Ausgabe 
3.3.1927
 
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Der Sternhimmel im März

Wirtschaft.

WSV.

lXaabe

16.25

43,75

127 ' 128,25

l

187,75

186

202.5

Banknoten.

E*)/onne D /.Werfe/ @ /o/Zmond d 3 Werfe/

Beurtei- Gebiete,

216

286

194,25

185.25

183 ö

166

229

9

190

159

310,25

136 242 25

167,5

192 205.62

198

186

258

134

120

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188

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217.6

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103

223.75

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277,75

fr£7Wß/lD£R: f/TO/Zfß</C/f- /MßEN

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K/e/ne ßuc/>- sfaben

186

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137

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193

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196,5

188.9

259

133 121,62

72.75

39.4

Proz., Prioaldiskonten 41 Proz. Jin Devisen verkehr stellte sich Paris gegen London auf 124, Mailand 111, London-Kabel 4,8510. Die Reichsmark notierte gegen Kabel 4,2185, gegen 20,4675.

Devisenmarkt DerlmFrankfurt o. M.

Telegraphische Auszahlung.

baren Sternbilds des Stiers steht, am Anfang etwa auf der Verbindungslinie des rötlichen Aldebaran zu den Plcjaden. dann immer weiter links von ihr. Der Saturn, der bisher nur am Morgenhimmel stand, wird gegen Monatsschluh etwa um Mitternacht sichtbar.

Der Firsternh.mmel zeigt noch immer die volle Pracht der Mintersternbilder. vor allem den Orion, am Monatsende freilich nur noch

80.5

5

179,5

278

Reichsbankdiskont 5 Prozent.

Lombardzinsfuh 7 Prozent.

Berliner Börse.

Berlin. 3. März. Die günstige

bis 9 2hr abends. Hingegen ziehen im Osten schon die ersten Frühlings- und Sommerstern­bilder herauf, vor allem der Frühlingsbote Arctur in der Verlängerung der drei Deichselsterne des Magens oder Großen Bären, der nun immer früher am Osthimmel sichtbar wird. Verlängert man den Deichselbogen des Wagens über den Arctur hinaus, so kommt man auf die später als Arctur aufgehende Spica in der Jungfrau, die schon als ausgesprochener Sommerstern anzu­sprechen ist. Links vom Arctur erhebt sich nun auch die Wega zu immer größeren Höhen.

Küstermann.

168.75

192

206 5

199

187.62

258.75

134

I 120.5

Mars, dessen Bewegung bequem verfolgt werden kann, weil er in dem schönen und leicht erkenn-

- | 187,75

123 124.75

134,6

303,5

238

175

147.5

16,25

44

283

212,25

284

194

185,5

182.6

167,25

224

9.2

190

187.25

124

187,5

187,6

225.5

215,5

219.75

101.5

221.4

155

125.75

134

300

230

173,9

147,75

164

153

(Vachdruck verboten!)^

Sonnenaufgang von 6.50 bis 5.40 älhr. Sonnenuntergang von 5.35 bis 6.30 llfjr.

Lichtgestalten des Mondes: 1. Viertel am 10. mittags, Vollmond am 18. 11 Uhr vormittags, 3. Viertel am 26. 1 Uhr nachmittags.

Der Löwenanteil der in diesem Monat dem Sternhimmel gewidmeten Aufmerksamkeit gebührt wohl der Sonne, die wie ja alljährlich am 21. März den Himmclsgleicher überschreitet. Die genaue Einhaltung dieses Tages ist freilich kein

Der die Stundenzahlen enthaltende Kreit und die dich punktierte Linie, der sogenannte Horizont, tind feststehend zu denken. Der Sternhimmel dreht eich tarnt dem damit verbundenen, durch Mitternacht gezeichneten Pfeil ge­wissermaßen dem Zeiger der Himmelsuhr in 4 Minuten weniger als 24 Stunden im Sinne des durch 12 Uhr mitlagt gezeichneten Pfeile einmal um seinen Mittelpunkt. Der eingezeirhnete Horizont bildet ein Fenster, das die um Mitternacht der Monats mitte sichtbaren Sterne umschließt. Will man zu einer anderen Stunde beobachten, so denke man sich den Sternhimmel so gedreht, daß der durch Mitternacht gezeichnete, mitzudrehende Pfeil nunmehr durch die Beobachlungttlundegeht, wodurch dann die zu dieser Zeil sichtbaren Sterne in den nicht mitzudrehenden Horizont hineikgedreht werden. Für je 5 Tagt epr der Monalsmitle ist der Sternhimmel um */» Stunde früher, für je 5 Tage poch der Monalsmitte um *[j Stunde später einzustellen. Man vergleiche die nächste Monatskarte. Der Mond nimmt die gezeichneten Stellungen ein, wcafl dr die angedeutele Lichtgestalt zeigt

Bank 2,5 Prozent, Mitteldeutsche Credit 6 Proz. Deutsche Erdöl tourden lebhaft beachtet. Am Geldmarkt ist die Lage noch nicht wesentlich verändert. Tagesgeld stellte sich auf 6*A bis 8 Prozent. 3m Devise nverkehr stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4,2195. London- Kabel 4,8517.

Frankfurter (Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 3. März. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer 29,25, Roggen, inländi­scher 27, Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 26, Hafer, inländischer 21,25 bis 22,50, Mais, gelb 18,25 bis 18,50, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 40,25 bis 40,50, Roggenmehl 37,50 bis 37,75, Weizenkleie 14 bis 14,15, Roggenkleie 14,25 bis 14,50. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 3. März. Auftrieb: 3 Kühe, 1023 Kälber, 398 Schafe, 316 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfd. Lebendgewicht. Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 66 bis71, mittlere Mast- und Saugkälber 57 bis 65, geringe Kälber 50 bis 56. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel. Weidemast 49 bis 57, mitt­lere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 45 bis 48, fleischiges Schafvieh 40 bis 44, gering genährtes Schafvieh 32 bis 36. Schweine: Vollfleischige Schweine von ca. 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 62 bis 64, von 200 bis 240 Pfd. 63 bis 60. von 160 bis 200 Pfd. 62 bis 64, fleischige Schweine von ca. 120 bis 160 Pfund 58 bis 61. Marktverkauf: Langsam und ausverkauft.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 2. März. Die festen ausländischen Getreideforderungen blieben auf die Entwicklung des Berliner Produktengeschästes heute nicht ohne Einfluß. Da nennenswerte Andienungen für Weizen nicht erfolgten, veranlaßten Deckungen für März eine Steigerung von annähernd 3 Mk., für Mai und 3uli von 2 resp. 1 Mk. Die Llmsatz- tätigkeit ist aber im allgemeinen nicht groß, da in der Provinz höhere Preise als hier erzielbar sind und somit wenig Material an den hiesigen Platz gelangt. Die ausländischen Angebote in Roggen bleiben fast ganz aus. Lieferung wurde durchweg 1 Mk. höher. Das Mehlgeschäft hat für Roggenmehl zu gedrücktem Preise Frage, Weizenmehl dagegen stiller. Haser zeigt stei­gende Tendenz. Gerste recht vernachlässigt. 3n zweiter Stunde wurde das Viveau für Brot­getreide 0,50 Mk. niedriger und still. Cs wurden notiert für 1000 Kilo: Weizen, märt 267 bis 270, Roggen 248 bis 251, Sommergerste 213 bis 241, Wintergerste 192 bis 205, Hafer, märt 193 bis 201. Mais, loko Berlin 183 bis 186;; für 100 Kilo. Weizenmehl 34.50 bis 37. Roggenmehl 34 bis 35.75. Weizenkleie 15,75, Roggenkleie 1525, Vik- toriaetbfen 48 bis 64. kleine Speiseerbfen 32 bis 35, Futtererbsen 22 bis 24, Peluschken 20 bis 21, Wicken 22,50 bis 24. Lupinen, blau 14,50 bis 15,50, Lupinen, gelb 16 bis 17. Serradelle, neu 25.50 bis 27,50. Rapskuchen 16 bis 16.40. Lein­kuchen 20,70 bis 21. Trvckenschnihel 11.80 bis 12, Loya-Schrot 19,50 bis 20. Kartofselflocken 29,80 bis 30.30.

i 278.6 214.r.

1 287

194.6

185 ,183,75

167 1229 75 9.15 ,190.62 ; 188 5

126.1

I 189

i 189

221.5

2I8 219.25

1019 224.5

155 62 124.5 1.14.5

301 238.45

177

148

I 164.5 154

22

80

203.25

125.5

80

179

276

186.5 1 188 325 1 215 217 103 ' 221 155

großes Kunststück für die Sonne, denn der ganze Kalender ist allein darauf zugeschnitten, daß dieses Ereignis immer am 21. März eintritt. Ihr zuliebe haben wir die Einrichtung der Schaltjahre, und ihr zuliebe lassen wir sie alle hundert Jahre einmal ausfallen. Aber auch sonst ist mancherlei von der Mutter Sonne zu melden. Den vor ihr herfliehenden Jupiter hat sie am 1. des Monats endlich erreicht, so daß er unsichtbar bleibt. Die Venus aber entfernt sich immer weiter von der Sonne nach Osten und bleibt auf diese Weise abends immer länger sichtbar. Roch länger sichtbar als sie bleibt der

Vassauische Landesbank. Dem soeben veröffentlichten Gefchäftsbericht der Rassauischen Landesbank und Vassauischen Spar­kasse, Sih Wiesbaden, ist zu entnehmen, daß 'ich das Institut in einer erfreulichen Aufwärts­entwicklung befindet. Die Umsätze stiegen von 2.6 Milliarden in 1925 auf 4,7 Milliarden im Jahre 1926, während sich die Bilan^umme von 63,9 Mill, im Vorjahre auf 116.4 Mill. Mark 1926 erhöhte. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 4842 Hypotheken im Betrage von rund 21 Mill. Mark bewilligt, d. h. etwa dreimal soviel wie tn den beiden Vorjahren zusammen. An Ge­meinden wurden 1926 336 Darlehen in Höhe hon 16,8 Mill. Mark gewährt, während die Sparkasse 221 kurzfristige Kredite in Höhe von 9,2 Mill. Mar! an Kommunalverwaltungen be­gab. Die Höhe der an Private begebenen Kre­dite beziffert sich auf 21,9 Mill. Mark gegen 14 Mill. Mark im Vorjahre. Der Spareinlagen- bestand betrug Ende 1926 bei der Sparkasse rund 37,4 Mill. Mark gegen 20,3 Mill. Mark 1925. Die Anzahl der Sparkonten hat sich von 38 528 auf 64 300 erhöht, was einer Zunahme um 84 Prozent gleichkommt. Dom Reich wurde

lung der Wirtschaftslage verschiedener schwebende Transaktionen und Interessenkäufe, sowie Urteile über die Entwicklung einiger be­sonderer Branchen boten Anregung zu neuen Kaufen. Die Börse begann in fester Haltung bei kräftigen Spezialhaussen. Schubert K Salzer wurden für sächsische Rechnung gekauft und zogen um 16 Prozent an. Schultheiß lebhaft umgesetzt und 17 Prozent höher. Ilse-Bergbau waren Gegenstand neuer Interessentäufe und be­festigten sich um 12 Prozent. Am Montan- mark. lagen Kauforders von rheinischer Seite vor Harpener. Rheinstahl und Mannesmann zogen um 5 bis 10 Prozent an. Riebeck plus 13 Prozent Kaliaktien, S chi s s a h r t s w e r t e und Clektroaktien lagen freundlich. Am 4-B ankaktienmarkt gewannen Darmstädter

Frankfurter Börse.

F r a n k f u r t a. M., 3. März. Tendenz behaup­tet, Rheinstahl fest. Am heutigen Zahltag waren die Umsätze am E s f e k t e n m a r k t außerordentlich gering und der Börseroerlauf sehr unsicher, da an= schtzinend größere Differenzen zu begleichen sind. Ueberwiegend zeigten sich die fllirse jedoch behaup­tet, mit Ausnahme von Elektro- und Schiff- fahrtsaktien, die aber schwächer einsetzten. Auch variable Werte tendierten eher nach­gebend (Autowerke bis 1 Proz. schwächer, Holz- destillationswerte bis 2,5 Proz. niedriger). Am M o n t a n m a r k t waren neue Machtkämpfe in Ilse zu beobachten. Das Papier zog um 8,5 Proz. an. Rheinstahl wurden lebhaft gekauft und zogen bis auf 240 Proz. an, später senkte sich der Kurs auf 238 Proz. Im übrigen gewannen von Montan­aktien Harpener 1. Mannesmann 0,75, Rhein-Elbe- Union 0,5 Proz. Kaliaktien sehr freundlich. Westeregeln plus 3, Aschersleben plus 2,5 Prozent. Auffallend war die starke Vernachlässigung der I. G. Farben, die 1,25 Proz. verloren. Elektro­werte setzten zumeist niedriger ein. AEG. und Siemens minus 1,5, Lahmeyer minus 0,5 Proz. Bankaktien uneinheitlich. Commerz plus 2,5 Proz., Dresdner plus 0,5 Proz., dagegen Disconto, Deullche und Darmstädter abgeschwächt. Von sonsti­gen Werten verloren Deutsche Erdöl 2 Proz. Bau - und Zellstoffaktien widerstandsfähig, Ze- ment Heidelberg plus 2, Zellstoff Waldhof plus 1,5 Prozent. Die Werte der M e t a l l b a n k g r u p p e lagen uneinheitlich, Metallgesellfchaft minus 1,5, Metallbank dagegen plus 1,25 Proz. Heimische Anleihen anfangs gedruckt, im Verlaufe jedoch freundlicher. Anleihe-Ablösung 25,7526,50. Der weitere Börsenoerlauf blieb ruhig und unsicher. Der Geldmarkt zeigte sich etwas erleichtert. Tages- gelb ermWgte sich auf 6 Proz. Monatsgeld leicht gedruckt' 5t bis 7 Proz. Warenwechsel 4f bis

dem Institut ein Wohnungsbauzwischenkredit in Höhe von 1.5 Mill. Mark zur Förderung des Kleinwohnungsbaues zugewiesen, wovon fast 700 000 Mark an kleine Städte und Bauge­nossenschaften, sowie Private gegeben wurden. Die Zahl der bei dem Institut beschäftigten Beamten erhöhte sich von 592 im Vorjahre auf 679 Ende 1926. Der Rohgewinn bei den beiden Instituten beträgt 2,96 Mill. Mark; nach Abzug der Verwaltungskosten in Höhe von 2,53 Mill. Mark verbleibt ein Gesamtüberfchuh von 424 000 Mark.

D i e amtliche I n f o l v e n z z i f f e r n für Februar. Vach Mitteilung des Stati­stischen Reichsamtes wurden im Februar durch denReichsanzeiger" 473 neue Konkurse ohne die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung und 132 angeordnete Geschäftsaufsichten bekanntgegeben. Die ent­sprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 493 bzw. 93.

Börsenkurse._________________

312 282.5 193.75

185

182.5

165 |

220 f

9.1 , 189,75

4°/e Zolltürken . - 5% Goldmexikaner Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank. Donnst. und Nationalbank . Deutsche Bank Diskonto Commaudit .... Dresdner Bank Metallbau!...........

Mitteldeutsche Creditbank. . Oesterrrtchische Lredltanstalt. Reichsbank

Lochumer GuH vudcrnS............

Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke . Harvenrr Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben. . . . .Kaliwerke Westeregeln.....

Laurahiitte ...........

Mannesmann.........

. Mans'elder.........

Oberbedarf Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen. . . Siptinfiabt...........

Rieberl Montan TelluS Bergbau.......

Bereinigte Stahlwerke ....

F Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llohd ....

Zementwerk Heidelberg . - . Philipp Holtmann......

Anglo Tont. Guano «Goldschmidt..........

Holzverkohlung I iS Farben-Jndustrie. . . Rülgcrswcrke.........

Echeidcanstalt Ällg. EleltrizitätS-Gesellschast Bergmann Elcktr. Lieferungen......

Licht und Kraft Mainkraftwerkc........

Schmiert............

Siemens 4 Halske......

«dlcrwerke Kieper Daimler Motoren. ...... Hehligcnstaedt .....

Mcguin.............

Mannheimer Motoren . . - . Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgescllichast Frankfurt. Pet. Union Ä °G........

Schuhiabrik Herz Sichel..............

^Zellstoff Aschaffenburg. . . Zellfton Daldhos.......

132,5 ' 302 229

128.5

146.5

164 j 153.75

167.5 186,5 |

157,5

94,9 312

137

244.75

169.25

192.5

207.5

199.25

137,75

186 I

256 1

134 5

120 6

37.5 | 70.9

Frankfurt a-M.

Berlin

5<blur>» flat»

l.Ubr. Hur»

Schluh-'Anfang

Rnre

aurt

Dahn»:

2.3.

3.3.

2. 3.

3. 3.

Anleihe-Ablösung 91r. 1-30000

327

25

324.5

do- Nr. 30 001-60000

329.5

328.25

338

do. ohne Auslosungsrccht

25,9

25,75

26,1

25,8

Deutsche Svarprämienanicihe Deutsche Wertb. Dollar-Ant.

85

2. Mär».

3. Mär».

Amtliche Geld

Notierung Brief

Amtliche Notierung

Geld

Briet

Amst--Nou

168,68

169,12

169,13

Bucn -Airek

1,774

1.778

1,781

Brff.Antw

58,60

58,74

58,575

58.715

Christiauia

109,26

109,54

112,58

109,33

109,61

Kopenhagen

Stockholm -

112,30

112,31

112,59

112,49

112,77

112,59

112,62

Hclstngsors.

10,602

10.642

10,602

10,642

Qtalten. .

18,44

18.48

18,424

18,465

London. . .

20,440

20,492

20,442

20,491

Ncnhork . .

1,2135

1,2235

1,214

4,224

Ports. - .

16.485

16,525

16,48

16,6?

Schwei» . .

'1,03

61,23

bl,04

öl, 24

Spanien.

70.77

70,92

70,73

70,91

Japan . . .

2.061

2,067

2,071

2,075

>Hto de Jan Wien In D-»

1.498

>.500

0.4985

0.5005

Lest, abgest

39,315

59,455

59,345

59,485

Prag . .

12,473

12,513

12,472

12,513

Belgrad .

7.402

7.422

7.402

7.419

Budapest -

73,62

73,80

73,64

73.8'2

Bulgarien

1.045

3.055

3.04a

3,055

Lissabon

21.675

21,625

21,575

21,625

Danzig.

81,78

81,98

81,70

81.911

.»onftuntin.

2,135

2,145

2,128

2,138

Athen. . .

5.47

5.49

5,47

5,49

Tanada

4.206

4.216

1,206

4,216

Nrn iuqI) .

4.25

4,26

1.25

4.26

Cairo

20.964

21.065

I 20.964

21 016

Berlin. 2. März

Geld

Briet

91mrrifanlftfiF NotkN .....

4,197

4,217

«elgischc Noten .......

58.45

58,75

Tnnttdir Noten . . .....

Ul,9,

112,53

Englische Noten........ rtmn)nfif<f)c Noten ......

20,406

16,51

20.506

16,59

Holländische Noten.....

168,30

169,14

P?tn 1frnifebe Noten ......

18.59

18,69

Norwegische Noten......

108,98

109,51

Deutsch Oestcrr-, i 100 Äronen Rumänische Noten......

59,14

59,41

-

Schwedische Noten.....

112,12

112,68

Schweizer Noten.......

30,90

81,30

Spanische Noten......

70,87

71,03

Tschechoslowakische Noten

12.446

12,506

Ungarische Noten - .

73.47

73.83

^cheriftch.

Ina Seidel: Reue Gedichte. Deut­sche Derlags-Anstalt, Stuttgart, Berlin und Leip­zig 1927. DieReuen Gedichte" von Ina Seidel sind eine Weiterentwicklung ihres ersten LyrikbandesWeltinnigkeit", ein Fortschreiten. Richt mehr schrankenlose Hingabe an die Ratur. völliges Versinken in den Dingen, sondern^ das Reigen einer reifen, Seele gewordenen Frau, die sich ihres Eigenen bewußt ist und bleibt Immer wieder wird die Ratur die ßöferin des Gefühls, aber ein Mensch spricht von ihr und zu ihr, menschliches Erleben wird gestaltet, am schönsten und tiefsten das Erlebnis der Mütter­lichkeit. In einigen Gedichten spürt man einen Klang von Rille, so imTanzenden Daum" und dem .Kastanienbaum"; derMorgentänzer' er­innert von ferne an Goethes .Ganymed". Wun­dervoll in Inhalt und Form sind die Gedicht« .Ankündigung" und »Ziel des Leidens". Der zweite Teil des schmalen Bandes ist .Mythen" überschrieben; es sind Gedichte, die zwischen Lyrik und Ballade stehen. In derselben Klarheit und Musllalität der Sprache wird hier eine mythische Persönlichkeit, halb Held, halb Seher, in seinen Erdenwandlungen gespiegelt. Motive aus der klassischen Mythologie Orpheus, Hermes berühren sich mit solchen aus Indien, idyllische Landschaft und ferne Tempel steigen auf. Roch ist der Ton lyrisch, ein Ich singt von seinem Erlebnis, nur das letzte, .Mysterium", schildert objektiv und gleitet zur Ballade hinüber. 864

.Daheim", Vr. 22. Als Faschings- grüß lacht uns vom Umschlag Kaulbachs berühmte Münchnerin an, auch innen ist der Münchnerin allerdings der der Biedermeierzeit - ein flotter Aufsatz aus der Feder Erich v. Ostinis ge­widmet. Misch bringt eine luftige, von Koch-Gotha illustrierte Geschichte »Pros. Meingan zieht um". Den Töchtern und ihrer Zukunft gilt ein Ar­tikel, ein anderer macht dem Leser die Schrift der Chinesen begreiflich. Packend ist endlich die Schilderung einer Winternacht auf der Loko­motive. Das Frauendaheim bringt die ersten Modelle von Frühjahrshüten, eine Reihe von Bildstickereien und eine schöne achteckige Spihen- decke. Der Bildschmuck ist wie stets im Daheim wertvoll und vielfarbig.

»Stickereien und Spitze n", Blätter für kunstliebende Frauen, Februarheft 1927. Alexander Koch. Darmstadt. Das Februarheft bringt fast ausschließlich Kinderlleider Man findet Vorbilder für die Allerkleinsten, mit Trag­kleidchen anfangend, bis zu den Halberwachsenen, aus zarten und groben Stoffen, weiß und bunt. Ein Motiv eint die verschiedensten Modelle: sie sind wirklich für Kinder gemacht, Sachlichkeit und Einfachheit sind die Wesenszüge dieser Klei­dung. Das Kind liebt frohe Farben, also wähle man ein rotes Kittelchen mit blauen Kanten oder sticke das duftige Festkleidchen mit einem leichten, sinnfälligen Muster. Riemais aber werde das Kind zu einer Modepuppe, einem verkleinerten Abbild der Erwachsenen. Es hat seine eigenen schlichten Formen, seine eigenen hellen, leuchtenden Farben, die seinem Wesen entsprechen. Zu dieser Erkenntnis leiten auch die sehr guten kurzen Aufsätze, die die Mutter im Geiste der Zeitschrift beraten wollen.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik flehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber fcirerlc' Beantwortung.)

Zur Umgestaltung der Destanlage.

Mit großem Interesse las ich imGießener An­zeiger" von der geplanten Umgestaltung der Westanlaae, die demEingesandt" vom 25. Februar so schnelle Erfüllung in Aussicht stellt. Wenn ich dazu das Wort an gleicher Stelle ergreife, so entspringt dies dem Wunsche, daß die geplante Umgestaltung sich nicht nur aüf die Westanlaae, sondern auch auf ein Stückhinter der W e st a n l a g e" erstrecken möge, daß, um es kurz zu sagen, der städtische Misthaufen zwischen Goetheschule und Eisenbahndamm an obengenannter Straße bei dieser Gelegenheit ver­schwinden möchte. Wer von der Westanlage in die Gabelsbergerstraße einbiegt, sieht linker Hand 30 Schritte weit in der Straße hinter der West­anlage, 50 Schritte nur von der Westanlage ent­fernt, offen, direkt an der Straße liegend, in einer Frontbreite von zirka 15 Meter die städtische Straßenkehrichtsammelstelle, wohin brave Männer in kleinen Karren undneuerdings fortschrittlich der Elektrokarren allen zusammengefegten Straßen- unrat verbringen. Von dort wird er, wenn der Hausen bis auf die Straße reicht, von Zeit zu Zeit per Fuhrwerk abgefahren. Daß diese Kehrichtsammel- stelle in dieser Form nicht in das Stadtinnere, 50 Schritte vom Anlagering, offen an zwei Straßen gehört, daß außer der ästhetischen Seite auch eine hygienische dabei in Betracht kommt, das brauche ich wohl kaum zu sagen; ebensowenig, wie- viel schöner an dieser Stelle eine kleine Anlage (Rasenfläche oder Baumgruppe) auch von der Eisen bahn aus wirken würde. Und da, wie Herr Stein- g o c 11 e r aussagt, Gießen Großstadt wird, bedarf es wohl nur dieser kleinen Anregung, um einem entsprechenden Anträge der Verwaltung eine ein­hellige Zustimmung unserer Stadtverordnetenver­sammlung su sichern. P.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter SeuderS.

(Aus der.Radio-Umschau-.)

Freitag, 4. März.

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Hausfrauennachmittag. Programm u. a.: Häusliche Lehre", Vortrag von Frl. I. Ernst vom Städtischen Berufsamt. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lese­stunde. 6.15 bis 6.45 Uhr: Funkhochschule:Wilhelm Dilchey II", Vortrag von Privatdozent Dr. Heine­mann. 6.45 bis 7.15 Uhr:Der künftige Reichs- wirtschastsraf, Vortrag von Dr Köbner. 7.15 bis 7.45 Uhr: Stenographischer Fortbildungskursus für Anfänger und Fortgeschrittene (Diktat von 80 Sil­ben auswärts). 8.15 Uhr: Heiterer Abend.

Schlechte Säfte im Blut

sind die Urfache vieler Leiden. Gerade tn der jetzigen Jahrevzeu rt der LraamSmuS besonder- neneinL durch Anwendung von Btulaufsrllttninaömtueln Scharfen und Unreininfeiten auSzuscheiden. Wtr wen, 3o Gramm Herber-Kerne au taufen, die in der Hanvifache au» Vllanrenfäf en gewonnene Ertrak'e entbahen und die bc- iaer ilnitbablttb* teil ftonwechfelfördernd und bluireininenb wirken. Sie erhalten die echten He» ber-Keine mit Gutachten, Eingabe über Gebrauch und Zusammensetzung tn den Apotheken. tiOOsl