lehr
alten
und
Oberhessen.
Landkreis Gießen
des Gastwirtes Heinrich Berghäuser auS Oberbiel bei Wetzlar wird seit drei Tagen vermißt. Sie ist 21 Jahre alt. von triftiger
>4 Alsfeld. 5. Ian. AuS der Stadt- Vorstandssitzung: Zu Beginn der ersten Sitzung im neuen Jahre, die gestern stattsand. übermittelte der Vorsitzende der Versammlung die besten Wünsche zum neuen Jahre. Der erste Punkt der T“x" “ €* “"*“**' *
Leide schon lo Jahre an rheumatischen schmerzen im Arm, Rücken, sowie in den Beinen. Habe schon allerlei Mittel versucht, aber nicksts Hali. Aus Anraten meiner Frau versuchte ich auch einmal Ihre Gich- tosint-Tablettcn, und die Wunderwirkung blieb nicht aus. Ich spüre keine Schmerzen mehr. Bei meinen 66 Jahren kann ich wieder gut lausen und meine Arbeit verrichten.
Ich sage Ihnen nun meinen besten Tank und kann jedem Reiben: gesährtcn Gichtosint-Tablcttcn warm empfehlen. W. B. i. Sch."
Solche Briefe besitze ich Tausende, und nun hören Sie weiter:
Gicht und Rheumatismus können nur von innen heraus wirklich kuriert werden durch Entgiftung des Blutes. Tiefes ist verunreinig:
täglich spüren sie sich sowokl Im Walde, al auch aus den angrenzenden Feldern. Gröberen Schaden haben sie bisher nicht angerichtet.
I Klein-Rechtenbach, 5. Ian. Bei ein« von den Pächtern der hiesigen Gemeinde,ag? ab- gehaltenen Waldtreibjagd wurden insgesamt nur 4 Hasen erlegt. Rehwild kam zahlreich vor. durste jedoch auf Grund der bekannten Polizciverordnung des Oberpräsidentcn der Rheinprovinz nicht geschossen werden. Wie überall in den benachbarten Jagdrevieren, so ist auch hier der diesjährige Bestand an Hasen lehr gering.
---Oberbiel, 5. Ian. Die Tochter
,Jch möchte Ihnen heute meinen Tank aussprechen für die Wun- durch zurückgebliebene harnsaure Salze, und diese müssen heraus, der wirkenden Gichtosint-Tablclten. sonst nützt alles Ernreiben und Warmhalten nichts.
Schieber zum Teil verrostet find und nicht mehr
..... — • • "" Bau-
Zur Beseitigung der Harnsäure aber dient das G i ch l o s i n t.
Sie können das glauben oder nicht, aber Sie sollen keinen Pfennig dafür ausgcben, ehe Sie sich überzeugt haben.
Teilen Sie uns Ihre Adresse auf einer Postkarte sofort mir und adressieren Sie diese an: Generaldevot der Viktoria-Apotheke, Ber lin A 23ö, Friedrichstraße 19; es geht Ihnen dann vollständig kosten frei eine Probe Gichtosint mit weiteren Aufklärungen und genaue Gebrauchsanweisung zu.
Wenn Sie sich überzeugt haben, so steht es Ihnen frei, mehr von dem Mittel zu beziehen, oder es in einer dortigen Apotheke zu kaufen
Gichrosim ist in allen Apotheken zu baben. 11 ür*
Die Hilfe gegen Gicht und Rheumatismus.
Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plagegeister. Einreibun gen, Packungen, Bäder, Salben usw. lindern meistens nur Tür einige Äeit die Schmerzen, aber sie packen nickt immer das liebel an der
I« empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes.Mittel, und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas kostet: aber ehe ick ^hnen wehr sage, lesen Sie den folgenden Brief
ziemlich umfangreichen Tages- | ordnung behandelte die Wahl von D r e i |
Vollerwerbslose mit 1898 Zuschlagsemp- sängern. Gegenüber der Vorwoche kamen 115 Personen neu hinzu, während 39 Abgänge zu verzeichnen waren.
Maiugau.
WSR. Frankfurt a. M., 5. Jan. Heute abend gegen 6 Uhr ereignete sich im Betriebe der Firma O st e r r i e t h ein schweres Unglück, dem ein Menschenleben zum Opfer fiel. Beim Verladen von Waren st ü r z t e aus bisher unbekannter Ursache der F a h r st u h l in die Tiefe, wobei der Abteilungsvorsteher Wilhelm I o st aus Ginnheim mitgerissen wurde. Er wurde so schwer verletzt, bah er kurz nach seiner Einlieferung im Krankenhaus verstarb.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Gemeinden.
Isr.ReNgionsgemetndr. Gottesd,d.Shnagoge (Südanlage). Samstag, den 8 Jan. 1927. Vorabend: 4.30, morgens: 9.00. abends: 4.55 und 5.35.
Gottesdienst der isr. ReligionSgesellschost Sabbatseier, den 8. Jan. 1927. Freitag abend 4.20, Samstagvormittag8.30,nachmittag3.30,SabbatauS- gang5.35, Wochengottesdienst: morgens 7.10, abends 4 00.
Sprechstunden der Ncdaktion.
12 bis 1 Uhr mittags. 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlosten.
Jür unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigesügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.
Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.
hing zu übernehmen und für die Darlehen bis zur Eintragung der Eicherungshnpothek für die Reubauten die Dürgfchast zu übernehmen, dagegen soll an dem grundsätzlichen Beschlüsse, daß die üleberschreibung erst erfolgt, wenn das Haus im Rohbau vollendet ist. festgehalten werden. — AuS Anlaß der Herausgabe des illustrierten Werkes über die Stadt Alsfeld von Dr. Meyer-Barkhausen. dessen sehr schöne und geschmackvolle Ausführung anteiligen Beifall gefunden Hal. wurde beschlossen, der Bürgermeisterei einen Kredit von 100 Mk. zu bewilligen zur Anschafsung einer Anzahl Exemplare zwecks Versendung an Freunde und Wohltäter der Stadt, besonders von Amerika. - Bezüglich der Faselholtung wurde aus Anregung des Landwirtschaftsamtes Alsfeld beschlossen, einen Bullen der Vogelsberger Rasse, vorbehaltlich der kreisamtlichen Genehmigung, anzuschaffen, nachdem sich die Mehrheit der Viehbesitzer in einer Versammlung dafür ausgesprochen hat. — Unter Mitteilungen berichtete der Vorsitzende über die kürzlich in Gießen unter dem Vorsitz des Provinzialdirektors stattgehabten Besprechung über die Gasfernversorgung der Provinz Oberhessen, bezüglich derer demnächst Verhandlungen eingeleitet werden sollen. — Ferner gab der Vorsitzende bekannt, daß der Unterricht der Logischen Handelsschule in Alsfeld am 4. Januar mit zunächst 16 Schülern eröffnet worden sei, es bestehe jedoch Aussicht, daß sich die Schülerzahl demnächst noch erhöhen werde. — An die Sitzung schloß sich eine nichtöffentliche an, die sich hauptsächlich mit den GrunbstücksankLufen der Stadt beschäftigte.
= Ober-Ohmen, 5. Ian. Ueble Erfahrungen mit einem fechtenden jugendlichen Handwerksburschen machte eine hiesige Familie. Der Walzbruder bat um ein Mittagessen, das ihm gegeben wurde. Als er dabei einige Zeit unbeobach- tcl blieb, benutzte er diese Gelegenheit zu einem D i e b st a h l. Erst nach dem Fortgang des frechen Menschen entdeckte man seine üble Tat. Bis jetzt hat man von dem Langfinger noch keine Spur.
Kreis Lauterbach.
L a u t e r b a ch. 5. Ian. (WB.) Wie Wagners Südwestdeutscher Rachrichiendienst erfährt, wurde heute abend der etwa 60 Jahre alte Schreinermeister Hermann Eifert aus Angers- b a ch von dem hier um 7.16 Uhr aus Richtung Fulda einfahrenden Personenzug erfaßt, zur Seite geschleudert und getötet. Eifert wollte zu dem auf dem andern Gleise stehenden Personcnzug hinübergehen, hatte aber infolge seiner Schwerhörigkeit den -Zuruf des Bahnsteigschaffners und das Herannaheii des andern Zuges nicht gehört.
WSR. Lauterbach, 5. Jan. Rach iln- terfchlagung von 3 0 0 0 Mk. ist hier ein etwa 25jähriger Handlungsgehilfe flüchtig gegangen, vermutlich nach dem Auslande.
Kraftfahrsorgen im Vogelsberg.
+ Treis a. d. Lda.. 5. Ian. Einen . reichen und zugleich erbaulichen Abend bot die Vorführung des 3. T eil S D e $ e t &ell< I i [ m ö öl? gestern abend in Will- Saal dahier durch zwei Beamte der Anstalt Bethel bei Diele- leid stattfand. Während die beiden ersteren Bethelfilme zeigen, wie Kranke gepflegt, bei pas- lenber Beschäftigung zufrieden und froh erhalten. Gebundene. Führerlose, Haltlose wieder auswärts geleitet werden, wo praktisches Christentum wal- tet. führt der 3. Teil nach der Insel Amrum, wo der alte Pastor Bobeis chwingh sechs Ho- fpize zur Aufnahme von Erholungsbedürftigen jeder Art. jeden Alters, Geschlechtes und Stan- beS errichtet hat, und zeigt das Leben und Treiben auf der Insel, nebst ptächtigen Ansichten von dieser und der Rordsee. Darnach wurden Laus- Bilder von der Volkshochschule Lindenhof bei Bethel vorgeführt, die der Ausbildung junger Leute aus dem Bauernstand in ihrem zu- künftigen Berufe bient. Den Schluß machten DUder aus dem Werdegang eines Bethel-Dia- kon«. Der Film verdient, wie die beiden ersten Teile, uneingeschränktes Lob.
Vertretern für den Verkehrs- und Derschönerungsverein Alsfeld, der vor kurzem gegründet wurde und für dessen Vorstand die Stadtvertretung satzungsgemäß drei Mitglieder zu wählen hat. Es wurden mit Mehrheit die vvrgeschlagenen Mitglieder des Stadtvorstandes. Beigeordneter Weih. L e n t h und Ginsberg, gewählt. Gleichzeitig wurde beschloßen, daß die Stadt dem Verein als Mitglied beitritt. — Zu dem nächsten Punkte der Tagesordnung. ..Verkehrsbund- Ober» »esse n", wurde beschlossen, daß die Stadt dem Bunde mit Wirkung vom Rechnungsjahr 1927 ab mit dem sahungsmäßigen Beitrag als Mitglied beitritt. - Die Voranschläge Über die beiden städtischen Reubauten in ber Siedlung Rambach in Hohe von 21 000 RM. und 29 000 RM. wurden geneh-
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*im Hutounfatt.
(Hochdruck verboten.) abends b.N Ui)t. fuhr der lau mit der Ehefrau de» stau auf feiner von ihm le, aus dem 9nnem Lres- die Kaifer-Withrim-Strohe. ibsichl, einen vor ihm sah- iberhoien, fuhr er auf. öie doclhcftraße gelegene cira- wagen wurde umgeworien, lägers fiel durch die üflmb- auf die Slrohe. Lie wurde [j( lich einer mehrwöchigen
Öberlanbesgendj beklagten Kaufmann ju smark Schmerzenkge d, |o iungsfofien oerurtei t, un * der Beklagte auch su m Unfall feiner Örau W
?» X«s
WH?'(Liften, wenn - feit bßeb.
** verbalen.'
Senoff^
ÜtgSÄ E'S-SÄS klagt M . dieses Dic auf u.a-
'et
Kreis Friedberg
WSR. Bad»Rauheim, 5. Ian. Vorgestern erschoß sich hier in der elterlichen Wohnung ein 21jährigrs Mädchen. Das Motiv der Tat ist unbekannt.
Z Bad-Rauheim. 5. Ian. In feierlicher Handlung wurde gestern abend dwneueTutu- lehrer des Turnvereins 1 860, Willi 6 Inn fee II, in fein Amt eingrführt. Es nahmen über 100 ausübende Turner und Turn r .n: e i d?s Vereins und außerdem zahlreiche andere Mi> glieder daran teil. Turnlehrer Sinnwell. der in Baden beheimatet ist und sine Au-brldung an der badischen Landesturnanstalt erhalten hat. steht im 28. Lebensjahre. Als Tuml hrer war er bisher in Villingen in Baden und in Cur- havon mit großem Erfolge tätig. Sein turne- risches Können befähigte ihn zur Teilnahme an bei Amerikafahrt ber Deutschen Turner- schäft im letzten Sommer, von der et als Sieger beim Louisviller Turnfest heimk.-hrte. 1922 war er Zwölfkampfsieger bei den dei_itschen Kampfspielen in Berlin. 1923 holte er sich beim Deut- sch en Turnfest in München als Zwölskämpfer den Eichenkranz, 1924 wurde er erster Sieqer beim Kreisturnfest des TurnkreisrS Baden. W. Smn- well meistert b^sond^rs die Geräte, was in erster Linie Veranlassung gab. ihn in di 2 Amerika-Riege aufzunehmen. — Zwei Turnern des Vereins, die an dem Gießener Lehrgang zur Ausbildung von Vorturnern mit Erfolg teilgenommen. wurden im Verlauf der schlich'en Feierlichkeit die von der Leitung des Kursus ausgestellten Zeugnisse mit anerkennenden Worten überreicht. m
Schwalheim , 5. Ian. Die hiesige G e - meindevcrtretung hat einstimmig beschlossen. die Gcmeindeschuldkapitalien mit 1 21/, Prozent aufzuwerten.
4 Ober-Morl en, 5. Ian. Eine von uns schon vor mehreren Wochen gebrachte Rachricht, wonach mit einer Dergrößernnng der katholischen Kirche unserer 2300 Einwohner zählenden Gemeinde in nächster Zeit zu rechnen ist. scheint sich, einer Meldung der ^B.-R. Ztg." zufolge, nun zu bestätigen. Das vor 200 Jahren erbaute Gotteshaus reicht für die heutigen Ver- hältnisse nicht mehr aus. zumal unser Ort in den letzten Jahren eine starke Bevölkerungszunahme oufzuweisen gehabt hat. Vor dem Kriege dachte man sogar daran, eine neue Kirche zu bauen. Der BausondS in Hohe von bald 100 009 Mk. ist aber ein Opfer der Inflation geworden, so baß man sich heute mit einer Erweiterung des Gotteshauses begnügen will. Auswertung und erneute Sammeltätigkeit haben jetzt wieder einen neuen Fonds für den Umbau auf rund 12 000 Ml. anwachsen lassen. Man beabsichtigt, auch eine Heizungsanlage zu schassen. Bis zur 200-Jahr- Feier der Kirche, die 1928 begangen werden kann, hofft man die Erweiterungsarbeiten zu vollenden.
y. W ö l f e r S h e i m, 5. Ian. Rach amtlichen Eintragungen sind im abgelaufenen Iah re in unserem Orte 26 Kinder getauft, 25 Schüler konfirmiert, 7 Paare getraut und 14 Personen beerdigt worden. Zur Schulausnahme gelangen an Ostern 31 Kinder. D.e Einwohnerzahl unseres Fleckens betrug bei Kriegsbeginn 1125 und beläuft sich z. Zt. trotz des schweren Kriegs- verlustes von 50 Personen auf 1270.
Kreis -Ilsfeld.
andern erteilt, ist noch Den im Deschästsleben herrschenden Grundsätzen gehalten, zu sagen. waS er über ihn weiß, zumal wenn er annehmen muß. daß eS für dre Prüfung feiner Kredit- VÜrbiakeit wichtig ist. Das gilt um so mehr wenn dem AuSlunftgeber wie hier auch noch die genossenschaftliche Pflicht ablieyt. die Zwecke und Ziele der Genossenschaft, nämlich den gemeinschaftlichen Betrieb des Bankgeschäfts, zum Rutzen ber Mitglieder zu fördern. Möglicherweise hat ber Beklagte mit seiner Empfehlung 6er Klägerin Schaden zuzufügen nicht beabsichtigt, aber bei Dor Ihm bekannten, nich's weniger als günstigen Lage des Kreditsuchers mußte er mit Verlusten für die Bant rechnen. Da jedoch der Beklagte den Kreditsuchenden nicht als kreditwürdig in jeder Höhe bezeichnet hat. so ist zu erwägen, ob er für den ganzen Schaden aufzulommen hat. seine völlige Befreiung von der Schadenersatzpflicht ist jedoch keinesfalls gerechtfertigt. tReicksger.lv. 59. 26.)
WSR. Limburg, 5. Ian. Im benachbart ten Langendernbach hatte der Chauffeur Maars mit einer Gesellschaft Reujahr gefeiert
L Mücke. 5. Jan. Der V 0 g e ls b e r g hat nun einmal feine Krastfahrsorgen. Be- fonders haben sich diese bei den starken Schneefällen vor Weihnachten bemerkbar gemacht Während in Der Wetterau und um Gießen herum fast kein Schnee anzutreffen war. lag er im oberen Vogelsberg stellenweise 1 Meter hoch. Weit höhere Schneewehen bedeckten an vielen Stellen Die Straßen, so daß fast der ganze Postautoverkehr lahmgelegt wurde. Die Postauto-Strecken Lllrichstcin—Schotten und Lllrichstein—Lauterbach wurden ganz eingestellt. Die letztere wurde nach Beseit.gung der Schneewehen nur von Cngelrod nach Lauterbach befahren. Aus dieser Strecke war ein Post- auto im Schnee steckengeblieben. Ein anderer Wagen hatte einen Bruch des Getriebes erlitten. Dieser Aussall von zwei Wagen brachte auch empfindliche Storungen auf Der Strecke Ulrichstein—Mücke. Am besten bewährt hat sich bei dem Schneefall ein älterer Wagen mit hohem Rahmenbau. während die neueren Wagen mit niederem Rahmenbau stecken blieben. Im Interesse des geregelten Autoverkehrs im Vogelsberge läge es. wenn bei Harten Schneefällen die
mit. Die dazu erforderlichen Glaser- und Schrelncrarbeiten wurden gemäß Den Vorschlägen der Baukommission zugeschlagen. Die bei- >cn Häuser sollen bereits im nächsten Zrüh- ahr bezogen werden. — Aus nicht aufgeflärter Ursache ist einer Der beiden Heizkessel der Fernheizanlage im Weinhaus durch unsachgemäße Behandlung so stark beschädigt worden, daß er nicht mehr zu benutzen ist. Es wurde daher ein neuer Heizkessel von der Finna H. S ch a s f st a e d t G. m. b. H. in Gießen angeschasst. Die Versammlung erteilte hierzu ihre Genehmigung. — Aus Antrag des Stadtdauamts wurde die Anschafblng einer Anzahl neuer Abstellschieber für d i e Wafserleltung genehmigt, da Die
funktionieren. — Auf eine Eingabe der plahkommission der Deutschen Bau- Siedlungsgemeinschaft. Ortsgruppe Alsfeld, wurde beschlossen. Der Gesellschaft bei dem Erwerb von Bauplätzen die Vermitt-
kurze Zeit allein war. eine Geldkassette, die hinter Dem Bufett aufbewahrt wurde. Es befanden sich etwa 750 Mark Bargeld, Sparkassenbücher und ein Scheckbuch I dann eingeladen worden, bei' einer be
in der Kassette. I freundeten Familie zu übernachten. Kaum hatte
WSR. Offenbach 5. Jan. Heute vormit- I er sein Schlafzimmer ausgesucht, als dir anderen tag stieß ein Straßenbahnzug mit einem Bewohner einen Schuß Härten und ihn in seinem Autolastzug aus Reu-Isenburg mit vol- Blute schwimmend tot ausfanden. Auf welche ler Wucht zusammen. Dabei wurde der 2lrt und Weise der junge Mann sein Leben ver Strahenbahnwazen aus Den Geleisen geschleudert joren hat. ob durch unvorsichtiges Hantieren oder und quer über diese gestellt. Der Vdrderperron ^rch Selbstmord, steht noch nicht fest, des Motorwagens wurde vollständig eingedrückt. €>r««iä Ott<*£*<*t-hnrn
Der Anhänger des Lastautos wurde abgerissen 5tre19 nicru,irB*
und ebenfalls auf die Straße geschleudert. Der | bl. Dom Westerwald. 5. Ian. Die Straßenbahnwagen mußte abgeschleppt werden, großen Meliorationsarbeiten auf
Personen sind glücklicherweise nicht zu- dem Westerwald, die durch Die Boden-
schaden gekommen.' - Hier wurde wegen ge- Verbesserungsgenossenschaft der Kre/e Wei.r-
werbsmäßiger Abtreibung die Frau bürg. Marienberg und des Dilllreües schon sc^l
Katharina Gruber s e st g e n 0 m m e n. Sie war 1923 im Gange sind, sollen in Diefem 2ahre in
bereits früher deswegen angellagt worden, mußte stärkerem Maße durchgesührt werden. In den
aber mangels Beweises freigesprochen werden. Jahren von 1924 bis 1926 wurden rund 500 Hek-
Am 30. Dezember starb nun hier eine 25 Jahre tar bei einem Kostenaufwand von rund 1 80 000
alte Ehefrau. Es wurde nachträglich festgestellt. Mark meliorisiert. Im lausenden Jahre ge-
daß ein unerlaubter Eingriff bei ihr vorgenom- I denkt man auch etwa 500 Hektar urbar zu men worden war. Frau Gruber hat nun nach machen. Man rechnet mit annähernd 200 000 Mk.
längerem Leugnen Die Tat eingestanden Kosten. Die Mittel tragen Staat, Krets. Be-
und auch, daß sie sich für diese Tättgkeit be- zlrksverband und Gemeinden gemeinsam, zahlen lieh. Sie wurde dem Amtsgerichts- Dlllkrcis.
gefängnis zugeführt. bl. D i l l e n bu r g, 5. Ian. Aach dem Stande
I vom 31. Dezember zählte man im Dillkreis 1190
Kreis Wetzlar.
4-Krofdorf, 6. Ian. Im Bezirke der Bürgermeisterei Atzbach-Launsbach hat die Maul- und Klauenseuche jetzt etwas nachgelassen: nur In Wißmar wütet sie noch in ziemlich starkem Maße. Insgesamt sind der Seuche in den Orten Krofdorf, Gleiberg, Kinzenbach und Wißmar bis jetzt 113 Stück Dieh zum Opfer gefallen; davon entfallen auf Krofdorf-Gleiberg 64, Wißmar 30 und Kinzenbach 19 Stück.
• Krofdorf. 5. Ian. Die erste und zweite Radballmannschast des hiesigen Rad-Clubs „Teutonia" gewann bei einem Saalwettbewerb des Radfahrervereins „Wanderlust" in Okriftel bei Höchst a. M. unter starker Konkurrenz (darunter Frankfurt und Wiesbaden) den ersten und zweiten Preis Der Klasse B. Der Verein kann mit berechtigten Stolz auf diesen Erfolg bilden.
<> Hochelheim, 5.3an. Der Pächter der hiesigen Gemeindejagd veranstaltete dieser Tage in der Feldmarck ein Kessel- treiben auf Hasen, bei dem nur 9 Mümmelmänner zur Strecke kamen. Die Tatsache, daß in früheren Jahren ein Vielfaches dieser Strecke erreicht wurde, beweist, daß auch hier in diesem Jahre der Bestand an Hasen ein sehr geringer ist. Bei dem Treiben wurde ein Schütze durch einen Schrotschuh im Gesicht leicht v erkeht.
O Riederklee n. 5. Jan. Bei einer Treib jagd in den Waldungen der hiesigen Gemeinde wurden 1 Wildschwein. 4 Hasen und 2 Füchse zur Strecke gebracht. Die Wildschweine. Die bisher hier nur als Wechselwild vorkamen, sind seit einiger Zeit Standwild geworden. Fast
Straßen möglichst schnell f teige- mackt würden. Daran fehlt eS noch seht. So sott das Postauto Ulrichstein-Schotten heute noch nicht verkehren. ES fehlt an der nötigen Organisation. Don feiten der in Frage kommenden Kreisämter müßten Wittel und Wege gesunden werden, damit die ihnen unterstellten Hauptverlehrsstraßen so schnell wie irgend möglich für den Postautoverkehr fahrbar gemacht würden Diese Organisation Darf nicht erst geschaffen werden, wenn sich haushohe Schneewehen über Die Straßen türmen. Dann liegt natürlich jeglicher Verkehr tage- oder wochenlang brach. Es muh ein regelrechter Schnee dien st eingerichtet werden, den die Etraßenwärier zu versehen hätten. In jedem Dorf sollten Schnee- pflüge. Gespanne und Mannschaften bereitstehen. - -
um nötigenfalls sofort mit der Arbeit zu be- Gestatt und etwa .60 Meter groß, ginnen. Wenn hierbei Die Kreisämter, Die K r a f 1 s 01 ms. 5. Jan Unser Rachb.ii
Gemeindebehörden und die P 0 st Hand dort Kröffelbach dürste wohl der einzige
in Hand arbeiten, so braucht es nicht zu Wochen- Ort unseres Kreises sein, in dem im vorigen langen Verkehrshemmungen zu kommen, die das I Jahre kein Einwohner gestorben ist ganze Wirtschaftsleben der abgelegenen Gebiete Demgegenüber hat das etwa 4d0 Einwohner empfindlich stören. Natürlich entstehen durch die »ählend? Dors 16 Geburten zu verzeichnen. Beseitigung des Echnee-s auch ansehnliche Kosten. ZIreiH Bicvenkopf.
Aber was in den Städten und deren Umgebung . nnn of.,* in ....
"ögUch M. kann oud> wli-Wch 6kr °bon nicht „ n >. Ü n " ° u. n
unrn^I ich sein. Ausbau und > e u ch e unter den Viehbeständen schweren
die Schaden an BI. |.M mm £r
7°r nAUm ÄU- schwör' »erluf,.
Den auszubauen und den Erfordernissen und ÜVCIÖ Marvurg.
dringenden Wünschen der Bevölkerung anzu- WSR. Marburg, 5. Ian. Durch Feuer passen. Das gilt insbesondere von der Strecke tout&Ci wie schon berichtet, in der Silvesternacht Ulrichstein —Mucke, die wohl den lebhaf- 6lc Scheune des Gastwirts Conrad Vogel In testen Verkehr auszuweisen hat. Ein dringendes or deck (Kreis Marburg) volttoinmen Vernich- Bedürfnis für die beteiligten Orte ist, daß Der tc( |^on fange kränkliche Landwirt
gebaut Schmidt, der in der Scheune sein Stroh unter- I gebracht hatte, erregte sich infolge des Verlust ei- derart, daß er einen Herzschlag erlitt und
Fahrplan dieser Autolinien aus wird, so daß ein weiteres Auto an _ „ 11.10 lUjr vormittags ab Mücke nach Gießen liefe. Auf der Rückfahrt könnte es die Reisen- 1 verstarb. Den. Die 1.18 von Gießen kommen, mitnehmen. Märbu rg. 5. Ian. Dieser Tage san
Bis jetzt fährt nur morgens und abends ein bcn in Ä a । j c l Besprechungen Der Landes- 1 n Wagen. Der Verkehr nach Dem Zug um 11 Uhr Staatsbehörden stall, a.i Denen der Vorsitzend. ist aber bedeutend starker als abenDs, so Daß Landesausschusses, so^ie Oberbürgermeister eine Erweiterung des Fahrplanes sehr notig 0 i g t - Marburg teilnahmen. Hierbei wurde
wäre. Wir wollen hoffen, daß Di: Po st v e r - fct(, ^rage des Ausscheidens Der Stadt toaltung den Bedürfnissen Der Bevölkerung in cniarburg aus Dem Kreisverband Ec'
diesem Sinne entgegenkommt. D-.e Geine.nden Hoheit Ci ic Schwierigkeit liegt noch darin, daß
und die Privatpersonen, die ein Interesse daran das Gesetz eine Einwohnerzahl von 25 000 Seelen
hoben, sollten alles tun. Damit Diefc Ogircgung Dcr(angi ' die Die Stadt Marburg jedoch noch
weiter verfolgt und schließlich verwirklicht wird. ni^t ^reicht hat. Es ist aber anzunehmen, daß
Da wir in absehbarer Zeit mit dem Dau einer Provinziallandtag der AuLscheidung zu- Bahn nicht werden rechnen können, müssen Die voraus das Ministerium des Ini ern D:.-
bestehenden Auiolinien weiter vervolllommnet Zustimmung seinerseits nicht versagen Dürfte, werden. Damit sie schließlich ein möglichst voll- wertiger Ersatz für Die Bahn sind. LvcrlahNkrclS.
--------- WSR. Weilburg. 5. Ian. Im Steinbruch Geilnau verunglückte Der 21jährige Steinbruch' OtGrHCnuUrg. arbeitet Albert Kaiser aus Giershausen Durch
- SarmftaM, 5. Ian. In tintr HI«I>g«n h-r°bstllr,-nd.S V°st«in tödlich. Wirtschaft entwendete ein Gast, der auf 5ircid 4*iinb 11 r.


