Ausgabe 
18.10.1926
 
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Walter- Kassel 10 Meter. Boitze- Stettin 30 Meter und Eisholz--St. Georg Hamburg 40 Meter, in glänzender Manier, sondern u n t e r b o t auch seine bisherige deut­sche Bestleistung (2:29,3) und Lund- grcens offiziellen Weltrekord (2: 28,6), ind:in er die 1 00 0 Meter in 2:27,4 zurück- legte. St. Pelher machte nach dem Rennen einen durchaus frischen Eindruck. Es ist anzu­nehmen, daß er bei schärferer Konkurrenz und besseren Witterungsverhältnissen den Rekord Martins bestimmt erreicht und unterboten haben würde.

Neuer Rekord Pürstens.

Der betannto Langstreckler P ü r st e n (Spielver­einigung Leipzig) unternahm am gestrigen Sonn­tag einen Angriff auf den deutschen Rekord über 15 Kilometer. Es gelang ihm, den von Be­darfs gehaltenen Rekord um 23,8 Sekunden zu unterbieten, indem er die 15 Kilometer in 49:23,7 Min. zurücklegte.

Westdeutsche Meisterschaft im 50 Klm.-Gehen.

In Homburg kam gestern die 50-Kilometer-Geh- Meisterschaft in Westdeutschland zum Austrag. Rach Aufgabe der beiben Favoriten siegte Iacaoli (Bailspielverein 04 Düsseldorf) in 5:11,15 Stunden.

Der Boxkampf Breitensträter - Haymann unentschieden.

Dortmund, 16. Ott. (WTB.) Die heutige Austragung der deutschen Schwergewichtsmeister­schaft in der Dortmunder Westfalenhalle brachte sportlich einen bollen Erfolg. Etwa 15 000 Zu­schauer wohnten dem Kampf bei. Der Haupt­kampf des Abends, Breiten st röter gegen Haymann, brachte in den ersten acht Runden nichts Wesentliches. Beide Kämpfer machten gute Angriffe, die jedoch an der Deckung des Gegners scheiterten. 3n der folgenden Runde konnte Haymann einen kleinen Borteil für sich buchen, den Breiteiksträter in der letzten Runde allerdings wieder ausglich. Der Kampf endete nach dem einstimmigen Urteil der drei Schieds­richter unentschieden.

Neuer deutscher Schwimmrekord

Dem Magdeburger S ch w i m m c l u b von 9 6 gelang am gestrigen Sonntag der ange­kündigte Angriff auf den deutschen Stasfelrekord im 3mal 200-Meter-Schwimmen glänzend, eie stell­ten den deutschen Rekord, der bisher auf 7:32,7 Min. lautete, auf 7:25,6 Min. Unterboten ihn also um mehr als 7 Sekunden.

Leipziger Schwimmer siegen über Ungarn.

Am Samstagabend trug der Schwimmklub Poseidon-Leipzig einen Klubwettkampf

gegen den 3. Bezirk Budapest aus. Po­seidon siegte in den Staffeln ganz über­legen mit) brachte auch das Brustschwimmen an sich, während die Ungarn lediglich das 100-Meter- Seikeschwimmen gewinnen konnten. 3m Wasser­ball überraschte das Llnentschieden 8:8, da Un­garn mit den besten Schwimmern an trat Die Ungarn führten 7:3 während der Halbzeit.

Die Firma Opel bis Ende 1927 von der O.N.S. suspendiert.

Die Oberste Rationale Sportbehörde gibt folgenden Beschluß bekannt:

Die Firma Adam Opel, Rüsselsheim, wird auf Grund des § 186 des Internationalen Reglements hiermit vom 15. Oktober 1926 an bis zum 31. Dez. 1927 von allen sport­lichen Veranstaltungen suspendiert, d i e r t.

Gründe: 1. Die Firma Adam Opel hat . in der Oeffentlichkeit behauptet, daß ihr bzw. ihren Vertretern vor dem Beschluß der O. R. S. vom 21. 8. 26 keine Gelegenheit zur Aeutze- ' rung gegeben worden sei. Diese Behauptung ist unrichtig, da die Firma Opel trotz wieder- Holter Aufforderungen es abgelehnt hat, zu y. Sitzungen der O. R. S. zu erscheinen, einen Be­auftragten zu entsenden oder schriftlich zu den v Feststellungen der Sportkommissare Stellung zu nehmen. 2. Die Firma Adam Opel hat die Behandlung einer rein sportlichen Angelegen­heit, welche bereits der O. R. S. zur Entschei­dung vorlag, auf dem durch das Rat. und Intern. Reglement vorgeschriebenen Wege abge­lehnt und hat statt dessen versucht, durch un­zutreffende Mitteilungen an die Presse die öf­fentliche Meinung zu beeinflussen. 3. Die Firma Adam Opel hat in ihrem Inserat Fort mit den Automobilrennen" die Tätigkeit der ehren­amtlichen Funktionäre der O. R. S. in der öffent­lichen Meinung hrrabzusehen versucht. In die­sem Vorgehen der Firma Opel ist der Tat­bestand des illoyalen Verhaltens und der Schä­digung des Automobilsports zu erblicken. In einigen weiteren Fällen, in denen Beschwer­den über die Firma Opel eingelaufen sind, steht die Entscheidung der O. R. S. noch aus.

Jur Winlersportsaison im Sauerland.

Der Skiklub Sauerland hat in seiner Herbst­tagung die Durchführung der Meisterschaften der Wintersaison 1926/27 am 22. und 23. Januar in Winterberg und der Iugendskistaffelläufe am 5. und 6. Februar in Willingen beschlossen. Der Bau eines Skiheims im hohen Sauerland wurde als notwendig betont. Der Skiklub wird sich auch noch mehr der Pflege des Iugendskisports wid­men. Die RauchlochschaNze am Kahlen Asten ist wieder hergestellt. In Willingen ist ebenfalls eine Schanze errichtet worden, so daß das Sauer­land nunmehr zwei sportgerechte Skisprungschan­zen ausweisen wird.

Lpiclplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Dienstag, 19. Oktober, abends 7< 2 bis 10 Uhr. Der Ring des Ribelungsn. Vor­abend: Das Rheingold. Mittwoch, 20., abends 6 bis IOV2 Uhr. Der Ring des Ribelungen. 1. Tag: Die Walküre". Donnerstag, 21., abends 71/2 bis IOV2 Uhr: Die verkaufte Braut. Freitag, 22., abends 51/2 bis IOV2 Uhr: Der Ring des Ribelungen. 2. Tag: Siegfried. Samstag, 23., abends 71/2 bis 10 Uhr: Mignon. Sonntag, 24., abends 51/2 bis IOV2 Uhr: Der Ring des Ribe­lungen. 3. Tag: Götterdämmerung.

Schauspielhaus. Dienstag, 19. Oktober, abends 8 bis 10 Uhr: Der Revisor. Mittwoch, 20., abends 7i/-_> bis 10 Uhr: Prinz Friedrich von

Homburg. Donnerstag, 21., abends 7_> bis 10 Uhr: Alles um Geld. Freitag, 22., abends 7( / bis 10 Uhr: Prinz Friedrich von Homburg Samstag, 23., abends 8 bis 10 Uhr: Schluck und Iau. Sonntag, 24., abends 7>., bis 10 Uhr. Prinz Friedrich von Homburg.

Wirtschaft.

Konjunkturwende?

Für die kommende Konjunkturentivicklung wird in der Hauptsache die Gestaltung des Geldmarktes und der Massenkaufkraft maßgebend sein.

Der Geldmarkt weist von vorübergehen­den Verknappungen am Monatsende abgesehen schon seit längerer Zeit eine ziemlich starke Flüssig­keit auf. Diese ist aber weniger auf eine starkes An­gebot an Geld, als vielmehr auf die verhältnis­mäßig geringe Nachfrage seitens der produzierenden Wirtschaft zurückzuführen. Sobald die Nachfrage etwas stärker wird wie z. B. beim Börsengeld Ende September zu beobachten war tritt sofort eine starke Verknappung ein. Für langfristige Kapi­talanlagen ist der Markt seil einiger Zeit viel lei­stungsfähiger als im Vorjahr: der Pfandbriesmarkt hat sich jetzt gegenüber Ansang 1925 verfünffacht: der Umlauf an Anleihen öffentlicher Körperschaften sogar verzwanzigfacht. Trotzdem ist auch jetzt noch der Gesainturnlauf 'an langfristigen Anleil)en noch nicht so groß, wie eine einzige Jahresemission der­artiger Papiere in den letzten Vorkriegsjahrcn. Selbst wenn man annehmen wollte, daß am Markt für langfristiges Geld im Lause des nächsten Wirt­schaftsjahres monatlich die gleiche Summe zur Ver­fügung gestellt werde wie im ersten Halbjahr 1926, also etwa 3 Milliarden jährlich, so wäre selbst dieser an sich hoch erscheinende Betrag völlig unzureichend, um eine wirkliche Hausseperiode mit ihren großen Ansprüchen an langfristigem Produktivkapital zu finanzieren. Dieser Betrag von 3 Milliarden jährlich wäre nämlich noch etwa um 20 Prozent niedriger als die Durchschnittsansprüchc, die in den Vorkriegs- jahren von 1907 bis 1913 in jedem Jahr an den deutschen Kapitalmarkt gestellt wurden. Berücksichtigt man die Tatsache, daß in den Jahren 19081909 zur Vorbereitung der Hochkonjunktur von 1910 die Inanspruchnahme des Geldmarktes 20 Prozent über dem Durchschnitt lag, und berücksichtigt man weiter die Verkleinerung des Reichsgebietes und die '23er-- ringerung der Kaufkraft des Geldes, so wird man zu der Auffassung kommen, daß für die Finanzie­rung einer wirklichen Hochkonjunktur heute einige Jahre hindurch ein Betrag von über 5 Milliarden notwendig wäre, und daß ein Betrag von 3 Mil­liarden gerade eben hinreichend ist, die Ansprüche einer normalen stetigen Fortentwicklung der Wirt­schaft zu decken.

Auch hinsichtlich der künftigen Entwicklung der M a f f c n f a u f f r af t sind gewisse Bedenken am Platze. Wir haben zur Zeit in Deutschland immer noch 13 Millionen Arbeitslose, die darauf angewie­sen sind, von den Unterstützungen der Erwerbslosen­fürsorge zu leben. Die Kaufkraft der Erwerbslosen fällt auf dem Warenmarkt, soweit es sich nicht um Lebensmittel handelt, großenteils aus. Darüber hin­aus verringert sich aber auch die Kaufkraft der übri­gen Bevölkerung um die von den Erwerbslosen und ihren Angehörigen in Anspruch genommenen Beträge, zur Zeit etwa insgesamt 180 Mill. Mk. monatlich. Die Tatsache, daß die Erwerbslosen aus Steuermitteln erhalten werden müssen, ohne selbst produktive Arbeit zu leisten, bedeutet nichts anderes, als daß der Rest der Bevölkerung von dem Ertrag feiner produktiven Arbeit 22,5 Milliarden Mark jährlich abgeben muß, um die Erwerbslosen zu un­terhalten, Beträge, die anderenfalls zu Anschaffun­gen von dauerndem Wert verwendet werden könn­ten. Eine verbesserte Form der Erwerbslosenfür­sorge würde vielleicht eine Entlastung der Steuer­zahler, nicht aber vermehrte Arbeitsgelegenheit schaf­fen: der Ausfall an Massenkaufkraft würde sich also gleichbleiben.

Die Wirtschaftsentwicklung, in der wir uns jetzt befinden, hat zwar gegenüber der vorhergehenden bereits eine Erleichterung gebracht, die vielleicht auch zur allmählichen Genesung führt. Es handelt sich aber nur um eine langsam ansteigende Linie der Weiterentwicklung, von der nach dem oben ausge­führten wohl nicht gut anzunehmen ist, daß sie in eine stärker ansteigende Kurve beginnender Hoch­konjunktur ausmünden wird.

*

I. G Farbenindustrie A.--G. und Standard Oil Cy. Eine Kohlcver- flüssigungsanlage in Amerika? Reu- Yorker Dankkreise nehmen an, daß die Amerika­reise des Prof. Bergius, Heidelberg, mit der Reise der Farbendirektoren Bosch, Schmitz und F. t e r M c c r in Verbindung zu bringen fei. Der Zweck dieser Reise seien Verhandlungen, die die I. G. Farbenindustrie mit der Standard Oil Cy. führen wolle zur Errichtung einer Kohlen- verflüfsigungsanlage in den Vereinigten Staaten.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 18. Okt. Tendenz: Un­sicher. Die Börse eröffnete die neue Woche in unsicherer Haltung, mit Reigung zum Rachgeben der Kurse bei nur geringer K a u s- l u st. Die Spekulation blieb weiterhin bestrebt, sich glattzustellen, wodurch die Kurse überwiegend niedriger eröffneten. Späterhin wurde die Stim­mung etwas zuversichtlicher. Bemerkens­wert ist dabei, daß die Meldung von einer Ver­ständigung der internationalen F i - n a n z k r e i s e, deren Programm eine Weltsanie­rung der Großbanken Europas und Amerikas in sich schließt, sehr stark kommentiert wurde, auf die Börsenstimmung indessen einen Einfluß nicht auszuüben vermochte. Die Börse sieht aber der Veröffentlichung des Manifestes, die am Mitt- woch in allen Hauptstädten fe: Welt erfolgen soll, mit größtem Interesse entgegen. Die Zunahme der Kohlenförderung konnte gleichfalls keinen Einfluß cetoinnen. Lieberwiegend stellten sich am M 0 n t a n m a r f t Abschwächungen ein. Gelsenkirchen minus 2,75 Prozent, Harpener minus 0,5 Prozent, Mannesmann minus 0,8 Pro­zent, Stahlvereinigung minus 1,5 Prozent, Rhein- stahl minus 1,5 Prozent. Rur Phönix und Deutsch-Lux waren infolge stärkerer Rachfrage ge­steigert. Deutsch-Lux plus 3,5 Prozent, Phönix plus 0,5 Prozent. Farbenaktien eröffneten zunächst schwächer, konnten sich aber im Verlaufe auf 320 befestigten. Die übrigen Werte dieser Gruppe hielten sich auf dem Samstag- Riveau. Am Elektro markt traten leichte Abschwächungen für Lahmeyer, Schuckert und Siemens ein, während AEG. unverändert er­öffneten. Der Bankaktienmarkt zeigte überwiegend niedrigere Kurse. Darmstädter minus 3 Prozent, Deutsche minus 1 Prozent, Disconto minus 1,25 Prozent, Metallbank minus 3 Prozent, CommerzbaM minus 0,25 Prozent. Schiffa hrts akti en waren knapp gehalten,

Motorenaktien abgeschwächt. Kleher minus 1,5 Prozent. Zellstoffaktien behauptet. Baustoffaktien nachgebend. Zement Heidel­berg minus 2,5 Prozent, Holzmann minus 0,9 Prozent, Wayh & Frehtag minus 1 Prozent. Oeta ktien schwächer. Rütgerswerke minus 1 Prozent. Zuckeraktien befestigt, besonders Frankenthal, die mehr als 2 Prozent anzogew Der deutsche Renten markt verkehrte in freundlicher Haltung und überwiegend befestigt. Ausländische Renten stellten sich dagegen eher niedriger. Im F r e i v e r k e h r, der lust­loses Geschäft hatte, gaben die Kurse zumeist nach. Der weitere Verlauf konnte infolge der stärkeren Rachfrage nach einigen bevorzugten Werten eine festere Haltung annehmen. Am Geldmarkt hat sich infolge der Medio-Zah--. lungen die Rachfrage verstärkt. Tagesgeld 6 Prozent, Monatsgeld 5,75 bis 7,25 Prozent je Adresse. Privatdiskonten 4,62 bis 4.87 Prozent, Industrieatzepte 5,25 Prozent. Der Devisen- m a r 11 verkehrte in leicht befestigter Haltung. Paris gegen London 168,50, Brüssel 172,50, Mailand 118,50. London gegen Kabel 4,8530.

Törlenhide.

Datum:

5% Deutsche Neichsanlelbe . 4% Deutsche Rcichscmleiye . 3'/t°/n Deutsche RcichSanlcibe 3% Deutsche Rcichsanleih: Deutsche Sparpräuncuanleibe 4°/ Preußische KonlolL . . 4% Hessen..........

3*/i°/o Hessen 3% Heuen Deutsche Sertb. Dollar-Ant. dto Doll -Schav-Anweisng.*) °/o Zolltürken 5% Goldmerikaner ... .

Berltner Handelsgesellschaft. Commerz, and Privat-Ban! Dannst. und Nationalbank . Deutsche Bmtk Deutsche Bcreinäbank .... Disconto Cowmandit . . .

Metallbank......... .

Mitteldeutsche Kreditbank. .

Ocstcrrcichische Creditanstalt. Westbank ...... .

Bochumer3ub . ...... Buderus

Caro . Deutsch-Luxemburg ..... Hclscnkirchcner Bergloerke. . Harvener Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben.... Kaliioerk Westeregeln .... Laurahüttc ........ Oberbedars .......... Pbönir Bergbau ...... Rheinstahl Riebeck Montan ..... TelluS Bergbau. .... Bereinigte Stahlwerke A,-G. Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd .... Theramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmanu......

Anglo-Cont.-Guano.....

Chemische Mayer Alapin . .

G. Farbenindustrie, A.-G. Goldschmidt Holzverkohlung Rütgerswerke Schcideanstalt Stig. ElektrizitätS-GeseUschaft Bergmann . Matnkraftwerke ....... Schuckert........

Siemens & Halske ..... Adlerwerke Kleycr ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenssaedt Mcgutn.............

Motorenwerks Mannheim Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Mctallgcsells^>ast Frankfurt. ^ckuhlgbrik Hey 1 * I Sichel Zellstoff Waldhof . Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Daobänkel . . .

Frankfurt a.M.

Berlin

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IG. 10.

18. 10.

16. 10.

18. 10.

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-

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-

165

167,5

110

110

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109

164.5

168

165.4

168.75

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175

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177.5

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176.75

175*

148.5

146

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144.5*

158,5

158

156.5

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91.5

90

91

90

76.9

77

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131

132.5

131.12

133,7*

163.5

162

164.5

161.25

160.25

161.75

161

160

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91,5

157

156

178.5

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178.25

177.5

170

167,25

169,25

168

70

139

144

143,4

142.5

144

101

103,75

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135

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130

133

129,75

185

185

I6G

166

165.5

165,25

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107.75

143

142,5

141.5

205

204.9

207

203,5

100

98.5

99.5

98

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90,25

28.75,

56

57,75

17

_

_

45

176

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101.5

105

65

3,5

-

3

200

200

198,25

201

85.75

87.95

86,25

104.62

104.67

104

Devisenmarkt BerlinFrankfurt <t M. Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

16. Oktbr.

18. Oktbr.

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

167,78

168,20

167,81

.168,23

Buen-Aires

1,797

1,711

1,709

1.713

Brss. Antw

11.77

11,81

11,67

11,73

Christiania.

100,67

100,93

101,05

101,31

Kopenhagen

111.69

111,97

111,69

111,97

Stockheim .

112,14

112,42

112,IG

112.44

Hclssngfors.

10.548

10,588

10,518

10.588

Italien. . .

17,26

17,30

17,23

17,27

London. .

20.36

40.41

20,355

20,405

Neuyork . .

4.195

4,205

4,1955

4,2055

12.125

Paris. . .

12,08

12,12

12,085

Schweiz . .

81,05

'1,25

«1,05

«1,25

Spanien.

63,27

63,43

63.14

63,30

yapau . . .

2,041

2,045

2.047

2,051

stiio dr Jan.

0,552

0,554

0.558

0.560

Wien fit D-- Oest- abgcst

69,114

59,33

59,18

59,32

Prag ....

12,422

12,462

12,422

12,462

Belgrad . .

7.417

7,417

7,417

7,437

5,895 8.04

Budapest. . Bulgarien

o,872 .,034

5,892 .1,044

5,875

3,03

Lissabon

21,575

r1,625

41.475

21,525

Danzig. . .

81,38

81.58

81,39

81,59

Konstantin.

2,167

2.177

2,17

2,18

Athen

5,09

5,11

5.24

5.26

Canada. . .

4,196

4,216

4.195

4,205

Uruguay

1.205

4.215

4.195

4.205

Berlin, 16 Oktbr

Geld

Briet

Amerikanische Note, .....

4,195

4,215

Belgische Noten ........

Dänische Noten .......

11,75

111,42

11,81

112,98

Englische Noten........

20,33

20,43

Franwniche Noten ......

12,21

12,27

Holländische Noten.....

167,53

168,37

tttalie irische Noten ......

17,31

17,39

Norwegische Noten......

100,75

101,25

Deutsch-Oesterr., ä 100 Kronen

69.05

59,35

Rumänische Noten......

2.212

2,252

Schulische Noten......

111,84

112,40

Schweizer Noten.......

80,8a

81,20

Spanische Noten .......

63,19

12,412

Tschechoslowakische Noten . .

12,472

Ungarische Noten......

5.842

5,882

Berliner Börse.

Berlin, 18. Okt. Die neue Woche begann in gedrückter Stimmung. Den Abgaben der Spekulation folgten Verkäufe des Publikums, so daß die Rückgänge der Kurse ihren Fortgang nahmen. Die ersten Terminnotierungen zeigten Abschwächun­gen von 2 bis 3 Prozent. Eine Ausnahme in der rückläufigen Kursentwicklung machten nur einige heimische Staatsrenten, von denen sich be­sonders Kriegsanleihe und dreiprozentiqe Reichs­anleihe kräftig erholen konnten. Am Ä 0 n t a n = markt bewirkte die Meldung von der Fusion der Rhein-Elbe-Union ein Angleichen der Kurse unter sich. Bochumer und Deutsch-Lux zogen um einige Prozente an, während Gelsenkirchen in gleichem Umfange zurückgingen, so daß die Spanne der beiden erstgenannten Werte gegenüber Gelsen­kirchen auf etwa 1,5 Prozent zurückging. Wahr­

scheinlich wird noch im Verlauf des heutigen Tages ein einheitlicher Stand der drei Aktienwerte erreicht werden. Am Chemiemarkte konnten sich J.-G.° Farben während der ersten Gtunbe von 318 auf 321 Prozent befestigen. Die anfängliche Unsicherheit und Zurückhaltung der Börse wurde später durch eine einheitliche Befestigung und Belebung abgelöst, die von verschiedenen Spezialwerten ausging und schließlich die ganze Börse umfaßte. Als 'günstiges Moment wurde in erster Linie die Flüssigkeit des Geldmarktes betrachtet. Tägliches Geld war schon zu 3,5 Prozent angeboten, vereinzelt noch darunter. Monatsgeld 5,75, bis 6,75 Prozent. Im Devisen verkehr eröffnete Brüssel etwas schwächer mit 174,50 gegen London. Die Reichs­mark stellte sich gegen Kabel auf 4,2003. Die übrigen Valuten waren kaum verändert.

AranksU ri^r -. -^drbörsc.

Frankfurt a. M., 18. Okt. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 29,25 bis 29,35 Mark: Roggen, inländischer, 23,50; Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 29; Hafer, inländischer, 19,50 bis 20; Mais (gelb) 19,25 bis 19,75; Weizenmehl, inländisches, Spezial 0, 42 bis 42,75: Roggenmehl 34 bis 34,75; Weizenkleie 10 bis 10,20; Roggenkleie 10,50; Erbsen 45 bis 70; Linsen 50 bis 80'Heu, süddeutsches, gut, trocken, 7 bis 7,50; Weizen- Ultd Roggenftroh, draht­gepreßt, 3,25 bis 3,75, gebünb^t 2,75 bis 3: Treber, getrocknet, 16 bis 16,50 Mark. Tendenz: fest.

<yvaniruitev Schachtvichmarkt.

Frankfurt a. 9)1., 18. Okt. Auftrieb: 1250 Rinder, darunter 296 Ochsen, 51 Bullen, 579 Kühe, 324 Färsen, 279 Kälber, 247 Schafe und 3625 Schweine. Es notierten: Rinderx -Ochsen: voll- fleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerts: jün­gere 57 bis 61 Mk., ältere 53 bis 58; sonstige voll- fleischige 47 bis 52; fleischige 40 bis 46. Bullen: jüngere, vollfleischige, Höchsten Schlachtwerts 50 bis 54; sonstige vollfleischige ober ausgemäftete 46 bis 49. Kühe: jüngere, vollfleischige höchsten Schlacht­werts 49 bis 54; sonstige vollfleischige oder aus- gemästete 41 bis 48; fleischige 30 bis 40; gering ge­nährte 20 bis 29. Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerts 56 bis 60; vollfleischige 49 bis 55; fleischige 40 bis 48. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 86 bis 91; mittlere Mast- und Saugkälber 75 bis 85. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 38 bis 42; mittlere Masilämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 33 bis 37; fleischiges Schaf­vieh 25 bis 32; gering genährtes Schafvieh 18 bis 24. Schweine: Felftchweine über 300 Pfund Lebendgewicht 79 bis 81; vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 79 bis 82; von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 79 bis 83; von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 79 bis 82; fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 75 bis 78 Mk.; Sauen 65 bis 73 Mk. Marktverkauf: Geschäft in Rindern langsam und ausverkauft, in Schweinen ebenfalls langsam und Ueberftanb. Kälber und Schafe ausverkauft.

Büchertisch.

D i e schöne Literatur. (Herausgeber Will Vesper; Verlag: Ed. Abenarius, Leipzig) widmet ihr Ottoberheft Heinrich Federer und zeigt in einer sehr feinsinnigen Studie die inneren Beziehungen zwischen Federer und dem heiligen Franziskus von Assisi. Die dem Aufsatz ange- schlossene, mit peinlicher Sorgfalt bearbeitete Bibliographie der Schriften von und über Hein­rich Federer verzeichnet gegen 200 Titel. In einem zweiten Aufsatz äußert sich Josef Winckler sehr temperamentvoll in lesenswerten Glossen zur katholischen Literatur und über Hans Rosrliebs Spanienbücher. Der Desprechungsteil des Heftes ist reichhaltig und interessant wie immer. Die BeilageDie Iahresrente" bietet eine Probe laus Hans Roseliebs Geschichten aus Spanien Gelb-Rot-Gelb".

Das Urteil

im Meonprozeh rechtskräftig.

WSR. Mainz, 16. Okt. Der wegen Tot­schlags vom hiesigen Schwurgericht zu 15 Jah­ren Zuchthaus verurteilte Student M e 0 n hat heute durch schriftliche Erklärung das Ur­teil anerkannt. Da auch der Staatsanwalt Revision nicht einzulegen beabsichtigt, ist das Urteil rechtskräftig geworden. Meon wird in den nächsten Tagen zur Verbüßung seiner Strafe in das Landeszuchthaus Marienschloß bei Butzbach überführt werden.

Amtsgericht Gießen.

* Gießen, 13. Okt. Manche Mieter haben merkwürdige Auffassungen über ihre Verpflichtung gen zur Zahlung der Miete, sie glauben offenbar, sie hätten ein Recht darauf, u m s 0 n st zu wohnen. So regte sich eine junge Frau darüber auf, daß die Ehefrau des Vermieters sich die Miete bei ihr holte, und äußerte zu einem dritten:Denke einmal an, das Frauenzimmer kommt herüber und holt die Miete, man ist überhaupt zu dumm, daß man Miete bezahlt." Der Angeredete meinte, jetzt müsse man die Miete bezahlen, wenn man 2 Monate keine be- zahle, werde man herausgeschmissen. Früher habe man es sich schon einmal leisten können, eine Zeit- lang auf Kosten der Stadt im Hotel zu wohnen, das gehe aber jetzt nicht mehr. Die Mieterin äußerte alsdann verschiedene Beleidigungen in bezug auf den Hausherrn und feine Ehefrau, denen sie nach­sagte, ersterer habe Leute betrogen und sei aus seiner Stellung herausgeflogen, letztere dagegen sei früher betteln gegangen. Wegen dieser unwahren Behauptungen wurde sie zu ®'e l ö ft r a f e n von 3 0 M k., im Uneinbringlichkeitsfalle zu 6 Tagen Gefängnis, und zur Tragung der Kosten des Ver­fahrens verurteilt. Die Miete wird hierdurch wesent­lich teurer.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus derRadio-Amschau".)

Dienstag, 19. Oktober.

3.30 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Tanzmusik. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lesestunde. 6.45 bis 7.15 Uhr: Beamtenfortbildungskursus:Die Grundbe­griffe und Bedeutung des Handelsregisters für den Kaufmann", Vortrag von Justizinspektor Heinz Biehn. 7.15 bis 7.45 Uhr:Anleitung zur Betrach­tung von Kunstwerken I: Altdeutsche Tafelmalerei", Vortrag von Dr. Götz, Assistent am Städelschen Kunstinstitut. 7.45 bis 8.15 Uhr:Arbeiterdichtung", Vortrag und Vorlesung von Alfred Auerbach. 8.15 Uhr: Sinfoniekonzert.