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Danknoten.

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Devifenmartt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

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Renten waren Türken bei lebhafteren LIm- sätzen leicht gebessert, Mexikaner blieben ge­sucht und wurden gleichfalls höher. Der F r e i - verkehr bot das übliche Bild. Becker Kohle 35, Becker Stahl 39, Benz 67, Bown Doveri 71, Growag 60, Kcügershall 101, ^Interfranken 74,5 Prozent. Der weitere Verlauf brachte unter Schwankungen für Chemie- und Schiffahrtswerte weitere leichte Besserungen, doch blieb das Ge­schäft weiterhin eng begrenzt. Ain G e l d m ar k t ist die Flüssigkeit unverändert groß. Geld ist in grohen Summen angeboten. Tagesgeld 4,5 Proz. Privatdiskonten 4,62 bis 4,75 Proz. Industrie- Akzepte 5,25 bis 5,75 Proz. Om Devisenver­kehr waren Paris und Brüssel gegen London gut erholt. Paris notierte 144,70 (gegen gestern 146,25) und Brüssel 135,50 (gegen 136,50). Mark und Pfund liegen unverändert.

Börsenkurse.

führten uns eine Reihe neuer Mitarbeiter zu. Auch jonft suchten Vorträge im Wörterbuchgebiet alte Be­ziehungen zu festigen und neue zu gründen. Auf der Wörterbuchkonferenz in Erlangen war auch unser Wörterbuch vertreten. Die innere Arbeit in Mar­burg galt der Einordnung und Verarbeitung der neuen Eingänge und fortgesetzten Exzerpierung ge­druckter Literatur. Der Zettelapparat hat jetzt die Zahl 193 000 überschritten. Vor allem konnte Privat­dozentin Dr. Berthold mit der Ausarbeitung des populären Idiotikons beginnen, und wir erhoffen für das neue Arbeitsjahr die ersten fertigen Druck­bogen.

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Gerichtssaai.

Gewissenlosigkeit eines Heilgehilfen.

Büchertisch.

Die neueste Nummer der hier schon ausführ­lich angezeigten Deutschen Lotterie-Zei­tung (Verlag: Süddeutscher Verlag Franz Roth­man» in Frankfurt a M., Kettenhofweg 73) enthält die Gewinnlisten der Preußisch-Süddeutschen Klasfen- lotterie vom 16. und 17. April, daneben noch eine Reihe fesselnder Artikel und Plaudereien aus dem Lotteriewesen.

Berliner Börse.

V* k-22; Die umfangreichen

Bankoerkaufe, die im gestrigen Aachbörfenverkehr au einem empfindlichen Kursrückgang geführt hat- ten, fanden heute ihr Ende. Die Spekulation

147,4'

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Frankfurt a. M., 22. April. Auftrieb: 4 Färsen und Kühe, 1160 Kälber, 272 Schafe. 285 Schweine. Kälber: Feinste Mastkälber 75 bis 80, mittlere Mast- und beste Saugkälber 66 bis 74, geringere Mast- und gute Saugkälber 56 bis 65, geringe Saugkälber 45 bis 55. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 45 bis 50, ge­ringere Masthämmel und Schafe 36 bis 44. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 25 bis 30. Schweine: Vollfleischige von 80 bis 100 Kilogramm 74 bis 76, unter 80 Kilogramm 70 bis 73. von 100 bis 120 Kilogramm 74 bis 76, von 120 bis 150 Kilogramm 75 bis 76, Fett­schweine über 150 Kilogramm 60 bis 66. Marktverlauf: Bei flottem Handel verkauft.

waren der Angeklagte und die Staatsanwaltschaft nicht Zufrieden und beide legten Berufung ein. Die Strif'ammer gab der Berufung der Staats­anwaltschaft statt und erhöhte die Strafe von zwei auf sechs Monate. In der Urteilsbe­gründung heißt es, der hohe Grad der Gewissen­losigkeit sei der Hauptgrund für die Erhöhung der Strafe gewesen, und die Gerichte seien verpflichtet, derartige Leute durch hohe Strafen zu kenn­zeichnen.

Der Adoptionsschwindler und seine Ehe.

WER. Frankfurt a. M. 21. April. Dor dem Großen Schöffengericht hatte sich gestern der 28jährige Kaufmann Max Muras, der wegen allerlei Hochstapeleien schon erhebliche Zucht­hausstrafen hinter sich hat. wegen neuer Schwindelgeschichten za verantworten. Muras, der ein sehr gewandtes Aeußeres zeigt, verheiratete sich im vergangenen Herbst mit einer Beamtentochter und gründete darauf mit geliehe­nen 3000 Mk. ein Seifen- und Parkümwaren- geschäft. Er mietete sich bei einem Dersicherungs- Vertreter ein und verstand es, durch sein groß­spuriges Auftreten, diesem einen Betrag von 7500 Mk. zu entlocken, um den dieser geschädigt bleiben wird. AI. a. schwindelte er dem Zeugen vor, daß er einen Fabrikanteil in Hohe von 25 000 Mk. besitze, weiter, daß er in Büdesheim einen Verwandten habe, der ihn adoptieren und ihm eine Erbschaft von 90 000 Mk. hinterlassen wolle. Diese Erbschaft wolle er gegen eine Bar­abfindung von 30 030 Mk. verkaufen. Da den Dersicherungsvertreter der in Aussicht gestellte Gewinn lockte, gab er so nach und nach die 7500 Mk. her. Der Angeklagte machte geltend, daß er das Geld für seinen Haushalt verbraucht habe. Seine vor der Ehe anspruchslose Frau habe nachher allerhand Ansprüche gestellt und allein für 1000 M. Hemden erhalten. Auch habe sie notleidende Geistliche von dem Geld unter­stützt. Der Staatsanwalt beantragte gegen Muras 3Vr Jahre Zuchthaus. Ein Mann, der eben aus dem Zuchthaus komme und nicht in der Lage sei, für sich zu sorgen, trotzdem aber heirate, gehe eine Luxusehe em. Das Gericht erkannte auf Zwei Jahre neun Monat Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust. Der Angeklagte nahm die Strafe sofort an.

Der Meineid eines Bankrotteurs.

WS3Ü Hanau. 21. Avril. Vor dem hie­sigen Sc wurgericht hatte sich gestern der 56 Jahre alte Holzhändler Heinrich Ahl aus Frank, urt a. M. wegen Meineids und betrüge­rischen Bankrotts zu verantworten Uhl betrieb in Bieber ein Hol^geschäst. Wegen des schlechlen I

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Freitag, 23. April.

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend (für Kinder vom 10. Jahre ab). 4.30 bis 5.45 Uhr: Haus- fraucn-Nachmittag. Programm u. a.:Gesundheits­pflege im Leben der Frau", Vortrag von Frau Dr. med. Hertha Riese. 5.45 bis 6.10 Uhr: Die Lese­stunde (Briefliteratur): Aus den Briefen der Günde« rode. 6.15 bis 6.45 Uhr: Ucbertragung aus Kassel: ..Die alten Gassen raunen", Kasseler Geschichtsbilder von Konrad Berndt, vorgetragen vom Verfasser. 6.45 bis 7.15 Uhr: Vortragszyklus des Stadtgesundheits­amtes im Rahmen der Reichsgesundheitswoche:Ju­gendsünden als Ursachen frühen Siechtums und To- des", Vortrag von Professor Dr. Flesch. 7.15 bis 7.35 Uhr: Zwanzig Minuten Umschau über die Fort­schritte in Wissenschaft und Technik: Der Messing­käfer Frühtreiben durch Röntgenstrahlen vor­getragen durch Ingenieur Randewig. 7.35 bi« 7 45 Uhr: Film-Wochenschau. 7.45 bis 8.15 Uhr: Funk- hochschule Frankfurt a. M. (Abteilung Literatur­geschichte):Hans Sachs und die Nachwelt", Vortrag von Professor Dr. Franz Schultz. 8.15 bis 10.15 Uhr:Mittogswende", ein Drama in drei Akten von Boul Claudel.

nahm am Schiffahrts markte Deckungs­käufe vor, die zu mehrpro.eutigen Kurseinbußen geführt hatten. Auf den anderen Gebieten des Effektenmarktes war die Tendenz uneinheitlich, eher ober schwächer. Die Börse blieb in der Hauptsache wieder unler sich, der Orderseingang von außerhalb war kaum nennenswert, da das Publikum, das von den Banken auch noch air die Anleihe-Emissionen hingelenkt wird, miß­trauisch ist und sich dem Anpassungsgeschäft völlig fernhält. Eine Ausnahme bildeten nur verschiedene ausländische Renten, speziell Türkenwerte, die bei anziehenden Kursen in grö­ßeren Posten aus dem Markte genommen wurden. Aach Festsetzung der ersten Kurse wurde das Geschäft allgemein sehr still, und die anfangs erzielten Kursbesserungen begannen etwas ab­zubröckeln. Am Geldmarkt war die Lage weiter sehr flüssig. Tagesgeld war mit 3,5 bis 5,5 Prozent und darunter angeboten. Im De - visen verkehr stellte sich nach den letzttägigen Rückgängen für die westlichen Franlenvaluten leichte Erholungen ein. Paris konnte sich gegen London auf 144,75, Brüssel auf 135,50 befestigen. Warschau notierte gegen Kabel 10,25.

rankfurter Getreidebörse.

Frankfurt o. M.. 22. April. Es wurden notiert: Weizen (Wetterauer) 30,75 bis 31, Roggen (inl.) 20,50 bis 20,75, Hafer (inl.) 23,25 bis 24. Mais (gelb) 18,75 bis 19, Weizenmehl (ml., Spezial 0) 42,50 bis 43.25, Roggenmehl 29,50 bis 30. Weizenkleie 10,25 bis 10,50, Roggen- fleic 11,50 bis 11,75. Tendenz: Fest.

Frankfurter Schlachtviehrnarkt.

WSA. Frankfurt a. M., 21. April. erweiterten Schöffengericht wurde Ende des letzten Jahres der aus Wetzlar gebürtige Heilkundige August Heinz Kloßner wegen fahrlässiger Tötung zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte hatte eine an Krebs leidende Frau behandelt und es, trotzdem er das Leiden erkannte, unterlassen, die Kranke einem Arzte zur Behandlung zu übergeben. Durch die Be­handlung des Angeklagten wurde verhindert, daß zeitig ein operativer Eingriff gemacht werden konnte, wonach nach Ansicht Sachverständiger das Leben der Frau um mindestens zwei Jahre hätte verlängert werden können. Mit dem Urteil

Letzte Nachrichten. Glückwünsche des NsiHspräsi- denten und der Reichsregierung für Generaloberst v. Seeckt.

Der Herr Reichspräsident v. Hinden­burg hat an den Generalobersten v. Seeckt an seinem heutigen 60. Geburtstag folgendes Glückwunschschreiben gerichtet:

..Sehr verehrter Herr Generaloberst! Zu Ihrem heu igen 60. Ceburts age sp: e. e ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche aus. In hoher Anerkennung und Dankbarkeit ge­denke ich an diesem Tage der großen Dienste, die Sie in Krieg und Frieden dem Vaterland« - geleistet haben. Mit zahlreichen Ruhmes­taten unseres Heeres im Weltkriegs ist Ihr Aame unvergänglich verbunden: aber ebenso hoch wie diese stehen die Verdienste, die Sie sich in der Aachkriegszeit in stiller, ent­sagungsvoller, aber nie verzagen­der Arbeit durch den Aufbau und Her­anbildung der neuen Reichswehr er­worben haben. Hierfür Ihnen namens des Rei­ches von Herzen zu danken, ist mir am heutigen Tage besonderes Bedürfnis.

Ich hoffe und wünsche, daß es Ihnen be- schieden sein möge, zum Segen unseres Vater­landes noch recht lange Ihres verantwort­lichen Dienstes zu walten und unsere junge Wehr­macht weiter auszubauen und zu stärken. Mit den besten Wünschen für Ihr persönliches Wohl­ergehen und kameradschaftlichen Grüßen bin ich Ihr stets ergebener

gez.: v. Hindenburg."

Der Reichskanzler Dr. Luther hat an Generaloberst v. Seeckt folgendes Handschreiben gerichtet:

Zur Vollendung Ihres 60. Lebensjahres preche ich Ihnen, hochverehrter Herr Genera- oberst, die wärmsten Glückwünsche auch im Aamen der Reichsregierung aus. Ihre Verdienste, Herr Generaloberst, um die deutsche Wehrmacht und damit auch um die innere Festigung unseres Staates sind dem deutschen Voile bereits zur geschichtlichen Tatsache ge­worden. Ich gebe der aufrichtigen Hoffnung Ausdruck, daß unser Vaterland aus Ihrem Wirken noch weiteren großen Autzen erfährt.

gez.: Dr. Luthe r."

Wettervoraussage.

Aördliche Winde, ruhiger, schwächere Be­wölkung, zeitweise Aufheiterung, meist trocken, Temperaturen nachts wenig über 0 Grad, sonst kühl.

Die Wetterlage gestaltet sich vor der Hand labiler. Wir kommen auf die Rückseite eines Aordsee-Wirbels, der, von kalter Luft umspült, ich stark abgeschwächt hat und nach dem Balti­kum abzieht.

Gestrige Tagestemperaturen: Maximum: 10,4 Grad Celsius. Minimum: 3,7 Grad Celsius. Ried erschlüge: 2,8 Millimeter. Heutige Morgen­temperatur: 6,7 Grad Celsius.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus der »Radio-Umschau".)

Geschäftsganges machte er im Juni Bankrott uni) leistete vor dem Amtsgericht den Offenbarungseid. Die Passiven betrugen über 100 000 Mk.. während Gegenwerte so gut wie nicht vorhanden uxircn. Bei der Eidesleistung verschwieg er ober, daß er sich bei einer Berliner Versicherungsgesell­schaft mit 100 000 Mk. gegen Leben und 50 000 Mark gegen Invalidität versichert- hatte. Außer­dem verbrauchte er noch 2400 Mk., die er wegen eines Unfalles erhalten hatte, für sich, ohne dem Konkursverwalter Mitteilung davon zu machen. Das Gericht verurteilte den Angeklagten, der bereits in raffinierter Weise eine Frau um ihr ganzes Hab und Gut in Höhe von 5400 Mk. ge­bracht hatte, wegen Meineids und betrügerischen Bankrotts zu zwei Jahren Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust.

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Wirtschaft.

' Konkurse und Geschäftsaufsich­ten im März. Im Laufe des März wurden imReichsanzeiger" 1871 neue Konkurse aus­schließlich der wegen Mangels hinreichender Masse abgelehnten Anträge auf Konkurseröff­nung und 1481 angeordnete Geschäftsaufsichten bekanntgegeben. Gegenüber den entsprechenden Zahlen für den Februar ist sowohl bei den Konkursen, als auch bei den Geschäftsau fsichten eure geringe Abnahme zu verzeichnen, die bei ersteren 6,8 v. H., bei letzteren 5,8 v. H. aus­macht.

6 Rückgang des deutschen Tabak­baues. Die besonders schwierige Lage des Ta- bakgewerbcs. vor allem aber die fast Monopol- artige Beherrschung des deutschen Tabakmarttes durch ausländische Grotztabakhändler, Hal den deutschen Tabakbau mehr und mehr unrentabel gemacht. Im Jahre 1925 verringerte sich die nut Tabak bepflanzte Grundfläche auf 7992 Hektar gegen 9667 Hektar im Jahre 1924. Für das laufende Jahr ist eine neue erhebliche Einschrän­kung zu erwarten, da die süddeutschen Tabak­pflanzer in großem Umfange von dem Anbau absehen wollen.

*Einedeutsch- amerikanischeBank» grünbung zur Mobilisierung deut­scher Vorkriegs -Hypotheken. Wie kürz­lich berichtet worden ist, wurden in Neuyork Ver­handlungen geführt, die eine Mobilisierung von Aufwertungshypotheken in Deutschland ermöglichen sollen. Sie haben jetzt das Ergebnis gezeitigt, daß die Bankers Trust Comp., die Equitable Trust Co. os New Port und die George H. Burr & Co. unter Mitwirkung des Bankhauses Hardy & Co. in Ber­lin das einstweilen die Wahrnehmung der Inter­essen der Gesellschaft für Deutschland übernommen hat die International Mortgage and Jnvefte- ment Co. in Neuyork gegründet haben. Die Aus­gabe der Gesellschaft bestehl darin, erststellige Hypo- lhken auf deutschen Grundstücken, die erst in spä- teren Jahren fällig sind, jetzt Jd)on gegen Barzah­lung einzukaufen. Wie der DHD. dazu erfährt, ist die Kapitalbeschaffung für den Aufkauf der Hypo­theken in der Form gedacht, daß die Gesellschaft in Amerika Bonds ausgibt. Das Bankhaus Hardy >st auch finanziell an der Gesellschaft beteiligt. Diese wird ihren Betriebsofort aufnehmen.

Eine 40-Millionen°Anleiheder Klöckner-Werke. Der Aufsichtsrat der Klöcknerwerke hat die Aufnahme einer An­leihe von 40 Millionen Rm. auf Fein- golbbasis unter Eintragung auf die Berg­werke und das Grundeigentum der Gesell­schaft genehmigt. Die Anleche, deren Zinsfuß 8 Prozent beträgt, ist bis 1931 unkündbar und bis 1950 mit 100 Prozent auslösbar, oic wird unter Führung des A. Schaaffhausen'fchen Bankver­eins, Köln, fowie des Bankhauses 21. Levy, Köln, zum Kurse von 94,5 Prozent vom 22. bis 26. April zur Zeichnung auferlegt werden. Mit den Einkünften beabsichtigt die Gesellschaft ihre per 30. Juni 1925 mit 33,64 Millionen Rm. ausgewiesenen Dankverbindlichkeiten zu fundie­ren, sowie die erforderlichen Ausbauten der Werke durchzu^ühren.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 22. April. Tendenz: Fest. Die Börse war nach dem scharfen Kurs­einbruch am Vortage auf der ganzen Linie wieder etwas freundlicher veranlagt. Mit dem Rach- lassen des Angebotes wagte sich die Unter- nehmungslust wieder etwas hervor, und unter dem Einfluß des flüssigen Geldstandes kam es zu einigen Rückkäufen, die aber mit Rücksicht auf die noch immer herrschende Unsicherheit nur in kleinen Umsätzen zur Auswirkung tarnen. Das Geschäft ließ infolgedessen nur ein mäßiges Auf­leben erkennen und flackerte nur vorübergehend etwas auf. Unter Führung von Schiffahrtsaktien konnten die letzttägigen Verluste wieder auf­geholt werden. Für Schiffahrlsaktien lauteten die amerikanischen Meldungen über bie Frage der Rückgabe des deutschen Eigentums wieder wesenttich befriedigender, so daß diese Werte unter Schwankungen zum ersten Kurse Besserungen bis zu 5 Prozent auf­zuweisen hatten. Lebhaftes Geschäft hatten fer­ner die Werte der I. G. Farben zu ver­zeichnen, wo die Spekulation zu Rückkäufen schritt. Die Besserungen betrugen 2 bis 3 Prozent. Rur Holzverkohlung blieben weiter angeboten, da die Dividenden-Aussichten nach wie vor recht un­günstig beurteilt werde n. Elektrowerte hat- ten ftifleä Geschäft, AEG. waren trotzdem um 2r Dankaktien verkehrten

^IL Eine scharfe Steigerung von ub« 8 Prozent konnten Braubank-Aktien ver- ouchen infolge der befriedigenden Dividenden- Erklärung dieses Unternehmens. Auto- Aktien waren befestigt. Der M o n 1 a n m a r k t blieb vernachlässigt, immerhin traten auch hier leichte Besserungen ein. Der Kassamarkt bet Jndustnepapiere litt unter Geschästsstille doch waren überwiegend Kursbesserungen zu be­obachten. Zuckerattien höher. Zellstoff-Aktien unverändert. Der deutsche Anleihemarkt batte nur geringe Umsatztätigkeil aufzuweisen. Kriegsanleihe 0,425. Bon ausländischen

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Bochumer Guß .....

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Caro . . Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. Harpencr Bergbau Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . . . Laurabütte . . . Lbcrdcdarf . .

Phönix Bergbau ..... Rheinstahl Riebcck Montan ..... Tellus Bergbau. ....

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . . Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . PbUlvv HoCmann Anglo-Cont.-Guano Chemische Mayer Alapin . . ä. ®. Farbcninduftrie, A.-G.

oldschmidt Holzverkohlung Rütyerswerkc Scheidcanstall Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Matnkrastwerke ....... Schuckert Siemens A Halske ..... Adlcrwerke Klever ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenskaedt Bkeguin Mowreuwerke Mannheim .

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgcselvchaff Frankfurt. Pet. Union A.-lZ. .... Schuhfabrik Herz . . .... Sichel...

Zellstoff Daldbof Zuckerfabrik Frankenthal . .

Zuckerfabrik Waabäusel . . .

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m de?E^cheinungen Flucht'1 *

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Frankfurt a.M

Berlin

Schluß- Kurs

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Datum:

2 t. 4

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5% Deutsche Rcichsanleihe

0.427

| 0.425

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4°/o Deutsche Rcichsanlcihc

0,400

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0,405

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0,405

3®/i> Deutsche Rcichsanlcibe

0,480

0,480

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Berliner Handelsgesellschaft

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Commerz- und 'Prlvat-Bank

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Tarmft. und Nationalbank

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Dcutichc Bank. ......

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Deutsche Vcreinsbank ....

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Disconto Commandit

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Mctalldank. ........

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Mitteldeutsche Kreditbank. .

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Deiterrcichische Crcditanstall

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Wcstbank ........

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20 April.

21. April.

Amtliche Noti rung

Amtliche Notierung

(Selb

Briet

Geld

Brief

Ämik.-Noil

168,34

168,76

168.38

168,80

1,701

15,10

Bucn-Aires

1,693

1,697

1,697

Brss.-Antw

15,03

15,07

15,06

Chriskiania. Kopenhagen

91,43

91,65

90,89

91,11

109,81

110,09

109,80

110,07

Stockholm . HelssngforS

112,28

112,56

112,24

112,54

10,547

10,587

10,547

10,587

Italien. .

16,88

16,92

16,875

16,915

London. .

Oleuvork . .

20,397

20,449

20,400

20,452

Paris. . .

14,015

14,055

14.025

14,135

Schwei; . .

80,98

81,18

80,98

81,18

Spanien

60,24

60.40

60,62

60,78

Japan . . .

1,971

1,975

1,984

1,988

'Mio de Jan Wien in D--

0.588

0.590

0.591

0,593

Ctft- abgeit

59,17

59,31

59,258

59,298

Prag .... Belgrad . .

12,421

12,461

12,419

12,459

7,389

7,409

7,395

7,415

Budapest. .

5,87

5,89

5,86

5,88

Bulgarien

3,05

3,06

3.05

3,06

Lissabon

21,325

21.375

21.325

21.375

Danzig. .

80.87

81,07

80,90

81.10

Konstantin.

2.105

2,115

2.165

2.175

Athen

5,29

5,31

5,29

5,31

Canada. . .

4,199

4,209

4,199

4,209

Uruguay . .

4,335

4,345

4.335

4.345

# Berlin. 20 April

Geld

Briet

Amerikanische Note» ..... Belgische Noten ....... Dänische Noten ..... Englffche Noten......2

Französische Noten ..... Holländische Noten .... Italienische Noten ... '

Norwegische Noten. .... Deutsch.L:esterr.,äioo Kronen Rumänische Noten ..... Schwedische Noten . . . .

Schweizer Noten ... .

Svanffche Noten ......

nnnM*Vft6t Noten .. ungarische Notes ...

4,19 14,96 109.55 20,367

14,01 167,96 16,905

91,25 59,04

1,63 120,00 80,87 60,10 12,395

5 .'35

4,21 15,04 110,09 20,407

14,09 168.80 16,985

91,71 59.34

1,67 120,56 81,27 60,40

12 455 5.875