Ausgabe 
30.8.1926
 
Einzelbild herunterladen

Turri-m, Sport -nd Spiel.

Turnen.

Deutscher Turntag in Bremen.

vo. Der Eröffnung des 19 T. ttlchen Turn- (ages ging ein BegrühunSabend voraus, und ccr Empfang durch den Senat der Hansestadt Bremen, bei dem der -weite Bürgermeister der Stadt, Spitta, herzliche Degrühungswcric an die Turntagsabgeordneten richtete. Eine Feier­stunde, bei der der Regierungsrat Brost mer- Karlsruhe über das Führertum in seiner erhal­lenden und gestaltenden Wesensart sprach, leitete den Turntag stimmungsvoll ein. Es folgte die Begrüßung durch den Ministerialrat Richter für die preußische Regierung und Oberregie- rungSrat M u tz e n beche r für Oldenburg. Aus den Berichten des Vorsitzenden. des Oberturn- warts, Kassenwarts und Geschäftsführers ist zu entnehmen, dah die Deutsche Turnerschail trotz der wirtschaftlichen Rot nahezu ihren Mitglieder- Bestand erhalten hat und dast durch den glück­lichen Kauf des Verwaltungsgebäudes in Char- (ottenburg der D. T. ein bedeutender Dermögens- zuwachs zuteil geworden ist. Bon den Satzungs­änderungen, die einen breiten Raum in den Verhandlungen einnahmen, sind als wichtige Neuerungen zu nennen: Einsetzung einer Kom­mission zur Prüfung der Dorschläge des bay­rischen Kreisvertreters Prof. Römer bezl. zeit- gemäster Derbefserung der Derwaltung der D. T. Die Erweiterung des Vorstandes von 5 auf ? Mitglieder fand wohl die Mehrheit des Turn- lages, jedoch nicht die sahungsgemähe Mehrheit. Ein Antrag der Kreisgeldwarte, im Wirtschafts­ausschuh durch drei Mitglieder vertreten zu fein, fand feine Billigung. Die überwiegende Mehrzahl der Turntagsabgeordneten stimmte dann in einer nicht öffentlichen Sitzung der folgenden Entschlie- stung deS Hauptausschusses au:Als in Detmold der Hauptausschuh den Austritt der D. T. aus dem Deutschen Reichsausschuh beschloh, erklärte er sich gleichzeitig bereit, neue Formen der Zu­sammenarbeit mit dem Deutschen Reichsausschuh zu suchen. Der 19. Turntag erkennt an, dah die von den Vertretern des Reichsausschusses und der Deutschen Turnerschaft ausgestellten Richt­linien nunmehr eine brauchbare Grundlage für eine Arbeitsgemeinschaft zwischen D. R. A. unb D. T. bieten. Er beauftragt den Vorstand, in Den weiteren Verhandlungen aus dieser Grundlage eine Arbeitsgemeinschaft endgültig abzuschliehen."

Durch diese Entschließung sind nun die Wege für eine gemeinschaftliche Arbeit des Reiches und der Turnerschaft geschaffen worden, die dem unseligen Streit ein Ende bereiten und sicher­lich dazu führen wird, dast die gemeinschaftliche Arbeit auf dem Gebiete der Leibesübungen zum Nutzen unseres ganzen Volkes sich segensreich auswirkt.

Der letzte Verhandlungstag wurde mit einem Vortrage von Schwarze (Dresden) über Form und Geist" eingeleitet. Fast einstimmig und ohne weitere Erörterung wurde der Antrag auf Ein- higung des Pressewesens in die Satzungen der Deutschen Turnerschaft angenommen, womit der Beweis erbracht wurde, welche Bedeutung der Turntag dem Pressewesen entgegenbringt. Die Unterstützung für die Deutsche Lebens-Rettungs- aoscklschaft wurde von 300 auf 5000 Marl erhöht. Ein Antrag auf Herabsetzung der Abgeordneten von 300 auf 150 fand keine Zustimmung. Der Frauen-Turnausschuh konnte es durchsetzen, dast jeder Kreis verpflichtet ist, unter seinen Abge­ordneten mindestens eine Frau zum Turntag zu entsenden. Wegen des im Jahre 1928 stcttt- Nndenden Turnfestes in Köln wird der nächste Turntag 1929 abgehalten.

Futzball.

D. f. D.

Erste Auhballmannschast LinienschiffHessen" gegen v. f. V. 1:4.

Der Verein für Bewegungsspiele kann diesen Tag mit Stolz als Martstein in seiner Geschichte verzeichnen. Cs war ein Tag des vollsten Er­folges. Der Empfang der Gäste durch den Ma- rineverein und den D. f. B. war überaus herz­lich. Hm 6 Ahr betraten die Gäste, in schmuckem MarinesportÜrest von den fast 2000 Zuschauern lebhaft beklatscht. daS Feld. Rach Erscheinen der Platzmannschaft fand in der Spielfeldmitte ein kurzer Degrühungsakt statt. Dann hatte der Fußball das Wort, und ein rassiger Kampf begann. Die bei beiden Seiten merkbare Nervo­sität läßt vorerst keine besonderen Leistungen auf­kommen Allmählich findet sich Gießen und wird mehrere Male vor'm Hessentor gefährlich. Kreß l. und Sieger verschießen in der Auf­regung aus der günstigsten Stellung. Reffend Tormann fängt in der sichersten Manier. Lang­sam setzen sich auch dieHessen" durch und zwin­gen die V. f. B.-Verteidigung zur Hergabe ihres ganzen Könnens. Pitsch wirft seinen Sturm durch präzise Vorlage nach vorne, raumgreifende Kom­bination Kreß I . Stege r und Mandler, der mit Schrägschuh einsendet. Aeuherst forsches Spiel,Hessen" drückt gewaltig aufs Tempo. Schneidiger Alleingang des Hessenhalblinken. Wechselvolles, verteiltes Spiel. St eg er sendet in feiner Manier zum zweiten Male ein. Marine kämpft mit verbissener Energie weiter und er­zwingt drei Ecken hintereinander. Beiderseits sehr faires und ruhiges Spiel. Halbzeit. Schieds­richter Hofmann hat ein leichtes Amt und leitet sehr korrekt. Der äußerst energische Flachskamp setzt sich durch und schießt über­raschend das dritte Tor. Marinetormann stoppt Angriff Flachskamps ab. Gießen drängt. Kreß I. bricht wuchtig durch. Kleinke schicht zum vierten |

Mal unhaltbar ein. Marine schaltet alle Gänge ein und erzielt das längst verdiente Ehrentor. Gästesturm geht geschlossen vor. Hessen drängt und drückt auf Verbesserung des Resultats. V. f. B. läßt sichtlich nach uyd Hessen kommt auf. Gälte kämpfen, leicht überlegen, mit äußerster Kraft, aber nicht ein einziges Mal unfair, jedoch ohne Erfolg. Schlußpfif! und lebhafter Beifall der Zuschauermassen. Es war ein harter, aber ritterlicher Kampf beider Gegner.

Am Freitag spielte die He'senmannschaft in Marburg beim dortigen V. f. B.Kurhessen", wo sie eine l: 2-Nicderlage cinstecken mußte. Mit eben demselben Resultat hätte sie gewinnen müssen, wenn der Sturm nicht die totsichersten Chancen ausgelas'en hätte. Der beste Teil der Mannschaft war die Verteidigung, in der be­sonders Hcrtwig Hervorragendes leistete. Hes'en findet sich zuerst und drängt leicht. Auf der Gegenseite macht F i ich er bei einem Allein­gang das erste Tor. Von den Hes'enstürinern schießt einer die Torlatte an, an anderer kann aus kurzer Entfernung das leere Tor nicht finden. Marburg gestaltet das Spiel verteilt und macht Nummer 2. Wenn dagegen der Sturm der Ein­heimischen vorkommt, wirds gefährlich. Schieds­richter Cngelter gibt einen Strafstoß. Fischer jagt den Ball an die Querlatte und der Tormann lenkt ihn ins Tor (©igentor). Heften nimmt den Kampf trotzdem wieder auf, jedoch ohne Erfolg. Pause 2:0. Halblinks Hießt wieder am leeren Tor vorbei, um jedoch endlich erfolgreich einen Saftschuß anbringen zu können. Erstes Tor für Hessen". Der Schiedsrichter verhängt einen Strafstoß nach dem anderen gegen Marburg wegen allzu harten Spiels. Aus diesem Anlaß auch Elfmeter fürHessen", der verwandelt wird. 3: 2. Hessen drückt mit Macht auf den Ausgleich und forciert das Tempo. Ein verzweifelter Ab­wehrversuch des unermüdlichen Mittelläusers der Gäste wird mit Elfmeter geahndet. Fischer ver­wandelt ihn durch unheimlich scharfen Schuß. Ritterlicher wäre gewesen, ihn zu verschenken. Kurz darauf Ende..

03 f. D. schlägtHessen' 09 Kassel mit 6:3.

Das Spiel der Ligamannschaft gegen den Kasseler BezirksligaverlreterHessen" 09 wor­ein neuer Erfolg. Mit 6:3 geschlagen, mußten die Kasseler die Heimreise antreten. Das Spiel war für die Platzmannschaft äußerst wertvoll, da es gewissermaßen eine Generalprobe für sie war. Für den verletzten Kreß I. war wieder die alte Kanone Möller als Mittelstürmer aus­gestellt. Seine Sturmsührung war glänzend. Die Außenleute Kleinke und Flachskamp waren eben­falls sehr gut. Aus der gesamten Deckung ragte wieder Pitsch als Mittelläufer hervor, der von Spiel zu Spiel besser wird. Der Spielverlauf war kurz folgender: Gießen zeigt besseres Zu­spiel und drangt. Mandler schießt erstes Tor. S t e g e r zweites. Vöckler wird verletzt und muß im selben Moment den Ball passieren las­sen. Trotz der 10 Mann spielt D. f. B. über­legen und schießt durch Steger zum dritten Mal ein. ilnfaircS Spiel Kassels, das fortgesetzt Strafstöße verschuldet. Sehr gut leitender Schiedsrichter weist einen Kasselaner wegen rohen Spiels vom Feld. Steger sendet zum vierten Mal ein. Ein Verteidiger Gießens verschuldet Elfmeter, der verschossen wird. Köhler war je­doch zu früh abgelaufen, was zur Wiederholung und zum Torstoß führt. Pause 4:2 für V. f. B. Mit Wiederbeginn dauernde Heberlegenßeit Gießens. Flachskamp und Sieger schießen je noch ein Tor. Kassel kann auf 6:3 verbessern.

Die Alte-Hcrren-Mannfchast hatte sich mit der Verpflichtung der 2. Aktiven der Niddaer Viktoria etwas zu viel jugemut.'i, zumal sie nicht in bester Besetzung stand. A l b o l d schoß wenigstens das Ehrentor. Dagegen sorgten die Niddaer dafür,.daß Kreiling im V. k. B.-Tor fünfmal hinter sich greifen mußte.

Eine unglücklich zusammengestellte Jugend­mannschaft verlor gegen die Erste Jugend der Germania" Marburg 3:0.

Ein hoher Sieg d. Fr. T. Gießen

<L Noch in der Vorrunde war Na u n h e i m, der sonntägliche Gegner der 1. Mannschaft der Freien Turnerschaft Gießen, als recht gefähr­licher Gegner anzusehen. Entweder konnte nur die Mannhaft mit der fortschreitenden Entwick­lung der übrigen Mannschaften nicht Schritt halten, oder sie hat in ihrer Form einen kleinen Rückgang zu verzeichnen, jedenfalls hat die Mannschaft in der Rachrunde nur Verlustspiele durchgeführt. Gießen konnte seinen seitherigen Erfolgen ein weiteres Plus hinzufügen: in der Höhe entsprach das Resultat nicht ganz dem Spielverlauf. Die Spielweise einzelner Gießener Spieler ist zwar recht produktiv, könnte aber etwas weniger hart sein, ein Verhalten, das in den Nachteilen der Punktspiele begründet liegt. Der an sich sehr anerkennenswerte Eifer und Ehrgeiz darf eben nichts mit Fanatismus zu tun haben. Das Am-jedcn-Preis-gewinncn-wol- len hat schon immer feine Schattenseiten gehabt. Gießen griff sofort mit Ungcftüm an und konnte in der 5. Minute einen Strafstoß zum ersten Tor verwandeln. Die ganze aufopfernde Spielweise der Naunheimer sand an der sicheren Verteidigung Gießens ein schwer überwindbares Hindernis. Glückte es doch hin und wieder, so hatte der jeweilige Schütze verhängnisvolles Pech. Gießen war glücklicher und konnte seine Tor­zahl bis Seitenwechsel auf drei erhöhen. Nach dem Wiederanstoß zeigten zunächst beide Mann- schasten ein recht eifriges Spiel, ohne baß ein Teil zu Erfolgen kam. Dann lnach 20 Minuten

Spielzeit) eröffnete Gießen den Torreigen und erzielte im Verlaus der nächsten 20 Minuten vier weitere Tore. Alle Anstrengungen Naunheims, zu Ersolgen zu kommen, scheiterten nicht an dem Anvermögen, sondern an dem Pech, das auch jetzt die Mannschaft nicht verließ. Kurz vor Schluß stand das Spiel noch 7:0 für Gießen, unentmutigt und mit anerkennenswerter Ruhe griff Naunheim weiter an und konnte dann auch unmittelbar vor dem Abpfiff sein Ehrmlor, Wohl das schönste des ganzen Spiels, erzielen, dar.n Mittelanstoß. Abpfiff. Schluß.

Einen überraschend hohen Sieg errang eben- scrlls die Gießener 2b-Mannschast gegen die Erste Rodheims. Das 4:1 Resultat zeigt eine ganz respektable Aeberlcgcnheit.

Recht knapp ging es bei dem Tressen der 1. Jugend Gießens und Naunheims her. Der zukünftige Bezirksjugendmeister Gießen iennte mit Mühe und Not ein 3: 2-Rcsultctt herausholen.

Den Siegeszug vom Sonntag vervollstän­digte die 2 a - M a nn s ch a f t Gießens in Fron- Hausen, wo sie die dortige I. Mannschaft 3:1 schlagen konnte. Der Verein gewann demnach am Sonntag 8 Punkte, schoß 17 Tore, denen nur 5 Minustore entgegenstehen.

Wieseck schlägt Lollar 5:2.

£ Zn einem sportlichen Hochgenuß gestaltete sich das Spiel der ersten Mannschaften Lollars und Wiesecks des Arbeiter-Turn- und Sportbimdes am Sonntagvormittag in Lollar. Nicht allein die ge­zeigten Leistungen beider Mannschaften standen auf außerordentlicher Höhe, sondern auch der Ver­lauf des Spiels und dos Verholten der einzelnen Spieler war trotz des Punktspiels mustergültig. Hinzukam, daß die Leitung des Spieles in den denkbar besten Händen lag, so daß olle Voraus­setzungen für ein gutes Spiel gegeben waren. Trotz der ungewohnten Stunde des Spielbeginns hatten sich außerordentlich zahlreiche Zuschauer eingefun­den, die den spannenden, in jeder Phase fairen Stampf mit großem Interesse verfolgten. In den Ruhm des hohenstöndigen Spieles teilen sich beide Mannschaften gleichmäßig. Für Lollar ist die er­littene Niederlage sehr schmerzlich, nachdem es sich kürzlich infolge seines einwandfreien Sieges über den seitherigen Tabellenersten Wetzlar mühsam in die Spitzengruppe gearbeitet hotte. 'Auch der Gegner erkannte neidlos an, daß Wieseck als der bessere Teil Sieger blieb. Nach dem Anstoß drängte Wie­seck sofort stark und erzielte gleich kurz hinterein­ander zwei Ecken, die von der vorzüglich arbeiten­den Hintermannschaft Lollars ins Feld zurückbeför- dert wurden. Lei völlig offenem Feldspiel zeigte auf der einen Seite Lollar seine raumgreifende Angrifsweise, die ober zumeist bei der gegnerischen Verteidigung hangen blieb. Hierbei fiel besonders die absolute Bollsicherheit des Lottorsr Sturmes ins Auge. Wieseck verlegte seine Angriffe mehr auf das Innentrio, erzielte dadurch auch mehr Tor­chancen, die aber infolge der getriebenen Ueber- fombination nicht ausgewertet werden konnten. Der Bann brach, als Lollar in der ,33. Minute bei einem überraschenden Angriff das erste Tor erzielte und damit die Führung übernahm. Zwei Minuten pater verhinderte ein Lollarer Verteidiger eine ichere Torchance für Wieseck durch Handspiel, der )afür gegebene Elfmeter wurde glatt zum Aus­gleichstor verwandelt. Der nun einsetzende flotte Kampf um die abermalige Führung brachte bis zur Halbzeit keiner Partei einen Erfolg, Lollar verschoß nur kurz vor Schluß noch ein paar Ecken. Nach dem Anstoß war es Wieseck, das nach fünf Minuten Spielzeit die Führung übernehmen konnte. Die Anstrengungen Lollars nach dem Ausgleich wurden, unterstützt durch eine Leichtsinnigkeit des Wiesecker Tormanns, nach fünf Minuten mit Erfolg gekrönt. Der nun einsetzende Kampf zeigte aiif beiden Seiten alle Feinheiten des Fußballspiels, bald war die eine, bald die andere Seite im Vorteil. Wieseck konnte sich allmählich mehr und mehr durchsetzen und ließ die Lollarer Hintermannschaft kaum zu Atem kommen. In der 27. Minute erzielte Wieseck dann auch sein drittes Tor. Lollar versuchte es jetzt mit Umstellungen, das wurde zum Verhängnis. Zehn Minuten später saß Nummer 4, das Lollar diesmal aber selbst verschuldete, indem der linke Läufer einen unverantwortlich hohen Ball zum Tormann zurückgab, der über denselben hinweg ins Tor sprang. Sichtlich entmutigt, ließ Lollar nach, Wieseck konnte seine Torzahl auf fünf erhöhen und hat somit, trotzdem im Sturm Ersatz, der sich recht gut bewährte, eingestellt werden mußte, einen wohl verdienten Erfolg errungen. Beiden Mannschaften gebührt ein Gesamtlob. Eckenverhältnis 6:4 für Lollar.

Borher stellten sich die Jugend m a n n schasten dem Schiedsrichter zum Punktspiel. Lollar stellte eine recht kräftige Mannschaft, die die Unvollkommenheiten des Anfängers noch nicht ganz abgelegt hat. Die Wiesecker Mannschaft, körperlich weil schwächer, zeigte ein gut durchdachtes Spiel und konnte bis Halbzeit bei völlig überlegenem Spiel ein 2:0-Refultat herausholen. Nach dem Wechsel war Lollar ongriffsfreubiger, die Verteidigung Wiesecks verschuldete ob ihrer Unsicherheit eine An­zahl Ecken, trotzdem gelang es de meifrigen Sturm, ein drittes Tor zu erzielen. Kurz vor Schluß gelang cs auch Lollar, zu feinem verdienten Ehrentor zu kommen.

Auf beni Wiesecker Sportplatz hatte die Zweite Wiesecks die E r ft e Daubringens als Gegner und mußte Sieg und Punkte hergeben. Hier war der körperliche Unterschied der beiden Mann­schaften befonbes augenfällig, so daß die 2:3-Niedcr- lage für Wieseck als durchaus ehrenvoll zu bezeich­nen ist. Trotz der körperlichen Uebeftegenheit sind die Leistungen Daubringens um so hoher einzu- schätzen, als es sich um eine Anfängermannschknt handelt .

Heuchelheim in Marburg.

L Am Sonntag weilte die Freie Turner* schuft Heuchelheim mit zwei Mann chaften in Marburg, der dortige Männerturnverein war der Gegner. Im Sviel der I u g e n d m a n n s ch a f- t e n muhte sicb der Gastverein eine klare O:4-Niedcrlage gefallen lassen. Anders war cs im Treffen der ersten M a n n f dj o f t c n, hier konnten blc Heuchelheimer die recht stabilen Männerturner 4 1 niederringen, nachdem bis Halbzeit das Spiel knapp 10 für Heuchelheim stand

Wetzlar siegt abermals.

L Mit einem recht mageren Ergebnis ist die Turn- und Sportgcmeinde Wetzlar von ihrem PflichtauSstt'.g nach Alsfeld zurückgckchrt. Vor kurzem noch Tabellenerster, ist das Spiel mit dem derzeitigen Tabellenletzten bezeichnend, denn der knappe 3:2-Sieg der Wetzlarer läßt keine überragende Aeberlegenheit vermuten. Auf der anderen Seite ist das Endergebnis für die Als­felder erste Mannschaft recht anerkennenswert.

Schwemmen.

Pascoe in Frankfurt erfolgreich.

Bei den Nationalen Schwimmwettkämpsen am Sonntag im Frankfurter Stadion konnte Pas­coe vorn Gießener Schwirnmoerein im 1. Senior- Brustschwimmen über 100 Meter in 1,23 den zweiten P l o tz belegen. Erster Buding (Sparta Köln) in 1:21,8.

Rudern.

Die 6. Herbstregalta des Lahn-Regatta-Derbandes.

Zur 6. H c r b ft r e g a 11 o dos Lahn- ) Regatta-Verbandes am 12. September auf der , Lahn, veranstaltet vom Verein Rudersport Gießen 1913 e. V. wurden folgende Mel­dungen abgegeben 1 Rennen 2.30 Ahr, Jungmann-Vierer 1. Frankfurter Ruder­klub 1884, 2. Wetzlarer Ruderklub 1880 e. D., 3. Ruderverein Rüsselsheim c. V. 4. Verein Rudersport Gießen e. V.. 5. Limburger Ruder­klub 1907, 6. Cochemer Rudergesellschaft e. D. 2. 2.45 Ahr, Jung mann-Einer: 1 Lim­burger Ruderveceiu 1895, 2. Akademischer Ruder­klub Rhenus. Bonn. - 3. Anfänger-Vie­rer: Fällt aus. - 4. 3 Ahr. Gast-Vierer: 1. Ruderverein Rüsselsheim e. V., 2. Gießener Rudcrgesellschaft 1877 e. V.. 3. Limburger Ruder­klub 1907. 5 3.15 Ahr. Iungma u n -

Vierer: 1. Limburger Ruderverein 1895, 2. Wetzlarer Ruderklub 1880 c. V. - 6. 3.30 Ahr. Zweiter Herbst-Achter: 1. Rudervercin Rüsselsheim e. V., 2. Wetzlarer Ruderklub 1880 c. V., 3. Verein Rudersport e V. Gießen. 4. Limburger Ruderklub 1907, 5. Limburger Rudervercin 1895. 7. 3.45 Ahr, Schüler-

Vierer: 1. Verein Rudersport e. V. Gießen, 2. Limburger Ruderverein 1895, 3. Ruderverein Rüsselsheim e. V., 4. Weilburger Ruderverein 1905 8. 4 Ahr, Erster Vierer:

1. Giestener Rudergesellschaft 1877 e. V., 2. Lim­burger Ruderklub 1907. 9 4.15 Ahr, Jung­

mann-Achter: 1. Limburger Ruderverein 1895, 2. Verein Rudersport 1913 c. V. Gießen, 3. Limburger Ruderklub 1907. 10. Alt- herrn-Vierer: Fällt aus. 11. 4.30 Ahr, Junior-Vierer: 1. Frankfurter Ruderklub 1884, 2. Wetzlarer Ruderklub 1880 e. D., 3. Co­chemer Rudergesellschaft e. V.. 4. Verein Ruder­sport 1913 e. V. Gießen, 5. Ruderverein Rüssels­heim e. D 11a. 4.45 Ahr, Jungmann- Vierer: 1. Limburger Ruderklub 1907, 2. Lim­burger Rudcroerein 1895, 3. Wetzlarer Ruder­klub 1880 c. V., 4. Verein Rudersport 1913 c. V. Gießen. 12. 5 Ahr, Lahn-Einer:!. Gieße­ner Rudergesellschaft 1877 e. V. (Boot 1), 2. Gicchener Rudergesellschaft 1877 e. D. (Doot 2), 3. Limburger Ruderverein 1895. 13. 5.15 Ahr, Zweiter Vierer: 1. Wetzlarer Ruderklub 1880 c. D., 2. Verein Rudersport 1913 e. V. Gießen, 3. Limburger Ruderklub 1907. 14.

5.30 Ahr, Ermunterungs-Vierer: 1. Ver­ein Rudersport 1913 c. D. Gießen (Boot 1), 2. Limburger Ruderklub 1907 (Boot 2), 3. Weil­burger Rudervercin 1905, 4. Limburger CRub#** verein 1895, 5. Verein Rudersport 1913 c. V. Gießen (Doot 2), 6. Cochemer Rudergesellschaft e. V., 7. Wetzlarer Ruderklub 1880 e. D. (Doot 1), d. Limburger Ruderklub 1907 (Doot 1), 9. Wetz­larer Ruderklub 1880 e. V. (Doot 2). - 15. 5.45 Ahr, Großer Lahn-Achte r: 1. Lim­burger Ruderklub 1907. 2. Gießener Ruder- gcsellschast 1877 c. D. Die beigegebenen Ord­nungsnummern bestimmen den Start.

Sftrechstnudsil der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschloßen.

Für unverlangt eingefanbte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Anzeigenausträge sind lediglich an die Geschäfts st elle zu richten.

" ...... ..... K

Sorrtmerkur für 4582-5

I u. Nervös-Erschöpfte, 8peziaiknran«(alt j Hot heim i. Taunus hei Frankfurt a M. Prospekte durch

z Dr. 1?. Schulze-Kahleyss, Nervenarzt. "ZLTTZ^T~TTnir^r][lT.l[Ti|-|Ti W I'IIHWWIW W rnptxj-/: * 1 t □naMMl

SEIFEN RECHTFERTIGEN VERTRAUEN

Grosse Kilometerleistung glatte Fortbewegung leichtes Steuern z?

gutes Bremsvermögen

>> I 'M.