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einen Angeklagten festzustellen, 5er zu 3 0 M k. Geldstrafe verurteilt wurde, während der an­dere freigesprochen wurde.

Unter der Anklage des Betrugs hatte sich ein Viehhändler aus Kraftsolms zu verantwor­ten. Wie die Verhandlung ergab, beschuldigte ein Schmied den Angeklagten, ihm eine Kuh als ge­sund verkauft zu haben, obwohl das Tier krank gewesen fei. Der Angeklagte bestritt jegliche Schuld. Er will vielmehr den -Zeugen darauf hin­gewiesen haben, daß die Kuh einen kranken Ma­gen hatte. Gr behauptet ferner, daß er gleich­zeitig vom Zeugen ein Rind in Tausch genommen habe und dabei von diesem betrogen worden sei, denn das Rind habe sich trotz Garantie für Ge­sundheit bei der Schlachtung als tuberkulös er­wiesen. Das Gericht gelangte zur kostenlosen! Freisprechung des Angeklagten, bürdete da­gegen die Kosten dem angeblich geschädigten Zeu­gen auf.

Ein Einwohner aus R a u b o r n wurde, als er nachts auf der Straße Wetzlar-Rauborn mit nnem Fahrrad ohne Laterne fuhr, von einem Landjäger festgestellt. Hierbei leistete er der Auf­forderung des Beamten, sein Rad zu schieben, feine Folge, worauf der Beamte das Rad beschlag­nahmen wollte. Der Radfahrer widersetzte sich diesen Maßnahmen des Beamten, und hatte sich daher jetzt wegen Uefcertretimg, sowie wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu verant­worten. Er gab wohl ersteres zu, bestritt aber letzteres, doch sein Leugnen half ihm nichts. Durch die eidlichen Aussagen des als Zeuge vernom­menen Beamten sah ihn das Gericht als überführt an und ertarmte auf Geldstrafen von 5 und 30 Mark, hilfsweise für je 5 Mark I Tag Haft bzw. Gefängnis.

Eine Anklage wegen groben Unfugs und ge­fährlicher Körperverletzung führte einen Burschen! aus H ochelh eim auf die Anklagebank. Der Angeklagte hatte seinerzeit gemeinschaftlich mit mehreren anderen, deren Ramen nicht festzustellen! waren, drei Einwohner aus Rauborn überfallen: und diese mit allen möglichen Gegenständen übel zugerichtet. Der Angeklagte bestritt natürlich alles, er will vielmehr von den Ueberfallenen ange­griffen toor&en fein und sich nur seiner Haut ge­wehrt habe, was jedoch im Verlauf der Beweis­aufnahme widerlegt wurde. Er erhielt Geld­strafen von 20 und *50 Mark, eventuell Freiheitsstrafen von je 1 Tag für je 5 Mark. Auch muh er sämtliche Kosten tragen.

Vermischtes.

Gewaltiger Ferienverkehr in Berlin.

Mit dem Beginn der Berliner Schulferien hat auf allen Verkehrsmitteln ein gewärtiger Ferienverkehr eingesetzt. Von der Direktion der Reichsbahngesellschaft wird uns mitgeteilt, daß ihre Erwartungen weit übertroffen worden^sind. Sämtliche Sonderzüge der ersten Ferientage waren schon im voraus voll besetzt. Es mußte auf fast allen Strecken eine große Zahl von Vorzügen eingelegt werden, um den unge­heuren Andrang auf den Berliner Bahnhöfen

zu begegnen. Für die erste Iuliwoche sind nicht weniger als 200 Vorzüge bereitgestellt worden. Trotz der veränderlichen Witterung ist das Haupt­reiseziel aller Ferienreisenden die Ostsee. Aber auch nach Thüringen und dem Harz hat den Reisebureaus und den Bahnhöfen herrscht ein ein bedeutend verstärkter Verkehr eingesetzt. Aus Massenbetrieb. Mach den bisherigen Schätzungen haben an den beiden ersten Ferientagen über eine Viertelmillion Reisende Berlin verlassen, ohne all die Wochenendfahrer, die so wie so in den letzten Tagen der Woche die Eisenbahn stark frequentieren.

Austritt der Heidelberger Studenten aus dem Deutschen hochschulring.

Die im Heidelberger Hochschulring vereinig­ten Studierenden der Universität Heidelberg haben ihren Austritt aus dem Deutschen Hochschulring erklärt, nachdem sich diese Ver­bindung mehr und mehr von ihren ursprünglichen Zielen entfernt und in letzter Zeit sogar be­gonnen habe, sich parteipolitisch festzulegLN. Gleichzeitig haben die aus dem Hochschulring deutscher Art ausgetretenen Kommilitonen die Großdeutsche S t u d e n t e n ge se l r sch a f t Heidelberg gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, den ursprünglichen Idealen des Deut­schen Hochschulrings nachzustreben, nämlich auf wirklich großdeutscher Grundlage jedem national gesinnten Studenten die Möglichkeit zu geben, ohne Rücksicht darauf, zu welcher Staatsform er sich bekennt, ohne Unterschied ob freier oder Korporationsstudent, nach besten Kräften an den großen Aufgaben, vor welche die Gegenwart den Ideutschen Studenten stellt, zu arbeiten.

Grotzfeuer in Wächtersbach.

3n Wächtersbach brach im Altpapierlager der Firma Gebrüder Adt A.G. auf noch ungeklärte Weise Feuer aus, das bald auf den Sortier­raum üE> er griff. Auch das Maschinenbaus und die angebaute Formerei wurden bald von den Flam­men erreicht. Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst schwierig, da es an Wasser man­gelte. Rachdem noch einige Wehren der Um­gebung am Brandplatz erschienen waren, gelang es bald, des Großfeuers Herr zu werden. Der Schaden ist beträchtlich, doch durch Versicherung gedeckt.

Durch flüssiges Eisen verbrannt.

In Mannheim ist im Strebelwerk III beim Transport eines mit flüssigem Eisen gefüllten Tiegels die Achse des Transportwagens ge­brochen. Dadurch kippte der Wagen um und ein Teil der glühenden Masse ergoß sich über den Gießer Ellwanger, wodurch dieser derartige Brandwunden erlitt, daß der Tod alsbald eintrat.

Sechs Todesopfer der Ueberschwemmungen in Norwegen.

Der durch die Ueberschwemmungen angerich­tete Schaden beläuft sich allein für den Bezirk Skien auf 1 Mill. Kronen: der in Rjukan und Umgebung angerichtete Schaden soll 2 Millionen Kronen betragen. Am Rjukanfluh wurden die

Leichen von sechs Personen gesunden, die bei den Erdrutschen ums Leben gekom- inen sind. Die letzten Berichte sprechen von großen Erdrutschen, bei denen viele Menschen nur wie durch ein Wunder davonkamen.

Hauseinsturz.

In dem St. Ingbert benachbarten S u l z b a ch ist mit furchtbarem Krach ein zweistöckiges Wohn­haus eingeftürzt. Der obere Stock war nicht be­wohnt. Die Bewohner des unteren Stockwerks be­fanden sich im Schlafzimmer. Sie kamen aber mit dem Schrecken davon. Die Aufräumungsarbeiten nahmen einige Stunden in Anspruch. Es handelt sich um ein altes Haus, dessen Zusammenbruch durch die Senkung infolge des darunter betriebenen Bergbaues beschleunigt wurde.

Sturmkalafirophe in Leningrad.

Ein heftiger Sturm brachte mehrere Flußschiffe auf der Newa und in den Kanälen zum Sinken oder Stranden. Die Dächer vieler Häuser wurden abgedeckt und Telegraphenstangen und Bäume in den Parkanlagen umgebrochen. In den Niederungen trat die Newa aus ihrem Ufer. Mehrere Personen sind ertrunken.

Bier Knaben beim Spielen ertrunken.

In der tschechischen Riefengebirgsgemeinde A r n a u hatten vier Schulknaben ein Floß gebaut, mit dem sie auf einem Teich umher- gondelten. Plötzlich kenterte das Floß und die vier Kinder stürzten ins Wasser. Sie konnten nur noch als Leichen geborgen werden.

In einer v-Zug-kuche.

Ein recht interessantes Thema, für das sich ganz besonders wohl unsere Hausfrauen inter­essieren dürften, ist das des Betriebes in einer V-Zugküche. Wir wollen ihn daher jetzt einmal näher betrachten und uns vergegenwärtigen, wie dort gearbeitet, wird und wie der Betrieb vor sich geht. Ein jeder kennt wohl den beschränkten älm- fang eines Speisewagens. Fangen wir bei der Küche an. Auf einer etwa 125x67 Zentimeter großen Herdplatte muß täglich für etwa 100 Personen gekocht und angerichtet werden. Zum Vorrichten steht ein Heiner Tisch von der Größe einer Tageszeitung zur Verfügung. Der Gang zwischen Tisch und Herd ist nicht breiter als 90 Zentimeter. In dieser grausig fürchterlichen Enge muß jeder Handgriff und jede Bewegung in der konzentriertesten Form ausge­führt werden, daher sind alle Handwerkszeuge, die Der Koch für seine Arbeit braucht, in wohl­durchdachter Anordnung an den Wänden und unter dem Tische aufgestellt. In der Küche be­findet sich aber noch ein sehr wichtiger und nützlicher Gegenstand, das ist der Eisschrank. In ihm werden neben einigen Zentnern von Kartoffeln, die auf jeder Fahrt verzehrt wer­den, das Fleisch und die Früchte aufbewahrt. In dieser Küche schaltet und waltet ein einziger Koch, dessen Aufgabe es ist, all die vielen Fahr­gäste des Tages zu erfrischen und zu sättigen. Rur eine Küchengehilfin ist ihm beigegeben, deren Hauptarbeit aber lediglich im Kartoffel­schälen besteht. Dieser Küchenchef hat also allerlei

zu hm, und er wird wohl von niemanden irtir seine Arbeit beneidet werden, noch dazu, wenn man bedenkt, in welchemÄäfig er seine Pflich­ten ausübt. Zweimal täglich hat er für Haupt­mahlzeiten zu sorgen, abgesehen von all den Svnderwünschen, die die einzelnen Fahrgäste noch haben. Gewaltige Mengen von Kaffee brüht und braut er und muß zwischendurch immer noch Zeit finden, auch für die gesamte Organisation in seiner Küche zu sorgen.

Ein ottkrettscher Jnschristen-Ring.

Die ältesten Grabkammern, die bisher auf der Insel Kreta entdeckt wurden, sind jetzt von dem englischen Archäologen E. I. Forsdhke näher untersucht worden. Dabei fand man auch einen! Ring mit einer Inschrift aus dem 17. vorchrisb- lichen Jahrhundert, der eine einzigartige Ent­deckung dar stellt und ein neues Kapitel in der Geschichte der altkretischen Schrift eröffnet. Der kostbare Fund ist ein Siegelring aus rotem Gold mit einer Inschrift von 19 Zächen, die in der Form der vorgeschrittenen Minoischek Ctnear* schrift gehalten sind. Die Buchstaben scheinen alle von bekanntem Typ zu sein, und einer von ihnen, der am Anfang und am Ende auf tritt, ist auS dem altkretischen Symbol der heiligen Dovpelaxt gebildet.

Vrillal-Savarins Rezept für die schlanke Linie.

Man wird gewiß in dem llassischen Werk der Küchen-Philvsvphie, in Brillat-Savarins ^Physio­logie des Geschmacks", nicht nach einem Mitte! zum Abmagern suchen, und doch hat dieser Weise, der noch nach alter Mode an der Frau die runden Formen liebte, wertvolle Ratschläge zur Be­kämpfung des Embonpoint gegeben. So empfiehlt er, jeden Sommer 30 Flaschen Selterswasser zu trinken, ein großes Glas am Morgen, zwei Heine vor dem Mittagessen und ebenso vor dem Schla­fengehen. Wer schlanker werden will, soll nur leichte weihe Weine trinken, viel Spargel, Sellerie, Artichocken und anderes deratiges essen und von Fleisch nur Geflügel und höchstens noch Kalb. So­dann rät er, jeden Tag in einem Glas Weißwein ehren Kaffeelöffel mit Chinarinde zu nehmen. Dann werde man eine elegante Figur bekommen, ohne sich zu sehr kasteien zu müssen.

Rundfunk-Programm

des frankfurter Senders.

(Aus der .Radio-Amschau".)

Mittwoch, 6. Juli.

15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Hausorchesters: Charakter­stücke. 17.45 bis 18.15: Die Büchwstunde. 18.45 bis 19.15:Aus der Geschichte der drahtlosen Telegraphie und Telephonie". 19.15 bis 19.45: Stenographischer Fortbildungskursus für An­fänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Silben aufwärts). 19.45 bis 20: Senckenberg-Viertel­stunde:Tagesfragen und Antworten". 20: Heber* tragung aus dem großen Saal des Saalbaues: Der Humor in der Musik.

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Eintritt frei.

Der akademische Ausschuß für Leivesübüggen.

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Vom S. bis 20. Juli d. J. sind in den Verteilungs­stellen Markenkarte mit Umsatzmarken sowie Anteilkarte gegen Quittung abzuliefern. Wir bitten unsere Mitglieder um pünktliche Ablieferung, damit die Verrechnung der Rückvergütung er­folgen kann. Versäume kein Mitglied die Ablie­ferung, sonst geht die Rückvergütung verloren

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Mittwoch, den 6. Juni 1927, nachmittags 2 Uhr

versteigere ich Aeuenweg 28 (im Löwen) zwangsweise gegen Barzahlung:

1 Küchenschrank, 1 Schreibmaschine (Mignon), 1 Kleiderschrank, 1 Büfett, 2 Pianinos, 1 Ladentheke, 1 Kassen­schrank, 1 Nähmaschine, 25 Karton Schokolade, 1 Sofa, 1 Vertiko, einen Kleiderschrank, 7 Sandsteinblocke, einen Trumeauspiegel, 1 Rauchtisch, 2 Sessel u. v. a.

Voraussichtlich bestimmt:

1 Singernähmaschine, 1 gut erhaltenen Ofen. 6332D

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findet Montag, den 11. Juli 1927, um 20.30 Uhr, im Kollegiengebäude Universität, Ludwigstraße 23, Hörsaal 33, statt.

Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes,- 2. Kassenbericht,- 3. Entlastung des Vorstandes und des Kassierers- 4. Neu­wahl nichtstudentischer Ausschußmit­glieder,- 5. Verschiedenes. 6320V

Gießener Siudentenhilfe e. B.

Bekanntmachung.

DerVoranschlag der Gemeinde Hatten- rod für Rj. 1927 liegt vom 7.-13. d.M. auf unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten offen.

Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.

Hattenrod, den 5. Juli 1927. Bürgermeisterei Hattenrod.

R e e b. 6333V

Mittwoch, den 6. d. M., versteigere ich imLöwen", Neuenweg 28, ab 2 Ahr:

ein komplettes Speisezimmer (t£idje), eine Küche (weiß), drei Sofas, Betten, eine Chaiselongue, Tische, eine Dezi- malwage, einen Eisschrank, eine Wäsche­mangel, eine Waschmaschine, zwei Räh- maschinen, zwei Motorräder, herren- und Damenräder (ein gebrauchtes), zwei elektrische Leuchter, Kleider- und Anzugstoffe, Hosen, Zigarren, Ziga­retten und Schuhe. 6327V

Versteigerung beftimmt.

Ludwig hartmeh

Auktionator und Taxator, Neuenweg 28 Telephon 1414.

(Tische Stühle Äünle) in reicher Auswahl

Friedr.HeydHSohn

Seltersweg 12 630<a

Wettkämpfe der Gießener Studentenschaft

Mittwoch, den 6. Juli, 2.30 Ubr nachmittags, findet auf dem akademischen -timt' und Spielplatz ein Fünfkampf der Studentenschaft statt, bestehend aus 200-m- Lauf, Wettsprung, Hochsprung, Kugelstoßen und Speerwerfen. 6318V

Die Angehörigen der Universität und Freunde d. Leibesübungen sind eingeladen.

Oer geehrten Einwohnerschaft von Großen-Zuseck u. ilmg. zur gefl. Kenntnis, daß ich mich mit einem Mchisbureau zwecks Erledigung von Prozessen lZrteilung von Rat in Rechtssachen llebernahme v. Steuerregelungen usw. niedergelassen habe.

Gg.Weilireich,Gr.-Suseck

Schühemveg 20 0,963

Der Vorstand

Itammlii GMm u. Ihm e. G. m. b. H. 6233a

Von der Reise zurück

Dr. Klewitz

___6309D

Bekanntmachung.

Betr.: Ausbau der Händelstraße, Beet- hooenstraße, Richard - Wagner- Straße, Thaerstraße und Straße Am Zollstock.

Der Ausbau obenbenannter Straßen soll auf Grund der Reichsverdingungs­ordnung vergeben werden. Angebote sind spätestens bis 63038

Dienstag, den 12. Juli 1927 vormittags 10 Uhr bei dem Stadtbauaml, Afkerweg 9, ab» zugeben.

Angebotsvordrucke sind daselbst za haben.

Zuschlagssrist: drei Wochen, während welcher Zeit die Bieter an ihr Gebot ge­bunden find.

Gießen, den 4. Juli 1927.

Stadtbauamt Gießen: Braubach.

Wong m tarleiloiptf en.

Für die Gemeinde Wingershausen, Kreis Schotten, Station Schotten, sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen vergeben werden: 6305b

Los 1: Hochbehälter (80 cbm Inhalt):

Los 2: Rohrnetz mit Hauszuleitungen, zusammen 2100 lsd. w;

Los 3: Maschinenhaus.

Pläne und Bedingungen liegen bei uns offen. Angebotsoordrucke find für Los 1 zu 2 Rm., für Los 2 zu 3 Rm. und für Los 3 zu 1,50 Rm. von uns zu be­ziehen. Eröffnung der Angebote Diens­tag, den 19. Juli d. I., vormittags 11 Uhr, auf unserem Bureau, Frankfurter Straße Nr. 29. Freie Auswahl Vorbehalten. Zu- lchlagsfrffi: drei Wochen.

Gießen, den 30. Juni 1927.

Hessisches Kulturbauamt.

H. Steinbach, Regierungsbaurat.

Lohholz-Bersteigerung

Montag, den 11. Juli b. 3 vormittags 10 Uhr anfangend, werden in der Bahn­hofswirtschaft folgende Mengen Holz öffentlich verkauft: 6243V

Distrikt 43.

1820 Stück Lohstangen (Baumstützen) 18305 Stück la Lohwellen

ca. 17000 Stück Durchforstungswellen. Distrikt 34.

3385 Stück la Lohwellen

11770 Stück Durchforstungswellen. Distrikt 20.

ca. 70 rm Eichenknüppel

ca. 20 rm Eichen-Reiserknüppsl.

Brandoberndorf, den 2. Juli 1927.

Der Bürgermeister.

Stahl.