden Turner Ernst Block wurde 10. Sieger in der aktiven Turn stufe, Willi Steul 3. Sie­ger in der Oberstufe, Adalbert Roth 9. Sieger 'n der Unterstufe und Otto Müller 6. Sieger unter den Schülern.

C Stet nheim b. Hunaen, 8. März. Am Sonntag hielt der hiesige Krlegerverein leinen diesjährigen Famlltenobend ab. Im Mit­telpunkt der Veranstaltung stand ein Licht­bildervortrag von Pfarrer Dr. H e h - mann von Rodheim a. d. Horloff, der mit 70 Lichtbildern die zahlreich Erschienenen auf die Kriegsschauplätze führt«. Der Reinertrag des Abends kommt der Ilnterstützungskaffe be» Ver­eins zugute.

Mrcie Friedberg

sj. Friedberg, v. März. Bon der Fried berg er F 1 i e g e r g ru p p e , die sich zur Zeit aus dem Hohcrodskopj befindet, lief der erste Flugberichl ein. Die Flüge gingen bis jetzt glatt von- ftatten, teilweise trotz heftigen Sturmes. Das Ge­lände ist sehr gut, nur dar Unterbringen der Maschine verursacht Schwierigkeiten.

L_ Dorheim, 8. März. Am Sonntag fand hier «Ine Sitzung des Wetterauer Sänger b u n b e 6 statt, die sich mit dem 80jährigen Jubiläum u<» hiefioen Gesangvereins Germania befaßte. Dieses toll am 17. Juli ge feiert unb damit ein Wertungssingen des Bundes vereinigt werden. Den Nachmittag' füllen ein Fest-

-Gute Nacbi auch, mein Kindchen! Und häng' dem Brautkleid so, daß der Mond nicht draus- ichcini. Das bringt viel Tränen In ter Ehe, sagt man! Ich glaub nicht an all den Schnickschnack, aber bu hältst was von all dem Zeug, dos ba im Volke fputen geht. Und laß deine Kerze morgen nicht ab­tropfen, sonst bleibst du kinderlos."

CElijobeth brückte lächelnd ihren Kopi aegen Konnas scheitel

Liebe, gute Hanna!"

- AH. Äon. kleine Liese, so viel gab's noch zu lagen, was du eigentlich wissen müßtest. Aber es ist io schwer zum fx raubringen, und Ich denke es wird auch so nichts fehlen. Heiraten ist wie da, -terden, da» brennt jedem allein auf die Dingel. Kann keins mehr was dawidertun, wenn es einmal geschehen ist."

.Hättest du Angst?" forscht« Llnabeth mir fra- g?nb geweiteten Äugen.

..Lngsi?"

Ich meine, wenn du morgen einem Manne an- aetraut würdest.'" erklärte Elisabeth und ließ ihre Augen nicht von Hanna.

zug. der fithah auf dem Markwlatz mit Fahnm- tottß« und anschließend Konzerrsingen in den beiden cölcn, an dem auch dir Äaslvevem« tetlurbmen. Dem Ernste der Zei: Rechnung tragend, wirb van einem Lolkssesle Abstand genommen.

L M e l da q». d. Murz Am S. mtoa pre­dig THift:?C<$ Imming von ber Dasier

.rnsgelelltchasi im gut Lduchtr.i Haupt» gvf. skicn''«m Abendgotteed.enfie sprach er übet feine örlebn;«« von Vendl In Rord-Toav.

Sonntagnachmiltag fand die Gcnera^verfammlung des Armen- und K r a n k e n p s l e g c v e r- ein» statt. Jahres- und Kassenbericht erfia.iete Pfarrer R a u m a n tu Der Kaffenbertcht schloß in Einnahme und Ausgabe mit rund 1000 Mk ah. Die Vergütung für die Schwester wurde von 50 Mk. auf 75 Mk.. und btt Beitrag vor. 80 Pfennig auf 1 Mk. für den Monat erhöht

Ga mbach, 8. März. Am Samstagabend hielt ber®efangt>er«in .Harmonik feine b!e»i<ihtigc Generalversammlung ab. dic aut besucht war Den Jahresbericht erstattet.- der erfte Vorsitzende Friedrich Rück. Daraus ^r zu entnehmen, baß der Verein heute einer- Miiglieberstand von über 200 hat. Die finanzielle Lage des Vereins ist ebenfalls gut Das aaßr konnte mit einem Leberschuß abgcschloliea werten. Die Dorstandstoahl ergab Sie einmütige Wilder- toabl des seitherigen Vorstandes. 3m Lauf des Mürz soll noch eine Abendveranstaltung statt- finden, im Mai will der Verein ein Kortzert ver­anstalten.

ftrcie Vüdingeu.

nd. RIdda . 8. Mürz. Am Sonntagabend fanden in der hie igen Kirche zwei sehr gut be­suchte Vorträge von Vertretern des Deutschen Bundes zur evangelifch-christllchen Erziehung in Hous und Schule statt. Der erste Redner. E-isenbahnseirctär Müller auS Gießen, sprach in volkstümlich eindrucksvoller Meise über die Pflichten der Ellern, insbesondere der Mütter, für öle christliche Erziehung her Kinder und den Segc.t des christlichen Hauses. Alsdann schilderte vtaatsantoalt KnauS aus Gießen in packender, klarer Weise Zweck und Ziele des Bundes für Haus unb Schule, der nicht bloß die evangel.-christi. KtndererziLhung. sondern auch di« Pflege unb Erhaltung der BaterlandS- liebe fördern wolle. Angehend zeigte er die Mitwirkung des Elternhauses zur Erreichung der edlen Ziele. Raturlich stelle der Bund, der über 1 *!t Millionen Mitglieder in Deutschland zählt

in Gießen bereit» über 1000 auch Forde­rungen bezüglich der religiösen Erziehung und Unterweisung in der Schule, und die» gerade jetzt weil in Kürze das schon acht Jahre unter­wegs befindliche, aber noch nicht zum Ziele ge­langte Re'.chsschulgefeh im Reichstag behandelt und verabschiedet werden soll, wodurch solge- Ichtoere Beschlüsse in Schulsragen sestgelegt wer­den. Daher gelte es für alle Freunde christlicher Erziehung, auf der Hut zu sein, damit der reli­giöse Eharaltcr der Schulen, der höheren und der Volksschulen, gewahrt werde. So gut wie jeder Schulmann erläuterte bet Vortragende in leicht- faßliLen Worten die drei Arten der Schulen, die die Reichsverfassung zuläßt. Die religions­lose oder weltliche Schule, in der keine Religion gelehrt werden soll, lehnte er energisch ab und vertrat die Beicnntnlsschule. Auch die in Hessen bereits seit 1874 bestehende nicht reine Bekennt­nisschule, sondern die konsesslonell-gemischte oder Simuktanschule erkannte der Redner an. weit In

ihr der Religionsunterricht für die einzelnen Bekenntnisse gesondert erteilt wird und deren Berechtigung sich in Öen letzten 50 Jahren währt hat. Mit einer ernsten Mahnung an Anwesenden, ihr Gewissen zu schärfen und ernstlich zu fragen, ob sie nicht dem Bunde Hau- und Schule beitretcn wollten, schloß der eindrucksvolle Vortrag. Die Paulen wurden durch Gesänge der evang. Mädchenvereinigung Ridda ansgcsulit