das Beste für die Schuhe
zur
Gr
und des das des Der ein
nach einem die Festver» der Vertreter Roth. An-
e r- be- ge-
meindevertrelung Griesheim a. M. hat gestern den Eingemeindungsdertrag in der von der Stadl Frankfurt vorgelegten Form mit 14 gegen 8 Stimmen der Sozialdemokraten genehmigt.
sahne statt, wobei Pfarrev Reusch (Niederohmen) die Weiherede hielt. Apotheker Scriba (Schotten) überbrachte dem hiesigen Verein die
Starkenburg.
Die Gasfernversorgung.
Mit der zur Zeit in Starkenburg
Las Gesetz in erster Lin.e Rechnung tragen woile, nicht länger als bis 1 älhr beschäftigt würden. Im Anschluß an die Ausführungen des Bürgermeisters entspann sich eine längere Aussprache. Der Vorstand wurde beauftragt, dem Kreis- a m t eine Eingabe zu unterbreiten betr. V e r- legung des Ladenschlusses auf eine spätere Stunde, da die Durchführung des 7-älhr-Labenschlusses der derzeitigen wirtschaftlichen Lage der Geschäftswelt und Konsumenten in keiner Weise Rechnung trage, und übrigens die Verhältnisse auf dem Lande ganz anders geartet seien als in den größeren Städten.
Kreis Lauterbach.
h. Grebenhain, 15. Juli. Im Jahre 1907 wanderte ein Sohn unseres Ortes, der dadamals 20 Jahre alte Heinrich Läufer, nach Südwestafrika aus, wo er sich zunächst in Windhuk eine Existenz gründete, dann aber weiter in das Innere der Kolonie wanderte. Der Weltkrieg führte ihu unter die Fahnen der Schuhtruppe, bis er im Kampfe in englische Gefangenschaft geriet. Von den Engländern nach den» Kriege ausgewiesen, kehrte er hierher in seine Heimat zuruck. Im September 1922 ging er mit seiner Frau erneut nach Südwestafrika hinaus, wo er in einer Diamantgrube Beschäftigung fand. Nunmehr ist das Ehepaar wieder in die deutsche Heimat zurückgekehrt, da seine Hoffnungen dort draußen nicht in Erfüllung gegangen sind.
dem Festplatz, wo der Präsident Vereins. Bürgermeister I o ch i m, Liede des hiesigen Gesangvereins sammlung begrüßte. Hierauf sprach „Hassia" Bezirk Drünberg, Lehrer schließend land die Weihe der Kriegervereins-
Glückwünsche des Präsidiums der „Hassia" überreichte dem verdienstvollen Vorsitzenden \ „Hassia"-Dezirks Grünberg, Lehrer Roth, Ehrenkreuz der „Hassia". Mit einem Chor Gesangvereins schloß die denkwürdige Feier, weitere Verlauf des Nachmittags brachte rechtes Volksfest.
Kreis Friedberg.
tag vormittag sand auf dem Friedhof eine Gedenkfeier für die Gefallenen unserer Gemeinde statt, bei der Pfarrer Diehl von Freienseen die Gedenkrede hielt und dabei das große Vorbild der gefallenen Helden den ile&cr- lebenden als Beispiel der Treue und Opferwilligkeit auszeigte. Der Gesangverein „Liederkranz" unter der Leitung seines Dirigenten, Lehrer Ranft (Stockhausen), ein Chor der Schulkinder und die Kapelle umrahmten die würdige Feier mit ihren eindrucksvollen Darbietungen. In den frühen Rachmittagsstunden bewegte sich ein F e st z u g unter Teilnahme von 35 Vereinen durch das reichgeschmückte Dorf nach ' "'■* des Krieger-
Rett- und Fahrturnier des Wetterauer Reiter-Vereins.
In dem Bericht über diese Friedberger Veranstaltung sind bei der Angabe der Wettkampfresultate einige Irrtümer unterlaufen, die hier richtiggestellt seien. Richtig muß es heißen:
Jagdspringen (Klasse L): 5. Preis Pferd Rokoko, 4./M. G. I. R. 15, Reiter Leutnant Schafe r (nicht 7. Preis).
Gruppenspringen: 2. Preis Pferd Rokoko, 4./M. G. I. R. 15, Reiter Oberleutnant Hofmann; Pferd Bosporus, Besitzer Hauptmann Faulenbach; Reiter Leutnant Schäfer (nicht 3. Preis).
Erörterung stehenden wichtigen Frage der Gasfernversorgung haben sich nunmehr auch maßgebende Kreise der Wirtschaft beschäftigt. Am Dienstag tagten in Darmstadt führende Persönlichkeiten der Wirtschaft der Provinz Starkenburg, die nach eingehenden Beratungen e i n st i m m i g folgende Entschließung faßten:
„Wie bekannt, wird von maßgebender Seite seit geraumer Zeit das grohangelegte Projekt einer aufs rationellste arbeitenden zentralen Gasfernversorgung des rhein-mai- nischen Wirtschaftsgebietes betrieben.
Zahlreiche, heute im Sitzungssaal der Hessischen Industrie- und Handelskammer Darmstadt versammelten Mitglieder dieser Kammer, der Darmstädter Indu- striellen-Vereinigung, des Industrie-Verbandes Starkenburg, sowie weitere Vertreter der interessierten Wirtschaftskreise aus Stadt und Land erklären nach eingehender Darlegung des Planes durch den Provinzialdirektor der Provinz Starkenburg Dr. Kranzbühler und den ordentlichen Professor an der Technischen Hochschule zu Darmstadt Dr. Heidebroek einstimmig:
Das Projekt der Gasfernversorgung unseres Gebietes ist von allen beteiligten Stellen, namentlich aber von den Stadt- und Gemeindeverwaltungen, die zur Zeit Gas erzeugen, schleunigst aufs ernst hafte st e mit aller Tatkraft zu betreiben, wenn nicht durch Zeitablauf schwere, nicht wieder gut zu machende Rachteile entstehen sollen, die die Durchführung des sehr aussichtsreichen, nicht nur weitesten Kreisen der Wirtschaft, sondern jedem einzelnen Gasverbraucher größte Vorteile bietenden Planes in Frage stellen und schließlich unmöglich machen müssen."
Preußen.
Dillkreis.
bl. Sinn, 15. Juli. Beim Baden in der Dill ertrank der 11jährige Sohn einer Kriegerwitwe aus Fleisbach. Da der Knabe nicht schwimmen konüte, nimmt man an, daß er in eine tiefe Stelle geraten ist und sich nicht mehr retten konnte.
Oberlahnkreis.
0 Gräveneck, 14. Juli. Gestern abend schlug ein Arbeiter in dem Zuge von Weilburg ohne ersichtlichen Grund auf einen mit- fahrenden Jungen so erheblich ein, daß der Schaffner zu Hilfe gerufen werden muhte. Als »dieser einschritt, wurde der streitlustige Mensch auch gegen den Beamten tätlich. Hier sollte nun der Täter zur Feststellung feiner Personalien aus dem Zuge geholt werden, jedoch zog er es vor, die Lahn durchschwimmend sein Heil in der Flucht zu suchen. — Gestern abend wurde in der Grube Georg Joseph dahier ein Bergmann aus Dlessenbach durch her-
abstürzendes Gestein am Kopfe so heblich verletzt, daß er längere Zeit wußtlos lag und dann in seine Wohnung fahren werden mußte.
iT Maingau.
WSR. Griesheim, 15. Juli. Di«
sf. Friedberg, 15. Juni. Die gestrige öffentliche S t a d t v e r o r d n e t e n s i h u n g, die unter dem Vorsitz des Beigeordneten Windecker stattsand, beschäftigte sich mit der Errichtung einer Wohnbaracke vor der früheren Bergkaserne. Der Dau soll a ch t Wohnungen von je einem Zimmer und Zubehör enthalten und in der Hauptsache solchen Leuten dienen, die polizeilich ausgesetzt worden sind; bei Familien kann auch eine Zuteilung größerer Räume stattfinden. Die Notwendigkeit der Errichtung wurde einstimmig, bejaht und weiterhin der Wunsch ausgesprochen, daß die Unternehmer bei Vergebung von Arbeiten nach Möglichkeit die hiesigen Erwerbslosen berücksichtigen möchten.
Kreis Büdingen.
h. Bad Salzhausen, 15. Juli. Gestern veranstaltete die Ortsgruppe Friedberg des Deutschen Iugendherbergevereins im hiesigen Konzertsaal eine T heaterauf- f ü h r u n g , die hauptsächlich für Schüler gedacht, aber auch von zahlreichen Erwachsenen besucht war. so daß etwa 450 Besucher von hier und aus der Umgegend teilnahmen. Amtsarzt Dr. Balser und Frau von hier eröffneten die Vorführungen mit einem reizenden Duett für Flöte und Violine. Ersterer gab dann eine kurze Darstellung des Zwecks der Veranstaltung, die keineswegs dem Gewinn dienen soll, sondern ganz unentgeltlich von den jungen Friedberger Künstlern vorgeführt werde, um die Mittel zum Ausbau einer Jugendherberge in unserem Badeorte zu beschaffen. Einen Raum zu deren Errichtung hat die Gemeinde im Hinterhause der Rothschen Hofreite zur Verfügung gestellt. Weitere Konzerte und Theateraufführungen für den erwähnten guten Zweck sollen in Kürze folgen.
ld. Aus dem Niddatal, 15. Juli. Die hinter uns liegende Regenperiode mit ihren außergewöhnlich hohen Niederschlagsmengen hat nicht nur die Frucht vielfach zu Boden gedrückt, sondern auch den Hackfrüchten, besonders auf Taläckern mit langsamem Wasserabfluß, sehr stark geschadet. Wo das Wasser längere . Zeit gestanden hat, zeigen die Kartoffeln vergilbte, zusammengeschrumpfte Blätter, im Wachstum zurückgebliebene Stengel und Fäulnis der 'eingesetzten Knollen. Auf Dickwurzäckern ist binnen kurzem das Unlraut den Pflänzchen über den Kopf gewachsen und hat diese unterdrückt. - Ganze Berge ilnfraut müssen herausgefchafst r werden, um den Dickwurzpflanzen Lust zu schaf- . fen. Eine Drainage der tiefliegenden Ackerflächen würde den Schaden, den Regenperioden immer wieder verursachen, auf ein Mindestmaß zurücMhren oder ganz beseitigen. — Noch nie waren Himbeeren so gesucht, wie in diesem Jahre mit seinen schlechten Aussichten auf eine einigermaßen dem örtlichen Bedarfe genügende Obsternte. Den für den Verkauf pflückenden Dee- tenfammlern ist es schlechterdings unmöglich, größere Mengen in die benachbarten Landstädtchen Nidda und Schotten zu liefern, in denen Himbeeren zum Preise von 60 Pfennig für das Pfund rasch Absatz finden. — In der Hochsommerglut der letzten Tage sind auf den Waldblößen und in den Hegen die Grasfamen gereift, und die Grassamen ernte nimmt ihren Anfang. Auswärtige Händler lassen von Taglöhnerinnen das Gras schneiden und art die Wege tragen. Abends kehren Fuhrwerke mit der Tagesausbeute und den singenden Schnitterinnen zurück. Wenn ein gewisser Vorrat zusammengebracht worden ist, beginnt der Ausdrusch auf bei; Dreschmaschine. Der gewonnene Grassamen wandert in Samenhandlungen, und das ausgedroschene Gras liefert rauhes Heu. Obgleich das Grassarnenschneiden bei dieser Hitze ein mühseliges Geschäft ist, stnden die -Unternehmer, da die Landwirtschaft eben zwischen Heu- und Fruchternte eine „müßige" Zeit hat und die Deerenernte in diesem Jahre feinen größeren Verdienst abwirft, genügend Arbeitskräfte, um die Grassamenernte rasch zu Ende zu führen.
Kreis Schotten.
—Gedern, 15. Juli. Eine Versammlung des Vereins für Handel und Gewerbe (Gruppe Handel) beschäftigte sich mit dem 7-Uhr-Ladenfchluß, der jetzt auch hier eingeführt wurde. Bürgermeister Müller sprach sich über die nachteiligen Wirkungen aus, die das Verbots bei strenger Durchführung im Gefolge haben könnte. Es fei auch im Interesse der Landwirtschaft gelegen, daß der Ladenschluß, besonders im Sommer, auf eine spätere Stunde verlegt werde. Allerdings müßten die Arbeitgeber dafür sorgen, daß ihre Angestellten, denen
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Artikel II § 20. Februar W
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Aus Grund (innerbslofenfur 6. 127) ordne nehmen mit de, milllunfl an:
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roz. schwächer. Elektrowerte gingen
lagen 4 P gleichfalls
starke Verluste aufzuweifen.
aber nicht so Bankaktien
zurück. hatten
Wirtschaft.
* Die amtliche Grohhandelsindex- liffer. Die auf den Stichtag des 14. Juli berechnete Großhandelsindexziffer b?3 Statistischen Reichsaints ist gegenüber dem 7. Juli um 0,4 vom Hundert auf 128,1 zurückgegangen. Von den Hauptgruppen gab die Indexziffer der Agrarerzeugnisse um 0,8 v. H. auf 130,0 nach, während die der Industriestosfe um 0,2 v. H. auf 124,4 anzog
* D i e deutschen Sparkassen Ende Mai. Die ©Bareinlagen bei den deutschen Spar- tassen belaufen sich Ende Mai auf 2258,6 Mill. Rm. Sie haben gegenüber dem Vormonat eine Steigerung von 104,3 Mill. Rm. erfahren. Die Zuwachsziffer hält sich also auf derselben Höhe wie im Vormonat, in dem sie 109,7 Mill. Rm. betrug. Die Giro-, Scheck- und Kontolorrentein- lagen betragen 1069,2 Mill. Rm. Die Einzahlungen belaufen sich auf 2023,6 Mill. Rm., die Auszahlungen auf 1984,4 Mill. Rm. Im einzelnen haben eine Erhöhung der Spareinlagen erfahren: Preußen um 65,5 Mill. Rm. auf 1491,7 Mill. Rm., Bayern um 8 Mill. Rrn. auf 168,8 Mill Rrn., Sachsen um 6,7 Mill. Rm. auf 115,7 Mill. Rm, Württemberg um 4,6 Mill. Rm. auf 96,4 Mill. Rm., Baden um 6,2 Mill. Rm. aus 107,8 Mill. Rm. und Hamburg um 4,3 Mill. Rm. auf-77,3 Mill. Rm.
Börsenkurse.
wurden von der schwächeren Strömung mitge* zogen und büßten etwa 3 Proz. ein. S ch i f f - fahrtsaktien tagen lustlos und abgeschwächt. Don Auto-Aktien waren Kleyer angeboten und schwächer. Zuckeraktien büßten 1 bis 2 Prozent ein. Deutsche Anleihen verkehrten ebenfalls in schwächerer Stimmung. Der Freiverkehr war ohne Geschäft, Becker-Stahl 20, Drown Doveri 115, Ufa 42, ilfra 81, Benz 86 Proz. Die flaue Stimmung hielt auch im weiteren Verlaufe an und die Rückgänge setzten sich fort. I. G. Farben gingen bis auf 240 Proz. zurück, die Kurseinbuße beträgt also gegenüber der gestrigen Abendnotiz mehr als 6 Proz. Auch Elektro- und Montan-Aktien gaben weitere 2 Proz. nach. Der Geldmarkt ist leicht. Tagesgeld 4 bis 41/? Proz. Monatsgeld 4Vs bis 61/4 Proz. Im internationalen De-
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 16. Juli. Tendenz: Schwächer. — Die Eröffnung der heutigen Börse vollzog sich wieder unter dem Drucke weiterer Abgaben in schwächerer Stimmung. Der Orderseingang war nicht bedeutender als in den letzten stillen Tagen. Infolgedessen hielten sich die Umsätze wieder in sehr engen Grenzen. Die Spekulation beobachtete bei dem Fehlen jeglicher Anregung unverändert große Zurückhaltung. Infolge der geringen Unternehmungslust und der auf allen Seiten herrschenden Interesselosigkeit kam die rückläufige Bewegung in stärkerem Maße zum Ausdruck, und die Rückgänge betrugen vereinzelt bis zu 6 Proz. Am stärksten betroffen waren Montan- aftien; die führenden Werte gingen um 4 bis 5 Proz. zurück. Auch Farbenaktien
Frankfurt a.M.
Berlin
bd)luö»|
Kurs |
l-Ufer. flur»
Schluss, flut»
Anfang
Datum:
15.7. |
16 7
15. 7 .
16. 7.
5% Deutsche Rcichsanleihe •
0.4725
0.4635
0.47
0.445
4% Deutsche NcichSanleihe . 3>/i°/n Deutsche Reichsanlcihe
—
0,4407
0.4225
0,13
—
0,4305
0,4225
3% Deutsche Neichsanleihe . Deutsche Svarprämienan leihe
0,50
—
0.5002
0,4975
0,245
—
0,26
—
4% Preußische Kom'olS - - -
—
—
0,43
—
4% Hessen.......
0,44
—
—
—
3"/i°/n Hessen - - -......
—
—
—
—
3% Heuen ...........
—
—
—
—
Deuüchc Wend. Dollar-Aul. dto- Doll-Schav-Anweisng.’l
96,25
—
97,5
—
—
—
—
—
4°/0 Holl türken.........
13,9
13.62
14,25
—
5°/0 Goldmcrikaner ... .
——
46.5
—
—
Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- and Pnvat-Bank
175.5
—
177’
175*
I29‘
127,5*
128.5*
127.5*
Darmst. und Nationalbank •
176.2*
174*
176.5*
174*
Deutsche Bank.........
164*
161,5*
164*
161,7*
Deutsche Dereinsbank ....
89,5
<—
—
—
DiSconro Commandit
152,2*
151*
153,5*
150,5*
Metallbank..........
115
117
—•
—
Mitteldeutsche Kreditbank . .
122
—
121,7’
122*
Oesterreichischc Kreditanstalt.
7.05
—
7.35
7.5
Wcstbauk......v . .
-
—
—
—-
Bochumer Guh........
—
—
137,5*
133,2*
BuderuS...........
90
88,75
90
87.75
Caro ............
77.5
—
77,5
76*
Denkscd-Luxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke. .
138.5* 162*
156,7*
140* 160*
135.2’ 167*
Harpcncr Bergbau......
140*
138*
139,5*
136’
Kaliwerke Aschersleben....
142,25
—
142,5*
138.7’
Kaliwerk Westeregeln.....
—
—
147
146,1*
Vaurabütte...........
53,6
—
53.13
51,35
Oberbcdars...........
67,5
—
66,5
65,5*
Phönix Bergbau .......
110,5*
107*
110*
106,1*
Rhcinitahl...........
131.5*
130,5*
132*
130’
Niebeck Montau. . ......
146
140,75
143.25
139*
Tellus Bergbau..... .
—
Hamburg-Amerika Pakei. . . Norddeutscher Llovd . . . . ,
152' 144*
147* 141*
149,5*
144,5*
145’
140,7’
Chcramische Werke Albin . .
50
—
_
Zementwerk Heidelberg . . .
Philipp Holzmann......
108
108,75
M.
_
84,5
83,5
83,75
—
Anglo Cont -Guano.....
—
—
78
89,9
Chemische Mäher Alapin . . I. G. Farbeninduftrie, A.-G. Goldschmidt..........
—
—
247,5*
242,7*
243,2*
252’
94,975
93.5
95
93,5
Holzverkohlung........
53
52
—
—
Milgerswerke........
102
100
102,5
99,5
Schcideanstalt.........
137
134,25
—
—
Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft
141,7*
138,2’
139,7’
137*
Bergmann .........
124
122'
124,7’
122*
Mainkraftwerke........
95
—
Schuckerr . . .........
Siemens A Halske ......
120*
119*
121,5*
162,2’
117,2*
164,5
153*
160’
Adlcrwcrke Kleyer ......
80
—
78,25
75,12
Daimler Motoren. ......
90.75
—
89
87,9
Heyligcnstaedt.........
24.5
—
—•
—
Mcgüiir.............
44,3
—
—
—
Motorenwerke Mannheim
—
—
32
—
Frankfurter Armaturen . .
—
—
—
—
Konservenfabrik Braun . . .
36,75
J-
—
—
Metallgesellschaft Frankfurt.
Pct. Union A.°G. . ....
127,5
127
84
Schuhfabrik Her;......
—
—
36,75
—
Sichel..............
3,2
*•
—
—•
Zellstoff Waldhof.......
157
-
154,4
——
Zuckerfabrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik Waghäusel . . .
68
79,75
65,5
78,5
68,75
—
. .; e n v e r r e y r lag Paris erneut stark abgeschwächt mit 200 gegen London. Brüssel gegen das Pfund: 214, Mailand 144,50.
Berliner Börse.
Berlin, 16. Juli. Das Börsengeschäft ver- lie, heute wieder außerordentlich still. Die geringe Umsahtätigkeit führte heute im Gegensatz zu den vergangenen Tagen sofort bei Beginn zu empfindlichen Kursrückgängen. Elektroaktien gaben 2 bis 2,5 Prozent, Bankaktien 1 bis 2 Prozent, Chemiewerk e 2 bis 3 Prozent, Schiffahrtsaktien etwa 5 Prozent nach. Zu der Verstimmung trug die Abschwächung des französischen Frankens bei, die diesmal noch keine Kapitalflucht auslöste. ferner der im englischen Berg- arbeiterftreit sich geltend machende Einigungswille. Das letztere Moment drückte besonders auf den Montanaktienmarkt, der recht schwach eröffnete. Von Schiffahrtsaktien lagen Hapag stark gedrückt, da der Vertrag mit Harriman nach der Bekanntgabe der Einzelheiten jetzt in einem wesentlich ungünstigeren Lichte dasteht, als nach dem ersten Kommunique der Hapag dies der Fall war. Die Aktien der Rom- bacher Hüttenwerke gingen weiter stark zurück, nachdem die amtliche Verlautbarung soeben die Kapitalzufammenlegungsabsichten irn-^Verhältnis von 10 zu 1 bestätigt. Die Werte der Schultheih- Kahlbaum-Ostwerke-Gruppe gaben 3 bis 5 Prozent nach. Die Abgaben erfolgten hauptsächlich von Kreisen der Börse selbst und wurden mit den bevorstehenden Differenzzahlungen und Baisse-Dispositionen in Verbindung gebracht. Trotz der teilweise empfindlichen Rückgänge war die Stimmung nicht ausgesprochen flau, da sich das Angebot eben nur wegen der großen Umsatzlosigkeit stärker auswirken konnte. Am Geldmarkt war die Lage unverändert leicht. Tagesgeld 4 bis 5,5 Prozent, für erste Adressen schon zu 3 Prozent angeboten. Monatsgeld 5 bis 6 Prozent. Im Devisenvcrkehr war der französische Frankensehr stark abgeschwächt. Paris gab gegen London auf 203 bis 205 nach und erreichte damit einen neuen Rekord-Tiefstand. Brüssel hielt sich auf 209 bis 211 gegen das Pfund, da man in Belgien der Valutaspekulation anscheinend energisch entgegentritt.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
16 Juli. 16. Juli.
Banknoten.
Amtliche Noti?rung
Amtliche Notierung
Geld ।
Briei
Geld
Bries
Amst.-lliou
168,56
168,98
168,61
169.03
Buen.-Aires
1,704
1,708
9,56
1,707
1,711
Brss-Antw
9,52
9,70
9,75
Chrisiiania.
91,93
92,17
91,93
92,17
Kopenhagen
111,24
111,52
111,26
111,54
Stockholm •
112,31
112,59
112,31
112,55
Helsingfors
10,55
10,59
10,55
10,59
Italien. . .
11,17
14,21
14,13
14,17
London. .
20,401
20,453
20,401
20.453
Neuvork . .
1,195
4,205
4.195
4,205
Paris. . . .
10,39
10,43
9,86
9,90
Schweiz . .
81,18
81,38
81.205
81.405
Spanien . .
76,40
76,56
66.20
66,36
Japan . . .
1,969
1,973
1.970
1,974
Mio de Jan. Wien in D--
0,660
0.662
0.660
9.663
Lest- abgcst.
59,31
59,45
59,34
59,48 •
Prag ....
12,421
12,462
12.452
12.462
Belgrad . .
7.400
7.425
7,41
7,43
Budapest. .
5,87
5,89
5,87
5,89
Bulgarien
o,04
3,05
3,03
3.04
Lissabon
21,425
21,475
21,405
21.455
Danzig. . .
81,09
81,29
81,37
81.57
Konstantin.
2,295
2,305
2,31
2,32
Athen. .
5,19
5,21
5,19
5,21
Uanada. . .
4,198
4,208
4,198
4,203
Crngnav .
4.217
4.227
4.215
4.225
Berlin, 15 Juli
Brie»
Geld
4,201
9,77 111,53 20,462
10,70 169,04
14,74 92,23 59.70
1,93 112,63 81,75 66,67 12,455 5.865
4,181
9,73 110,97 20,362
10,64 168,20
14,66
91,77
59,40
1,89 112,07
81,35
66,23 12,395
5.825
Amerikanische Note» .. ».. Belgische Noten ....... Dänische Noten ....... Englische Noten...... . .
Französische Noten ...... Holländische Noten ...... Italienische Noten......
Norwegische Noten......
Deuksch-Ocsterr., ä 100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten ...... Schweizer Noten.......
Svanischc Noten.......
Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.......
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 16. Juli. Es wurden notiert: Weizen, Metterauer 32 bis 32,50, Roggen, inländ. 23,50, Hafer, ausländ. 21,50 bis 23, Mais, gelb 18,25 bis 18,50, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 43 bis 44, Roggenmehl 32,50 bis 33,50, Weizenkleie 9,25 bis 9,50, Roggenkleie 11,25. Tendenz stetig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 15. Juli. Die Tendenz im Berliner Produktenhandel ist wesentlich ruhiger geworden. Die reichlichen und billiger gehaltenen Offerten in Roggen alter Ernte drücken weiter auf das Niveau. Lediglich Weizen zeigt in ileber- einstimmung mit etwas erhöhten Auslandschluh- forberungen behauptete Kurse. Gerste still, nur Wintergerste seit gestern etwas mehr gefragt. Hafer ruhig, da die günstige Witterung eine Beschleunigung der Ernte erwarten läßt. Mehl viel angeboten und schwächer bei geringer Kauflust. Im Lieferungshandel eröffnete der Juli- Weizen recht ermäßigt, Herbstmonate unverändert. Roggen trotz ermäßigten Forderungen schwer unterzubringen. Juli und September je 2 Mark, Oktober sogar 2,50 Mark niedriger. Es notierten per 1000 Kilo: Roggen, märt., 190 bis 194; Sommergerste 205 bis 212; inländische Gerste 156 bis 163; Hafer, märt, 202 bis 211; Mais (lofo Berlin) 174 bis 178; per 100 Kilo: Weizenmehl 38 bis 40; Roggenmehl 28 bis 29,50; Weizenkleie 10,10 bis 10,25; Roggenkleie 11,30 bis 11,50; Biktoriaerbsen 35 bis 46; kleine Speise- erbfen 30 bis 34; Futtererbsen 22 bis 27; Peluschken 24 bis 27,50; Ackerbohnen 22 bis 24,50,
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