Turnen, Sport und Spiel.
Von der Gießener Turnerschaft.
Zu den Erfolgen der G i e h e n e r L u r n erschüft beim TB e 11 u r n e n in Laubach ist noch folgendes nachzutragen: Vom T. V. von 1 8 4 6 erhielt ferner in der T u r n e r st u f e den 1. Sieg TL ilh. Loh, in der Jugendober- st u f e den 4. Sieg TL. Reih, in der Schüler- s!ufe war noch Sieger Max Hardt.
Bezirksturnfest des 4. Bezirks Gau Hessen D. T.
st. Groh-Felda, 15.3uni. Das diesjährige Vezirkswetturnen des 4. Bezirkes Gau Hessen der D. T. fand am Samstag und Sonntag hier statt. Die Beteiligung der Turner war außerordentlich groß. Bon den 20 Bezirksvereinen hatten 19 Vereine TDett- 1 urner entsandt. Die Leitung der Turngeschäfte und des TOettkampfes lag in den Händen des 1. Dezirksturnwartes A. Bastian - Alsfeld.
Am Festsamstagabend fanden Vorträge des Gesangvereins und turnerische Vorführungen des Groh ° Feldaer Turnvereins statt. Auherdem zeigte die Dezirkswerberiege, die aus den besten Geräteturnern des Bezirkes bestehl, ganz hervorragende Leistungen am Reck, Darren und Pferd. Sämtliche Darbietungen fanden lebhaften Beifall.
Sonntagmorgen um 8 Tlhr begann der Wett- kampf. Vorher hielt Pfarrer TL e b e r einen F e l d g o t t e s d i e n st. Zum Wettkampfe traten 305 Wetturner an, die bis um 12 Uhr ihre Arbeit beendet hatten. Um 21/.- Uhr bewegte sich ein großer Festzug durch die Ortsstrahen. Im Festzuge sah man Festwagen und historische Gruppen. Auf dem Festplatte begrüßte der Vorsitzende des Turnvereins Groh-Felda, Turner F. Schäfer, die Gäste. Bezirksvertreter G u n t r u m (Schlitz) hielt eine turnerische Ansprache. Die Jungfrauen überreichten dem Platz- Verein eine schöne Fahnenschleife. Hierauf be° begannen die allgemeinen Freiübungen. Rach einem schönen Aufmarsch, an dem sich 250 Turner beteiligten, muhten diese abgebrochen werden, da starker Regen einsehte. Rach dem Regen sanden Sonderkämpfe und Staffelläufe statt. Um 6 Uhr nahm Bezirksturnwart B a st i a n die Preisverteilung vor, die folgendes Ergebnis zeitigte:
Aktive Turner (63 Bewerber). 1. Preis mit 97 Punkten Ludw. Sand, Tv. Groh-Felda. 2. Preis mit 92 Punkten Adolf Kloster - mann, Tv. Alsfeld. 3. Preis mit 86 Punkten Heinrich Scharmann, Tv. Groh-Felda.
Jugend (Oberstufe). 1. Preis mit 103 Punkten Hugo Kratz, Rieder-Ohmen. 2. Preis mit 92 Punften Jakob Mades, Alsfeld. 3. Pr. mit 91 Punkten Heinrich R i h, Pfordt.
Jugend (Unterstufe. 1. Preis mit 85 Punkten Heinrich Kalbfleisch, Schlitz, und Ludwig La n g, Lauterbach. 2. Preis mit 83 Punkten O. Schvtt, Groh-Felda. 3. Preis mit 81 Punkten Karl Schwalm, Alsfeld.
Schüler. 1. Preis mit 107 Punkten Wilh. Philipp, Burg-Gemünden. 2. Preis mit 103 Punkten Willi Becker, Homberg. 3. Preis mit 101 Punkten Heinrich Decher, Lauterbach.
Stein stoßen. 1. Sieg Wilhelm Seibert, Maar, 7,40 Meter. 2. Sieg Hermann Fink, Lauterbach, 7,15 Meter. 3. Sieg Alfred Kloster mann, Alsfeld, 7,15 Meter.
Stabhochsprung. 1. Sieg G. Hof - . mann, Grebenhain. 2,85 Meter. 2. Sieg Wilh. Seibert, Maar, 2,80 Meter. 3. Sieg Lein- l berger, Frischborn, 2,55 Meter.
4x100-Meter-Staffellauf. 1. Sieg * Tv. Lauterbach, 52 Sekunden. 2. Sieg Tv. Schlitz, v 52 Sekunden. 3. Sieg Tv. Alsfeld 52,3 Sekunden.
Ehrung des neuen deutschen Fußballmeisters.
WSR. Fürth, 15. Juni. Gestern abend um i'28 Uhr traf die siegreiche Mannschaft im Spiel um die deutsche Meisterschaft von Frankfurt - a. M. kommend, in Fürth ein. Die Sieger wurden beim Verlassen des Bahnhofes mit lauten Hurrarufen begrüßt. Der erste Vorsitzende der Spielvereinigung Fürth, Baurat Kraus, richtete Worte des Dankes an die Heimgekehrten und wies darauf hin, daß nicht nur für die Spielvereinigung, sondern auch für die Stadt Fürth der Sieg von großer Bedeutung sei. Die Mannschaft begab sich darauf in mit Blumen geschmückten Automobilen durch die mit vielen Tausenden Menschen flankierten Straßen nach dem Geismannssaal, wo ein Festabend stattfand.
Fuhball-Meisterschasts- Revanche.
Am Samstag, 26. Juni, hat der Berliner Fußballmeister H e r th a B. S. C. den neuen deutschen Meister Spielvereinigung 'Fürth zu einem Gesellschaftsspiel zum Gegner.
107 Kilometer in 11 Stunden geschwommen.
Ein neuer Landstrecken-Weltrekord.
Köln, 13. Juni. (WB.) Trotz der schlechten Witterung ist es dem deutschen Langstreckenschwimmer Dierkötter (Köln) heute gelungen, die Weltlang st reckenmei st erschaft über 103 Kilometer zu brechen, indem er die 10 7 Kilometer lange Strecke Rhens—Köln durchschwamm. Der Start erfolgte morgens 7.21, wobei auf beiden Ufern des Rheines die oberrheinischen Schwimmer Paradeaufstellung eingenommen hatten. Behindert wurde die Fahrt unterwegs durch den Schiffsverkehr. Es soll jedoch nicht verkannt werden, daß die Schiffe teilweise bereitwilligst vor dem Schwimmer ausbogen. Zwei Thermosflaschen mit Bouillon, ein Butterbrot und einige Tafeln Schokolade bildeten die Rahrung Vierkötters auf seinem langen und feuchten Ausflug. Die Schnelligkeit, die Vierkötter zwischen Bonn und Köln erreichte, war größer als die seinerzeit zwischen Andernach und Köln von ihm erreichte. Statt an seinem Ziel^ der Hängebrücke in Köln, äu landen, schwamm der kühne und ausdauernde Schwimmer noch über einen Kilometer weiter, um dann frisch und munter an Land zu kommen. Ebenso wie bei seinem Start, war auch bei seiner Landung Dierkötter Gegenstand begeisterter Kundgebungen der Freunde des Schwimmsportes. Die Landung Dierkötters erfolgte gegen 6.30 Uhr abends.
Wirtschaft.
* Die Insolvenzen in der zweiten Juni-Woche. In der zweiten Juni-Woche ist eine wesentliche Veränderung der Insolvenzzahlen nicht zu verzeichnen. Insgesamt wurden 203 (in der Vorwoche 191) Konkurse eröffnet. An Geschäftsaufsichten wurden 103 (106) beantragt. Auch die Zahl der mangels Masse eingestellten Konkursverfahren hat leicht angezogen. Zu berücksichtigen ist, daß die erste Iuniwoche einen Tag weniger hat.
* Günstige Entwicklung des deutschen Eisen - und Stahl-Exports? Rach einer statistischen Aufstellung der „3ron and Coal Trades Review" hat der deutsche Eisen- und Stahl-Export seit 1923 im Vergleich zu England, Amerika, Frankreich und Belgien die stärkste Zunahme erfahren. 3m 3ahre 1923 betrug der deutsche Anteil an dem Eisen- und Stahlexport aller fünf Länder 11 Proz., der englische 36, der belgische 19, der französische 18 und der amerikanische 16 Proz. 3m Jahre 1924 blieb der deutsche Anteil gleich, stieg aber dann im 3ahre 1925 auf 20, während der englische in 1925 auf 24 und der amerikanische auf 11 Proz. zurückging. Wie der deutsche, so erhöhte sich auch der französische Anteil auf 25, der belgische Anteil auf 26 Proz. 3m 3ahre 1926 soll das Verhältnis sich noch weiter zugunsten Deutschlands verändert haben. 3m Monat März 1926 stellten sich die Anteile wie folgt: Deutschland 26, England 25, Frankreich 22, Belgien 17, Amerika 10 Proz.
• Voigt & Häffner, Frankfurt am Main. Die o. H. V. genehmigte einstimmig den bekannten Abschluß per 31. Dezember 1925 und beschloß, aus dem Reingewinn von 664 364 Rm. (654 363 Rm.) die Verteilung einer Dividende von 8 Proz. (8 Proz.) auf die Stammaktien und von 7 Proz. auf die Vorzugsaktien und 4 Proz. auf die Genußrechte. Wie mitgeteilt wurde, hat die Gesellschaft in der letzten Zeit einige größere Aufträge erhalten und erwarte weitere bedeutende Aufträge. Man sei bemüht, durch Rationalisierung der Arbeitsmethoden und Einrichtungen die Gesamtproduktion auf der Höhe zu halten, die Voigt & Häffner 21.=©. auf Grund ihrer Vergangenheit erreichen müsse. Für das laufende Jahr hofft die Gesellschaft ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen.
* Wayß u. Freytag 21.©.. Frankfurt a. Main. Die v. H. V. genehmigte einstimmig den bekannten Abschluß per 31. Dezember 1925 und beschloß, nach 855 000 Rm. (614 000 Rm.) Abschreibungen aus dem Reingewinn von 944 000 Rm. (1 050 000 Rm) die Verteilung von 10 Proz. (TO Prozent) Dividende auf die Stammaktien und von 6 Prozent auf die Vorzugsaktien! und 5 Prozent auf den Anleihe-Altbesih. Wie in der H. V. mitgeteilt wurde, hat sich die Ueber- siedlung von Reustadt nach Frankfurt am Main im Verkehr mit den Filialen und den einzelnen Auftraggebern günstig ausgewirkt. Die Verhält» niffe hätten sich gegenüber dem 'Vorjahre insofern gebessert, als jetzt genügend Mittel der Gesellschaft zur Verfügung stehen. Die Beschäftigung im laufenden Geschäftsjahre sei lebhafter als in der gleichen Zeit des vergangenen 3ahres, und man hofft auf Grund der vorliegenden Beschäftigung damit rechnen zu können, daß auch für den Rest des neuen 3ahres ausreichende Beschäftigung vorhanden ist. Man hofft auch diesmal wieder einen günstigen Abschluß vorlegen zu können.
* Westerwaldbrüche 21.®., Bonn. Aus einem Reingewinn von 259 840 (21. K. 7 Mill. Mark) sollen 200 000 Mark für Abschreibungen verwendet und der Rest auf neue Rechnung vorgetragen werden. Eine Dividende kommt demnach nicht zur Verteilung.
Berliner Börse.
Berkin, 16. 3uni. Bei Eröffnung der Börse standen heute Montanwerte im Vordergründe. Stimulierend wirkten in erster Linie die Rachrichten über die Verschärfung des englischen Streikes, ferner die Rachricht, daß die Amerika-Anleihe der Vereinigten Stahlwerke A.-G. dicht vor dem Abschluß stehe. Montanwerte konnten um 1 bis 3 Prozent anziehen, Köln-Reuesfen sogar um 6 Prozent. Bankaktien waren ebenfalls lebhaft im Geschäft, wobei Darmstädter in Verbindung mit noch unbestätigten Gerüchten über eine Kapitalerhöhung auch weiterhin die Führung hatten. Die lebhafte Bewegung in 3. G. Farbenaktien hielt weiter an, der Kurs nähert sich wieder, obwohl inzwischen die Dividende von 10 Prozent abgegangen ist, dem Stande von 200 Prozent. Von Spezialwerten fanden wieder Deutsche Erdöl, Charlottenburger Wasser und Spritaktien stärkeres Interesse. Heimische Anleihen blieben völlig vernachlässigt. Von ausländischen Renten waren Ungarn fest. Der Rücktritt des französischen Finanzministers wirkte sich zunächst befestigend auf die Frankenwährung aus. Paris gegen London 171,75 bis 172. Brüssel gegen London 167. Mailand notierte gegen das Pfund 135. Am Geldmarkt ist die Gage unverändert leicht. Tagesgeld 3,25 bis 5 Prozent. Monatsgeld ist umsatzlos.
frankfurter Börse.
Frankfurt a .M., 16. 3unt. Tendenz: Sehr fest. — Der frische Zug, der seit einigen Tagen das Börsengeschäft beherrscht, kam heute infolge der glatten Ueberwindung des Mediotermins und einiger stimulierender Rachrichten noch kräftiger zur Auswirküng. Die Unternehmungslust der Spekulation war sehr rege und vielseitig, so daß die Aufwärtsbewegung ununterbrochen weitergehen konnte. 3n erster Linie profitierten 3ndustriewerte von der günstigen Strömung. 3n diesen Werten wurden bedeutende Umsätze erzielt. Bemerkenswert ist dabei, daß sich das Geschäft lediglich unter der Spekulation abwickelte, während das Privat- publikum sich stark zurückhielt und nur vereinzelt mit Kaufaufträgen am Markte war. Diele Papiere erzielten 3 Proz. übersteigende Gewinne, im allgemeinen betrugen die Avancen 2 Proz. Besonders lebhaft war das Geschäft am Montanmarkt, wo gute Kurssteigerungen zu verzeichnen waren. Buderus plus 3,5 Proz. Rheinische Braunkohle plus 6 Proz., Gelsenllrchen, Har- pener, Mannesmann, Mansfelder, Rheinstahl und Riebeck Montan waren um je 2 Proz. gebessert. Phönix plus 1,25 Proz. Auffallend war. daß der Farbenmarkt heute wesentlich ruhiger lag und 3. G. Farben nur eine geringe Besserung von 0,9 Proz. aufwiesen. Holzverkohlung plus 1,25 Proz. Rütgerswerke plus 0,5 Proz. Am Elektromarkt waren die Umsätze bedeutend und die Werte waren gut befestigt.
AEG. und Siemens plus je 1,25 Proz. Elektr. Lieferungen und Felten plus je 2 Proz. Bankaktien setzten ebenfalls ihre Aufwärtsbewegung fort. Deutsche Bank plus 1,5 Proz. Schifffahrtsaktien konnten sich um 1 bis 1,5 Prozent befestigen. Die Werte des Metallbauk- konzerns wurden weiter recht lebhaft gehandelt und hatten ansehnliche Kursgewinne zu verbuchen. Scheideanstalt plus 1,75 Proz., Metallbank plus 2,5 Proz. Motorenwerte zogen kräftig an, etwa 2 Prozent. Maschinenaktien ebenfalls sehr fest. Zucker-, Baustoff- und Zellstoff-Aktien setzten ihre Steigerungen fort. Deutsche Anleihen blieben vernachlässigt. Auch ausländische Renten verkehrten ruhig und ohne wesentliche Derände- rungen. Pfandbriefe lustlos. Der Freiverkehr hatte bei behaupteten Kursen stilles Geschäft. Deckerstahl "27, Benz 67, Drown Doveri 90, Entreprise 7,6, Growag 58, Krügershall 110, Ufa 42, Ufra 78 Proz Der weitere Verlauf brachte eine Steigerung des Geschäftes und neue Kurserhöhungen, besonders für Kohlenaktien. Am Geldmarkt hielt das Angebot an, besonders für Tagesgeld, dagegen ist Monatsgeld etwas gesucht. Tagesgeld 3,50 bis 4 Proz., Monatsgeld 5 bis 6,50 Proz. Privatdiskonten 43 8 Proz., Industrie-Akzepte 47/s Proz. 3m Devisen- verkehr hatte Paris auf scharfe 3 nterden t i o n e n eine leichte Erholung zu verzeichnen und stellte sich gegen London auf 173,70. Brüssel 169,50. Mark und Pfund sind unverändert.
Dörlenkurle.
Datum:
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
Telegraphische Auszahlung.
5% Deutsche Reichsanleihe 4% Deutsche Reichsanleihe • 3‘/2% Deutsche Rcichsanleihe 3% Deutsche Reichsanleihe • Deutsche Svarprämienanleihe 4% Preußische Koniols ■ • • 4% Hessen 3’/,% Hessen 3% He,sen Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto Doll.-Schatz-Antreilng-*) 4°/o Zolltürken 5°/o Goldmerikaner - - .
Berliner Handelsgesellschaft Commerz- anv Pnvat-Bank Darmst. und Raiionalbank . Deutsche Bank.........
Deutsche DercinSbank .... Disconto Lommandit Melallbank..........
Mitteldeutsche Kreditbank. . Oesterreichische Kreditanstalt Weltbank .......
Bochumer Guß . Buderus ......... Karo Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harveucr Bergbau Kaliwerke AscherSleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . » . Laurahütte Oberbedarf Phönix Bergbau ..... Ryeinftahl Riebeck Montan ....... Tellus Bergbau. ..... , Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . ... Thcramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . Philipp Hohmann......
Anglo-Tont.-Guano
Chemische Mayer Alapin . . I G. Farbeninduftrie, A.-G- Goldschmidt..........
Solzverkohlung Rütgerswerke Schcideanstalt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann .........
Mamlraftwerke . Schuckert . . . ........ Siemens 4 Halske Adlcrwerke Kleyer ..... Daimler Motoren..... ,
. . Motorenwerke Mannbeim Frankfurter Armaturen Konservenfabrik Braun . . Mclallyesellichaft Frankfurt Pct. Union A.-G. . . .
Schubiadrik Herz • . ... Sichel Zellstoss Waldhof .... Zuckerfabrik Frankenthal . Zuckerfabrik Waghäusel . .
Frankfurt a.M.
Berlin
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29,75
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138
—
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55,5
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67.25
68,9
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—
Banknoten.
15 Juni.
16. Juni.
Amtliche Notierung
Amtliche Geld
Kotierung Brief
Geld
Briet
Amst.-Ron
168.53
168,95
168,53
1.691
168,95
Buen.-Aires
1,689
1.693
1,695
Brff.-Antw
12,04
12,08
12,22
93,03
12,26
Christiania.
93,03
93,27
93,27
Kopenhagen
111,31
111,59
111,31
111,59
112,69
Stoclholm .
112,36
112,64
112,41
HelssngforS.
10,56
10,60
10,555
10,595
Italien. . .
15,10
15,14
15,18
15,22
London. .
20,415
20,467
20,416
20.468
Neuhork . .
4.195
4,205
4.195
4,205
Pari-. . .
11,72
11,74
11,95
U.97
Schwei; . .
61,15
xl. 35
81,19
81,39
Spanien .
65.47
65.63
68.01
68.16
Japan . . .
1.972
1,976
1,972
1,976
Rio de Jan. Wien in D-» Oest. abgcsr
0,646
0.648
0.662
0.661
59,265
12,418
59,405
59,28
59,42
Prag ....
12,458
12,419
12,459
Belgrad . .
7,405
7.425
7,450
7,535
Budapest. .
5.87
5.89
5,865
5,885
Bulgarien
3,052
3,062
3,03
3,04
Lissabon
21.445
21.495
21,435
21,485
Dan;ig. .
80,98
81,18
81,00
81,20
Komtanttn.
2,23
2,24
2,225
2,245
Alben
5,14
5,16
5,19
5,21
Kanada. . .
4,197
4,207
4,197
4,207
Unifluat)
4.245
4,255
4,235
4,245
Berlin, 15 Juni
112,12
81,20
65,39
12,392
5,84
Amerikanische Note» ....
Belgische Noten ......
Dänische Noten ....... Englische Noten........ Französische Noten ..... Holländische Noten ...... Italienische Noten ...... Norwegische Noten......
Deutsch-Oesterr., 5100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten Schweizer Noten Svanische Noten . Tschechoslowakische Noten . . llnaarische Noten ......
Brief
4,206
12,18 111,58 20,485
11,78 169,13
15,34
93,63
59,60
1,81 112,66
81,60
65,71
12,452
5.88
Geld
4,186 12,12
111,02
20,385
11,72
168,27
15,26 93,17
59,30
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 16. 3uni. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 31—31,25 Mk.; Roggen, inländischer, 21,50—22; Sommergerste für Brauzwecke 22—24; Hafer, inländischer, 21 bis 23; Mais, gelb, 17,50—17,75; Weizenmehl, inländisches, Spezial 0, 42.75—43,25; Roggenmehl 29—30; Weizenkleie 9—9,25; Roggenkleie 11 Mk. Tendenz: fest.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 15. 3uni. Die Tendenz im Der^ liner Produktenhandel gestaltete sich heute auf der ganzen Linie fest. Der hiesige Markt hat sich von den Auslandpreisberichten, die wenig Anleitung bieten, ziemlich frei gemacht, um so mehr, als auch die Schlußforderungen für fremden Weizen kaum verändert waren. Die gewaltigen Regen, die sich über den größten Teil deäi 3nlandes erstrecken, befestigten für Roggen die gesamte Marktlage, da man immerhin annehmen muß, daß die Ernte wenn sich nicht verschlechtern, so doch stark verzögern muß. Don Mehl, Roggen- mehl lebhaft bei hohen Forderungen. Hafer bei ausreichendem Angebot preishaltend. Gerste gefragt. Futtermittel vereinzelte Sorten mehr begehrt. 3m Lieserungsgeschäft konzentrierte sich das Hauptinteresse besonders auf Roggen. 3uli- termin besserte sich um 1,50 Mark, September um 1 Mark, Weizen bei ergiebigem Angebot aber immerhin ruhigem Verkehr etwa 1 Mark höher. Es notierte pro Tonne: Roggen (märf.) 180 bis 185 Mk., Sommergerste 187 bis 200, Gerste (inländ.) 173 bis 186, Hafer (märf.) 195 bis 206; pro Doppelzentner: Weizenmehl 37,25 bis 39,50. Roggenmehl 25,75 bis 27,25, Weizen- kleie 9,50 bis 9,75, Roggenkleie bis 11,40, Vikioriaerbsen 36 bis 46, kleine Speiseerbsen 29 bis 33, Futtererbsen 22 bis 27, Peluschken 23 bis 28, Ackerbohnen 24 bis 26,50, Wicken 32 bis 35, Lupinen (blau) 15 bis 16, Lupinen (gelb) 19 bis 21, Rapskuchen 13,50 bis 13,70, Leinkuchen 17,60 bis 17,80, Trockenschnitzel 9,90 bis 10,30. Soyaschrot 19,30 bis 19.50, Kartoffelflocken 21,50 bis 21,90 Mk.
Büchertisch.
— „Die Kun st", Monatshefte für freie und angewandte Kunst (Verlag F. Bruckmann A.-G. München). Die beiden vorliegenden Hefte geben so recht eine Vorstellung von der wirklich universalen Entstellung dieser wertvollen deutschen Kunstzeitschrift. Es ist unmöglich, aus dem reichen und abwechslungsreichen Inhalt der beiden Hefte mehr als das Allerwichtigste zu nennen. So sei zunächst ein ausgezeichnet charakterisierender und fein illustrierter Aufsatz über den Altersstil von Lovis Corinth genannt, dann ein ebensolcher Aufsatz über die neuzeitliche schwedische Malerei; ferner ein solcher über die ausgezeichneten Plastiken von E. de Fiori, die schlichte Anmut mit herber Sprödigkeit verbinden und in ihrer Schönheit so gar nichts llebersteigertes haben. Höchst willkommen ist die ausgezeichnete Orientierung über neuzeitliche französische Malerei, ebenfalls unter Unterstützung vieler tadelloser Reproduktionen. Auf dem Gebiete der Architektur und der Wohnungskunst enthalten die Hefte zwei sehr gute Landhäuser der bekannten Berliner Architekten Mebes und Emmerich, dann eine umfangreiche Veröffentlichung über einen der vortrefflichsten neuzeitlichen Bauten: die Mülheimer Stadthalle der Architekten Pfeiffer und Großmann.
— „Das Theater" (Verlag Berlin W9). bringt u. a. eine Reihe interessanter Aufnahmen aus dem russischen Theaterleben; über die Bühnenmalerei in Sowjetruhland spricht Prof. Müller von der Dekorationsschule in Odessa. Daß man auch in Deutschland vielfach bestrebt ist. neue Wege zu gehen, zeigt eine Reihe von Aufnahmen der verschiedenen Aufführungen klassischer Werke, wie „Die Räuber" und „Hamlet", in moderner Tracht. 3m übrigen gibt das Heft eine reichhaltige illustrierte Aebersicht über die Theaterereignifse der letzten Wochen, über Premieren in Hamburg, Darmstadt, in Braunschweig und Aachen, in Karlsruhe und Schwerin und selbstverständlich in Berlin. Der Modeteil bringt einige amüsante Plaudereien über das Leben am Strande, über Renntoiletten und über die Vorführungen von Poiret, die kürzlich in Berlin stattfanden.
— Die neue Rümmer der ,.Meggendor- f e r Blätter" (Verlag München, Residenzstraße 10) bringt eine Fülle neuer Witze und Anekdoten, treffender Satiren und aktueller Glossen. Humoresken, sowie Gedichte ernster und heiterer Art vervollständigen den literarischen Teil, der durch Bilder, Zeichnungen und Karikaturen wirkungsvoll ergänzt und erweitert wird.
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 48 vom 15. 3uni enthält: Verordnung über die Beschränkung der Zahl der kaufmännischen Lehrlinge. — Maul- und Klauenseuche in Geilshausen. — Ausgabe der Tätigkeit als Dienst- mann. — Dienstnachrichten.
Wettervoraussage.
Zeitweise aufheiternd, aber noch veränderlich und einzelne Regenfälle.
Die Tleigung zur Ausbildung von Teil- toirbeln über West- und Mitteleuropa, die strichweise Regen verursachen, bleibt bei westlichen Winden noch bestehen. Der Druck steigt zwar von Westen her an, jedoch sind Anzeichen vorhanden, daß ein neuer atlantischer Wirbel bald näher kommt, so daß die Aussichten auf eine längere Besserung der Wetterlage gering sind.
Gestrige Tagestemperaturen: Maximum 20,1 Grad Celsius, Minimum 10,5 Grad Celsius. Riederschlagmenge 2,6 Millimeter. Heutige Morgentemperatur 13,6 Grad Celsius.
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