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trizUdtsVerke mit einer ©tromerieugung von mehr als 5000 Ailotoatt gibt es im ganzen 190 Dos größte Ärdfttt>erf. das zur Zeit in Deutschland im Betriebe ift, ift bas dem Aheinisch-Westläli- lchen Glektrizllätswerk A. G. gehörende Golden- berg-lDer! in Knapsack bei Köln, bekn Maschinen 302 COO Kilowatt leisten. Das Goldenberg-Werl wird aber die erste Stelle mit der Inbetriebnahme des Großkraftwerks AummelSburg der Berliner Elektrizitätswerke A G verlieren, das mit seiner Leistung noch endgültigem Ausbau es leistet

dann 500 000 b.? 600 000 Kilowatt nicht nur

dos größte Kraftwerk Deutschlands, sondern der Dell lein wird.

Der Anstrich des Eiffelturmes. Der für die Weltausstellung im Jahre 1889 erbaute Eiffelturm mußte seither verschiedentlich neu an* gestrichen werden, was immer sehr viel Geld kostete. Während des Baues wurde ein erster Anstrich aus Mennige und Leinöl sehr sorgfältig in drei Schichten auf alle Eifentelle ausgebracht Sine vierte Schicht siel, obwohl sie stärker al» die drei anderen au,getragen wurde, durchaus un- befriedigend au6. sie spaltete sich ab. und der Regen, der in die Spalten eindrang, lieh die unter dem Anstrich liegenden Delle verrosten. Schon im Jahre 1892 mußte do» Bauwerk voll­ständig neu angeftrichen werden. 3m 3ahre 1899 wurden zwei Lacksarbenonstriche au,getragen, die wohl wlderstaudssähiger waren, deren Glanz aber sehr bald nachließ. 1907 wählte man eine Farbe mit Eisensesguiorhdbasis. die befriedigend aus» hd und beim letzten Anstrich im Jahre 1925 wieder verwendet wurde Zum vollständigen Ncu- anstrich des Eiffelturms sind 30 000 Kilogramm Farbe erforderlich, die in 40 000 Arbeitsstunden mit großen Pinseln auf getragen werden

Landesverband Hessen des Sparerbundes.

Born Landesverband Hessen de» Sparerbundes und der DolkSrcchtS- Partei wird uns mitgeteilt, daß Ende März in Darmstadt eine aus allen Teilen Hessens gut be­suchte Landesvorftandssitzung des Spa­rerbundes und der Volksrechtspartei stattfand. Dem Sitzungsbericht entnehmen wir folgende be­deutsame Punkte

Ser Vorsitzende Gehennerat Best bemerkte bei Erstattung des Geschäftsberichts u. a.. die letzten Tage hatten den schlagendsten Beweis dafür erbracht, wie notwendig cs sei, daß alle Sparer und Gläubiger sich zu gemeinsamem Kampfe um die Wiederherstellung des Rechts bereinigen. Die Tagung der Bolksrechtspartei in Berlin am 20. Februar habe diese Einigung besiegelt Möge auch die jetzige Wiederaufrvllung der AuswertungSsroge im AeichStag nur einen bescheidenen Teilerfolg bringen, der Kampf werde sortgeführt, bis Deutschland wieder ein Rechts­staat geworden sei. Die Gndschlacht im Auf - wertungSkärnpf werde bei den nächsten

Aiichstagswahlen geschlagen Nachdem die Völ­kische Fraktion durch Austritt der national» sozialiften die vorgeschnekene Fraktionsstärke und dami' Sitz und Stimme im AechtSauSschuß ver­loren. habe die s o z i a l d e m o k r a t i s ch e Fr a k- tion dem Oberlandesg.'richtsvrästtentei'. Dr Best einen Sin im Aecht sausl chuß ange- boten und dies damit begründet, daß der hervor­ragendste Vertreter der Sparer im Aui-lchuß nicht mundtot gemacht werden dürfe. AeichSiagö- abgcordneter Dr Best habe die'es Anerbieten dos keinerlei Bindung für beide Teile enthält dankend angenommen Er werde dadurch in der Lage lein, den Gele.Zentwurf des Sparerbundes und seine Anträge nach wie vor im Aechtsaus- schuß zu vertreten.

4 43 des Anleiheablösungsqe'etzes verpflichtet die Gemeinden und G e m e i n d e v e r b ä n de bekanntlich, den Einlösungsbetrag für Ablösung ihrer Anleihen vom Fünf­sachen bis auf das Zehnfache des Nennbetrag» (12,5 bis 25 Proz.) zu erhöhen falls dies dem Anlc h.lchuldncr nach seiner finanziellen Lei­stungsfähigkeit zugcmutct werden kann. Nachdem die Hohe des AltbesitzeS bei den einzelnen Ge­meinden und Demeindeverbändrn festgestellt wor­den ist. tst die Treuhänderstelle zur Zeit mit der Prüfung der Voraussetzungen des § 43 bet den einzelnen Gemeinden beschäftigt und hat bereits m einer größeren Anzahl von Einzel- fällen den Antrag auf Erhöhung des Min­destsatzes der Anleiheablösung ge­stellt. Voraussichtlich wird in zahlreichen Fällen die Entscheidung der obersten Spruch­stelle beim Verwaltungsgerichtshof notwendig fein. um die Gemeinden zur Erfüllung ihrer Derpslichtung gegenüber ihren Gläubigem anzuhalten

Der Landesvorstand beschäftigte sich noch mit der Frage des korporativen Beitritts der lokalen Sparer- unktzGläubigerorganisationen zur Volk S- rechtspartei. der Festsetzung der Mitglieder­beiträge. der Werbung und der Einführung eines allen Mitgliedern zu liefernden Partei­organs. 3ustizrat Lindt, Darmstadt und StabS- zahlmeister i. 'N. Euler wurden dem Landes­vorstand der Partei zugewählt.

Der Landesvorstand -nahm einstimmig folgende Entschließung an: ..Die entrechteten Gläubiger und Sparer erheben schärfsten Protest gegen das neuerliche Vorhaben der Acichsregic- rung. eine grundlegende Abänderung der 2luf- werlungsgefetzgebung mit der Begründung abzu- lehnen. daß Staat und Wirtschaft eine um­fassende Aenderung det AufwertungSgesehe nicht ertragen konnten. Demgegenüber stellen Sparer und Gläubiger erneut als offenkundige Tat­sache fest, daß Staat und Wirtschaft sehr wohl eine grundlegende Abänderung der Auswer- tungsgesehe ertragen können, ja. daß Recht und Moral, wie Gesundung von Staat und Wirt- schäft eine solche Aenderung geradezu gebieterisch erfordern. Die entrechteten Gläubiger und Spa­

rer sind fest entschlossen, in ungebeugter Ätah und unter Anwendung aller gesetzlichen Mittel den Kamp, um die Wiedergutmachung des er­littenen Anrecht» solange weit.rzuführen bi» die Auswertungsgesene in grundlegender Weite ge­ändert sind im Sinne eines gerechten Ausgleichs zw'tchen Gläubigern und Schuldnern "

Dertreterversammlunq Des Hessischen Landeslehrervereins.

i Offenbach. 5. flpriL Mehr al» 700 tiehrrr aus allen Teilen des Hellenlandes batten »ich am Montag zu der Bertrcterversamm- lung des Hessischen LandeSlehrer- Vereins, zu der der Offenbacher Lehrerverein de Vorbereitungen übernommen hatte c.ngefun- ben In der großen Turnhalle in d.r Goethe- straße eröffnete nach einig?n musikalischen Dar­bietungen von Oflenbacher Lehrern der Vereins- vvrsitzende, Aektor N e i b e r - Darmstadt mit herzlichen Begrüßungsworten die große Ver­sammlung Der Bors.hende des Offenbacher Leh­rervereins. Aektor D i r t w e i n . gedachte in kurzen Worten der letzten, vor vier Jahrzehnten in Offenbach stattgefundenen T*ertretertcrfamm- lur i und wünschte der diesjährigen einen guten Verlauf Oberschulrat Jung- Darmstadt über­brachte ®riißc des hessischen Landesamts für das Bildungswesen und forderte zur Zusammenarbeit zwischen Lehrerschaft und Lan- deSbildungSamt auf zum Wohle der Schule, der Lehrerschaft und des ganzen Dolle». Für den G e s ch ä f t S f ü h r e n d e n Ausschuß deS Deutschen Lehrervereins sprach Herr p k e - Berlin, der auch schon am Sonntag zu­vor der Sitzung des Gesamtvvrftandes und der Versammlung der Junglehrer beigewohnt hatte. Gr sprach von der schulpolitischen Lage und der kommenden Besoldungsreform. Lehrer Möller- Franksurt (Main), der stellv. Vorsitzende dcS Frankfurter Lehrervereins übermit­telte Grüße und Wünsche seines Brudervererns. Der Hessische Beamtenbund war ver­treten durch seinen zweiten Vorsitzenden. Herrn W o l s, der zur treuen Zusammenarbeit in Hes­sen aufrief. Herr Tschech, der Vorsitzende der Hessischen Gemeindebeamten, wünschte im Auftrag des Hessischen Landeskartells der Ta­gung den besten Verlaus.

Sodann wurde in die Beratung eingetreten. Aektor Beider, Darmstadt, erstattete den Jahresbericht, dabei namentlich der gro­ßen Abbaumaßnahmen deS letzten Jahres ge­denkend. Inzwischen habe nun auch das flache Land die Folgen des Abbaues spüren müllen, denn manche zweiklassige Volksschule wurde in eine einklassige umgewandelt, sehr zum Nachteil der beteiligten Gemeinden. Letzten Endes habe doch das Volk die Opfer des Abbaues tragen müssen. Eine Entschließung, die jeglichen weiteren Abbau ablehnt, wurde ein­stimmig angenommen. Auch die wirt­

schaftliche Not der hellllchen Lehrerschaft wurde eingehend besprochen und eine En Schließung über Neuregelung der Besoldung ange­nommen Ferner gelangten zwei Entschließungen über daS Konkordat und d.e Erhaltung der hessischen Simultanschule und die un­bedingte restlose Durchführung der 4 jäh ei­gen Grundschule zur Annahme.

Lehrer t. QL Heck- Zwingen berg verlas als­dann den Aechnungsbencht des Zahres 192t? Er wurde nachdem er durch den Bezirks- leßreroerein 'Bensheim geprüft war genehmigt. Die Zunglehrernot. über die der Vor­sitzende der Junglehrer. Lehrer Melchior- Darmstadt. berichtete, war dadurch gelinden wor­den daß die Mitglieder des 'Vereins allmonatlich Beträge abgelidert batten, die zur Unterstüt­zung der stellenlosen Junglehrer verwendN wer­den. 3m ganzen gingen auf diese Weife 14 950 Mark ein. Da aber noch etwa 9500 Mark von dreier Summe zur Q5erfügung stehen, kann ab 1. April d. 3. auf die monatlichen Ccnberbeiträge verzichtet werden. Der Monatsbeitrag beträgt in Zukunft 2 Mark. Sonderbeiträge jeglicher An werden nicht mehr erhoben Der Voranschlag für 1927 mit je 90 750 Mark in Einnahme unk» Ausgabe wurde genehmigt. Für he im 3ahr 1928 stattfindende kOjährige Jubiläumsfeier des Vereins wurden 3000 Mark Aücklaae vorgesehen.

Ein Antrag, den seither selbständig arbei­tenden Feuerversicherungsverband Hessischer Lehrer dem Landeslehrerverein anzugliedern. wurde abgelehnt. Der seitherig« Vorstand wurde durch Zuruf wiederg e- wählt

Ein Antrag des Bezirkslehrerverein Mör­felden besagt. _AuS Pädagogischer und htzgi- en »scheu Gründen soll die Stundenzahl der Schü­ler in keiner Klalle mehr als 30 betragen. Der Antrag fand einstimmige Annahme. Auch ein Antrag des Gießener Lehrervereins. der verlangt, daß bei Neueinfüßrung von Lehr- und Barmitteln die Lehrerschaft gemeinsam mit dem Kreis- bzw Stadtschulrat die notwendigen Entscheidungen trifft, wurde ein­stimmig angenommen. Es gelangten sodann noch einige Entschließungen zur Annahme, die sich auf nachstehende Fragen beziehen Ausbau der Fortbildungsschule uns Bezahlung der von Lehrern an dieser Schule gehaltenen Stunben. Stellenbesetzung. das 9. und 10. Dolksschuljahr und die Lehrerbildungsfrage.

Kurz vor 8 llßr abends konnte der Dor- Xeftor beider- Darmstadt. Ne ar­beitsreiche und fehr harmonisch verlausen« Her- fammlung mit DankeSworten an alle die mit» gearbeitet hatten, schließen.

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Samstag, den 9. April 1927, oorm. 10 Uhr, werben aus den Salbungen ber Okmembe Ullendorf a. b. Cba. folgende Holziortimente im Submissionswege ver­kauft: ,2W0

) Jorftroartei I.

Distrikt Cangefeif: ftiefcmftämme: 13 et. mit 13,63 Im 3. ML, 38 5t. mit 27,6.5 fm 4. Ml. 127 ct. mit 56,71 km. (Hrubenbüh 42 5t. Kiefern mit 9,41 fm. 7 5t. Lärche mit 1L" km-,

b) Forstwartei U, Distrikt blnnrrling unb oerschtebenc didKuflammc: 4. Ml. 1 et. mit 0.35 Im.

5 «l 7 5t. mit 3^i Im 6. Ml. 12 6t. mit 3.01 fm;

^ichtenstamme: 2. ML 1 et. mit 2.24 fm, 3. ML 13 et. mit 16.96 fm. 4. Ml. 2» et. mit 17.nl fm. 5a-ML 43 et. mit 25.07 km. 5b MI 117 et. mit 27.52 km

stlesernstämme: I. ML 3 et. mit 2^1 Iw. ' 21- 10 6t mit 4.24 fm unb ein Lärchenftamrn 5. ML mit OLO fm.

. wirb empfohlen, da» Holl vor der eubmiffion besichtigen, da später keine Keklainationen angenommen werben.

Da» Holz ist mit Ninbe gemeßen unb ist entrindet.

Angebote lind nach oorftroartei,orti> ment unb Klaßen getrennt, bi« \um Ter­min einzureich, n

fln^wbote mit zulammengezogenen Älaf- len ober B nerkungen und Äorbehallen vergehen, bleiben unberurfßd)ttgt.

.Illenbor^ a. d. Lda^ den 4. stpnl 1927. beß. BürgrrmeiHtrri stllenbors a d Cba

3.S.. Doll.

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Bekanntmachung.

3n der Zeit vom Z. April bis 1. Mai d. 3. soll die Spülung sämtlicher stabt, ötraßenlanäle vorgenommen werden Während dieser Zeit sind die Aückstau- Verschlüße an Grundstücksentwässerun,en verschlossen zu hallen. 1313B

Dießen, den 4. April 1927.

Stadtbauamt. Braubach

Kmr.^.KlubeJ

Kutiuhrhchf »chnhUctor Angrtxxr eed A Jtx m Rcfmura erbet» m> Joe Schllkea » Co.

Mofifcferertten, Trier an der MoeaJ.

Wir haben xum Vertrieb unsrer altbekannten vorxügllchen Flaschenweine von Mosel und Saar für Gießen und Umgebung die Vertretung unseres Hauses oei angemessener Provision tu vor- geben .besondere ßediaruag« ttöeeer < rieben er. fall« vereiaban werden la r kommen aar irbeitth endige, eer»"-«

Keren, die erfolgmcbc Bcziebengen < - den guten Prtvafkretien sowie den m*6

3brc Verlobung beehren sich ergebend anzuzeigen

(5hri'sti'ne Mattem Karl Wissig

Leibgestcrn, den 5. April 1927

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Palast-Lichtspiele

Ab heute bla elnerhlicOllch Freite«:

Das nearstc und rrfoUrreicßsK* Filmaingspid

Ich hab dich lieb

Ein N oikwidck mit G. san« von Otto Krtiur.

I d. H. Grete Reinwald o. Erleb Kaloor-Tlle

Pcr»6nL Aultn-tt-n namhafter Sang« r u. Slngrrtnnm

Herrliche Naturaufnahmen

Klassisch-- Musik c Keiaende Duelle :: Volksmelodirn

Ta«Heb 4 Ihr und S , Ihr. .Tt3c