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Börsenkurse.

0.7065

17,75

17,4

G-

I 189,7 | .1 175.75 |

Arankfu

reidebörse.

3.

Farbenindustrie

A.-G.,

G.

Banknoten.

Drahlbe--

136.62

171,5

230

164.75

245

151,5

186

172

326

139,5

132

325.2'

140

50.25

130.5

175

165

162.25

108

143,5

206

108

98

27,75

62

77.5

130,75

139

174.25

157.75

93,25

113,75

165,9

162

143.9

204,5

107,(3

97,75

59,9

37

138,5

101,5

329'

141

130,62

131

140,5

18

43

>68

104.5

60.25

198.5

93,75

114,25

109

175

176

183.25

159

172,25

104,5

3,75

200,25

85.75

115

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

99,25

327

140,75

132,9

234.75

164.5 244' 183'

171 164

146

8,4

1168,25

164,9

144

207,5

106,75

1'8,25

0.691

0,66

0.8 0.405 0.66 0,55

167,5

164.5

109 4

146

207,5

107

176 110

175,5 177'

183,2'

156,9'

170

81,5

86,25 135'

172,12

164

151.62

189.9

174,9

230,5

164.5

244

182,75

170.75

160

147.25

8.3

Frankfurt a. M. Auf dem Ammoniakwerk Merseburg, dem sogenannten Leunawerk, herrscht gegenwärtig eine rege Tätigkeit, die sich für viele Gemeinden im Regierungsbezirk Merseburg und darüber hinaus als ein Segen erweist, da mehrere lausend Arbeiter neu eingestellt werden konnten und nun nicht mehr der Erwerbslosen­fürsorge zur Last fallen. Die Kohlenverflüssi­gungsanlage ist begonnen worden. Wie ver­lautet, hofft man sie, wenn nicht ein gar zu harter Winter die Arbeiten stillegen sollte, im nächsten Jahre in Betrieb nehmen zu können. Eifrig wird ferner an der Vergrößerung der Ammoniaksabrik gebaut. Das Leunawerk will feine Leistungsfähigkeit um 50 Prozent steigern. Außerdem ist eine große Siloanlage im Bau. I Sie wird namentlich zur Aufnahme der vom Leunawerk seit kurzem wieder hergestellten neuen Düngesalze, im besonderen des sogenannten Misch- , düngers, dienen.

* Allgemeine Elektrizitätsgesell­schaft, Berlin. Wie der DHD. erfährt, ist unter maßgebender Beteiligung der AEG. in diesen Tagen die Gründung einer Gesellschaft erfolgt, die sich mit der Verschwelung der Kohle befassen wird. Mit 500 000 Mk. Grundkapital wurde dieKohlenverschwelung A.-G. in Berlin" errichtet, deren Zweck die Errichtung und der Betrieb von Kohlenschwelereien und damit ver­bundener Anlagen zur Ausnutzung und Ver­wertung der Produkte ist.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers"^

Berlin, 26. Oft. Die Neigung zu Glatt­stellungen trat heute in den Vordergrund. Das Angebot hat zwar durchaus keinen besorgnis­erregenden Umfang angenommen, blieb aber in­folge der geringen Beteiligung der Bankenfund­schaft auf die Kursgestaltung nicht ohne Einfluß. Die Tendenz neigte sich um' 1 bis 2 Prozent nach unten. Am Markt der einheimischen S t a a t s p ap i e r e hat sich das Geschäft be­lebt. Kriegsanleihe befestigt. Von Terminpapie­ren lagen Kohlenaktie.r freundlich. Am Geld mar kt ist die Lage werter flüssig. Tages­geld 3 bis 5 Prozent. 2m Devisenverkehr stellte sich Brüssel gegen London auf 174 und hielt sich damit ungefähr auf der Höhe des Stabili­sierungskurses. Paris lag gegen das Pfund fest. Madrid zog gegen London auf 31,90 an. Der Dollar notierte gegen London 4,8475, die Reichs­mark liegt weiter schwächer mit 4,206 gegen Kabel.

frankfurter Börse.

Frankfurt, 26. Oft. (Eigener

0,6902 0.68

6,6602 0.8405

0,415

0.6b07 0,63 0.63 0,63

0,7125

0.69

0,675

0.85

0,69

174,5 | 110

174

177,25

182

158.75

172 8t

85

136

172.5

165.75

97

152

Büchertisch.

Der soeben imGießener Anzeiger" zum Abschluß gebrachte Roman von Sophie K l o e r ß; Sturm in Schmale deck" ist auch in einer geschmackvoll ausgestatteten Buchausgabe bei August Scherl G. m. b. H. in Berkan -$um Preise von 4,50 Mk. für den Ganzleinenband erschienen.

433

D i e Synode zu Homberg und t f) r e Vorgeschichte. Festschrift zur 400-Jahr-Feier der Hornberger Synode von Dr. W i l h. Schmitt, Studienrat in Blankenese. Homberg 1926, Selbst' verlag der Evangelischen Kirchengemeinde. In Kom­mission bei Fr. Lometsch, Kassel. 128 Seiten. Diese treffliche Schrift kann allen, denen es um nähere Kenntnis der Anfänge der hessischen Refor-1 mationsgeschichte zu tun ist, nicht angelegentlich ' genug empfohlen werden, und zwar Gelehrten wie Ungelehrten, denn sie ruht auf lückenloser Verarbei­tung von Quellen und Literatur und ist ausgezeich­net durch edle und volkstümliche Darstellung. Der, Verfasser, ein geborener Homberger, erzählt uns die Ereignisse von den Anfängen der evangelischen Be­wegung bis in den Spätherbst 1H26, lichtvoll grup­piert und unter steter Berücksichtigung der allgemei­nen Geschichte, wobei er die Quellen reichlich zu. Wort kommen läßt. Insbesondere dankenswert ist die unverkürzte Wiedergabe der schwer zugänglichen 158 Streitsätze Lamberts in guter, flüssiger Ueber- setzung, aber auch die kurzen Inhaltsangaben solcher Schriften wie der Epitome Melanchthons von 1524, die auf Philipps Maßnahmen von nachhaltigem Einfluß war, und desGutherzigen Bedenkens" seines Kammersekretärs Eberhard Ruell, das wäh­rend des Speyerer Reichstags erschien und des Landgrafen Stellung hell beleuchtet. Der Schrift find zahlreiche Abbildungen von Personen und Sachen, vor allem auch Wiedergaben der Titel­blätter der hauptsächlich herangezogenen Quellen­schriften nach den Urausgaben beigegeben. Die Homberger Kirchengemeinde hat sich durch die Her­ausgabe dieser Schrift selbst ein Denkmal gesetzt.

G.Kr.

Von dem akademischen Leben in China, Ja­pan nnd den Vereinigten Staaten entwirft Prof. Dr. Waldemar Oehlke in seinem in der neuesten Rümmer 4258 der Illustrierten Zeitung (Verlag 3. 3. Weber, Leipzig) erschienenen Ar­tikelOstasiatisches und amerikanisches Llniver- sitätsleben" ein anschauliches Bild. 3n die Reue Welt führt uns auch ein Zweiter, illustrierter BeitragAmerican schr Landhäuser' von Edmund Schüler, der in Wort und Bild die moderne amerikanische Wohnkultur behandelt. 3apan wie­derum tritt uns in dem bebilderten Aufsatz 3apanische Küche" von Franz Otto Koch noch­mals entgegen. 3n das moderne Großstadtleben mit seinen Forderungen versetzt uns der Beitrag Der Polizeiruf" von Dipl.°3ng. A. Lion. Den neuen Faust-Film und seine künstlerische Bedeu­tung würdigt Dr. H. Trenner in einem von inter­essanten Abbildungen begleiteten Aufsatz. Das TableauReuzeitliche Ausbildung für das Kunst­gewerbe" gewährt einen Einblick in das vielseitige kunstgewerbliche Studium.

ZumFall Lessing" veröffentlicht Prof. Dr. A. Messer (Gießen) eine objektive Darstellung und kritische Würdigung in Form einer Broschüre, die im Verlag S. Wittler. Bielefeld, erscheint. 80 Seiten 8°, mit Illu­strationen.

17,4

45

230 I 164.5 | 45.8' I

184'

103

170,5

157.5

147

8,35

Wirtschaft.

Don den Schlachtviehmärkten.

An den Schlachtviehmärften der vorigen Woche war die Marktlage bei allen Gattungen im einzelnen sehr uneinheitlich, und im ganzen betrachtet gegenüber der Vorwoche ebenfalls für alle Gattungen etwas ungünstiger. Die Auftriebs­ziffern hielten sich im Durchschnitt der unten aufgeführten Märkte auf der Höhe der Vorwoche. Die Preise konnten bei allen Gattungen den Stand der vorhergehenden Woche nur in ein­zelnen Fällen behaupten oder gar anziehen; zu­meist ergaben sich geringe Abschläge, was be­sonders bei Schweinen ausgesprochener zutage trat.

Aut den nachstehenden Märkten wurden für 1 Psuno Lebendgewicht in Pfennig notiert:'

«llg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ..........

Mainkraftwcrke ....... ©ändert Siemens A Halst- .....

Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedr . . ....... Meguin.............

Motorenwerke Mannheim

Frankfurter Armaturen - . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgescllichoft Frankfurt. Pct. Union A--G- Schuhfabrik Her, . .....

Sichel .........

Zellstoff Waldhof......

Zuckerfabrik Frankenthal .. Zuckerfabrik Wao kräusel . . .

Buntes Allerlei.

Kinderstrafen bei den Raturbölkern.

Wie man von dem Verbrauch der Seife einen Schluß zu ziehen vermag auf den Kul­turgrad eines Volkes, so läßt auch, nament­lich bei den Raturvölkern, die Art, wie die Kinder gestraft werden, einen Schluß auf den sittlichen und geistigen Gehalt der Eltern zu. Fast bei allen Raturvölkern ist eine zärtliche Hinneigung der Eltern zu ihren Kindern wahr­nehmbar. Diese Liebe tritt aber in der Regel so überschwenglich auf, daß von ernsteren Strafen, überhaupt von erzieherischen Einwirkungen kaum die Rede ist. Die natürliche Folge davon ist, daß die allzu nachsichtigen Eltern nicht die min­deste Gewalt über die 3ugend haben, die denn auch gewöhnlich ein Betragen an den Tag legt, das in schreiendem Gegensätze zu der bekannten Forderung unseres vierten Gebotes steht.

Bei den australischen Raturvölkern wett­eifern Vater und Mutter gleichsam in der Be­tätigung ihrer Liebe zu den Kindern und sehen selbst bei groben Vergehen von einer Bestra­fung völlig ab. Für alle Uebeltaten oder Be­schädigungen an fremdem Eigentum, die jugend­licher Uebermut sich zu schulden kommen läßt, haftet der Vater, und der schuldige Sprößling erhält kaum eine Zurechtweisung. Ebenso kommt es bei den Kindern der Eskimos kaum jemals zu einer körperlichen Züchtigung. Eines einzigen Strafmittels bedienen sich die Eltern, das zum mindesten originell ist. Die schreienden Rangen, des Gehens kaum kundig, und nackt wie die Frösche, werden von ihren Müttern so lange auf den Schnee gesetzt, bis sie das Schreien einstellen. Ein Polarreisender beobachtete dieses drastische Verfahren wiederholt, als die Tem­peratur dreißig Grad unter dem Gefrierpunkte stand.

Auch die Urbewohner der Aleuteninseln ha­ben ein warmes Herz für ihre Kinder, für die sie eine rührende Aufopferung an den Tag legen und die sie mit ausgesuchter Zärtlich­keit behandeln. Rordenskjöld berichtet, daß er die freundlichen Eltern niemals ein böses Wort gegen sie ausstohen hörte. Wahrhaft rührend ist die Anhänglichkeit, die die Rothäute Rord- amerikas gegen ihren Rachwuchs betätigen. Rur bei sehr schweren Verfehlungen erhalten die Kin-

Elektroaktien konnten sich nicht behaupten. AGG. und Siemens mußten sich Kursabschläge von 1 bis 2 Prozent gefallen lassen, Schuckert minus 0,5 Prozent. Bankaktien tendierten schwächer. Darmstädter minus 0,75 Prozent, Commerz minus 0,25 Prozent. Berliner Handel behauptet. Bayerische Hypotheken fonnten sich um 0,75 Prozent befestigen. Schiffahrts- a 11 i e n waren stärker rückgängig, Hapag minus 3 Proz., Rordlloyd minus 1,25 Proz. Auto- aktien niedriger: Daimler angeboten, minus 2,5 Prozent, Kleyer minus 0,5 Prozent, Hansa- Lloyd minus 1 Prozent. Zellstoffaktien gingen um 1 bis 2 Prozent zurück. Da uaktien konnten sich befestigen: Zement Heidelberg und Holzmann je plus 2,5 Prozent. Oelaftien erfuhren eine stärkere Senkung, Rütgerswerte minus 3 Prozent, Deutsche Erdöl minus 2,5 Prozent. Am heimischen Rentenmarkt gingen Kriegsanleihe zurück. Ausländische Renten waren bei stillem Geschäft wenig ver­ändert. 3m Freiverkehr waren Growag zu 63 Prozent gesucht, die anderen Werte dieses Gebietes schwächten sich ab. Der weitere Ver­lauf brachte fühlbarere Rückschläge, die Kurse gaben zum Teil weitere 1 bis 2 Prozent nach. Der Geldmarkt ist noch flüssig. Der Satz für Tagesgeld dürfte sich etwas erhöht haben (gestern 4 Prozent). Monatsgeld 5,75 bis 7,5 Prozent. Die Fortschritte der belgischen Stabilisierung machten sich im Devisen- verkehr in einer Befestigung des belgischen Frankenkurses auf 173,75 gegen London bemert» bar. Paris gegen das Pfund 157, Mailand 108. Der Gegenwert des Pfundes gegen Kabel ist 4,8480. Die Reichsmark stellte sich erneut schwächer auf 4,206 gegen Kabel.

Caro . .

Deutsch-Luxemburg.... Gelsenkirchener Bergwerke Harpener Bergbau . . . . Kaliwerke Aschersleben. . Kaliwerk Westeregel«. . .

Laurahütte ....... 4 Oberbedarf

Phönix Bergbau ... .

Rheinitahl

Riebe ck Montan .....

TelluS Bergbau.....

Bereinigte Stahlwerke A, Hamburg-Amerika Paket. Norddeutscher Llovd

Cheramtsche Werke Albt« Zementwerk Heidelberg . Phtlrvv Holzmann . . . .

Anglo-Cont.-Guano . . .

Chemische Mayer Alapin

I. G. Farbcnindustric, A.> Goldschmidt........

Holzverkohlung .... ^ Rütaerswerkc Scherdeanstalt

richt.) Die bisher vorherrschende zuversicht­liche Stimmung der Börse erfuhr heute einen Tendenzumschwung. Zwar war der Vor­börsenverkehr noch fest veranlagt, doch traten nach Festsetzung der ersten Kurse Realisa­tionen hervor, die auf die Tendenz drückten. Die Kursabbröckelungen gingen zunächst nicht über 1 Prozent hinaus. Als aber im späteren Verlaufe die Glattstellungen ein größeres Aus­maß annahmen, traten empfindlichere Kurseinbutzen ein. Am Montanmarkt wurden niedriger: Deutsch-Lup minus 0,5 Proz., Buderus und Gelsenkirchen je minus 1 Proz., Stahlverein minus 1,25 Proz., Rheinstahl minus 1,5 Proz., 3lse minus 2 Proz., Mannesmann minus 5 Prozent. Höher wurden dagegen: Har­pener und Klöckner je plus 0,75 Prozent, Maris­felder plus 2,?5 Proz. Kaliaktien gehalten. Von Chemiewerten waren 3. G. Farben stark gedrückt, und gaben um 3,5 Prozent auf 226 Proz^ft nach. Auch die anderen Chemiepapiere bröckelten ab.

Frankfurt a. M., 26. Oft. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 30,50 bis 30,75 Mk.: Roggen, inländischer, 24,50 bis 24,75; Sommergerste für Brauzwecke 25 bis 29; Hafer, inländischer, 20 bis 21; Mais (gelb) 20,25 bis 20,50; Weizenmehl, in­ländisches, Spezial 0, 43 bis 44; Roggenmehl 35,50 bis 36,50; Weizenkleie 10,50 bis 10,75; Roggenkleie 10,50 bis 10,75 Mark. Tendenz: stetig.

berliner Produktenbörse.

Berlin, 25. Oft. Die Woche begann im Berliner Getreidehandel wesentlich beruhigter. Das Angebot des Inlandes ist sehr knapp, wäh­rend andererseits auch die Exportfrage infolge enormer Frachtenteuerung sich etwas mehr zu- rückhält. Die Mühlen schließen Käufe nur vor­sichtig ab, da das Mehlgeschäft etwas unrentabler geworden ist. Das Preisniveau stellte sich für Weizen unverändert, ii.. Terr.nnhandel dagegen 1 Mark niedriger, für Roggen uneinheitlich. Gerste in den guten Brauforten weiter preis­haltend. Auch Hafer zeigte gut behauptete Ten­denz. Mais, wie auch ,onftige Futterartikel leb­haft und in den Preisen unnachgiebig. Es wurden notiert per 1000 Kilo: Weizen, märt., 274 bis 277; Roggen, märf., 225 bis 230; Sommergerste 220 bis 270; Wintergerste 190 bis 230; Hafer, märf., 181 bis 197; Mais (loko Berlin) 198 bis 203; per 100 Kilo: Weizenmehl 36,75 bis 39,50; Roggenmehl 32,75 bis 34,25; Weizenkleie 11 bis 11,25; Roggenkleie 11 bis 11,25; Viktoriaerbsen! 57 bis 65; kleine Speiseerbsen 39 bis 42; Futter­erbsen 21 bis 24; Peluschken 22 bis 23; Acker- bvhnen 21 bis 23; Wicken 25 bis 26; Lupinen: (blau) 13 bis 14,50; Lupinen (gelb) 14 bis 15; Rapskuchen 15,60 bis 15,80; Leinkuchen 20,50 bis 21; Trockenschnitzel 9,80 bis 10,20; Soyaschrot 19,80 bis 20; Kartoffelflocken 24,50 bis 25 Mark.

3n den Turnausschuh wurden gewählt: Lotz (Wieseckh Lehr (Daubringen), Euler (Watzenborn), Rohrbach (Lollar) und Groh (Atzbach).

Als Vertreter für den Mitte Rovember in Frankfurt a. M. stattfindenden Verbands» turntag des Südwe st deutschen Turn- Verbandes wurden Ludwig D a u p e r t (Wieseck), Euler (Wieseck), Danff (Delln­hausen) und Reinh. H ö r r (Launsbach) bestimmt.

Der Turngau Lahn-Dünsberg wurde im 3ahre 1906 gegründet, blickt also jetzt auf ein 20jähriges Destehen zurück. Aus diesem Anlaß gedachte der zweite Vorsitzende in treffenden Worten der Arbeit des ersten Vorsitzenden Säubert (Wieseck), des Turnwartes Schmidt (Launsbach) und des Ausschuhmitgliedes Lotz (Wieseck), die von der Gründung an ununter­brochen und mit eifrigster Pflichterfüllung in ihren jetzigen Aerntern dem Vorstand angehören und den Gau auf eine beachtenswerte Höhe haben führen helfen. Er gab der Hoffnung Aus­druck, daß diese drei Turner noch lange als Vorstandsmitglieder dem Gau erhalten bleiben.

5% Deutsche RctchSan leibe . 4°/0 Deutsche ReichSanleip« . B'/e% Deutsche Reichsan leihe 3% Deutsche Reichsanlcihe . Deutsche Svarprümicnanlethe 4°/e Preußische Loniols . . . 4% Hessen 3*/i% Hesse« 3% Heyen Deutsche Werth. Dollar-Änl. dto- Doll-Schav-Aoireisllg.')

4°/e Zolltürken 6°/o Goldmerikaner

Berliner Handelsgesellschaft - Commerz- and Privat-Bank Darmst. und Nationalbauk . Deutsche Bank.........

Deutsche BerrtnSbank . . . . DiSeonto Commandit . . . Mclallbank. ....... .

Mitteldeutsche Creditbank. . Oesterrcichische Creditanstalt. Westbank...........

Bochumer »Satz ......

BuderuS

Briefkasten her Redaktion.

Liebesdrama. Ohne Adressenangabe an uns kön­nen wir keine Auskunft erteilen.

Letzte Nachrichten.

Deutsch-italienische Dertragsverhandlungen.

Berlin, 26. Oft. (Eigene Meldung.) 3m Zusammenhang mit Gerüchten über eine bevor­stehende Zusammenkunft zwischen Strefemann und Mussolini hören wir, daß tatsächlich ernsthafte Bestrebungen im Gange sind, in ab­sehbarer Zeit zu einem deutsch-italieni­schen Friedens- und Freundschafts­vertrag zu gelangen. Heber Einzelheiten schweigt man sich an den zuständigen Stellen aus. offenbar in der Befürchtung, daß eine öffent­liche Diskussion in der Presse die Verhandlungen nur erschweren, aber kaum fördern würden. Immerhin scheint man jedoch den Gedanken einer deutsch-italienischen Annäherung ernsthaft zu ver­folgen, der ja auch durchaus im Rahmen der Außenpolitik Dr. Stresemanns liegt.

1 176,9

109

175,12

177,25

184,5

158 9

170,4

83

91

135.75

171.62

164,25

152

185 5

171,75

der eine körperliche Züchtigung. Für die ge­wöhnlichen Unarten ist höchstens die Erteilung eines mündlichen Verweises oder das Begie­ßen mit kaltem Wasser bekannt. Harte Schläge gelten bei den meisten 3ndianerstämmen als Barbarei, und wo sie zur Anwendung gelan­gen, werden nur die gering geschätzten Mäd­chen damit bedacht, denn die mannigfachen Ro­heiten und Unarten der Knaben werden als er­freuliche Aeuherungen ihrer Kraft und Unter­nehmungslust begrüßt. Die Spröhiinge der Kreeks werden bei groben Vergehen durch Radelstiche ins Bein bestraft. 3m allgemeinen aber wird ihnen nur das Gesicht geschwärzt oder eine! kurze Fastenzeit auferlegt.

Auch die Raturvölker in Afrika wenden nur selten die körperliche Züchtigung als Stras- und Zuchtmittel an. Ausgenommen die &ene- gambier, die ihren ungezogenen Kindern zuweilen fühlbare Schläge verabfolgen und selbst bei den schon erwachsenen Söhnen Prügel zur Anwen­dung bringen, ohne auf den geringsten Wider­stand zu stoßen. Die Ewe-Reger der westafrika­nischen Küste strafen ihre Kinder dadurch, daß sie ihnen die haarsträubendsten Spukgeschichten erzählen. Zuweilen lassen sie ihnen auch eins Einreibung der Augen mit beißendem Pfeffer zu teil werden, oder sie setzen sie in einen mit roten Ameisen gefüllten Korb.

Frankfurt a.M

Berlin

Schluz-i i-Uhr. flurs | Aur»

Schluß, flur»

Änfang (luro

Datum:

25. 10- | 26. 1U

25. 10.

26 10.

Rinder

Kälber

Schafe

Schweine

Berlin

20-56

50-98

26-58

74-85

Bremen

24-52

40-95

35-52

60-78

Breslau

20-60

52-80

22-56

72-86

Chemnitz

20-59

7590

40-52

72-85

Dortmund

25-60

60-100

35-65

70-82

Dresden

23-60

66-88

25-60

74-85

Düsseldorf

25-59

55-90

60-82

Elberfeld

34-58

60-95

68-80

Esten

27-60

55-125

25-50

65-80

Frankfurt M.

20-61

65-91

18-44

65-83

Hamburg

14-52

38-96

21-51

65-78

Hannover

15-60

40-95

27-55

68-80

Husum

15-54

36-46

Karlsruhe

20-56

7580

77-83

Kastel

35-60

60-80

70-85

Kiel

16-48

29-77

24-52

49-77

Köln

24-60

52-115

35-45

65-82

Leipzig

25-57

50-91

28-60

70-83

Magdeburg

20-58

40-125

25-48

70-83

Mannheim

13-60

56-84

32-44

63-81

München

22-62

68-88

63-82

Stettin

12-56

35-88

15-48

70-84

Stuttgart

14-59

68-86

60-84

Zwickau

25-57

60-89

30-54

74-84

25 Oktbr.

26. Oktbr.

Amtliche Nott.rung

Amtliche Notierung

Geld

Bnet

Geld

Brief

Amst^Rotl.

167,95

168,37

168,06

168,48

Buen.-AireZ

1,711

1,715

1,709

1,713

Brss.-Antw

11,68

11,72

11,70

11,74

Christicmia.

103,97

104,23

111,93

104,97

105,23

Kopenhagen

111,73

111,72

112,00

Stockholm -

112,19

112,46

112,21

112,49

Helffngsors.

10,557

10,597

10,562

10,602

Italien. . .

18,81

18,85

19,16

19.20

London. .

20,36

20,41

20,367

20,417

Neuyork . .

4,2005

4,2105

4,202

4.212

Paris. . .

12,84

12,88

13,07

13,12

Schweiz . .

81,04

81,24

80,99

81,19

Spanien . .

63.32

63,48

63,72

63,88

Japan . . .

2,053

2,057

2,054

2,058

Rio de Jan. Wien in D--

0.584

0,686

0.571

59,30

0,573

Oest. abgcst

59,26

69,40

59,44

Prag ....

12,433

7,412

12,432

12,44

12,48

Belgrad . .

7,425

7,415

7,437

Budapest. .

5,88

5,90

0,88

5,90

Bulgarien . Lissabon

3,03

21,425

3,04

21,475

0,035

21,575

3,045

21,625

Danzig > . . Konstantin.

81,50

81,70

81,50

81,70

2,145

2,155

2,105

2,115

Athen .

5,14

6,16

4.212

5,24

5,26

Canada. . .

4.202

4,204

4,214

Uruguay . .

4,175

4,185

4.175

4.185

Berlin, 25 Oktbr

Geld

Brief

Amerikanische Note» ..... Belgische Noten...... ,

Dänische Noten ........ Englische Noten........ Französische Note« ...... Holländische Noten . i . . . , «talienische Noten ...... Norwegische Noten...... Deutsch-Oesterr., 5100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noren..... .

Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noreu.......

4,186 11,65

111,42 20,33 12,97

167,58

18,81 101,99

59.08

2,30 111,82

80,75 63,19 12,40

5,84

4,206

11,71

111,98

20,43

13,03

168,44

18,91

104,51

59,38

2,34

112,45

81,15

63,51

12,46

5.88

OO ML

Preis­

lagen:

Franz Neumeier, Gießen, Spezialhaus für Arbeiter- und Berufsschuhwerk

Sonnenstraße 20 S755a Sonnenstraße 20

Für die kalten Tage habe ich

zirka, 3000 Paar Winter-Hausschuhe

am Lager.