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Wochenlohn bis zu 30 Mark ist
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49; kleine Erbsen 24 bis 27; Futtererbsen 21 22; Peluschken 21 bis 22; Ackerbohnen 22 bis Wicken 22 bis 24; Rapskuchen 15,60 bis 16.
Kurse erlitten die Mehrzahl der Papiere Einbußen von 0,5 bis 3 Prozent, wobei besonders am Farben - und Montan markte die Abgaben überwogen. Von B a u w e r t e n lagen Holzmann mit minus 3,75 Prozent stärker rückläufig. Auffällig fest blieb die Haltung von Voigt & Hacffner, die erneut um 1,5 Prozent anzogen und einen Kurs
Ein Wiesbadener, der hier überkneipt hatte, erhielt die übliche G e l d st r a f e von 5 Mark. Er war ferner beschuldigt, auf der Straße einen Schuß in die Luft abgegeben zu haben. Dies konnte ihm jedoch nicht nachgewiesen werden. Insofern wurde er freigesprochen.
Vortrag von wirk!. — 15.30 bis 16: Die 16.30 bis 17.45: Kon- Wunschnachmitlag. —
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Müteldeutiche Kreditbank
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Rundfunk-Programm
des frankfurter -Tenders.
(Aus der .Radio-Umschau-.)
Samstag. 3. September.
9.30 Uhr: ^Übertragung aus kern Schumann- theater: Tagung des Reichsverbandes der Deutschen Industrie: 1. „Wettbewerb der Volke, um die Qualitätsarbeit", Vortrag von Di>e!t->r Srao mer; 2. „Die volkswirtschaftliche Einheit von Wissenschaft. Arbeiterschaft und Llnternehmertam
Letzte Na<Drrchten.
Mord und Selbstmord bei Butzbach.
Buhbach, 2. Sept. (2D5JI. Droh Meldung.) 3n dem benachbarten hochweisel erschoß heute vormittag der 18jährige Schlossccgeselle Albin Jung zuerst die 3 5 Jahre alte Ehefrau des Landwirts Hartmann hell und daraus f i ch selbst. Beide waren sofort tot. Der Beweggrund zu der Tat steht noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft Hal sich an den Tatort begeben.
17.45 bis 18.05: Die Leseslunde. — 18.30 bis 19: Der Briefkasten. — 19 bis 20.30: Uebertracung aus der Goethe-Turnhalle in Offenbach: Lieder» tag der Vereinigten Gemaniagesangvercine aus dem Maingebiet. — 20.30: Ueuertragung von der „Westdeutschen Funkstunde" in Köln: Dunter Abend. — Anschließend bis 0.30: Tanzprogramm
fang auf den Stellenmarkt ausgewirkt. Im Kleinhandel ist die Lage öfter durch Propagandafeldzüge, Schausensterausslellungen und Inventur- Verkäufe belebt. Personaleinstellungen bei den Banken werden nur zögernd vorgenommen, so daß die Lage der Bankangestellten nach wie vor ungünstig ist. Es läßt sich überhaupt immer wieder feststellen, daß sich Besserungen in der Wirtschaftslage, die allgemein in der Crwerbslosen- ziffer in Erscheinung treten, sich auf dem Stellen- marlt für Angestellte nur sehr langsam und vereinzelt auswirken.
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Erweitertes Schöffengericht Gießen.
* Gießen, 31. Aug. Ein wegen Eigentumsvergehen, insbesondere Betrugs vielfach vorbestrafter Kaufmann aus Osnabrück hat in Gießen, München und Mittenwalde zahlreiche Schwindeleien verübt und ferner eine 'Unterschlagung begangen. D.r Schaden war in den meisten Fällen nur gering. Aach bem Gutachten bes ärz'-lichc.r Sachverständigen handelt es sich um einen tranlhaft veranlagten Psychopathen, der indes zurechnungsfähig ist. Er erhielt eine G e s a m t g e f ä n g'n i s st r a f e von einem Jahr.
Um sich kostenlos in den Besitz eines Motorrades zu setzen, schwindelte ein junger Töpfer aus D ö n st a d t einem Händler vor, er sei der Schwiegersohn eines wohlhabenden Mannes, der für seine Schuld aufkommen werde; außerdem gab er einen mit dem gefälschten Aamen seines Schwiegervaters akzeptierten Wechsel in Zahlung. Seiner Jugend und bisherigen Unbescholtenheit wegen wurden mildernde Umstände angenommen; die Strafe lautete wegen Betrugs und Urkundenfälschung auf drei Monate zwei Wochen Gefängnis.
Wegen Hehlerei erhielt ein junger Mann von hier drei Monate Gefängnis. Er hat einem Schreibgehilfen, der große Summen Crw'erbslosengelder unterschlagen hat, geholfen, diese durchzubringen, hat sich insbesondere auch Gelb schenken lassen und im Interesse bes Täters mit Summen, die ihm zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt waren, liederliche Frauenzimmer angelockt und entlohnt. Er mußte sich darüber klar sein, baß der Schreibgehilfe die hohen Beträge, die er vergeudete, nicht anders als durch strafbare Handlungen erlangt haben konnte.
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 Pro
Wirtschaft.
Kaufmännischer Stellenmarkt und Wirtschaftslage im August.
Die Entwicklung ist wie im Vormonat lebhaft. Der Aeuzugang von Bewerbern beträgt bei der Reichsstellenvermittlung des Gewerkschaftsbundes der Angestellten etwa 10 Prozent. Darunter sind viele Bewerber, die in Anbetracht der etwas günstigeren wirtschaftlichen Lage versuchen, eine bessere Stellung zu erlangen. Um ungefähr den gleichen Prozentsatz hat sich auch die Meldung offener Stellen erhöht. Allerdings bezieht sich die Nachfrage nach wie vor überwiegend auf jüngere Kräfte. Bemerkenswert ist die verschiedene Entwicklung bei den männlichen und weiblichen Angestellten. Während die Zahl der männlichen Bewerber nahezu gleich blieb, ist der Aeuzugang weiblicher Angestellter auf dem Arbeitsmarkt stellenweise um y3 höher als im vergangenen Monat. Zum Teil ist der Zugang auf die Entlassung der während der Sommermonate beschäftigten Aushilfskräfte zurückzuführen. Andererseits macht aber die Notlage der älteren Angestellten vor den weiblichen Angestellten nicht halt, denn zum großen Teil finden sich unter den Neuzugängen älterer Kräfte, die naturgemäß nur sehr schwer wieder ein Unterkommen finden können. Da überhaupt die Unterbringung der älteren Kräfte nicht in dem Maße möglich war wie bei dem übrigen Bewerberbestand, treten sie innerhalb der einzelnen Altersgruppen stärker in Erscheinung. Es wäre aber ein verhängnisvoller Irrtum, die älteren Angestellten als weniger leistungsfähig anzusehen; die Verbandsstellenvermittlungen verfügen über eine Menge erstklassiger älterer Kräfte. Die allgemeine Nach- frage auf dem Stellenmarkt weist hinsichtlich der Branchen und der einzelnen Angestelltengruppen besondere Grade auf. Die Nachfrage nach jüngeren männlichen imd weiblichen Stenotypisten und jüngerem Buchhaltungspersonal hält nach wie vor an und kann an einzelnen Plätzen nicht gedeckt , werden. Ebenfalls sehr gesucht sind eingeführte Reisende mit einem bestimmten Kundenkreis, Verkaufspersonal in der Konfektton, Haushaltswaren- und Lebensmittelbranche. Zum geringen Teil wurden auch technische Angestellte seitens der Metallindustrie verlangt. Aeberhaupt ist die Lage der Metallindustrie verhältnismäßig günstig. In Mannheim hat die Metall- und Automobilindustrie sogar Hochkonjunktur. Die Lage des Exports ist nur gering belebt und hat sich in Hamburg und Bremen nur in begrenztem Um-
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von 180,5 Prozent erreichten. Aach Festsetzung ersten Kurse konnte eine festere Stimmung die DI Hand gewinnen, die vom Ekektromarkl ihren Ausging nahm. Elcktrowerte konnten sich bis zu 3 Prozent erholen. Auch I.-G- Farben zogen 2,5 Prozent an. Deutsche und fremde Renten
Vermischtes.
Das bremsende Ttreckcnsignal.
Die Reichsbahnverwaltung ist bekannt.ich seit langem bemüht, die Vorkehrungen zur Sicherste.t des Zugverkehrs auch durch selbsttättge Einrichtungen, die beim Lieberfahren von Haltesignalen in Kraft treten sollen, zu verstärken. Solche Vorrichtungen werden betriebstechnisch zugbeein- flussende Einrichtungen genannt. Die feit langem vorbereiteten Sicherheitsmaßnahmen war'ea dieser Tage in einer Sonderfahrt auf der Strecke Berlin—Dresden einem kleinen Kreise gezeigt. Es handelte sich um die Vorführung dex selbsttätigen Dremseinrichtung. hie unter dem Namen „Indulor" technisch ausprobiert wird. Etwa 285 Meter hinter dem Vorsignal ist ein Streckenmagnet vorgesehen, der, falls der Lokomotivführer das Signal nicht beachtet haben sollte, entsprechend auf einen Lokomottvmagnelen und damit auf die Luftdruckbr.iffe einwirkt und den Zug zum Halten bringt. Die Beachtung des Vorsignals durch den Führer wird durch Betätigung eines Wachsamleitshebels im Führerstand angezeigt, der in jedem Fall zu stellen ist. Die Versuche hatten auch bei 90 bis 100 Kilometer Geschwindigkeit besten Erfolg. Die erste Einführung der Neuerung ist für den Spätherbst zu erwarten. 6
Flicgerdrama in den Alpen
Wie die Innsbrucker „Neueste Zeitung" meldet, wurde ein seit Samstag vermißtes jugoslawisches Flugzeug, das an einem Fliegerweltbewerb in der Schweiz teilgenommen hatte, und dann zum Rückflug in die Heimat gestartet, dort aber nicht eingetroffen war, am Dienstag nachmittag nach langen Nachforschungen unterhalb der Isabella-Spitze an einem Gletscher nächst der Reutlingerhütte aufge- funben. Das Flugzeug war total zertrümmert. Es Icheint an den Gletscher angeflogen und bei dem Anprall beschädigt worden zu fein. Reben dem Flugzeug lag der Pilot, ein jugoslawischer Oberleutnant, mit mehreren Schenkelbrüchen; beide Füße hatte er verloren. Etwas abseits lag der Kommandant des Fliegergeschwaders, Oberst Petrowitsch, tot, aber ohne Verletzungen. Er hatte anscheinend Hilfe suchen wollen, war aber in dem Unwetter schließlich zusammengebrochen und ist dann erfroren. Der tödliche Absturz ereignete sich westlich des Arlberg. Man nimmt an, daß das Flugzeug in ein Schneetreiben geriet und infolgedessen an die Gletscherwa^d anstieß.
Briefkasten der Redaktion.
Hranzostschc Noten......
Holländische Noten.....
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
Deulsch-Lcsterr., 6100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten
lagen bei Fleinern Geschäft Überwiegend schwächer. Nachdem die Deckungskäufe erledigt waren, wurde die Haltung allgemein wieder sehr still, und die Kurse bröckelten leicht ab. Tagesgeld stellte sich auf 7 Prozent. Im Devisenverkehr notierten die Reichsmark gegen Kabel 4,2030, gegen London 20,429, Paris gegen London 124,02, 'jJlailanb 89,40, Madrid 28,75.
Berliner Börse.
Verl in, 2. Sept. Das Geschäft an der heutigen Börse war infolge der allgemeinen Lust- losigleit wieder sehr gering. Von feiten des Publikums lagen Orders überhaupt nicht vor. Die Baissepaptei trat wieder mit Abgaben hervor, da verschiedene ungünstige Momente vorliegen. So verstimmten die Ernteverichte und das unbefriedigende Röhrengeschäft im August. Die bevorstehende Rede deö Geheimrats D u i s- b c r g bildete das Hauptgefprächsthema der Börse. Trotz der Erleichterung am Geldmarkt (Tagesgeld 6.5 bis 8 Prozent) wird die zukünftige Entwickelung weiter pessimistisch beurteilt. Monatsgeld stellte sich unverändert auf 73/4 bis 83/» Prozent. Die ersten Kurse der Effektenwerte lagen 1 bis 2 Prozent unter dem gestrigen Schlußniveau. Stärker gedrückt waren Hamburg-Süd und Spritwerte. Eine große Anzahl von Werten konnte infolge Auftragsmangels überhaupt nicht zur Erstnotiz kommen. Die Rentenmärkte blieben weiter vernachlässigt. Im Börsenverlaufe machte sich etwas Deckungsbegehr geltend, so daß sich die Kurse teilweise um 0,5 vis 1 Prozent erholen konnten. Schultheiß und Ostwerke konnten 2 Prozent anziehen. Die Stimmung blieb aber nach wie vor unsicher und zurückhaltend.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. QIL, 2. Sept. Die Preiserhöhungen der Auslandmärlte blieben ohne Einfluß auf das Geschäft. Die Notierungen für Weizen wurden um 0,25 Mark ermäßigt, im übrigen blieben sie unverändert. Das Angebot in Weizen und Roggen ist jedoch stärker geworden. Die zur Zeit an den Markt kommenden Qualitäten lassen zu wünschen übrig. Roggenmehl liegt etwas schwächer. Kleie ist gut gesucht. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 28, Roggen, inländ. 24, Sommere erfle für Brauzwecke 26 bis 27,75, Hafer, inländ. 23,50 bis 24,50, Hafer, ausländ. 23,75 bis 25, Mais, gelb 19,50 bis 19,75, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 39,50 bis 40, Roggenmehl 35 bis 35,50, Weizenkleie 13,50, Roggenkleie 13,75.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 1. Sept. Das Ausland brachte weiter nachgebende Kufe. Die Cif-Forderungen lauten wenig verändert, nur für Weizen ist eine Ermäßigung von 7,5 bis 15 Cents eingetreten. Das Angebot von Jnlandweizen hält an, aus der Provinz Sachsen ist es noch reichlicher als gestern, dagegen aus der Mark Brandenburg immer noch vereinzelt bei unbefriedigenden Qualitäten. Angesichts der geringen Kauflust der Mühlen zeigen die Preise nachgebende Tendenz, auch für ganz schnell verladbare Ware werden kaum noch Aufgelder bewilligt. Die Lisferungspreise waren um 0,50 bis 1,50 Mk. abgeschwächt. Roggen ist in naher Ware immer noch wenig angeboten, es werden gestrige Aufgelder bezahlt. Dagegen wird der Lieserungsmarkt und auch spätere Sichten von der schwächeren Haltung des Weizenmarktes mitgezogen und liegt ebenfalls bis 1,50 Mark schwächer. Weizenmehl fast ohne Geschäft, Roggemnehl bleibt in stetiger Konsumfrage. Mais weiter ruhiger. Für Gerste und Hafer ist die Tendenz als schwächer zu bezeichnen, das Angebot, besonders in mittleren und besten Qualitäten, ist ziemlich erheblich. Es wurden notiert (1000 Kilogramm): Weizen, sächsischer, 262 bis 266, Sept. 277 bis 276, Oft. 275,50 bis 274,25, Dez. 275,50 bis 275 (matter); Roggen, märkischer, 234 bis 238, Sept. 244,50, Oft. 242 bis 241, Dez. 240 bis 239,50 (ruhig); Sommergerste 220 bis 269 (matter); Winter- und Futtergerste 203 bis 209 (matter); Hafer, märkischer 202 bis 218 (matter); Dez. 210 (matter); Mais, La Plata, 198 (still); Raps 295 bis 305 (still); (100 Kilogramm): Weizenmehl 34,50 bis 37,25 (ruhig); Roggenmehl 31,85 bis 33,75 (behauptet); Weizenkleie 16 (still); Roggenkleie 15,25 bis 15,50 (still); Viktoriaerbsen 43
'Brief
16.04 168,59 23,03 169,97
59,26 2,60 112.83
M.22 70,94 12,489 73.60
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• Der Stickstoffmarkt im August. Im Monat August war die Nachfrage nach Stickstoffdünger im Inland befriedigend. Erzeugung und Versand verlie en ohne Störung. Der Preis für 1 Kilogramm Stickstoff in schwefelsaurem Ammoniak, Leunasalpeter BASF., Kaliammon- salpeler BASF, und Harnstoff BASF, betrug im August 0,86 Mk., im Kalkstickstoff und salz- sauren Ammoniak 0,80 Mk. Im Derichtsmonat hat das Stickstoff-Syndikat eine neue Form von Nitrophoska, nämlich Nitrophoska IG. III. mit einem Gehait von mindestens 16,5 Prozent Stickstoff, 16,5 Prozent Phosphorsäure (davon mindestens 15,2 Prozent wasserlöslicher Phosphorsäure) und mindestens 20 Prozent Kali, zum Preise von bis auf weiteres 26,70 Mk. für 100 Kilogramm Ware auf den Markt gebracht.
* Weiterer Rückgang der Konkurse. Der Rückgang, den die Konkurseröffnungen bereits seit mehreren Monaten erfahren haben, hat sich auch im August fortgesetzt. Es find in diesem Monat nach einer Zusammenstellung einer Finanzzeitschrift 421 Konkurse neu verhängt worden gegen 432 im Juli, 430 im 3inii und 472 im Mai. Auch die mangels Masse abgewiesenen Konkursanträge haben sich ermäßigt. (112 im Juli auf 83 im August.) Daß der Rückgang nicht lediglich eine Folge der Gerichts - fericn ist, geht daraus hervor, daß die Geschästs- aufsichten, die schon im Juli ziemlich stark zugenommen hatten (von 98 auf 141), eine weitere Zunahme auf 152 erfahren haben.
Berliner Wohnungsbau an leihe in Amerika. Vorbehaltlich der Genehmigung der Stadtverordnetenversammlung ist die Finanzierung des Berliner Wohnungsbauprojektes nunmehr gesichert. Nachdem die Firmen Philipp Holzmann A. G., die Berlinische Dodengesellschaft G. m. b. H. (Haberland), die Allgemeine Dau- gesellschaft Lenz & Co. QL G., Richter & Schädel und der mit dieser Gruppe zusammenarbeitende Verband sozialer Baubetriebe den Auftrag für den Bau der 8000 Wohnungen erhalten haben, ist jetzt auch eine Klärung der finanziellen Frage erfolgt. Das amerikanische Bankhaus Dillvn Read & Co. in Neuhork wird eine, wie von uns angekündigt, Wohnungsanleihe von 30 Mill. Dollar auf 26 Jahre mit einer Nominalverzinsung von 6 Proz. auf legen.
* Westerwaldbrüche A.-G. Die Generalversammlung der Westerwaldbrüche A.-G. in Bonn genehmigte die mit einem Verlust von 354 016 Mk. abschließende Jahresrechnung und beschloß, das Grundkapital von 7 Millionen auf 2,8 Millionen Mark herabzusetzen. Die frei werdenden Beträge sollen zur Beseitigung des Kapitalentwertungskontos von 2,3 Millionen Mark zu außerordentlichen Abschreibungen und zur Deckung des Verlustes verwandt werden. Es ergibt sich somit eine Zusammenlegung der Aktien im Verhältnis von 10:4. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erforderten Abschreibungen 241 843 Mark.
• Motorenwerke A.-G. norm. Benz 6- Cie. Die G. V., die nachträglich noch über die Genehmigung der Bilanz per 31./12. 1926 beschließen sollte, ist ruhig verlaufen. Nur von einer Seite wurde Aufklärung über die weitere Entwicklung des Geschäfts Der la not Die Bilanz schließt mit einem Verlust von 3,4 Millionen RM. ab, einschließlich des Vortrages von 1 444 044,— Reichsmark Verlust aus dem vergangenen Jahre. Durch die inzwischen vorgenommene Herabsetzung des Aktienkapitals von fünf auf zwei Millionen Mart und die Wiedererhöhung auf 5,4 Millionen Reichsmark ist der Verlust auf 409 397,— RM. reduziert. Die G. V. genehmigte die Bilanz und den Verlustvortrag.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 2. Sept. Tendenz: schwächer. — Die Haltung der Börse war auch heute wieder schwächer bei weiter außerordentlich u n - sicherer Grund st immun g. Die Geschäftstätigkeit blieb äußerst minimal. Die Aufnahmefähigkeit der Börse blieb daher sehr gering, so daß, als bei Eröffnung das Angebot überwog, die Kurse weiter nachgaben, offenbar unterstützt durch Leer- verkäufc der Baissespekulation. Verstimmend wirkten die Lohnbewegungen in verschiedenen Industrien und die unbefriedigende Lage des Röh- rengeschäfles im August. Bei Festsetzung der ersten
Frankfurt a.M.
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Mannesmann . . .f. >/, 8 4
Mans, ldcr.........7
Oberfchles. Eisenb. Bedarf 0 Oberschlcs. KokSlverke . . .0 Pbönir Bergbau. f. V« I 3 Rheinische Braunkohlen . io Rheinftahl.........o
Riebeck Montan.......6
Bereinigte Stahlw. f. ’/» I 3
Otavi 'Dänen.....1 sb
Kali Aschersleben.....10
KaliWestcregeln ... io
Kaliwerk Salzdetfurth . . 12
8 G Warben Industrie. 10 Dynamit Nobel ......0
Scheideanstalt . . ..... .8 Goldschmidt..... .5
Rütgerslverke........ 0 Mctallaesellichaft.....10
Berlin. 1. Seplbr.
| Gelb
Briet
Amerikanische Noten.....
Belgische Noten......
Dänische Noten ......
Englische Noten .......
| 4,183
58,57
1 112,07
| 20.38
4,203
58,61
112,53
20.46
1. Septbr.
2. Septbr.
Amtliche Noti.rung
Amtliche Notierung
Geld
Bricr
Geld
Brief
Amst.-Rvlt
168,33
168,67
168,23
168,57
Buen.-Aireö
1,792 58,48
1.796
1,791
1,795
Brss.^Autw
»8,60
»8.45>
58,575
Ehristiania
109,84
110,06
109,24
109,44
Kopenhagen
112,45
112,67
112,40
112,62
Stockholm .
112,76
112,98
112,73
112.95
HelfingforZ.
10,574
10,594
10,571
10,591
Italien. .
<2,88
22,92
22,78
22,82
London. . .
0,423
20,463
20,41
20,45
Neuyork . .
1,201
4,209
4,199
4,207
Paris. . . .
Schwei, . .
16,465
16,505
16,455
16,495
■>0,98
31,14
80,945
61.105
Spanten. .
70,95
71,09
70,98
71,12
Japan . . .
1,989
1.993
1,987
1,991
'Hio de Jan. Wien in D -
1.4978
U.4998
.497
0.499
Lest, abgcst
59,20
12,449
69,32
59,18
59,30
Prag .... Belgrad . .
12,469
12,444
12,464
7,395
7,403
7,390
7,404
Budapest. . Bulgarien.
<3,49 5.034
73,63 3,üi0
73,44
3,0»5
73,58 o,04t
Lissabon . .
'0,08
20,12
20,03
20,07
Danzig. . . Konstantin.
bl, 44
81,60
81,39
81,55
2,118
2,122
2,123
2,127
Alden. . .
5,494 4.201
5,506
5,514
5,626
Canada . .
4.209
4,199
4,207
Nru,.uay. .
4,196
4.-04
4.176
4.184
Cairo . . .
20.94
20.98
20.93
20.97


