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Turnen, Sport und Spiel

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In den Spielen um in e i st c r s ch a f t empfing

ISöO BaD-Ranhetm T-u.Sp.-B.60 Marburg B. f. L. Marburg M.-T.-D. Gießen

geb. 6

Das Miut erst in einem halben -Xa^v schehen, bis sich die Erde gesenkt Hal."

..Wie lonunt es denn, daß man hier Gräber hinlegt?"

land.

ZRoffau, 17.

trt hier frstMelli. te itzieväUattw M nSvwMmm entgegen Grtlärunfl der Neuyorker und komMNliert, etwas

Umschlag des Industriellen lore an Rußland verlaust ische Umstellung verstand ine Aeuherung de-Jour- das gegen die Anetten- irfung' der Kaufkraft der itschland zugute fom ifa die Vorteile, die es m ; verlieren müßte. Reben- > Amerika noch immer der Anerkennung inusse gliche Erklärung, man chulden bezahlen, auf eine Erklärung des hingewiesen, der seine

.zwischen der Schweiz und Oesterreich endete unent schieden mit 2:2. Damir ist die Schwei z mit ins gesamt drei Punkten (k ti r o p a - M e i st e r, mäh renb die Tschechoslvwatei mit zwei und Oesterreich mir einem Punkt unterlageu.

Die Schweiz Eishockey-Europameister.

Davos, 1!).Ian. (Wolff.) Das letzte Spiel um E i s h o cke y - E n ro p a - M e ift e r s chaft

meister Butzbach auf seinem Spielplatz imLust­garten" den Meister des M a i n - G a u e s Turn­te s c l l s ch a f t Offenbach. Die Flocken wir­belten hernieder, als die Spieler in leichter Spiel- Ilcidung das Spielfeld betraten, wo sie unter der Leitung des vorzüglichen Schiedsrichters M i ch l e r vom Polize Sportverein Frankfurt ein ganz flottes Spiel entwickelte, lieber den Ver­laus ist zu sagen: Butzbach hat Anstoß, der jedoch ichon von Offenbachs flinken Läufern abgefangen utib von dem grün-weißen Sturm vor Butzbachs Tor getragen wird. Das voll und ganz offene Spiel, das nur etwas unter dem hohen Schnee litt, wogt

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beständig zunehme und damit Jugoslawiens Absatz. Möglichkeit verringere.

Es kann fein Zweifel darüber bestehen, daß Rußland die größren Anstrengungen macht, feine durch Locarno entstandene Isolierung durch eine Verstärkung feiner Emanzipationsbestrebungen v enzumachen. Die Entschließung des 14. Parteitags, Rußland mit. ganzer Straft zu industrialifie reu, gibt zu erkennen, daß man auf die Finanz­hilfe des Auslandes, vor allem Amerikas, rechnet. Daher das Bestreben, sich von Amerika anerkannt zu sehen. Andererseits vergibt man schon jetzt nach bester Möglichkeit Bestellungen ins Ausland und deutet damit an, daß man ipätcr, wenn mit der Aiislandanleihe fremde Zahlungsmittel in Fülle vorhanden sein würden, das Volumen dieser Auf­träge start erhöben werde. Den Jndustrialisten stehen die Anhänger des Agrars y st ? m s gegen­über, bereit Verfechter der Volkskommissar der Fi­nanzen, So t ol n i kow, ist. Er behauptete aus dem .Kongreß, daß die Sowjetunion nur dann auf litte äußere, ihr io notwendige 'Anleihe rechnen iönne, wenn sie ihren Getreideexport stärke. Man müsse deshalb mit der Industrialisierung warten. Sokolnikom wurde überstimmt. Jetzt wird hier der Versuch gemacht, die Anleihe in das Gewand von Strebitferungen einzulleidsn. Die Bezahlung von Vorkriegsjchulden würde freilich unter solchen Um ständen kaum möglich fein, da sie den größten Teil einer eventuellen Anleihe konsumieren würde.

Franziska.

Roman von Lies bet Dill.

(Schluß.)

Sic junge verschleierte Dame hatte ihr Grab gefunden: den Schleier zurückgeschlagen, ordnete sie die Kränze auf einem frischen Grab.

Daneben sah er ein hoch auf getürmtes neues Grab. Er erkannte es an den goldgedruckten Inschriften der Kranzschleifen. .....

Dieser Teil des Kirchhofs lag abicbiüfig nach den Aachbargärten hin. und die Gräber an dieser S eite hatten nur eine Erddecke von et wa Mel er­höhe. Denn man den Stock seitlich m die Erde stieß tonnte man den Sargdeckel berühren, s'^asse hatte das Gefühl, als habe niemand mehr X)iit, die Menschen zu beerdigen. Hier an der . <obigen, einsamen Ecke, unter dieser roten, sri- id'c-ii Erde ruhte auch Franziska, und ihre pomp- i asten Kränze, welch» zu ihrem Ruhm aewun-- bat waren, bedeckten sie,. Er hob mit dem Stock eine der breiten seidenen Schleifen, die 'ick um einen noch stark duftenden Tuberosen- an,; wanden, auf.Der gefeierten Künstlerin der Bühneitgenossenschaft".Fräulein Rott, un- unvergeßlichen großen Sängerin". Man 1 ittc welle und frische Kränze auseimutderge- bäuft, ohne sie zu oebnen, und auf die weih- ieibenen Bänder unb goldgedruckten Atlasschlei- kn, die der Dind aufwehte, traten die Füße der Vorübergehenden. Er toinftc einen der Gärtner Ceran.Werden diese Gräber nicht mit Sannen bedeckt für den Winter?" sagte er und wies auf den unordentlichen Krcm^haufen.

Der Mann rückte an der Mütze.Wenn es bestellt wird. Die Dame hat scheint's leine Verwandten gehabt, es ist eine Fremde, um das Grab kümmert sich niemand", sagte er.

Rein doch," sagte Hasse,beefen Sie das Grab mit Tannen für den Winter zu, unb für den Stein sorge ich."

ncr die Schwaben unb Lücken der eigenen Mann­schaft besser erkennen und dann abstellen kann. Arbeitet die Spielleitung in diesem Sinne weiter, so ist die Gewähr dafür gegeben, daß die Mann­schaft bei dem vorhandenen Spielermaterial zur kommend'Ui Berbandssetic wieder einen beachtens- weiten Gegner abgibt, ilnb dies ist letzten Endes der Zweck der Gesellschaftsspiele. hier muß der notwendige Schliff für die Meisterschafts­spiele geholt werden. - Das Spiel selbst stand Völlig im Zeichen eines Gesellschaftsspieles. Gießen wehrte sich Zunächst tapfer, dies gelang

Stunde lang bis der Offenbacher Mittel sturmer unverhofft durch Fernfchuß das erste. Tor erzielte. Don da ab entfaltete sich Offen- bad) immer mehr, und führte ein recht schönes Zusammenspiel vor. Der Erfolg bis zur Pause waren weitere fünf Tore. Einige gut eingeleitete Angriffe der Gießener wurden von der Offen­bacher Verteidigung mit Leichtigkeit unterbunbeu. Einmal sand der Ball aber doch den Weg ins gegnerische Retz. Rach der Pause lieh Gießen merklich nach, zumal der Torhüter vom eigenen Spielführer wegen allzu nachlässigen Spiels vom Platz gewiesen wurde. Das entstandene Loch wurde aus der Stürmerreihe auf gefüllt, wodurch die Widerstandskraft der Mannschaft weiter ge­schwächt wurde. Daß es ihr trotzdem gelang, die Riederlage, wie anfänglich befürchtet wurde, nicht höher werden zu lassen, ist ihrem aufopferungs­vollen Spiel znzuschreiben. Offenbach konnte bis zum Schluß noch dreimal erfolgreich sein, aber auch Gießen konnte kurz vor dem Abpfiff ein zweites Tor erzielen. An dem Spiel gefiel be­sonders die von beiden Mannschaften beobachtete Ruhe. Der hohe Schnee war einer vollen Ent- faHung der Gästemannschaft hinderlich lselbstver­ständlich erschwerte er auch das Spiel der Gieße­ner,. aber trotzdem zeigten die Offenbacher, daß sie über eine ausgezeichnete Technik verfügen und sehr gut verstehen. Fußball zu spielen. In echt sporilcrOchcm Geist vereinigten »ich beide Mann­schaften zu einem kameradschaftlichen Zusammen­sein. den, sich der gemeinsame Marsch nach Dem Bahnhof anschloß.

Freie Turnerschast Giehen (Jugend)Freie Turnerschast Wieseck (Jugend) 2:3 (1:1).

Bor her stellten sich diese beiden JugenD- Mannschaften dem Schiedsrichter, die tich trotz des hohen Schnees ein flottes Gesellschaftsspiel liefer­ten. Es war ein ausgeglichenes Treffen was Gießen infolge (einer körperlichen llcberlcgcubeit im Borans halte, ersetzten die Wiesecker durch größeren Eifer und bessere Technik. In der 15. Minute sicherte der Linksaußen Wiesecks seinem Verein die Führung, dem Halblinken Gießens gelang es. in der 25. Minute das Aus- gleichstor zu schießen. Kurz nach der Paule ging Wieseck durch den Rechtsaußen abermals in Führung. Gin bald darauf gegebener Elfmeter wurde von Wiefeck verschenkt. Das dritte Tor für Wieseck fiel infolge eines Strafstoßes, der im Rach schuh durch den Mittelstürmer ver­wandelt wurde. Dieser Stand (3:1 > wäre das eigentliche Resultat gewesen, wenn nicht ein Ver- teibiger Wiesecks durch ein Selbsttor die Schluß- ziffer auf 3:2 gestellt hätte.

Ein Werbeabend in Heuchelheim

L Die am Samstag als Werbeveranstaltung durchgeführte Winterfestlichteit der Freien Turnerschaft Heuchelheim erfreute sich eines zahl- reichen Besuchs und war eine der schönsten Feiern, welche in den letzten Jahren begangen wurden. Hat es doch die technische Leitung des Vereins verstanden, den Verein auf sportlichem Gebiet auf eine außerordentliche Höhe zu brin^ gen. Das turnerische Programm, welches unge^ fahr zwei Stunden ununterbrochen andauerte, wurde von den an Ordnung gewohnten Sport­lern und Sportlerinnen in mustergültiger Weife durchgcführt. Der Eröffnungsakt, dargestellt als ein Demonstrationsbild der gesamten Mitwir- fenben, wurde mit liedhaftem Beifall ausgenom­men. Zu gleicher Zeit wurde hierbei der ge° legentlich der Olympiade als ewiges Andenken erhaltene Fahnennagel dem Verein feier­lich überreicht. Bei der nun vorgeführten Gym- n a sti k der Männer und Frauen, wurde den Zuschauern gezeigt, wie man den Körper muskel­kräftigend und geschmeidig machen kann. Diese Hebungen müssen bei einem geordneten Turn- betrieb den wichtigsten Teil bilden. Das G e r ä t e t u r n c n der Aktiven und Zöglinge, das in einfachen, aber guten Haltungsübungen be­stand. zeigte wiederum, daß der Turner und Sportler unbedingt jedes Gerät beherrschen mutz. Eine Glanznummer waren die Frei- und Keulenübungen der Turnerinnen. Hierbei wurde durch die Begleitung durch ge-

Es ist teilt Platz mehr, Herr", sagte alte Gärtner.Jeden Tag werden neue herein

Vereine Spiele

? u.Sp.-V 46 Butzbach

Lehr energisch setzt sich die Moskauer Presse dafür ein, daß die Schweiz, die die russische Regierung zur Beteilgiimg an der Abrüstungskonfe­renz bzw. deren Vorarbeiten einlade, zuerst sich wegen der Art," wie sie die Ermordung W o - rowskis durch Sionrabigesühnt" habe, voll ent­schuldigen müsse. Früher, als sie diese Verfehlung wieder gut gemacht habe, könne sie nicht daraus i ccbnen, daß die Sowjetunion den Boykott aushebe. Der Sowjetunion sei freilich sehr wohl bekannt, daß die schweizerische Industrie sich bei ihrer Re- gienmg iehr nm die Boykottaushebung bemühe, da ne für ihre Waren Absatz brauche. Sie Sowjet­union sei das Land, das Bestellungen zu vergeben habe. Der Vorwurf deutscher Zeitungen, der «ow- jjutiion sei es nur darum zu tun. bi? Abrüstung» kenterenz zu sabotieren, sei hinfällig, da Ruß­lands Friedensliebe über jedem Zweifel stehe.

Die Spannung mit Polen dauert fort. Aller­dings begibt sich eine Delegation polnischer AW ceorbnetev nach Moskau, begleitet von heftigen Drohungen eines Teiles der Warschauer Presse. Doch Hal schon der Vorsitzende der Delegation sofort nach seinem Eintreisen in einem Interview geäußert, er sehe alle feine Erwartungen über­troffen. In einem Leitartikel derIsweftija" wird andererseits darauf hingewiesen, daß Jugo­slawien schon deshalb großes Interesse an einer Verständigung mit der Sowjetunion haben müsse, weil der Export Rußlands nach dem nahen Osten

Wie wäre mein Leben geworden, wenn ich sie nie gekannt hätte? Vielleicht wäre ich heute kein einsamer Mann, hätte Familie, Kinder.

Run habe ich mir noch Arbeit. Ich bin bereits so weit, daß ich von den Menschen, denen ich diene, leine Dankbarkeit mehr erwarte.

Wie weife bin ich geworden, dachte er mit leichter Bitterleit, wie alt... mein Haar ist grau geworden.

Alnb doch . jene ersten Jahre waren mit der Jugend verwoben. Vielleicht hab' ich sie deshalb so geliebt! Liebt man nicht alles, was mit der Jugend verwachsen ist, Menschen. Häuser, Möbel, Landschaften.

Wenn sich auch jetzt kühle Betrachtungen über Ziel und Zweck anstellen liehen.. ach. Ziel und Zweck! Wer einen einzigen Frühling erlebt und empfunden hat, ist jung gewesen und glücklich. Es war Kampf und Bitterkeit dadeig^- mischt. aber, wie sagte Franziska... es war doch etwas Ganzes gewesen. Ein großes Gluck ist immer von kurzer Sauer.

Alle Empfindungen, die mit ihr verknüpft war eit, hingen nut feiner Jugend und dem Früh­ling zusammen. Rein, ich gäbe ftc nicht her, es war wert, gelebt zu haben.

Franziska. . L .,

Er würde sie nie vergessen. Richt ihre um­herirrenden Augen, die sich angstvoll an ihn geklammert hatten... Er kam st<y vor, als fet er ihr- etwas schuldig geblieben und er sah sie immer vor sich auf dem weißen Bttc mit dem rötlichen Haar, Die Arme schlaff ausgestreckt, nach oben gleiten, wie auf einer Buhne, vom Leben bleich gemalt.

Er vergaß ihr nicht, daß sie zu ihntge- kommen war Anderen i^rDanfte ste ihre künst­lerische Reife, ihr Emporstetgen, aber zu thm fam ftc zurück, weil sie ihm ihr Vertrauen ge- schentt. Run blieb sie bei ihm-

ilnb diefer Gebauten gab ihm den Frieden wieder.- denn es gibt Menschen die wir nie aus der Erinnerung verlieren, die leben bleiben,

getragen, und man ioll immer nur Platz schaf­fen. So ein Früdbof kommt der Stadt teuer, der Herr Professor könnten einmal dafür sorgen, das; man Die Rachbar gärten dazu bekäme. Ich habe schon die Herren im Stadt rat daraus auf - meifjam gemacht, daß, Wenns ein Gewitter gibt, sich die Erde hier lockern kann, und es ist schon vorgetommen, daß die Särge blohgelegt und mitgerissen wurden. Ja, ja, geht rasch mit den Menschen . ich bin auch schon siebzig, aber ich hab' mir wenigstens einen Platz unten an der Mauer gesichert, wo ich ruhig sein kann. Hier oben liegen nur die Fremden, denen nie­mand einen Platz bestellt. Die Stelle nebenan ist noch frei", der Mami wies auf den Eckplatz. .Wenn man das Stück dazu nimmt und eine kleine Mauer herumführt, ist man wenigstens sicher vor Zerstörungen..."

Einer- plötzlichen Eingebung folgend, sagte Haffe:Ich nehme den Platz."

Sehr wohl. Es find Dann nur ein paar Formulare anszufüllen, und man muß voraus­bezahlen."

Run, man bezahlte ja alle Platze int voraus. Der Gärtner schulterte seine Schippe und ging den Weg hinunter. Hasse fianD in Gedanken versunken vor dem neuen Grab mit den frischen

Franziska. - Unb plötzlich sah er sie vor sich unter dieser toten frischen, moderigen Erde, die Hände auf der Brust gefaltet, tote er sie gesehen am letzten Tag im Chloroformschlaf auf dem Lift. ,

Er empfand, daß die dort unten nicht mehr dieselbe mar, hie er zuerst im Schloß garten gesehen hatte. Es lag ein Leben zwischen diesem ersten Frühling und dem ernsten Heilte.

eignete Musikstücke das rhythmische Ausdrucks­turnen noch erhöht. Da das rhythmisch'. Turnen ohne Entspannungsübungen undenkbar ist, so find Lockerungsübungen eine notwendige Ergänzung. Alls Tldlchluß Des turnerischen Pro gramms wurden noch Die OllympiaDefteiübungcn der Männer, sowie einige Gruppen- und Einzcl- Heilungen gezeigt. Auch diese plastischen Darstel- Lungen wird man bei Bühnenveranslaltungen nicht gerne missen. Der zweite -Feil des Programms, der theatralische bei welchem da» Theaterstück ..Zuvorgekommen" gegeben wurde, konnte als ebenso gelungen bezeichnet werden Der ..Paukenonkel" sowie das DuetiBeyer und MeyerR wurde von Den Rollenträgern in freiester und natürlichster Weise zum Ausdruck gebracht. Von dem Arbiri'terge i a n g - verein, welchein dem letzten Jahre schon oft Proben feines Könnens abgelegt hat unb Die Feier mit gesanglichen Darbietungen verschönern half, lami man sagen, daß er immer mehr be­strebt ist, sich in der Kunst des Gesangs weiter auszubilDen. Manchen Eltern, welche dem Tur­nen und Sport seither noch etwas ablehnend gegenüdcrgestanden haben, wirb diese Veranstat- htng in steter Erinnerung bleiben. Bel vielen ist Der Wunsch laut geworden, ihre Kinder Da«- nächste Mamit Dabei zu sehen"! Jst'S Der Fall, dann hat Die Veranstaltung ihren Zweck erreicht.

Berliner Sechstagerennen.

Berlin, 19. Jan. (WTD.) -Um 10 Ahr abends war her Staub her Spitzen­gruppe wie folgt: 1. R i e g e r ® i o g c 111 264 P.! 2. Mac R amar a - Hora n 253 P. 3. T o n a n i Sawall 134 P.: 4. H a h n Tietz 114 P. imb 5. Persyn Debaets 96 P

Beim zehnten Spurt her Zehn°.Uyr Wertung stürzte der belgische Fahrer De ba et s. Er zog . sich eine Gehirnerschütterung zu, so daß er das Rennen aus geben mußte. Sein Partner Pershn jährt vorläufig als Ersatzmann weiter.

.Hni Mitternacht holte sich die Manuschasi Mac Ramara - Horan den .,B. Z."- Preis, bestehend aus zwei goldenen (jlgarett en= ctnis.

hin und her. Bei Butzbach ist cs Die sichere Ver­teidigung. vor allem Steinbach, die jeden Er­folg vereitelt, daneben noch Der unermüdliche Mit tslläuser Z citz, der, wie immer, gute fruchtorin- gcnde Arbeit leistet und nach wie vor die Stütze der Mannschaft ist., Bei Oisenbach konnte die Mannschaft im ganzen sehr gut gefallen: eins sichere Verteidigung, die-Läufer ausdauernd und unermüd­lich, gleich gut in Abwehr unb Einleitung von An­griffen, Der Sturm jugendlich frisch, flink und immer vorwärts drängend. Die Mannschaft hat trotz ihrer zum größten Teil jugendlicljen Spieler nach hartem llcunpf im Maingau die Meisterschaft errungen und lünlerließ auch hier den besten Ein­druck. Durch einen Strafwurs von der Mitte aus geht Offenbach in Führung, um kurz vor Halbzeit zuni zweiienmal erfolgreich zu sein. Daraufhin stellt Butzbach um, Z e i tz geht in den Sturm und Fisch in die Verteidigung. Doch trotz allem aus- epfernbeu Spiel kann Butzbach keine Erfolge er­zielen. Auch nach Halbzeit sind alle Bemühungen Butzbachs umsonst, bei Dem sich dach das Fehlen einiger Spieler bemerkbar macht, lllach völlig aus­geglichenem Spiel endet der Weitkainpf 2:0 für Offenbach, das damit als verdienter und glücklicher Sieger das cpielfelh verließ. Die junge an« sprechende Els wird sicherlich in den Verbatid-)- spielen noch mehr ihr Können beweisen, davon hat sie gestern tiberzeugr. Doch auch Butzbach wird, wenn es mit vollständiger Mannschaft umrih und den Posten des Rechtsaußen anders besetzt hat, aus verschiedenen Gründen ein recht spielstarker und be­achtenswerter Gegner sein. Die Leitung durch Tur­ner Michler (Franksurt) war einwandfrei und in jeder Art vorbildlich. Vom Schiedsgericht wohn­ten Klinge (Eintracht Frankßirt) und Hirsch (Bockenheimer Zurngcmcinbe) bem Spiele bei. B u tz bad) muß nun am kommenden Sonntag zum Meister des Gaues Offenbach-Hanau Turn- unb Sportverein Klein- Auhei m, um bann am 31. Januar auf eignem Platz den Frankfurter G a u m e i ft e r Turnverein Seckbach, den Meister der Deutschen T n r n e r s ch a f t 192 -1, zu empfangen.

Gerrchtssaal.

Gemeingefährlicher Braabfttftcr.

WSR. Koblenz, 19. Jan. Das Schwur geeicht verhandelte gestern gegen den Arbeiter Hermann H o l a c n h e v aus Arenbera. Kreis Adenau. Der Angeklagte hatte das Wohn« g e b ä u b e feiner eigenen Mu 11er aus Böswilligkeit angezündet. Dem Brande fiel das ganze HauS unb bic anliegen­den Gebäulichkeiten zum Opfer Das Schwur­gericht erwog, daß cs sich bei dem Angellagteti um einen Rohling ganz besonderer Art handele, der der eigenen Mutter au6 Bosheit ihre ganze Habe vernichtet habe. Das Vorgehen des An- geklagten fei in höchstem Maße gemeingefährlich, so daß es im Interesse der öffentlichen Sicher heit liege, einen derartigen Menschen möglichst lange unschädlich zu machen. Der Angerlagr. wurde zu 10 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust, sowie Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt.

Dec Totschlag in Lohr.

WSN. Aschaffenburg, 19.Ian. Das hie­sige Schwurgericht verurteilte gestern den 22 Jahre alten Zigeuner Peter Pfundstcin aus Zeiskam in der Pfalz, der in der Rächt vorn 9. aus den 10. Rovember in Lohr den gleichfalls fahrenden Korbmacher Martin Lehr aus Hanhofen ncidi einem voraufgegangenen Streit durch zwei Re i) o ( d c r f dj ü f f e Derart am Kopfe verletzt hatte. Dafc er nach wenigen Minuten starb, zu fünf Jahren Zuchtha u s und fünf Jahren Ehrver­lust. Der Staatsanwalt batte zehn Jahre Zuchthaus beantragt. Rad) dem (tzuiachten des Sachverskän bi gen, Ar. Löffler, ist Lehr übrigens nicht bireh durch den Schuß getötet worden. Die Kugel fei gar nicht ins Gehirn eingebrungen^ imidern in b c m ungewöhnlich dicken Schädel Lchrs fieiftn geblieben. Dieser sei ohnmächtig ge­worden imb hätte sich erbrechen müssen. Infolge

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ob sie auch gestorben und, mit Denen wir in hLimlichen Stunden reden unb Die uns Antwort geben in Den Rächten. Sie sind mit unserer Jugend vertmipft unb mit unseren Erinnerungen sie leben, weil wir sie geliebt haben. Denn Das was man geliebt hat, kann nicht in un6 sterben. .

®v bückte sich und pflückte cme frische Xcv mclic von dem großen Kranz ab unb verbarg sie im Innern seiner Rocktasche .Leb wohl, FranziSta!

Zwischen Den Grabern herab schritt Der Chi­rurg, die Hände in den Taschen, den Stock in her Tasche. In seinen verdunkelten Augen leuchtete ein warmer Glanz.

. Cc schritt der Stadt entgegen, Die ihn mit ihren tausend Lichter äugen, ihrem wogenden Herbstnebel, den hampsenhen einlaufenden Eisen­bahnen und ihrem triumphieren Den Lärm ter Arbeit empfing.

Die Zeitungen brachten Franziska spalten- lange ^tachrufe. Man bedauerte, daß eine glän ?enbc, große Sängerin so früh Dahingegangen war, in den Cafes sprach man tagelang von ihrem tragischen Geschick. Dann war sie ver­gessen.

Roch ehe draußen auf dem Kirchhof Die Kränze unter Dem Winterregen faulten unD Dei Regen Die goldenen Ramen der feibenen Kranz­schleifen verlöschte.

Bon ihrer Arbeit und ihrem Ruhm blieb nichts wie die leuchtende Erinnerung. 2lbec auch diese verblaßt und vergeht mit den Blumen, die man auf die Gräber streut.

Rur der Rame blieb.

Fraitziska Rott", eingegraben auf einer klei­nen Platte aus Muscheltuff mit einem Stern über dem Tag Der Geburt und einem Kreuz über dem letzten Tag, unter der sie schlief mit den Anbe­kannten, die man am Wege begrub und die htd alle warteten, Die Hände auf der Brust gefaltet und bad Gesicht gegen Morgen, der Sonne gw- gekehrj

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Der Handball im Gau Hessen D.T. T. u. Sp. V. Butzbach unletliegl auf bem Wege zur kreismeisterfchasi

gegen Turn-Gefellfchaft Offenbach 0:2.

c. Butzbach, 18. Ian. Der Handball ist auch im Spielbetrieb des Gaues Hessen auf dem Marsche, die Zahl der Mannschaften hat gut zugenommen imb auch die Spielstarke hat sich im allgemeinen gut gehoben. Bon den alten Vereinen hat der Vor­kämpfer der Handballs im Oau und einstige Be- -winger des ..Deutschen Meisters", des Polizei- iportvereins Berlin (4:1), Turn- n. Sport- o er ein 18 4 6 Butzbach, auch in diesem Jahre feine Vorherrschaft behaupten können. In durch- meg flotten unb ansprechenden Spielen schlug er allo seine Gegner aus dem Felde. Ohne jeden Punkwerlust steht er an der Spitze der Tabelle unb wurde zumG a u m e i ft e r" erklärt, um als sol­cher an den Spielen um die Gauverbandsmeisler- fchast, der Vorrunde zu den Kreisspielen, teilzu- nehmen. Rach Butzbach kommt die junge unö rlintc Mannschast 18 60 B a d - Ra u heim, die mit recht guten Leistungen überraschte. Dor Butzbach mußte sic sich beugen, alle anderen Mannschaften aber bezwangen die Ranheimer in guten, fließen- den Spielen. Turn- u. Sportverein 1860 M n r b u r fl hat bei gleicher Spielzahl einen Punkt weniger. Die Mannschaft ist recht eifrig und gut Durchgebilbet. Ihr folgt die Els des Manner- T urn -Vereins Gießen und schließlich bildet der V. s. L. M a r b u r g mit vier verlorenen Spie­len den Schluß. Wenn aud) die V. t. L.°Leute nod) l einen Stea zu buchen halten, so ließen ste bod) den Wut nicht sinken und führten bei vollster Wahrung turnerischer Zucht und Ordnung alle Spiele in recht gefälliger Art durch, fo daß sicherlich der Erfolg m Zukunft nicht ausbleiben wird. Während dic \- .Waffe, mi der 18 4 6 Giehen, Xnrnge

in e i ii b c M a r b it r g , T. V. Schlitz und 1860 Vad - 'Q anheim 1. teilnehmen, nur eine Spiel- uinbc austrägt, zeigt die 3ufammenftclhing der Wei ft er 11 aff e folgendes Bild:

Vom

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Freie Turnerschaft Giehen IFreie Turnerschaft Oftendach it. M. I 2: 9.

L Für die Gießener Fußballer war her letzte Sonntag her Tag der hohen Resultate. Gänzlich unerwartet kamen recht ansehnliche Ziffern heraus. Auch hie erste Mannschaft der Freien Turnerschaft Gießen, hie bei heu letzten Derbanhsspielen so ausgezeichnet abschnitt, un­mittelbar darauf aber infolge einer Vereinigung ihrer eigenen Reihen in ihrer gewohnten Stoß­kraft geschwächt wurde, hatte sich einen Gast ge­laden. Er war in der ersten Mannschaft her Freien Turnerschaft Offenbachs für die neu im Erstehen begriffene Gießener Mannschaft reichlich stark. Diese Wahl her Spielleitung hat aber das Gute für sich, daß man bei einem stärkeren Geg»