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dcs Rhein-Saar-Bezirks bis Spielschlutz das Er- j g ebn iS auf 7:3 zu stellen.

Westdeutschland Ostholland 6:4

do. Sn Deventer kam am Sonntag das Fuß­ballrepräsentativspiel Westdeutsch- l a n d O st h o l l a n d zum Austrag. Die ost­holländische Mannschaft stellte eine ziemlich starke Kombination dar, trotzdem gelang es der west­deutschen Elf, von insgesamt 10 Toren 6 zu schießen und damit einen 6:4 Sieg herauszU- holen.

Endkampf um den Branden­burgischen Verbandspokal.

Das Endspiel um den Brandenburgischen Fußball-Berbandspokal fand gestern nachmittag auf dem Platze der Herkha-B.S.C.-Berlin am Bahnhof Gesundbrunnen zwischen Viktoria 93 und Llnion-Oberschöneweide statt. Viktoria siegte mit 4:3, Halbzeit 4:3.

Leichtathletik.

5 839 Meldungen für die Deutschen Kampfspiele.

Köln, 18. Sunt (WB.) Die Zahl der Meldungen für die DeutschenKampf- f p i e l e wird noch über die ursprünglich ange­gebene Zahl hinausgehen: für Turnen sind insgesamt 3119. Teilnehmer gemeldet, für die Leichathletik 1069, für Kraftsport 393, für B o r e n 36, für Fechten 269, für Schie­ßen 429, für Schwimmen 189, für Rad­fahren 88, für Tennis 165, für Golf 50 und für Siu-Sitsu 30. Außerdem sind 21 Mannschaften für Handball, F a u st b a l l und S ch l a g b a l l gemeldet, 7 Mannschaften für Hockey, 2 Mannschaften für Fußball, wobei die beiden Mannschaften der Zwischenrunden, die am Tage zuvor in M.-Gladbach und Duisburg zur Durchführung gelangen, nicht mitgerechnet sind. Die Zahl der Teilnehmer an Rudern und Kanu steht noch nicht fest. Für Segeln sind 50 Pachten gemeldet. Dies ergibt allein 5839 Meldungen, abgesehen von 30 Mannschaften und 50 Pachten, sowie den noch ausstehenden Meldungen für Rudern und Kanu.

S. V. Darmstadt schlägt P. 5, D. Halle.

Sn Darmstadt fand am Sonntag ein Hand- l allspiel des Mitteldeutschen Meister ' P S V. 5) a H e gegen den Süddeutschen Meisters SV. Darmstadt statt Sm Meisterschaftsspiel waren damals die Darmstädter unterlegen, diesmal ge­lang dem Süddeutschen Meister die Revanche. Cs gab einen harten Kampf, in dem zeitweise auf beiden Seiten Spieler herausgestellt werden mußten. Etwa 2500 Zuschauer wohnten dem Spiel bei, das mit einem 7:4 - Siege des Süd­deutschen Meisters über den Mitteldeut­schen endete.

Einen neuen deutschen Rekord im Speerwerfen für Frauen stellte die rheinische Sportlerin Frl. Schumann anläßlich des Leichtathletik-Kampfes Rheinland- Brandenburg im Berliner Stadion mit 32,105 Meter auf, was gleichzeitig einen Weltrekord bedeuten würde, wenn Deutschland im Snter- ^nationalen Verband wäre.

Rheinland - Brandenburg im Berliner Stadion.

do. Der erste Tag des großen Leichtathletik- Festes Rheinland-Brandenburg brachte nicht die spannenden Kämpfe, die man erwartet hatte. Die Sportler erwiesen sich den Turnern gegenüber in fast allen Konkurrenzen sehr weit überlegen. Rur einmal vermochten sie sich als erste zu pla­zieren. Die beiden Handballspiele sahen beide Male die brandenburgischen Turner und Sportler über diejenigen des Rheinlandes sieg­reich, und zwar jedesmal mit 6:4. Das 3 000- -'Meter-Mannschaftslaufen wurde eine Beute des V. f. L. Siegburg, der für den Berliner A. K. eingesprungen war, in* 9:23. Der Endlauf über 110 Meter Hürden sah D i h h h z e n (VIII b) in 17,4 Sek. vor Münch (VIII b) 17,8 siegreich. Die 100-Meter-V orläufe sah H ü b e - ner (VABV.) 11, und Dreibholz (WSD.) 11 siegreich. Die Dorläufe über 400 Meter sahen Schmidt (VBAV.) in 52,1 und Marschall (WSV.) in 53,2 in Front. Sn den Hürden-Vor- läufen waren An ton (III b) 16,2 und Trvh- bach (VBAV.) 15,5 erfolgreich. Sm 100-Meter- Endlauf (D.) siegte Frl. Walter in 13,4.

Rudern.

RegaLLadesSüddeulschenRuder- verbandes in Frankfurt.

Anfänger-Vierer: 1. Wspv. Vorwärts Mann- hcim; 2. Rv. Alemannia Frankfurt a.,M.

Junior-Achter: 1. Rkl. Germania Offenbach; 2. Rll. Borussia Frankfurt a. M.

Senior-Vierer: 1. Rv. Freiheit Mühlheim; 2. Rkl. Germania Offenbach.

Junior-Einer: 1. Rkl. 03 Mainz; 2. Rkl. Has- s i a Gießen.

Senior-Achter: 1. Rv. Undine Frankfurt a. M.; 2. Rg. 1910 Fechenheim.

Junor-Vierer: 1. Rg. Borussia Frankfurt a.M.; 2. Arb. und Schwv. Vorwärts Offenbach.

Vierer ohne Steuermann: 1. Rkl. 1910 Fechen­heim; 2. Germania Offenbach.

Senior-Einer: 1. Rkl. 03 Mainz; 2. Alemannia Frankfurt a.M.

Senior-Vierer: 1. Germania. Kastel; 2. Amicitia Frankfurt a. M.

Jungmann-Achter: 1. Rg. 1921 Nied; 2. Bo­russia Frankfurt a. M.

Die Gröhe Grünauer Ruderregatta

brachte am ersten Tage als interessantestes Ren­nen den Drei-Städte-Achter, den nach hartem Kampf der Berliner Ruderclub in 6:43,4 für Berlin vor Pannonia Budapest 6:48,8 und Triton Wien 7,5 gewann. Der Büxenstein-Achter brachte einen Kampf über die ganze Strecke und einen knappen Sieg des (Berliner R.V. von 76 in 6:24 vor dem Berliner R. C. 6:28, dem Kölner C. f. W. 6:30,2 und Wratislavia Breslau. Der Vierer o. St. sah Hellas Berlin überlegen vor den Sport- Borussen. Hellas gewann auch den Viktoria- Zweier glatt vor Viktoria Berlin. Sm Deut­schen Vierer siegte der Potsdamer R. C.

vor der R. G. Hannover-Linden, im Großen Einer Szendeh (Reptun Budapest) knapp vor Rutkowski, (Favorita-Hammonia Hamburg).

Die Große Grünäuer Ruderregatta brachte am Sonntag im Kaiservierer einen erbitter­ten Kamps zwischen BRK. Hellas und Berliner Ruderclub, den Hellas in 7:34,6 ganz knapp mit V5 Sek. gewann. Berl. RV. v. 76 und Pa- nonia-Budapest hatten aufgegeben. Den Ver­bandsachter holte sich der Berl. RV. v. 76 in 6: 49 vor Wratislavia-Breslau. 6: 50,6 und dem Kölner CfW. 6:53,6. Sm 2. Achter siegte Hansa- Hamburg vor dem Halleschen RC., im Sunivr-Achter der Dresdener RV., im Ga st vierer RG. Hannover - Linden, im Grünau-Vierer Sturmvogel- Berlin und im Doppelzweier der Berl. RC.

Schwimmen.

Schwimmfest in Berlin.

Der erste Start des Weltrekordschwimmers Walter Lauffer -Cincinnati fand am Sams­tag anläßlich des 40jährigeu Subilüums des Schwimmfestes des S. C. Poseidon in Berlin statt. Der Amerikaner siegte sowohl im 1000-Mtr.- Deliebig-Schwimmen in 15,17 Min. und im 200= Meter-Beliebig-Schwimmen in der Zeit von 2:25, gefolgt von dem deutschen Meister Herbert Heinrich Poseidon-Leipzig (2:29,8) und dessen Klubkameraden Eckstein, dem es gelang, mit G a b o r f f h - Budapest ein totes Rennen in 2:39,4 zu erzielen. Das erste Damen-Freistil­schwimmen, 100 Meter, gewann Frl. Darkow- Spandau 04 in 1:25,6. Das erste Setteschwimmen 100 Meter, der Ruhrorter R. Dahlem knapp in 1:13,3 vor Barts ch-Poseidon Berlin 1:13,4. Die Große Staffel, 100, 200, 300 Meter, gewann Magdeburg 96 in 8:08. Rade­macher holte sich unangefochten das 400-Metec- Brustschwimmen in 6:28,6.

Wirtschaft.

Die Deutsche Reichsbahn im Mai.

Rach der monatlichen Liebersicht der Deut­schen Reichsbahn-Gesellschaft zeigt der Güterverkehr im Mai gegenüber dem Vormonat mit der gleichen Anzahl von Arbeits­tagen eine etwa 5prozentige Steigerung. Es wurden rund 150 000 Wagen mehr gestellt, da im Mai eine Vermehrung der Frühobst- und Ge­müsesendungen, im Versand von Wegebaustoffen und anderen Baustoffen und eine erhöhte Rach­frage nach landwirtschaftlichen Maschinen ein­setzte. Die billigeren Sommerpreise regen außer­dem zur Abnahme von Kohle für Sndustrie- und Hausbrandzwecke an. Den zweiten Grund für die Derkehrssteigerung bildete der Mehr­bezug deutscher Kohle infolge des am 4. Mai einsehenden Streiks der englischen Kohlenberg­arbeiter. Aus den wichtigsten deutschen Kohlen­gebieten wurden im Derichtsmonat fast 103 000 Wogen mehr als im Vormonat abbefördert. Der Expreß-, Eil- und Fracht st ückgut- verkehr stellte erhöhte Anforderungen. Kar­toffeln, Brotgetreide und Mehl, sowie Zucker sind in geringeren Mengen als im Vormonat mit der Eisenbahn transportiert worden. Ein weiterer Rückgang zeigte sich im Versand künst­licher Düngemittel, da die Düngezeit bereits beendet ist. Die Bautätigkeit hat sich nicht in dem erhofften Umfange entwickelt. Der Versand von Baustoffen, besonders der von Steinen und Kalk, war nur gering. Der Zementversand stei­gerte sich um etwa 1500 Wagen, blieb aber hinter dem des Mai 1925 immer noch um über 4200 Wagen zurück.

Der Personenverkehr hat im allge­meinen gegen den Vormonat leicht zugenommen. Der neue Fahrplan wurde am 15. Mai reibungs­los durchgeführt.

Lim die Mißstände zu beseitigen, die sich bei der Beförderung der Expreßgüter heraus­gebildet haben, tritt mit Wirkung vom 1. Suni für sperriges Expreßgut ein Sperrigkeitszuschlag iin Kraft derart, daß der Frachtberechnung das doppelte und auf volle 10 Kilogramm auf» gerundete Gewicht zugrunde gelegt wird. Die Mindestfracht beträgt 0,8 Raummeter.

Sm Mai wurden auch die Frachtberechnung für Wagenladungen aus ungleich tarifierten Gü­tern und für Schwerwagen in Gütersonderzügen neu geregelt.

Die Betriebsergebnisse haben sich im April d.S. wie folgt gestaltet: Einnahmen aus Personen- und Güterverkehr, Vortrag am 31. März und sonstigen Einnahmen zusammen 417 643 000 Mk. Ausgaben für persönliche und sächliche Ausgaben, Dienst der Reparations­schuldverschreibungen und feste Lasten zusammen 351 728 000 Mark. Das Cinnahmeergebnis im April zeigt gegenüber dein Vormonat eine ge­wisse Verbesserung, die insbesondere im Personen­verkehr durch die günstige Gestaltung des Öfter» Verkehrs hervorgerufen ist. Sm Güterverkehr wurde das Erträgnis des Vormonats nicht voll erreicht. Sm ganzen blieben die Verkehrsein­nahmen hinter dem Einnahmeaufkommen im gleichen Monat des Vorjahres zurück.

Die Aufwendungen für werbende An­lagen im Betrage von 19 157 000 Mk. wurden dem Erlös aus der Begebung von Vorzugs­aktien entnommen. Die monatliche Zahlung für den Dienst der Reparationsschuldverschreibungen wurde rechtzeitig geleistet. Sm April 1926 hat der Generalagent für Reparationszahlungen aus dem Erträgnis der Beförderungssteuer keine Zah­lung erhalten. Dafür wurde nach besonderer Ver­einbarung die dem Reich aus den Beförderungen im August 1925 geschuldete und bis zum April 1926 gestundete Steuersumme an die Reichsfinanz­verwaltung abgeführt.

Der Personalbestand betrug im März 693 031 Köpfe, im April 702 946 Köpfe. Die Vermehrung fällt in der Hauptsache auf Zeit­arbeiter, die in der günstigen Dauperiode für Bahnunterhaltungsarbeiten eingestellt worden sind.

*

Die deutschen Snlandanleihen im er st en Halbjahr 19 2 6. Lieber den Llm- der in der Zeit von Sanuar bis Mitte Suni 1926 emittierten Snlandanleihen gibt eine in den Wirtschaftlichen Mitteilungen der Deutschen Dank wiedergegebene Aufstellung interessante Auf­schlüsse. Danach sind im Sahre 1926 bis jetzt ins­gesamt 86 Snlandanleihen im Gesamtbeträge von 754,37 Mill. Rm. (davon 242 Mill. Rm. Schah­anweisungen) aufgelegt worden. Don den 86 An­leihen entfallen 36 im Betrage von 175,47 Mill. Reichsmark auf private LInternehmungen, 25 im Gesamtbeträge von 210,80 Mill. Rm. auf Städte und Gemeinden (davon 42 Mill. Rm. Schatz­

anweisungen), 10 im Gesamtbeträge von 227 Mill. Rm. (darunter Schahanweisungen 200 Mill. Reichsmark) auf Reich und Länder, 9 im Ge­samtbeträge von 121 Mill. Rm. auf öffentliche -Unternehmungen und 6 im Gesamtbeträge von 20,10 Mill. Rm. auf Provinzen und Kreise. Bei 79 Anleihen im Gesamtbeträge von 713,37 Mill. Reichsmark konnte der Verwendungszweck er­mittelt werden. Es entfielen hiernach 300,12 Mill. Reichsmark auf werbende Zwecke, 38,30 Mill. Reichsmark auf nicht werbende Zwecke (Woh­nungsbau, Schulbau, Krankenhaus usw.) 241,45 Millionen Rm. auf Verstärkung der Betriebs­mittel (auch bei Ablösung der Bankschuld, Kon­solidierung des Anleihebedarfs u. dgl. m.).

* Deutsche Vereinsbank in Frank­furt a. M. Die Bank trägt den Reingewinn von 92 581 Rm. vor, während im Vorjahre 6 Prozent Dividende zur Verteilung gelangten. Im Februar 1926 ist die Aktienmajorität etwa 4,5 Millionen Reichsmark, die früher bekanntlich im Besitz der Michaelgruppe war, auf das Frankfurter Bank­haus L. E. Wertheimer übergegangen. Der Vorstand hofft auf eine gedeihliche Entwicklung des Instituts, nachdem wieder normale Verhältnisse vorliegen.

Türkis che E i s e n b a h n m a t e r i a l be­ste l l u n g e n in Deutschland. Bei der Kasse­ler Eisenbahnwaggonfabrik Wegmann & Co., die bereits kürzlich einen größeren laufenden Auftrag von schweren Schienenwagen für die Anatol-Bag- dad-Bahn von der türkischen Regierung erhalten hatte, ist ein neuer Auftrag auf Lieferung von Eisenbahnmaterial eingelaufen; u. a. wurde auch ein Salonwagen für den Präsidenten der türkischen Republik, Kemal Pascha, bestellt.

Dörsenkurle.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Berlin, 19 Juni

Datum:

4,185

11,98

110,95

20,39

11,87

168,13

15,31

92,67

59.40

1,80

112,17

81,15

68,63

12,39

5,82

4,205

12,05

111,51

20,49

11,93

168,97

15,39

93,13

59,70

1,84

112,71

81,55

68,97

12,45

6,86

Geld | Brie»

5% Deutsche Rcichsanlethe .

4% Deutsche Reichsanleihe 87a% Deutsche Rcichsaulethe 3% Deutsche Reichsanleibe . Deutsche Svarprämicnanleihe 4°/o Preußische Konsuls - . .

4® o Hessen..........

3/i% Hessen ...

3% Hellen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schatz-Anireisug.') 4% Zolltürkcn 5% Goldmcrikaner ....

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- imd Pnvat-Dank Darmst. und.Nationalbank . Deutsche Bank Deutsche Vereinsbauk . . . . Disconto Commandit . . . Metallbank...........

Mitteldeutsche Kreditbank. . Ocsterreichische Kreditanstalt. Wcstbank ......... .

Bochumer Gag ....... Buderus .......... Caro . . . Deutsch-Luxemburg ..... Gelsenkirchener Bergwerke . . harpeuer Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurahütte .« Oberbcdarf » Pbönir Bergbau .....

Riebeck Montan .......

Tellos Bergbau .

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloüd.....

Eheramische Werke Albtu . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Anglo-Cont-Guano.....

Chemische Mäher Alapin . I. G. Farbcnindustrie, A.-G. Goldschmidt..........

Holzverkohlung........

Rütgerswerkc Scheideanstalt.........

Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ......

Matnkrastwerke ........ Schlickert .. ........ Siemens & Halske ..... Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Hehligenstaedt ....... Megutn........... .

Motorenwerke Mannheim .

Frankfurter Armaturen . .

Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell'chaft Frankfurt. Pet. Union A.-G Schuhfabrik Herz.......

Sichel . Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 21. Suni. Tendenz: Sehr fest. Die günstige Veranlagung des Börsengeschäfts Übertrug sich auch auf die neue Woche. Einige: anregende Momente, die bei Börsenbeginn Vor­lagen. gaben dem Verkehr einen neuen starken Anreiz und waren Anlaß zu ganz

Amerikanische Noi» ..... Belgische Noten ...... Dänische Noten ....... Englische Noten ....... Französische Noten ...... Holländische Noten ..... Italienische Noten.....

Norwegische Noten ..... Deutsch-Oesierr., L100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten......

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß!

Kurs |

l«Ul)C. fiurs

Schluh^Anfang

Kur»

Kuri

19.6. |

21. 6.

19. 6. |

21. 6.

0,396

0.405

0,3905

0,405

0.265

0,37

0,3825

0.47

0,225

0.23

0.365

0,3605

1,3775

0,33

___

-

95,62

97

13,25

13,12

13,4

51,9

165

165,5*

168,4*

111.7-

112

111,2

113,7

152

154

151,2

153

139,5-

144

139,2*

143-

84

-

135.7*

136,5*

135-

136,5

111

118,7

111-

111,5

110

7,05

7

7

121,5

126

121*

125,9

74,5

75

73*

75,75

59

1 61*

6t

IM

128

23,5

125,5*

133,6*

137,5-

131,4-

136,7-

137.7

139,5

137*

138.4*

137.5

141

139

142,5

146,75

151"

147

15tT

40

10,5

40

42

57

62

54,13

59*

97.12

99,75*

96,5

99*

124.5

128*

123,5*

__

120

123

119

69.5

141*

142*

140*

143*

137,6*

137,7*

137,7-

137,9

46,5

_

_

99,5

69 25

71,4

68,75

72

201,7*

214,7

201,2

213,5*

84

85

83,5

57

58

95,75

97,75

95

137,25

141

124'

125,8*

121,1

126,5*

119

119,7*

121*

96,9

114

116,2*

111.3

116*

160'

162,7*

165*

163

77

78

75

76,75

66,5

69

66.9

79,4

23

36

-

33,75

30.5

130,75

134

73

73,25

29,5

3

142

142

144,4*

59,5

58,25

68

-

Telegraphische Auszahlung.

19 Juni.

21. Juni.

Amtliche Geld

toti rung Brief

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Amft.»Roll.

168,48

168.90

168,49

168.91

Buen.-Aires

1,696

1,700

12,04

1,697

1,701

Brll.-Antw.

12,00

12,02

12,06

Christiania.

92,65

92,89

92,71

92,95

.skopenhagen

111,25

111,53

111,26

111,54

Stockholm .

112,46

112.72

112,52

112,80

Helsingfors.

10,555

10,595

10,55

10,59

15,16

Italien. .

15,12

15,16

15,12

London. .

20,414

20,466

20,440

20,466

Neupork . .

4.195

4,205

4,195

4,205

Baris. . .

11.74

11,76

11,98

12,02

Schweiz . .

81.185

81.385

81,175

81,375

Spanien

68.81

68.99

68.61

68,79

Japan . . .

1.962

1.966

1.972

1,976

Rio de Jan

Wien in D--

0,653

0,655

0.633

0,635

Qest. abgest

69,305

59,455

59,31

59,45

Prag ....

12,42

12,46

12,422

12,472

Belgrad . .

7,435

7,455

7,435

7,455

Budapest. .

5.86

5,88

5,86

5,88

Bulgarien

3,005

3,015

3,035

3,045

Lissabon

21,425

21.475

21,375

41,425

Danzig. .

80,95

81.15

80,95

81,15

.llonstünttn.

2,235

2,245

2,225

2,245

Athen

5.19

5,21

5,19

5,21

Canada. .

4,199

4,209

4,199

4,209

Uruguap .

4,235

Bc

4.245

i n t n o t e

4.225 N.

4,235

bedeutenden Kurssteigerungen, so daß die Stim­mung als eine ausgesprochene Hausse zu bezeichnen ist. Der ergebnislose Verlauf des Volksentscheides stand zwar im Mittelpunkte der Erörterungen, doch vermochte er einen wesent­lichen Einfluß nicht auszuüben. Einen guten Eindruck hinterließ der ungestörte Verlauf des Abstimmungsaktes. Sm Vordergründe standen Farbenaktien, die bei überaus lebhaftem Geschäft eine stürmische Aufwärtsbewe­gung annahmen. S. G. Farben eröffneten mit 208 Proz. und stiegen dann von Minute zu Minute bis auf 220 Proz., gingen aber später auf 217 Proz. zurück. Die Kurssteigerung ist unge­wöhnlich hoch und beträgt gegenüber dem Sams­tagkurs 15 Proz. Die Haussebewegung wirkte auch auf die anderen Märkte ein, wobei der Montan markt die Führung hatte bei Kurs­gewinnen von 4 bis 5 Proz. Auch Elektro- werte zogen um 3 bis 4 Proz. an. Der Dankenma rkt schloß sich mit seinen führenden Werten der Aufwärtsbewegung an. Darmstädter plus 2 Proz., Deutsche plus 4 Proz. Schiff­fahrtsaktien wurden stark in den Hinter­grund gedrängt. Hapag minus 2 Aroz. Von son­stigen Werten erfreuten sich QKotorenaftien einer starken Kaufbewegung. Kleher plus 1 Proz., Daimler plus 3,5 Proz. Zuckeraktien lagen fest bet Steigerungen von 1 bis 2 Proz. Die variablen Werte lagen ruhig aber fest. Deut- s ch e Renten verkehrten gleichfalls in etwas festerer Stimmung. Von ausländischen Renten wurden Türken höher. Auch im Freiverkehr war die Tendenz fester. Becker Stahl 23,5 Benz 67,5, Brown Boveri 97,5, Entreprise 7,5, Growag 60, Krügershall, 114, Lisa 38,5, Llfra 81 Prozent. Sm weiteren Ver­lause blieb das Geschäft lebhaft, besonders in Farbenwerten. Die Tendenz blieb auf allen Märkten fest. Der Geldmarkt ist unverändert leicht. Tagesgeld 4 Prozent, Sndustrieakzepte.5 bis 5,5 Prozent. Sm internationalen Devisen­verkehr liegen die westlichen Frankenvaluten etwas fester. Paris gegen London 168,50, Brüssel gegen London 165,.

Berliner Börse.

Bcrlin , 21. Juli. Die Börse eröffnete bei t e i l- weise stürmischein Geschäft in sehr f e ft e r Stimmung. Durch das Ergebnis des Volksentscheids, das die Börse nicht anders erwartet hatte, wurden vor allem die bisher der Börse fern­gebliebenen Kreise des Publikums stark angeregt, und es lagen auch zahlreiche Kaufaufträge aus dem A u s l a n d e vor. An der Spi^e der Aufwärtsbewegung standen J.-G.-F a r b e n in du­ft r i e , die eine ganz erhebliche Steigerung von über lOProzent aufzuweisen hatten. Am Montan- markt betrugen die Kursbesserungen 2 bis 6 Pro­zent, besonders Kohlenwerte waren hier stark er­höht. Am Elektromarkt waren Kurssteige­rungen bis zu 4 Prozent zu verzeichnen. Ferner zogen K a l i a k t i e n und Spreng st offwerte erheblich an. Bankaktien lagen ruhig, die Ge­winne gingen über 1 Prozent nicht hinaus. Am Geldmarkt ist die Lage unverändert leicht. Tages- gelt) 3,25 bis 5 Prozent. Im Devisenverkehr waren die lateinischen Valuten etwas befestigt. Paris gegen London 170, Brüssel 168,75, Mailand 135.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. Juni. Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer, 31,50 bis 32 Mark; Roggen, inländischer, 22 bis 22,50; Sommergerste für Brauzwecke 22 bis 24; Hafer, inländischer, 21 bis 23; Mais, gelb, 17,50 dis 17,75; Weizenmehl, inländisches (Spezial 0), "43 bis 43,25; Roggenmehl 30,50 bis 31; Weizenkleie 9; Roggenkleie 11; Erbsen 32 bis 42; Linsen 45 bis 75; Heu, süddeutsches, gut, trocken, 10 bis 10,50; Weizen- und Roggenstroh 6 bis 6,50; Treber, getrocknet, 14,50 Mark. Ten­denz: fest.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 21. Suni. Auftrieb: 1365 Rinder, darunter 323 Ochsen, 49 Bullen, 993 Färsen und Kühe, 533 Kälber, 63 Schafe und 3302 Schweine. Es wurden bezahlt für 100 Pfund Lebendgewicht. Rinder: Ochsen, vollfleischige ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 55 bis 62. junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 47 bis 54, mäßig genährte junge und gut genährte ältere 40 bis 45; Dullen, vollfl. ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 48 bis 53, vollst, jüngere 40 bis 47; Färsen und Kühe, vollfl. ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwerts 53 bis 60, vollst, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Sahren 48 bis 54, wenig gut entwickelte Färsen 44 bis 52, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 35 bis 47, mäßig genährte Kühe und Färsen 30 bis 43, gering genährte Kühe und Färsen 15 bis 28, Kälber: Feinste Mastkälber 65 bis 69, mittlere Mast- und beste Saugkälber 56 bis 64, geringere Mast- und gute Saugkälber 47 bis 54. Schafe: Mastlämmer und Mast- hämmel 45 bis 50, geringere Masthämmel und Schafe ,35 bis 40. Schweine: Dollfl. von 80 bis 100 Kg. 76 bis 79. unter 80 Kg. 70 bis 75, von 100 bis 120 Kg. 75 bis 78. von 120 bis 150 Kg. 75 bis 78. Fettschweine über 150 Kg. 75 bis 77? unreine Sauen und geschnittene Eber 60 bis 70 Mk. Marktverkauf: Sperrmarkt. Bei Rindern und Kleinvieh langsamer Handel und ausverkauft. Beste Mastkälber über Rotiz gehandelt. Bei Schweinen gedrücktes Geschäft und Lieberstand.

Don den Schlachlviehrnärklen.

Auf den nachstehenden Märkten wurden im Durchschnitt der vorigen Woche für ein Pfund Lebendgewicht in Pfennig notiert:

Rinder

Kälber

Schafe

Schweine

Berlin

22-63

40-115

30-62

68-78

Bremen

30-60

30-70

40-60

70-81

Breslau

22-57

51-70

35-56

58-73

Chemnitz

22-55

45-68

42-58

63-79

Dortmund

2062

41-76

35-55

68-81

Dresden

25-60

50-78

28-62

62-80

Düsicldorf

25-65

35-72

70-84

Elberfeld

20-60

45-72

30-55

70-85

Essen

30-63

40-95

35-54

68-83

FrankfurtM.

15-62

40-70

36-51

60-81

Hamburg

15-60

30-75

29-63

62-80

Hannover

15-63

35-75

40-63

70-77

Husum

Karlsruhe

22-58

6474

74-82

Kastel

20-62

45-65

'

68-80

Kiel

17-52

29-94

32-77

45-79

Köln

20-65

42-95

72-80

Leipzig

25-59

38-65

35-63

60-80

Magdeburg

24-59

30-75

30-55

66-88

Mannheim

14-60

52-76

38-40

62-80

München

25-57

50-80

58-80

Stettin

12-54

30-65

15-56

65-78

Stuttgart

14-54

50-71

54-75

Zwickau

15-60

45-73

35-60

70-82

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