Preußen.
»reit Wetzlar.
J Wetzlar. JU. Äoo Li- geling« ö, tzung D«r StablP«rorbn<l«n baaent ölebet bi* in DU fpäi.m ^ibhunben »i<K« Dwll«i 3oum m den V.-rhandlungen nahm brr et ft« Tunft der Zog iorbnuna. bererfmb DteU«b«€- nähme ber f a u f m ä n n l I 4>c n Jerulk schule in bic Z< rtoaUu ng ber Stabt, in Ibifpnidx Zlrfe 3*/le. b'x faft 50 Jahre vom hUftgtn Äauf-nänni'dvn Verein an Schotten wirrbe ift am 1 Ja.iuor b. 3 von ber 3n* bustrte- uni> Hondelslammer übernommen toor- den. um ihre jkrwaltung «nllprechmd ten neuen Geleyeedestlmmunaen auf eine rechtliche ®nuib lüge stellen. Jlun brontragt letztere bie -er- t.usgabe eines neuen OrtSftalutt durch die Stabt, um auch bie Be'uchspf licht unb DU Erhebung von Beiträgen auf einr ge «omä^ige Basis ftefh-n Dieser Antrag Ivar ber Anstoß für bk Stadtverwaltung. den Vorfchiog zu machen, den e^ufbrtrkb oan^ in st äd .i chr Aegte au über- nehmen. 3u bk lern «pvech. war ben Stadtverordneten eine lieber licht über bie f inan tiefen QluMmrfungen dieses Schrittes zugeskllt loorden. ber sowohl non ber Aanbtllfammer, als auch von Stadtral TDlnfelmann in manchen Punkten berichtigt würbe. Auch in der Stadiveror'D- neten-Si.ung selbst wurde oieisach Zweifel an dem günstigen finan* eilen Aefultat laut, uab besonder» die bürgerlichen .Fraktionen konnten sich gerade wegen der Befürchtung größerer spaterer Lasten zu einer Zustimmung zu ber Ilebernahme ber Schule durch bk Stadt nicht entschliessen. Aach ci.ier Unterbrechung der Sit- iung war auch eine andere Meinung bei ber ^Lehrheit nicht vorhanden, und so verfiel der Umrag ber Verwaltung ber Ablehnung. — 3m 1>er laufe der Weiterei, Sljung wurde einem (Mud) b«M Spar- und Vauvereins auf llebernabm.' drr Bürgschaft f ü r e l n tat« (ebn von der Adch-vrrticherunasanstack in Höhe ton 400 000 Mark -ugestimmt. Der Verein beab- sichtigt, auch im nächsten Jahre mit der Durchführung eines neuen Bauvorhabens mit 106 neuen Wohnungen zu beginnen. — T; r Antrag der Dombauverwaltung auf antell- r.iäMje Uedernahm« der Kosten sstc Anbringung eine* elektrischen Läutewerks für d i e Domglocken, d.is in seiner (befamtbaufummt runt 9000 Mark erfordert und an dem bk Stadt mit ZOO Mark beteiligt ist. fand ebenfalls die iustim.nung ber B.r'ammlung. Hin Dring- li.-f#'M<rntiafl ber SPD.-FiaMon einen Antrag an den Krri i »u stellen, den hie l gen Erwerbslosen und sonstigen Armen eine einmal i n e Wc i hnachksgob« zu bewilligen, sand Aimlihm.-
Wetzlar, 30. Aov. Am Sonntag fand im hiesigen önang. Beveinshause die dksjahrige 5> e r b ft I o n f e r e n * ber JünglingSver- c i ne des K reise» Wetzlar statt, zu der nahezu sämtliche Ter du? des Kreises Vertret er cnNanbt batten. Aach einem biblischen Aeferat des BundesgauwartS Ll asten. Slke.felb. be- tichtek ber KtkiSpräses Pfarrer Koch Lützellinden, von ber Vundestaguna In Barmen. 3m kommenden Winter sotten in Dut nhofen. $V>d>A- b.-im unb Astlar Hunrnnännertrcffcn (tat fin'^n. Das nächstjährige Ärri»-3üngEng»- und Posaunenfest kost nm 1. Juli in Hörnsheim gefriert uxrrben Mik einem vchlustgrbet von Prediger T r i p p l e r. Groß-Aechtenbach, fand die Tagung ihr Ende.
• Obenbauftn, SO. Aov. Wasser- leltungflbau: Von den 11 Gemeinden ber Bürgermrtstercl Atzbach-Launsbach gehört bie hiesige Gemeind« au den fünf, bie noch keine »enIrak Wasserversorgung brsstzen E sr.nilicher- v elke machen sich aber auch in der hiesigen ®c- mdetbe Bestrebungen gelt.mb. ein« A-nderung her aus die Dauer unhaltbaren Zustände berbd- ,ufftbrer. 3n Ermangelung einer zentralen Wasserversorgung wirb zur Zeit Dat Wasser aus Brunnen entnommen Diese werden in ber
Weik angelegt baß ein Schache wert db- getcuft vKrbTbis ein wasUrtührender Spalt tm Seebeben gesunden, wird Infolge ihrer Sag. innerhalb der Ortf^fter in oh unmittelbarer uab bedenklicher ASH. von ^dongruh« und Dungstäktm. ferner i«rfo(g< bet UnbtiWifrrn Bauart nach welcher der Kessel mit lose auf- einanbergeMtcn Veuchfeinev ausgesetzt wird, durch die bei dem .W« von walferd-chtem Innenputz ganz oberflächlich unreine Zuflufk bem Brunnen zufließen können, unb nicht selten die Brunnen mangels einer Pumpe eit einem undicht schließenden Deck«l abgedeckt werden, sind diese Wasserbrunnen * sehr fragwürdig Es ist keine Seltenheit, daß die Brunnen bei Äeacn- toetter Achneeabgang ufw. ein Walter liefern, welch?« in getundheitlichr Beziehung recht bedenklich ist Ss »st unter diesen Umständen kein Wunder daß Infektionskrankheiten gar nicht so selten auftrtien. wie dies häufig angenommen uHrb Dazu kommt, baß Die Brunnen Versorgung vielfach in wasserarmer Zeit versagt, was als Zeichen dafür angesehen werden muh. daß es mit ben angebohrten Quellen häufig nicht h weit her ist. wenn man nicht von vorne herein von Qberflächenwaffer sprechen will. Schließlich ist auch das Herbeitragen des Wassers lästig und mt: großem Zeitaufwand verbunden, ganz zu schweigen von ben großen Schwierigkeiten die sich leicht bei einem Brande ergeben können, cks ist deshalb erfreulich. daß die Bevölkerung immer mehr einsieht, daß die itblfltn Zu stände airl die Dauer unhaltbar sind. Aachdem im letzten Jahr die Gemeinde Dorlar in Verbindung mit Waldgirmes eine zentrale Wasserversorgung angelegt hat. die sie trotz der entstandenen hohen Äoften sicherlich nicht mehr entbehren möchte, haben in bie'em Jahre die Gemeinden Dutenhofen und Launsbach die ersten Schritte zu einem solchen segensreicher» Werk getan. In beiden öemeinben find Schürlund Bohrverfuche beschlossen worden und zum Teil schon im Dange, die zweifellos in nächster Zeit Erfolg haben werden. Die Gemeinde Kinzenbach sammelt einen besonderen Fonds, aus dem eine zentrale Wasserversorgung erstehen soll. In Atzbach ist der Gedanke zuruckgeste.l! worden, weil zunächst die Zusammenlegung durchgcführt werden soll und die Bevölkerung geldlich nicht überbürdet werden darf Daß auch in unserer Gemeinde Verständnis für eine Abstellung der auf die Dauer unhaltbaren Zustände besteht, beweist der Umstand, daß sich etwa 1 . der Familien mit einem Sammelantrag an bie Gemeinde gewandt und um Einleitung von Verhandlungen gebeten haben. Am Sonn.ag fand unter dem Vorsitze des Bürgermeisters unter der Zuziehung des Demeinderats eine Bürgerversammlung hier'elbst statt, die zahlreich besucht war. Aach, em der Bürgermeister über den Antrag referiert und besonders die finanzielle Auswirkung des Baues einer Wasserleitung erörtert hatte, sand eine eingehende Aus prache über ben Gegenstand statt. Dabei wurde die Unzulänglichkeit und sanitäre Dedenfltchleit der bisherigen Wasserversorgung allseits eingesehen und Aum Ausdruck gebracht, daß sich bie gesamte Be* völlcrung nach einer Besserung bet Verhältnisse, die nur durch eine zentrale Versorgung erhofft werden kann, sehnt. Os wurde aber auch darauf hingewiesen, daß die Bevölkerung nur bann dem Bau einer zentralen Wasserversorgung nähert i eien kann, wenn die dadurch entstehenden Lasten tragbar sind Da die Gemeinde bereits bie Errichtung eines neuen S chu lhauses beschlossen pal und mit diesem Bau begonnen werden soll, sobald die staatliche Beteiligung sichergeft.llt ist. auch das Pfarrhaus einer Erneuerung bedarf. wodurch erhebliche Kosten en: ft eben, fo wat sich die Versammlung darüber einig, daß die Gemeinde mit einem erheblichen Beitrag für die Wallerleitung nicht eintreten kann, es vielmehr erforderlich ist. bie entstehenden Kosten durch eine Anleihe aufzubringen und die dafür au zahlenden Zins- unb Tilgungsbeträge dufch ein
fortlaufendes Wa f seraeld zu decken Zunächst 'oll nun Kreisbaumeitzer $1 tu ber. der sich bereits In der Vorfriegs^i: tn t bem leider damals nicht zur Ausführung gekommenen Plan beschäftigt bat, gebeten werden, nochmals eine örtliche Besichtigung vorzunehmen und rin Gutachten und eine vorläufige Kvtzenauftzel- iung ant«fertigen. Alsdann sollen bie weiteren Schritte In einer späteren neuen Versammlung erörtert werde».
—fr— Lützellinden 30. Aov Hier wurde unter großer Antellnähme bet Gemmnd« r.ne bet ältesten Linwohnerinne» unteres Ortt* du- 3M rau Maria Arnold geb Jung z u Grab, getragen Aoch am vorletzten Sonn- tag war es ber tm 77. Lebensfahre stehenden Stau vergönnt, bas seltene .pO ber goldenen Hochzeit im Ärr.fe ihrer samikle zu feiern.
t Huebeml)ültenbert,.3O. Koo Jn den Ärmel nben be« Hütt« nde tge» befinden 1 sich oerswiedene archäologische ®tgee» ft an Oe. die im Gedächtnis der Vevoldrung über liefert find 3n erster Linie kommt die In der Kshe von Oberkleen delegene Troofste,ndotzte in Vetrach^ Weiter soll e» in der Qemc.rfung Oberkleen eia Torf mit dem 'kamen „CBoitfrieb«bau|en" gegeben haben Das ükrid)t«bau« diele« Dorfe» hat bi» kurz vor der 3u|ammtnleauna der Grundstücke In der is,markuatz Oberkleen destanoen. Ferner soll von der ‘lÄubleleil au« ein unterirdischer (Wang noch dem wchloh Lire. berg führen. Zn der Gemarkung Sder»göii» soll früher cbenfaO» ein Dorf mit bem Namen „'.Rudert» häufen* bestanden hoben. In ber Nähe De» Hole« „Ztrauch* in ber Gemarkung Dornholzhausen soll ein Dorf „Dbert»bau|en* gewesen sein. inelrtRS im Dreißi-Üähngcn flrlege untergegangen fein soll. Sm Fuße des stoppeIberge» In ber Gemarkung Kroß Rechtenbach soll das Dorf ^Oi'er-Nechtenbuch" gestanden und sich in seiner Nähe ein Iubensriedhoj befunden Haden. Die Gemeinde MunchHolchausen foll au» einer Movchanleberlafiung entstanden sein, die sich nahe am Walde desunden Haben soll In ber Gemarkung 3ki»firdxn joll da« Dors „Gehrings boulen*, etwa ein Kilometer nordöstlich von dem jetzigen Dors, bestauben haben. Beim Zullen eine« Baume» Ist hier ein Einwohner auf eine Mauer aestoßen. Zn der Gemarkung Vollnkirchen soll ein Dorf „Wertshouscn' bestanden Hoden, nach welchem noch heute ein ildbbiftdtt benannt wird Material über diele UeberTic|erung<n ist bem Proomzial- mujum in Bonn für die Bearbeitung einer arch >olo gischen Karte für die Nhelnprooinz übermittelt worden.
Arriö ^icBtnfopf.
Aus bem Biebertal, 30. Aov Dte Kalksteinbrüche bei Bieber w r:n In be letzten Zeit m.il ftillgclegt. Grsret/icherweise ftnb nunmehr laut Kaufvertrag Ne Kalköfen an eine Finna ühvrgeganqen. bie sie bemnäa>rt wieber in Betrieb nehmen will. — Wähuend im Staat s wa l be die Holzhauer in ber vorigen Woche ihre Arbeit begonnen haben, ruh: In den Gemeinden der Fäilungsbetrlrb noch vollständig. Bei der am Samstag In den G m inde- toalh und anarrnzen^er Fclkm rk zu Jrbheim ab- gehaftc-nen frclblagb tour en 23 A.*.fen erlegt O n gröberel Trcl) n ist für Mitte Dezember vorgesehen: die Jagd läuft noch bis zum 1. Apell 1930
Xlrcie Marburg.
M Marburg, 30 Aov. In bet heutigen Kreistogssitzung wurde u a ber Ganb- tDegebautiat 1928 sur ben K.eis Marlur- ter mit einem Gesamtbetrag von l'.OOCX) Marl oblch.iei'N. aenehmigt. Aach Schluß bet Sitzung unternahmen bie K.e Stagsm tgllebet mittels Sondern es eine Zahrt nach Drei- Hausen, too bie ne en Gleisanlagen und die Basaltbrüche des ch.igk wutken.
TtllkrctS.
WLN. Herborn. .30. Noo. Ein ubrrau« ro-rt« volle» Luirdenkmal im ehemaligen Herzosttwn Nassau ist ohne Zioeisei da» unter Denkmotlchuy stehrnde Schloß in Herborn, einst der Litz
JstMser Im AdvenfSbäumchen.
So stna es an tn einer Bl chschachtet kam
1 i.ui. bei Mai.ä^er uurf .'i eder-Befsin- a-n. beim K-hrtfen einer Aübenml te. im lallnx Avvember, halte m.in ihn gesunben Alsbald wurde er an die Aebattion geichick'. um bort als rbn feines Wunder der kop'sch'it elnh.*n Mitwelt angekündlg zu torrb-m. Dies geschah man t< thn (unb einen C
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uirt cd«Dienen war» zum Gegenstanbe einer V-^alwei.A Gut unb schon. Ader Damit war Der Arme nrch nicht au j Der Welt geschosst. Im (bcMnMl. et war gctoli, rmafkn jetzt erst richtig boiiurbcii, unb atemanD wußte, wis mit ihnt zu veamnen wäre.
bis man am Gnbe mit Die Blechschachlel. in welchem der Braune g r ist war. mit vergnügtem Zu-iniern In Die Hand brüfie: ich sollte »h' mit bdm nehmen unb meiner klAt? i Tochter zeigen, bic gewiß Fin-uDe an Ihm hoben würde Aun muh man wissen, baß meine Tochter erst eben das rx-fpehablt Alter ron sieben klonalen über- Uhrit en hat unb mithin vorderhanD ein etwas pumit vos IktJxiln» zur Umrxli zu erimnen gil t Sic teilt etwa bic D nae, D -* ihr heaegnm. eio in solche, bte ertaubt sind und solche, d.e nicht erlaub: stirb, in bte. w-'lche man Hoden Darf, unb in bte. welche man nicht haben Dars. Grunb- sätzsrch unb als letzte W.t ung Dinge. Die man In Den JltunD stecke.i kann . unD anDcrt Di« andern sind zismlich wertlos Z. B Der nl<D- liäN fchrvatze Ski.'ei der neulich zu Besuch kam; nichts »ar mit ihm .nxAufangm. Dü se ovn höchstem Wert lind bu.ivu’b.-r.i Der Dau n m. Der .Wau" und Die Milchflasche As welche g'.ncher- maßen mit Genutz unD Autzen tn ben Mund gesteckt werden können.
So ficht inan Die Weil mit sieben Monate». UnD well ich Das weist u ib löallch neu ersähe» so finde ich Das SHtcksal Dvi Ipäxn Maikäfers beängstigend unD le^c feinrr Zukunft aut Sorgen entgegen. Schon feine Gegnwort macht mich Mrüb:. Sehr traurig Ist ein Maikäfer m Der Adventsu-it. man könnte Uju zwar als «in kleines S-innbild verstehn, als einen Vichtdr ng r unb weihnachtlichen Vorboten Des Frühlings Ader gleich'eiei
.. als ich eine Weile Qear'.' •4 I ktzttte. be- aanr es plötzi ch leife Im Jlmnwr zu fn-.tent Ich wurde g«-v>,b7 es wat Der Rät r in ber Zlgaref 'Schachtes DieWärme^tt, di ott nvot bet regen, viellcicht träumt.- er enn P' ngs--^ von vrimiinenbem Flug um abendliche JM me von dutt'chweoen tchimi-.ernben TV r . i unb jungem Grün uitb einem Dicken honig»v^^ b über her Wiese . es war 1-br traung
Ich lüftete Die häßliche, enge B'.echfchachrel ein wenig: do fristete er nun fnn hlmm ,*tl ch?s Dasein ohne ein grünes Blatt, ohne Blailuft und Monds«Hein. ohne Die lustigen ÄanutaDen. Die Schachtel war auiUalfierl mA d m W ih- nachtska alog einer Gießformen-F br.k. unb Der arme Braune mußte ja Ang't Haden vor so viel Kanonen und schießcriden Soldaten, galoppi.trtt- den Aeil.rn und geschwungen n Säb I u Unb nicht genug Damit, zur Besatzung eines Bau rnHofes gehörten außer anderem Ge ler auch ein txiar cm.lg und feindlich mit fp.»en Shnäöeln pickende Hühner und ein ttiuinphkrähender Hahn. goilöget $, es mußte den arnen Braunen ja ängstlich werden in der atäßlichen Schachtel. Aeg.n- toürmer und Malläfet find Oedervjlen auf bem Hühnerbof. die kl enen Deiika eslen b r Saison, tote Aebhuhner unb Krebse sür uns Unb G.jag- werben Aus gepicktwerben vorn spltzaiengen Schnabel. Geste len wer den und Betfinken Im schwatzen Grad des Hühnermagens Ist Das Schrecklichste sät einen Braunen.
Was Wunder, daß es sich regte in der Schachtel. Man mußte die enge Zelle ein wenig öffnen Jam er eilends herlür neugierige Fühlet vorsä. e nd. aui sechs zierlich-behutsamen Beinen, draunglänzend bte harten Z.ügeldecken. fanft bestäubt. bic Bauasci.ea Ichwor^-weiß ornamentiert, spitz zulausend der Hinterleib ... schon begann et sachte Die glatten AückenpanzTt zu spalten, daß etn seidiges Fiügelglän-en hervordrang ... et würde doch nicht s.legen wollen. Der Unselig«, lräumeub vom Zrühiin'. betäubt, verwirrt, benebelt von win:erllL«r Vf«ntDänn<? isrn Kleistet- lops ist kein Bitkenboum. Manullriptbiätter geben schlechte Aohruna Timensaß und Schere drohen grimmige Gesatzrcn D-a mußte ich seufzend den Deckel wieder zuklappen unD Ibn zu ben SvlDatcn unD Psetden unD zum feindlichen Ge- Hügel Ivetten
Als ich he.mkomme Lor^-e um b e ungewisse Zukunft bei Braunen tm Herzen, ist di« kleine Tochter längt zu Bett gedroht, schläft Dick. satt, rosig unD betriebet — adgelehri allen Dingen nd noch unbegtlf «nen Wundern Der Well aus- atmend füdic i-d solchermaßen Den möglichen .Konflikt h nausgc'chober mir ahnte n.ch.s Gutes non der 'Begegnung Sintemalen jedes T ng nut Werl ha:, wenn es (le « gcn:lrch«m Ufr-n- Hn») mit ®tüb4#cnhr„<ni begriffen und ulsbakb in Den M -nb gesteckt werden lax»
Am Fenster h en zwei Töpfe mit Dürftig«* Gtun vielleicht würde Der Brounc dort dis *ue nächsten Morgen ausholt» - TK t nicht«», a'äbrenb wir Abendbrot oben, fici er gleich mit leite* Knock vom M. ne Frau
t>vd Ihn ans. fand t-cn LDventssttanß aut dem Tisch kßte th» mit spitze» Fingern miwht
wir labern ihn im dichten Tannen grün forgen- voil verschwind en Dann mußten wir au<;.< en Und dann war er nicht mehr zu fin&en. Am Abend nicht, am nächsten Tat« nicht, wir vergaßen ihn, unb unsere Tochter vermißt« ihn auch nicht to«i:«r.
Gestern aben*> aber, benkt Euch, finb wir sehr erschrocken Laßen bei ber Lampe in Der Ecke und dachten an gan,( a.-derr Dinge als an den Mackäser als sich plötzlich en seltsam dunkel- tönviüc» metallisches Summen erhob, als ob ein kleines Flugzeug durchs stille Zimmer führe. Stehe: da zog der Braune schwingenden Fluges seine unfi ertn K.ei'e im Warmen utcht blltztc aus ben Flügeldecken, als «r übers Abvcnts- bäumd?en strich. Dos wir. mit roten Seiden- bL.^em unb Kerzen unb fllbemem Engelshaar geschmückt auf ben Tlfch gestellt haben. Wit iahen ihm mit großen Augen »ach denn wir glaubten .t lei Inzwischen umgek ten bis et aus cimn 1 wie c um oetschw n unb nicht mehr zu haben war Ob wir ihm gleich emsig nachsputien Er war weg. Jetzt. Da ich dies schreib«. schw«bt lein Schicksal im Ung«w'Nen Ist er tot — lebt er noch träumenD von Ma» unb Wärme unb Dust unb laustem Monblicht übet abendlichen D c'cnwegen — wird unser« Nein« Tochter ihn doch zu Gesicht bekommen, mit rundem Mä ul km uab bi den Po Ischen noch ihm langen — wird gar bi« Vichtetfüll« de« Ehristbaums sich in leinen brauner Flügellchll- Den spiegeln? Wer weiß . wer weiß Biel- ..ich» datl man es gar nicht wünschen obwohl ,ch mich über jeden Tag über jede Stund« seines allHuspäten oder allz l.uhen Lebens lt«ut. und über dos ganze klein« rührend« Wunder i* Advent bth
Dberhessischer GesthichtSverein.
lieber .Die BcseKlgunasanloge» des mittelalterlichen iBu binnen*- sprach am ersten Vortragsabend S udienafsellor Dr Labe aus Bübingen. Der Bortraa-n'e Hal tm letzten Herbst In Gem .nlchasi mit Gewerbelehrer Ales In Bäb ngrn ckrahvngTN porgino«- men. deren Ergebnis manches Aeur ans Ltht törberte und auch mehr als einen Feßler in Der b'sderi >n Mi'chouung tvr 4* rt# Dr Lad? führte etwa lokg-ndes ins: 1131 wird ein G-7^ch von Bü>-r:e.i zum erstenma! genannt. D7t Sitz des Geschlechtes, dos Di« S-irmvogt« Das B Dingrt Woldes eines A.-ichslehe»s tnnfMnc. tret Mr Barg Bübingen Der Ker» Dieter Burg ist trnnanilch. etwa m.t Der Pfalz zu Gelnhautee dieichzeitts und hat aut hr t»<- L j< auf einer Insel gernemfcuv B«m.d< isw» 7i ist Det Dm- Nctmedlgr D rundrtK Durch all mähliche Ansteh»
nastouischer Fürsten, bi dem heute Do» Eoongetijch Ibeologildx VanÄe»|nRimr anwrg*ruy dt fett noigtr. x* )abcr. sich mchrfow «mst« Schoben a* tziskrn Lchioßacbäub« .*yr.tit 8Im amam ttn* tetfuchung bard) Sourc: H»lmonn (Herborn) ergab bcangihgrnDe schützen der Dochto»|N»kba» der Dcckenvotke» und mancher Sünde in alsen Stockwerk«» stoch Uni«nu*mgf» de» Veprk»k»a irrwtor» Praicfior Dr Wtch« 11 tgnonllurtj. be» Obetrnper i»g» und Bounik» Ü«,«nbecker «Stc-ood« ) und be» 6lattf«t» Hcofefiar Ruth tvkdnch) ftnD noch weit größer« vchäden wrhaa -en, bi« ben 5 l n ft u rj d « » 3nnrn et blühe» dr^ürchk» lofien. «» |««ht bemnoch k<t daß da» ösisai»d« nur durch ein« 11« f | r • I fe e 6 • Dle>ertz«rst«llung de» gefarnken In« nrtlautt «rbalkn werden fenn Da bi« hur- durch .ntstchendcn erheblichen stastrn Me L«.'tung»' fähigkett der l.'and<»kirche übersteigen werden, hat diese sich an Dw preußsichc bwof regleruna, ben ü'indcshiuptmann m Naiiuu dzw den B^'rt»»«r fand De« *RL-„>crinti«6r) rf« «„«haben Me NMge mtrnjAoh unb an Da» stomgt.ch Hollanhetche Hau« grwondt um nMh unb Untcrftugur* 'ür ho, tzist» nIch berühmte Schloß zu erholwn. Di» lofwn wer den mit 190 000 Mark aninxonumn. Unter der vor iu»|etzung. daß da» Schloß im Fall« her Instand khintg auch fünjtlfl im ri«nft« her Erztetzuno hing«, Theologen belüften bleibt, wurden non lem Oanbe-- fonkrnütor in 1927 unb 1920 t» 10 000 Mort een brr Vljirtbkoni«realer au» MlNckn bet Bezirk« nerwoliuna 20 ÜÖC Mark unb ron bem Vertreter be« Zsix'lekonservaior» Veteitigungen an Letter eetlssen mu zusammen 50 000 Mark al» Beitzilfe» In Nu» sicht ^.'fteilt Für bi« Sufbnngune der ffolirn fern men in Betracht ber Lande »kirchlich, ^ailonb een .*>5 03*) Mark. Beihilfen im verfolg be« Drt*rrmm» rom 14 )<ooember b I bi» tzu 90 000 Mark. Msam- men 1*5030 Mark Dabei wird mb#« een bem Er rofttrrungebou für die BtoUothd. w>» er utfpeünq sich mit einem Äo’u-n iiifoonh von etmo *5 000 Mk geplant war. adgeiehen werden können, be bst «riet- bertidxn Bäume cOftn burch Nulleitung be« Haupt aebäub«« zu gewinnen sind Im Termin mor aOn Mng» gesagt, daß man auch ebne dielen Nnba» mit einer Abrundung de» stostentzedarl» aus etmu 160 000 Mark würde rechnen müßen Nu» bi dm Gründen ist dem Lande»klrchenwg rn Me«b#iüfl sicher Antrag belr. bl« «tederherftell,ng be« kchlo je» in Herlom jugegangen, ttieset wird nunmehr über bat cdjithal be» wen vollen Baubeefimb |u • nlldwibcn hoben.
eberweftcrwalNkretb.
3 Höhn. 30. Nov Gestern eemHitog er
1 t i > löcuve Alessandria ein schwerer llngsückssall. bem der Bergmann Born aus Zehnhouien im Kreile Westerburg zum Opfer siel Böen war In btt Orubc mit dem Lvshouen von Kohlen b-kchäskigt. als Plötzlich übet ihm «räßere Brocken einet Kohlenflözes losbrache» unb auf ihn herabsiürzrc i Die Warnungsrufe einet in der Aähe stehenXn Aecierbeamten kamen leibet mi spät. Der Bertchüttete wurde I« tchwer- verleytrtn Zustande fofort über Zag gebracht Der Atzt der In wenia-n Ul muten zur 6lellt war brachte Ihn Im Krafttoogen ins Krankenhaus nach Mart.-nberg zur Operation. Während der Opt- rution verschied der Verunglückte. Er holte durch D<e heroofalfenden Kohlen stücke schwer« Innere Brrtctzungen davonaetoagen. Born tour 15 Jahre I als Bei tmnnn täila er war oe» he'rut.-k und I st.'nd Im T-) > r J
und sechs unversorgt«, d X noch schulpstlchtige Kinder.
Ärcil Limburg.
B€71. Dl«z (Lahn), 30 Na» Bel ben Satz, fenaMleilonearbetlea zwischen bem Metze bei Scheidt unb fr in Lahnkrastwetk Crumderg geriet gestern der liMitr öbriflun Prinz unter einen um stürzenden stippmagen Dem bedau«rn»wert«n Monn« wurde der Vrustkarb eingedrückt, |a daß bee lob halb Darauf et»- trat. Der verunglückt, hinterläßt eine Frau uad zwei Sinder
lung von Burgmann, n una Hon Werker» mb* stand auf der aeg«nüberllegend«n größeren 3»M Des Seemenhach's ein Gem.iawren. das Dem Umfang« noch langt fein hkl b brnn erst 1377 erhielt es ein ftc;acn>m Gotteshaus 3n einer Urfunbt. Dt« etwa aas Dem 3abt^ I2A) stammt, geht hervor, Dost Büdingen mit « n.m Graben. cHo auch einem TD II. hei :tgt war. 1317 w rb Büdingen noch .mUi“. 1321 Stadl" genanaL Um Dtest Zeit tour\ m.t ber Erbauung der Stadtmauer, deren Stärke 122 Meter betrügt, begonnen. In Dem der Stadt von Heinrich v»n
i I3&3 ausgestellten toerDn
ausdrücklich tU Bürger zur llu«' Drung und Instandhaltung der Mauern oervl tcht-.t gl ich- MÜlg werden zwei Ploei nbrücken eiwähm Di« der Südfeit« der älteren Stadtmauer voego- Italen halbrunden Türme sind nicht gkdchssrtttg mit ihr. sondern, nxc >« llmetkachungeu ergaben. erst Im 15 Zoheßundert entbanden Du.ch Grabungen tm lePtrn Herb t wurde Der tritr'ee Vertäu' Dee O‘rt«il» der alten 21aint letgrttdU. Durch die Grabungen das Vortragenden und Des Gewerbe.«drers Hirt wurde c-waken Daß bW lieuhabtrno! er Ha bet AsillaDi tm Aorben vorgelagerten Damm an Det W« «seit« Durch dar» balbruiiDm Turm, an der OIMeitc Durch He gerades JHaucrftfid mit ID he gang ab i gdtex Aeu angelegt wurden damals Die Ober- und Urj.-rploclt und der HaitctMU ■«« den Törma» längs des logenumitm Hirtch«nd»ms Um.t Bufr* a><g II. ro* Bscntutts (1401 -ISlb wurde» ältere Telle Der Befestigung teJortlc abgetrage» und erneuert, vw man aus Dm Angabe» eines Bentenbuches von 14« Ichlleßm kann. Bor all«M aber entstand bemalI Dt« großzügig« Bcfestl- gunghar läge, dst heute noch Der Stadt ihr Gepräge gibt 1W4 wurde U MahllmbefeMMM« durch fdtikfct 2<d#yjng äußere» E ngeng» verstärkt Vos gleich, arlchah ae der Oberptorte. wo leit!ich e.n runder Turm zum Schütz Des äußeren Tores err.htrt wund«. D rh die Gradungr» würbe auch dl« Fruge Det bjfebm JburgbcMfe gung gelöst Vor der Erbauung M lebte» Turmes der äußeren Stadtmauer, des .Pulverturmes'. war auf dem Damm hinter der B>.ho»:uer l» nord-lüblicher Achtung Dw Mauer l» fwr Länge von etwa i2 Meter fori gefetzt wodurch bW Bestreichung De» »orgelag rten Li«'eng,lLndaS etwibgl:* wurde. Das lebt. Gib Des große» Brtc'iigung-'tzstema bildet Ht .Puloerturm' auf Der gr.-^en Tammcnüg« östlich Des Schlosses Ihr Verlaus IonnN «den alls Durch J'rchjnjm gesichert. werden. Damil war um 150) de B^csti- aur g Der Stadt obgrtchlollen. - Aeicher Brtfall tx kle dem "Bortragc'^rn für sei»« Qar*. üoev- ih sich« IXirfteilu; i. Dw durch treffliche ÄAt* b-tDrr glücklich bereichert würbe. Dr. w.


