im,- --- telegenen Wiesenabschnitt die
■ j . r-iben zum Teil verlegt,
. ,-t -ter .i‘U : • et: - Seit einiger Zeit bot
>e va e m eint) i»i. fo:<. Höpfenstein einen e i g e- n L ernb v u in V -lieh genommen, der sehr 'S '.v: reriat in 'S > i,-st.inen liesert. Die Abfuhrt
: ."i n.ste ; ?nen—Wetzlar ist sehr gut, die . uchsrage erheblich.
e u e r n 26. Mui Infolge der un» » Lage cui teil» Aroeirsmartt beträgt . der bie'igeu Erwerbslosen ge- ; ' ,i 3i. Die unterstützunnsberechtigten . g? zählen 25 Personen. Durch
lie in nüd)ii<t Zeit norzunehmenden Not - st a n d s a r o e i 1 e n werden die Verdienstmög- lidiftiicn eine Beslernng ersahren.
ch O v p e n r o d , 26. Mai. Durch unsere E r • werbslosen (ihre Zahl beträgt gegenwärtig weniger als 10) wurden in letzter Zeit einige Feldwege in guten Zustand versetzt, und aus dem Friedhöfe wurden gründliche Aufräuinungs- arbeiten vorgcnonnnew Auch die Wiese, die die Quellen für unsere Wasserleitung in sich birgt, wurde mit einem Lattenzaun umgeben. — Die an unserer Straße stehenden Bäume, deren Obst bis jetzt noch durch die Gemeinde versteigert wird, gehen in einigen Jahren ganz in den Besitz des Kreises über, ihn den Ginnahmeaussall zu decken, wurden in den letzten Jahren durch die Gemeinde in fürsorglicher Weise große Neuanpslan- jungen von Obstbäumen vorgenommen. Der gesamte „Lahberg" oder Kirschberg, der nur noch wenige der alten Kirschbäume trägt, wurde mit Aepfeln, Birnen und Zwetschen neu an gepflanzt. Auch weiter nördlich, nach dem Friedhof au. wurden viele junge Obstbäume. namentlich Kirschen, angepflcmzt. — Die Obsternte hat durch den Frost anfangs War sehr gelitten. Aepfel und Dirnen, di« tiefer in den Wiesen liegen, sind so gut wie vernichtet. Auch die im Talgrund stehenden Kirschen haben schwer gelitten. Auf den höheren Lagen bat der Frost dem Obst weniger geschadet. — Der ilm- bzw. Neubau unseres Kirchturmes wird nun Wirklichkeit. Aach den Plänen des Kreisbauamtes soll der Turm neu erstehen. Der neu« Turm wird sich dem alten Kirchlein anpassen, allerdings einige Meter höher werden als der seitherige. Ferner soll die Anschaffung eines neuen Geläutes, bestehend auS zwei große- ven Glocken als den alten, ins Auge gefaßt
e ri Kloster Arnsburg, 26. Mai. Es waren etwa viertausend Menschen, die sich gestern hier im Wald am „Pfaffenstein" versammelten, um nach der schon seit achtzig Jahren bestehenden Sitte das große Lahresfest zu begehen. Aach einer von Stistspfarrer Schor- Ummer, Sich, gehaltenen Pfingstliturgie sprach der Superintendent von Oberhessen, Oberkirchenrat Wagner, Gießen, in tiefgründiger Weise über die Frage: „Wie tonnen wir rechte Pfingsten feiern?" Der zweite Redner, Missionsinspektor Held. Wiesbaden, der Leiter der Sudanmission, fand herzerweckende Töne für seine Worte der Mahnung. Die Begleitung der gemeinsamen Lieder hatte der Pvsaunenchor Klein-Linden übernommen. In der Aach- versammlung, die im Hofe des Kloster- gehalten wurde, erstattete Stiftsdechant Lenz, Lich, den Jahresbericht deS Rettungshaus«- Kloster AmSburg. Auch tm vergangenen Jahre konnte die Anstalt ihr segensreiches Werk an armen und verlassenen Kindern tun. Zeitweise war daS Kloster sogar überfüllt. Zur Zeit sind 49 Kinder dort untergebracht, an deren <Sr- ziehung vier Diakonissinnen auS dem Glisabethen- stift Darmstadt und eine Lehrerin tätig sind. Der Anstalt flössen tm vergangenen Jahve wieder reichliche Liebesgaben zu. Aber trotzdem war die ' Kasse oft leer infolge unvorhergesehener großer Ausgaben, so daß das Kloster auch fernerhin sehr L uf die Hilfe seiner Freunde angewiesen ist, wenn es sein segensreiches Erziehungswerk weiter tun soll. Aach dem Jahresbericht erzählte noch Missionsinspektor Held vom Arbeitsfeld der deutschen Sudan-Pioniermifsion in Aubien.
L i ch, 26. Mai. Eine große Ziegen- schau veranstaltete gestern der KreiS- zie genzuch t vere in für den Kreis Gießen auf dem hiesigen Biehmarktplatz. Der Auftrieb war recht gut, obwohl verschiedene Orte wegen der herrschenden Maul- und Klauenseuche keine Tiere bringen konnten. Es waren 120 Böcke, Ziegen und Lämmer aufgetrieben. Die Nachfrage und Kauflust entsprach nicht dem Angebot. Der Verkauf war gering, die meisten Käufer wollten nicht die geforderten Preise für Milchziegen anlegen. Die Zahl der Markt- besucher war über alles Erwarten groß. Lebhafter ging der Handel auf dem Schweinern a r f t, wo der gesamte Auftrieb zu hohen Preisen verkauft wurde. Mit der Ziegenschau verband man eine Bewertung der besten Tiere. Als Preisrichter waren tätig: Dr. Lehr, Lich, und Ackerbautechniker Büxler, Dießen, die Geldpreise waren gestiftet vom Kreisziegen- zuchtverein und der Stadt Lich. Ergebnis der Preisbewertung: 1.Klasse Böcke (ein Jahr und älter): 1. Preis (10 Mark) Gemeinde Hattenrod, 2. Preis Gemeinde Obbornhofen, 3. Preis Gemeinde Ettingshausen, An- ertthnung Gemeinde Harbach und Hch. Münster, Hattenrod. 2. Klasse Ziegen (drei Jahre und älter): 1. Preise Hch. Münster, Hattenrod: Karl Albach, Hattenrod, und Ioh. Habermehl, Lich (je 10 Mark): 2. Preis« ®g. Schäfer. Jost Trechsler und Jost Wagner, Lich: 3. Preise Karl Horchen, Lich: Hch. Schlehmcmn, Trais- Horloff, Hch. Menz, Burkhardsfelden: Ferd. Bopp, Dellersheim (2); Ioh. Habermehl, Lich: Ioh. Gg. Steul II., Bettenhausen, Emil Weber, TraiS-5wrloff, Ioh. Stein, Lich, Hch. Rau, Hattenrod. 8. Klasse Ziegen (zweijährig): 1. Preise Hch Rau, Hattenrod, und Karl Münster. Hattenrod; 2. Preise Ioh. Dauer, Bettenhausen. Wilh. Deckt Witwe, Hattenrod, Gust Müller, Bellersheim, 3. Preise Wilh. Eifer. Bellersheim, und Hermann Vogler. Ettingshausen. 4. Klasse Ziegen (einjährig): 1. Preis Jost Wagner. Lich: 2. Preise Karl Herchen, Lich, und Hch. Münster. Hattenrod: 3. Preise Otto Fink, Eduard Dietrich und Hch. Albohn I.. Hattenrod. 5. Klasse Zeit - Siegen (Lebergänger): 2. Preis Hch. Weber, Lauter; 4. Preis Gg. Wißnor. Lauter.
Kreis Friedberg.
Sf. Friedberg, 26. Mai. DaS Stadtverordnetenkollegium hat in der letzten geheimen Sitzung für die Beschaffung der Inneneinrichtung des Neubaues des Maschinen- laborator i ums deS Polytechnikums die erforderlichen Summen von 50—60 000 Mk. bewilligt. Ferner wurde beschlossen, daß den
Dozenten des Polytechnikums künftig die Bezeichnung „Städtischer B a u r a t" verliehen werden tonn. In Ausführung dieses 'Beschlusses wurde diese Amtsbezeichnung einstweilen mit sofortiger Wirkung an die Dozenten Grether und Schwarz verliehen.
4 Dad-Aauheim, 25. Mai. Die gestrige Flugveranstaltung der Hessenflieger auf dem ehemaligen Grerzierplah bei O ck- st a dt Ivar trotz der unfreundlichen, kalten Witte- nmg über Erwarten stark besucht. Die dorgeführten Flüge und der Fallschirmabsprung begegneten großen; Interesse und fanden dankbaren Beifall. — Auch unsere B a d e st a d t stand im Zeichen lebhaftesten Pfingstverkehrs. Am 1. Feiertage war an manchen Zügen der Andrang der Ankommenden so stark, daß die Entleerung des Bahnhofs bis zu 20 Minuten in Anspruch nahm.
4 Dad-Aauheim, 26. Mai. Die Gefahr, daß die Versorgungskuranstalt, das frühere Mikitärkurhaus. von hier verlegt worden wäre, ist durch das (Sntgegenfommen der Stadt, die eins ihrer Häuser gegen Miete zur Verfügung stellte, abgewandt worden. Das neue Heim der Anstalt, das in der Schillerstraße in bester Kurlage liegt und zeitgemäß eingerichtet ist, hat in 35 Zimmern 56 Betten. Die Anstalt, die jetzt dem Reichsarbeitsministerium untersteht, ist aus dem M i l i t ä r k u r - haus hervorgeganaen, das 1903 hier eröffnet wurde. Es hatte in den Jahren vor dem Kriege einen jährlichen Besuch von durchschnittlich 400 Kurgästen aufzuweisen Während des Weltkrieges bildete das Militavkurhaus mit feiner Verwaltung die Zentrale des großen hiesigen R e - fervelazaretts, das in der Lage war, Tausenden von verwundeten, kranken und erholungsbedürftigen Soldaten Aufnahme zu gewähren: ihre Zahl betrug in 1918 allein nahezu 15 000. Aach dem Kriege wurde das Militärkurhaus, das bis dahin dem Kriegsministerium unterstand, in eine Versorgungskuranstalt verwandelt.
<£ Ober-Mörlen, 26. Mai. Unser Turnverein kann in diesem Jahre auf ein 2 5 j ä h - reges Bestehen zurückblicken. Mit der Jubiläumsfeier wird am 12. und 13. Juni das diesjährige B e z i r k s t u r n f e st des 5. Bezirks im Turngau Hessen verbunden. Die Vorbereitungen versprechen einen schönen Festoerlauf.
CO Nieder-Florstadt, 26. Mai. Am 9. Juni will die hiesige Volksschule eine Rheintour gemeinsam mit den Schulen von Ober-Florstadt, Staden, Stammheim und Dornaffenheim unternehmen. Vorgesehen ist Bahnfahrt bis Rüdesheim. Nach dem Besuch des Niederwaldes, Fahrt mit dem Schiff von Aßmannshaufen nach Bad Salzig. Auf dem Rückweg wird nur Bahn benutzt. Eine kürzere und billigere Tour, die von Aßmanns- haufen nach Rheinstein und Bingen geht, soll auch Minderbemittelten die Möglichkeit zur Beteiligung geben. Von Bingen aus haben beide Abteilungen wieder gemeinsame Rückfahrt. Um 8.30 Uhr abends will man wieder in Friedberg fein, wo Autos zur Heimfahrt bereitstehen.
OO Aus der südlichen Wetterau, 26. Mai. Getreide und Klee haben sich in unserer Gegend nun gut entwickelt. Schon vor Pfingsten konnte ewiger Klee alS Grünfutter abgemäht werden. Infolge von M ä u s e f r a ß stehen allerdings viele KleeLcker sehr dünn. Auf den freien Plätzen wuchert Hederich. Vom Roggen, der in Aehren geschossen ist, wird das gefährliche Hnfraut unterdrückt, in den Weizenackern aber kommt der Hederich jetzt zur Blüte und ist über die Pflanzen hinausgewachsen. Im Sommergetreide ist er noch etwas zurück. Der Weizen, der vom Rost befallen ist, scheint sich aus eigener Kraft der gefährlichen Krankheit erwehren zu können. Die neuen Blätter sind grün, so daß die Aecker wieder gesünder aus- fehen. Die tiefer gelegenen Wiesen, in denen im Frühjahr das Wiesenschaumkraut schon üppig blühte, entwickeln weiter einen großen Blüten- reichtum. der dem Landwirt durchaus nicht gefällt. Durch das wiederholte Hochwasser sind die süßen Gräser, die das beste Heu lieferten, eingegangen. Die Aussicht auf eine gute Heuernte ist auf den fruchtbaren Wiesen sehr gering. Mit Freude stellt der Landwirt fest, daß nun endlich durch Erweiterung des Aiddabettes bei Vilbel der Versuch gemacht wird, die Heber» schwemmungen zu verhindern.
Kreis Biwirrqerr.
M N i d d a , 26. Mai. In der jüngsten G e - m e in d e r a t s si tz u n g wurde der Erwerb des Baugeländes zwischen den Anwesen des L. Geiß und I. W. Schröckert in der Bismarckstraße in der Gröhe von rund 3600 Quadratmeter zum Preise von 2 Mk. pro Quadratmeter und des Wohnhauses der Fr. Schmidt Eheleute Erben in der Schillerstraße zum Preise von 4625 Mk. beschlossen. — Nachdem der Arbeitsnachweis Friede berg-Büdingsn mit Genehmigung des Ministers für Arbeit und Wirtschaft die Anlage eines Eiste i ch e s auf der Gönsweid, Erhöhung des Ufers des Hohen st einerbaches und Ausheben von Entwässerungsgräben in den Wiesen unter der Stadt als N o t st a n d s arbeiten anerkannt und einen Zuschuß in Höhe von 3,97 Mk. pro Arbeitstag bewilligt hat, sollen die Arbeiten, und zwar zunächst die Anlage eines Eisteiches in Verbindung mit der Erhöhung des Ufers des Hohensteinerbaches, zur Ausführung kommen. — Die Durchführung der Beunoestraße nach der oberen Bahnhofstraße mit der Ausmün- düng bei dem Postamt wurde unter Aufhebung des früher gefaßten Beschlusses, wonach die Straße bei der Bezirkssparkasse ausmünden sollte, beschlossen. — Die Stadt tritt dem Hessischen Waldbesitzerverband als Mitglied bei. — Für das Jugendheim auf der Herchenhainer Höhe leistet die Stadt einen Beitrag von 50 Mk. und für den Hessischen Heilstättenverein einen außerordentlichen Beitrag von 30 Mk. — Bei dem geplanten R a t h a u s u m b a u soll der Saal in feinem früheren Umfanae wiederhergestellt und die Geschäftsräume in den oberen Stock verlegt werden. — Die Erbauung eines Beamten- m i e t h a u s e s für Reichsbeamte, und zwar eines Doppelhauses mit 2 Vierzimmer- und 2 Dreizimmerwohnungen wurde beschlossen. Das erforderliche Bau- kapital wird teils vom Reich zu mäßigem Zinsfuß, teils vom Staat und der Gemeinde aus Mitteln der Sondersteuer vom bebauten Grundbesitz zur Verfügung gestellt. — Gelegentlich des Niddaer Herb st Marktes am 6. September findet wieder eine Verlosung von Vieh, landwirtschaftlichen Geräten und Gebrauchsgegenständen statt. Es sollen, ebenso wie im Vorjahre, 8000 Lose ä 1 Mk. zum Vertrieb kommen. — Der Voranschlag für das R j. 1926 wurde vom Gemeinderat ohne Aenderungen angenommen. Durch den günstigen Rechnungsabschluß des Jahre» 1924 war es mög
lich, die auf Grundbesitz und Gewerbe auszuschlagende Umlage gegenüber dem Vorjahre um den Betrag von 7000 Mk. zu kürzen, so daß der Betrag von 56 000 M k, als Umlage aufaubrinjjcn ist. Heber den Steuerausschlag selbst kann erst spater Beschluß gefaßt werden.
Kreis Schotten.
2=.= Oberseemen, 26. Mai. In der diesjährigen ordentlichen Jahressitzung des Kreistages Schotten wurde auf Antrag der Feldbereinigung Oberseemen beschlossen, die Trasse einer Kreis st raße Ober seemen — Illnhausen festzulegen, das Gelände auszuscheiden und die Planherstellung vorzusel>en. Der Bau der Straße käme einem längstgehegten Wunsche der Bevölkerung entgegen. Auch die angrenzenden preußischen Orte Kirchbracht, Mauswinkel usw. haben an dem Bau einer Kreisstraße Oberseemen—Illnhausen Interesse. Besonderen Vorteil von der genannten Verbindung in geschäftlicher Hinsicht verspricht sich die Stadt Gedern, da anzunehmen ist, daß nach dem Bau der Straße die Bewohner der genannten Gemeinden ihre Einkäufe in größerem Umfange in Gedern bewerkstelligen und die dortigen Schweinemärkte noch stärker beschicken als seither, zumal die letzten Märkte gezeigt haben, daß sich auf ihnen, gute Absatzmöglichkeiten bieten.
I Ober-Lais, 26. Mai Dieser Tage feierte hier das Ehepaar Erhard Schauermann das Fest der goldenen Hochzeit in voller geistiger und körperlicher Rüstigkeit. Es war dies eines der ersten Paare in unserer Gemeinde, das sich der am 1. Ian. 1876 ein geführten Ziviltrauung unterziehen mußte.
Kreis Alsfeld.
-er. Homberg a. d. Ohm, 26. Mai. ilm die Handarbeitslehrerinnen zu befähigen. den Unterricht nach dem neuesten Stand der Bestrebungen auf dem Gebiete des Handarbeitsunterrichts zu erteilen, fand in unserer Stodrhalle ein dreiwöchiger Kursus statt, der von der technischen Lehrerin Frl. De iß aus Bellersheim geleitet wurde. Die Teilnehmerinnen waren aus Homberg und Öen Dörfern der nahen Umgebung. Mit sichtlichem Interesse wurde sowohl das Pensum der Volks- als auch das der Fortbildungsschule großzügig durchgearbeitet. Der Leiterin wurden am Schlüsse des Kursus unter Dankesworten Geschenke überreicht, die für den Erfolg ihres Mühens Zeugnis ablegten. — Der hiesige Verschönerungs- und Touri st enverein beabsichtigt, auch in diesem Jahre für den schön st en Blumenschmuck an den Fenstern Preise auszuwerfen. An die Bewohner von Homberg richtet er darum die Bitte, sich die Blumenpflege an Fenstern recht angelegen sein zu lassen. Im Sommer soll durch einen Rundgang des Vorstandes der Stand der Blumenzucht festgestellt und dementsprechend bewertet werden. — Ende Juni findet hier das Kreisfeuerwehrfest statt, zu dem schon jetzt vorbereitende Schritte unternommen werden.
ck. Aus dem Ohmtal. 26. Mai. Die Aecker mit Winterfrucht zeigen hier vielfach erhebliche Lücken, die man auf Schnecken- und Wurmfraß zurückführt. Die Gerste steht teilweise ebenfalls dünn. Der Klee ist in manchen Gemarkungen fast vollständig ausgewtntert. so daß diese Ernteaussichten recht schlecht find. Das Obst ist in den Tälern in der Blüte schon erfroren.
Kreis Lauterbach.
5 Lauterbach, 26. Mai. Das hiesig« Krankenhaus kann auf ein SOjähriges B e - stehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß findet am kommenden Sonntag eine würdige Gedenkfeier statt.
fl. Lauterbach, 26. Mai. Die Straßen- Pflasterungen in unserer Stadt gehen ihrem Ende entgegen. Die Rad-, Motorrad- und Autofahrer werden der Stadtverwaltung hierfür Dank zollen. Richt weniger werden sie die neuanaebrach- ten Straßenschilder und Wegweiser erfreuen. Unter den neuen Straßennamen verdienen besonders die A d o l f - S p i e ß- und die A l e x a n- der-Stöppler-Straße Erwähnung.
Z Schlitz, 26. Mai. Im benachbarten Hartershausen ist dieser Tage ein Turnverein gegründet worden. Der neue Verein wird voraussichtlich dem Gau Hessen der Deutschen Turnerschast beitreten.
z. Reuters, 26. Mai. Zu dem diesjährigen Aundesfest des Lautertalsängerbundes, das in unserem Dorfe gefeiert wurde, waren 15 Männertzesangvereine erschienen. Nach den üblichen Begrüßungsansprachen, und nachdem der Massenchor des Sängerbundes ein Lied zum Vortrag gebracht hatte, hielt Pfarrer Bauer (Wallenrod) dis Festrede. Hieraus sangen die einzelnen Vereine ihre selbstgewählten Lieder. Jeder teilnehmende Verein erhielt eine Ehrenurkunde. Bedauerlicherweise ereignete sich auf dem Festplatz ein Unfall. Ein junger Mann, der während der Fahrt in einer Schisfsschaukel in jugendlichem Uebermut die gebotene Vorsicht außer acht ließ, ft ü r 3 t e heraus und erlitt einen doppelten Beinbruch. Der Verunglückte mußte ins Krankenhaus gebracht werden.
Preußen.
SOjiiljri.qc^ Jubiläum des „Frankfurter Generalanzeigers".
F r a n k s u r t a. M., 26. Mai. (WTB) Der im Verlage von H. und G. Horstmann ersche.- nends „Franks urterGeneralan zeige r" kann heute auf den Tag seines 50jährigen Bestehens zurückblicken. Aus diesem Anlaß sand in den Geschäftsräumen des Blattes eine schlichte Feier statt. Der Verlag hat aus Anlaß des goldenen IubUäums eine große Stiftung gemacht, aus deren Mitteln die Mitarbeiter und andere Nahestehende mit Ehrengaben bedacht werden. Ferner wurde dem Oberbürgenncifler der Stadt Frankfurt ber Betrag von 20 000 Mk. zur Linderung schwerer Notstände übergeben. Bon den Angestellten und Arbeitern wurde oernBrrlag eine künstlerisch auLgeführte Plakette mit den Reliefbildern der beiben verstorbenen ©vünber des Blattes Heinrich und Georg Horstmann überreicht.
KreiS Wetzlar.
XX Wetzlar, 26. Mai. Für die erledigte Stabtbauratsstelle kommen als engste Konkurrenten Regierungsbaurat Golder, Reichsbahndirektion Stuttgart: Regierungsbau- meister Fr. S t ö h r, Reichsbahndirektion Karlsruhe; und Daurat Thein von dem Hafenbauamt Hamburg in Frage. Die drei Herren waren als Wettbewerber am Bebauungsplan ber Stabt Wetzlar betätigt.
* Dutenhofen, 26. Mai. Seit mehreren Tagen erfreut unreine Nachtigall gegen 11 Uhr abends mit ihrem schönen Gesang, der stets eine nicht kleine Schar Zuhörer anlockt. Hoffentlich findet dieser Vogel überall den erforderlichen Schutz.
XX Aßlar, 2ö. Mai. Die beengtem Derkehrsverhältniss« auf der hiesigen Eisenbahn-Haltestelle wurden durch eine Kommission der Reichsbahndirektron 5rranE- surt a.M. im Verein mit dem Regierungspräsidenten Dr. Brandt- Koblenz auf Erweite- rungs möglich leiten geprüft.
<> Hochelheim, 26. Mai. DaS hiesig« Pfarrhaus, das demnächst durch den neu- gewählten Pfarrer bezogen werden soll, wird einer gründlichen Instandsetzung unterzogen. Die Arbeiten werden durch hiesige Handwerker ausgefuhrt. Auch am Dach der hiesigen Kirche werden Reparaturen vorgenom» men. die sich dadurch als notwendig erwiesen, daß das Dach an einzelnen Stellen das Regen- Wasser durchlieh.
O Dornholzhausen, 26.Mai. Ein bedauerlicher UnglüdSf all ereignete sich gestern nachmittag bei dem als Notstandsarbeit anerkannten Wegebau von hier nach Lang- Göns. Die Anfuhr der Steine zu dem Ausbau des Weges erfolgt in ber Frohnde durch dis diehöe sitz enden Einwohner. So hatte auch der Landwirt Heinrich Jung von hier mit seinem Pferdegespann einen Wagen Steine an den Weg gefahren, als die Pferde scheuten, durchgingen und Jung eine Strecke Weges schleiften. Hierbei wurde er vom Wagen, der glücklicherweise entladen worden war. überfahren. Jung hat Derlehungen am ganzen Körper davv »getragen, die so erheblich sind, daß sofort ärztliche Hilfe berbei- geholt werden mußte; Lebensgefahr soll nicht bestehen. Eines der Pferde kam zum Sturz und -og sich hierbei ebenfalls Berletzungen zu, so daß es in tierärztliche Behandlung gegeben werden wußte.
kz Groß-Rechtenbach, 24. Mai. Ein« große Gemeinde hatte sich heute in dem hiesigen Dereirishause versammelt, um das IahreS- lest des christlichen Iün g l in g sve r- eins zu begehen. Als Festredner waren erschienen Pfarrer Dr. Knapp, Pfarrer Lenz» Stadtmissionar Schmid und Pfarrer Koch au» Lützellinden. Zur Verschönerung des Feste» hatten sich außerdem der gemischte Cho« von hier unter der Leitung von Friedrickl Ludwig, der gemischte Chor von Kröffelbach unter Leitung von Johannes Kuhl au» Drandoberndors und der hiesige Mannerchor unter ber Leitung bes 80jährigen Dirigenten Friebrich Kuhl eingefunben. Die Posaunenchöre von hier,Hörnshäm,Hochelheim u. a. begleiteten in würdiger Weiss die Gesänge. Die Qätung des Gefamtchvres hatte Johannes Kuhl, der Sohn des 80jahrigen Dirigenten. Das Fest nahm einen erhebenden Verlauf.
O Ebersgöns, 26. Mai. Die Notiz in Nr. 118 bes „Gießener Anzeigers" bebarf insofern ber Richtigstellung, als aus bem hiesigen Orte täglich annäyernb 10 0 0 (nicht 100} Liter Mil-ch ben Städten Wetzlar unb Butzbach zu geführt werben.
XX Erba. 26. Mai. Es war ein glücklicher Gedanke des hiesigen Kriegervereins feine 50jährige Jubelfeier auf ben zweiten Pfingsttag zu legen. Groh war bte Anteilnahme seitens ber beirachbarten Krieger» und Gesangvereine, tote auch die hiesigen- Bewohnen Voll unb ganz mitmachten. Wahrend Kamerad Dörr die Begrüßung übernommen, hielt dev Verbands Vorsitz en de Schlv t 1 - Wetzlar eine kernige Ansprache. Dem Iubelverein gehören noch drei Veteranen an, davon steht Kamerad K a u s im 83. Lebensjahr unb erfreut sich noch einer guten Gesundheit.
Dberlahnkreis.
& Runkel (Lahn), 26. Mai. In der jüngsten Stadtoerordnetensitzung erstattete der Bürgermeister zunächst den Verwaltungsde- richt für das Jahr 1925, aus dem folgendes hervorzuheben ist: Nach der Volkszählung vom 16. Juni vorigen Jahres wohnen hier 544 männliche und 572 weibliche Personen. Der Magistrat hielt 41 Sitzungen ab, die Stadtverordneten 6. Für die Wieder- beschasfung der Kirchenglocken bewilligte die Stadt 500 Mark. Die Schadecker Treppen wurden erneuert, Kostenpunkt 1178 Mk. Die Armenpflege erforderte eine Aufwendung von 1490 Mk., an Kleinrentner wurden 4380 Mk. ausgezahlt. Für die Er- werbslosenfursorge wurden 4450 Mk. verausgabt. Im Walderholungsheim fanden 16 Kinder Ausnahme. Die Volksschule wird von 136 Schülern besucht. Sodann schritt die Versammlung zur Fest- setzuna des städtischen Haushaltsplanes für 1 926, der in der ordentlichen Rechnung mit 91799 Mk., im. außerordentlichen Etat mit 52 000 Mark abfchließt. Die Gesamthaushaltsrechnung balanciert also mit 143 799 Mk. Die Stadtverordneten stimmten dem Rechnungsplane zu. Die Deckung des Bedarfs soll in der Weise erfolgen, daß ber Zuschlag zur staatlichen Grundoer- mögenssteuer von 150 auf 200 Broz. erhöht wird, während man den Gewerbesteuersatz auf 200 Proz. belassen will. — Der Gesangverein „Teutonia" in Villmar feierte am 2. Pfingst- feiertage sein 80jähriges Bestehe n. Ein Gruppensingen des Nassauischen Sängerbundes verschönte die Feier. Mohr als 500 Sänger nahmen an ber Veranstaltung teil, bie für das deutsche Lieb als hoher Gewinn zu buchen ist. — Der Wassersport auf ber Lahn konnte am Pfingstfest in unserem Stäbtcken recht zur Geltung kommen. Von Samstag früh bis zum zweiten Feiertage bewegten sich bie Ausflügler in mehr als 180 Booten die Lahn abwärts, um die Schönheiten des reizenden Lahittales zu genießen. Viele der Wanderruderer nahmen dabei Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten unseres fesselnden Städtchens in Augenschein zu nehmen.
Kreis WefterbnrK-
OO Westerburg, 26. Mai. Der Kreis- l e h p e r v e r e i n hielt hier seine Frühjahrs- Versammlung ab. Der Vorsitzende Herr gab einleitend eine Ueber^icht über die für die Lehrerschaft wichtigsten Ereignisse des letzten Halbjahres, wobei er besonders auf die Errichtung ber ti e b r erat ab e m i e e hinwies. Damit sei die Ausbildung des Lehrer-Nachwuchses verlegt von den Seminaren auf die Universität. Bei der Wahl der Vertret e r wurden die Mitglieder Stahl, Mollath, Scherf, Vogt, Funk und Knefel gewählt. Der V e» einsbeitrag für 1926 wurde auf 1 Mk. festgesetzt. Hierauf hielt Lehrer Roeder-Mendt einen Vortrag über „Zeichenunterricht". Für bie Praxis gab ber Vortragende dabei einen Stoss- plan für alle Schuljahre. Anschließend betonte Schulrat Stähler, daß gerade die Ergebniffe des
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