■IIIIIIIHIIWff
WMM
WWW
Spezialgeschäft für Reiseartikel und feine Lederwaren
Zur Reisezeit empfehle ich mein großes Lager in Reisekoffern aller Art. Bahnkoffer, Kabinen- u. Kupeekoffer in allen Größen und Preislagen von den billigsten bis zu den elegantesten Ausführungen. — Reisenecessaires und Rollen, Reisesdiuhe: Schwammbeutel, Rucksäcke, Hängematten, Aluminiumausrüstungen usw.
al's'»u2r «WiM* vieren Tri.teo 1 Su folger> uns £' der ^>e o[[c Ä ungdK
teO.f’ä ein uni, i°N
I.
Die 5
9 jH**®
L", scheinen em
Fernsp" Mts laq undloe Ans-hnft
*”nM
zrants«^"
paris, MMtt ist angenommen gegen 237 Kabinett he minbert) tritt ge: hat sich ge |ns LlY Republik d überreichen, fion ange tienfen der denken Hai] -es Sabine! frag angeno Larlhou, Lhaumet sischm M angeblich ir soll nur ro sechs entha Brianb, verhandeln Jinanjmin Die Hi
Pari Hause uni bei ben 21 gann feilte beten Stoff itibüne bett yi vnirsen, Die ge ganze Sorg zentriert', n schcidung d tiglcikn über die 6 verzüglich daß wir d lichsten, m «ntgegentr betret ver aus die j selbst t Schuld, di wngegangt Form zu Hflichtunge zu können, als es |ic yangigj len @et unter aller Umlaufs j
Unser 5i 2tber toir bärtiger . b-e sich a Des'V Mi den. Zu t gnto bei j Wiehlich Mt der _q °ngebot t>c MMch !K "Man Air sind i b'.e Dank t
M, und t barfsfalle i L Sedährl JSSft Wr b>
143,
oder hechs Lokomotiven, während größere Betriebe, wie Henschel & Sohn in Kassel 13 in Auftrag
Fernruf 820
Ber- (efter,
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. Telegraphische Auszahlung.
1148,7' 1)44,5'
254*
90,5
149,7'
146-
124,5*
161,6*
77
87,5
139,1* 125’
122* 162'
75,25 87
42,75
35
143’
147,5’
51
109*
134.7*
146*
85
37
3.5
154.5
64
eröffnete bei
Haltung. Im
143*
140,5
147.5
50
67* 110.6* 135,2*
145
70
149,7'
145*
50 109,25 81,75
109,5*
134,5*
145.5
BR.OCKEN MALININ
e^nnf'
: Wilh. Erb, Gießen, Goethestr44.
Tendenz: ruhig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 20. Juli. Die Tendenz im
gelb war zu 4 bis 5 Prozent angeboten, für erste Adressen bereits zu 2,5 bis 3,5 Prozent, Monatsgeld 5 bis 6 Prozent.
frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 21. Juli. Tendenz, überwiegend befestigt. Linier dem Einfluß der am Geldmarkt eingetretenen Erleichte« r u n g erhielt sich auch heute die freundliche Veranlagung der Börse, so daß die im gestrigen Abendverkehr eingetretenen Kursabschwächungen wieder ausgeglichen werden konnten. Die Unternehmungslust der Spekulation, die vorbörslich und zu Anfang des offiziellen Verkehrs ziemlich bedeutend war, wurde durch die Möglichkeit einer neuen Diskonter- mähigung durchdieReichsbank wesentlich gefördert. Den größten Außen konnten in- olge dieser Anregung in erster Linie die Stan- dardpapiere: 3. G. Farben - Industrie, (plus 3,5 Proz.). Deutsche Erdöl (plus 5 Proz.), Rheinstahl (plus 1,5 Proz.) erzielen. Die anderen Märkte hatten gleichfalls überwiegend Steigerungen zu verzeichnen, doch, getaktete sich das Kursbild im allgemeinen unregelmäßig. Am Montanmarkt waren fast sämtliche Werte um 1 bis 1,5 Prozent höher, dagegen büßten Kali-Westeregeln 3,5 Prozent. Von Cyemieaktien waren GoldschmiLt um 1,5 Proz. und Scheideanstalt um 0,5 Proz. gebessert. Von Elektrowerten zogen Lahmeyer um 0,75 Proz. und Schuckert um 2,3 Proz. an, während AEG. zum Aachgeben neigten. Sn Bankaktien war das Geschäft ruhig und die Kurse bis auf einzelne Ausnahmen gehalten. Bon Schiff- ahrtsaktien konnten Aordd. Lloyd 1 Proz. anziehen, während Hapag 0,75 Proz. nachgeben. Motorenwerte setzten die Aufwärtsbewe- gung fort. Kleyer und Daimler je plus 1 Proz. Auch M afchinenaktien lagen fester. Die Erdöl-Aktien waren stark gesucht. Außer den bereits eingangs erwähnten Deutschen Erdöl zogen Rütgerswerke um 1,75 Proz. an. Von Zuckeraktien befestigten sich Frankenthal um 1 Proz., dagegen blieben Waghäusel unverändert. Deutsche Anleihen hatten etwas regeres Geschäft bei leichten Kursavancen. Ausländische Renten behauptet. 3m Freiver- " kehr bestand 3nteresse für Ufa, die von 40 auf 44 Proz. anzogen. Sonst war das Geschäft auf diesem Gebiete umsatzlos. Decker Stahl 21 Proz., Brown Boveri 115 Proz., Growag 60 Proz.. Benz 80 Proz., Entreprise 6,5 Proz. Ufa 82,5 Proz. 3m weiteren Verlaufe schrumpfte das Geschäft stark zusammen, doch blieb die Stimmung im allgemeinen behauptet. Vereinzelt kam es zu leichten Kurserhöhungen. Der Geldmarkt zeigte erneut größere Flüssigkeit, indem Geld in großen Posten angeboten ist. Tagesgeld stellte sich unter 4, Monatsgeld war zu 4%. bis 6 Proz. je Adresse erhältlich. 3m Devisen- verkehr war der französische Franken starken Schwankungen unterworfen. Paris stellte sich gegen Mittag auf 233 gegen London. Brüssel lag mit 213 gegen das Pfund leicht befestigt, während Mailand mit 151 gegen London erneut abgeschwächt war.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 21. 3uli. Es wurden notiert: Weizen. Wetterauer. 32 Mk. nominell; Roggen, inländischer. 22,50; Hafer, ausländischer, 21,25—23; Mais, gelb, 18,25—18,50; Weizenmehl.
254*
51.25
100.75
135
138,9*
80,75
80
252*
92
99,75
Berliner Börse.
Berlin, 21. Juli. Die Börse
sich ein prächtiger Festzug durch den Ort nach | dem Festplah, wo der 3ubelverern einen De- I grüßungschor mit Orchesterbegleitung unter der Leitung von Ad. Altenkirch (Weilburg) vortrug Aach einer Ansprache des Dereinsvorsihen- den Weimer hielt Dr. Schwarte als Der- I tretet des Landrats und des Krersausschusses eine Degrüßungsansprache. Aach Ehrungen des Vereins durch einen Prolog und die Überreichung einer Fahnenschleife boten die Gastvereine zahlreiche Liedervorträge, ferner die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Weilburg ein vortreffliches Konzert. Den Abschluß des Tages bildete frohes Volks fest treiben.
♦ Runkel. 20. 3uli. Am Samstagabend vergnügten sich' mehrere junge Leute an der Runkeler Dleiche mit Vaden, als Plötzlich der 16jährige O t t o S ch l o s s e r von Schadeck, offenbar von einem Herzschlag getroffen vor den Augen seiner Gefährten in der Flut versank und von ihr fortgerissen wurde. Da die jungen Leute ebenso wie Schlosser des S ch w i m - mens unkundig waren, konnten sie dem Verunglückten keine Hilfe bringen. Die Aachforschun- gen nach der Leiche sind bisher erfolglos gewesen.
Kreis Marburg.
]l Lohra, 20. 3uli. Hier fiel das U/-jährige Töchterchen des Maurers Schäfer in eine 3aucheg tu be und erftidte ehe ihm Hilfe werden konnte.
7. Nassauischer Bauerntag.
bl. Herborn, 19. 3uli.
Der dritte Festtag des 7. Aassauischen Dauemtages war das Hauptereignis für unsere Stadt. Sonderzüge, Autobuslinien und Lastwagen beförderten von nah und fern unaufhörlich Menschemnasfen in die Stadt; was nicht fuhr, kam zu Fuß, zum Teil von weit her marschiert. Die Arbeit der Fabriken und Verwaltungen ruhte vollkommen. Die Geschäfte hatten überaus stark zu tun. Herborn erschien zu einem großstädtischen Verkehrszentrum umgewandelt.
Mit einer morgens um 8 Uhr stattfindenden Besichtigung der Stadt und der Umgebung wurde der Tag begonnen. Der G e - flügelzuchtverein für Aassau hielt im Hotel „Ritter" eine größere Versammlung ab, in der Fragen allgemeiner Art erörtert wurden. Gegen i/»2 Uhr setzte sich der Festzug in Bewegung; er passierte sämtliche Hauptstraßen der Stadt. Einer Landsknechtskapelle an der Spitze folgten historische Gruppen, die folgende Bilder zeigten: Gründung der Hohen Schule zu Herborn, Entwickelung der Wehrmacht, Tod der Schillschen Offiziere, das Turnwesen von einst bis heute, die Loreley usw. Die zweite Abteilung galt vollständig der Landwirtschaft. Hier war das Brechen des Flachses, eine Spinnstube, die Milch Verwertung, die Heuernte und ein Bienenkorb zu sehen. 3m dritten Teil waren Sport, Handel und Gewerbe ausgiebig vertreten. 3ns- besondere seien genannt das Fahrrad im Verkehr, das Mehgerhandwerk, das Wagnergewerbe und das Wandervolk her Pußta. Der Zug bestand insgesamt aus rund 50 Wagen; er war ausgezeichnet zusammengestellt und zeugt von gründlichster Arbeit. Der Vorbeimarsch währte etwa eine Stunde.
Am Aachmittag herrschte auf dem Festgelände ein buntes Leben und Treiben. Die Ausstellungen blieben gut besucht. Maschinen wurden im Betrieb dem Publikum vorgeführt. Um 4 Uhr fand auf dem Festgelände eine Massenkundgebung statt. Hier sprach zuerst Reichstags- abgeordneter Hepp- Seelbach nochmals über die Lage der Landwirtschaft. Graf Kalkreuth sprach im Anschluß hieran noch kurz über die Rot der 3etztzeit für die Landwirte. Abgeordneter Hepp- Seelbach schloß mit einem Hoch auf unser Vaterland und den 7. Aassauischen Dauerntag. I Das Deutschlandlied wurde stehend gesungen.
Bis in die Rächt hinein vergnügte sich jung und alt dann noch durch Belustigungen aller Art.
Extraanfertigungen und Reparaturen in eigener Werkstatt.
Billigste Preise! 6046c Solide Qualitätsware!
i138.5* 1124.7*
123,5* ,162,2’
1 76,5
I 86.5
142,2* >38.2*
146,5
50.5
64* 109,9* 133,9* 144,25
liner Produktenhandel war heute allgemein und zwar für Roggen infolge kleineren Angebotes in alter Ware bei anhaltender Aach- frage nach dem Westen. 3m Zeithandel stellte sich der Roggen für laufenden Monat, nachdem
inländisches, Spezial 0, 43—43,75; Roggenmehl
-- - — • - ■ - ~ ~ * " Mk.
Wirtschaft.
* D i e 3nsolvenzen in der dritten 3uliwoche. 3n der dritten Juliwoche ist gegenüber der Vorwoche ein stärkerer Rückgang der neueröffneten Konkurse von 164 auf 147 festzustellen, während die Geschäftsaufsichten von 74 auf 88 zugenommen haben. An den Konkursen sind Aktiengesellschaften mit 5 (7), G. m. b. H. mit 13 (12), Kommanditgesellschaften mit 1 (1), eingetragene Genossenschaften mit 3 (6), o. H. G. mit 6 (10) beteiligt. Geschäftsaufsichten wurden über 3 (5) G. m. b. H. und 4 (4) o. H. G. eröffnet.
* Der Berg bau im Lahn-Dillgebiet und Oberhessen im Juni. Die nunmehr perfekt gewordene Subvention ermöglichte es, von den sonst erforderlich gewordenen weiteren Detriebseinschränkungen und Arbeiterentlassungen abzusehen. Es ist zu hoffen, daß es gelingt, die ganze Förderung zu den um 2 Rm. gesenkten Wetzlarer Richtpreisen abzusehen und wieder an eine Verstärkung der Belegschaft zu denken.
* Lokomotivaufträge der Reichs-
254.7'
91
51,5 '
100.5 !
135,25 I
139*
123
95
122.2*
163*
76 ।
86 |
24.5 I
43
31—32; Weizenkleie 9; Roggenkleie 11
5% Deutsche Reichsanlethe • 4°/0 Deutsche RcichScmleihe . 3Va% Deutsch.* Reichsanlethe 3»/, Deutsche Reichsanlcthe . Deutsche Svarprämicnanleihe 4°/o Preupiichc Konsuls • . • 4% Hessen 3>/s% Hessen 3% Hessen ...
Deutsche Werth. Dollar-Anl. bto- Doll-Schatz-Antreisug.’s
4°/o Zolltssrkrn........
5% Goldmcrikaner .... Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- and Pnvat-Bank Darmst. und Nationalbank . Deutsche Bank.........
Deutsche BereinSbank .... Disconto Commandit Metallbau!.....
Mitteldeutsche Credtibank . . Ocsterreichische Creditanstalt Weltbank ........
Bochumer Guh Buderus * . . Caro • • Deutsch-Lurcmburg Gelsenkirchener Bergwerk« . . Harvener Bergbau ......
Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln. . . » • ^aurahütte • • • Oberbedarf..... • • • •
Phönix Bergbau ..... Rheinltahl . . . • « Riebcck Montan ....... Tellus Bergbau. ......
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . ...
Cheramische Werke Albin > . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Anglo-Cont.-Guano Chemische Mayer Alapin . . I. G. Farbenindustrie, A.-G. Goldschmidt..........
Holzverkohlung Rntgcrswcrkc Scheideanstalt Allg. ElektrizttätS-Gesellschaft Bergmann .........
Mamlraftwerke Schuckert....... .
Siemens ± Halske .....
Adlcrwerke Kleyer ..... Daimler Motoren..... .
Hcyligenstaedt Meguin Motorenwerke Mannheim
Frankfurter Annaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgeselllchaft Frankfurt. Pct. Union A.-G Schuhfabrik Herz . • . . . . Sichel .........
Zellstoss Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckettabrik SBaobäufe! • . .
die Auffassung hinsichtlich der zukünftigen Haltung der französischen Währung ist, geht daraus hervor, daß im Terminhandel der Wert des Franken noch geringer eingeschäht wurde. Per Ende 3uli war die Londoner Ufance 245, per Ende August 252 und per Ende September sogar 262 bis 265.
Sorten tune.
gegründet 1798
Alsfelder Motorfeuerspritze mitnnrtte, deren Leistungen allgemeine Bewunderung fanden. Sodann bewegte sich ein stattlicher F e st z u g durch die Stadt nach dem Festplatze, wo nach einigen wohl- j gelungenen Liederoorträgen unseres Gesangvereins I frohes Bolksfefttreiben die Einwohner und die Gäste noch lange beifammenhielt.
Starkenburg.
• Darmstadt, 20. 3uli. Der Provinzialtag der Provinz Starkenburg ist für den 31. 3uli nach Darmstadt einberufen worden. Es sind wichtige Mitteilungen und Beschlüsse über die Ferngasversorgung des rhein-mainischen Wirtschaftsgebietes zu erwarten. Außerdem wird ein Beschluß über die Erbauung einer Mainbrücke bei Rüsselsheim ge- I faßt werden. — Gestern schlug während eines Gewitters der Blitz in die Lichtleitung des Verwaltungsgebäudes der Hess. I Eisenbahnaktie ngesellschaft ein. Das Deckengebälk entzündete sich, doch konnte der Brand bald durch die Feuerwehr gelöscht werden. — Vor einigen Tagen erschien in einer hiesigen Zeitschrift eine Anzeige, in der kautionsfähige Herren zur Uebernahrne der Filiale einer Fabrik gesucht wurden. Cs handelt sich, wie jetzt die Polizei feststellt, um einen Schwindler, der mehrere Personen um erhebliche Beträge schädigte. Der Schwindler hatte sich im vornehmsten Hotel der Stadt einlogiert.
Darmstadt, 20. 3uli. (WSR.) Das Postauto Darm st ad t—L i n d e n f e l s kam gestern nachmittag gegen 6 Ufjr in ein schweres Unwetter, das seine 3nsassen, insbesondere die toei6Iidjen, in größte Aufregung brachte. Bei Riedermodau wurde es bei stark einfehendem Regen derart dunkel, daß der Chauffeur kaum einen Meter weit sehen konnte. Unter Blitz und Donner steigerte sich das Unwetter zu einem Orkan. Bäume brachen in einem Meter Höhe glatt durch und legten sich quer über den Fahrdamm. Erst allmählich hellte es sich auf, und nachdem mit vereinten Kräften die Hindernisse aus dem Weg geräumt waren, konnte der Wagen seine Fahrt weiter fortsetzen.
Preußen.
Hauszinssteuermilter zur Instandsetzung von Attwohnungen.
3n Abänderung der preußischen Steuernotverordnung bestimmt der preußische Minister für Volkswohlfahrt, zugleich namens des preußischen Finanzministers, daß ab 1. 3uli die Mittel aus dem Hauszins st eueraufkom men auch für die 3nstandsetzung von Altwohnungen verwendet werden sollen. Aus den hierfür ergangenen Richtlinien teilt der „Amtliche Preußische Pressedienst" mit, daß die Gemeinden (Gemeindeverbände) bis zu 5 Proz. gemeindlichen Anteils an Hauszinssteuer für die Förderung der Bautätigkeit auf dem Gebiete des Wohnungswesens für den bezeichneten Zweck ver- verwenden können. Erforderlichenfalls ist der Anteil bis zu 5 Proz. auch von den Gemeinden aus den dem staatlichen Wohnungsfürforgefonds zufließenden Beträgen für die 3nstandsetzung in Anspruch zu nehmen. Besondere Zuweisungen erfolgen jedoch für diesen Zweck nicht. Sofern | die Gemeinden von der bezeichneten Möglichkeit Gebrauch machen wollen, ist hierzu die Genehmigung einzuholen. Die staatlichen Mittel sind den Gemeinden in Form von Kommunaldarlehen gegen eine Schuldurkunde zu überlassen. Die Dar- , leben sind mit 2 v. H. jährlich zu verzinsen und innerhalb von drei Jahren zurückzuzahlen.
Kreis Wetzlar.
7 XX Wetzlar. 20. 3uli. Seit mehr als zwei 3ahrzehnten sind setzt die Ortschaften Herrn a n nn st e i n, Raunheim und Waldgirmes im Kreise Biedenkopf vorn Amtsgericht Gladenbach abgetrennt und dem Amtsgericht in Wetzlar zugewiesen worden. Aus Zweckmäßigkeitsgründen hat man ferner die Dörfer Oden Hausen und Salzböden im hiesigen Kreise unter Abtrennung vom Amtsgericht Wetzlar dem Amtsgericht zu 'Fronhausen zugeteilt. Trotz wiederholter Anregung ist es bis heute aber noch nicht gelungen, noch weitere Gemeinden im südlichen Hinterland zwecks Zeit- und Geldersparnis der Bevölkerung mit dem nähergelegenen Amtsgericht Wetzlar zu vereinigen. Es kämen hier vor allem in Betracht: 1. Königsberg, von Wetzlar 14,3, von Gladenbach 21,9 Kilometer entfernt; 2. Bieber, von Wetzlar 10,8, von Gladenbach 20,4 Kilometer ab; 3. Rodheim, von Wetzlar 13, von Gladenbach 22,5 Kilometer und 4. Fellingshausen, von Wetzlar 16, von Gladenbach aber 19,3 Kilometer entfernt. Sollte es heute, da wir doch überall sparsamer und rationeller wirtschaften müssen, nicht an der Zeit sein, diesem Zustand ein Ende zu machen?
Dberlahnkreis.
Q Gräveneck (Lah n), 20. 3uli. 3n der , , v ,
Grube „Georg 3 o s e p h" wurde der Berg- bahn. Wie mitgetcilt wird, hat die Reichsbahn Auf- ruhigem Geschäft in widerstandsfähiger Haltung. Im mann Seewald aus Wirbelau durch herab- träge über 127 Lokomotiven, die teilweise schon für Mittelpunkte des Interesses standen J.-G.-F a r- stürzendes Gestein schwer am Kopf ver- 1927 bestimmt sind, verteilt. In der Hauptsache han- benaktien und die sich um sie gruppierenden letzt. Rach Anlegung des ersten Verbandes dclt es sich um Guterzuglokomotiven. Der 19 Mit- Werte, wie Rheinstahl, Deutsche Erdöl, Köln-Rott- wurde der Verunglückte nach Hause geleitet. Der glieber umfassende Verband Deutscher Lokomotiv- toeil usw. Diese Papiere verzeichneten zum Teil cm 13. d. M. verunglückte Bergmann hat einen fabrifanten hat die Aufträge quotenmäßig unter sich mehrprozentige Steigerungen, während im übrigen Schädelbruch und eine Gehirnerfchüt- verteilt, und zwar erhalten mittlere Betriebe, wie die das Ku rsnineau im allgemeinen gut ierung davongetragen. Lotomotlvfabrik Hohenzollern in Düsseldorf und die behauptet war. Eine Stütze fand die Tendenz
' Odersbach, 20. 3uli. Unter Beteilt- Maschmenbauanstalt Humboldt in Köln-Kalk, fünf durch eine mäßige Befestigung des fran- gung von 31 Vereinen aus nah und fern beging oder sechs Lokomotiven, während größere Betriebe, z ö s i s ch e n Franken, der sich nach 239 auf 228 5er hiesige Gesangverein „Frohsinn" I mie .Henschel & Sohn in Kassel 13 in Auftrag gegen London stellte. Brüssel behauptete sich au sein 5vj (ihriges Stiftungsfest. Rach! bekommen haben. 1213 gegen das Pfund, während Mailand mit 148
einem Fackelzug am Vorabend wurde den Mit- * D i e Franke nbaiffe. Trotzdem der gegen London eher eine Kleinigkeit schwächer lag. gliedern, die 30 und mehr 3ahre dem Verein französische Ministerpräsident Herriot ziem» Da man dem Stillstand des Frankenrückgangs nur ongehören, gelegentlich des Festtommerfes eine lich rasch sein Ministerium beisammen hatte, einen vorübergehenden Charakter beimißt, hielt die besondere Ehrung bereitet. Friedrich Kurz übte diese Tatsache keinen befestigenden Einfluß Zurückhaltung der Spekulation unver- wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt, auf den französischen Franken aus. 3m Gegen- ändert an, und die Umsatztätigkeit beschränkte sich Theodor Stroh und 3ohann Krämer erhiel- teil, dieser fiel gestern an der Börse gegen Lon- fast ausschließlich auf die Farbengruppe. Am ien Ehrendiplome. Sonntag mittag bewegte | doner ilfance bis auf 242, und wie pessimistisch | Geldmarkt ist die Lage sehr flüssig. Tages-
sich infolge der neuerlichen Feuchtigkeit die Erntearbeiten etwas verzögerten, 3 Mk. höher, Herbst- monate etwa 1 Mk. über letzten Stand. Weizen verbesserte seinen 3ulipreis etwas über 1 Mk., während spätere Sichten nicht viel verändert tagen. Gerste ruhig. Die Rachfragtz für Wintergerste ist vorsichtiger geworden. Ledigllch zur Ausfuhr nach dem Norden fanden einige Um» sähe statt. Hafer sehr still. Hier mangelt es vollständig an Unternehmungslust. Mehl ist in den Forderungen etwas erhöht, aber nur schwer abzusehen. Oelsaaten und Rauhfutterstoffe ohne nennenswerte Kursschwankungen. Es notierten pro Tonne: Roggen (märt.) 187 bis 191 Mk.. Sommergerste 195 bis 208, neue Wintergerste 149 bis 160, Hafer (märf.) 197 bis 206, Mais (loko Berlin) 176 bis 180, Raps 360; per Doppelzentner: Weizenmehl 38 bis 40, Roggenmehl 27 bis 28,50. Weizenkleie 10,50, Roggenkleie 11,40 bis 11,50. Diktoriaerbsen 33 bis 38, kleine Speisc- erbsen 28 bis 32, Futtererbsen 21 bis 26, Peluschken 26 bis 28,50. Ackerbohnen 23 bis 26, Wicken 32 bis 34,50. Lupinen (blau) 15 bis 16,50.
Verantwortlich für Feuilleton i. 23.: Dr. Fr. W. Lang e.
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlug« । l-Uhc« flurs ! Kur»
Schlub»! Anfang Kur» । aurc
Datum:
20.7. | 21. 7.
20. 7 | 21. 7.
0.49
0.49
0,495
0.49
—
0.445
0,445
0.45
—
0.445
0,445
0.50
—
0.5225
0,52
0,251
—
1.2675
—
0,45
—
1.4625
0/445
0,41
—
—
—
_
0,42
_
96,5
—
98,25
—
13,62
13,62
13.7
I 1
45
45
—
177
—
177,9*
174*
127.2*
126.7*
127.2*
127,2*
176*
174*
175*
174,5*
164*
162,2*
162*
162,2*
89.5
—
—
—
151.5*
149,5*
149'
149,2*
113
—
—
120.5
121*
122*
7.45
7,65
7,5
7.5
135,5
135.5*
>35*
134,7’
89
88.5
88.5
89,25
7.3
—
74,5
—
139 7*
138-
138,9*
138,5*
160*
159,7*
160,5*
159.5*
20 Juli.
21. Juli.
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Selö
Brief
Amst.-9iou
168,70
169,12
168,70
169,12
Buen.-Aires
1,707
1,711
1,708
1,712
Brss-'Antw.
9,44
9,48
9,41
9,48
Christiania.
92,03
92,77
92,03
92,27
Kopenhagen
111,21
111,49
111,23
111,52
Stockholm .
112,33
112,61
112,33
112,61
HelsingforS
10,553
10,593
10.552
10,592
Italien. . .
13.48
13,52
13,49
13,51
London.
20,407
20,459
20,416
20,461
Neuyork . .
4,195
4.205
4.195
4,205
Paris - . . .
8,58
8,62
8,94
8,98
Schwei; . .
81,2 J
61.40
81,18
81,38
Spanten ■
65,78
65,84
65,95
66,11
Japan • . -
1.981
1.985
1,981
1,985
Rio de Jan.
0.653
0.655
0,645
0.647
Wien in D--
Cefi. abgest
59,31
59.45
59,39
59,53
Prag ....
12,423
12,463
12,422
12.462
Bell rad . .
7,412
7,435
7,412
7,432
Budapest. •
5,868
5,88-8
5.872
5,892
Bulgarien
o,04
3,05
3,035
3,045
Lissabon
21,405
21,455
21,405
21,455
Danzig. .
81,37
81,57
81.37
81,57
Konstantin-
2,32
2,38
2,325
2,335
Athfl!
5,09
5,11
5,09
5,11
Uanada.
4,198
4,208
4,198
4,208
Cruguay
1.195
4.205
4.205
4.215
Banknoten.
Berlin, 20 Juli
Geld
Briet
Amerikanische Note« .....
4,181
4,201
Belgische Noten ........
9,48
9,52
Dänische Noten .......
110,92
111,48
Englilchc Noten........
20,381
■20,481
Französische Noten ......
Holländische Noten ......
Italienische Noten......
Norwegische Noten......
Deulsch-Ocsterr, L100 Kronen
8,55
168,30
14,06
91,79
8,69
169,14 14,14 92,25
59.40
69,70
Rumänische Noten......
1,9)5
1,955
Schwedische Noten......
111,99
112,55
Schweizer Noten.......
81,30
81,70
Spanische Noten.......
65,59
65,91
Tschcchoslow.rkische Noten . .
12,387
12,447
Ungarische dtoleo.......
5,817
5,857


