Kamele schon rmt 3 wahren „die Kinderschuhe I ausgetreten haben". Der mächtige Bison ist nach 2 bis 3 Jahren voll ausgewachsen, bas Elentier nach 2 Jahren und die Antilopen je nach der I Gröhe noch 1 bis 4 Jahren. Das Känguruh ver- läßt nach 6 Monaten den Tragbeutel seiner Mutter und ist nach 1 bis 2 Jahren voll ent- I wickelt. Unter den Ragetieren hat der Biber eine Kindheit von 2 bis 3 Jahren, während der Hase sich mit rund 15 Monaten, das Kaninchen mit 8 bis 12 Monaten begnügen muh: Ratten sind nach 6 Monaten ausgewachsen. Mäuse nach 3 bis 4. Anders sind die Berhültnisse bei den Bögeln. Obgleich viele von ihnen länger leben als die Säugetiere, ist ihre Kindheit verhältnismäßig kurz. Der Strouh, der größte Bogel, erreicht die volle Entwicklung schon nach 3 bis 4 Jahren, im gleichen Zeitraum wie die Paradiesvögel und Kondors. Die kleinen Raubvögel hoben eine ebenso lange Kindheit wie die Hühner I und Fasanen, nämlich 2 Jahre, während die viel größeren .Flamingos in kürzerer Zeit ausgewachsen sind. Im allgemeinen gilt für das Bogel- reich eine Kindheitsdauer von 1 bis 4 Jahren. Bei den Reptilien und den Fischen ist eine Grenze schwer zu sehen, weil hier die inneren Temperoturverhältnisse. die nicht konstant sind, eine große Rolle spielen. Man kennt eine ganze Reihe von Wassertieren, die sich fortpflanzen, ohne je eine bestimmte Grenze der Entwicklung zu erreichen, und ähnlich ist es auch in der I Jnsektenwelt.
Die Rothäute in Zivil.
Die Romantik verschwindet immer mehr aus dem Leben der ursprünglichen Besiedler Kanadas, der Indianer, die sich dort noch in größeren Stämmen erhalten haben. Die Rothaut in Kriegsbemalung und Federschmuck lebt jetzt tatsächlich nur noch in den wunderschönen Geschichten, die die Jugend noch immer so eifrig verschlingt. Wie würden unsere Buben enttäuscht fein, wenn sie einen modernen „Indianer in Zivil" sehen könnten, der das eintönige und arbeitsreiche Leben eines Bauern führt, moderne Kieidung trägt, in einem hübsch eingerichteten Haus wohnt und sich bei der Tierschau auf dem Jahrmarkt mit seinen Mastochsen um einen Preis bewirbt. Die Zivilisierung aber ist der einzige Weg. um die Rothäute vor dem Aussterben zu schützen und diesen geschichtlich berühmten Stämmen eine neue Entwicklung zu gewähren. Rach den neuesten Meldungen der kanadischen Regierung nimmt die Bevölkerung in den noch ganz von Indianern bewohnten Gebieten dauernd zu. Es gibt gegenwärtig mehr als 107 000 Indianer in Kanada. Die besseren hygienischen Lebensbedingungen und die größere Sorgfalt in der Aufziehung der Kinder macht sich bemerkbar. Der „Medizin- I mann", der der Bevölkerung mehr schadete als i ein feindlicher Stamm, ist aus den Präriegegenden verschwunden. Rördlich von der Transkontinentalen Eisenbahnlinie leben die Indianer noch völlig ungestört in den weiten^ Landstrecken zwischen dem Atlantischen und dem Stillen Ozean! sie sind als Trapper und Fischer, zumeist im Dienste der Hudson-Bay-Gesellschaft, tätig. In den östlichen Provinzen haben sich die Rothäute ans Stadtleben gewöhnt und sind dort als Arbeiter und Handwerker tätig; manche begnügen sich damit, Kanus und Mokassins für die Reisenden anzufertigen, die durchaus« echte indianische Erinnerungen" mit nach Hause bringen wollen. Sie sind fast ohne Ausnahme römische Katholiken. -In den drei Prärie-Provinzen Manitoba, Sas- katschewan und Alberta, hat sich der Jndianer^zum tüchtigen Farmer entwickelt. Hier sind ca. 35 000 Rothäute in 125 Schutzgebieten angesiedelt und sie haben aus diesen Gebieten blühende, fruchtbare Landstriche gemacht. Wenn man durch diese indianischen Ansiedlungen fährt, dann glaubt man. völlig sich in einem von Weißen bevölkerten Land zu befinden. Die Indianer haben ihre Schulen, ihre Kirchen, Kranlenhäuser und Läden; sie gehen ganz so angezogen wie andere Farmer. Rur noch ein paar alte Leute gibt es, die noch von Wigwams und Tomahawks schwärmen, aber -sie werden bald ausgestorben sein. Die meisten dieser jungen indianischen Bauern haben ihre Ausbildung auf einer der Ackerbauschulen der Regierung-erhalten; sie kommen dorthin mit 7 Jahren und bleiben bis zu 18 Jahren; sie lernen alles, was zur Ackerbau- und Gartenwirtschast gehört. Die indianischen Kinder, die nicht auf diese Schulen geschickt werden, lernen lesen, schreiben. rechnen und andere gute Dinge in den Schulen der einzelnen Siedlungen. Die Indianer sind so angesicdelt. daß jede Familie von fünf Personen eine bestimmte Menge Land erhält; sic haben während des letzten Jahres das von ihnen bestellte Terrain um fast 5000 Hektar vergrößert und mehr ols eine Million Bushels Getreide erzeugt. Sie sind Landleutc mit Leib und Seele und wollen von den Gewohnheiten ihrer Borväter nichts mehr wissen.
Wirtschaft.
Jur Reform
des Eisenbahngüiertarifs.
Die feit mehr als einem Jahr bearbeitete Gütertarifreform steht vor dem Abschluß. Soweit bekannt, ist zwar die Einführung einzelner Tarif- und Güterermäßigungen geplant, dagegen soll an dem grundsätzlichen Aufbau des Tarifsystems nichts geändert werden, eine Absicht, die erhebliche Bedenken mit sich bringt
Bor dem Krieg hatte die Eisenbahn den Kilometertarif, jetzt hat sie den Staffeltarif. Der Hauptunterschicd zwischen dem Staffeltarifsystem und dem Kilometersystem besteht darin, daß beim Staffelsyftem die nahen Entfernungen zu gunsten der weiten sehr stark belastet werden. Man hat geglaubt, zur Entlastung der weiter entfernt liegenden Gebiete Deutschlands den Staffeltarif ein- führen zu müssen, und zwar auch um den Preis der zu starken Belastung der Gebiete, die hauptsächlich auf nahe Entfernungen Güter empfangen und versenden. Interessant ist nun. daß die Gebiete, denen man eine Entlastung hat gewähren wollen, von dieser Absicht gar keinen Ruhen gehabt haben. Für O st p r e u ß e n haben z. B. Berechnungen der Ostpreußischen Handelskammern loigendes Bild ergeben: Es sind im Jahre 1913 insgesamt befördert worden 7,471 Mill. To., 1924 6,311 Mill. To. (84 Prozent von 1913'. Davon entfallen auf den Rahverkehr 1913 4,366 Mill. To. (58 Prozent des Gesamtverkehrs), 1924 4.391 Mill. To. (69,6 Prozent des Gelamtver- kchrs). Die Mengen der Güterarten, die vorwiegend (d. h. über 50 Prozent' am Rahverkehr beteiligt waren, betrugen 1913 5,591 Mill. To (74,8 Prozent des Gesamtverkehrs'. 1924 5,477 Mill. To. (86.8 Prozent des Gesamtverkehrs'
wovon nur auf den Rahverkehr 1913 4,160 Mill. To.. 1924 4,195 Mill. To. entfallen. Aus diesen Angaben geht ganz einwandfrei hervor, daß Ostpreußen vorwiegend am Rahverkehr interessiert ist (die Durchschnittsentfernung aller ostpreußischen Eisenbahntransporte beläuft sich auf 130 bis 140 Kilometer), daß es also durch die Staffeltarife keine Entlastung, sondern im Gegenteil eine Belastung erfährt. Wie stark diese ist. ergibt sich daraus, daß in der für Ostpreußen wichtigsten Bahnverbindung gegenüber der Bor- kriegszeit Frachtsteigerungen eingetreten sind, die zwischen 172 Prozent bzw. 219 Prozent schwanken. Ein ähnliches Bild ergibt sich für Bayern. Für den an der Grenze des Reiches liegenden Bezirk Süd-Bayern zum Beispiel hat sich gezeigt daß der Güterversand zu über 83 Prozent aus einer Entfernung unter 300 Kilometer erfolgt, während der Güterempfang zu über 67 Prozent ebenfalls aus einer Entfernung von unter 300 Kilometer kommt. Dabei ist beim Güterempfang zu berücksichtigen, daß der größte Teil des Fernempfanges auf Brennstoffe entfällt (über 20 Prozent des Gesamtempfangs), so daß ohne diese der überwiegende Anteil des Rahverkehrs noch deutlicher in Erscheinung treten würde.
Man sieht also, daß die Gegenden, die nut dem Staffeltarif bevorzugt werden sollten, von dieser Absicht feinen Borteil gehabt haben. Dagegen sind die Rahverkehrsgüter außerordentlich belastet. Es ist z. B. nachgewiesen, daß die Guter- tariftlaffen D und E bis zu 500 Kilometer viel höhere als die Durchschnittssrachten tragen müssen. nur um den Staffeltarif ermöglichen zu können. Sehr interessante Zahlen über die aus dem Staffeltarif sich ergebende Rahbelastung sind für landwirtschaftliche Erzeugnisse errechnet worden. Die Frachtsteigerung für Getreide beträgt jetzt gegenüber dem Frieden auf 100 Kilometer 60 Prozent, auf 200 Kilometer 47 Prozent, auf 300 Kilometer 40 Prozent; für Zuckerrüben auf 100 Kilometer 9 Prozent, auf 200 Kilometer 11 Prozent, auf 300 Kilometer 6 Prozent; für Mühlenfabrikate auf 100 Kilometer 60 Prozent, auf 200 Kilometer 47 Prozent, auf 300 Kilometer 40 Prozent; für Berbrauchszucker auf 100 Kilometer 61 Prozent, auf 200 Kilometer 53 Prozent, auf 300 Kilometer 46 Prozent; für Kartoffeln zu gewerblichen Zwecken auf 100 Kilometer 9 Prozent, auf 200 Kilometer 11 Prozent, auf 300 Kilo" meter 6 Prozent. Eine rückläufige Tendenz weisen nur die Speisekartoffeln auf. Was diese Belastung ausmacht. möge zeigen, daß auf 300 Kilometer Entfernung für Roggen, Weizen und Zuckerrüben der Frachtanteil am Preise zwischen 10 und 35 Prozent schwankt.
Angesichts dieser Sachlage wäre eine stärkere als die' bisherige Berücksichtigung des Rahverkehrs wirklich nicht unbillig. Für besondere Fälle (z. B. Brennstoffversand in weit entfernte Gegenden) könnten ruhig Ausnahmetarife eingeführt werden.
Der Kaliabsatz im Dezember 1926. Der Absatz des Deutschen Kalisyndikates G. m. b. H. im Dezember 1926 betrug 957 269 Doppelzentner Reinkali gegen 589 777 Doppelzentner im gleichen Monat des Vorjahres. Der Gefamtabfatz in den ersten acht Monaten (Mai bis Dezember) des lausenden Düngerjahres beträgt 6 2'29 359 Doppelzentner Reinkali gegen 6 466 763 Doppelzentner Reinkali in den ersten acht Monaten des Düngerjahres 1925 26. Der Absatz im Kalenderjahre 1926 beträgt 10 997 138 Doppelzentner Reinkali gegen 12 255 117 Doppelzentner Reinkali im Kalenderjahre 1925.
• Aus dem Interessenbereich der I. G. F a r b e n i n d u st r i c. Die Deutsche C-ellu- loid-Fabrik in Eilenburg, die im August v. I. den Generalkartell-Anschlußvertrag mit der Köln- Rottweil A. G. infolge Niederganges der letzteren auf die I. G. Farbenindustrie in Frankfurt a. M. aufgehoben und danach einen neuen Vertrag mit der Dynamit A. G. vorm. Alfred Rodel u. Co. (hiernach sollten die Aktionäre der Deutschen Celluloid-Fabrik die gleiche Dividende erhalten wie die Dynamit-Robel-Aktionäre) abgeschlossen hatte, steht nunmehr im Begriff, mit der 3. G. Farbenindustrie A. G. in Frankfurt a. M. einen neuen Jnteressengemeinschaflsvertrag abzuschließen. über den die auf den 18. Januar einberufene o. H. B. zu entscheiden haben wird.
iyrantfuriv. .
Frankfurt a. TR.. 6. Jan. Tendenz Ab- geschwächl. Die Effektenbörse war heute von Betrachtungen über die künftige Entwicklung des Geldmarktes beeinflußt. Vorbörslich konnte sich die freundlichere Tendenz der gestrigen Abend- börse durch noch vorliegende Kaufaufträge behaupten. zumal der Geldmarkt auch für Termingeld wieder recht flüssig ist. Da heute die Diskontermähigung der Bank von England erwartet wurde, jedoch bei dem amtlichen Beginn der Börse noch nicht vorlag, so setzte man einige Zweifel in die englische Diskontermähigung. wodurch naturgemäß auch die deutsche Diskontermäßigung ßinausgeschoben wurde. Infolgedessen trat allgemein eine leichte Abschwächung ein. Eine Ausnahme bildeten nur Bankaktien, die durchweg um 1 Prozent s e st e r lagen. Bayr. Hypotheken plus 3 Prozent. Am M o n t a n in a r 11 konnten sich nur Kali- aktien befestigen (Westeregeln plus 1,75 Proz.). Harpencr minus 2.5 Proz. Von Chemiewer- t c n setzten I. G. Farben 2 Proz. schwächer ein, in Verbindung damit Rheinstahl minus 2.5 Proz. und Riebcck minus 0.75 Proz. Schifffahrtsaktien schwächer. Hapag minus 1.5. Rordd. Lloyd minus 3 Proz. B a u st o f f a k t i e n überwiegend freundlich. Zement Heidelberg plus 1.5 Proz. Z e 11 ft o f f a 11 i c n uneinheitlich. Waldhof minus 2 Proz. Aschaffenburg plus 1 Proz. Gut behauptet lagen die Werte der Metallbaukgruppe. Scheideanstalt plus 2 Prozent. Am heimischen Anleihemarkt drückten die zahlreichen Hausseengagements der letzten Tage, wodurch ein leichter Rückschlag der Kurse eintrat. Kriegsanleihe 0,862.50. Schutzgebiet 17,65. | Fremde Renten verkehrten etwas lebhafter bei anziehenden Kursen. Am Geldmarkt trat eine weitere Entspannung ein. Tagesgeld 4’ , Prozent. Monatsgeld 5' t Proz. für erste Adressen und 7 bis 7' . Proz. für zweite Adressen. Im Devisenverkehr waren keine wesentlichen Veränderungen zu verzeichnen. London-Kabel 4.8537 mäßig schwächer. Die Reichsmark stellte sich gegen das Pfund auf 20.435, gegen Kabel I auf 4.2095 leicht erholt. Paris-London 122.92. I Der weitere Verlauf der Börse wurde äußerst I ruhig bei abbröckelnden Kursen.
Berliner Börse.
Berlin. 6 Jan. Sie Erörterungen an der heutigen Börse waren fast ausschließlich von der Frage der Gestaltung des Geldmarktes
Datum:
Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewähr.)____________
Arankfu r r Getreid. .sc.
Frankfurt a. M., 6. 3an Es wurden notiert: Weizen. Wetterauer, 29 bis 29.25; Roggen. inländ.. 24.50; Sommergerste für Brau- zwcckc 25 bis 26.50, Hafer, inländ., 19,50 bis 20; Mais (gelb) 18.50 bis 19; Weizenmehl, inländ.. Spezial 0. 40,75 bis 41,75, Roggenmehl 35 bis 36, Weizenkleie 11.75 bis 12: Roggenkleie 12. Tendenz: Flau
beherrscht. Die Rückflüsse vollziehen sich jetzt so rasch, daßkurzfristigeGelder kaum unterzubringen sind. Die Sähe zeigten eine scharfe Tendenz nach unten und man rechnet daher mit einem Rückgang des Privatdiskontsahes. Tagesgeld 4,5 bis 6,5 Prozent. Monatsgeld 6.5 bis 7,5 Prozent. Warenwechsel mit Dankgiro 5 bis' 5,75 Prozent stark gefragt. Die Börse wandte sich bei ihren Operationen hauptsächlich den Werten zu. die bei der erwarteten Herabsetzung des Reichsbankdiskontes interessant erscheinen. So kamen am Bankenmarkt größere Käufe zur Ausführung bei Kursbefestigungen bis 3.5 Prozent. Die übrigen Aktienmärkte lagen freundlich, aber sehr ruhig. Rur für einige Spezialwerte (Maschinen- und Baualtien) trat etwas Interesse hervor. Im Devisen- verkehr konnte sich die Reichsmarl gegen Kabel auf 4,2095 befestigen. Paris-London 122.95, Mai- land-London 109,12. Das englische Pfund lag in Erwartung der Herabsetzung des englischen Bank- diskontes etwas schwächer. London-Kabel 4,85. Bisher sind aber noch keine bestimmten Rachrichten über einen solchen Beschluß der Bank von England eingetroffen.
-Soden tnfle.
(Ohne Gewähr.)
5% Deutsche ReichSanleibe . 4% Deutsche ReichSanicihe .
3Ve°/6 Deutsche Reichen leihe 3% Deutsche RcichSanIeibe . Deutsche Svarpränucnanleihe 4% Preußische flonfolS • . ■ 4% Hessen...........
3l/i°/n Hessen..........
3% Hessen -------- - - Deutsche Wertb- Dollar-Aul- dto-Doll.-Schatz-Anlreisng. .
4% ZoNtürlen 5% Goldmexikaner
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bont. Darmst. und Nationalbank - Deutsche Bank Diskonto Commandit Dresdner Bank........
Metallbau!......... •
Mitteldeutsche Kreditbank. . Ocstcireichische Creditanstalt. Rcichsbant
Bochumer Guß ....... BudcruS. ..........
Coro..............
Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. - Harpencr Bergbau Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln Laurahütte Mannesman« ..... Manslelder Oberbedarf ...... Phönix Bergbau.......
Nheinische Braunkohle» . . . RhcinstM...........
Ri-beck Montan........
TeüuS Bergbau........
Bereinigte Stahlwerke.... Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd Cheramische Werke Albin - . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Anglo Cont. Guano Chemische Mayer Alapin. . . Goldschmidt.........
Holzverkohlung....... .
I ®. Färben-Industri« • • . RütgerSwrrke.........
Schcideanstalt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........
Elektr. Lieferungen .....
Lickt und Kraft ....... Mainkraftwerke • • Schlickert • • • • Siemens & Halske .....
Adlcrwerke Kleycr Daimler Motoren..... .
Heyligenstaedt......... Meguin.............
Mannheimer Motoren . . .
frankfurter Armaturen . - Konservenfabrik Braun . . Metallgescllschaft Frankfurt. Pct. Union A.-G Schuhlabrik Herz Sichel SeQftoff Aschaffenburg. . . . Senfton Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
Frankfurt a.M.
Berlin
Sdiluj»
1-Utjr.
Schuch.'
Anfang
Kur»
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6.1.
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0.87
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0 865
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—
0.95
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—
0.84
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0.845
0.81
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0.88
—
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43,5
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274
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118
118.9
117,5
—
145
144
147
—
5. Jan.
6. Jan.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Keld
Briet
Geld
Bries
Am st.- iHoti
168,31
138,73
168,31
168,72
Buen.-Aires
1,731
1.735
1,733
1,737
Bns -AnlN)
58,49
58,63
58,505
58,645
Christiania
107,19
107,4-
106,97
107,23
Kopenhagen
112,22
112,66
112,18
112,16
Stockholm
112,34
12.66
112,37
112.65
HelffngforÄ
10,572
10.611
10,572
1O.612
Italien. -
18.77
18.81
18,71
18.75
London. - -
.0.411
.-0.463
<0,408
20.416
Ncuyork - .
4,205
1.215
4,2055
4,2115
Paris - - -
16,58
16,6
L
16.605
16,645
Schweiz . .
»1,23
51.4
81,20
»1.40
Spanien .
65.00
65,16
64.96
65,12
Japan - . .
2.055 !
2,059
2,055
2,059
>Hio de Jan
1.485
1.487
•1.483
0.485
Dien in T
Oest. abgeft
59,27
59,41
59,27
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Prag •
12,45
12,49
12.45
12,49
Belgrad
7.407
7.427
12.407
12.427
Budapest .
73.58
73,76
73,59
73,73
Bulgarien
(,038
3,048
1.04
3.05
Lissabon
-1,525
21,575
21,525
-1,575
Danzig.
81,49
81,69
*1,49
81.69
Konstantin.
2.117
2,125
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2,12»
Athen. . .
5.31
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UruaudO -
4.245
4,255
4.235
4.245
Tarro
20.915
20.97
1
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20.976
Banknoten.
Berlin, 5 Jan
Held
Brie'
4,18
4,20
Belgische Noten .....
M .
58,42
58,74
Dänische Noten ......
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111,02
142,42
n7nff*n . . . , . .
20,34
20,44
Jranrosffche Noten . . . .
16,60
16,68
Holländische
Roten ....
167 »00
IÖ8,i 4
Italienische
Noten - . .
■ a
18,78
18,88
Norwegische
Noten. . . .
106,88
107,42
Deutsch Ocfterr .iioo Kronen
59.16
69,46
Rumänische Noten . . - .
2.215
2,255
Schwedffche
Noten - - -
112,02
<12,58
Schwerer Noten ... .
81,07
81.47
Spanische Noten.....
64,84
65,16
Tlchechoslowatische Noten
12.415
12.475
Ungarische Noten . .
73,42
73.78
frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 6. Jan. Auftrieb. 68 Rinder. 861 Kälber, 467 Schafe. 147 Schweine. -- Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 82 bis 87. mittlere Mast- und Saugkälber 74 bis 81. geringe Kälber 65 bis 73. — Schafe: Mast" lämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 40 bis 46, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 35 bis 39, fleischiges Schasvieh 26 bis 34. — Marktverlauf: Kälber und Schafe bei lebhaftem Handel ausverkauft. Bei Schweinen unterblieb die Rotiz wegen des schwachen Auftriebs.
Berliner Produktenbörse.
Berlin. 5. Jan. Die ermäßigten argentinischen Offerten wirkten sich im Berliner Weizengeschäft heute im Verein mit dem ziemlich flauen Rordamerika zu einer allgemein kräftigen Abschwächung aus. Hinzu kam aus dem Inland größeres Angebot, so daß im Lieferungshandel Abschwächungen bis 1,5 Prozent sich durchsetzten. Die Forderungen für Roggen tosten, entgegen kommender und sanden auch Aufnahme. Der schon in den letzten Tagen nach hier gehandelte Westernroggen war auch heute leicht tm Preise ermäßigt im Markt. Lieferung wurde ähnlich wie Weizen bis 1,50 Mark schwächer. Juli sogar infolge Angebot 3 Mark niedriger. Besonders Roggenmehl in regelmäßigem Verkehr. Gerste und Hafer gehalten. Sonst still. Sonstige Futter- stoffe ruhig. Es notierten (1000 Kilogramm): Weizen, märkischer, 263 bis 266; Roggen 233 dis 238; Sommergerste 217 bis 245; Wintergerste 192 bis 205; Hafer, märkischer, 179 bis 189: Mais, loco Berlin 186 bis 188; (100 Kilogramm-: Weizenmehl 34,50 bis 37,50; Roggenmehl 33 bis 34; Weizenkleie 13 bis 13,25; Rvggenkleie 12 bis 12,25; Viktoriaerbfen 51 bis 61; kleine Speiseerbsen 31 bis 33; Futtererbsen 21 bis 24; Peluschken 20 bis 22; Ackerbohnen 21 bis 22; Wicken 22 bis 24; Lupinen, blau, 13,50 bis 14,50; Lupinen, gelb, 14,50 bis 15; Serradelle, neu, 22,50 bis 25; Rapskuchen 16,40 bis 16,50: Leinkuchen 22,80 bis 23,20; Trockenschnitzel 9,90 bis 10,10; Soyaschrot 19,10 bis 19,80; Kartoffelflocken 28 bis 28,50 Mark.
Bücherlifch.
— Der Musikus ist der Titel eines musikalischen Almanachs für das Jahr 1927. der sich durch seinen reichen Inhalt und seine geschmackvolle Form an alle Freunde der Musik wendet. Der neue Almanach wird von dem bekannten Musikschriftstetter Walter Dahms herausgegeben. Die Absicht des Herausgebers war. ein gleichzeitig vornehmes und doch volkstümliches. unterhaltendes, anregendes und dabei doch belehrendes Werk zu schaffen, in dem sich das Beste unseres heutigen Musiklebens gesammelt und in schöner Form als positive gegen- warts- und zulunftsfrohe Kraft offenbart. Dazu haben führende Ramen aus der musikalischen und literarischen Welt beigetragen. Man findet Dich- tungen. Novellen. Aufsätze, Anekdoten, Erlebnisse und Bekenntnisse darin, die in jedem empfänglichen Leser Interesse erregen müssen. — In Halbleinen 3 Mk. (Panorama-Verlag, Berlin-Steglitz.) 738
D i e Eroberung der Luft. Ein Handbucv der Luftschiffahrt und Flugtechnik. Rach den neneften Erfindungen und Erfahrungen gemeinverständlich dargestellt für alt und jung. 4. gänzlich neu bearbeitete Auflage. 432 Seiten mit 296 Abbildungen. Ganzleinenband 9,80 Mk. Union Deutsche Verlagsgesellschaft. Stuttgart. In erster Auflage 1909 erschienen, hat das Bucy in der Reihe seiner Auflagen den Aufstieg des Flugwesens milgemacht. So bildet die vorliegende 4. Auflage ein Ruhmesdenkmal für die Entwicklung der Luftfahrt. Ans der Zusammen- arbeit führender Fachleute entstanden, behandelt es das Gesamtgebiet der Luftschifsahrt und Flug- technii Die Darstellung ist wissenschaftlich zuverlässig und gründlich, dabei völlig gemeinverständlich. Ihr haftet nichts Trockenes und Lehrhaftes an, sondern lebendig, anschaulich packend läßt sie vor dem Leser alle Stadien des Kampfes um das Luftreich, alle Zweige der Luftschifsahrt erstehen: Die Rolle des Freiballons. Hochgebirgsfahrten, wissenschaftliche Luftfahrt, das Luftschiff, das Flugzeug. Sehr reichhaltig ist das illustrierende Bildermaterial des Buches, das auch in jugendlichen Leserkreisen viele Freunde finden dürfte. 777
— System des Religiösen Materialismus. Von Dr. H. Tyoden van Velzen. II.: Wissenschaft der Gesinnungen. 467 Seiten 8°. Leiden, A. W. Sijthosfs Uitgevers-Matschappij.
Rundfunk Programm
deS frankfurter Genders.
(Aus der.Radio-Umschau".)
Freitag. 7. Januar.
3.30 bis 4: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45: Hausfrauennachmittag, Programm u. a.: „Von der Kindesseele, 4. Teil: Allerlei Spiele und Spielzeug". Vortrag von Lehrer Karl Stricker. 5.45 bis 6.05: Die Lesestunbe. 6.15 bis 6.45: Friedrich Rietzsche als Mensch» Dichter und Denker: 4. Vortrag: .Einführung in Rietzsche» Lebensbuch: Also sprach Zarathustra", Vortrag von Dozent Pfarrer Clemens Taesler. 6.45 bis 7.15: „Die genossenschaftliche Selbsthilfe im Handwerk"'. Vortrag von Dr. Bentz. Syndikus des Handwerksamtes Hanau a. M. 8.15 bis 9.15 . ilebcrtragung aus dem Mannheimer Besprechungsraum: Konzert des „Mannheimer Kammerchors". 9.15 bis 10.15: Modernes Cello-Konzert Maurits Frank Sonaten von Kodaly, Hindemith und Honegger.
Letzte Nactzrichten.
Ski-Londcrzug Gietzcn-Lchotten.
Im Hinblick auf das für nächsten Sonntag auf dem Hoherodskopf vorgesehene 6 fite n n e n wird ein Ski-Sonderzug der Reichsbahn am Sonntagmorgen 6.45 Ufjr in Gießen abfahren und um 8.30 Uhr vormittags in Schotten eintreffen. Der Zug wird von Gießen direkt bis Schotten durchgeführt, U m ft c i g e n in Ridda ist also nicht erforderlich.
Die Einlegung dieses Zuges erfolgt unabhängig von der Prüfung der Anträge des Eisenbahnverkehrsamtes und des Verkehrsbundes Oberhellen, über die wir im heutigen lokalen Teil näheres berichtei-


