' f o r g e und Tkifjrahmen zur T? Dämpfung . Sr/.tetia.'.tt)i ■ iw' lag ein 3n:tcg Siitn." > ■ Ao ne.iann vor, den Betrag zur lubertufofe i rfdmpfunfl von 3O0r>j auf 1*N)000 ®?. ■ j erhöhen Der Antrag wurde angenommc . d **urd) ifi <:n Antrag Stemhauler. der den gie'^^n Betrag einsetzen mo-ite, erlebet. tbenjo em Antrag Balser Birnbaum Heräu», der 50 000 Mk verlangte ferner wurde ein Antrag herou» Balser zur ® t • f d m p f u n g des Slkoholismu» l‘HX ®f. Io den Voranschlog einzustellen, angenommen. Ein Antrag Roth, a.-s UnteritiiBung von unehelichen Kindern wurde obgelehnt. Ein Antrag cherüu»-Bal- ier. aus Einrichtung einer Beobachtung»- Heims für gesdHrdete Mädchen, wurde der Regierung als Material uberwielen Ein Antrag heinstadi Blank. die Zuschüsse an Fürsorge- e r jdie bungton ft alten von 23 000 Mk au» 35 000 Mk. zu erhöhen, wurde abgelehnt. Äapilel 45 wurde sodann angenommen. Der Aurichusi stimmte hieraus einem Antrag Veckler Helnstadt Blank zu Kapitel 39 (Aerztlicher 2 I e nft) zu wonach die Untersuchung der Fluhlöuse auf Verunreinigung, nicht allein auf den Main sondern auch auf kleinere Gewässer erstreckt werden soll Zu flapuel 52 iGlrohenverwaltung) hatten bie ’2Ibp. Gl i ier und Dr. Leuchtgen» einen Antrag eingebracht, die Negierung möge aus die Prooin zialoerwoltungen elnroirfen. daß die Kunststrahen in tiesgelegenem Gelände zur Erhaltung der Straßen öfters und besser al» seither gereinigt werden Der Antrag wurde der Negierung zur Berücksichtigung uberwielen. Ein Antrag Hngermrier und Ken. cof Schaffung von Auto mobil ft raßen zur Entlastung bestehen- der Ort»straßen wurde durch die Negierungsantwort für erledigt erklärt. (Eine Eingabe der Provinzial- direktoren Dr. Usinger-Moinz. Graes-Gießen und Dr. Kranzbühler Darmstadt, in der um Zu» schüsse z u r Unterhaltung der 6lra* he n gebeten wird, wurde der Regierung als Mate- rial überwiesen. Das Kapitel wurde genehmigt; damit sind die Beratunaen über die zum Ministerium de» Innern gehörenden Kapitel beendet, yn der nächsten Sigung. nm Dienstag, soll der Voranschlag de» Ministerium» für Arbeit und Dirtschast beraten werden
Oderhessen.
Landkreis Bietzen
Klei n*ß in-en. 3 April Der Spar- und Darlehenskassen verein Raiff- elfen hielt gestern abenh im Gasthaus »Zur 'Burg" seine vierte ordentliche Genera l- Versammlung ab. die recht Zahlreich betucht war. Dir-cktor K Loh berichtete über bat Per» II offene Gelchällsjahr. bas t inen a über ordentlich günstigen Abschluß aufweife. Der Verein, der im Jahre 1923 von nur 13 Mitgliedern gegründet worden ist. zählt heute 2C8 Mitglieder. Als- dann erstattete der Rechner Hch Luh die Rech- nuna6übfaqc: D>" Gesamteinnahme beziffert sich auf *05 f 80,93 Mf der Gefamiworenumsav aus 82 831.59 Ml., Singezahlt wurden 42 183 52 Mk Der Reingewinn beläuft sich auf 5150,07 Mark Davon werden 3838,22 Mk als Dividende verteilt. 1200 Mk. werden zur Ausfüllung der Geschästsanteile der einzelnen Mitglieder gut- geschrieben und 111,85 Mk kommen zmn Re- lerv-fonds. Darlehen wurden au-gegeben 22 181 Mark an 60 Mitglieder, davon entfallen auf 55 Schuldner gegen Bürgschaft 12 396 Mk und 5 Schuldner gegen Dchpothek 6100 Mk Die Versammlung erteilte ctnfHmmla dem Rechner Entlastung 3n den Dorstand wurden gewälzt Steinmül lcr und Friedr 3 u n gV . in den Auflichtsrat K D l a u m als 2. Vorsitzenden, sowie Phil. Selbe, und Fr Klein Der- bandsrevifor Ioolk - Gießen beglückwünschte den Derein zu dem überaus günstigen Geschäftsabschluß und dankte dem Dortfand und hen Mitgliedern für ihre gewissenhafte Tätigkeit. Hi.-rauf berichtete Geschäftsführer Haack- Giehen über die Geschäftslage der Raisseifen- 5»auptgenosienfchaft. die sich einer überaus günstigen Gntwickluna erfreue.
V Klein-Linden. 2. Apnl Die diesige Gefolafchaft des Jungdcutschen Ordens veranstaltete dieser Doge chrcn zweiten wohlge- lungenen Lichtbilderabend Studienrat Deckerllng aus Frankfurt sprach über die Rordfeeküfte und Helgoland Die zablreichen rBc- fucher dankten dem Redner durch starken Beifall.
I ! Oaubringen. 2. April Diele« Jahr kamen hier 12 Schüler zur Entlassung. Gespart
Die Truhe des Toten.
Don Friedrich A. TV tj n e f e n.
Aus dem Verdeck des Schoners „Sallh und Mary" lag die Leiche des alten Seemannes 1‘Hommcdieu, der den größten Teil feines irdischen Dafeins an Bord des Rum-Schmugglers zugebracht hatte. Der Maat Bill Simms hielt die kurze Leichenrede Dann wurden die fterb- IlchenReste des alten I biommeck en in bas Delien- grab versenkt. Die Leidtragenden begaben sich wieder an die Arbeit zurück, und die .Sallh und Mary" war kein Ort des feierlichen Totendienftes mehr, sondern nicht» weiter als ein übel berüch- tiatcr Rum-Schmuagler der flch nach einer ziemlich profitablen Erpebillon auf der Heimreife befand
Bül suchte sich ein schattiges Plätzchen und zündete seine Pfeife an. Da hörte er in her Rühe. wie zwei der jüngeren Seeleute sich über bie von dem Toten hinterlassene schwarte Truhe unterhielten. .3* wette, daß es wahr ist." sagte her eine. .Sie ist voll von Gold. Diamanten und Perlen." Der junge Wentch wollte das von einem Mann gehört haben, her den Alten während dessen letzte» Krankheit gepflegt hatte
Diese Truhe stand unbeachtet im Vor- laftell. Man glaubte, daß sie nichts anderes albte Kleider des allen Mannes enthalte Ader der Verstorbene hatte sich noch kurz vor seinem Tnbe über den 3nhali her Trude in aeheimni«. t'ofler Meise geäußert und wohl gar behauptet hab he kostbare Schätze enthalte
.Und ich wette mit dir." schloß der junge ceemann. .daß sie mit Gold und Perlen an- gefüllt ist."
Bill legte anfangs solchen Behauptungen kein Gewicht bei. Rach einigem Beginnen fiel ihm jedoch ein. hab der Mann auf seinen vielen Reisen um l3DeÜJc<<> tn am Perlenhandel
beteiligt, hast er später kostbare Steine von Antwerpen nach Boston gefchmuggell hatte Der weiß, ob an der soeben vernommenen Geichichie nicht hoch etwas Mahres war?
Sehr schnell hatte sich die Rachricht über die Truhe des Teten mit ihrem kostbaren Inhalt über das ganze Schiff verbreitet, und w-lde Hab- ucht regle sich bald in den Seelen der vchmuga- ler Den Schlüssel zu Ieiner Truhe haft. her
durch die Schul' ^rlal'c -urhrn 556JO M. An liebes Kcr.ti . Elchen konnten zu A»I<nafsur- qen 131 7IF ausgezahlt Derben. die von ihnen in Den bitte Göftren trs Bestehens d.r Kolke ge- IIpari tr rten waren. D e r rch eint in drei- lätnge Bri der Fortbildungsschule letzt zu7 tSr.-idflm a aek: «menen Schülerin- r.;n veranstalteten gelte r- abend unter der Leitung ihrer Haus-.iNtchcfts..-hrerin Zrl. Täuber t - Siesten einen Adtchtedsaben.d. zu dem Eltern und Lehrerfchest etnariahen waren Brr Kaffee und Kuchen. Ansprachen. Gelängen. Vor- iührung von Lichtbildern. Dedichoorträgen Der* leb'en Eltern und Gäste nv den Schülerinnen einige angeregte Stunden
t Kessekbach 2 Apr: Hsute mittag Zwilchen I und 2 Uhr wurden in den Stein- brächen bet Keslrlbach wie s^vn oft vorhor. Sprengungen vvrgenommrn. Die L?ute begaben ich nach vorschn tsmäßiger Vorbereitung ;n Deckung Infolge der starken Sprengwirkung wurde e n etwa faustdicker Stein nahezu achtq g Meter weit fortgefchleu- h e r t, et fiel auf ein? Deckung nieder durch- 'chlug mit großer Ducht die Holzdecke und traf den Aufseher Schmidt von Saasen so Unglück-:ch am Kops daß der Tod des Mannes aus der Stelle eintrat Der D runglück e hinterläßt eine Frau und zwei kleine Kinder
• Laasen. 2. April Heute beging der Bahnwärter Heinrich Münch au» dem benachbarten B o l l n b a ch sein 25jähriges Eisen- bahndiensijubiläum.
Mrcte oTichbcrg
DLR Friedberg. 3. April Zu einer c.ndrucksvollen Feier gestaltet? sich gestern nachmittag in der Buchdruckerei B.ndcrnagel lOberhes«ischer Anzeiger) vollzogene Ehrung von vier Iubilaren. Ss handelt sich um die Schriftsetzer Karl D i l h e l m, Leonhard Brack. Gustav Morell und Jakob Daniel, die ununterbrochen. 50. 40. 35 und 30 Jahre im Verlag Bindernagcl tätig find. Verleger Bindernagel überreichte mit her-l.chen Dorten des Dankes für die treue langjährige Mitarbeit neben einem ansehnlichen De><^nk die vom Deutschen Buchdeuckervcrcin füt Dienst- jubilare gestiftete goldene bzw silberne Ver- bicn(imebr. j. ReginrungSrat Dr. Mever i-om Kreisamt .iriedderg sprach namens der hessischen Stoatsregierung und des KnisdlrektorS die herzkichtlen Glii.^wünschc auS und überbrachte wunschfchreiben des Reichspräsidenten von Hindenburg und des Hessischen Min.steriums firr Arbeit und Dirtschast Vertreter der Handelskammer und Handwerkskammer nahmen an dem seltenen Jubiläum ebenfalls Anteil. Mit anerfen- nenden Dorten erhielten die Jubilare auch von diesen Stellen (^hrenbiplomc Die Feier klang aus in dein G?lül'nie der 3u?ilace auch weiter hin ihre ganze Kraft in den Dienst des Verlags zu stellen
Pb. Butzbach. 2 April 3n der jüngsten Stadtverordneten-Sitzung wurde bt- schlolfen Der Schulvorstand für d e Fortbildungsschule war bis Ende 1929 neu zu wählen Es wurden als Arbeitgeber gewählt? Dilh. H o b e r m a n n iStn.) Fabrikant A D Heil und Schreinermeister Karl De igel, al» Arbc'tnehmcr: Garn des lStn.i Holzapfel Stv.> und Kleindienst. Die Aufnahme eine» Darlehen» von 1 0 0 0 0 0 M k bei der Preustifchen ZeiilralgenofsenschaitSkalle in Berlin wurde genehmigt. Hiervon dienen 35 000 Mark zu Deckung der tm Rj. 1926 aufgenommenen Darlehen, 85 000 Mk zur Ablösung höher verzinslicher Sedulden bei der Äommunalen Canl c#.'anl in Darinstadi. Der Zinsfuß beträgt 1.5 v. H über hem jeweiligen Reichsbankdiskont — Für hie Errichtung von Denkmälern über 1.20 Meter Höhe auf hem hiesigen Friedhos ist eine besondere Anerkennungsgebühr fest zuletzen Der ^riedhofsausschusi wurde ermächtigt für derartige Denkmäler eine Gebühr von 5 Prozent von über 100 Mk Den zu bestimmen.
Atme Büdittgctt
X Ridda. 2 April Auf ein recht günstiges Gefck.ältSjahr konnte hie RibdaerBank A -D auf Ihrer kürzlich abgehaltenen Generalversammlung zurückblicken unh trotz Rücklagen von 2030 Mark für die in 1932 zu gewährende
Tote an seinem Hals« mit in da» feuchte Grab genommen. Keiner wagte die Truhe aufznbrechen. Denn niemand wußte noch, wer bas Recht dazu hatte.
Rach Einbruch der Sommerung rief Kapitän Franklin Dill Simms in seine Kabine. Er war einige Jahre älter und viel kleiner als sein kräftiger Maat. Der Kapitän laß am Tifch und hatte eine Flafche Rum vor sich stehen, der er reichlich zusprach
-3ch habe daran gedacht, daß ich die Truhe beS Toten in Verwahrung nehmen und fie den Hinterbliebenen übermitteln werde Richt wahr, das sollte ich doch tun?", sagte der Kapitän
Die Augen des Maat« wurden stechend und klein Er schleuderte seinem Kapitän einige Flüche ins Gesicht. _Sv. so. feinen Hinterbliebenen willst du fit ausliesern — das kannst du mir nicht. Weißmachen?"
Sann wußte Bill nicht mehr, was er tat. Aus zornigen Dorten von beiden Seilen wurden Tätlichkeiten, bis der Maat ein Wesen schäl- teile unh auf hen Boden fallen ließ, das noch vor wenigen Minuten der Kapitän der Salltz und Marv' gewesen war Rur cm Gedanke befeelte jetzt hen Dütenhen. unh her galt her Truhe des Toten Sie war nun fein. Er wollte lie aufbrechen, und die großen Lchätze von Gold und Diamanten heben. Der durfte es wagen, ihm hen Belitz her schwarzen Truhe streitig zu machen? Schnell erreichte er da» Dorkaflell Riemand war hort: aber die Truhe war auch nicht da
Das Dutgebrüll. das Bill Über viest Entdeckung ausitieß, wurde von itden, aus der ..Salch und Marv" vernommen Das ganze Ptr- Wnal pedammdte sich beim Lorkakell. Wan schimpfte und fluchte. Ichleuderte Anklagen hinüber und herüber Aach wenigen Minuten wüsten Streu» zog ein Mairvft fein Welfer gegen 3tx Jen Koch her schnell seinen Revolver hervor- holl« und leinen Gegner nlederichoß. Sie« wai ithexb nur der Ansana bet ^einbfelirfeiten 3m 5u hatte sich bet Schoner in ein Schlachtfeld D<nx>anödt Ein Freund des Erschotten»» lagit" 6«m K«h ctn< Äugt, durch d<n Kopt Dann brach ItSÄ 0ttW — — lammen En dl lich um den B tetUg umbtachr
orTi Hieven einer Aet zu- .'lideten PtA zwei Parteien, die beer Truhe he« Toten gegen- «eriti •»tl<btn bte Kampt-
Ibprozentige Auswertung irüherer Einlagen einen Reingewinn vor 868031 Mark verzeichnen. Bon Dietern tourttn außer d.n üblichen Ab'chrt'.- bungtn und Dortrag au' neue Rechnung 1657.51 Mark dem Reservesvnds überto den und den Alt endren zehn Prozent S i b c n D e tr« to i igt
L Nidda. 2 apnl. Dit con der hiesigen Ntol' chule gestern abend im „Gtambnnu»* veranstaltete Zch 1 ußfele. d- öchulsahrt» Äticit durch den außerordenttich starken Beluch dasi nicht nur die Eltern der edrdtr. so 'den auch viele Der übrigen Bewohner unserer Stahl der (eit einem Jahre voll auogebautm flnitalt qtoße» Interesse entgegenbringen Die Zchüler zeigten durch schöne Liedervan.öge. Klavier- und Biolin- fpiel DeNamationen und flufiubruna lustiger schwanke von fx>n-’ den Gästen beste»
Können. Die Ansprache des Schulleiter». ctuNen rat» Caudbcrh, erörterte besonder: den Zweck der allseits mit hoher ®rfrie6ipurc aufii'ncmmenen Feier und endete mit herzlichen Ad^ edsworttn an dit Schüler, die letzt die Anstalt vtrtasien. Ludern Iahrtrberichl her Schuie ist zu ersehen, daß an ihr 2 Studienräte. 1 Stud-.nasseksor zwei NeaNehrer und eine Utbrerin für höhere Mädchen schulen hauptamtlich wirken. ausierbtTN die beiden hiesigen evangelischen und der hithoWdx Pfarrer sowie ein israelitischer Religionvlehrer nu» Schot- len und die fionbarbcitMtbrenn non der Volk»- schule Ridda al» chils»kräs»e mitwirken, von den 103 Schülern. 66 Knaben und 37 Mädchen waren 46 von auswärts Die bisher sehr mißlichen Ber- bällnisi, her Schul räume sind durch Verlegung zweier Solsicn in die von her Stahl erworbene ehemalige Kaflsche ‘Brauerei einigermaßen .-rträa- lieber geworden, obwohl die Teilung der Schule in zwei örtlich entfernte HSuler keine»wegs zweck entsprechend ist. Allen Uebelftonben wird erst durch den beschlossenen Neubau eines zeitgemäßen Neal schulgebaudes abgcbolftn werden
ftreie Schotten
Höckershors. 2. Llpril. Lanblvirt- schaftsaslestor St. Selzer vo n Lanbw irisch a f t - a m t Grünoerg hielt hier einen Vortrag über: „Sie Bckämp'ung von Cdkib- lingen an hen FiühjahrSsaaten Sie AuSsüb- rungen des Redner« wurden mit großem 3ni<.r* elfe verfolgt unh fanbei allgemein her Beifall Mr Zuhörer Die AusspraA. die lehr lebhaft war. berührte inAbelMihere bas Thoma selbst und Dünaungsmaßnahmen im "irubjabr
J- Glashütten 2. April Durch hen Tob von Bürgermeister Roth ist die Rcu- Wahl eines Bürgermeisters notwendig geworben. Ss dürfte f st sieh en. da st drei Kandidaten aufgefknt werbe-. Beigeordneter Sin- ges Karl Preufch und Karl Müller Die Dab! findet am Sonntag nach Ostern statt.
_L Ober-Lai«. 2 April Seit hem Jahre 1921 besteht in unf?r r G.-memde hi? schöne Einrichtung der Lchulentlasfunnsfeiern am Snhe hes Schuljahre«. Zu der di.«jährigen Feier war eine sehr große Anzahl Gcmeindegliedet erschienen: c« war die bislang höchste Besucherzahl der Entlassungsfeiern. Die Ansprache hielt Lehrer Sauer. (Br ermahnte insbesondere hie Eltern der Konfirmanden, dafür besorgt zu fein, daß jedes Kind einen Berus erlernt. Di? schöne Feier, die durch ihren ganzen Berlauf beredte« Zeuani« von den Leistungen ber Schule ab fegte, erreichte ihren Höhepurckt durch die Ausführung von Schiller« „Glocke" (in der dramatischen Form von Goe'hel mit zwei Sprechchören unter her Leitung von Lehrer Strößinger.
Arci« Lauterbach.
• Herbstein, 2. April. Der Bezirk Herbstein de« . Hassia" -Krieger v er- van de« hält am 15. M a i erstmalig nach dem Kriege wieder ein Bezirkssest ab Als Feston ist Herbstein gewühlt raorhen. dessen Kriegerve rein gleichzei'ig sein 50jähri- ges Bestehen feiert. Am 14 und 16 Mai nndet bie übliche Dor- bzw Rachfeier statt. Zu dem Fest ist zahlreiche Beteiligung zu erwarten. Der Haffiabe.zirk Herbstein umfaßt 22 zum Teil recht starke Kriegervereine. Außer dielen unh den übrtaen Bereinen von Herbstein werden sich auch noch Kriegervereine au» den benachbarten Bezirken beteiligen. Bei gutem Detter ist somit aus starten Besuch zu rechnen. Stadtvorstand unh Bevölkerung bringen dem Feste Interesse und Llnterstützung entgegen.
Starkenburg.
L>SN. Groß-Gerau. 2.April. Der mit free vorbereitenden Arbeiten jur Ehrung ber Kriegsopfer bvouttru^k» encen Ausschuß bat beuhloMfli. hen großen Erdgrichotzraum btt allen Kalhause » zu einer E h r t n b a 11 e au-baue» S lasten. Die kosten werden sich auf 12000 Mark lausen
Preußen.
Mv s t^cslar.
} B u • be m Kreise Setzlar. 2. Bpril. Es be; etzt viel ach bei der länoi ch .i Bevölkerung die Auslallung daß Schlachtungen, berc» Fle.sch au»lchlteßltch un eigen?» Haushalt des Veschers verwendet werden sol her Fleischbeschau nicht unte ligeu Sc» ift ein Irrtum. Rach tz 2 bes F e.schleichau-ttes.tzes bart bie llntcrktung t nee Schlachuieres vor der Schlachtung nur unterbleiben exnn sich an hem Tier lebte Merkmale einer b e Genußtaugbchkeit des Meila es austch.letzenbcn jrftanfung zeigen, unh :"-ad) her SchlaLluog nur *o em fickr.'o che Merkmale auch bei bet Sch o tuna nicht ergeben. Zeigen sich solche Ti.-rhncic ober stellt Ire her Zle.schdeschauec bet brr in Preus-en e.nge'übrlcn Trichinen- unh Finnenschau sest dann muß bie Fle schbeschau ftattsinben Ratürlich stehen m bleiern Falle dem Fleischbeschauer auch die Gebühren zu Als egener Heu-beit ist der Haushalt bet Schläch er. Fle ! bändlet Gast-, Schank- und Speisewirte nicht anzufehen
3 Lützellinden. .3 April Gestern na*- mittaa wurde aus dem hiesigen Nulheu» die § i s «y e r e i g e r e d) 11 a in t der Gemeinde öffentlich meistbietend verpachte' E» wurde mehr al» da» Doppelte her trüberen Bachisumme erzielt. Di« beiden Letztbietenden mit 135 und 136 Mark waren die Herren Stengel au» Allen- darf a. d. L. und Schomslemsegermeifter Kelk au» Gießen. Der Gemeindevorsteher hat sich da» Zuschlag-recht aus 8 Tage Vorbehalten.
r Groß-Rechtenbach. 3. Bpril. Aus der Nuckfahrl von Veßlor gtnrt heute vormittag auf der Prooinzialsttoße Sehlar—Groß Rechtenbach in der Mitte des ssi'rnberge» ber Lieser- wagen de- Milchhänöler- 3ung au» Eber»gön» in Brand. Der Wanensuhret ein Schwieaer- sahn de» Besitzers, konnte sich noch durch soiortige» Abspringen retten. Der Wagen sauste führet- los bie Krobenböschung hinunter ,vo er in Flammen aufging und bi» auf da» (Re* rippe verbrannte Die Ursache de» Unglück» soll auf einen Bergoserbrand zuri ckpifohren fein
Mrcie Marburg
Ich Marburg 3. Aprib Ser bekannte Marburger Protestantische Theol>ge Pro' Martin Rade, begeht am I April feinen 7 0 Geburtstag Seit 1882 irirftc er als Pfarr r in Schönbach bei Löbau, 1892 wurde er an die Paulskirchc in Frankfurt a M berulen 'voa habilitierte er sich in Marburg unh ist srtr hier als außerorbentlicher. feit ltz2l als prhent- licher Prvseffor tätig gewe'en 13« ernanni bn bie llnioerfität Gießen zum tbaslogifch-.m Ehrm» boftor. Pros Rabe ift bekannt durch zahlreich« Schriften, besonbers durch die .V tidjch Dte christliche Delt" Auch politisch ist Prof 'Rabe start berDnrgettvten als ein Füdr-r be Snno- kratilchen Partei
Tiflfrcte
WSN Dillenburg. 2. Bpril. 5t Mourftrr Ernst Weidenbaw Leiter und Verleger ber ..Dill Zeitung" und der Buchdruckereislrma gle chen Namen- tonnte am gestrigen Tage auf «ine vierzigjährige Tätigkeit al» Leiter ber ijirma. eine 3i>sahria, al» deren Pitdesitzer und gleichzeitig oid sein 4fijäbrla<» Buchbruckeriubilaum Aurürfblirfcn. Ferner ist in bi Jem 7 ihre ein halbe» Jahrhundert verflossen baß sich dir ..Dill Z.ni.ing" in dem vertage der Rirma Ernst Weidenbach befindet.
bl. Dillenburg. 2. April Zu der Bluttat in Ritter-Hausen verlautet jetzt allgemein, bafc Karle der in der letzten Zell mitunter «In merkwürdig verstörte» Wesen zeigte, dl« Tot in einem krankhaften Anfall begangen hat. Vie schwer* verletzte Frau Karle liegt noch in bedenklichen' Zustande darnieder
bk. Bicken. 2. Aprl! Die Wasserkalk' werke von Benner haben den Betrieb wieher voll ausgenommen
Hähne, wurde am K wiße! unh brach auf
dem Derbeck zusammen
Rach einiger Zeit stand Bill wieder auf. Seine Munde war nicht gefährlich. Sein erster Gedanke galt seiner Verteidigung gegen einen möglichen Angriff Aber die Myriaben von Sternen am tiefblauen Tropen Himmel zeigten ihm sehr bald, daß auf dem Schoner niemand mehr war. gegen den er sich zu verteidigen hatte I^tzl war die schwarze Truhe lein unbestrittenes Eigentum. Morgen würbe ihn ein vorübersah- rendes Schiss auslesen, und man würde seiner Erklärung der Traaödie aus der ..Lallv und Mary" glauben müssen
Aber wo war die Truhe? Er durchsuchte das ganze Schiss ohne Erfolg Sie Truhe war nirgend» zu finden. Endlich brach Bill in des Kochs Kabine vor Erschöpfung auf einem Schemel zu- fammen Er ergriff eine Flasche Rum und leerte He in großen Zügen, fiel betrugen zu Boden und schlief ein
Als Bill erwachte stand der tropische Feuerball hoch am Himmel, und die . Saliy und Martz" trieb ziellos umher, nahe einer mit Palmen bewachsenen kleinen Insel. Ein anderer Grift war in Bill eingezogen. Er erinnerte fich daran, daß er das Kind gottesfürchtiger neuengliicher Filcher getreten war Das Feuer bitterer Reue über fein wüstes verfehlte- Dasein brannte Ihm im Herzen. — Plötzlich sah er die Truhe vor sich stehen und schleppte sie auf bas Verdeck ftinau*
Mein Herr und Gott, was hab' ich getan?!" klagte Bill . Meine Brüder erschlagen aus Habgier und Reid. Gestern war das Schill noch voll von Schelmen und Mördern, heute lebt nur noch ein reuiger Sünder harau' llnd je»! du mein Herr Goli, sollst du iehen. daß ich es mit meiner Reue ehrlich meine Denn du glauben toillft, daß ich es wirklich ehrlich meine mit dir und mir, heb mir jetzt au."
Unb er schleuderte bie Truhe he» Toten m bie grünen Gewässer be« Golfstrom»
Der Aufstand der Moro-Fürstin.
Bon einem Krieg der 'ich seit 330 Jahren aut den Philipp,nen ablplelt find jetzt t*e neuesten Berichte nach Aeutzort aefommen. Telegramme aus 3ol» «ck den Phil vp'nen mefbem
daß hie Lchutzman ion<m unb
Wörtern bie letzte Burg ber Moros zerstör? und habet 35 Verteidiger getötet hat. Die Moro- Fi'irstin, larbatan. enttarn iu« her Festung während der Kämpf« und Hal sich mit dem letzte» Trupp der Ausständilchen vereinigt, di« von ihrem Gatten Toh'.l geführt werden. Die Schutzleute verschoben den enl'che,henkten Angriff, well fle fürchteten, sie könnten die Für':in thien unb dadurch neue Du« unter hen Moros entflamme». Al« sie erfuhren, daß sie geflohen war gingen sie zum Sturm über, warten die Moro« in Stärke von 250 Mann aus ber Festung heraus unb Verfolgten fle. Dieser Sturm ist bas neueste Gefecht in hem Kriege den bie Bewohner ber Philippinen fett 330 Jahren führen und bei hem burch'chniUlich etwa drei Schlachten Im Jahr haiifinhen Sen Spaniern Ift es während ihrer langen Kolonlalherrfchafl nie gelungen, dl« Moros völlia zu beilegen und als sie 1949 die Intel» an die Bereinigten Staaten abtralen. vermachten sie den Amerikanern auch bie’en Kampf geaen den fanatiichen mohammedanischen Stamm, der feit 1597 unaushörl ch um feine Freiheit ringt. Verschiedene Orptb.hrricn wurden gegen bte Moros au»g«lanbt aber trenn der eine Führer getötet war. erstand s?for: ein neuer. Seit einigen Jahren ist Vatu Tahll bei Führer be« Au'sta be». aber feine eigenillche Seel« Ist feine Gaul». Fürstin larbatan. bie Tochter des Sultan« von Sulu. Sie hat an ber J-c-Iumtoa- Untveri töt studiert und wird al» eine . ngarrtlm- rauchende Milbe hinreißende Schönhe-t mit Bubikopf" geschildert Ws fle vor drei Jahren In Ihr he mische« Gcbirgsland zuriickkehrte »nb Tabll heiratete wurde fit ber Abgott be« ganzen Stammes unb fie kämvft m t den anderen Woro- hauen an bet Selle ber Wanner alle bewaffnet mit dem furchtbare» .Kries", einem krummen, drei Fuß langen Schwer!. .Sie Frauen kämpfen ml! den Männern zusammen tn fanatischer Dut " Jo ichilbetl ber Gouverneur her P^Vopineir. Genera» Leonard Dood. Ne Angriffe der Moros .Sie stürmen sich kopfüber von den Berge« auf Mc empört! im men den Truppen suchen sie zu er- würgen, zertleifchen he mit ihren Schwerter» und rollen mit bnm die Abhänge herab Selbst aut htm Ooer n,onstifch fochten noch die verwundeten Gefangenen gegen die Letzte."
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