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Straßensperrungen

mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil-Club E. D., Gießen.

Welche Strecke wird gesperrt?

In welchem Straßenzug liegt die Strecke?

Für welche Fahrz. erfolgt die Sperrung?

Voraussicht­liche Dauer der Sperre

Umleitung

Ortsdurchfahrt Hungen

km 3,0-5,2

km 29,0-30,6 (zwischen Ransbach-Hilgert)

Niedermörlen - Bad- Nauheim

(Biefeen- Büdingen- Alsfeld

Dillenburg - Wetzlar

Hachenburg- Koblenz

Gießen - Frankfurt

Wagen- und Automobil­verkehr

1,

ff ff

7.-14. Juli

bis auf weiteres bis auf weiteres

bis Ende Juli

Trais-Horloff-

Steinheim - Rodheim

Hundsdorf-Hilgert

nach und von Ufingen- Ziegenberg - Bad-Nau­heim über ßiegenberg- Öbermörlen Hof Hasfel- heck

Daß im Zusammenhang mit der allgemeinen An­spannung des deutschen Kapitalmarktes auch hier die Lage nicht sehr erfreulich und vielverspre­chend aussieht, ist kein Geheimnis. Aach der geradezu stürmischen Entwicklung des Pfandbrief­umsatzes im vergangenen Jahr, in dem der Pfandbriefumlauf sämtlicher deutschen Boden- lreditinstitute von 1,26 auf 2,64 Milliarden Mark stieg, hatte man große Hoffnungen auf den wei- tereH Ausbau dieses Spezialmarktes für den Kaprtglvqrkehr des deutschen Grundbesitzes ge­setzt. Die außerordentliche Zunahme der Pfand- briefemissivn im Zähre 1926 um 1,3 Milliarden Mark, die im Vergleich zu dem jährlichen Vor- lriegsabsatz an Pfandbriefen von durchschnittlich etwa einer halben Milliarde Mark als Rekord- umsah bezeichnet werden kann, beruhte auf dem starten Andrang der liquiden Gelder öffentlicher Stellen, sowie der Versicherungsanstalten und Sparkassen am Pfandbriefmarkt, ferner auf dem Anlagebedürfnis des deutschen Publikums und nicht zuletzt auf den Käufen des Auslandes. Zm Gegensatz zu dieser rapiden Aufwärtsbewegung des Pfandbriefumlaufes bis zum Beginn dieses Jah­res steht die jetzige vollständige Stagnation. Eine allmähliche Besserung dieser Situation ist vielleicht vvn dem in nächster Zeit zu erwarten­den Wiedereinsetzen des Anleihezustromes aus dem Auslände 511 erhoffen wie verlautet, lie­gen schon heute eine Reche von Hypotheken-An­trägen deutscher Hypothekenbanken bei ameri­kanischen Banken vor indessen wäre es ver­fehlt, von diesem immerhin doch recht begrenzten Betrag an Auslandskrediten eine baldige grundlegende Aenderung der Verhältnisse am deutschen Pfandbrief- und Hhpothekenmarkt zu erwarten.

Der deutsche Kapitalmarkt bedarf noch auf lange Zeit hinaus einer außerordentlich scho­nenden Behandlung. Dies sollten alle die Stel­len, die wie das Reichsfinanzministerium und die Reichsbank einen maßgebenden Einfluß auf die weiteste Gestaltung der Dinge, fei es durch steuer- oder diskontpolitische Maßnahmen auszuüben ver­mögen, Wohl bedenken. Aber auch die einzelnen Kreditnehmer tun aut daran, allzu weitgehende Ansprüche im Hinblick auf die allgemeine und besondere Lage Deutschlands, die eine zu starke Kapitalverschuldung an das Ausland von selbst verbietet, zurückzuschrauben. Die noch immer klaffrnde Lücke in der deutschen Kapitalversor­gung wird auf die Dauer nur von innen heraus geschlossen werden können.

*

*DieGasfernversorgungin W e st- falen. Wie dieDeutsche Bergwerkszeitung" aus Dortmund meldet, ist in Westfalen von der Provinzialverwaltung, den Elektrizitätswerken Westfalens und verschiedenen Landkreisen eine Gasverwertungs A°G. gegründet worden, die einen Gasbezugsvertrag mit der A. G. für Kohle­verwertung abschliehen wird mit der Maßgabe, daß die A. G. für Kohleverwertung innerhalb des von der neugegründeten Gesellschaft zu beliefern­den Gebietes andere Gasabnehmer nicht beliefern wird.

* Auslandaufträge. Zwischen den Wer­ken Deutsche Maschinenfabrik in Duisburg, Gute Hoffnungshütte - Oberhausen, Haniel u. Lueg- Düsseldvrf, Firma Krupp in Essen, sowie den Sremens-Schuckert-Werke-Berlin und der Tür­kei, Rumänien und Brasilien schweben zur Zeit Verhandlungen über bedeutende Auslandauf- träge, bei denen es sich vor allem um Werk- auftväae handelt. Die Aussichten für ein Zu­standekommen der Abschlüsse sind gut, wenn auch darüber noch einige Zeit vergehen dürfte.

* Deutsches Kalishndikat. Der Ab­satz des Deutschen Kalishndikats im Juni betrug 829 488 Doppelzentner Reinkali gegen 828 389 Doppelzentner Rainkali im gleichen Monat des Vorjahres. Der Gefamtabsah in den beiden ersten Monaten (Mai und Juni) des laufenden Dünge­jahres beträgt 1 259 969 Doppelzentner Reinkali gegen 1246 469 Doppelzentner Reinkali in den ersten beiden Monaten des Düngejahres 1926/27. Der Absatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Kalenderjahres beträgt 7 149595 Dop­pelzentner Reinkali gegen 6 014 248 Doppelzent­ner Reinkali in den ersten sechs Monaten des Kalenderjahres 1926.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 7. Suli. Tendenz still. Die Börse verkehrte auch heute wieder in sehr stiller und lustloser Haltung, obwohl einige anregende Momente Vorlagen. So wird die Reichsbahn ihr altes Beschäftigungsprogramm wieder aufnehmen, das der Industrie Aufträge für insgesamt 120 Millionen Mark sichern wird. Diese Tatsache wurde viel besprochen, blieb jedoch ohne ersichtlichen Einfluß auf die Tendenz. Die sommerliche Ferienstimmung verhindert eben jedes lebhafte Geschäft. Rur Rhein st ahl wurden

etwas lebhafter umgeseht bei einer Kurssteige­rung Vvn 2 Proz. 3m allgemeinen war die Tendenz wenig verändert. Die Kursbesserungen oder Abschwächungen gingen über 1 Proz. nicht hinaus. K a l i w e r t e lagen trotz des günstigen Absatzes im 3uni unverändert. Auch auf dem heimischen Anleihemarkt kann von einem Geschäft keine Rede sein. 3m späteren Verlaufe der Börse konnten sich die zu erwarten­den Reichsbahnaufträge etwas auswirken, so daß sich etwas Geschäft, besonders in Mannesmann, Rheinstahl und Zellstoffwerten, entwickelte, wenn auch in kleinem Ausmaße. Die Entspannung am Geldmärkte hat zwar weitere Fort­schritte gemacht, doch ist der Mediotermin bereits in bedrohliche Rähe gerückt.

Berliner Börse.

Berlin, 7. 3uli. Trotz des großen Arbeits- beschaffungsprogrmnnis der Reichsbähn, trotz der neuen Auslandanleihen, die von verschiedener Seite (Rentenbank. Stahlverein, Deutsche Hypo­thekenbank) in Aussicht genommen und zum Teil schon die Zustimmung der Beratungsstelle (Deutsche Rentenbank) erhalten haben, trotz Ver­längerung des Saarabkommens und trotz weite­ren Rückganges der Arbeitslosenziffern hat sich das Bild der Börse, was Geschäftsunlust betrifft, nicht geändert. Abgesehen von den wenigen gestrigen Favoriten (Glanzstoff, Wald­hof, Daimler) kamen Umsätze heute kaum zu­stande. Da die Geldsähe sich nicht in dem er­warteten Ausmaße ermäßigt haben und im Hinblick auf den morgigen ersten Schiebungstag eher schon wieder anziehende Tendenz zeigen, scheint auch das Publikum etwas mürber zu werden. Die Kursgestaltung ist unein­heitlich, zumeist jedoch etwas schwächer. Heimische Anleihen nachgebend, fremde Renten ohne Geschäft. Am Geldmarkt stellte sich Tagesgeld auf 7 bis 8,50 Prozent, Monatsgeld auf 8 bis 9 Prozent. Der weitere Börsenverlauf blieb ruhig. Die Spekulation be­schränkte ihr 3nteresse auf Rheinstahl, ohne daß verständliche Gründe für diese Spezial­bewegung zu erkennen gewesen wären

Frankfurter i je.

Frankfurt a. M., 7. 3uli. Die allgemeine Lage ist unverändert. Das Geschäft liegt sehr ruhig. Weizenmehl ganz vernachlässigt. Roggen­mehl für prompte Lieferung gesucht, aber kaum Angebot vorhanden. Für spätere Termine per Oktober wird Weizenmehl mit 40 bis 40.50 Mk. angeboten. Roggenmehl, 65proz. Ausinahlung, Lieferung August/September, wird mit 33 Mk. offeriert. Futtermittel liegen infolge der zu er­wartenden günstigen Ernte vollständig still. Rur Futter- und Rachmehle gesucht. Es wurden no­tiert: Weizen (Wetterauer) 31.25 nom., Roggen (inländischer) 27.50 bis 28 nom., Hafer (inlän­discher) 26, Hafer (ausländischer) 23.50 bis 26, Mais (gelb) 18.75 bis 19, Weizenmehl (inlän­disches, Spezial 0) 40.75 bis 41.25, Roggenmehl 38.25 bis 38.50, Weizenkleie 12.75 bis 13, Roggen­kleie 14.50 bis 14.75. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter SchlachtviehrrrarkL.

Frankfurt a. M., 7. 3uli. Auftrieb: 762 Kälber, 209 Schafe, 415 Schweine. Es wurden be­zahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 74 bis 79, mittlere Mast- uni> Saugkälber 68 bis 73, geringe Kälber 60 bis 67. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel, Weidemast 50 bis 54, mittlere Mast­lämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 49. Schweine: Fettschweine über 300 Pfd. Lebendgewicht 59 bis 61, vollfleischige

Schweine von ca. 160 bis 300 Pfd. Lebend­gewicht 60 bis 62, fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfd. 59 bis 61. Marktverlauf: Bei ruhi­gem Geschäft in allen Viehgattungen ausverkauft.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 7. Juli. Die Marktlage blieb im gro­ßen und ganzen unverändert. Vom Auslande lagen kaum irgendwelche Anregungen vor, und hier be­harrt der Konsum in seiner Zurückhaltung. Für Westenroggen war die zweite Hand mit wiederum ermäßigten Preisforderungen am Markte, ohne Ware absetzen zu können. In sächsischem Neuweizen ist in den letzten Tagen für August- und September- abladung einiges gehandelt worden. In Neuroggen halten sich die Mühlen nach wie vor reserviert im Hinblick auf das schlechte Mehlgeschäft. Im Liefe­rungsgeschäft ergaben sich bei geringen Umsätzen nur unbedeutende Veränderungen. Das Mehlgc- schäft verharrt in Stagnation. Nachdem der Kon­sum seinen dringendsten Bedarf in Hafer gedeckt hat, werden heute die Forderungen der Provinz auch für gute Qualität und für prompte Verladung nicht bewilligt. Gerste blieb still. Es notierten (1000 Kilogramm): Roggen, märkischer, 258 bis 260 Mk.: Sommergerste 240 bis 273 (still); Hafer, mär­kischer, 251 bis 258; Mais (La Plata) 184 bis 186 (still); (100 Kilogramm): Weizenmehl 36 bis 38 (still); Roggenmehl 34 bis 36 (still): Weizenkleie 13,25 (matter); Roggenkleie 14,50 bis 15,60 (mat­ter); kleine Erbsen 28 bis 32; Futtererbsen 22 bis 23; Peluschken 21 bis 22,50; Ackerbohnen 22 bis 23; Wicken 22 bis 24,50; Lupinen, blau, 14,75 bis 15,75; Lupinen, gelb, 15,75 bis 17,75; Rapskuchen 15,40 bis 15,80; Leinkuchen 19,80 bis 20; Trockenschnitzel 12,50 bis 13,10; Kartoffelflocken 34 bis 34,60 Mk.

Große Strafkammer Gießen.

* Gießen, 28. 3uni und 4. 3uli. Eine Militärpersvn war vom Schöffengericht von der Anklage des Unternehmens der Verleitung zum Meineid freigesprochen worden. Auf Be­rufung der Staatsanwaltschaft fand heute eine längere Verhandlung statt, die jedoch mit der Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils endete. Der Staatsanwalt selbst führte aus, der Ange­klagte sei zwar der Tat nach wie vor verdächtig, die Beweise reichten jedoch zur Ueberführung nicht aus.

Zwei Landwirte aus dem Vogelsberg waren in 1. Instanz wegen gemeinsamen schweren Fvrst- widerstands Widerstand und tätlicher Angriff auf einen Forstbeamten mit der Folge der Körperverletzung zu der Minimalstrafe von je drei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Sie legten Berufung gegen dieses Urteil ein. Die Verhandlung hatte sachlich dasselbe Ergebnis wie vor dem Schöffengericht. Der Verteidiger bestritt aber, daß der Angegriffene auf den Forstschuh verpflichtet und überhaupt Beamter sei. Das Gericht vertagte die Verkündung der Entscheidung auf den 4. 3uli. 3n dem neuem Termin wurde die Berufung der Angeklagten kostenfällig zurückgewiesen und die Beamten­eigenschaft bejaht. -

Ein Kaufmann aus A. ist beschuldigt, in vier Fällen Frachtbriefe gefälscht und Sendun­gen, die er gar nicht effettuiert hatte, als ver­loren bei der Eisenbahn angemeldet und sich dadurch in drei Fällen Schadenersatz erschwindelt zu haben. Bei dem 4. Fall schöpfte die Dahn- Verwaltung Verdacht und übergab die Sache der Staatsanwaltschaft. Die Ermittelungen führ­ten zur Anklageerhebung. Das erweiterte Schöf­fengericht Gießen erkannte nach umfangreicher Beweisaufnahme auf ein 3ahr Gefäng­

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

nis. Auf Berufung des Angeklagten sanden am 28. Juni und 1. 3uli umfangreiche Verhand­lungen vor dem Berufungsgericht statt. Der Ver­teidiger gab zu, daß der Angeklagte stark be­lastet sei; der 3ndizienbeweis reiche aber zur Verurteilung nicht hin. Trotzdem sich der Staats­anwalt energisch für die Wiederverurteilung! einsehte, erkannte das Berufungsgericht auf Freisprechung mangels ausreichen­den Beweises.

GerichtssKAl.

* D a r m st a d t, 6. Juli. Das Bezirks- Schöffengericht verurteilte einen Beamten wegen Unterschlagungen im Amt in etwa 35 Fällen, wobei der Staat um ungefähr 17 000 Mark geschädigt wurde, zu zehn Monaten G e n g n i s und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren.

Bücherlich.

Essiggurke n". Von Emil Ludwig Luckelborst. 94 Seiten 8°. 1. bis 3. Tausend. Schlieften-Derlag, Berlin W 35. Preis brosch. 2.50 Mk.

Soeben erscheinen als neue Serie dir B. Z. -Autokarten die Blätter: Hamburg, Uelzen, Erfurt, Koburg, Plauen, Amberg. Rosen­heim, Augsburg. Kassel...lberg, München, Frankfurt. Mannheim und Stuttgart. 3m vorigen Jahre erschienen bereits folgende Blätter: Berlin- Rordost, Berlin-Rordwest, Berlin-Südost, Ber­lin-Südwest, Rostock, Stettin, Dresden und Leipzig. Die B. Z.-Karten zeigen durch übersichttiche, Nare Markierungen die besten Wege von Ort zu Ort und warnen durch besondere Zeichen vor Ge­fahren. Die Entfernungen kann man mit einem Blick ablesen. Auf der Rückseite bringen die D. Z.- Karten Durchfahrten durch Städte aus besonderen Plänen. Der Maßstab beträgt 1:250 000.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Lin rücksichtsloser Motorradfahrer.

Am Dienstagabend (5. Juli) verursachte ein Mo­torradfahrer vor dem Hause Goethestraße 33 bei dem Versuche, sein defekt gewordenes Rad zu repa­rieren, eine fünfmalige furchtbare Detonation, so daß die schlafenden Kinder der ganzen Umgegend erschreckt nuffuhren und lange Zeit nicht zu beruhi­gen waren. Gibt es gegen solche Menschen keine Abhilfe? , R.

Liebes Gaswerk!

Schon vor der Gewerbeausstellung hätte ich mich wegen deiner schlechten Gasflamme beschweren können. Ich tat es nicht, weil ich kein Nörgler sein wollte. Meine Bescheidenheit wurde auch mit Be­ginn der Ausstellung belohnt, wenigstens für einige Wochen. Wie prachtvoll war die Gasflamme, beson­ders um die Mittagszeit. War es da ein Wunder, wenn sich auch Männe über das stets pünktliche Mittagessen freute und mir einen Gasbackofen zu kaufen versprach? Gleich nach der Ausstellung sollte der Wunsch in Erfüllung gehen. Und jetzt kommt das traurige Ende für Dich, mein liebes Gaswerk. Kaum hatte die Gewerbenusstellung ihre Pforten geschlossen, als auch die Gasflamme wieder zu ihrem alten unscheinbaren Dasein zurückkehrre. Es ist wirklich keine Reklame für Dich, liebes Gaswerk, daß Du nur während einiger Werbe­wochen vorzügliches Gas lieferteft und nachher alte und neue Kunden im Stiche lässest. Wie gut war es doch, daß Männe noch keinen Gasbackofen kaufte, denn nun bekomme ich bestimmt eine elektrische Backhaube.

Eine Hausfrau, die nicht mit Dir zufrieden f ft.

Rundfunk-Programm

deS Frankfurter SenderS.

(Aus der .Radio-Umschau".)

Freitag, 8. 3uli.

16.30 bis 17.45 Uhr: Hausfrauen-Nachmittag. Programm u. cf.:Wie kann die Hausfrau in der Wohlfahrtspflege tätig fein", Vortrag von Hedwig Stiebe, Sozialbeamtin. 17.45 bis 18.05 Uhr: Die Lefestunde. 18.15 bis 18.45 Uhr:Die Schädlinge unserer Kulturpflanzen und deren Bekämpfung", Vortrag von Rudolf Vogt. 18.45 bis 19.15 Uhr: Schopenhauers Leben und Charakter", Vortrag von Pfarrer Clemens Taesler. 19.15 bis 19.45 Uhr: Italienischer Sprachunterricht. 20.15 bis 20.30 Uhr: Aufruf an die Rundfunkhörer" von Dr. Hans Flesch. 20.30 bis 22.15 Uhr: Heiterer Abend. An­schließend: Spätkonzert: Ioh. Seb. Bach.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 Prozent, Lombardzinsfuh 7 Prozent.__

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a M.

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Berlin. 7 Juli.

Geld

Brief

Französische 'Jietcn......

Holländische Noten......

Italienische Noten......

Norwegische Noten ......

Deutsch-Oeslerr.,5100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten ...... Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten.......

Devffemnartt Berlin

Telegraphische

16,57

168,62

23,07

108,88

59,38

2,57

112,71

81,16

71,55 12.47

73,27

Stanifttc Auszah

16,63

169,13

23,17

109,32

59,62

2,59

113.17

81,48

71.85

12,53

73.57

a. M. lung.

Schluß Kurs

-Uhr- Kurs

Schluß- Kurs

Anfang Kurs

Schluß» Kurs

1-Uhr- Kure

Schlich. Kurs

Anfang Kure

Schlud- Kurv

ar

Schiuh- Kur»

Anfang Kure

Datum:

S.7.

7. 7.

6. 7.

7. 7.

Datum:

6. 7.

7.7.

6. 7.

7. 7.

Datum:

6,7.

6-7.

5°/0 Dt. Reichsanleihe v. 1927 Dt. Anl. Ablös. Schuld mit Auslos -Rechten . .....

Desal. ohne Äuslos.-Rcchten 7°/0 Franks Hvp.-Bk. Go'.dpf. unkündbar ms 1932 ....

W/o Rheinische Hhp -Bank Liqu-Goldvi .......

A E- (S abfl Borlriegs-Ob- ligalionen, rückzahlbar 1932 4% Schwei;. Bundesb.-Anl. 4°/o Oestereichische Goldrte. . 4,20°/o Oesterreich. Silberrte. . ilo Oesterreich, einheitl. Rte. 4°/0 Ungarische Goldrte. . . . 4°/0 Ungarische StaatSr. v. 1910 4'/-,% dcsgl. von 1913 .... 4°/o Ungarische Kronenrte . . 4°/., Türj. Zollanlcihe v 1911 4»/0 Türk. Bagdadvahn-Anl.

Serie 1............

4°/0 desgl. Serie II......

4°/0 Rumänen convert. Rte. 4'/io/o Rumänen Goldanl. .

von 1913 ....... . .

Allg. Deutsche Eisenbahn .4V2 Hamburg-Amerika Paket. . 6 vamb--Sudan, Damvlsch .8 Hansa Dampfschiff.....6

Norddeutscher Lloyd .... 6 Ällg. Deutsche Crediianst.. 10 Banne r Bankverein . . . 10 Berliner Handelsyeiellsch. 12 Commerz- und Privat-Bk. 11 Darmst. u- Nanonalbauk. 12 Dcutiche Bank.......10

Diskonto-Gesellschaft Ant. 10 Dresdner Bank ...... 10 Mttlcldeutsche Credftbank . 9 Metallbant..........8

Reichsbant.........1*

1 S-. 1 1 11111,111=- <11,1151 18

co 00 2 ** * g

88

18,2

141

141,5

179

237

106

162,5

169

165,75

88

304 18,1

26,25

24

1,8

16,9

89

140,75

233

225.5

143 149,75 151,25

240

179,5

238 166,75 163.75 168,75

233

148,5

87,9

18,1

1

19,65

140.5

232,75

142

149,75

159

238

178,65

238 166.75 163.25

169

166,13

A. E G............7

Bergmann..........8

Elektr. Lieferungen . . . . lo

Licht und Kraft......10

Felten & Guilleaume .... 6

Ges. f. Elektr. Untern- . . 10

Hamb. Elektr. Werke ... 10

Rhein. Elektr........8

Schles. Elektr........10

Schultert........... 7

Siemens & Halske .... 16

Transradio. .........8

Lalnnevcr L Co- ...... .9

Buderus...........0

Deutsche Erdöl.......6

Essener Steinkohle.....8

Gelsenkirchener . . f. V, I. 4

Harvener...........8

Voesch Eisen .........5

Ilse Bergbau . .......8

Klöcknerwerke ....... .5

Köln-Reuessen ......51/»

Mannesmann . . .f. V, I 4

Mansieldcr..........7

Oberschles. Lisenb. Bedarf 0

Oberschlcs. Kolswerke ... 0

Phönix Bergbau. f- V, I 3

Rheinische Braunkohlen . 10

Nheinstahl..........0

Niebeck Montan.......6

Bereinigte Stahlw. f. Ve I 3

Dtavi Minen......1 sh

Kalt Aschersleben.....10

KaliMesteregeln......10

Kaliwerk Salzdetfurth . . 12

I- G- Farben-Jndustrte. 10

Dynamit Robe» ......0

Scheideanstall . .......8

RütgerSwerke........ 0

Metallgesellschäst.....10

183,75

186,75

196.5

140

279,5

179,25

121,25

159 25

176 20J

175

193.75

132,5

126.5

273

212,25

141,5

180

284,5

211

138

107,5

184,5

5 *2 - «»-öS - -

5> US <0 *1 WJO CO C£

NÄÄS I L I L I I I I I > I £ 1 1 1 1 1 £ 1 S'2 1 1 1 1 1 1 S 1

183.25

188,5

186

197 140,75

232.5

166.5

167 185,75 188,25

279

139,5

122,25 159,25

177.25

209.13 187,9

174,75 187,25 194.25

132.5

106

106,4

127,13

235

211,75

141,25

37,75

186

244

285,25

140

188.75

108,5

183,75

187

182.5

139.25

229

166,5

187 279,4 138.5

121,25

176 208,5 186.13

173.13

186

192 131,13 104,5

126,65 275,65

213,75

142

180

184

284,5

136

107

Phllivv Holzmann .... 12

Heidelberger Gement ... 8

Gement Karlstadt......8

Wahß & Freitag......lo

Schultheis Patzenhofer. . 15

Ostwerke..........12

Ber. Glanzstoff......15

Bembcrg..........8

Zellstoff Waldhof.....12

Zellstoff Aschaffenburg . . 10

Charlottenburger Wasser. 7

Dessauer Gas.......8

Daimler Motoren.....0

Demag..... 0

Adlerwerke Kleyer.....0

Ludw. Loewe ....... 1c

Rat- Automobil......6

Orenstcin & Koppel .... 4

Linke Hofmann.......

Leonhard Tietz....... 6

Bamaa-Meguin......0

Franks. Maschinen .... 0

Grtyner........ . 7

Heyligenstaedt ....... v

JunghanS ........ 6

Lechwerke ........ 8

Mainkraftwerke ...... 8

Mtag............ 10

Nekarsulmer ...... . 8

Peters Union ....... 8

Gebr. Roeder ....... 10

Boigt & Haeffner ..... 6

Sädd. Zucker ....... 0

Ban

201

170

313.75

206,75

133,5

1 126

131 143

123

133,75 143

knoten.

c2 x to

1 1 1 1 1 1 £ 1 1 1 13 1 1 1 1 1 £ 1 £ 1 11 1 1 1 aM 1

202,5

426

410 691,25 540.5 313.25 »4,25

157

206

134

104

128,4

277 130,75 135,75 69.75

170,75

47 74,25 121,75

126

143,5

122

132,5

Illi I 'ßI ! III KRL * 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 < 1

6. Juli.

7. Juli.

Amtliche Notierung

Geld 1 Brief

Amtliche Notierung Geld | Brief

Amst.-Rott- Buen.-AireS Brss.-Antw Ehristiania - Kopenhagen Stockholm . Helsingfors. Italien. . . London. . . Neuyork . . Paris.... Schweiz . . Spanien. . Japan . . . Rio de Jan. Wien in D-- Oest. abgest Prag .... Belgrad . . Budapest. . Bulgarien. Lissabon . . Danzig. . . Konstantin. Athen. . . Canada . . Uruguay. . Cairo . . .

168,93 1,790

58,625 109,04 112,69 112,89 10,612 22,93

20,472 4,2155

16,51 81,14

71,75 1,998

u.493

59,31 12,49

7,417 <3,44

3,052 20,88

81,62 2,183

6,664 4,208

4.136

20,99

169,27 1,794

58,745 109,26 112,91 113,11 10,632

23,97 20,512 4,2235

16,55 81.30 71,89 2,002 0,495

59,43 12,51

7,431

73,58 3,058 20,92 81,78 2,187 5,676 4,216 C144 21,03

168,91 1,790

58,625 108,94

112,70 112,85

10,614

23,07 20,467 4,2155 16,505

81,145

71,85 1,994 0,493

59.32 12,493

7,415

73,45

3,052 20,78 81,55

2,178

5,664 4,208

1,436 20,99

169,25

1,794 68,745

109,16 112,92

113,07

10,634

23,11 20,507

4,2235

16,545 81,305

71,91 1,998

0,495

59,44 12,513

7,429

73,59

3,058

20,82

81,71

2,182

5,676 4,216

4,144 21,03

Berlin. 6 Juli.

Geld

Brter

Amerikanische Noten.....

Belgische Noten....... Dänische Noten........ Englische Noten........

4,196 58,70

12,49 »,443

4,216

58,94

112,95

20,553