Ausgabe 
20.1.1926
 
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scheu Rentenbank.

Verwaltungsrat der

der Otznmachl konnte aber der Speisedrei nicht aus -sc stoßen werden, sondern geriet in die Luftröhre nb von da in die Lunge, so daß der Tod durch Ersticken eintrat.

Wirtschaft.

Don den SchlachtviehmärKten.

An den deutschen Schlachtviehmärkten der vorigen Woche war der Handel in allen Gattungen ziemlich ausnahmslos mittel bis langsam. Die Auftriebs- Ziffern haben für Rinder, Kälber und Schafe nicht nennenswert zugenommen, bei Schweinen ebenso unwesentlich abgenommen. Die Preise neigten nur für Schweine in stärkerem Maße zur Schwäche.

Auf den nachstehenden Märkten wurden für ein

Deutschen Rentenbank imb der Verwaltungsrat der Deutschen Rentenbankkreditanstalt haben den Zins- iuß aller an die Personalkreditinstitute gegebenen Kredite entsprechend der Diskontermäßigung der Reichsbank mit Wirkung ab 12. Januar 1926 um ein Prozent gesenkt mit der Maßgabe, den Zins­satz für den letzten Kreditnehmer grundsätzlich auf 10,5 Prozent zu ermäßigen. Gleichzeitig nahm der Verwaltungsrat der Deutschen Rentenbank­kreditanstalt das Angebot der Golddiskontbank an, durch das der Deutschen Rentenbankkreditanstalt größere Beträge gegen Ausstellung von Hypo- rhekarschuldscheinen zwecks Gewährung von 7,5- prozentigen zu ca. 98,75 Prozent zur Auszahlung gelangenden hypothekarisch gesicherten lonbroirb 'chaftlichen Darlehen zur Verfügung gestellt werden sollen.

* Phönix A.-G. für Bergbau und Hütten betrieb, Abteilung Hörde. In­folge Absatzmangels ist am Samstag ein Hochofen der Abteilung Hörde, an dem 125 Mann beschäftigt waren, stillgelegt worden, so daß von vier in Hörde befindlichen Hochöfen nur noch zwei in Betrieb sind.

'* Wiederaufnahme der Arbeit bei der Hanomag. Der Deutsche Metallarbeiter­oerband Hannover teilt mit, daß der Dergleichsvor- " schlag bezüglich der Hanomag von den Arbeitern angenommen worden ist. Die Wiederaufnahme der Arbeit erfolgt am Donnerstag, 21. Januar. Am Tage der Eröffnung der Betriebe werden nach t Möglichkeit 800 Arbeiter eingestellt. Die weitere Einstellung soll nach Maßgabe der vorhandenen T Beschäftigungsmöglichkeit stattfinden. Innerhalb einer Frist von zwei Wochen soll die Belegschaft '* auf den vorläufig in Aussicht genommenen Stand von 2500 Mann gebracht werden.

Berliner Börse.

Berlin, 20. Ian. Die Börse eröffnete aus der Basis der gestrigen Schlußnotierungen, die bekannt­lich außerordentlich fest lagen. In den Vordergrund trat heute der E l e k t r o m a r k t, wo 4= bis 5pro- .stntige Kurserhöhungen an der Tagesordnung waren. Einige Papiere zogen aber noch stärker an, so z. B. Akkumulatoren, die von 99,5 auf 107 in die Höhe gingen. Die Bevorzugung der Elektro­aktien wird mit günstigen Dividendenerwartungen und ferner damit begründet, daß diese Papiere in letzter Zeit stark vernachlässigt wurden. Auch O e l- Aktien, mit Rücksicht auf die Verhandlungen der deutschen Erdälgruppe, sowie Montanwerte fanden lebhaftere Beachtung. Gelsenkirchen waren unter Hinweis auf die günstige Quote am Montan- tru^ von Montanwerten besonders bevorzugt. Sti­mulierend wirkte allgemein die Lösung der Kabi­nettskrise und die befriedigende Entwicklung des Reichsbankstatutes, die im Zusammenhang mit der gelockerten Kreditpolitik der Reichsbank und der reichlichen Versorgung des offenen Geldmarktes stark erörtert wurde. Es lagen auch wieder Auslandkaufaufträge vor. Wenn jedoch außerhalb der oben besonders erwähn- ten Aktienmärkte weitere Kurserhöhungen ausblie-

Pfund Lebendgewicht in Pfennig

notiert: Schafe

Schweine

Rinder

Kälber

Berlin

19-53

45-92

27-50

74-90

Bremen

25-52

40-90

70-83

Breslau

13-53

52-73

32-53

65-84

Chemnitz

24-56

50-82

35-50

70-92

Dortmund

18-60

40-95

25-50

75-85

Dresden

22-54

55-78

35-58

55-94

Düsseldorf

20-59

50-90

67-86

Elberfeld

20-56

50-90

25-50

65-82

Essen

25-60

50-115

30-50

72-86

FranksurtM.

15-59

47-82

24-50

75-86

Hamburg

14-54

30-97

65-83

Hannover

15-55

30-85

20-50

70-85

Husum

Karlsruhe

18-56

65-80

80-90

Kassel

20-54

45-67

70-85

Kiel

14-51

27-77

24-52

52-84

Köln

18-57

50-110

32-44

70-89

Leipzig

20-53

40-75

25-55

73-88

Magdeburg

20-51

30-67

20-46

72-87

Mannheim

14-58

52-84

24-37

68-85

München

17-43

65-86

58-88

Stettin

10-50

30-78

15-42

75-82

Stuttgart

12-51

62-87

56-82

Zwickau

15-55

40-75

25-54

78-85

Zinssatzerrnäßigung der

Deut-

bcu, lag dies an Otewinnmimahmen der cpcluli. Hon, die die feste Stimmung der Gesamtbörse aber nicht beeinflußen konnten. Später zogen auch Schiffahrtsaktien prozentweise an, ebenso Schultheiß-Aktien in Nachwirkung auf die Besser­stellung der Gesellschaft in der Gewinnverteilungs- sraoe des Schultheiß-Kablbaum-Konzerns. Im D e- i) i | e n n e r t e b r liegt London gegen Kabel weiter stark befestigt mit 4,flbo-». Paris war dagegen schwä­cher mit 130,60 gegen London. Die Reichsmark lag im Auslande fester mit 20,41 in London und 59,23t in Amsterdam. Am Geldmarkt hält die leichte Verfassung an, die Sätze sind unveränderl.

Börsenkurse.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schlutz- fiuro

-'Uh" Rurs

Schluh»! Anfang

Rur«

Datum:

19.1.

30.1.

19. L

20. 1.

5% Deutsche RcichSanlcihe .

4% Deutsche Rcichsanleihe .

>.245

0.241

0,23 0,26

0.245

0,277 1

87»% Deutsche Reichsanlethe

0,2'5

0,35

0 2775

3% Deutsche RcichSanleihe . Deutsche Sparprämienanlethe

0,34

o,;3

0,845

0.14

0.125

4% Preußische KonsolL . . .

4% Hessen..........

u ,22

1.2475

0 26

0.245

3%% Hessen ... ......

3% Hessen...........

0,19

0,21

Deutsche Wert!). Dollar-Aul. dto. Doll.-SLatz-Anweisng.*)

911,25

91,75

_

98.5

91,6

*% Zolltürken.........

1 9 05

9

.

5% Goldmcpikaner.....

! -

42,5

45

w*

Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank

110*

101,5*

U3*

101 5*

143*

101,7*

144,5'

102*

Darmst. und Natioualbank .

114,7*

115,2*

115,9*

Deutsche Bank.........

114,7*

115,5*

116,5*

Deutsche BcretnSbank ....

60

DiSconto Commandit . . f .

112,6*

113*

112 2*

112,7*

Mctalldank..........

88 75

88

Mitteldeutsche Kreditbank. .

95*

95*

.95,5*

95,5*

Ocsterreichische Creditanftalt.

6,75

6.7

6,75

Westdank ..........

0 035

0 035

.

Bochumer (Soß ........

80.5*

82*

Buderus...........

37,5

34.9

Laro .......... .

43*

44*

42 5*

43*

Deutsch Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke..

82'

82,5*

77 6*

82*

86 25*

86,75

85,25*

87,5*

Harvencr Bergbau......

tkaltwcrke Aschersleben....

106*

116

105*

118,75

104*

114 7*

106*

117,5*

Kaliwerk Westeregeln.....

il?

119

116,5

119

Laurahütte...........

Obcrbedarf...........

35

83.5

34.5

45*

48*

44,5*

48,75*

Phönix Bergbau ......

74.5*

74,5*

73*

'75*

Nheinitahl...........

64*

63.25*

62*

62.9*

Nicbcck Montan........

81

78,75

bi,5

Tellos Bergbau..... .

51.5

53 5

Hamburg-Amerika Paket. . .

Norddeutscher Slovd.....

107.2* 118*

112,5* 125*

111.5'

124,7*

111,7*

124,5*

Theraonschc Werke Albin . .

Zementwerk Heidelberg . . .

73

74

_

_

Philipp Holzmann......

57

57,25

55

Anglo-Cont.-Guano.....

80

81,75

Chemische Maner Alapin . .

I. G. Farbenindustl-ie, A.-G.

125*

127,4*

(Goldschmidt..........

62 5

64

60 75

Holzverkohlung........

55,5

_

NütgcrSwerkc.........

67.5

70'5

65

_

Schcidcanstalt.........

90

91

Mg. Elektrizitäts-Gesellschaft

95,75*

95,5*

93.5*

95,75'

Bergmann .........

Mamkraftwerke........

75,5*

80*

78

_

Schuckert............

Siemens &. Halske ......

72*

72,25*

69,5*

72

83,5*

87*

85,0'

87,5*

Adlcrwerke Kieper ......

33.5

34

31.5

34 25

Daimler Motoren. ......

34

34,5

31,9

35

Heyligenstaed:.........

17.5

Meguin.............

31

31

Motorenwerke Mannheim .

Frankfurter Armaturen . . .

Konservenfabrik Braun . . .

_

98

55

98.5

55

55

Schuhfabrik Herz . . ....

20,26

20.5

19.5

Sichel...... ........

2,75.

2 25

1,75

Zellstoff Woldhof.......

91

94

»1

-

Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel -

53

46,25

51

47,5

45

Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger-".)

Frankfurt a. 1, 20. 3an. Lenden-: Nach fester Eröffnung abgeschwächt. Die nun endgültig vollzogene Kabinettsbildung ließ die Höherbewegung, die bereits gestern unter Führung der Chemie- und Schiffahrlswerte den Markt beherrschte, aufs neue aufleben und brachte namhafte Steigerungen auf allen Gebieten. Das Geschäft nahm vorbörslich wieder ein größeres Ausmaß an, zumal der günstig lautende Ausweis der AeichZbairk ein neues Moment der Anregung bot. Die Kurs­erhöhungen erreichten aber nicht das Ausmaß wie gestern, immerhin waren anfangs bei Che­mie- und Schiffahrtswerten Steigerun­gen von 2 bis 4 Proz. zu verzeichnen. Dagegen bot der Montanmarkt ein Bild großer Un­regelmäßigkeit. Die Kurse waren teils behauptet, teils bewegten sie sich unter dem Niveau des gestrigen Abendverkehrs. Nur für Kali werte stellten sich neue Steigerungen von 2 bis 3 Proz. ein. Elektro- Aktien wiesen ebenfalls neue Gewinne auf. AEG. plus 0,75 Prozent, Licht und Kraft sowie Siemens-Halske je plus 1 Proz., Schuckert plus 2 Proz. Bank­aktien behaupteten ihre feste Haltung. Berliner Handel plus 3 Proz. Auto-Aktien lagen unverändert fest. Auch Maschinen strebten nach oben. Karlsruher plus 2 Proz. Zellstvff- und Zuckeraktien verkehrten ebenfalls in fester Stimmung. Der Kassamarkt der 3ndu- striepapiere hatte neue Kursavancen aufzuweisen. Gesucht waren namentlich solche Aktien, die niedrig im Kurse stehen. Stark begehrt vor allem Eh-

I Unger Spinnereien. Deutsche A nteihe n konnten ihrem Kursstand nicht behaupten und gaben leicht nach. Schutzgebiet 5,3. Auf dem Markte der ausländischen Renten ent­wickelte sich lebhafteres Geschäft in Tür­ken und Nüssen. 3m Bordergrundc stan­den Bagdad II, die um 1 - Proz. anzvgen. Der Freiverkehr lag ziemlich fest. Beckerstahl 15 Proz., Beckerkohle 49 Proz., Benz 34 Proz., Brown-Boveri 56 Proz., Entreprise 10 Proz., Gro- roog 48 Proz., Kriigersholl 85 Proz., Deutsche Pe­troleum 76 Proz., Ufa 56 Proz., Ufra 57 Proz. Im weiteren Verlaufe wurde die Stimmung unsicher. Die Spekulation schritt in den stark gesteigerten Werten zu Gewinnsicherungen. Die Stimmung wurde etwas gedämpft und die Kurse erlitten mehr oder weniger starke Einbußen. Der Geldmarkt ist weiterhin sehr flüssig. Tagesgeld 7, Bankdiskon­ten 6,25, Industrie-Akzepte 7,50 bis 8 Proz. Mo­natsgeld, das in großen Summen vorhanden ist, stellte sich auf 7,50 bis 9,50 Proz. je nach Adresse. Im Devisenverkehr setzte sich die starke Stei­gerung des englischen Pfundes fort. London gegen Kabel 4,86z. Paris lagen dagegen abgeschwächt mit 130,30 gegen London. Die übrigen Valuten sind unverändert.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

19 Jan.

20. Jan.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

»cld

Briet

Geld

Brief

Slrnft.-iHott.

168,58

169,uo

168.61

169,03

Buen--Aires

1,737

1,748

1.735

1,740

Brss.-Antw-

19.055

19.09.»

19 07

19.1 1

Christiania.

85,34

85,56

85,32

85,54

Kopenhagen

104,39

104,65

104,17

104,4!

Stockholm .

112,22

112,48

112.28

112,56

Hftnngsors.

10,545

10,585

10.545

10,585

Italien. . .

16,94

16,98

16,91

16,9«

London. .

20,39-1

20,454

20,400

20,453

Neupork . .

4,195

4,2)5

4,195

4,205

Pari?....

15,80

15,84

15,66

15,70

Schwei; . .

81,02

81,22

81.03

81,23

Spanien - .

59,35

59.4>i

59,37

59,51

Japan . . -

1,861

1,865

1,842

1,876

Rio de Jan.

0,630

0,634 .

0 632

0.637

Wien in D>-

Ceft. abgcst.

59,07

69,21

>9.05

59,15

Prag ....

13,417

12,457

12,415

12,455

Belgrad . .

7,432

7,452

7.4 >2

<, 452

Budapest. .

»,87

6,89

5,875

6,893

Bulgarien.

2,395

2,405

2,615

2,625.

Lissabon

21,225

21,275

21 225

21,275

Danzig. . .

80.86

81,06

80.90

81,10

Konstantin.

3,185

2,195

2,185

2,1.5

Athen. . .

5.79

5.81

5.79

5.81

Kanada. . .

4,187

4,197

1.187

4,197

Uruguav . -

4,325

4,335

4.335

4.345

Berlin, 19 Jan.

Geld

Brief

Amerikanische Äotei . . . . .

4.20

4,22

Belgische Noten . .......

Dänische Noten ........

19.01

103,*9

20 11

101,51

Englische Nottn........

Französische Noten ......

20,363

20,465

15,84

15 92

Holländische Noten......

168,23

163.07

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

16 925

17,005

85,14

85.56

1°° Kronen

Rumänische Noten......

58.94

59,24

Schwedische Noten ......

112.09

112,65

Schweizer Noten ......

80,95»

81,33

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

59,15

12,89

59,45

12.45

Ungarische Noten.......

5.83

5.87

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".s Frankfurt a. M., 20. Jan. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 26 bis 26.25, Roggen, inländischer, 17.75, Sommergerste für Brauzwecke 22 bis 24, Hafer, inländischer, 18.50 bis 21.50. Mais, gelb, 20.50 bis 20.75, Weizen­mehl, inländisches, Spezial 0, 41 bis 41.50, Roggenmeht 26 bis 26.50, Weizenkleie 11.10 bis 11.30, Roggenkleie 11.25 bis 11.50. Tendenz: Leicht befestigt.

-berliner Produktenbörse.

Berlin, 19. Jan. Im amtlichen Mittagsver­kehr konnten sich in Uebereinftimmung mit besseren Auslandmeldungen gleichfalls etwas erhöhte Preise durchsetzen, allerdings blieb der Weizen nach dem gestrigen starken Rückschlag nicht allzu sehr erhöht, während Roggen etwas bessere Gewinne erzielen konnte. Am Locomarkt hörte man ungefähr um eine Mark gebesserte Vortagspreise. Die Nachfrage seitens der Exporteure sowie der Mühlen hält wohl an, doch werden nur mäßige Höherforderungen be­willigt, während anderseits der Abgeber nur zu mäßig höheren Preisen am Markte erschien. Im Zeithandel eröffnete Weizen eine Mark höher, Rog­gen per Mai zwei Mark gebessert. Gerste gleich­falls angeboten, aber ruhig. Hafer ohne beachtens­werte Veränderungen, desgleichen Futterartikel. Es wurden notiert: Weizen, märkischer, 246 bis 252, Weizen, pommerscher, 246 bis 252, März 267, Mai 272 bis 274; Roggen, märkischer, 144 bis 151, Roggen, pommerscher, 143 bis 150, März 175 bis 176, Mai 186 bis 188; Gerste, märkische, 180 bis 207; Futtergerste 148 bis 162; Hafer, märkischer, 160 bis 171, März 183, Mai 188; Weizenmehl 32,50 bis 36; Roggenmehl 22 bis 24; Weizenkleie 11,25 bis 11,50; Roggenkleie 9,75 bis 10,25; Raps 340 bis 345; Viktoriaerdsen 26 bis 35; kleine Speise­erbsen 22 bis 25; Futtererbsen 20 bis 22; Pelusch- i kcn 19 bis 20; Ackerbohnen 20 bis 21; Wicken 20,5 I

bi 23; Lupinen, blau, 11,75 bis 12,50; Lupinen, gelb, 13,75 bis 15; Serradelle 18 bis 19; Raps­kuchen 15,25; Leinkuchen 23,30 bis 23,60; ,

Büchertisch.

Der soeben begonnene 10. Jahrgang der nationalen MonatsschriftDeutschlands Er­neuerung" (3. F. Lehmanns Verlag, Mün­chen) bringt eine Reihe von Neuerungen mit sich, die ganz den Bedürfnissen der Gegenwart entsprechen. Zunächst wird von 1926 ab viermal im 3ahre die neue Vierteljahrsschrift für deut­sches VolkstumVolk und Rasse" den Heften vonDeutschlands Erneuerung" eingefügt.Volk und Rasse" will vor allem den heute immer mehr an Interesse gewinnenden Fragen der Rassenkunde entgegenkommen, die Beziehungen zwischen Rasse und Volksleistung erforschen und immer weitere Kreise auf die Bedeutung der erb­lichen Beschaffenheit eines Volkes für seine kul­turellen Leistungen aufmerksam machen. Einen weiteren Ausbau erfährtDeutschlands Erneue­rung" durch eine in Zukunft regelniqHig erschei­nende Abteilung:Schrifttum und Kunst", die der Leitung des Dichters Börries Frhr. v. Münchhausen unterstellt ist und besonders heimatliches künstlerisches Schaffen zur Geltung bringen wird.

Rasmussens T h u l e f a h r t. Zwei 3ahre im Schlitten durch unerforschtes Eskimo-- land. Von Knud Rasmussen. Ca. 700 S. Reich illustriert, ca. 10 Lieferungen. Pro Lies. 2.80 Mk. (Verlag der Frankfurter Societäts-- Druckerei, G. m. b. H., Frankfurt a. M.) Ein Mann wie Knud Rasmussen, Eskimo und mo derner Europäer seiner Abstammung nach, von Kindheit an der Sprache dieser sonderbarsten Nomadenvölker der Welt mächtig, ist der ge-» borene Polarforscher. Sein Forscherleben ist nur die glückliche Fortsetzung seiner Fügend, die harte und restlose Erfüllung der größten Aus­gabe, die das Leben ihm gestellt hat. Sie liegt vor uns, diese leidenschaftliche Reise im Hunde-- schlitten über eine Strecke, die dem halben .Um* kreis der Erde entspricht! Der erste schlichte Be­richt, ein wahres Volksbuch, sofort nach der Heim­kehr geschrieben, ist noch heiß von dem Glück detz großen Erlebnisses, stark durch den eben errun-- genen Sieg über die namenlosen Mühen eines 31/jährigen Aufenthaltes in Eis und Schnee. Rasmussens Thulefahrt" soll auch in Deutsch­land, in geringem Abstand von der dänischen, Originalausgabe, zunächst in der Form von ein­zelnen Heften erscheinen, um das einzigartige! Werk breiten Kreisen zugänglich zu machen. Das erste Heft einer Folge von etwa zehn, monatlich erscheinenden Lreferungen liegt jetzt vor. 3m Jahre 1902 begann Rasmussen seine polaren Reisen, 1912 unternahm er die erste Thule- Expedition. Erst die fünfte Thulefahrt bildete den organischen Abschluß dieser unentwegten Be­mühungen um die Kenntnis und die Zusammen­hänge der über die arktischer Kontinente - zer­streuten Eskimovölker. Erst jetzt ist erwiesen, daß die Eskimos vom vstgrönländischen Angmagssalik bis. zu den Klippen Sibiriens sich der gleichen Sprache bedienen, den gleichen Glauben lebendig erhalten, die gleichen Sänge besitzen und sich die gleichen Sagen erzählen. Ein einheitliches Volk wohrrt auf diesem halben Wege um die Erde tierffreuf Westlich der Hudsonbai liegt seine Urheimat, Reste der ursprünglichen Kultur be­stätigen es. Wir folgen den Entwicklungen und Wanderungen der verschiedenen Stämme durch die Trümmerwelt des Eises. Eine noch nicht abgeschlossene Epoche der Völkerwanderung, ein? noch lebendige Zeit der Heldensänge erwächst auf der heutigen Erde. 3n diesem Buch ist die Sprache frei und groß, unbeschwert von dem geradezu erdrückenden Material, das die Erpe- dition mit nach Hause gebracht hat. Eine Fülle von Bildern - das beste und reichhaltigste Material, mit dem je eine arktische Expedition hat aufwarten können ist verschwenderisch in die Schilderungen eingestreut. Aber gerade so steht Rasmussens Buch in der arktischen Literatur ohne Seitenstuck da! 871

----------------

Rundfunk-Programm

des frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Amsch<iu".) Donnerstag, 21. Januar.

3.30 4 Ahr: Die Stunde der 3ugenö, 4.308 Ahr: Konzert des Hausorchesters: Lortzing. 6- 6.30 Uhr: Die Lesestunde:Das Abenteuer in der Silvesternacht" von E. Th. A. Hofsmann. 6.30 bis 7 Uhr: lleberhagitng von Kassel: Vortrag von Wilhelm Limberger:Die Vogelfütterung im Winter und das Geheimnis des Vogelzuges", 7-7.30 Ahr:Fritz Doehle II", Vortrag von Fried Stern, 89 Ahr: Uebettragung von Kassel: 9. Kasseler SpmphoniekonzertDie Söhne Bachs als Sinfoniker", 910 Ahr: Konzert des Harmo* nie-Orchesters des Frankfurter Orchestervereins, anschließend bis 12 Atzr: Uebertragung von Der-- lin: Tanzmusik der Berliner Funkkapelle.

Iagdverpachtung.

Freitag, den 22. Januar 1926 nach­mittags 2 Uhr, soll auf hiesiger Bürger­meisterei die Gemeindejagd auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Die Ge­markung umfaßt zirka 135 Hektar Wald und 300 Hektar Feld. Bemerkt wird, daß oas Jagdgebiet in 25 Minuten von der Bahnstation Reiskirchen zu erreichen ist.

Nähere Bedingungen werden vor dem Termin bekannt gegeben. 489V

B e r s r o d, den 13. Januar 1926.

Hessische Bürgermeisterei Bersrod: __Becker. _______________ Jagd-Verpachtung.

Montag, den 1. Februar 1926, nach­mittags 1 Uhr, soll in der Wirtschaft Zum Anspann" in Gonterskirchen (bei Laubach) die Gemeindejagd (Wald, und Feldjago) der Gemeinde Gonterskirchen ab 15. Februar 1926 auf die Dauer von 6 Jahren unter den bei der Verpachtung bekanntzugebenden Bedingungen neu ver- pachtet werden. Das Jagdgebiet umfaßt ca. 1700 Morgen Wald- und ca. 1300 Morgen Feld und ist von Station Lau- bacher Wald in 10 Minuten zu erreichen. Hessische Bürgermeisterei Gonterskirchen.

__Gras.______601D Drucksachen aller Art äöäsiää

Iagdverpachtung.

Mittwoch, den 27. Januar l. I., nachmittags 2'/, Ahr, soll die der Ge­meinde Mainzlar gehörige Jagd auf die Zeit von 6 Jahren und zwar vom l. Februar 1926 bis 31. Januar 1932 auf dem Rat» haus dahier öffentlich verpachtet werden.

Der Jagdbezirk besteht in 540 Morgen Wald und 1540 Morgen Feld und schließt an den Bahnhof Mainzlar an.

Nähere Bedingungen werden vor der Verpachtung bekanntgegeben.

Mainzlar, den 20. Januar 1926. Bürgermeisterei Mainzlar.

Vogel. 603D

Iagdverpachtung.

Die Gemeindejagd, Feld- und Wald- jagd der Gemeinde Rudingshain wird am Donnerstag, dem 4. Februar 1926, nachmittag« 1 Ähr. in der Wirtschaft von H e i n r. Dambmann IV. Witwe in Gesamtfläche von etwa 670 700 Hektar auf 6 Jahre verpachtet. Revier grenzt größtenteils an Staatswaldungen. Nächste Bahnstation Scholten, etwa 3'/ km von der Reviergrenze. Kraftpostverbindung Schotten und Lauterbach. Bedingungen werden bei der Verpachtung bekannt- gegeben.

Bürgermeisterei Rudingshain.

Hartmann. 532D

Metallbetten 1A fltahlmatralien,Kinderbetten fiünst-anPrtv. Katal.729 fr. Eisenmdbelfabrlk Suhl (Thttr.)

Nutz- und Brennholzversteigerung.

Samstag, den 23. Januar l. Js., vormittags 11 Ahr werden in der Gast­wirtschaft von Doll in Alfa auS den Staatswaldbistrikten Langeloh 7 der För­sterei Alsa, Lindes 4 Heegwald 1 und Borkhards 3 der Försterei Stornsels ver­steigert:

Nutzholz: Stamme, Fichten: 4. Kl., 1 St.

- 1,03 Fstm., 5a-ÄI. 1 St. ----- 0,44 Fstm., 5b.Kl. 5 St. 1,37 Fstm. Derbstangen: Fichten 1. Kl. 16 St. = 1,66 Fstm. Nutz- knüppel Nm.: 54 Fichten 1. Kl., 36Fichten2.Kl. NutzknüppelreistgNm.

251 Fichten. Nutzreistg Nm.: 4 Fichten. Brennholz: Knüppel Nm.: 143 Eichen

2. Kl., 2 Weiden Stammreistg Nm.: 279 Eichen. Astreistg Nm.: 290 Eichen.

Das Holz beliebe man sich vorher an­zusehen. Nähere Auskunft durch die Herren Förster Zimmer und Reeg in Alfa und die unterzeichnete Stelle. 582D

Eichelsdorf, den 18. Januar 1926.

Hessisches Forstamt EichelSdors.

Bechtel.

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Wolliengasse 17

Zahme Affen, la Kanarien- hähne, 100 guchlweibchen, Waldvögel, Meerschweine, Senegalfinken, Papageien, Tauben, Rot­kehlchen, Fische 0420 Käfige, Zuchtutensiliep-u.Futterhandlung X MlMlMAM. X Für die Lieferung des Kohlen-, KotS- und Drikettbedarfs an die Hessischen Staatsbehörden, -Betriebe und -Anstalten im Rechnungsjahr 1926 wird hiermit zur Abgabe von Preis- und Lieferangeboten aufgefordert. Die für die einzelnen Dienststellen und Orte erforder- lichen Sorten und Mengen, sowie die Lieferbedingungen sind unter Beifügung von 50 Pf. je Ort bei der unterzeichneten Stelle bis spätestens 25. Januar 1926 schriftlich zu erfragen, wobei anzugeben ist, für welchen Ort bezw. Orte die Unter­lagen gewünscht werden- Angebote muffen bei dem unterzeichneten Amt portofrei bis spätestens 10. Februar ds. Js. eingegangen sein 602 D

Nach dem 25. 1. bezw. 10. 2. 1926 eingehende Anfragen oder Angebote können nicht mehr berücksichtigt werden. Wölfersheim, den 20. Januar 1926.

Hess, Bergwerks- und Kraftwerksdirektion.

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