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ituffen. Als Beitrag zur Htn - de wurden 100 Mark bewilligt.

Den

Landwirt auf- Als fdn Rach-

es

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Jladibrucf oerboien

3fa schritt schweigend neben ihm. Sie waren jetzt

wand,

braunen Augen, die auch sie

selbst neugierig

beigetragen und bei manchem klärend und überzeugend gewirkt.

er in sic es

musterten.

Auch andere Augen flogen nach. Rings um sie verstummte sprach. An einem Tischchen, eine

bin wohnenden Anliegern in Verhandlung gi treten werden wegen Kauf oder Pacht Dieft

ihr aufmerksam plötzlich das ®e- Tasse mit Gebäck

in der Hand, fand sie sich endl ch wieder Zwei jüngere Herren sprachen lebhaft auf sie ein. S c lächelte, hörte aber nur zerstreut zu, so lebhaft interessierte sie das ganze Bild. So vornehm IjatL sie sich's eigentl ch i cht gedacht

Dann lieh sie sich die markantesten Persönlich ketten zeigen. In einer Fensternische stand der Baron vv" der Leyen, derftrcunh" des Hauses und der Hausfrau. Der fehnig-aelchmeidig.' Kör­per eines Sportsmannes und Jägers mit kühner Adlernase, so etwa um die Fünfzig.

berühmten Tänzerin. Da und dort einige bekannte Musiker, Mimen und Schriftsteller. Auch zwei Fl- nanjgrofjen wurden ihr gezeigt.

Plötzlich verstummten sie alle. (Ein

(Er plauderte mit d'Almanoert, dem großen Pianisten und Komponisten, der so vielen Frauen Hand und Ring gereicht und wieder entzogen hatte.

Da stand Felix Kersten, der schlanke, neue Tenor des Opernhauses, mit der Wandrowa, der

babntoagen zur Unterbringung solcher, bk keine Miet« mehr zahlen un) ihre Woh­nungen räumen müssen. Als Beitrag zur § In­

folge! wird Dr. belfert von Der Landwirt - fchaftsamts-Außenstelle Schotten hierher versetzt. 3n diesem Monat sind 5 0 Jahre ver­flossen. seitdem die hiesiae Synagoge ein- geweiht wurde. Pie israelitische 2td gionSgcmctn- schäft Ridda-Geiß-Ridda will die W.eder'ehr dieses denkwürdigen Tages diesmal besonders feierlich begehen und am 15. Oktober eine größere Feier veranstalten.

Kreis Schotten.

* Schotten. 3. Oft. Aus den Stationen der Rebenbahn SchottenRi''ba hat der Ver­sand von Kelterobst (Schüttelobst) begon­nen. 3n Anbetracht der reichen Apfelernte werden nur 5 Mark für den Doppelzentner bezahlt. Da die Aepsel infolge der starken Regenfätt» fein allzu schönes Aussehen haben, noch sehr viel Feldarbeit au tun ist und nach Tafelobst kaum Rachfrage besteht, wird der größte Teil der Aepsel geschüttelt und als Kelterobst abgesetzt. Für tadellose T a f e l ä p f e l werden z. Z. 5 M k. für den Zentner geboten. Da die Händler schon ceaenftedige Früchle beanstanden, ist anzunehmen, daß daS Tafelobstge:chäfi ziemlich flau wird.

Laubach. 3. Oft. Am Samstag hielt die Bezirkssparkasse Laubach ihi^ General­versammlung ab. Sie beendete damit ihr 6 4. Ges chä s tsjahr: sie wurde begründet vom Grasen Otto zu Solms-Laubach (1799 biS 1872), dem Urgroßvater des jetzigen Grasen, und um­faßt die Aemter Laubach (Laubach. Freien- seen. AuppertSburg. Wetterseld, Gonterskirchen. Lardenbach) und Utphe (Utphe. Tra-is-Horlofs, 3nbeiten m.t Wohnbach), her früb« en. 18.6 media­tisierten Reichsgraftchaft Solms-Laubach. Der Vorstand besteht auS OberamtSrichter Zim­mermann. Direktor, Bürgermeister Böhm, Rentamtmann Bohn, Grrneinderat Diehl, Lehrer Weil. Den A u f s l ch t S r a t bilden Landwirt Heinrich M ä s e r, Ruppertsburg. Alt­bürgermeister Dornmann. Trais-Horleft, Bür­germeister Zmmelt, Freienseen (inzwischen ver­storben). Bürgermeister Kray. Wohnbach. *Bür» germeifter Krauß. Wetterfeld, Bürgermeister Lein, Lardenbach Altbürgermeister Lind,Gon­terskirchen, Beigeordneter Raab, Utphe. Der Geschäftsbericht zeigte die bedeu.enden Lei­stungen der Bezirkssparkasse. Bortxnuen war ein Rechnungsrest von 12 6(5,56 'Mk. Der Spar- verkehr hatte eine Einnahme von 204 269,85 TÜtt., ejne Ausgabe von 64 272,15 Mk.: der Sched- und Ueberwelsungst>erkehr eine Einnahne von 628 183,65 Mk.. eine Ausgabe von 661 402,11 QHf.; der Kontokorrentverkehr eine Einnahme von 390 793,29 Mk.. eine Ausgabe von 401 525,24 Mk

Geländes. Innerhalb des Gemeinderats wird eine W i r t s cha s t s - und Finanzkvmmis- s i o n gebildet und nachstehende GemeinderaiS- mitglieder in diese gewählt: Fr. Weber, Fr. Weigel, Wilh. Weber und Wilh. Zecher. Die bsi der Ausmündung der Schulstraße in die Frankfurter Straße mit der Sranifurter Straße parallel laufende neue, zum Tell schon bebaute Straße soll die BezeichnungWald- weide" erhallen. Man will damit die Erinne­rung wachhalten an die einstige Viehweide, die in früheren Jahren hier angelegt war. Von dem­selben Gesichtspunkt geht man auch aus, wenn man die von der Bergstraße abzweigende weitere Parallelstraße, die ebenfalls schon teilweise be­baut ist, in ZukunftAm Kirchpfad" be­nennen will; denn, als unsere Gemeindemitglie­der vor nun mehr als 60 Jahren noch zum Kirchenbesuch nach dem benachbarten Droßen- Linden wanderten, führte sie ihr Weg durch dieses Gewann. Das Gesuch eines hiesigen Gemeindemitgliedes, um käufliche Über­lassung eines GemeindegrundstüdS als Bauplatz wurde genehmigt und ihm als Baugelände 568 Quadratmeter in Flur 1 zu- gesagt. Der Preis beträgt für den Quadratmeter 3,50 Mk. und ist in drei Raten fällig. Der Käufer trägt alle Kosten. Ueber die Ablösung der Markanleihen unserer Gemeinde kann sich der Gemeinderat vorerst nicht e nigen, und so wurde die Absttmmung über diese Angelegenheit vertagt.

(.) Lang-Göns. 3. Oft. Zu der gestrigen Beigeordnete nwahl waren vier Kandi­daten ausgestellt worden: Ant. Müller XXXII,, Karl Faber, Karl Schmidt und H e i n r. Müller II. Die meisten Summen erhielten Karl Faber (275) und Ant. Müller XXXII. (225). Eine Stichwahl muß nun entscheiden, wer Beigeordneter wird.

Trohe, 3. Oft. Gestern nachmittag fand hier in unserer Fili a lae m ein d e der erste Gottesdienst statt. Un Ermangelung eines anderen geeigneten Raumes hatten Orts» und Schulvorstand in anerkennenswertem Entgegen­

tut er nur der Begabung, der Kunst halber."

Dabei war es ein offenes Geheimnis, daß auch unbegabten Schülern beiderlei Geschlechtes feiner Wohnung privaten Unterricht gib, wenn ihn hoch bezahlten. Er brauchte viel Geld, denn

zerrann ihm schnell unter den Fingern bei seinen lostspieliyen Neigungen und dem luxuriösen Zu­schnitt feines Hauses

Sie waren jetzt wieder in die Nähe des Zoo gekommen. Lukrin lud sie zu einem Glas Wein und einem Imbiß ein. Trotzdem sie das alte Lecker- möulchen geblieben seit Eberhards Fortgang war sie nur auf ihr schmales Taschengeld ange­wiesen so lehnte sie cs doch ab, unter dem Vorwand, daß sie zu T'.sch nach Hause müßte.

Er wollte ein Auto herbeiwinken, aber das wies sie zurück, schon um " cht m t ihm darin ge­loben zu werden.

fRein, nein ich fahre nur mit der Elektri lchen und mit dem Omnibus. Jetzt muß ich m'ch aber beeilen Auf Wiedersehen, Herr Kammersänger steigen Sie nur ins Auto' Sonst ist die Frau Gemahl n böse, wenn Sie die Tischzeit versäumen."

Verdutzt schaute er ihr nach, als sie m'l eiligen «chritten davonllef.

o von heute auf morgen war dieser ver­teufelte kleine Satan nicht zu erobern.

Jetzt wurde er sie gleich, unter irgendeinem Vor- nd, in sein Haus laben. Natürlich er sehnte sich nach einer neuen Freundin, seitdem diese eleUung durch den Fortgang der schonen Leontine, dem bis-

Isa erkannte Ihn sofort als den gefeierten Gast aus Wien, den berühmten Liebhaber, her In Dres­den zuerst zu Ruhm und Ehren gekommen war Lenz.

Als er seine Augen einen Augenblick auf ihr ruhen ließ, durchfuhr es sie wie ein elektrischer Schlag. Sie hörte kaum noch, was gesprochen wurde und mußte ihn immer wieder anschauen.

Vor einigen lagen hatte sie ihn er gastierte für einige Wochen an einer Privatbühne als Romeo bewundert und zuvor als Prinzen von Homburg. Das eine Billett für die Galerie hatte sie sich selbst getauft, das andere im ersten Rang hatte ihr Lukrin geschenkt, damit sie den genialsten lebenden Schauspieler Deutschlands kennenlerne.

Neide Male war sie ganz berauscht noch Hause gekommen, hatte vor Aufregung kaum schlafen können. Immer wieder und wieder tönte ihr diese biegsam-metallische Stimme im Ohr, die wie Musik klang und doch so natürlich sprach bald Lavasluten der Leidenschaft in den Saal sprühte, reißend schnell wie ein tosender Bergstrom dahinströmte, und doch n jeder Silbe verständl'ch, die bald wie ein Kind fo zart flehte, dann wieder wie Stahl klirrte Spott und Hohn. Lust und Liebe, Sehnsucht und Trauer, olles drückte sie in gleicher Vollendung aus Dazu as wundervolle Sviel der Hände, die gertenhafte Biegsamkeit des schlanken Leibes Jetzt husch'? ein kindlich 'iebrs Lächeln Ober bas Antlitz gl-ich dar­aus t mte der Humor eines überlegenen Geistes aus diesem beredten Munde.

(Fonietzung folgt.)

chcn schwebten an einem klaren, blassen Himmel. Aus den Bäumen, auf dem ersten Lenzgras lag lichtes, mattes Sonnengold.

Eine Weile schritten sie wortlos nebeneinander. Isa freute sich-, aber ihr scharfer Verstand ließ si« seine lobenden Worte kritisch wägen Sie durch­schaute ihn mehr, als er ahnte.

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Iin5. W Dürfe, hat Iw frN sthr nv

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in« Gemenr-e bi« Miigllebschatt. ®bw zwischen der Stadt 'Bübingen und den Bessern der neu erbauten Wohnhäuser in der Beethoven st raße geschlossene Beretnbanmg bezüglich Beilegung der GaS- und Wasserleitung wurde vom Ge­meinderat genehmigt. Siner Abänderung der Vorgärten von drei auf vier Meter Tiefe tn der Friedrich-Sbert-S rahe wurde zugesttmn.t. De- schlcsien wurde blt Anschafftrng von Olfen«

Rtdda. 3. Olt. Reg.erungsrat Klee- berge« wird uns in bie'en Tagen verlassen, um die Leitung des Finar^amtS Lllze^ zu über­nehmen. nachdem seine Versetzung nach Worms wieder zurüdgeiwmmen worden war Gelegent­lich der gestern in der Kirche abgehaltenen Htn- denburg-GeburtSlagssrier leitete er zum letzte« Male zwei Chöre des hiesigen evangelischen Kirchenchors, Pfarrer Köhler gedachte dashalb auch in der Festpredigt der hohen Ver­dienste des Scheidenden um die Förderung des kirchlichen LcbenS unseres Kirchspiels.und sprach ihm dafür den herzlichsten Dank der ganzen Kirchengemeinde öffentlich auS. Weiter wird besonders in den Kreisen der Landwirte unserer Ocgenb der Wegzug des Direktors deS hiesigen Landwirtschaf'Samts, Dr. Schad, s.hr bedauer', der zum Direktor des LandwirtschafllamtS FZed- berg ernannt worden ist. Sr hat eS innerhalb eines Jahres verstanden, als Lehrer an der neu- gegründeten LandwirtschaftSfchuIe sich die Lebe und Anhänglichkeit der Schüler und das Ver­trauen der Eltern zu erwerben. Durch Vor­träge und Düngungsversuche Im Bezirk Ridda hat Direktor Dr. Schad wesentlich zur Förde­rung deS Getreidebaues im verflossenen Jahre

kommen den S ch u l s a a l für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Pfarrer Hartmann, Alten- Bufech predigte über Ps. 118,24.25. Sowohl die gute Beteiligung von fetten der Gemeindeglieder, wie die erfreuliche Höhe der freiwilligen Gaben für die weitere Ausstattung deS SaaleS zeigten, daß diese neue Einrichtung wirklich einem Be­dürfnis der Gemeinde entspricht. SS soll von nun an regelmäßig alle vier Wochen Gottesdienst, je einmal im Herbst und Frühjahr auch eine Abendmahl'eier für ältere Gemeindeglieder statt- ftnden, und zwar der nächste Gottesdienst mit anschließender Beichte und Abendmahl am 30. Oktober, also am ResorrnationSfest.

~ Cid), 3. Oft. Aus dem heutigen Kirch- w e l h m a r k t waren mehr als 200 Ferkel auf- ?ietricben. Der ülmsatz war aber nur sehr gering, aum ein Zehntel der aufgetriebenen Tiere wurde abgesetzt. Rachsrage nach jüngeren Ferkeln be­stand nur wenig. 6 biS 7 Wochen alte Tiere tour» Den mit 12 bis 14 Mark bezahlt. Die Rach'rage nach älteren Ferkeln war größer, doch lagen dte Preise nur wenig über den Preisen für junge Tiere. Um 11 Uhr war der Schtoeinernarkt in­folge des schwachen Geschäftsganges schon be­endigt. Auch der Besuch des Krämermark- tes war infolge der jetzt drängenden landwirt­schaftlichen Arbeiten nur schwach.

Kreis Friedberg.

4 Bad-Rauheim, 3. Oft. Die Bad- Rauheimer KirmeS, daS bei den Alt- nauheirnern und den Zugezogenen so belichte Saisonschlußfest, brachte gestern und heute einen Riesenzustrom von Fremden auS der nähe­ren und Weiteren Umgebung. Der Marktplatz in der Altstadt bildete m.t seinem relchbefeyten Iuxplah wieder der Mittelpunkt des srohen Kirmestrcibens. Etwa ein Dutzend Lokale hatte Tanz- und Dallveranstaltungen, auch das Kur­haus.

4 Bad-Rauheim, 3. Olt. Zur jüngsten Sitzung der Stadtverordneten hatte der Fmanzausschuh beantragt, ein Kapital von 5000 Mk als Hindenburgspende anzu­legen und die Zinsen alljährlich zu Weihnachten an Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene zu verteilen. Beigeordneter Kissel hielt die zur Verfügung stehenden Zinsen für zu gering, um den 81 hiesigen Kriegsbeschädigten und 57 Kriegerhinterbliebenen eine einigermaßen ansehn­liche Gabe überreichen zu können. Er schlug des­halb vor, die Stiftung mit einem festen Kapital­stock fallen zu lassen und jährlich 600 Mk. unter dem Rainen Hindenburgspende für den guten Zweck Im Voranschlag einzusehen Der Kisselsche Antrag fand die Zustimmung der Versammlung.

Kirch-Göns, 3. Oft. 3m Anschluß an daS Feldbereinigungsverfahren in unserer Gemarkung läßt das Kulturbauamt Friedberg größere Arbeiten zum Ausbau der neuen Feldwege, zur Herstellung von Grä­ben. Verschleisung von Wegen beim Pfahlgraben ausführen. Die Kosten sind zu rund 9600 Mark veranschlagt.

ch Ost heim bei Butzbach, 3. Okt. Der hiesige Turnverein veranstaltete gestern sein diesjähriges Ab turnen: obwohl die Witte­rung nicht allzu günstig war, nahm es doch einen guten Verlauf. Als Kampfrichter fungierten Tur­ner auS Ober-Mörlen, Butzbach und Lang-Göns. DaS Wetturnen bestand auS einem Zwölfkampf. Erster Sieger in der sog. Turn er stufe mit 198 Punkten war Erwin Schneider von hier: in der Iugendoberstufe mit 171 Punkten fieate Hugo Schneider: in der 3ugenbtumerunterftue war erster Sieger Erwin K n o b l a u ch mit 193 Punk­ten. 3n der 1. Schülerstufe errang Emst Lobrich mit 179 Punkten den ersten Preis, und In der 2. Schülerstufe war es Eugen Schneider, der mit 182 Punkten den Sieg davoNtrug. GS konnte die Feststellung gemacht werden, daß unser Turn­verein in den letzten Jahren recht gute Fortschritte au verzeichnen hat. 3m Anschluß an das Wett­turnen fand abends im Vereinslokal eine Sleger- seier mit anschließendem Tanz statt.

Lircis Büdingen.

II Büdingen, 3. Ott. 3n seiner jüngsten Sitzung beschloß der G e m e i n d e r a t die Her­stellung der kleinen Brücke am Lohsteg mit Mosaikpflaster. Vertagt wurde die Besetzung der freien Dchuyrnannstellm. Die Erhebung eines Zuschusses zum elektrischen Licht von Seiten der Stadt tour je ab 1. Oktober wieder eingeführt. Zum Bund Deutscher Bodenreformer erwirbt

Allo ich begreife nicht ... bloße Vergehlichkeitl Bitte, kommen Sie jeden Donnerstag! Meine yrau wird sich natürlich sehr freuen sie liebt den be­gabten Nachwuchs. Und überhaupt, wenn Sie die Nedda singen sollen, müssen wir außer den Instituts­stunden .. das reicht ja nicht aus. Wir studieren die Partie privat, in meiner Wohnung. Wir spre­chen noch davon."

Isa dachte blitzschnell nach. Abweifen konnte sie es nicht gut, und es wurde sich auch mächtig fördern.

Sehr gern, Herr Kammersänger herzlichen Dank! Ich werde natürlich mit meinem Protektor darüber sprechen, damit er das Weitere nut Ihnen regelt."

Lukrin blieb stehen und lachte etwas ge­zwungen.

Geld mir dafür?! Aber Kind, liebes, törichtes Kind, wofür halten Sie Lukrin?! Das tut der Lukrin nicht um schnöden Mammon das

Oderhessen.

Landkreis Gietzen

r. Heuchelheim, 3. Oft. Am SamStag wurde vom Ob st - und Gartenbau-Ver­ein Heuchelheim in der prächtigen Turn­halle eine ObstauSstellung eröffnet, die vom reichen Obstseaen dieses Jahres begünsliat ein erfreuliches Bild von dem guten Kultur- zustand deS Obstbaues in der Gemarkung Heuchel­heim gab. Regierungsrat Wolf, Gießen, der als Dertreler der Behörden der Eröffnung durch den Vorsitzenden des Vereins beiwohnte, betonte tn seiner Ansprache u. a., daß heutzutage nicht mehr die Zahl der ausgestellten Sorten für den Wert einer Ausstellung maßgebend sein dürfe, weil die Forderung der Gegenwart zur Ver­minderung der Sorten zwänge und nur noa) be- fonderS gutes, anbauwertes Obst gepflanzt wer­den dürfe, um das weitere Ginströmen von Aus­landsobst In die Läden der Städte zu verhindern. Eine eingehende Prüfung der langen Tischreihen mit den schönen Früchten ergab später, daß die Heulelheimer Obstzüchter d.ese Mahnung be­reits in die Tat umgesetzt hatten und auf dem bef en Wege dazu sind, auf ihrem tiefgründigen Lehmboden Obst allerbester Güte zu ziehen. Von Aepfeln waren vorwiegend man möchte sagen säst ausschließlich vertreten: Schöner von Dos- koop, Goldreirette von Blenheim, Geflammter Kardinal, Gelber Edelapfel, Landsberger Re­ne, te. Harberts Renette, Gravensteiner, Eier­äpfel, Friedberger Bohnapfel, Mecklenburger, Bamberger, B.auner Matapfel, Jakob Lebe! und ganz besonders schön eine Lokalforte, die als Schneeapfel sich in Größe und Schönheit der Frucht neben den besten der hier aufgewühlten Sorten sehen laufen konnte. Einige gut erhaltene Frücht« aus der Ernte 1926 konnten als Beweis

beugen Stern der Schule, verwaist war. Und als hätten ihre Gedanken suggestive Kraft, fragte der Sänger plötzlich:

.Hätten Sie nicht Lust, uns nach der Schweiz zu begleiten, Fräulein Mengers? Wir holen meine , Tochter aus Genf. Meine Frau würde sich sehr freuen ... und Sie brauchten Ihre Stubien dann : nicht zu unterbrechen."

Aber öerr Kammersänger welche Ideel Ich 1 fern e ja Ihre Frau Gemahlin gar nicht."

Lukrin blieb stehen und spielte den Derwun- berlert.

Wir denn? Sie waren noch nie zu meinem 1 Nachmittagslce bei mir? Wahrhaftig, nein! Wie ' kommt das?"

^Sie haben mich nie eingeladen."

Sic wuß.e genau, weshilb sie dieser Ehre noch nie gewürdigt worden. In der Tat verkehrte dort ein großer Teil des musikalischen Berlins und der guten Gesellschaft, so daß diese Donnerstags-Tees sich ein r g.uussen Verühmtheit erfreuten, eie dehn- ton sich -nwcilen bis in die späte Nacht aus. und mancher große Virtuose gab dort e'wai zum Besten, oder e» wurde eine auserlesene flammermufif ge- , macht.

gertenschlan­ker, mittelgroßer Mann mit alattrafierlcm Gesicht, aus dem zwei feur.ge und kluge braune Augen funkelten ein geistvolles Knabenantlitz auf einer Ephebengestolt trat ein. Die Hausfrau und der Hausherr stürzten auf Ihn zu. Man umringte Ihn, schüttelte ihm die Hand oder ließ sich ihm oorfteUen.

Isa blickte sie neugierig an E.ne große, zarte, nicht mehr ganz junge, aber noch immer schöne Frau mit braunem Madonnensch.'itel und klugen

über den Kemperpl.itz in die breite Hosjäger-Ailee oingcdogen. Ein leiser Hauch lieh die Blätter er schauern; ein zarter Duft von Frühling und Wald quoll ihnen entgegen. Kleine, weiße Lämmerwölk-

Oie 1. Jugend kam erwartungsgemäß in Wetz­lar nicht über eine 2 . 4-Rlederlage hinweg. Trotz­dem hielten sich die Zungen noch garrz gut, wenn man berücksichtigt, daß zur Zeit zwei der Besten erseht werden müssen.

Die l.EHülerelf erlitt die erst« Riederlage, und zwar in Wetzlar gegen den dortigen Sport­verein 2:3.

Schwimmwettkämpfe des T. D. 1846 (Stehen.

Die Schwimmabteilung des T.V. 1846 Gießen hielt -um Abschluß deS Svmmer- fchwimmens und zugleich als Beginn des Hallen- schwimmens unter der bewährten Leitung ihres Gau- und VereinsschwimmwarieS Sauer ihre diesjährigen Schwimmwettkämpfe im Volksbad ab. Daran nahm auch die aktive Schwimmriege der Turngemeinde Fried­berg teil. DaS außerordentlich reichhaltige Pro­gramm umfaßte alle Arten der Schwimmkunst, die in mustergültiger Weife von den lleinsten bis zu den aktiven Schwimmern und Schwimmerinnen gezeigt wurde und so ein einheitliches Bild der Arbeit Im nassen Element bot. ES verdient besonders hervorgehoben zu werden die Brust- und Lagenstaffel der Aktiven, woran die Fried­berger Gäste teilnahmen. Hierbei »e gte sich die äleberlegenheit der Gießener Schwimmer, wodurch der Beweis der erfolgreichen Kleinarbeit inner­halb der Schwimmabteilung deS T.-V. 1846 er­bracht ist. Die verschiedenen Schwimmübungen wur.,en angenehm durch ein vortreffliches Schau­springen unterbrochen. Humorvolle Einlagen be­lustig ten bi« zahlreichen Zuschauer, die es an Beifall nicht fehlen ließen. E n mit den Fried­berger Gästen vorgeführtes technisch einwand­freies Wasserballspiel vervollständigte das in jeder Hinsicht gut gelungene Programm.

NDAC-Clubmeister chafl.

Zu der ADAC.-Motorboot-Mrlsterschaft starteten am Sonntag auf dem fLempliner See mir vier Konkurrenten. Opel II, Ssip^id V, Sig­rid III und Ursel VI, Sieger wurde Fritz v. Opel mit Opel II in 23 :34 bei einem Durch» schnitt von 61,7 Std. Kilometer. Er fuhr die schnellste Runde in 66,66 Std./Kilometer.

Arne Borg in Berlin.

Wie bekannt wird, soll der schwedische Welt­rekordschwimmer und dreifache Europameister Arne Borg anläßlich des Berliner Schw.mm- festes des Damen-S.E. Germania 94 am 8. und 9. Oktober in Berlin an den Start gehen.

für die Haltbarkeit dieser Apseksorle gelten, die im Oktober schon genossen werben kann und sich trotzdem bis zum Sommer hält. Unter den Dir­nen waren es die schorffreien. btc immer mehr angepslanzt und zum ülmveredeln benützt werden. ®e^igt wurde unter großem Andrang die neu­zeitliche Ob st Verpackung in Einhelts- k l st e n, durch di« daS Obst erst in Kaufmanns- gut verwandelt wird, so daß eS in zuverlässiger Ware in handlicher Form unbeschädigt reift und längere Zeit lagern kann, ohne viel Raum ein­zunehmen. Besondere Beachtung sand ferner di« Ausstellung von Schädlingen und Krank­heiten der Obstbäume in Präparaten unö farbigen Hochbisi«rn durch die Volksschule deS Cr.es und eine private Ausstellerin. Auch das Versuchsgut ber Hniticrfität Gießen hatte Garten- und Feldfrüchte in reicher Zahl zu dieser Ausstellung beigesteuert, die allen Be- tetlig.en zur Ehre und dem aufblühenden Ort zum Segen gereicht.

ck. Heuchelheim. 3. Okt. Rach Amerika ausgewandert ist gestern der Chauffeur Otto Jung von hier. Einegroße Anzabl Kame­raden begleitete ihn zum Abschied an die Dahn in Gießen. Der jung« Mann geht nach Pittsburg, wo mehrere bekannte HTuchelheimer ansässig sind.

CO Klein-Linden, 3. Okt. Aus der jüng­sten Gemeinderatssttzung ist als bemer­kenswert zu berichten: Die D a ch d ederarbet- ten an der Kirche, der alten Schule und der Lehrerwohnung werden dem Dachdeckcrmeister Schomber in Gießen übertragen. Die Der- glafungsarbeiten in der Kirche übernimmt die Marburger Firma K. 3. Schultz, Mauver- melfter Magold von hier hat die Verlegung der Kirchentreppe übernommen. Für ein B a u- dar lehen in Höhe von 3500 Mark, das die LandesbaTck in Darmstadt einem hiesigen Bau­herrn vorgestreckt hat, trägt die Gemeinde die Bürgschaft bis zur Fertigstellung des Reubaues. Die angegebenen Bürgen sollen die Rückbürg­schaft übernehmen. Das Gesuch eines hiesigen Einwohners um pachtweise Ueberlaffung eines Grundstückes auf derWann" wurde vorerst nicht erledigt, da das in Frage kommende Grundstück als Zusuhrweg für das noch dahinter­liegende Gemeindegelände in Frage kommt. Es muh erst mit den nach der Frankfurter Straße

» AlSft ej.infjg fand i tzctverbanl kalibrrschu tint Anzahl ar «schlossen ist.

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Teilnahme der Mir den D Äeller-Äc ßcmcifkr A der StaA 21 bei Seburttl mit dem Abi feier derbu Kassel eine Am 6ormtc.gi iLchichstünden dieser dem vereine In K gestellt hatte, zclnrn Verei schützen, bai Für ine beftei un!> tnerttoflei preü der Cta'. inrben. Lisch .Deutschen hau rauf sich die 2 Hittagtfltn nt Vridgrupp tlonaltn banbtÄ beg Saale des J qe» fltiftu benburgfeicr. für den Aden Fritz tzchlo bietungen fb'u kal'Ichcn Teil ber AeichLw, regnnents. 1 tmi» einer 7 b" die Tellr stunden gu'ar

Als Isa gegen sechs Uhr des Nachmittags das vornehme Haus am W.ttenberg-Dlatz betrat, pochte ihr doch das Herz ein wenig Es war ihr erster Eintritt in d'e BerlinerGesellschaft".

Im Vorzimmer, wo ihr der Diener Hut und ! Mantel abnahm, betrachtete sie sich noch einmal Im Spiegel. Ein zartrosa Crepe de Chine-Kleidchen i umschloß die schlanke Gestalt Im Ausschnitt nichts | als eine rötliche Rose, die sie sich selbst von ihrem Taschengeld gekauft. Das blonde Haar war ein j Schmuck, den keine Fürstin erkaufen konnte

In zwei großen Salons größer und ge- ' schmackooller als beim Kommerzienrat wie es , ihr vorkam ein Gewimmel von Menschen, die laut lachten und schwatzten, sich lebhaft hin- und her bewegten. Diele hübsche und hübsch gekleidete Frauen, wie ihr weiblicher Blick sofort erspähte.

Lukrin kam rasch auf sie zu.

Spät kommt Ihr, doch Ihr kommt, mein kleines Fräulein!"

I Er schien sie längst erwartet zu haben und 1 führte sie eilig seiner Frau zu, die inmitten einer ( lebhaft plaudernden Gruppe stand. Sie empfing Isa i wie eine alte Freundin und streckte ihr beide ' Hände warm entgegen.

Das ist nett, mein liebes Fräulein, daß Sie kommen. Mein Mann hat uns schon alle neugierig gemacht. Also erst eine Tasse Tee: nachher stelle ich Ihnen alles vor, was gut und teuer ist."

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Roman von Robert Misch.

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