über die einzelnen Industrien der Weiteroerarbei» tung exakte Statistiken aufzuweisen. Bekannt ist, daß die Weiterverarbeitung in der Eisen- i n d u st r i e noch heute ziemlich notleidend ist. Erst in allerjüngster ^cit machen sich auch hier Merkmale einer Besserung geltend. Achnlich liegen die Verhältnisse in der Textilindustrie, die während des größten Teiles des Jahres schwer darniederlag, und die auch den größten Prozentsatz zu den Zusam- menbrüchen beigesteuert haben dürfte. Will man hier von einer Besserung reden, so muß man die Konfektionsbranche ausnehmcn, wo sich noch keinerlei Zeichen einer Besserung bemerkbar machen.
Schon das Jahr 1925 brachte die Erkenntnis, daß ohne eine völlige Umstellung der deutschen Industrie, ohne Einstellung auf die durch Krieg und Inflation geschaffene ganz neue Lage an einen wirtschaftlichen Wiederaufbau nicht gedacht werden könne. Es kam schon damals das Schlagwort von der Rationalisierung und Typisierung auf, und Projekte, die in dieser Beziehung im Jahre 1925 erdacht wurden, sind in dem nunmehr vergangenen Jahre nach vielen Richtungen hin zur Ausführung gekommen und beginnen bereits, sich auszuwirken. Es galt in erster Linie, unsere Produktionsfähigkeit mit dem möglichen Absatz in besseren Einklang zu bringen. Dies war nur möglich durch einen horizontalen Zusammenschluß gleichartiger Betriebe, der die Möglichkeit bot, diejenigen Produktionsstätten, die nach Lage und technischen Aufbau nicht wirtschaftlich zu arbeiten vermochten, stillzulegen, die Produktion auf die unter wirtschaftlich günstigen Bedingungen arbeitenden Werke zu konzentrieren. An der Spitze in dieser Bewegung marschierte die chemische Industrie. Ihr folgte die Eisenindustrie. Weiterhin kam diese Bewegung bei allen Industrien in Fluß, nachdem die Hemmnisse, die in steuerlicher Beziehung im Wege standen, aus- geräumt worden waren. Diese Zusammenschlüsse sind jedoch nicht immer aus freien Stücken zustande gekommen, vielfach wurden sie aus der Rot des einzelnen Werkes geboren, und es ging nicht immer ohne kräftigen Kapitalschnitt ob. Eine günstige Wirkung dieser Zusammenschlüsse, auf die nur wenig hingewiesen wird, liegt in der Verminderung der Vorratshaltung. Dies ist aber augenscheinlich auch unabhängig von- den gesamten Rationolisierungs- maßnahmen durchgeführt worden, und dieses Moment dürfte nicht zum mindesten mit dazu beigetragen haben, die Grundlage für den Wiederaufbau der beutfchen Wirtschaft zu verbessern. Eine Folge dieser Politik war der Rückgang in der Einfuhr von Rohstoffen und Halbwaren, die in den ersten elf Monaten um rund 1 Milliarde geringer war, als in der entsprechenden Zeit des Vorjahres. Allein auf die Tendenz der Verringerung der Vorräte ist naturgemäß der Rückgang der Rohstoffeinfuhr nicht zurückzuführen, sondern in erster Linie spricht si.ch hier, wie bereits eingangs erwähnt, die Krise aus.
'Borlentane.
(Ohne Gewähr.)
Frankfurt a.M.
Berlin
S»lu ,.l t.Uhe.
Schlub-IÄnfang
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5% Deutsche ReichSan!eibe .
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0.7825
0,7.5
0,74
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3V,0/n Deutsche Neichzanlethe
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—
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3% Deutsche Rcichsanleihe . Deutsche Evarvramicnanleihe
0.78
—
0.795
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—
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dio.Doll.-Schatz-Anneting. .
—
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—
—
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16
16
15.9
5% Goldmcfikaner.....
44.5
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41,25
Berliner HandclSqcsellschast.
277 5
--
277
277,5
Kommers und Pnoat-Bank.
22'.’,ö
218.5
223
218 5
Darmst. und 'Jlaiionaloant .
266.-5
265,75
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263,75
Deutsche Bank.........
191.62
—
191.5
191 75
■ Diskonto Commandit
179
18»
180.5
180
Dresdner Bank........
171
174
173 4
172
Mctalldank...........
179.75
181,5
179
Mitteldeutsche Credilbank. .
174
175 5
177.75
Ocsterreichische Kreditanstalt.
MeichSdank...... . . .
7.75
84
7.9
7 9
164 25
165,25
164.75
164
c Bochumer Guß........
174.75
178.75
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180
r BudcraS......... .
115
119
114.25
117,5
' Caro .............
—
—
—
—-
Teutsch-Lurcmburg.....
Gelsenkirchener Bergwerke. .
174.5
179 25
175
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177.5
181.75
176.13
180 5
Harpcncr Bergbau ... . .
191 75
191 5
191.5
193.25
Kaliwerke Aschersleben. . . .
161.75
—
159.5
156
Kaliwerk Westeregeln.....
10« 25
168
167
165 5
Laurahutte...........
83
84.5
82.5
84
ManneSmann....... .
209.75
214.5
209.5
215
ManSielder. ..........
139
143
150.5
143
Lberdedarf ..........
120.5
20.75
120 25
119.5
Phönir Bergbau .......
>32 75
130
132
1?8
Rheinische Braunkohlen . . .
246
247.5
244
247
M.einstnhl...........
Riebect Montan........
197
182
199
181
196
182,5
198
TclliiS Bergbau.......
1)7,5
111
—
—
Bereinigte Stahlwerke ....
149,4
154
148 9
154
Hamburg Amerika Paket. . .
Norddeutscher Lloyo . .
166.5
166
167
166,5
165,9
165,25
167
165,75
Chernniische Werke AlbM . .
—
*
Zemcnllvcrk Heidelberg . . .
NO 75
111
—
Phjlivv tzolzmann ...
168.5
169
168.5
171,25
Anglo l£oni Guano.....
—
—
107
Chemische Mader Alaptn. . .
—
—
—
.—
Goldschmidt . ....
142
143
143
143,25
Holjvertohlung...... .
72,9
—
■—
—
K G ^arocn-Judustrie. . .
117,5
18.25
116.5
317.13
RntgerSwerke........
134 4
134 5
133,9
136
Scheid anUalt..... .
195
207.5
—
—
Alla. ElcktrtjiiätS-Gcsellschaft
164.75
165.6
164.75
165.5
Bergmann ..........
El ktr. Licsernngcn......
162 5
164
162
161
155
157
162
Licht und Kraft.........
161,5
160
166
158
Mainkraillvcrkc...... .
—
127
EchUtkrri......... .
Siemens & HalSke ......
164.5
165.25
.671,75
14,
2v0
202.25
199
201.75
Adlenvcrke Kleger......
112.5
112
112
115
Dainilcr Motoren.......
87
88
88
88
Henligcnstaedt ........
-
P,eguin. ... .......
52
—
52.75
Mannheimer Motoren ....
—
44,73
—
frankfurter Armaturen . .
16
—
—
Konservenfabrik Braun . .
59
—
—
Melallgesell chofk Frankfurt .
18i
186
—
*
Pet. Union A -G......
Schnh'abrik Her« . . ....
129
—
127.5
—
62.75
61
—
Eichel............ .
4.5
.Zellstoff Aschaffenburg....
155
156.25
154
155,9
Zrklsloä Datdhof......
-34 9
2735.5
233.ö
.33.5
-jucker obrik Frankenthal . .
106.5
1'19,77)
105,5
Zuckerfabrik Waghaulel . . .
134
135 5
132,5
—
* Bamag-Meguin A.-G. Soeben gibt die Firma Bamag-Meguin ihre Bilanz für das Jahr 1926 heraus. Darnach beträgt der Geschäftsverlust 845 166 Reichsmark. Die Gesellschaft btrfiljt als Aktiva Fabrikgebäude im Werte von sechs Millionen Mark. Wohngebäude im Werte von 1 635 000 Rm., Maschinen und Fabrikeinrichtungen 4 Millionen, Grundstücke 5 673 000, Vorräte und Rohmaterial und h-lbfertige Waren 5 710 000 Rm. Das Stammkapital beträgt 16 000 000 Rm. Der Geschäftsgang, der in den beiden letzten Jahren sehr darniederlag, scheint jetzt wieder auszuleben.
• E i n Konflikt in der Cornelius Hehl OLG. in Worms. Freiherr Cornelius Hehl zu Herrnsh.nn, der älteste Sohn des im Jahre 1923 verstorbenen Frriherrn Cornelius Wilhelm Hehl zu Herrnsheim, hat vor ein gen Wochen gegen die von feinem Vater aufgestellten
Testamentsvollstrecker, den Syndikus Lahm, den Direktor Dehner und den Vcichswirtschaftsminister a. D. Dr. Decker den Antrag auf Entlassung beim Aachlahgericht in Worms eingereicht. Die hierfür vorgebrachten Gründe sind nicht bekannt. Dagegen wurde in der Oeffenllichkrit bekamrt. daß Freiherr Cornelius von Heyl auf Grund dieses Antrags vom Aufsichtsrat der Cornelius Hehl QL®., Worms a. Ah. (AK. 15 Mill. Mark), dessen Vorsitzender Dr. Decker ist, von feiner Stellung als Vorsitzender des Vorstandes der QL®, suspendiert tourt)?. Diese Suspendierung erregte in Hessen und darüber hinaus großes Aufsehen. Aunmehr hat das Aachlahgericht ent- spreckend dem Antrag des Freiherrn Cornelius von Hehl die drei genannten Testamentsvollstrecker entlasten. Freiherr Cornelius v. Hehl hat die Geschäfte als Vorsitzender des Vorstandes der Cornelius Hehl AG. wieder übernommen.
• <5 a r o 111 AG., Berlin. Da s h das Gcschäft im laufenden Jahre befriedige, d entwickelt hat ist mit einiger Sicherheit anzuneh- men, daß tür das abge au ene Geschältejahr eine Dividende verteilt wird, die die des Vorjahres (12 Proz.) nicht unterschreiten wird. Definitive Angaben stnd allerdings vor Beendigung der umfangreichen 3ntenturarbei!en nicht zu machen.
' Entdeckung von Phosphorlagern in Polen. 3m Kreise 3anoto in der Wojewodschaft Lublin wurden Phosphorlager entdeckt. Die Llnterfuchung hat ergeben, daß sie 20 Proz. Phosphor enthalten. Zur Ausbeutung der Lager wird eine besondere Gesellschaft gebildet, die bei der Landwirtschaftsbank wegen eines Darlehens vorstellig werden wird.
' A e u e 20--G ulden-Scheine in Holland. Der „Holländische Staatsan eiaer" gibt begannt, daß die Direktion der A.ederlandischen Bank entsprechend Art ! 7, Abs. 1 des Dankgesetzes von 1919 ab 27. Dez. 1926 20 Hfl.-Danknolen in Umlauf bringt.
* Deutsche Lokomotiven nach Südafrika. Rach einer Reutermeldung aus Pretoria gab der Eisenbahnminister bekannt, daß die Verträge über die Lieferung von 55 Lokomotiven mit deutschen Firmen am 22. d. M. abgeschlossen worden waren, bevor die öffentliche Ausschreibung erfolgte. Das Abkommen sei fest abgeschlossen.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
27. Dezbr.
28 Dezbr.
Amtliche ’Jiotf tung
Amtliche Notierung
Kcld
Brief
t^eld
Briet
Amst- :)iou
167.53
167,95
167,68 1,731
168.iO
Buen. Airet
1,733 58.30
1.7'17
1,735
Brn-Antlv
58,44
58.30
o8 44
Christiania.
105.87
106.13
106.07
106.33
ikopenhag.'ii
111.66
111.94
111,79
U2.07
Llockbolm
111.99
112.27
112.04
112,12
HelstNgiorS.
10,545
10,585
10,.545
10,585
Italien. .
18.90
18 94
19,09
19.13
London. . .
-0.328
50,378
4,199
4). 336
20.386
9icui)ork . .
1.149
1,1895
1.1995
Baris. . .
16.59
16.63
16,61
16 65
Schweiz . .
*0,97
61.17
61,03
61,23
Svantrn.
13.98
64.40
64.13
64.29
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2,046
2.050
2,050
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1.503
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12,407
12,417
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7,395
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21.645
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11,60
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81.60
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2.095
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Athen. . .
5,29
5.31
5.29
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Canada
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4,197
1.187
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Banknoten.
Berlin, 27 Dezbr
lÄeld
Brie'
Amerikanilche Violen.....
Belgische Noten........
Dänische Wotcn ....... Englische Noten........
Französische Noten......
-volländische Noten .... itkalienische Noten......
Nonvegische Noten.....
Deutsch Ocsterr x 100 Kronen rilumäuüche Noten ...... Echwcdilchc Noten . . ... Schweiler Noten.......
Svanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . . . .
4.178
58. IS 111.37 40.291
16.60 167.08
18 87 105.59
59.01
2.19 111,62 61.02 63.64
12.382
5,83
4,198 58,45
111.93 30,391
16,68 >67.113
18.07 106,11
59.31
2.2d 112.20 81.42 63.96 12.442
5.87
Franksurtcr
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger-".) Frankfurt. 23. Dez. Tendenz: Freundliche, Montanwerte fest. — An der heutigen Efseitenborfe traten wieder Montan- a k t i e n in den Vordergrund, die die Gesamttendenz günstig beeinflußten, so daß die Stimmung durchaus freundlich blieb. Das Hauptinteresse konzentrierte sich auf Mannesmann und Stahl-Verein auf unkontrollierbare Gerüchte von einer Angliederung von Mannesmann an den Stahltrust hin. Diese beiden QLtün konnten sich stark befestigen, Mannesmann plus 3,25 Proz.. Stahl-Verein plus 2,75 Prozent. Bedeutende,» Kursgewinn erzielten ferner Phönix (plus 5 Proz.). Deutsch-Lux (plus 4,25 Proz.), Gelsenkirchen (plus 3,25 Proz.) und Mansfelder (plus 5,5 Proz.). Kalialtien dagegen eher schwächer. Westeregeln minus 0,25 Proz. Oberschlesische Montanwerte unverändert. Kohlenwerte bis minus 2,5 Prozent höher. Die Rachfrage nach Scheideanstalt blieb in großem umfange bestehen, das Papier konnte auf 207,5 Proz. anziehen. Die bisherigen Konzernwerte lagen ebenfalls fester. Metallgesellfchaft plus 3 Proz., MetalBank plus 1,5 Prozent. Farbenaktien traten heute stärker in den Hintergrund: der Ansangsgewinn von 0,75 Prozent ging im Verlaufe wieder verloren. Elektroaktien still, doch freundlich. Desonders gesucht waren Lah- meyer bei Kursbesserungen bis 3 Prozent. Siemens plus 2,25 Prozent, Schuckert plus 0,75 Prozent. Am variablen Markt setzten Bauaktien bei lebhafter Aachfragr ihre Aufwärtsbewegung fort. Wayß R Freytag plus 4 Prozent, Dcker- Hofs plus 4,25 Prozent, Holzmann plus 1 Prozent. 21 u t o a f t i e n gut behauptet. Maschinen- a f t i e n still und ohne besondere Veränderungen. Süddeutsche Z u ck e r a k t i e n bei stil em Geschäft feft Waghäusel plus 1,5 Prozent Schiff, fahrtsaktien bei unveränderten Kursen vernachlässigt. Am Anleihemarkt siimu-- tierten für Kr egsan eihe verschiedene Gerüchte: so soll zu Beginn des neuen
Jahres eine neue Regierungsvorlage über einen nochmaligen ilmtaufa) in eine neue Anleihe erwartet werden, um d n Schlußstrich unter die A fwertung zu ziehen. Kr -gsänke ^0,783^ i, Sch' tzgebiet 15,4. Ausländische Renten geschäftslos und unverändert. Der weitere Verlaus brachte durch Gewinnrealisat onen der Spekulation für die Favor ten mäß ge Rückgänge. Am G e l d m ar k t ist die Lage toe ter l icht. Tagesgeld auf 5 Proz. ermäßigt. Monatsgeld dagegen
Schach-Ecke.
.Bearbeitet von 255 Orbach
Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des ..Gießener Anzeigers"
Problem Nr. 93.
Don QL Urslg.
8
t
2
Schwarz.
U
8
e
3
Weiß.
Weiß zieht und setzt in zwei Zügen matt.
g h
Weiß: 8 Steine Kd8; Dt5; Tg6; Lb4; Sa3; Ba5, d7, f2.
Schwarz: 5 Steine Kd5; Sf6; Be4, e5, g7.
Spiel
diese Damenstellung
evtl.
den
war usw.
und g2 ausüben konnte, exponierten Stellung kaum
Ti>8 —c8 Dc7-b8 Db8-a8?
13.
14.
15
17. KgSxf?
18. Ki 7-^7
19. Sd7-c5
20. Kg7 - f8
1. d2-d4
2. Sgl -13
3. e2-e3
1?26) spielte Schwarz nach 7. C3, Schwarz 9. Lb2, Sf4 einen to.
mit ein gutes 7. b2-b3
8. e3xd4
Immer noch Fortsetzung Sb4 9. Lcl-b2
10. c2-c4
11. Tal -cl 12. Tfl-el
13. Ddl-e8 14. Sd2-fl
15. Sfl — g3
Der Druck,
übersehen.
17. . . .
18. De2xe64-
19. d4-d5
20. Sg3-f5+!
XL g.) 20. Sh 6 + nebst Lh7 oder Sgl7 matt. Lf8 war am besten.
17. Sg5xf7!
Dies dürfte Grün seid nicht überraschend gekommen sein, aber das Opfer im 20. Zuge hatte er bei seiner Vorausberechnung wahrscheinlich
auf die Punkte f3 läßt sich Mit ihrer vereinbaren.
lö. Si3-g5!
den ergeben.
3. .. .
4. Lfl-d3
5. Sbl-d2
6- 0-0
In der Partie
Bei richtiger Behandlung des schwarzen Spieles dürste diese Einschließung des weißen Samenläufers leinen Vorteil für den Anziehen-
3. b7-b6
4. Lc8-b7
5. c7-c5
6. Lf8-e7 Rubinstein-Kmoch (Budapest
hier besser 6..., Sc6. da mil Sb4! 8. Le2, Sbd5. Läufer tauschen und so- erlangen konnte.
7. c5xd4
8. d7-d6
Sc6 mit der intendierten vorzuziehen.
9. Sb8-d7
10. 0-0
11. TI8-e8
12. Dd8-c7
Unregelmäßig. Weih: E. Colle. Schwarz: E. Grünfeld.
1. Sß8-fö
2. e7 — eb
Partie Nr. 67.
Gespielt im Berliner Melslerturnier.
16. g7-g6
16. ..., Lxg2 führt zum Verlust wegen 17. d5!, exd 18 Sf5', Lf8 19. Dh5!, Sxh5 (g6 20. Sh6+
Den Springer kann der Schwarze wegen 21.
D/35 nebst D^hZ-r oder TxeZ-f- nicht schlagen.
21. De6-e3 21. gb^fb
Auf 21.....Sg4 entscheidet 22 Df3.
22. De3-h64- 22. Kf8-f7
23. Ld3xf5 Mit der Drohung l xe7-s- usw.
23. . . 23. Lb7xd5
24 TelXe7+ 24. TeSxe?
25. Dh6xf6+ 25. Kf7-e8
26. Df6-h84- 26. Ke8-f7
27. Lf8xc8
Aufgegeben.
Eine von dem jungen belgischen Meister glänzend und stark gespielte Partie.
Lösung des Problems Dr. 91. Don Dr. G. Wiarda.
1. Tf2-f5!, Dg8-a2+ 2. Se3 - c2 matt.
1. ..., Kd4-c5 2. Se3-g4 matt.
1. ..., Th4-h2-|- 2. Se3-g2 matt.
1. .. ., D 6eL 2. Sc7-e6, bezw. Se3 —c2 matt.
1. ..., Le5-f4 2 Dgl - al matt.
1.....bei. 2 Se3 — c2 matt.
Lösung der Selbstmatt-Aufgcb? Qir. 1.
Don C. Dreidecker, Eirßen.
1. Lf6-c7+, Kc5-d5 2. Lb5-d3+, c7-c5 3. Da4-d3+, Kd5-e5 4. Dd8-d4 + !, -T5^d4 matt. Originell.
Richtige Lösungen zum Problem Dr. 91 sandten ein die Herren: Lehrer Breidecker-, Diplorn- vollswirt G. Weber, hier: H. Kappes, Langsdorf: Dx. in ©.; D. O. Schm.
Schachbriefkasten.
Dx. in G. Sie ziehen bei der Selbstmatt- Aufgabe Dr. 1 im dritten Zuge c8D, dies ist jedoch unmöglich, der Bauer zieht entgegengefetzt.
Aus Der Schachwclt.
Im internationalen Schachturnier zu Meran wurde der belgische Meister E. Colle erster Preisträger.
Die Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom DedakttonSttsch.
Heimgrzahlt.
Der Flötist des großen KammerorchesterS schuldet dem Paukisten seit langem 5 QKarL Eines Tages sagt der Flötist: „Du, wenn ich dir morgen die 5 Mark gebe und du nimmst sie nicht, darf ich sie dann behalten?" „6ei ohne Sorge," meint der Paulist, „ich nehme sie sofort."
Am nächsten Qlbend hat der Paukist eben einen großen Wirbel zu schlagen, da tritt der Flötist heran und will chm die fünf einzelnen Markstücke auf die Pauke zählen. Entrüstet flüstert dcr Paukist: „Weg mit dem Geld!" und lächelnd steckt der Flötist das Geld wieder ein und sagt: „Wir sind nun quitt."
Der Paukist sinnt nach Rache. TagS darauf setzt der Flötist eben seine Flöte zu einem großen Solo an, da beißt der Paukist in eine Zitrone hinein, dem Flötisten läuft das Wasser derart im Munde zusammen, daß er keinen Ansatz findet, das Flötensolo flöten geht, und er vom Kapellmeister einen Rüffel erhält. Der Paukist aber flüstert: „Dun sind wir quitt."
(Lust. Bl.)
Wörtlich genommen.
„Lind dann habe ich hier noch einen hübschen aufgeschlagenen Hut, kostet nur 60 Mark."
„Donnerwetter, wieviel haben Sie denn da aufgeschlagen!"
Kleiner Irrtum.
„Hast du aus der Jagd etwas geschossen?" „3a, gewiß."
„Aber dein Rucksack ist doch leer.“
„3a, der Treiber ging nicht hinein."
gesucht. Erste Adressen 7, zweite Adressen 83/< Prozent. Geld für einige T.rge über d:.i AI tt.no I1/1 bis 8 Proz. W-rentoech el gefugt 55/s P.'vz. Bank-Akzepte 47 '8 Proz. 3m Devisen verkehr Paris gut b.hauptet mit 122,40 gegei London, d. geg.n Mai and mäßig sch ä 'e.- mit 106,40 gegen das Pfund. London-Kabel 4,8-35.
Berliner Börse.
«Eigener Drahtbericht des „Gtehener Anzeigers".)
Berlin, 28. Dez. Die Börse eröffnete freundlicher und fester. 3m Vordergrund standen Montanwerte unter Führung von Vereinigte Stahl und Mannasmaan-Röhren. Diese beiden Papiere setzten 4 bis 5 Prozent höher ein, wobei erneut auf die Möglich.eit der Angliederung von Mannesmann an den Stahltrust verwiesen wurde. Lebhafte Beachtung fanden ferner Phönix, Buderus, Mans,eil.er, Rheinische Braunkohlen, Dechumer und Deutsch-Lux, die Kursbefestigungen von 2 bis 4 Prozent auf« wiesen. Die Aufmerisamieit der Spekulation war völlig von den Vorgängen am QILnrtamnartt in Anspruch genommen. Van den übrigen Werten wurden nur® lektroaktien, einzeln eC hemie- toerte, Hypothek enbank-Aetien und Ba u - aktien gefragt. Sonst überwogen leichte Realisationen, durch die namentlich Kali aktien, Bankaktien und die meisten Sieben toerte c.was nachgaben. Trotzdem war dir Grundstimmung freundlich. Sehr beruhigt zeigte sich die Börse über die Einschränkung der Rekordgelder. Prolongationsgeld stellte sich auf acht Prozent, Geld für einige Tage über den Ultimo auf 8 bis 9 Prozent, Monatsgeld auf 7*4 bis 81 > Prozent, Tagesgeld 41/2 bis 6 Prozent. 'Die Rachsrage nach Rekordgeld war recht rege, tourte aber in der bisherigen Höhe glatt befriedigt. 3m Devisenverkehr lagen das englische Pfund, die Reichsmark und die Lira fest. Paris gegen London kaum verändert.
frankfurter Getreidebörse.
(®igenei- Drahtbenchi des ..Gießener Anzeigers".)
Frankfurt a. M., 23. Dez. Cs wurden notiert: Wetterauer Weizen 29,25 bis 29,50, Roggen, inländ. 24.50, Sommergerste für Brau- zwecke 25 bis 26.50, Hafer, inländ. 19 bis 19,50, Mais (gelb) 19,50, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 41 bis 41,50, Roggenmehl 35 bis 33, Weizenlleie 11,75, Roggenkleie 12. Tendenz stetig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 27. Dez. Im Berliner Produktenhandel konnte sich nadj der Feiertagsruhe heute eine belebtere Geschäftstätigkeit nicht entwickeln, da ^einmal das Ausland mit feinen kaum veränderten Forderungen keinerlei beachtenswerte Anregungen nach Berlin brachte, andererseits aber auch Dffertenmate- rial aus dem Inland fehlt. Der Lokomortt bewegte sich in denkbar tleinften Grenzen und in den Preisen kaum verändert, während im Lieferungshandel nur für Dezembertermine sich in Auswirkung größerer Deckungen befestigtere Notierungen durchsetzten. Weizen wurde 1 Mark und Roggen 25 Pfennig höher, Frühjahrsmonate fest, ohne Umsätze. In Gerste und Hafer hält das Kaufinteresse für erste Qualitäten an, während sonstige Sorten recht vernachlässigt liegen. Von Hilfsfutterstosfen Kartoffel- flocken gut behauptet. Mchle ruhig. Es notierten (1000 Kilogramm): Weizen, märkischer, 264 bis 267 Mark: Roggen, märkischer, 233 bis 238; Sommergerste 217 bis 245; Wintergerste 192 bis 205; Hafer, märkischer, 176 bis 186; Mais, loko Berlin, 194 bis 196; (100 Kilogramm): Weizenmehl 34,75 bis 38; Roggenmel 32,75 bis 34,50; Weizenkleie 13; Roggenkleie 12; Diktoriaerbsen 51 bis 61; kleine Sveise- erbfen 31 bis 33; Futtererbsen 21 bis 24; Peluschken 20 bis 22; Ackerbohnen 21 bis 22; Wicken 22 bis 24; Lupinen, blau, 13,50 bis 14,50; Lupinen, gelb. 14,50 bis 15; Serradelle, neu, 21,50 bis 24; Rapskuchen 16,40 bis 16 50; Leinkuchen 20,80 bis 2120; Trockenschnitzel 9,60 bis 9,80; Soyaschrot 19,30 bis 19,90; Kartoffelflocken 27,20 bis 27,50 Mark.
Rundfunk-Programm
des Frankfurt?? Senders.
(Aus der .Radio-Umschau".)
Mittwoch, 29. Dezember:
3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Neue Tanzmusik. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Bücherstunde. 6.30 bis 7 Uhr: Die Schachstunde. 7 bis 7.30 Uhr: „Die großen Metropolen" (Ständige Sonderberichte des Frankfurter Senders aus den Welthauptstädten): 1. Londoner Bericht. 8 bis 8.15 Uhr: Senckenbergviertelstunde. „Die Ordnung des Lebens", Vortrag von Dr. W. E. Ankel, Gießen. 8.15 bis 10.15 Uhr: Uebertragung von Staffel: Das Sendespiel „Prost Neijohr" in vier Begebenheiten. „


