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einem Spiel mit der 1. Mannschaft von heim a. b. B. Das Spiel wird einen offenen Charakter tragen, bei dem der mit der größten Spielerfahrung Sieger

Freie Turnerschaft Heuchelheim.

sachlichen" Studien von Harfe Farben bei Maria

neben der fulttbierien Pastclltechnik von Carola Her r m a n n. Die gedämpfte Farbigkeit von Frieda 03 c ft neben gai * Ruppert. Prismatis

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ziskuskopf Jakob Schmidt- ist solche Kunst. AuS einer inneren Gläubigkeit geboren, fromm und groß zugleich. Die Plastik beanspruchte einen Platz In der Kirche. L. N.

= Der 5. Dez i r k im Turngau Hessen hielt fein diesjähriges BezirkS-Derätewett- turnen kommenden Sonntag in Lang-DönS Der dortige Turnverein hat mit Umsicht nötigen Vorbereitungen getroffen.

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Auch Heuchelheim schickt seine 1. Mannschaft auf Reisen. Seulberg i.T. ist daS Ziel. Der Ausgang des Treffens dürfte kaum zweifelhaft fein. Hat der Heuchelheimer Sturm einen guten Tag, so steht bei den reckt guten Leistungen der übrigen Wannschaftsteile ein Sieg bestimmt in Erwartung.

Die Jugend Heuchelheims geht zu ihrem nächsten Rachbar nach Klein-Linden. Das Spiel wird aller Voraussicht nach im Zeichen

legenheit, auf heimischem Voden anzutreten. Gegner sind die hier im Bezirk bestbekannten Sportfreunde" Siegen, die diesmal in ihrem Sübwestsalenbezirk hinter Hagen 05 an zweiter Stelle landeten. Auch hier wieder dürfte sich so ziemlich die einzige Möglichkeit für Kassel bieten, zu einem Punktgewinn zu kommen. Doch sckeint uns bei der derzeitigen Form des Hessen-Han- 'iwver-Zweiten immer noch kein genügendes Gleichgewicht gegen das Können der Siegener gegeben, selbst in Anbetracht dessen, daß diese in ihrer Leistung zweifellos auch zurückgegangen

Um die westdeutsche Fuhball- mersterschast.

fturßeffeo Kassel Arminia Bielefeld

tz. In Hamm treffen sich diesmal zwei un­gleiche Gegner. Der Westfalenmeister Arminia überraschte am vergangenen Sonntag durch seinen hohen 7: l-0ieg über den Meister des Rhein- beztrks, Kölner Klub für Rasenspiel«. Allerdings waren die Kölner entschieden weit unter Form (Karneval!), so daß man mit Recht behaupten kann, daß dies nicht da- wahre Stärkeverhältnis der beiden ist. Fest steht, daß einer wie der andere mehr kann als die Kasseler Kurhessen. So besteht nicht die geringste Hoffnung auf Erfolg in irgend­einer Form: es sei denn, daß die Ueberraschung noch größer würde als gegen C. f. R. Viel eher wird man damit rechnen müssen, daß Kurhessen Mühe hat, nicht allzu hoch zu verlieren. Soviel über die hiesige Vezivksbeteiligung an der Runde der Ersten.

In der Runde der Zweiten hat unser Vertreter, Spielv. Kassel in Marburg, Ge-

Zu der am kommenden Sonntag, 6 März.

Festsaal deS Cas^ Qeib stattfindenden Mei­sterschaften des .LahngaueS". Dunb Deutscher Radfahrer, im Saalfah­ren sind folgende Meldungen abgegeben:

Ser-Kunstreiaen: Gießener Aads.-Verein 1885, Marburger Radf.-Club 1885, Radf.-Verein 1887

Spielöereinigung 1900 Gießen.

ö. Roch zwei Spielsonntagc trennen die Ligaels der Spielvereinigung vom Ende der Meisterschaftsspielsaison 1926 27. Diese beiden Sonntage bringen ^Begegnungen van größter Ve- deufung. Gilt es doch für die 1900er jedesmal unbedingt einen Sieg zu erringen, damit dis Anwartschaft auf die Lahnkreismeisterschaft nicht verloren geht, denn der einzige Konkurrent, n0etmania»OHarburg, ist mittlerweile bei glei­cher Epielzahl punktgleich geworden. Erschwe­rend für bte Gießener ist, daß beide Spiele auf auswärtigen Plätzen ausgetragen werden müssen. Es kommt also zu fremden, teils unberechenbaren Spielfeldern fremdes Publikum, was nur allzuoft ausschlaggebend auf den Spielausgang ist.

DaS für den kommenden Sonntag in dem Marburger Vorort OckerShausen angesetzte Treffen findet schon vormittags statt. Das Vor­spiel in Gießen konnte 1900 leicht überlegen gestalten. Wenn es trotzdem 0:0 endet«, so lag das an der schwachen Stürmerleistung. Seitdem hat sich aber Gießen durch Um- und OTeuetn- stellungen sehr zu feinem Vorteil verändert. Trotzdem ist der Ausgang der bevorstehenden Begegnung vollständig offen, denn der Fußball­verein 1920 OckerShausen zeigt mit das beste Stürmerspiel im Lahnkreis. waS Ueberraschun- gen nicht ausschließt. Die Blauweißen müssen von Anbeginn an mit vollem Ernst bei der Sache sein, wenn die beiden Punkte nicht in Ockers- Hausen bleiben sollen. Als Schiedsrichter fun­giert Dörrbecker von Kassel, der kürzlich das Spiel gegen F. C. 05 Wetzlar in Gießen leitete.

Die Ligareserve erwartet nachmittag- auf eigenem Platz die gleiche Elf der Sport­vereinigung Dillenburg. Die Aufstel­lung der Einheimischen hat eine Aenderung er­fahren, so daß ein günstiges Abschneiden zu er- warten ist.

Die 3a (Lehrmannschaft) empfängt vor dem Spiel der II. die 2. Mannschaft vom Sportverein Heuchelheim und dürfte ihren ungehemmten Siegeszug auch weiterhin fortsehen.

Die 1. Jugendmannschaft fährt zum Rückfpiel nach Frankfurt a. M. Gastgeber ist die sehr gute Jugendelf des FußballvereinS QBoruffia5 Frankfurt a. M. Das Vorspiel in Gießen konnten die Frankfurter Gäste 3:1 ge­winnen.

Die 2. Jugendelf begleitet die Ligamann- schaft nach Ockershausen und trägt daselbst ein Gesellschaftsspiel aus. wahrend die Schüler in Wetzlar bei der neugegründeten Schülerelf des Fußballklubs 05 ihr Können offenbaren wollen. Man erhofft beide Mannschaften siegreich.

Aus dem Arbeiter-Turn- und Svortbund.

Frei« Turnerschast Gießen.

L Am kommenden Sonntag ist Gießen mit seinen gesamten Mannschaften nach auswärtigen Plätzen verpflichtet. Die 1. M ann schäft tritt in Butzbach der dortigen Ersten gegenüber und dürste wohl als unbestrittener Sieger an­zusprechen sein. Obwohl Butzbach einen recht beachtenswerten Gegner abgibt, der gerade in letzter Zeit erfolgreiche Spiele stärkeren Mann­schaften gegenüber absolvierte, reichen sie in punkto Spielerfahrung und rationellem Angriff doch nicht an die guten Leistungen der Gieße­ner heran, und werden wohl, wenn auch ehren­voll, unterliegen müssen.

Die I b - Mannschaft Gießens tritt der

Die 1. Mannschaft FronhausenS tritt am Sonntag in Leun gegen die dortige Erste an. Beide Mannschaften zahlen zu den Besten der 2. Klasse, so daß die Leuner ein reckt ansprechen­des Spiel leben werden, bei dem die Chance« geteilt sind.

Bezirkstag in Wieseck.

Am Samstag und Sonntag treffen sich bit Vereinsfunktionäre und -Vertreter des gesamten Bezirks zu ihrer JahreStagung. diesmal inW ie- s e ck. Der Samstagabend gehört ausschließlich den Turnern. Am Sonntagvormittag beginnet die Beratungen über das gesamt« Gebiet der Leibesübungen. Alle Sportarten sind hier ver­treten, um zunächst die Jahresberichte der ein­zelnen Spartenleitungen entgegenzunehmen und um neue Wege zu suchen, den Sportaedanken in immer weitere Kreise zu tragen. Reben Vor­trägen und den Vorstand-Wahlen steht da- dies­jährige Kreisturnfest im Vordergrund des In­teresses. daS im Frankfurter Stadion abgehalten wird und nach den Richtlinien der letzten Olym­piade durchgeführt werden soll.

Heuchelheim.

Kommenden Sonntag tritt die er*fle Mann­schaft des Sportvereins 1920 H euchel- heim gegen D. C. 1 9 2 0 Gießen Atun fälligen Verbandsspiel an. Wenn Heuchelheim komplett antritt, müßte es gewinnen

5aa!fportfeft der (Siebener BDR-Dereine.

Frankfurter Theater.

Am Iaschings-'DienStag zog Rudolf Rel- son mit feiner Berliner Revue .20 Jahre R e l s o n in den heiligen Hallen deS Schau­spielhauses ein. Der Komponist Relson war unS Frankfurtern ja längst ein lieber, guter Be­kannter, feine Rhythmen und Weisen klingen aus aller Mund. Run haben die Frankfurter ihn, feine Gattin, die ebenso berühmte Käte 8 r t» ß oIa, und den Stab feiner künstlerischen Mtt- arbeüer vor allem Kapellmeister Walter Jo­seph (prachtvoll In der Ouvertüre tm Zusam­menspiel mit Relson auf zwei Flügeln) aus nächster Räbe persönlich kennengelernt und waren begeistert. Die Jublläumsrevue Relkons zerfällt in zwei Teile: .Einst und Jetzt". And (n dem .Einst" Zelt 1936 weiteten sich die Herren all derer, bi« .Chat Noir" noch gekannt haben und di« ersten Erfolge der Schlagerlleder, wie .Lusttger Ehemann". .Miß Dudelsack", .Alf­dorfer" und .Ladenmädel" erlebt haben. In der darauffolgenden Pause war allcS begeistert, schwärmte in Erinnerungen an eine Zrit. die heute nack 20 Jahren tn politischer, literarischer und modischer Beziehung schon als historisch be­trachtet werden kann. Willi Schaeffers, eben­falls gut bekannt In Frankfurt, fungierte als Regifseur, Konfcrencier und Darsteller, er hielt voll launigen Humors den Kontakt dem Publikum aufrecht. Der zwette Teil war revue- mäßig flott aufgemacht und zelate gute Einfälle. Käte Srlholz, Sva Ttnschmann. Dom P auIf en und Fritz Berger. Steißl, Lin­dau. Ritter und Schaeffer- nahmen fick der Desanastesste liebevoll an. Das Ganz« ist keine AuSstaitungSrevue, aber eine famos in­szenierte Schlagerrevue, bei der sich das Publl- tum glänzend amüsierte und unterhielt, und die 'Berliner Gäste mit dem Franksurler Publikum sehr zufrieden fein konnten. L. W.

Aber die Problemlofigkeit der ausgestellten Werke hat einen sehr positiven Sinn. Einmal be­deutet die Abkehr von der Kunst deS Expressionis­mus ein Wieder-auf-den-Schild-heben der rein künstlerischen, malerischen Werte. Es ist dem Be­schauer wirklich allerhand zugemutet worden. Run findet er sich wohl wieder leichter zurecht: vor allem aber: es braucht bei dem schassenden Künst­ler nicht der innermenschlichen Kräfte, die au einem wirklich wertvollen expressionistischen Bild nölig waren. So ist das handwerk­liche Können wieder stärker in den Vordergrund gerückt und damit daS Gesamtniveau gegeben. Die eigentlich malerischen Kräfte können In den ihnen lieben Bahnen der Technik ihre eigensten Werte wiedergeben, ohne unmodern gescholten zu werden. So Ist der Gesamtanblick der Ausstellung um viele- erfreulicher, als dies bei ähnlichen Ver­anstaltungen vor Jahren war.

Vor allem aber muß von dieser Kunstübung betont werden, daß sie die naive, reine Freude am Bild als solchem wieder möglich macht: das Genießen. Die Freude am Kunstwerk t[t vor lauter Problemen in Verruf gekommen. Künstler und Kunschristststeller sind daran in gleicher Weife schuld. Run haben die Künstler vielfach, wenigstens die in Mainz ausstellenden, sich von der Proble­matik abgewendet, sie geben frohe Farben, starke Linien, Bildnisse. Ansichten. Stilleben, und nichts weiter. Vielleicht daß auch der Geschmack sich nun wendet und nicht hinter jedem Bild glaubt ein tiefes Geheimnis geborgen sehen zu müssen. Man kann sich ja doch auch einfach an etwas freuen, und das ist mindestens so wertvoll wie finge Reden.

So ist eS auch eigenllich müßig, abzuwäaen. welche der Künstler voran weisen, welche in über­kommener Technik Gutes ßlnftelten. Der Geschmack deS einzelnen wird daS oder jenes vorzichen, und man ist über die Mannigfaltigkeit des Gebotenen gar nicht böse. Da ist die bei,rohe pointM'.stisch anmutende Manier von Anna Bornemann

sind.

II. Bezirksklasse Lahnkreis.

y. Die Punktespiele werden sorigesetzt. Eine nicht gerade leichte Aufgabe bei den beseitigen Witterungsverhältnissen hat Gießen 1900 in Ockers Hausen zu erfüllen. Die Gießener müssen sich darüber klar fein, daß sie nicht mehr einen einzigen Punkt verlieren dürfen. Andererseits ist Ockershausen auf seinem jetzt fast grundlosen Platz ein sehr schwer au schlagender Gegner, so daß wir uns im vorhinein nicht ohne weiteres für den einen oder anderen entschetden können.

rung der Kauernden von St eg maher. Man läßt das alles ruhig nebeneinander stehen und freut sich der Vollendung.

Mainz hat nun eine Kunsthalle. Die Malerei hat einen Weg gefunden, auf dem sie sehr wohl weitere Kreise erfassen konnte, eS i t ein Mittel­weg, der für die Künstler wie für die Beschauer beschreitbar ist. Aber eS ist wie ein 'Verhängnis. Dte Krise der Malerei wird nicht aufhören. Man wird auch in dieser Mainzer Ausstellung den Eindruck nicht los. das seien recht gute Sachen, aber von der geistigen Haltung unserer Zeit spüre man doch eigentlich wenig. DaS liegt aber nun nicht an einem Richtkönnen der ausstellenden Künstler, sondern betrifft öle gesamte Malerei als solche. Unser Auae stellt sich immer mehr auf Raum ein. die Architektur ist der Hat ft e künstlerische Ausdruck unseres Empfindens, und In dem Augenblick, da wieder Bilder für unsere Wohnstube gemalt werden, fragen wir ernstlich, ob wir denn überhaupt Bilder aufhängen sollen, ob dadurch nicht die Wand und der Raum zerstört werden. Hat die Malerei überhast die Möglich­keit. Ausdruck unserer Zelt zu sein?

Diese Frage soll hier nicht beantwortet wer­den. aber sie schwingt doch in der Wertung der Ausstellung mit Man sieht deshalb genauer bei dem einzigen plastischen Werk. daS die Aus­stellung enthält, der FranziLkusbüste von Jakob Schmidt. Richt deshalb, weil sie Plastik ist, ein Ausspielen verschiedener Künste gegeneinander in so allgemeinen Formeln ist ja gar nicht mög­lich auch nicht deshalb, weil man vielleicht weiß, daß der Künstler tm Kneg erblindet ist und erst als Blinder die Bildhauerei erlernt hat Wenn man den Oberlichtsaal betritt, so bannt diese Büste sofort den Blick.. 3a, sie wirkt auf die Fernsicht stärker als bei einem Sehen auS nächster Rähe. Da kommen manche Weichheiten der Modellierung au stark in den Vordergrund, die sicher nicht gewollt sind, sondern daher rußten, Daß die Formen ertastet, nicht gesehen sind. Franziskus ist nicht der romanttschc Spielmann GotteS, er ist ein herber Asket, gottbegeistert und voll Macht des Künde,is. Wir suchen eine Kirchen­kunst, Die dem Kitsch der Gipsfiguren begegnet und hem Volle verständlich ist. Dieser Fran-

Sonne, magS Sommer sein, mag winterlicher Schnee und Kälte die Statur in tiefen Schlaf legen. Gerade den Winter hat ja allein der Sport wiedergewonnen für den Menschen, der sich daran gewöhnt hatte, durch dicke Pelze und heiße Getränke sich seiner zu erwehren, statt durch kräftige Bewegung und dadurch, daß man sich Schnee und Eis untertan machte.

Je länger und je energischer wir die wahren Ziele de- Sports verfolgen und in der gesamten Bsröllerung festwurzeln, um so mehr wird sich das auch in der äußeren Erscheinung de- Men­schen bemerkbar machen. Der Tyv deS schmal­brüstigen, hochaufgeschossenen, bebrillten Jugend­lichen wird langsam schwinden, auS einem kräftig gebauten, widerstandsfähigen Körper sollen wie­der frohe, lebenslustige Auaen schauen: unsere Jugend, männliche wie weibliche, soll sich freuen eines LebenS, das nicht bloß im Besitz und Ver­brauch äußerer Güter lebenSweri erscheint.

Die ßebenStoeife des modernen Menschen steht stark unter dem Einfluß der die Gesundheit untergrabenden Gifte und Vergnügungen. Das Bedürfnis nach frischer Luft und Bewegung ist eine der vornehmsten Aufgaben der Körper­pflege durch Turnen und Sport. Ganz von selbst stellen sich dann gesündere Formen der Ernäh­rung, stellen sich Ermüdung und kräftigender Schlaf ein, bte ihrerseits Desundheitsfaktoren ersten Ranges sind. Auch hier geht der Weg weiter, machen sich doch die Vorteile einer ver­nunftgemäßen natürlichen Lebensweise bemerkbar im ganzen Menschen, über den Körper hinaus auch in seinem Gemüt. So' kommen wir durch Leibesübungen zu einer Harmonie der Entwick­lung, die ihr höchste- Ziel in der Heranbildung eines vollwertigen ganzen Menschen sieht.

Bestandserhebung 1927 in der D. T.

vo. lieber die diesjährig« Bestandserhebung in der Deutschen Turnerschaft werden jetzt die ersten Zahlen bekannt: Eine Reihe von Turn-

Aehnliches gilt für da- Rückspiel Gladen­bach gegen F. C. Wehlar. Schon auf eigenem Platz waren die F. C.er nur mit 4:3 die Besseren. In Gladenbach kann unter den dortigen Ver­hältnissen nicht ohne wetteres mit einem Erfolg gerechnet werden, wenn auch die reifere Lei­stung und das bessere Können auf Seiten der Wetzlarer Gäste ist.

Germania Marburg wird sich in Riebergirmes seine letzten Pluspunkte nicht entgehen lassen (mit Ausnahme des noch rück­ständigen Spieles gegen F. C. Wetzlar!). Marburg dürfte sicher gewinnen.

V. f. B.

-i- Für die L i g a m a n n s ch a f t ist zum kommenden SonntagGe r m a ni a" - W i e -- baden nach hier verpflichtet worden. Die Gäste stehen schon seit Jahren mit an führender Stelle der dortigen Kreisliga: ein schon fast zur Tra­dition gewordenes Pech im entscheidenden Spiel versverrt ihnen nach einer Reihe von Erfolgen jedesmal den Aufstieg zur Dezirksliga. Bei D. f. D. wirken nach längerer Pause erstmalig wieder Mandler und Flachskamp mit, was sicherlich eine Verstärkung der Mannschaft bedeutet. Man darf auf den Ausgang dieses Treffens gespannt sein.

Die Ligareserve geht nach Herborn. Die dortige Ligareserve ist ihr Gegner im fäl­ligen Derbandsspiel. Die Spielstarke des Geg­ners, der auch noch den Vorteil des eigenen Platzes hat, läßt eine knappe Niederlage der geschwächten Gießener Mannschaft als durchaus möglich erscheinen. Ebensogut kann sie dieses für die Meisterschaft sehr wichtige Spiel aber ge­winnen, wenn sie den Siegeswillen der letzten Spiele mit nach Herborn bringt.

Die Dritte ist durch eine Absage der Friedberger Polizei ohne Spiel.

Die Vierte gewinnt ihr fälliges Ver­bandsspiel und damit die Punkte kampflos, da ..Hessen" seine 2. Mannschaft aus den Der- bandsspielen zurückgezogen hat.

E r st e und zweite Jugendmann­schaften haben die gleichen von Ried er - G i r m es zu Gast.

Die erste Schülermannschaft trägt ein Freundschaftsspiel gegen die Qollarer Schüler aus.

1. Mannschaft von Harheim bei Vilbel gegen­über. Die Gießener werden wohl einen schweren Stand haben, aber unter Berücksichtigung ihrer seitherigen erfolgreichen Spiele sich auch in Har­heim nicht ohne weiteres unterkriegen lassen.

Die 2. Mannschaft Gießens geht zu Rod-

Ausstellung des Drei §tädte-vnndes in der Mainzer Aunsthalle.

CS war ein glücklicher Gedanke, die alte Hauptwache am Liebfrauenplatz zu einer Kunst­halle umzugestalten. So sind endlich in Mainz ein paar lichte Räume im Zentrum der öiabt geschaffen, in denen die Künstler ihre Werke zeigen können. Man weilt gerne tn dem hellen Oberlichtsaal des ersten Stockes und schreitet auf roten Läufern gemächlich an den Bilderreihen im Erdgeschoß entlang. Die äußerea Bedingungen find geschaffen, daß das Volk größeren Anteil an dem künstlerischen Schaffen der Zeit nehmen kann.

Man meint, auch die innere Einstellung der eben dort ausgestellten Werke des Drei-Städte- Dundcs. einer Vereinigung Frankfurter. Mainzer und Darmstädter Künstler, sei dazu geeignet.

Diele der Gemälde wünscht man in eine Stube, sie sind so. daß sich wohl mit ihnen wohnen läßt.

Solcher Eindruck bedeutet eine bestimmte Wertung der Kunst. Zunächst negativ: sie ist problemlos. Das ist vielleicht der durchgreifendste Unterschied von der jüngst vergangenen Kunst. Da wurde immer wieder versucht, in letzte Tiefen vorzustoßen. Dinge sichtbar zu machen, die jenfeitS deS Wahrnehmbaren lagen. Programmatisch war der Sah von Franz Mare: das Reh so malen zu wollen, wie es sich selber empfindet, »rebhasf. wesentlich, nicht wie es dem Menschen erscheint. Für solche- Beginnen brauchte es Menschen von ganz großen Inneren Ausmaßen. Versuchte sich ein Kleiner daran, so würde eS lächerlich, bizarr.

Aber diese Kunst, sofern sie wirklich ihrem Wollen Form geben konnte, erschütterte den Vdenschen biS inS Innerste hinein. Es gibt Bilder, hie einen Schleier von dem Geschehen reißen, die Abgründe aufbeden, vor denen man schauert.

Solche Kunstwerke kann man sich nicht in die Stube hängen. GS wäre ein Hnbing. Tiefe Erlebnisse kann man nicht beliebig wiederholen, und Bilder, die einem zu solchem Erlebnis ver- Holsen haben, kann man nicht beim Kaffeetrinken besehen.

kreisen weist nach den bisherigen Ergebnissen recht beträchtliche Steigerungen der Mitglieds- zahl auf, denen allerdings andere Kreise Ver­minderungen in der Mitgliedszahl gegenüber» stellen müssSn. Immerhin dürfte das Gesamt- eraebnis eine weitere Aufwärtsent­wicklung bedeuten.

Im Kreis Rordosten bedeuten die bisher vorliegenden Zahlen eine Verringerung des Mit­gliederbestandes um etwa 400. der KreiS Schle­sien muß sogar eine Abnahme von rund 1800 schätzen. Im Turnkreis Brandenburg haben die letzten Milgliederzahlen einen Zuwachs von einigen tausend Turnern und Turnerinnen er­geben. wenn auch hier das Endergebnis noch nicht feststeht. Die Kreise Mittelrhein und Thüringen rechnen ebenfalls im Gesamt­bestand der Mitglieder mit einem Abgang. Ganz bedeutende Mitgliederzunahmen können jedoch Kreis älnterweser-Ems mit 1500, West- falen-Lippe mit rund 3000, die Pfalz mit etwa 2500 melden. Die endgültigen Ziffern der Bestandserhebung sind nicht vor Mai zu er­warten.

Aus dem Gau Hessen der D. T.

Wetzlar.

ler-Kunstfahren: Keßler (1885 OHarbtag). Göbel (Rassovia, Limburg). Döbel (R.-V. 188t, Wetzlar).

2er-Kunstf ähren: Keßler-älnverzagt (1885, Marburg), Don-Eifs-Pfund (Germania. Dießen).

2er-Jugend-Radball: 1885, Gießen (2 Mann* schäften). Wanderer. Gießen (1 Mannsch.), Ger­mania, Gießen (3 Mannsch).

2er-Radball-Radballpreis der Stadt Gießen: 1885 Gießen (2 Mannsch), Germania, Gießen (2 Mannsch). Krofdorf (2 Mannsch.). AlSfeld (2 Mannsch). Kirchhain (1 Mannsch), Marburg 1891 (1 Mannsch).

3er/Radball: 1885 Gießen (1 Mannsch). Krofdorf (1 Mannsch), Germania, Gießen (I Mann ch.). Kirchhain (1 Mannsch.). AlSfeld (1 Mann ch).

D e einzelnen Wettbewerbe sind sehr gut besetzt: es sind scharfe Kämpfe zu erwarten.

Sternstasettenritt nach Alsfeld.

Sin Sternstasettenritt mit dem Zentrum AlSfeld, veranstaltet vom Verband der Ober- hessischen Reitervereine, wird am kommenden Sonntag mit zwei seiner Strahlen unsere Stadt berühren. Eine von Friedberg ausgehende, über Großen-Linden kommend« Stafette wird in Gießen vom Reiterverein Großen-Linden dem Reiterverein Drohen-Buseck zur Weiterleitung übergeben. Ein zweiter Stafettenstrahl nimmt hier In Gießen seinen Ausgang, um 11,30 tthr vor­mittags am Krokodil, Kaiserallee. Die Beförde­rung der Stafette von Dießen nach Londorf hat der Reit- und Fahrklub Gießen und Umgebung übernommen. Die Strecke läuft GießenWieseck Wellersburg Lollar Staufenberg Mainz­lar Treis Allendors Londorf. ES sind bei diesem Ritt für den Kilometer 2 biS 3 Mi­nuten angesetzt, so daß die letztgenannte Stafette bereits um 12,50 Uhr in Londorf anlangen soll. DaS Ziel der Veranstaltung, der Marktplatz von AlSfell), soll nachmittags um 3 ilßr von allen Stafetten (die dort zusammenlaufen) erreicht sein.

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittag». Samstag nachmittag geschlossen.

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Heinrich-Leipzig schwimmt Rekord.

vo. Anläßlich der Schwimmwetlkämpfe des Poseidon-Leipzig gegen S. E. 11. F. Paris gelang es dem mehrmaligen deutschen Meister Her­bert Heinrich vom veranstaltenden Verein, am Donnerstagaoend den angekündigten Rekord­versuch mit vollem Erfolg durchzuführen. Er verbesserte den von ihm gehaltenen Rekord von 2:23,2 auf 2:19, im 200-Meter-Freistilschwim­men.