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Rundfunk-Programm des frankfurter Senders. (Aus der ^Radio-Umschau".)

Dienstag, 18. Mai:

Daubringenl - Gietzen Ilb 3:2.

legte Saubringen mächtig u>s, so baß fie durch chren Rechtsaußen in der Mrnute m Führung gehen. Gießen spielte aufopfernd um den Ausgleich herzustellen, aber der gute D>rwart Daubringens wußte jeden Er­folg zu verhindern. Gießen wird zusehends besser konnte aber Ächt verhindern, baß Daubringeü

Gießen kam jetzt mehr auf und tonnte das Re­sultat auf 3:2 stellen. CBeibc Tore waren ver­dient. Wenn man berücksichtigt, daß Daubnngen damit erst sein zweites Spiel machte, so sind die Leistungen dieser jungen Mannschaft um so höher einzuschähen, konnte sie doch beide Spiele gegen eingespielte Gegner zu ihren Gunsten beenden.

3n den am Samstag und Sonntag ... Wilmersdorf bei Berlin ausgetragenen Dor- und Zwischenrundenspielen um die Hand- und Fußballmeisterschaft der Deutschen Turnerschaft bildete die Hauptanziehungskraft natürlich das Spiel des Berliner und norddeutschen Hand­ballmeisters Spandau 18 60, der in der Borrunde gegen den Männerturnverein Saalfeld mit 5:2 (Halbzeit 2:1) und am Sonntag in der Zwischenrunde gegen den All­gemeinen Turnverein Leipzig-Con­newitz 4:3 (Halbzeit 2:1) Sieger wurde und svTnit am 6. 3uni in das Turner-Endspiel kommt.

Am Samstag siegte Connewitz im Vor­rundenspiel gegen Danzig-Reufahrwas- fer mit 7:2 (Halbzeit 3:1).

Die Vorrunde im Fußball endete erst nach Spielverlängerung mit einem 4. 3°Siez des Hamburg » Rotenburger Turnver­eins über den Allgemeinen Turnver­ein Weida. Rotenburg gewann auch das 'ä^ischenrundenspiel gegen den in der Vorrunde spielfreien Turnverein Holzhausen-Leipzig, und zwar mit 5:1 (Halbzeit 0:0) und kommt somit in das Endspiel.

Bücherttsa-.

Der Hege r. Aus dem Inhalt der vorlie- geiiden Hefte 16 und 17 machen wir mit emp- sehlendem Hinweis folgende Aufsätze namhaft: Em letztes Wort über Jagd- und Vogelmord auf Helgoland von Dr. Weigold, die monographische StudieDie Racher des Jbykus" von Adalbert Ba­ron Krüdener (mit einer Fortsetzung), eine Schil­derung Frühling in deutschen Jagdgründen" von Blumenthal und eine illustrierte Abhandlung von Dr. Bergner überKrankheiten, die von Hund und Katze auf den Menschen übertragen werden". Aus dem schießtechnischen Teil ist auf eine Gegen­überstellungSchrotschußleistung einst und jetzt" zu verweisen.

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Turnen.

Deutsche Turners 5 aft.

Dsr« unb Zwischenrundenspiel um die Hand- und Fußballmeisterschost.

^9ed)l>hnten Posten nicht ausfüllen. Rur durch I bis zur Halbzeit noch zweimal einsandte. Rach zuletzt erwähnten Umstand gelang es den Gästen, I Halbzeit fiel Daubringens Läuserreibe stark ah. eine höhere R.ederlage abzuwenden. Dennoch '- y '

stellt der 5:3°Sieg der V. f. B.er ihrer Spiel­stärke das beste Zeugnis aus und kann als voller Erfolg gebucht werden.

Turnen, Sport und Spiel.

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Freie Turnerschaft Lollar.

ä- Die erste Mannschaft der Freien Turner- schaft Lollar wartet mit zwei Resultaten auf, die nebeneinandergestellt, unverständlich sind. Am Himmelfahrttag fand ein Spiel gegen die Erste Raunheims statt. Lollar trat zwar mit Ersatz an, trotzdem hätte die Riederlage unter keinen Umständen so hoch sein dürfen, indem sie 4:0 verloren. Ein anderes Bild bot die Mannschaft am Sonntag im Spiel gegen die Erste Gießens. Das 3:1-Resultat bedeutet einen starken Ach­tungserfolg, an dem auch die Tatsache nichts ändert, daß Gießen das Spiel von Anfang an wegen ungenügender Markierung unter Protest burcßfußrte. Der Platz selbst war in einergreu­lichen" Verfassung. Durch den tags zuvor nieder­gegangenen Regen war der infolge des -Umbauet an sich schon weiche Lettboden in eine schwammige, Sähe, graue Masse verwandelt, der sich in dicken Klumpen an die Schuhe hängte. Dadurch wurde der Start unb das Laufen stark beeinträchtigt. Mit diesem Umstand konnten sich auch beide Mannschaften zunächst nicht abfinden, das Spiel zeigte nicht die gewohnte Lebhaftigkeit, Lollar setzte sich zuerst durch und hatte fast durchweg in der ersten Halbzeit mehr von dem Spiel. Das für Lollar führende Tor fiel nach 10 Minuten durch einen unverhofft hohen Schuß, ber von der Torlatte ab ms Tor prallte. Beiderseits blieben eine Reihe Torgelegenheiten in der Folge un­genutzt, erst gegen Schluß der ersten Halbzeit kam Lollar zu dem zweiten Erfolg. Rach Wieder­anstoß gab Gießen fast eine halbe Stunde lang den Ton an, in ausgezeichneter Kombination wurde Angriff auf Angriff eingeleitet, was von der Lollarer Hintermannschaft nicht gemeistert wurde, ging ms Aus. Der Lollarer Tormann tat das Menschenmöglichste mit seiner Abwehr­arbeit, sechs Ecken waren die Ausbeute der Gie­ßener in dieser Zeit, von denen erst die letzte nach emem kurzen Geplänkel zu einem Erfolg ver­wandelt werden konnte. 2:1 für Lollar. Die Ge­fahr des Aufgeholtwerdens rückte näher, das Spier wurde demzufolge wieder recht lebhaft, zu- mal Lollar zu drücken begann. 10 Minuten vor Schluß erzielte denn auch Lollar aus einem Ge- [ dränge heraus das dritte Tor, sich damit seinen Sieg sichernd. Mit äußerster Anstrengung ver­suchte Gießen dem Spiel noch einen anderen Ausklang zu geben, jedoch vergebens. Beide Mannschaften boten ein flottes und faires Spiel, dem man den Charakter des Punktspiels nur an seinem lebhaften Tempo anmerkte.

Turn- und Sportverein Wieseck.

Trotzdem Wieseck im Spiel gegen den Spitzenreiter der ersten Klaffe, Wetzlar, mit einigen Mann Ersah antreten mußte, hat es sich I in Wetzlar doch recht tapfer gehalten. Der 3:2= Sieg Wetzlars ist recht knapp und beweist, daß Wieseck scheinbar die Absicht hatte, unsere Dor- bersage zuschanden zu machen, die ihnen eine empfindlichere Niederlage wahrsagte. Mit einem Vorsprung von drei Punkten schließt Wetzlar nach diesem Spiel die Vorrunde als Tabellen­führer ab. Die zweiteMannschaft Wie- secks leistete sich am Himmelfahrttage das Ver­gnügen. die Mannschaft durch fünf Spieler aus der Jugend zu ersehen. Daher war es kein Wun­der. baß sie gegen die durchweg schwerere Gie­ßener Zweite 4:0 verlor. Das Spiel am Sonntag, das gegen die erste Mannschaft R 0 d - heims auSgetragen wurde, zeigte wieder ein anderes Bild. Die Mannschaft trat zwar wieder mit Ersatz an, zeigte aber doch wesentlich bessere Leistungen und konnte die Preußen 4:2 heim- I schicken. Das Spiel der ersten Jugend- Mannschaften Wiesecks und Gießens nahm den von uns vorhergesagten Verlauf. Dank seiner körperlichen äleberlegenheit siegte Gießen 3:0. Allerdings ist hiergegen Protest angemeldet, da von den drei Toren eins mit der Hand ein­geschlagen, ein zweftes aus einwandfreier Ab­seitsstellung geschossen wurde. Die zweite Jugendmannschaft probierte ihre Kräfte gegen die Jugendmannschaft Alten-Busecks und konnte das Spiel mit 3:0 für sich entscheiden.

Naunheim I -

Heuchelheim I 1:2 (1:0).

Glasdach 1 - Fronhau;en 10:8.

L Diesen reichlich hohen Sieg holte sich Fronhausen im Wiederholungsspiel gegen Blas- bach in Wetzlar. Schuld daran ist nicht zum wenigsten der recht schlüpfrige Boden derOchsen­wiese", auf der das Spiel zustande kam. Was oer Blasbach fehlt, ist die Schußfreudigkeit: fie folltc sich an Fronhausen ein Muster nehmen.

Tennis.

Tenniskänderkrompf Oesterreich Deutschland. Der Tennisländerkampf Oesterreich-Deutsch- land wurde mit den noch ausstehenden vier Spielen beendet. Er brachte den Deutschen aber­mals die erwarteten Erfolge, so daß diese mit 9.0 überlegen Sieger blieben

Radsport.

Den Großen Straßen preis von Magdeburg auf der Strecke Magdeburg- BrandenburgMagdeburg der D. R. 11. gewann Zuiwft W o l k e in 5 Stunden 15 Minuten vor uaruno Wolke (Händbreite zurück).

Das Memento, das Hauptrennen der Bahnrennen am gestrigen Sonntag in Berlin- 2x50 Klm., gewann Sawall mit 99.700 Klm. vor Möller 97.270 und Lewa- now 94,610. Wittig, der den ersten Lauf ge­wonnen hatte, stürzte im zweiten, seine Ver­letzungen waren allerdings nur leichter Ratur.

"Sie Kölner Amateurrennen muß­ten am Sonntag wegen des schlechten Wetters ausfallen.

Kanusport.

Mai-Wanderfahrt 1926.

Der Oberrhein- und Mainkreis des Deutschen Kanu-Verbandes veranstaltet auch in diesem Jahre wieder an Pfingsten eine dreitägige Wanderfahrt da die voriährige Kreisfahrt auf der Lahn bei zahl­reicher Beteiligung überall großen Beifall fand. In diesem Jahre gibt es eine Mainfahrt auf der Strecke LohrWertheimMiltenbergKlingenberg Aschaffenburg. Die in drei Tagen zu bewältigende

Strecke betragt 110 Km.

Kanu - Hochschul-Meisterschaften.

... $n .Kalle, dem Sitz des Deutschen Hochschulamtes

Ausübungen, werden zum erstenmal akademi- che Meisterschaften im Kanu ausgefahren. Die Aus- fHre.bung erfolgt durch das Deutsche Hochschulamt k n N.tt der Durchführung dieser

Meisterschaftsregatta, die erstmalig im Jahre 1927 m,rb' werden Mitglieder des Deutschen Kanu-Verbandes beauftragt. Die Meisterschaften sind e n immatrikulierten Studierenden einer deut­schen Hochschule offen.

4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Housorchesters: Rhein und Wein". 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Lese­stunde: Aus dem RomanPitt und Fox" von Fr. Huch. 6.15 bis 6.45 Uhr: Uebertragung von Kassel: Vortrag von Dr Rolf Prasch, Oberspielleiter am Staatstheater Kassel:Die Wertung des Dichters Robert Faest und feinOpferfpielV7 6.45 bis 7.15 Ur: ''Erinnerungen an die Südsee", Vortrag von Professor Dr. Behrmann. 7.15 bis 8.15 Uhr- Musik des deutschen Volkes II. Dudelsack, Harmonika und Orgel, Vortrag von Dr. Wilhelm Heinitz (Ham- burg).8.15 bis 10.15 Uhr: Gastspiel Direktion San- der-Graef: Der Zigeunerbaron", Operette in bcd Sitten von Johann Strauß.

r. "I Lustige Blätter. Der tolle Früh­ling, ber alles auf den Kopf stellt, spukt auch m der neuesten Rümmer berLustigen Blätter". ®r beginnt mit den Veilchenaugen auf dem ®r weht durch den Wannseer Golf­platz. Er wirbelt affe Elemente durcheinander bringt Hamlet im Frack neben ber Hhgiene- _r q r 4.4 rn . i ausstellung in Düsselborf. Rennen in OlZarien-

.-.jk. 3um letzten Vorrundenspiel trat Heuchel- borf den neuen Bubikopf im Frühjahr was ZE m Naunheim an. Die letzten Resultate des eine Frau im Frühling träum? - Seaeln- Platzverems ließen em spannendes Spiel erwar- Spargelessen Vorgarten-Wettbewerb Das ZL^Zer Doden^war recht schlierig. Beide Heft wurde mit Hilfe vo7 EhrenLger Cap

rlt 1 fen Jl$ Unparteiischen Delp, Heiligenstaedt, Jcart, Roellinahoss Müb- le[Ä[aTJ?nipkft. Raunheim wählte len-Schulte u. s. f. zu einer befnnärs * tSL ^ufamm?nfbFj! E ^°rt wächtig los. Das und einfallsreichen Rümmer ausgestaltet Zusammenspiel Raunheims war in ber ersten - einnffri#rt» t. m

MWMMkSWM Flügel, mit dem Ball ins tropfenförmig, schlank und niedrig gebautes

zu laufen. Halbzeit 10 für- Rannft^irn zugleich auf dem Land und

dem Wechsel 1wurdeder ÄtoÄ'ftÄ iUuftri^n^inf ^^ Iann; 3*cid)e Photos Ja daß jetzt auch Raunheims Verteidigung gegen 2Xr(berqbahGipHPhfGr,.b®(eFir'Hcrupn9 der bie drängende Heuchelheimer Elf Arbeit bekam n- u . wedenkblatt ist dem vor kurzem

Auch bei Heuchelheim mar es der linke Flüael ..^kannten Ingenieur Klingenberg

dem Ball ins Tor zu laufen. Das Spiel wurde > "nterhaltenden Teils,

nun zusehends schärfer, bei einem Angriff Raun- ßeung machte der links Läufer Heuchelheims im (Strafraum Hand. Die sichere Ausgleichschance wurde vom Mittelstürmer versiebt, der Elf­meter ging knapp über die Latte. Rach reichlich charfem Spiel beiderseits war das Resultat am ecßhiß 2:1 hir Heuchelheim. Das Spiel der bei- den Mannschaften war vollkommen gleichwertig nur hätte es wesentlich ruhiger sein dürfen Die Heuchelheimer Elf würde viel besseres lei­ten, wenn sie sich nicht selbst durch die vielen Zurufe nervös machte.

feg feg j innerpohhl^n hatte. Unb doch ! ter paritipoltt'l

Schlußfolgerung in ber Tot der bot, wenn ng Zeit tingeidjolle. wie om aubeni nW

S8 ift öesö bofo ber ^eich Zurückholtung ur teil leines D'llei ftüd sertiggcbraid Tagezu belchra sühier nicht zu I> daraus emgelasscr der brauch wr, Dillen vorichreiö Herrn Gelier als und die Aspiratii die gebübrentmi standen. Gewiß hi lieber gesehen, to nation ergab, die verspricht Wer e der Wgenblick n es nach der ganze ließen Att des 5 ständlich ist. daß öozialdeMkraten Regierung, entsp einmal haben, ließen unb pvliti geben sind.

Daß sie fn I baren, darüber l vglich [ein. Hst l e bei ber 2orbe r.lr dne tzlvftrup^ fugestchm müfier Koalition mchl in Ding der ilnmög kratie als Regier verteidigt imb g zusammen die "r< ist es auch so un ttum urplötzlich die Deutsche weilHerrEchol, nauer gegrnüb -hatte, wie die D grundsätzlich bie .Zusammenarbeiten und S-^ialdmokr.

Unmöglichkeit

(-) Trotz der schlechten Witterung hatte sich eme recht ansehnliche Zuschauermenge auf dem Waldsportplah des Vereins für Bewegungsspiele eingeftrnden, um Zeuge eines selten interessan­ten Kampfes zu sein.Helvetia" Frank­furt war mit einer jungen, aber sehr spiel­starken Mannschaft erschienen, ber V. s. B. sich entgegenstellte. Das Spiel begann sofort in einem wrschen Tempo, demHelvetia" anfangs schein­bar nicht gewachsen war. Schon in der siebten Minute gab Kleinke seinem Verein durch rasanten Schuß die Führung. Trotzdem sich die Gaste allmählich fanden, schälte sich für V. s. B. immer mehr eine klare ileberlegenßeit heraus Die durch ein zweites Tor. ebenfalls von Kleinke getreten, zum Ausdruck kam. Auch in der Folgezeit hatte der Plahverein ein starkes iHuS seinem Gegner gegenüber, weniger in Toren besseren Feldspiels als in der Ausnutzung jeder gegebenen Torgelegenheit. Die Angriffe der Ein­heimischen waren rationeller und von größerer Durchschlagskraft. Besonders Kleinke zeigte Prächtige Flankenläufe und wäre um ein Haar |um drittenmal erfolgreich gewesen. Für ihn er-

Mandler und kurz nach diesem Kohler die Torzahl auf vier. Es sah ganz danach aus, als ob V. f. B. die Frankfurter Be- zirksligisten mit einer haushohen Riederlage nach Haus schicken wollte.Helvetia" machte seiner­seits ebenfalls energische Versuche, das Tor­verhältnis zu verbessern, jedoch ohne Erfolg. So beim 4:0 zugunsten V. f. B.'s bis zur Halbzeit. Lobend hervorzuheben ist der unge­brochene Wille der Gäste, mit dein sie nach dem Wechsel den Kampf um Verbesserung des Resul- ,^nr^mcn- Manch andere Mannschaft, wahrscheinlich auch die V. f. B.-Mannschaft, hätte ftch als geschlagen bekannt unb ben Kampf als aussichtslos auf gegeben. Helvetia aber ver- ln ^st verbissener Energie und zäher Ausdauer das Feld zu beherrschen und kam auch bald zum verdienten Erfolg. Bingel war in geradezu bestechender Form unb zeigte ßL ft T^wnn von Klasse. Er meisterte bie schwersten Bälle, u. a. auch einen durch Haus- r?' v wegen unfairen Spiels unnötigerweise ver- schuldeteii Elfmeter. Rach dieser Drangperiode »fr,^mbCtt,ar«C ^rnatixn B. s. B. nochmals für eine Viertelstunde das Kommando und trug qiiÄKr f^C 2a(9$' in flachem ober halbhohem gefährliche Angriffe vor, die meh­rere glanzende Torgelegenheiten ergaben, von denen eine durch Köhler zum Torschuß ver-

( die Torpfosten halfen der Helvetta - Verteidigung, weiteres zu verhüten. Aus7ntt^E dre Platzmannschaft infolge völligen S Mittelläufers, ber ohnehin schon

249 batte, eine beutliche lieber- fegens«! ©egnetS anerfennen. Äreß I.

ölte Bemverlehung nun auch noch Fie? völlig ins Schwimmen und

Die ?e?r ^sNch in ber Lust hängen.

überlastete Verteidigung ^hindern, baß der Gegner zweimal ^.?5^chuß kam, bem Bingel gegenüber Achtlos war. Kurz vor Schluß ^ging 2Z?n d- ler als Mittelläufer zurück, komtte aber diesen I

| S. C. 1:1:20,5, dem Polizei S. D. 1:2:14,2, I 2. S. C., Brandenburg und Zehlendorf.

Fußball.

Die Vorrunde um

die Deutsche Meisterschaft.

Die Kämpfe, die gestern ausgetcagen wurden, erbrachten wie üblich einige Heberraschungcn. Die größte davon ist unweigerlich die Riederlage der Dayernmannschaft gegen die Leipziger Fortuna, da man in der Dahermnannschaft, vielfach den zukünftigen Meister erblickte. Ebenso überraschend kommt die Riederlage des gleichfalls favori­sierenden Dresdner Sportklubs gegen die Bres­lauer Mannschaft. Es muß hierbei allerdings in Betracht gezogen werden, daß der Mittel­läufer Köhler, der bekanntlich das Rückgrat der Dresdner Mannschaft bildete, wegen einer Ver­letzung bem Spiel fernbleiben mußte, Es sind hierdurch in der Vorrunde bereits die beiden Favoriten für die Deutsche Meister­schaft ausgeschieden. Auch das Duis­burger Spiel brachte mit dem 3:1-Siege des Hamburger Sportvereins über den Duisburger Spielverein eine ileberrafdjung, da man den Duisburgern am eigenen Platz höhere Sieges­aussichten eingeräumt hatte. Die übrigen Spiele [inö ben Erwartungen gemäß verlaufen. Reich­lich hoch ist bie Riederlage des Stettiner Sport­klubs gegen Kiel-Holstein mit 8:2, da man den Stettinern größere Kampfkraft zugetraut hatte.

In Kiel blieb Holstein-Kiel mit 8:2 (4:0) gegen den Stettiner Sportclub Sieger.

Der Hamburger Sportverein schlug in D u i s° bürg den Duisburger S. V. 3:1 (2:1).

Das Fürther Vorrundenspiel" erbrachte einen 5-0-(2: 0-)Sieg der einheimischen Spielver- emigung über Viktoria-Forst.

3n Frankfurt konnte ber F. S. V Frank­furt ben D. D. Alteneffen knapp mit 2:1 (2:1) schlagen.

Leipzig schlug Fortuna-Leipzig den subdeutschen Meister Bayern-München mit 2:0 (0:0).

Der mitteldeutsche Meister Dresdner Sport- club mußte in Breslau vom Breslauer S. C.08 eine 0: l»(0:0-)Riederlage hinnehnven.

Das Kölner Vorrundenspiel V. f. R. Köln Rorden-Rordwest (Berlin) konnte wegen des schlechten Wetters nicht ausgetragen werden und wurde auf Montag verschoben.

F. f. D. Königsberg fand in Hertha Berlin mit 0:4 seinen Bezwinger.

Weitere Fuhballergebnisse.

"Wacker Halle schlug den Fußballklub Wacker München 9:1 (Halbheit 4:1).

Deutsche Fußballer in Paris geschlagen.

93 a r i <L6 Mai. (WB.) Heute sand im Stadion von Pans trotz des schlechten Wetter- vor etwa 4000 Zuschauern der Fußballwett­kampf zwischen dem Karlsruher S.D. unb einer kombinierten Mannschaft ber beiden fran- ^fifcßen Fußballklubs Red Star unb Club Francaise statt. Die französische Mannschaft legte mit 4:3, Halbzeit 2:1 ebenfalls zu Gunsten Frankreichs.

V. f. D.

Faustball im 2. Bezirk des Gaues Hessen.

0 Zahlreicher wie je zuvor war dieses Jahr in Gießen die Beteiligung an den Spielen um die Be- zirksmeisterschast im Faustballspiel. Leider hatte der in der Nacht reichlich niedergehende Regen die Spiel­plätze sehr mitgenommen, so daß an die Spielsicher­heit der Mannschaften Anforderungen, die bis ans Höchstmaß grenzten, gestellt wurden. Die naßkalte Witterung belebte auch nicht gerade die Spiellust, und der starke Wind ließ jede Ballberechnung illuso­risch werden. Trotz dieser einschnürenden Hemmun­gen wurden die Spiele zu Ende geführt.

Bezirksspielwart Hofmann (Gießen) hatte mit seinen Helfern alle Hände voll zu tun, um bei nur drei Spielfeldern mit 18 Mannschaften die Spiele recht zeitig zu beenden. Die Spiele brachten folgende Ergebnisse:

A. Meisterklasse der Turner: To. 1846 Gie - ß en vor Großen-Linden, Mtv. Gießen und Wetzlar.

B. Meisterklasse der Turnerinnen: Mtv. Gie­ßen ^.-Mannschaft vor B-Mannschaft des gleichen Vereins.

C. Jugendklasse: Bestmannschaft T v. 18 46 ®ießen vor Krofdorf, Mtv. Gießen und Wetzlar.

D. Altersklasse: Tv. 1846 (kampflos, da ohne Gegner).

E. ^.-Klasse der Turner: To. 1846 Gie­ßen (A) vor Tv. Gießen (B), Krofdorf, Heuchelheim und Mtv. Gießen.

E. Schüler-Klasse: Tv. Wetzlar vor Tv. Krof­dorf.

Die Schiedsrichter versahen ihr Amt zu aller Zu- ftiedenheit, das Benehmen der Spieler war stets ein- roanbfrei.

Bei den nun einsetzenden Spielen um die Gau- meisterschaft wird der 2. Bezirk vertreten durch Tv. 1846 Gießen in Meisterklasse, ^-Klasse der Turner und Altersturner. Mtv. in Meisterklasse der Turne­rinnen. In der Jugend- und Schülerklasse werden die Bestmannschaften jeroeils in den Bezirken sestgestellt.

Turner-Tagungen in Gietzen. i O Der gestrige Sonntag sah außer ben Spie­lern des 2. Bezirks noch bie Vereins- Sfrugenbturntoarte unb bie Schwimm- to a r t e zu ernster Beratung in unserer Stabt. Erstere tagten in ber Turnhalle des Turnver- vereins von 1846 am Oswalbsgarten, bie Schwim­mer übten im Städtischen Volksbad.

Gauwart für das Jugenbturnen Loh (Dorn- Assenheim) führte bie Verhandlungen, denen auch Gauoberturnwart Will (Gießen) beiwohnte. Eingehend besprochen wurde die Sonn­wendfeier der Mittelrheinkreisju- genb auf bem Münzenberg. Diese in unserem Saubereich durch den Kreis veranstaltete Feier soll folgendermaßen ausgebaut werden: 19. und 20. Juni Sonnwendfeier auf dem Münzenberg. 20. Juni JohanniSfeierstunde auf Kloster Arns­burg. daran anschließend auf ber Harbt bei ßteßFestwiesenbetrieb" (Tanz, Gesang, Reigen und fröhliches Spiel). Lllsdann stand das Gau­jugendtreffen des Gaues Hessen, das wu 15. Aumist die Heffenttrrnerjirgend nach dem Gleiberg führt, zur Erörterung. Man wurde dahin einig, mit diesem Jugendtreffen eine E a u- wanderung zu verbinden, um auch den üb­rigen Turnern einmal einen Einblick in richtig gezeigtes und vor allem richtig getätigtes Jugend- tumerleben tun zu lassen. Diese Verbindung kann als eine gute Tat bezeichnet werden, die oazu beitragen farm, mancherlei Vorurteil und Bedenken zu zerstreuen.

Gelegentlich des Gauturnsestes wurde, be- sviwerS von Ribba, gewünscht, eine Jugend- cn,un5c mit feierlichem Gottesdienst in das Festprogramm aufzunehmen, um auch dieser neueren Richtung' Rechnung zu tragen. Da aber ,mt ^emGauturnseft das Gausportfest zusammen Mr ^wchführung kommt, verbietet ber Zeitmangel bw Aufnahme, unb der Antrag Riddas mußte notgedrungen abgelehnt werden.

-Heber Gau und Kreis hinaus bringt das ^ugenbtref fen ber D.T. fn Hirschberg in Schlesien, das 2. war bekamrUich im Marburg, die gesamte Turnerjugend schon jetzt in eifrige Be- toegung. Es ist der Wunsch der Tagung, daß auch der Turngau Heffen bei dieser turnerischen Kund­gebung zahlreich vertreten ist»

Dve Schwimmer des Gaues unter ziel- ß^uftter Leitung von Gauschwimmwart Sauer lGießem) befaßten sich in der Hauptsache mit den Borm:betten zum Gauwettschwimmen in Marbu^ und mit dem Rettungsschwim- men. Vorbereitende Tvockenfreiübungen gingen voraus. Der Besuch seitens der Schwimrnabtei- lungen des Gaues war gut.

Leichtathletik.

Dsr Staffellauf Potsdam - Berlin.

üoer 25 Klm, endete gestern mit dem erwarteten, aber recht diapchen Siege des S. C. Char­lotten bürg in 120004 vor dem Deutschen