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Gnmöe der Jugend. 16.30 Hausovchesters: Charakter.

Die Dücherstmde. 18.45 Geschichte der drahtlosen phome". 19.15 bis 19.45: Mdungskursus für 2n« ttene (Mat von 80 Silben

20: Senckenberg-Diertel- M Antworten". 20: Ueber« Hen Saal des SaolbWes: kufil.

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Dienstag, 5. Juli 1927

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

yx. 15 ? Drittes Blatt

Turnen, Sport und Spiel

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am dem

DosAttillettedenkmal istvonProfessorSauer in Darmstadt entworfen. Es stellt einen Artilleri­sten dar, wie er als letzte Waffe im Kams eine

Jugendfreistil staffel 3x100 M c- er: 1. Offenbach 96 in 3;55,2; 2. Jungdeutsch­

kommen in Wormatias Mauern. Emen breiten Daum in der Aussprache nahm die Frage der strafrechtlichen Verfolgung von Feuerwehrkommandanten ein. Dach Erledigung weiterer kleiner Punkte wurde als nächster Tagungsort des Hessischen Landesfeuer­wehrtages 1930 Dieburg bestimmt.

WSR. Worms, 3. Juli. In den Mauern der alten Aibelungenstadt fand in den Sagem vom 2. bis 4. Juli der 2 5. Hess ische Landesfeuerwehrtag statt, mit dem gleichzeitig eine Ausstellung moderner Lösch­geräte und Mannschastsausrüstungen in der Turnhalle am Iahnplatz verbunden ist. Die ganze Bevölkerung feiert mit der Feuerwehr. Die Ausstellung wurde am Samstag vor­mittag durch Bürgermeister Metzler- Worms der Öffentlichkeit übergeben. Zu der Eröffnungs­feier war auch der Vertreter der Kreisregaerung,

Ganjugendsest der Schwimmer.

Nachdem sich am vorletzten Sonntag zum Gausest die Herren und Damen in Darmstadt eingefunden hatten, vereinte vorgestern das Gaujugendfest im Frankfurter Sta­dion die Jugend des Gaues 1 Kreis V t'-ed D. S. V. Die erzielten Leistungen waren trotz des mangelnden Freiwassertrainings größtenteils sehr ansprechend. DerGießener Schwim m- verein" konnte auch diesmal wieder einige schöne Erfolge erringen. Vor allem ist die Lei­stung von Karl Schaum, der das 200 - Meter-Rückenschwimmen in 3 Min. 20 Sek. gewann, sehr beachtlich. Bei weiterem ern­sten Training sollte Schaum auch bei dem Kreis­jugendfest eine Rolle spielen. Emmi Schüler konnte das Damenjugendbru st schwim­me n 100 Meter nach hartem Kampfe um Handschlag für sich entscheiden und blieb damit zu wiederholtem Male Siegerin in dieser Kon­kurrenz. Lenka Handrick, die etwas zu spät zum Spurt einsetzte, mußte sich im Mädchen­brustschwimmen 100 Meter mit dem zweiten Platz begnügen. Rau und Holzigel versagten infolge mangelhaften Trainings voll­kommen, so daß die Freistilstaffel -3x100 Meter nur den 3. Platz belegte, während es in der Lagen st affel 3X100 Meter zu einer Plazierung überhaupt nicht langte.

Die hier interessierenden Ergebnisse (Bahn­länge 100 Meter, Startsprung, Abstoßwende):

Sonntag begannen, lag dichter Nebel über Nürburgring, so daß von der Tribüne nur die Spitze zu sehen war. So war es denn kein Wun­der, daß die von allen Seiten an dieses Rennen ge­knüpften Hoffnungen finanzieller Art nicht erfüllt wurden, während sonst der gebotene Sport nichts zu wünschen übrig ließ. 64 Maschinen wurden in fünf Minuten Abstand vom Start gelassen. Kategorie e (nicht über 500 ccm): 1. Walker, Wolverhamp­ton (Sunbeam) 5:32,46.2; 2. W o o d s, Birmingham (Norton) 5:33,32.8; Kategorie d (nicht über 750 ccm): 1. Stelzer, München (BMW) 5:54,46.2; 2. Köpper, Berlin, (BMW) 6:00,10; Kategorie e (nicht über 1000 ccm): 1. Giggen - bad), Mühlberg, (Bayerland-Jap) 5:58,36.4; 2. Huth, Breslau, (Harley-Davidson), 6:14,37.6.

EMMuig des hessischen Artillerie-Denkmals.

(Von unsrer Darmstadter Redaktion.) * Darmstadt, 3. Juli.

Die hessische Artillerie, die auf eine ruhmreiche Geschichte zurückblickt, welche urkund­lich bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts zurück- reicht, die 1730 alsLandgräfliches Aeldartttterre- korps" neufvrmiert wurde und vor dem Welt­kriege mit den Regimentern Rr. 25 und 61 eine Artillerie-Brigade zum deutschen Heere stellte, hat sich jetzt in Darmstadt ein ihrer großen Lieberlieferung würdiges Denkmal gesetzt. Es ist zwar in erster Linie ein Ehrenmal für die Toten des Weltkrieges, sodann aber auch ein E rinnerun gsm a l an die Taten der hessischen Artillerie. Im Weltkriege hatte die hessische Artillerie nahezu an 100 Batterien aufgestellt und auf allen Kriegs-

Aus dem Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Gießen Jugend Dicseck Jugend 0:6.

£ Bor dem Spiel der Wiener Fußballer am Samstagabend standen sich auf dem Waldsportplatz obige Gegner gegenüber, die sich ebenfalls ein recht interessantes Spiel lieferten, vor allem deshalb, weil Wiesecks Jugend wohl ihr bestes Spiel zeigte und neben der unglücklichen Aufstellung der Gießener deren unerwartet hohe Niederlage verursachte. Bei Wieseck zeigten Verteidigung, Läuferreihe und vor allem der Sturm recht gute Leistungen, während bei Gießen die Unsicherheit einzelner Spieler und des Tormanns die Anstrengungen der ernstlichen Spieler nicht zur Auswirkung kommen ließ. Bis zur Halb­zeit stand dps Spiel bereits 4:0 für Wieseck, nach dem Wechsel konnte Wieseck bald auf 5 erhöhen, durch eine verwandelte Ecke wurde das 6. Tor er­zielt. Bei diesem Stande verschenkte Wieseck noch einen Elfmeter. Leider fiel gegen Schluß ein Gieße­ner Verteidiger in der Hitze des Gefechts etwas aus der Rolle, was der Schiedsrichter mit Platzverweis ahndete. Das Eckenoerhältnis betrug 4:1 für Wieseck.

Wieseck 1 gegen Dezittsmanaichast 0:1.

Regierungsrat Dr. Straub- Worms, erschie­nen. Am Rachmittag fanden die geschäft­lichen Beratungen des Land esf euer- wehrtages statt, an der Vertreter der hesft» schen Regierung, der Brandversicherungskammer, der verschiedensten hessischen Kreisämter u. a. m. teilnahmen, denen der Vorsitzende, Damm- Friedberg. ein herzliches Willkommen zurief. Regierungsrat Bernscheuer überbrachte die Grüße und besten Wünsche des Ministers Kirn­berger und betonte das Interesse, das die hessische Regierung den Bestrebungen des Ver­bandes entgegenbringe. Geheimrat v. Hahn pries das gute Einvernehmen zwischen Brand- Versicherungskammer und dem Landesausschuß. Der Vertreter des Rassauischen Feuerwehr-Ver­bandes überbrachte die Grüße seiner 428 Wehren im Bezirk Wiesbaden. Bürgermeister Metzler- Worms entbot den Gästen ein herzliches Will-

Anläßlich der Vaterländischen Festspiele 1927 Köln wurde am Sonntag das Wasserballvorrunden­spiel um die Deutsche Wasserballrneisterschaft zwi­schen Jungdeutschland-Darmstadt und Sparta-Köln ausgetragen. Bei Halbzeit stand das Spiel noch 2:2. Dann setzte sich Sparta durch und siegte überraschend

Wetterauer Reiterverein in Friedberg.

Die Ausschreibungen zum 11. Reit- und Fahrturnier in Friedberg haben eine starke Anmeldung, insbesondere in den Fahrkonkurrenzen und Springen, gebracht. Bekannte Turnierreiter werden in Konkurrenz treten. Am Samstagmittag finden die Vorprüfungen statt. Eine große gedeckte Tribüne auf der neuhergerichteten Sportwiese gibt Schutz gegen Regen und Hitze. Man darf der Ver­

anstaltung den besten Erfolg wünschen, da nicht, wie in der Großstadt, nur ausgesprochene Reit­pferde am Start sind, sondern auch Pferde, die stark in der Landwirtschaft und im Gewerbe arbeiten, und die sich im Reiten, Fahren und Springen um die wertvollen Preise bewerben.

land-Darmstadt 3;59; 3. Gießener S. V. 4;09,7 (Dickel, Weiß, Rau).

Damenjugendbru st schwimmen 100 Meter: 1. Emmi Schüler, Gießener S. V. 1;45,9; 2. Käthe Schellhas, Rot-Weiß, Darm- tadt 1 ;46; 3. Elfriede Frickel, Rot-Weiß, Darm- tadt 1;47,4.

Mädchenbrustschwimmen 100 Me­ter: 1. Alice Gebauer-Jungdeutschland, Darm- tadt 1;48; 2. Lenka Handrick, Gießener S. V. 1,54; 3. Lotti Rüder, Groß-Auheim 1;54,8.

Jugendrückenschwimmen 200 Me­ter: 1. Karl Schaum, Gießener-S. V. 3;20; 2. Willi Endres, Moenus Offenbach 3;21; 3. Richard Merz, Offenbach 96 3,24,6.

Flinsch nochmaSs in Amsterdam siegreich.

Der deutsche Meister im Einer, W. Flinsch vorn Frankfutter R. V. 65, hat am Sonntag beim Finale der Internationalen Ruderregatta auf der Amstel wieder einen glänzenden Sieg errungen. Er war in 6:15 Sekunden abermals auf der 1650 Meter langen Strecke über Spaarne, Holländische R. Vg., den er bereits am Vortage mit zwei Längen in 6:31 geschlagen hatte, mit großem Vorsprung er- folgreich. Gleich nach dem Start blieb sein Gegner drei Längen zurück und erreichte nur eine Zeit von 6:27,4. Flinsch, der durch seine auffallend schlanke, sehnige Gestalt auffiel, ruderte, als ob es nur Spiel wäre. Sein elegantes, formvollendetes Rudern hat in der holländischen Sportwelt begeisterte Anerken­nung gefunden.

Vorrunde um die Deutsche Wasserballmeisterschaft.

schauplätzen gekämpft.

Zur Teilnahme an der Weihe des Denkmals, bas im Prinz-Emils-Garten im Süden der Stadt im alten Kanonierviertel errichtet wurde, hatten sich zahlreiche ehemalige Angehörige der jetzt auf - «gelösten Regimenter eingefunden. Es waren sau­sende, die nach Batterien geordnet in den Gatten zogen. Auf einer großen Wiese, unweit des Ehrenmals, war für die Redner eine Tribüne er­richtet, in deren Rahe die Angehörigen der Ge­fallenen und die Ehrengäste ihren Platz hatten. Die Musik stellte das 5. Attillerieregiment in Fulva

Die Anwesenden sangen hierauf je einen Vers I------

des Deutschlandliedes und der Wacht am Rhein. Handgranate werfen will. Der Sockel des Denk- Generalleutnant von Kleinschmit empfahl mals besteht aus Stein, die eindrucksvolle Gestalt sodann das Denkmal der Obhut der Stadt Darm- des Kämpfers ist in Bronze gegossen.

staöt, worauf es Oberbürgermeister Dr. Glas- ' ---:-----

fing ebenfalls mit einer Ansprache in den Schuh ne ftß&fiTdier Keuerwellrtaa der Stadt übernahm. Die Festteilnehmer stellten ' y

sich nun unmittelbar vor dem Denkmal auf, dessen I IH WOrnlS.

Hülle inzwischen gefallen war. Es legten hier Kränze nieder: Der Großherzog, die Artillerie- regimenter 25 und 61, die Regimentsvereine, das 5. Artillerieregiment (Traditionstruppenteil), die Stadt Darmstadt, die Vereine des Verbandes hes­sischer Regimentsvereine, befreundete Vereine und Abordnungen. Cs folgte dann ein Vorbeimarsch der ehemaligen Regimentsangehörigen, womit der offizielle Teil der Feier beendet war.

Dieses Spiel am Sonntag auf dem Wiesecker

. ---. Sportplatz hatte eine beträchtliche Anzahl Zu-

Die Musik stellte das 5. Attillerieregiment in Fulda s^uer angelockt. Es war das letzte Aebungsspiel Rach dem Aufmarsch der ehemaligen Regiments- &er Bezittsmannschaft, am kommenden Sonntag angehörigen und dem Einzug der Fahnenträger f^det bereits das erste Vorspiel um die Kreis- intoniette die Kapelle das niederländische Dank- Meisterschaft statt. Lieberzeugend war der Sieg

gebet, das die Anwesenden entblößten Hauptes her Bezittsmannschaft gerade nicht, denn nach mitfangen. , r der sorgfältigen Auswahl aus den beiden Kreis-

DieWeihedesDenkmals eiahm Pfarrer klassemannschaften und den beiden ersten Be- Rückert- Darmstadt vor, der in seiner Reoe zjttsvereinen hätte man ein anderes Resultat u a. auösührte:Den Toten gilt diese Weihe- ^warten müssen. Einzig und allein die Hinter-- stunde; den Toten der hessischen Arttllerreregi- Mannschaft konnte gefallen. Ihr ist es auch zu- menter, deren Gedächtnis dieses Denkmal geweiht ^schreiben, daß aus dem knappen Sieg nicht werben soll, und mit ihnen allen Toten, die rm no$ ^ne Riederlage wurde. Wiesecks Erste zeigte Kampfe für Vaterland und Freiheit ihr Leben ^ncr ausgezeichneten Form, die den starken

geopfert haben. Drei Dinge sind es, die uns daoei Achtungserfolg voll.gerechtfertigt erscheinen läßt, das Herz bewegen und bewegen müssen, wenn einzige Tor fiel in der ersten Halbzeit, unsere Feier einen Sinn haben soll: Erinnerung, zweiten Spielhälfte hatte Wieseck fast

Dank und Gelöbnis 1 Erinnerung! Da ist gewiß durchweg mehr vom Spiel, die Stürmer waren niemand unter uns, dem nicht schon ohnehin die ^ber körperlich zu schwach, um sich durchzusetzen. Erinnerung gekommen wäre an die unvergeßlichen $ic h^en Leistungen zeigte der Tormann Tage des August 1914, als in todesmutiger Be- wiesecks und der Linksaußen der Dezirksmann- geisterung jeder, der Waffen tragen formte, zu den $ie H^te, die während des ganzen Spiels

Fahnen eilte, als das in Deutschland so seltene Erscheinung trat, war völlig überflüssig. Wunder sich ereignete, daß alle einmal eins und ... ' , e. * i » <

einig waren und alle ohne Unterschied der BczittslUgeno gegen Grohen-Lmden l 2:1. Stellung, des Bekenntnisses, der Pattci in Vorher trat die Iugenbmannschast, die den treuer Kameradschaft nur einen Gedanken im Her- Bezirk zu den Kreisfestspiclen vertreten soll, zen und ein Ziel vor Augen hatten: Vaterland! gegen die sympathische 1. Mannschaft Großen- Wir gedenken auch jener Stunden, als unsere Lindens an. Das Spiel stand im Zeichen der tapferen Regimenter unsere Stadt verließen, technischen Ueberlegenheit der Bezittsjugend, le-

Ach wie viele, allzuviele von ihnen, die aus- diglich der ganz ausgezeichnet arbeitende Tor- zogen, sind nicht wiedergekommen! Wir rufen uns mann Großen-Lindens verhindette ein Hoher- ihre Ramen, nicht bloß ihre Ramen, sondern ihr werden des Resultats. Das Eckenverhältnis (10:2 Wesen, ihre Liebe, ihre Treue, ihre Kraft und für Bezittsjugend) drückt den Spielverlauf deut- ifjre Begeisterungsfähigkeit ins Gedächtnis. Und licher aus. Trotz der Riederlage müssen die nun heute, unter dem Eindruck des entsetzlichen Leistungen Großen-Lindens voll anerkannt wer- Endes, als Deutschland zerbrach und die Grau- Verhalten der Mannschaft war muster-

sconkeit des Feindes uns das hatte Joch auf- gültig.

zwang, die quälendste aller Fragen: .Sind sie Die fÜÖbCUtfd)Cn

umsonst gestorben?" Umsonst? Rein! und aber- « r t nr t. » Ä. . « mals.nein! es hieß an jeder sittlichen Weltord-

nung verzweifeln, wenn wir nicht festhalten und Karlsruhe konnte der Karlsruher Fußballver- uns austtchten könnten an der Gewißheit daß fin am Sonntag nach einem grandiosen Spiel gegen nichts verloren, Nichts umsonst ttt, was imt eyr deutschen Meister, den 1. F. C. Nürnberg, zu licher Einsetzung der eigenen P^ttonlichkeit für e-ncm unentschiedenen Ergebnis mit 0:0 gelangen, eine große und heilige Sache getan w)r0 i>er Der Sar[5ru^er Fußballverein wurde zum Sieger Redner schloß mit den Worten: Wir toouen <;rf(ärt nachdem die Nürnberger bei Verlängerung arbeiten und nicht verzweifeln, wir wollen glau- öe5 Spieles nicht mehr antraten.

ben und hoffen, wir wollen treu fein und in un- ^ie Sp. Vgq. Fürth konnte Bayern-München gebrochenem Idealismus das Haus unserer Zu- überlegen 4:0 (Halbzeit 2:0) schlagen.

funft aufrichten." Die Musik spielte hierauf die u ' ' ° \

Weise:Ich hat! einen Kameraden , und die Fechtmeisters asten der D. T. tM-KK 6%:

mSngtn ch. Erlch-in-n. dem Dr. jjooes, Berlin mit 11 Siegen und -mein

Pfarrer Rückert für die erhebenden Worte und Doppeltresser.

Professor (Sauer für das in kunstsinniger Weise Die MeillerlchasteN

ausgestaltete Denkmal, sowie allen Spendern für

ihre reichlichen Gaben, durch welche die Errichtung Aer 6ande5vervÄNde der des Denkmals ermöglicht wurde. Unser aus ^ie Meisterschaften der Landesverbände der Erz und Stein geformtes Denkmal soll kommenden DSB. brachten am Sonntag durchweg gute Leistun- Geschlechtern berichten, daß es zwei ehrwuttnge unb beachtenswerte Ergebnisse. Bei den tapfere hessische Feldartillerieregimenter gegeben süddeutschen Meisterschaften, die in hat, hervorgegangen aus dem im^relL9v Stuttgart zum Austrag kamen, lief Dr. Wich- eittchteten hessischen Feld-Attilleriekorps die intt I m q n"n Eintracht-Frankfurt a. M., die 100 Meter ihren 57 in 10,5 Sek.; Engelhardt, Darmstadt gewann

hessischen Wahlspruchs: -Gott, Ehre Vaterland! 4Q() ^^^r in 49,9 Sek.; Jenuwein, Mün- im Jahre 1919 ruhmvoll und unbesiegt leidei .. im 1500 Meter-Lauf in 4,06.4 Minuten, untergegangen sind Die ^aten rer hessischen Ai- gn ^^r mal 100 Meter-Staffel wurde Phö- tülerie im verflossenen Jahchundett stehen ge Karlsruhe in 42,9 Sek. Sieger,

sichtlich fest und werden nicht vergessen Ueber ^ie norddeutschen Meisterschaften bie Tattgkeit rm Weltkrieg aber oll Braunschweig sahen über 100 Meter Hintze,

nnmerbar unser Denkmal ^hlem Die fitfMfe Wilhelmshaven in 10,9 Sek. als Sieger. Den 5000 Arttllerie kämpfte rn d^i Schlachten bei MaissiN ß f Dieckmann, Hannover in

in Belgien, an der Maas, Marne, Aisne, Somme, 72 )» ° M nuten

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Iciftungen und ihrer Opferfreudigkeit nicht nachzu- Meisterschaften in Jnsterbung auf-

stehen und sich Öen Geist von 1914 zu erwerben, tischen Meler cyafr 2 tal

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Wittschast.

Die ReichsbanÄ Ende Juni.

Wie der Ausweis der Reichsbank vom 30. Juni zeigt, hat sich die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln. Schecks, Lombards und Effekten um 602,4 Millionen auf 2734,2 Mill. Mk. erhöht. Die Bestände an Wechseln und Schecks für sich allein stiegen um 477,2 Mill, auf 2494,6 Mill. Mk., während die Lombardbestände um 125,3 Mill, auf 146,6 Millionen Mark angewachsen sind und die Be­stände an Effekten um 0,1 Mill, auf 92,9 Mill. Mark abgenommen haben.

An Reichsbanknoten sind 595L Mill. Mk. neu in den Verkehr abgeflossen, so daß sich ihr Umlauf auf 3815,2 Mill. Mk. stellt. Der Umlauf an Rentenbankscheinen erfuhr eine Ver­mehrung um 74,3 Mill, auf 1017,1 Mill. Mk.; die Bestände der Reichsbank an solchen Schei­nen haben sich demgemäß auf 46,5 Mill. Mk. verringert. Am 30. Juni waren sonach an Reichs­banknoten- und Rentenbankscheinen zusammen 4832,3 Mill. Mk. im Verkehr; der gesamte Zah­lungsmittelumlauf erreichte an diesem Tage eine Höhe von zirka 5775 Mill. Mk. (Ende Mai 5698 Millionen Mark).

Die fremden Gelder gingen um 100,0 Mill, auf 669,5 Mill. Mk. zurück.

Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen verringerten sich um 3,6 Mill, auf! 1869,6 Mill. Mk., und zwar haben die Gold­bestände geringfügig um 276 000 auf 1802,6 Mill. Mark und die Bestände an deckungsfähigen De­visen um 3,3 Mill, auf 67,0 Mill. Mk. ab­genommen.

Die Deckung der Roten durch Gold allein ging von 56,0 Proz. in der Vorwoche auf 47,2 Prozent, diejenige durch Gold und deckungs­fähige Devisen von 58,2 Prozent auf 49,0 Pro­zent zurück.

gur deutschen Auslandsverschuldung.

In ihrem Monatsbericht beschäftigt sich die Direktion der Discontogesellschaft mit der Ausnahme deutscher Anleihen im Ausland und stellt darin u. a. fest, daß die gesamte langfristige Auslandverschuldung sich per 30. Juni 1927 auf 3i Milliarden Mark be* zifsert, woraus im Laufe des Jahres 1927 zu zahlen sind: An Zinsen 220 Millionen Mark, an Tilaungs- betrügen 120 Millionen Mark, insgesamt also 340 Millionen Mark, die sich auf die wichtigsten Gläu- bigerlänöer wie folgt verteilen: Vereinigte Staaten insgesamt 260 Millionen Mark, England 34, Holland 30, Schweiz 13 Millionen Mark. Im Schlußabsatz des Berichts heißt es dann: Im Gssamtrahmen der deutschen Zahlungsbilanz spielt immerhin der Dienst der Auslandschuld heute noch eine sehr untergeord­nete Rolle. Der für 1927 mit 340 Millionen Mark angenommene Betrag wird annähernd durch die Ueverschüsse aus dem Schiffsverkehr gedeckt, die das Statistische Reichsamt für 1926 mit rund 300 Mill. Mark berechnet hat. Er ist geringfügig vor allem im Vergleich zu der Belastung, der die Zahlungsbilanz durch die Reparationen unterliegt.

Handel und Gewerbe im Juni. Rach den Berichten der preußischen Jndustrie- und Handelskammern und des Deutschen Hand­werks- und Gewerbekammettags setzte sich im Juni die Besserung der Wirtschaftslage trotz eines gewissen durch die scharfe internationale Konkurrenz bedingten Rückganges der Kohlen­förderung und des Kohlenabsatzes des Ruhr­bergbaues langsam fort. Die Zahl der Unter­stützungsempfänger ist gegenüber dem Vormonat gesunken. Die Ziffern der Wagengestellung durch die Reichsbahn sind gestiegen. Richt zu verkennen aber ist, daß es der Wirtschaft im allgemeinen! noch an innerer Festigkeit und Stetigkeit fehlt. Auf die Gesamtindusttte wirkte günstig, daß die infolge des Reinigungsprozesses an der Börse erfolgten Umschichtungen im Effektenbefth ohne schwere Erschütterungen durchgefühtt werden konnten. Für die weitere Entwicklung des Jnland- matttes wird auch die Ernte von besonderer Bedeutung fein.

* Günstige Beschäftigung in der Pflastersteinindustrie. Im Zusammen­hang mit der gegenwärtig herrschenden Bau­konjunktur, die sich auch auf das Bauen deck Straßen erstreckt, ist die Beschäftigung in der Pflastersteinindustrie im vergangenen Monat recht lebhaft gewesen und hält gegenwärtig noch an. Die Wette sind voll beschäftigt und nut Auf­trägen so reichlich versehen, daß die Einhaltung der Lieferfristen auf Schwierigkeiten stößt. Man erwartet jedoch im Laufe des Monats Juli einen Rückgang des Auftragseinganges, doch wird die Beschäftigung immerhin ausreichend bleiben.

* Otavi Minen- und Eifenbahnge­sellschaft. In der Verwaltungsratsihung der Olavi Minen- und Eisenbahngesellschaft wurde beschlossen, der GV. am 26. Juli die Verteilung einer Dividende von 11,11 Prozent vorzuschlagen.

mit 7:4.

Motorradrennen aus dem Nürburgring. Als die internationalen Motorradrennen