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Dienstag, 4. ©«ober (92Z

ITT. Jahrgang

Nr. 252 Erster Statt

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Der Hindendurgtag im Ausland

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der u. a. auch der zufällig ländische Admiral Scholz deutsche Bevölkerung R gas feiert in Hindenburg den Befreier, denn ahne seine Toten wären Elt- land. Lettland und Finnland heute wohl noch rus­sische bolschewistische Provinzen Auch in Re­val in der RikolaiNrche fand gestern eine Fest-

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Eine G?ü6:wunschadresle Kärntens.

Berlin. 3. Oft. ($11.) AuS der südlich- sten deutschen. Grenzmark Äünden, in her die erste Vcltsobstimmung stattgelunden hat, wurde

Riga. 3.Ott. (TU.) 5m großen Saale der Iohannlcgilde fand am Sonntag anläßlich des 80. Geburtstages Hindenburgs e.ne Feier statt, an in Riga weilende sinn- g teür.abm Auch die

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garn, Auniämen und Sühflatoten zusammen, daS kleine Oe st erreich aufmmml Selbst Frankreich bleibt mH 237 MUsior.en Morl im Dorfahr hinter Oesterreich als Abnehmer T-eutschlands zurück. Dabei ist die Handelsbilanz Oesterreichs mit fast 1 Milliarde Schilling passiv, veil seine handelspolitische Lage immoglkb ist.

Das Fazit brr Bor räge und Ansipracten läßt sich dahin ziehen, daß in den bete'.' gten mastg- banden W.rtschaf 6'reifen aus beiden S üen der Grenze der Wunsch nach Schaffung oder minde:ens alsbaldiger Borbereitung einer Zoll­union besteht. Svuxi: au3 die'er für die deutsche Wirtschaft eine neue und verstärkte Konkurrenz durch das AlllaybedürsmS der österreichischen In­dustrie erwachsen würde, wäre sie mehr als ausgewogen durch die natürlichen Frmttlvnen Wiens als Ausfalltor für den D.tkun- und Orienthandel, d.e innerhalb eines gemein­samen WirtschastsgcbieeS der deutschen Ge­samt wirtschaft zugute laue. Voraussetzung für die Durchführung dieser Idee ist nach Riedl die wei'.geh-ente Gleichheit wirtschaftlicher und nationaler Interefsen der teilneh- menden Stua en: das liegt unzweifelhaft bei Deutschland und Oesterreich bcnild vor und d ra> die angebahnte Aechlsargleichung, sowie durch die Saxiffung von BerkehrStari en, die auf daS wechselseitige Bedürfnis Rüi.f.cht nehmen, läßt sich die Intensi'üt der Int.resseng m uischast we-iter steigern. Man wird frtt.ich dabei nicht eine exklusive Mahnahme im Auge habn dürsen. sondern im Gegenteil bestrebt sein müssen, den Degriss der Mitteleuropa-Wirtschaft möglichst weit zu spannen, um auch den übrigen Dach- folge- und Anliegerstaaten Gelegenheit zum Mi wirken an der Schaffung cin-.r g öheren Wirt­schaftsgemeinschaft zu geben.

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Daterlande ausgesprochen.

Die Glückwünsche derKollegen".

reidebörse.

ite&cner Nigers*.)

Sic Mts, »er baren nur geringe Ö bürde Dchen in gab im Preist J M wenig Staufer "mnchir lagen abge- t. Cs wurden notim n mtswuchssrei 265: it vereinzeltem Aus- crauer, geringe Quo 'chtigkeit 22 bis 24 3is 25, Sommergerste Safer, inlöndischn 22 : 24,50 bU 25, QHate enmehl, inländische?, Roggeiunehl 35 bis 13, Äoggenlleie 13,50, 50 bis 80, Heu, lud- Z, Mzen- und Log- ) bis 5, gebündelt 3 t 16,50 bis 1Z Mark.

dittiichnarH. J.cflenei Jnietgttf.) ; Oit. Oluf trieb: Ochsen, 90 Bullen, > Mber, 98 Schnst, t ivchlenV- ihvlstlri- ir Schlachwerii (lün* :e) 51 bis 60; sonstige bis 58; iaücrel 52 , vollsleischige, höchsten sonstige vollfleischig« tüfje); Jüngere, voll' veris 50 bis 54; Ion« sgmästete 44 bis 49; g genährte 30 biS ok. ingrinhet-j: Dollflei- len Schla-YwertS K 59; fleischige «biS54. und Sauglolber 80 bis jgiälber 12 bis ZS; ge- Schafe: WaM'Mtt Deidemasts 50 bis 54. »re Masthämmel und 5 <c Schlveine und Lebendgevicht N -ine von etlv- 240 W A bis 74; tion 160 W

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Die Bereinigung des Memel-Konflistis

Der Besuch des litauischen Ministerpräsidenten in Berlin.

Eine roittjd;aft$gemeinjd;afi Mitteleuropas

Die 2lusiichten einer Zollunion mit Oesterreich.

.Frankfurt

* Äldhlunfl-

--

andacht anläßlich des Geburtstages des deutschen Reichspräsidenten statt.

In Mailand.

Mailand. 2. Oft Die Hrndenburgfeter per deutschen Kolonie in Mailand, d-.e in den Bäumen der deutschen Schulen abgehalten tourte, hat bei zahlreicher Dete ligung einen ertebenben, Verlauf genommen. Vertreter ter Kolonie und Generalkonsul Dr. Schmitt hielten Fest­reden. Die Feier schloß mt dem gemeinsamen Gesang des Deutschland edes und Vorführungen der Turnergruppe des Deckchen HilfsdereinS.

In Brüssel.

Brüssel, 3. Oft. Gesandter v. Keller und Frau gaben aus Anlaß ter Frier des Ge­burtstages des Reichspräsidenten in Brüssel e.nen Empfang, der zum erstenmal seit dem Kriege den Reichsdeutschen Gelegenheit zu zwanglosem Zusammentreffen bot Die Deutschen, die sonst hier ganz zurückgezogen leben waren in erfreulich großer -Zahl dem Ruf gefolgt. Der Gesandte hielt eine kurze Ansprache, in ter er­den Präsidenten feierte. D.e Unterhaltung zwi­schen den sich bisher meist fremden Deutschen ergab erfreuliche Auslich.en dafür, daß sich auch in Brüssel ein engerer Zusammenschluß der Landsleute ermöglichen lassen wird.

Mag man auch diesen Worten des litauischen Ministerpiär.ten*«n zunächst skeptisch ge^enüber- (teben ' ist es doch erfreulich, noch einmal in so präziser Form eine Erklärung von ihm er- halterr zu h den nach ter. wenn sie ett^ehaften wird, die Memelsrag-m auf alle Fälle berei­nigt werten können. BiS setzt ist alsert iii-,7-- nvch nickt - geschehen. Der memel'.ändischc Landtag wird am 5 d M. zusammentreten. Man darf mir baffen, daß damit für daS Memelgebiet die Verhältnis eintreten, die ihm rechtmäßig auch Aufommen. Zu tem einzig mögli Iren Weg hat sich ter litauische Mini^terpräsiten.t ja nun­mehr bcivit erklärt Sine festere Bindung sieh sich für Deutschland nicht erreichen, da es fich im Fall ter Memelfragen ja um e.ne memel- ländisch- litauische Ana. egenbeit und nur indirekt um eine teutsch-litauische Stage han­telt Wird aber Prof. Woltemaras halten, was er versprochen hat. dann ist au^» ganz geunh ter Weg zu einer deutsch- litauischen Ccfamt- verständigung frei. Wir torl'en mck gedulden und abw -rten, iraS fich im Weme.grn et und m den nächster Wochen tun wird. Sl^.otisch sind wir natürlich rxxh wie vor. da torr die Litauer kennen und uns aus ter Vergangenheit noch so i;and)cd in Erinnerung ist. das gerate nicht zu irgendwelchen hochgeschraubten Hoffnungen An­laß gibt.

Litauens Außenpolitik,

ter alte Gegensatz zu Polen, Schlechte

Aussichten für einen Baltenpakt

Berlin. 3. Oft. Der litauische Minister- prälutent Woltemaras hat sich den Vertretern von Berliner Blättern gegenüber auch noch zu verschiedeTren Fragen ter äußeren Politk Li- tauenS geäußert. Dem Vertreter ter ,Bols. Ztg. erklärte er u. a.: Aach ten letzten Poliz-nber-.ch- ten scheine festzustehen. daß die litauischen Kommunisten, die die Dräger ter Aevolte gewesen seien, auf ausländische Hilfe gehofft hätten. Weiter dementierte Wolde- marcs in schärfster Form die Gerüchte, wonach direkte oder indirekte Verhandlungen zwischen Litauen und Polen ftattfänten. dir unter vorläufiger Ausschaltung ter Wilna-Frage die Grundlage für eine wirtschaftliche Zusammen-

Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers".

Berlin. 3. Ott. 2m Verein zurWah- rung der gemeinsamen wirtschaft­lichen Interefsen AheinlandS und W « st s a l« n S. dem sog. Langnam-Verein, fand Ente vergangener Woche ein« Vorstandäsitzung statt, die lieb in einem über den engeren KrciS hinausgeheuten Aahmen mit dem Problem ter Mitteleuropa-Wirtschaf t befaßte. SS sprachen ter Droßindustr cllc Dr. Aeu ch. Fritz Thyssen. Geheimrat Kastt. Professor Spahn. M. d. A . und ter frühere österreichische Ge­sandte Äiedl.

Di« Gedankengänge. die habet erörtert wur­den, beziehen sich auf öle Wechselwirkung zwi­schen ter politischen, nationalen Bindung der niitteleuropäis6)en Staaten arcinanter mit ter wirtschaftspolitischen Ginheil dieses Gebiets. Oie durch Friedens Verträge. Protektionismus und mangelnde Erkenntnis solcher 3ulainmc. ..änfic bisher gestört ist Prof. Spahn geht dotei von dem Gedanken des m i t t e l e u rvpä i s che n Baums auS. ten das deutsche Volk überman- terl hat und in dem es sich behaupten muß; es hantelt sich dabei um 90 Millionen Menschen, öte ihren Zusammenhang erkennen und gegenüber ten ausländischen Bestrebungen auf örüxlterung des Gebietes nationaler Be ätigung erlämpsen müssen. Von ten Oesterreichern, öte zu Wort kamen, wird tebel einerseits daS Bedürfnis Oesd.'rreichs nah einem erweiter­ten Wirlschaftsgebet antererseits di« Bedeutung Wiens als Schlüfselpunkt für alle alten Handelsstraßen nach Osten und Südosten unterstrichen. Gesandter Aiedl stellt fe t. daß fast i's de s deutschen Erports nach den Aarhfolgestaaten, nämlich im letzten Iahre 310 Millionen Mark, oder eben^voiel tote Aln-

Berlin. 3. Oft. (Wolff.) Dem Reichcpräsi - d e n t e n sind von einer Reihe fremder Staatsoberhäupter Gtückroanschie'rpTumm« zu seinem Geburtstage zugegangen. So telegra­phierte

der österreichische Vundespräsidcnt:

Es ist mir ein Herzensbedürfnis. Ihnen, verehrter Herr Rnchspräsident, zur 80. Wiederkehr Ihres Ge- burtssestes meine ausrichtigstkn und mnigfftn Glück­wünsche auszusprechen. Zoll Bewunderung blicken wir aus Sie, verehrter Syerr Reich-prüsidet.t. der Sie nichtachtend ter schweren Lasten, die Ihre ho'.)e Stellung mit sich bringt, Ihre ganze Straft un­ermüdlich und unentwegt Ihrem großen 23 herlonte widmen, daß dieses Wirken Eurer Exzellenz noch recht viele Jahre währen möge, ist der Wurfch. der heute an Ihrem Ehrentage das stammoer-

des Geistlichen tourte Deutschland. Deutschland über alles gesungen. Die Gemeinte verfammeUe sich daraus im Gemeintes aal. wo ter teu^che Botschafter v Hoefch per«Snlich di-Gl..ck- wünlch< ter einzelnen Angehörigen ter Kolonie zum Geburtstag des von ihm tertretenen Reich-- oberharipts entgegennahin. Die Kolonie sand'e ein Glücktounschtelegramm an Hindenburg ab. Botschafter v. Hoefch hielt eine Ansprache und brachte ein Hoch aus ten Reichspräsidenten auS.

In Spanien.

Madrid. 3 Oft. (TU.) Zern ter Heimat, ober in treue n Gedenken an ten Freutentag. ter ganz Deutschland am 2. Oktober, tem 80. Geburtstag des Reichspräsidenten, beging, ver­einte sich die gesamte deutsche Kolonie Madrid» in der stattlichen Anzahl von fast 4000 Mitgliedern, unter Führung ter deutschen Botschaft, um ihren Gefühlen ter Achtung und Schätzung für die Person $intenbu;g» in wür­diger Weise Ausdruck zu geben. »Ine Reihe sportlicher Wettkämpfe zw.scheir ten verfch etenen l-eutschen Vereinen leitete den Tag e.n Arn Abend versammelte sich die gesamte dmlsche Ko­lonie mit ihren spanischen Freunden in der .La Huerta" zur eigentlichen Feier, bei ter ter Leiter ter deutschen Schule, Direktor König, die Festvede hielt.

Im Saargebiet.

Tlgen« Drahtmeldung bttGießener Lnzeigeri''.

j) < 111 n, 4. Oh. Der litauische Wmister- atälitenl Wold« maraS, ter gestern moraen li einer Unterredung mit einem Vertreter ter Deutsa«:t Diplomat.fch-Politifchen Korrespondenz |dn« Meinung über ben augenblicklichen Stand t«r Klärung ter deutsch-litauischen Fragen kund- «geben hatte, ist am Mittag bereits wieder «ach Kowno zurückgekehrt. Diese schnelle Lkückrei,« tixir allerdings seit langem schon zu er­warten da ter litauische Ministerpräsident nun- myt bereit« über fünf Wochen von seiner Hei- mat fort war. Trotzdem scheint e«. daß bte Ver­handlungen. di« ter deutsche BeichSaußen- n I n i It e r mit Pros. Woltemara- geführt hat. ftu einem günstigen Ergebnis ge'.ann mb. Die« ist um so mehr zu begrüßen al« gc ibe hie Ausemanderfehunaen mit Litauen in ter letzten 3xt einen Umfang ang.mommei hatten, her ter Klärung ter gesamten Ostfragen keines- toeg« günstig war.

3m Mittelpunkt ter Verhandlungen, bte be- xeit« in Ctenl begonnen wurden und lediglich »urch die A. mr« se de« litauischen M nisterpras> Genien au^e'toben trerben mußten, stand iclblt- »ernändli- di« TI em eit rage. Wie Pros. Woldcmar^S in lemcr Unterredung «rtiärte. fallen nunmehr iämtliche 5ragen de« Memel- «ebie.e« au; Grund des MemelstatutS geregelt werden. Gr. so betonte Pros. Wol- temara«. stehe voll zu feiner im Juni vor dem VSlftrbundsrat abgeacbenen öllärung. und feine Regierung werde alle« tun, um ein« konfe- cuent« un d gerechte Durchführung deS MemelstatutS zu veranlasfen.

Alle einzelnen Difserenzpunfte seien besprochen uorben und rmt ZnjammenlrM b« &inbta^s unb ter Herstellung normaler Verhältnisse im Ttanel- , ,-but nxrte der jetzt« Gouverneur in seinem Aus- t ig dem inemellänbi|d)en Landtag ein 21111 o ns- Programm unterbreiten, das in allen wejem- l .t*n Punkten die Memelkonoention, di« Diele Un- \ art)r.Un und Lücken aufroeth, im ©elfte ,;eichs und ter Versöhnung ergänzen will. Wolde- imrci» kündige zugleich an, daß mit ter beut|d)en Ykgierimfl ter illbschtuß eines Gentleman- [grements Über bac- Aufenthalts- und Vieberlassungsrecht ter teiterseivgen (rtaat^ingehorigen in Aussicht genommen sei. Hier- -.ich sollen Au Weisungen in Zukunft nur bei Der- ,vn. : <rbrcdwn u|iu. auogespro yen nxrten bür- n. ? < vejchnxrde »egen der Entlassungen -ort Eisenbahn- und Postangest«llten, >ie bas litauische Sprachcxcimen nicht bestanden raten, roerte er. io erklärte Woltemaras, einer ge- :ucn Nochprüsimg unterziehen. Schließlich brachte 'er litauische Ministerpräsident zum Ausdruck, er te aus tem Standpunkt daß das Gesa-ntdirekto. um einfchließl.ch tes Präsidenten des Vertrauens ?c5 ßarrbtaocj tebürfe. Die litauische Regierung Xmk« nicht teran. ein Direktorium zu ernennen, das binnen kurzem das Mißirauenovoiinn der Mehrheit tes Landins erhalte.

arbeit schaffen sollten. Wilna fd di« Kern­frage d«S Ittauijch-poln.schen Verhältnisses und solange sie nickt eine Klärung gesunden habe, sei eine Annäherung an Polen in irgendeiner Form unmöglich. Die D.Skusiion über ein baltisches Locarno hält WoldemaraS für verfrüht. Auf die Frage nach der angeb­lichen englifch-franzöfifchen Inter- v ent Ion in Kowno. die anläßlich deS Planes erfolgt fein soll, den Sharakter WtlnaS als di« Hauptstadt Litauens durch die Verfassung fest- zulegen. «rflärtc brr Ministerprälitent, daß eine berortige Einmischung in innerlitauische Ange­legenheiten weder in offizieller Form noch In der Gestalt eine« Indirekten Rate« erfolgt sei.

Das spanische Komplott.

«egen die Nationalversammlung heb Diktators.

Madrid. 3. Ott. (HavaS.) Mmisterpräst- dertt General Primo de Rivera wurde bei seiner

Saarbrücken. 3. Ott. (WTB^ Di« Stadt Saarbrücken p.angt« im re chen Schmuck zahl­loser Zahnen und Flaggen. Aachdem am Vor­mittag in allen Kirchen ZestgotteSdienste stattgesunden hatten, fand sich um die Mittags­stunde eine geladene Versammlung zu einer ein­drucksvollen Feststunde Im städtischen ©aalbau zusammen. Zu gleicher Zeit sanden auch aus den ösfentllchen Plätzen Massenkonzerte statt Am V.ichmi:toz wurden all den Sport­plätzen turnende und sportliche Ikcanftaltunacn abgehalien. An den ReichSpräiidenten ist fol­gendes Telegramm abge^angen: ..Hinden­burg. tem Unermüdlichen, in K.ieg und § rieten treu be undeneu Siegelbewahrer der deut Volks'ache. 2ub«lgrüße au« tiefsten, dankbaren Herzen der Deutschen an der

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«r,ch«,«t tüqlick.«her Sonntag» »nd Feiertag».

Bettelte.

Vießeeer FamUiendlkttt« Heimat im Bild Die Scholle.

»0M»t».rtze§»prei»' 2 Reichsmarb und 20 Keich.psemilg ftr Irftget. ahn, auch bet Richtet» chelnen ««nzelnerRummtre m-'alg, h«herer «tewalt Fernsprechans chlllsse: 61, M und 112.

Inschrift ftir Drohtnach- richten. Anzeiger Gieße», pvstscheckkoitt»:

trcnfinrt^m mein 11688.

gestrigen Ankunft in Madrid davon In Kenntnis gesetzt, daß die Leitung der Sick?rhciiSpoli,zei tatsächlich ein revolutionäres Kom­plott entdeckt hab«, da» geeignet gewesen wäre, obwohl eS keine polirische Bedeutung habe, eine Störung der öffentlichen Ordnung hervvr- zurufen. Die Zahl der Verschwörer betrage etwa 200 Mann. eS war ihnen jedoch gelungen, s t ch reichlich mit Bomben und Splosiv- st offen zu versehen, die aller Wahrschein­lichkeit nach dazu bestimmt toaren. bei Atten­taten Verwendung zu sinden, um dadurch die öffentliche Ordnung zu stören. Sämtliche Der- schtoörer sind fest genommen worden. DaS Material ist befchl.ignahmt. Andere Elemente, die an dem Komplott teilnehmen, ermöglichen es nicht das Ziel der Verschwörung sestzu- stellen Die Regierung glaubt, daß eS sich um eine Angelegenh.it im Zusammenhang mir der spanischen Aationalversammlung Han- dele. Die Sicherheitspolizei setzt die Unter­suchung fort. 3n ganz Spanien herrscht absolute Ruhe.

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3n«te< »H lijtirn ftr fcte ItigtenBmmtr vte jue Nachmittag vorher.

Preis ftr 1 mm HSH« ftr flnj<;i;cn von 27 mm Breite Örtlich 8, auswärts 10 Neichspfenmg; ftr Ne- klamean"eigen von 70 mm Breite 35 Reichspftnnig. Dlatzvorschrist 201 , mehr.

Chefredakteur

Dr. 5nebr. w,lh. Lange, verantwortlich 'Ür VoUNt Dr. Fr. Wtlh. Lange; für Feuilleton Dr H.IHyr,ot; für Oen übrigen Teil Ernst Blumfchein; für ben Mn- jeigenied fturt Hillmann, sämtlich in Gießen.

dem Reichs; residenten von Hindenburg zu fernem 80. Geburtstag eine herzliche Glückwunsch­adresse übermittelt Ein Ge'chmk. befb-brn»

einer größeren wertvollen, mit dem Kärnt­ner Wappen gezeichnetem Leder moppe, ent­hält aus der Innenseite ein in seiner A'.uo. ell­arbeit über Pergament gezsichneteS Bild dcS deutschen AbstimmungSgel. leies. Der Landeshauptmann deS Bundeslandes, der Där- germeifter und der Gen ralfonsul. die prliti ^n Parteien, die wirtschaftlichen und nationalen Körperschaften und Vereine baten in ei ter län­geren Widmung an den Aelchdpräs»''enten den einmütigen Wun ch und die Hoilmung auf bal­dige Vereinigung mit dem großen Rut­schen

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

tme HKÖ Derkg: Vriihl'fche UntversttLtf vuch. anö Sieinbmdcrel H. tauge ttt Gießen. 5chrtMetwng und Seschäftrstells: ZchllMiaße 7.

Der Reichsverweser von Ungarn:

..Empfangen Eure Erzellenz zur 80. Iahrc?wende Ihres Geburtstagsfestes meine inmosten. herzsichsicn Glückwünsche. Möge ter Allmächtige Ihnen, dem oftmaligen Erretter und nunmehrigen Wiederauf bauer des Deutschen Reiches, gestatten, daß -Sie noch oft le Jahr« hindurch im Dollbesitz Ihrer heroor- ragenden Tatkraft und staatsmänmscher. We-Hell Ihre prooitentielle Mission zum Wohle tes te.S schen Volkes zu Ente führen und die Früchee Ihrer iegensreichen Tätigkeit reifen sehen.

gez. Reichsverweser o. Horthy.' Papst Pius XL:

#r3u Eurer Erzellenz 80. Geburtstag gratuterrn roir"*aufrid)tigft mit dem wärmsten Wunsche, daß der gütige Gott Eurer E^ellenz Leben noch viele

Die ßeiern Lrr Auslanddeulschen

In Danzig.

Danzig. 3. Oft. Die Freie Stadt Danzig hat mit gaiu besonderer Liebe des Geburtstags von Hindenourg« gedacht. Zahlreiche Gebäude hatten geflaggt, und ztoar saft durchweg fchwarz- weiß-rot, nur wenige zeigten Dan»iger Flaggen. Mittags wurde eine amtliche Feier im Danziger Aatbause a!?gehalten, zu der die Spitzen der Dcyörden crchienen toaren, um Hindenburg als Ehrenbürger Danzigs zu seiem. Senatspräsidcnt Sahm hob in der Festrede hervor, daß Danzig sehr selten das Ehrendürgerrecht verliehen habe, öafj es aber eine der ersten Städte war. die am 6. August 1915 bereits Hindenburg zum Ef,renbür^r machte, in richtiger Erkenntnis der außerordentlichen Be­deutung dieses Mannes für die deutsche Ostmark. 3m großen Saal der Stadtbüraerschast wurde gleichzeitig ecke von Leder-'r gefthafsene Hin- dcnourgbüste aufgestellt. An^chl.eßend be­gab sich Eenatspräf ident Sahm zum deutschen Generalkonsul, um ihm die Glück- wün'che der Danziger Staatsregierung auszu- sprechen.

3m Baltikum.

3si Paris.

Paris 2. Olt. 3n sehr würdiger Form verlief der Festgottesdienst zur Feier des 80. »rburtSt-s« deS deut'chen Aeich» Präsident en in der deck'chen et>angelt'chen Thnstussirche zu Bans. Es war der erste So«teSHenü. der feit Kri?2sausbruch ck diesem GotteSte^ wie­der abgehalte7i werden konnte. D.e deut-chr Ko-