Ausgabe 
16.4.1926
 
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Turnen, Sport und Spiel

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Spiel biS zum Schluß überlegen durchführen. Die nunmehr erzielten drei Tore für *2türnberrg ent­sprechen dem Spielverlauf. Dürnberg zeigte ein ganz vorzügliches Spiel und hat verdient ge­wonnen.

Die nun beginnenden Kämpfe um die Dun- deSmeisterfchaft dürften harte und äußerst span­nende Känrpfe bringen.

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V. s. R. Fürth in Paris geschlagen

Paris, 15. April. Gestern abend Hal bei elek­trischer Beleuchtung im Stadion Buffalo ein Fuß - b a l l k a m p f zwischen der Pariser Mannschaft des Clubs Athletic des Sports GänSraux und dem V. f. R. Fürth stattgefunden. Die französische Mannschaftsi egte mit 2:0.

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Vulkanausbruch in Kamtschatka.

Don Dr. Ferd. Ernst.

Aus Rußland wird ein gewaltiger Ausbruch des Vulkans Awatschinskaja in Kamtschatka ae° nielvet, ber am 23. März begann und bis heute in verstärktem Maße wütet, glühende Lavamassen strömen von allen Seiten über die Ränder deS Kessels weite Strecken in der Umgebung sind Äschen- und Auswurfmassen bedeckt, Erd- beben und unterirdisches Getöse begleiten die Eruption Wenn bisher anscheinend Menschen­leben nicht zu beklagen sind, so ist bieS nur ® auberorbentlich dünnen Besiedelung

Kamtschatkas zu verdanken, die mir ein paar c-^<ouf die Quabratmeile beträgt. Ganz un- bxe jedoch nicht, da die Haupt» stabt Petrogawowsk nur etwa 30 Kilometer Utlinie entfernt ist, und dabei wie im Jahre 1854 die Möglichkeit besteht, daß einer der an­deren Vulkane der Gegend gleichfalls unruhig wird. , u

man baS große Decken beS nörd- ^^^?^OoranS als eine einzige große Stolle vorstellt, bie an ihren Räubern, dort wo sich das Land meist steil über baS Meer E a in die Tiefe absinkt und daher

dort ReibungSflächen hat, die enorme Hitze er- i^rCn^nnte man verstehen, weshalb der vtille Ozean rund herum von einem Kranze von tätigen Vulkangebieten, den SicherheitS- ventllen dieser Bewegung, umgeben ist. Ein rurjer Heberblick: Von dem mächtigen Wiroel- punkt im nördlichsten Felfengebirge, dem 5600 2Keter hohen Clrasbrrg zunächst das Kaskaden- gebirge, dann die Sierra Nevada herunter bis

konfirmier normal 3 loren.

ld. 11 abbau, ?um Opfer batgemeinl gen, berei neuen Schu Ulrichllein I nur cintlah Derkchrslagi unmöglich m, besucht, wird zulande brsoi . HÄu der Arbe dachst noc

Canbe eingetreten wäre. Am Abend hörten die Einwohner von Petropawlowsk ein gewaltiges Prasseln auf ihren Blechdächern, und als sie er- Kbredt hinauseilten, herrschte ein undurchdring­liches Dunkel, und es regnete schwarzen Sand Dom Himmel. 3n bet Nacht fiel eine drei Zenti­meter dicke Schicht Sand. Vom Krater weg breitet sich noch heute fächerförmig der Sand wie ein graugelber nach Norden zu gekehrter Sacher aus und hat nach beiden Seiten scharfe Grenzen Noch heute, nach fast zwanzig Jahren, stellen diese weiten Strecken wasserlose, dürre Baustein- und Sandwüsten dar, in die sich erst langsam die Begrünung durch die Vegetation wieder hineinarbeiten muh. Sehr anschaulich be­schreibt auch Erik Hulton, einer der Teil­nehmer der Forschungsreise, seine Eindrücke beim Dlick in den Krater der Mutnowskaja, eines südlicher gelegenen und etwa ebenso hohen Feuerberges, wie es der jetzt wütende Hebel» tätet ist: ..Als sich der Rauch verzogen hat, haben wir einen Anblick, den ich nie vergessen w/rde. Es ist, als ob wir einen Blick erhascht hätten in die große Werkstatt der Natur, wo gigantische Kräfte noch ebensosehr an der Ar­beit sind, wie vor Millionen und Millionen vr>u Zähren, da sich die Erde noch im Schoß der Schöpfung befand. Weiße Dampfstrahlen schießen pfeifend und sausend aus den Klippen heraus, heißes Wasser rinnt die Bergwände bmunier und schmilzt sich feinen Weg int Glet- f$er aus des en grüne, scharfe, zerklüftete Eis- blocke in chaotischem Wirrwarr an der Mündung ber großen Schlucht angehäuft sind, bie auS bleiern Hollernessel herausführt. Mitten durch das Eis brechen zwei mächtige Dampfwolken her- vvr. und durch die schrägen Tunnels, die sich

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FutzbaU in der D. T.

ch Nicht so überall wie bas Handballspiel ist das Fußballspiel in der D. T. zu Hause. Vorbildlich sind neben wenigen vor allem Sachsen und Bayern organisiert. So stehen denn auch schon die Bayern am Ende ihrer Kämpfe und sind im End- kampf durch den Altmeister der D. T. dem Man- nerturnoerein Fürth vertreten, der auch dieses Jahr unbedingt wieder gute Aussichten auf den Ehrentitel hat.

Handball in der D. T.

ch Bis vor kurzem wurde noch in allen 18 Krei­sen der D. T. heftig um die Kreismeisterschaft im Handballspiel gerungen, doch heute schon haben sich einige Mannschaften zu Kreismeisterehren durch- gekämpft. Unser heimischer Kreis, der 9. (Mittel­rhein), hat in seinem Altmeister Frankfurt- Seckbach, der in glänzendem 7:2-Sieg seinen legten Gegner Griesheim bezwang, seine beste Mannschaft gefunden. Nach den imponierenden Sie­gen darf man in Seckbach eine gute Vertretung des Mittelrheinkreises erblicken.

Die Sachsen stellen in Leipzig-Eonne- witz ihren neuen Kreismeister vor. Der 5. Kreis sieht den Turnverein Emden als beste Mannschaft, die Westfalen die Turngemeinde Witten. Die Kreise 11 (Schwaben) und 12 (Bayern) haben die Turngesellschaft Stuttgart und den Turnverein Fürth als Srci^meifter siegreich gesehen. In den meisten Kreisen fällt am kommenden Sonntag die Entscheidung.

In dem spielfreudigen Süddeutschland ist man allen anderen um eine ganze Länge voraus. Schon am 25. April finden in Augsburg die Kämpfe in der KreisgruppeSüddeutschland" stall. Der Altmeister der D. T., Turngeselljchaft Stuttgart, wird im Turnverein Furth einen sehr gefähr­lichen Gegner zv bezwingen haben, wenn ihm über­haupt das Bezwingen gelingt.

Dre Sommerßpie!e -Faust- und Schlagballspiel) in der D. T.

ch Schon mit dem nächsten Sonntag beginnen in Faust- und Schlag ball sowie Trommel- und Schleuderball die Vorkämpfe in der kleinsten Einheit der D. T., in den Bezirken. In diesen verhältnis­mäßig ruhigen und angenehmen Spielarten werden neben den Turnern und Turnerinnen auch Alters­riegen und Zugendmannschaften in den Spielreihen antreten. Um aber nicht allzu viele Meistertllel ver­geben zu müßen und dadurch den Wert dieser Ehren herabgewürdigt zu sehen, werden bei Jugend- und Schülermannschaften nur jeweilig die Bestleistungen festgestellt, die dann in größeren Verbänden auv- scheiden. Die Sommerspiele der D. T. haben immer eine nach Tausenden zählende Beteiligung gefunden, und auch in diesem Jahre wird man sicher mit der­selben begeisterten Spielerschar die Kämpfe er­öffnen.

Aus dem Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Um die süddeutsche Fußballmeisterschaft

Westend-Frankfurt Aüruberg^chweinau 0:3.

2lrn Sonntag fand das Endspiel um die Süddeutsche Fußballmeisterschaft des Arbeiter- Tum- und SportbundeS in Mannheim- ^Oetnau statt,- zwischen obigen Vereinen sollte um die Entscheidung gerungen werden. Eine sehr große Zuschauermenge war Zeuge deS äußerst ruhigen und fairen Kampfes, der sich von Anfang bis Ende in echt sportlichen Grenzen bewegte. Frankfurt war von vornherein im Nachteil, da . es ohne seinen vorzüglichen Mittelstürmer an­treten muhte, der Ersatz konnte die entstandene große Lücke nicht ausfüllen. Zudem machte sich bei dem rechten Verteidiger eine alte Verletzung bemerfbar, so daß diese Hauptstütze der Mann­schaft fast während des ganzen Spieles nur als ctafift wirkte. Trotzdem gelang es Frankfurt Ehrend der ersten Halbzeit das Spiel nicht nur oifen und torlos zu halten, bei etwas mehr Glück Ware ihnen sogar ein Vorsprung sicher gewesen. ä^-^r.dto!ttcn Halbzeit besiegelte Frankfurt fein Schmal durch mehrmaliges Umstellen selbst. Nürnberg biieb Herr der Lage und konnte daS

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

s. Steinbach, 15. April. 3m .Einhorn" fand gestern abend ein Lichtbilderabend überDeutsches Land und deutsche Burgen" statt. Die Begleitworte sprach Herr Kostorz - Gießen. Einleitend sprach Dr. Kraushaar -Trohe, der Vorsitzende des 52. H. B, über daH Bändern und seine Bedeutung. Zum Gelingen des schönen Abends trugen wesentlich bei die Ortsgruppen Steinbach und Albach, die eine Reihe von Musik­stücke zur Darbietung brachten.

t Hattenrod, 15. April. Der Gesangver­einEintracht" beneht am 18. Juli die Feier seines 5 0 j ä h r i g e n B e st e h e n s. Aus diesem Anlaß hält der Volkssängerbund Chattia hier ein W e r t u n g s s i n g e n ab, bei dem Preis- richter aus Gießen und Darmstadt die Wertung der Leistungen vornehmen. Dem Bund gehören zahl- reiche ländliche Gesangvereine an. Ein allseitig be- friedigender Verlauf des Festes ist zu erwarten.

s. E 11 i n g s h a u s e n, 15. April. Am Diens­tag veranstaltete der hiesige Mandolinen­klub einen geselligen Abend im Saale des Gast- wirts Walter. Der frühere Beigeordnete O P P e r begrüßte die zahlreich Erschienenen. Der erste Vorsitzende des 52. H. B., Dr. Kraus­haar, Trohe, hielt einen Vortrag über die Bedeutung des Wanderns. Anschließend zeigte Herr Kostorz, Gießen, Lichtbilder aus der deutschen Heimat. Der Gitarrespieler Rühl, Trohe, sang Lönslieder und der Klub spielte einige Stücke.

: Lich, 15. April. Schon lange bildet der schmale Verbindungsweg zwischen der Gießener Straße und den Licher Ton­werk e n ein Hindernis für Fuhrwerke, die diesen Weg benutzen müssen. Nun wird gegenwärtig dem Hebel abgehvlfen. Die Einfckhrt von der Gießener Straße, am sogenannten Turmgäßchen, wird bedeutend erweitert. Hnsere 52andwirte haben bereits mit dem Stecken der Spätkar- t o f f e I n begonnen. Die trockene Witterung be­günstigt die Arbeiten ungemein. Hoffentlich be» hält die alte Dauernregel diesmal unrecht, die vom Kartoffelsetzen fagl:Sch' mich im April, komm' ich, wann ich will: seh' mich im Mai, komm' ich gleich." Die recht früh gesäten Dick- wurzeln sind bereits aufgegangen. Den jun­gen Pflänzchen wäre aHcr. ingS ein guter Regen dringend zu wünschen.

# Hungen, 15. April. Am Samstag und Sonntag veranstaltet der Hessische Vater­ländische Block für die ihm angeschlossenen und mit ihm in Arbeitsgemeinschaft stehenden Verbände einenNational-Politischen und wehr­sportlichen Lehrgang". Vortragende sind die Herren Oberst Kleinhans, Dr. Jung und Zimmer. Die sportliche Leitung hat Sport­lehrer Schneider -Gießen übernommen.

Kreis Friedberg.

Pb. Dutzbach. 15. April. Anläßlich der am 18. ds. MtS. beginnenden Reichsgesund­heit S w o ch e sind hier folgende Veranstaltun­gen vorgesehen: Als Einleitung und Auftakt wird der Turn- und Sportverein einen Stern­lauf veranstalten. Das Rote Kreuz veranstaltet in der städtischen Turnhalle eine Ausstellung über die Hygiene des Kindes. Medizinalrat Dr. Schäfer und Sanitätsrat Dr. Ohnacker halten an zwei Tagen erläuternde Vorträge hierzu. 3m Lichtspielhaus desHessischen Hoses" wird Dr. med. R a u einen Lichtbildervortrag

Sum Erdbebenland Kalifornien: Mexiko Gua- kemala N'.karcgua, Costa-R'ca, die Kord'lleren, all Diefe Gebirge sind beladen mit tätigen Feuer­bergen: und erst daS Meer selbst, die Gala-agos- lnseln mit ihren 300 tätigen und erloschenen Vulkanen die Sandwichsin^eln mit dem größten ber Erde: dann hinüber nach Asien, die Phllippinen, Formosa, das beiannte Vulkan- lanb 3apan, und endlich Kamtschatka mit seiner Doppelreihe von Feuerbergen, und von dort in scharfem Bogen wieder nach Amerika die Kette der Aleuten, die eine einzige, langgezogene Schnur von Vulkanen darstellen. Man sieht der ganze Rand des Stillen Ozeans ist eine zusammenhängende Reche von Ventilen, die sich der durch die Crdverschiebung hochgespannte Erd- druck schafft Nicht ganz so häufig wie 3apan wtro Kamtschatka, trotz feiner einundzwanzig le­bendigen Feueressen, von schweren Ausbrüchen heimgesucht. gleichwohl fanden solche von kata­strophaler Wucht 1854 und 1907 statt. Sten

6 m~a n der 1921-23 als Führer der schwe- dllchen Kamtschatka-Expedillon diese Gegenden studierte. Er schildert, wie 1907 der AuSbruch oeS etwa 40 Kilometer von Petropawlowsk ent- lernten Vulkans Ksudatsch in der allerdings Slemlich primlliven Stadt wirkte: Am 30. März öffnete sich der Berg und schleuderte Bimstein und Magma aus, die durch die gewaltige Ex­plosion zu Pulver zerstäubt und als mehrere Tausend Millwnen Tonnen Sand übet baS Land ausgeschilltet wurden. Dieser Sand war es, der die Hrwälder und Erlendickichte in eine Wüste verwandelte, der alle Flüsse auSfüllte und alles Leben tötete das sich gerade in der Nähe be­fand. Dlese Katastrophe hätte die Erde in Auf- regung versetzt, wenn sie in einem bewohnten

der Dampf im Eise ausgeschmolzen hat, ahnt man den Gruird des Berges. Oben auf dem Rand der mehrere hundert Meter hohen Kessel­wand speit ein neuer Krater seinen Rauch auS, als ob tausend Lokomotiven stehen geblieben wären und die Sicherheitsventile geöffnet hätten. Hnd die Klippen selbst. Sie haben nicht die üb­liche graue Farbe, sie spielen in den phan­tastischsten Farben. Wir saßen auf einer flieder­farbenen Klippe, die nach unten zu in ziegelrote Abstürze überging und hatten zur Rechten eine Reihe scharfspchiger, graublauer Pyramiden, die auf weißem Hntergrunbe mit eingebackenen, kar­minfarbigen und indigoblauen Punkten standen. Etwas weiter weg war die Kesselwand hellblau mrt großen, gelben Flecken reinen Schwefels, Bie von grünen und orangefarbenen Ringen umgeben waren."

Diese lebhaften Schilderungeir geben einen starken Eindruck davon, wie es heute tn der Nähe der Awatschabucht auSsieht, an der Petropaw- lotoff gelegen ist und in der sich bie gewaltigen Vulkane Kartajatslaja und Awatschinskaja spie­geln. von denen der letztere augenblicklich mit Hrgetoalt seine Fesseln zu sprengen versucht. Hoffen totr. daß keine verderbliche Windrichtung seine Auswurfmassen grade auf dies Haupt­städtchen treibt, sondern auf die weiten stillen Lärchen-, Dirken- und Erlendickichte fällt und nur Dären und Wildrenntiere zu jäher Flucht treibt. Gleich den schwedischen Forschern ergreift uns eine urulte nordische Wanderlust, wenn wir von diesen fast unbesiedelten, rauhen aber zu- tunftsreichen Dergwelten lesen, die jetzt das Ge­tose des Ausbruches der Awatschinskaja durch­grollt.

; aua; gegen Raunheim die Punkte für sich in I Anspruch zu nehmen.

Die Marburger Männerturner und W i e s e ck treffen sich in Marburg zum Kampf um die Punkte. Beide Vereine geben eine ge­wisse Gewähr dafür, den Marburger Sport­freunden ein genußreiches und spannendes Spiel zu zeigen. Einen großen Hnterschied wird das Schlußresullat wohl nicht aufweisen, vielleicht benutzt Wieseck die Gelegenheit sogar dazu, seine Serie der unentschiedenen Spiele" fortzusetzen, obwohl die Mannschaft eigentlich mehr leisten mühte.

Die zweite Klasse wartet mit folgen­den Spielen auf: Alsfeld II gegen Gießen II in Alsfeld, Gießen wird voraussichtlich die Punkte mitnehmen. Auch Marburg II tritt gegen Blasbach I von vornherein mit einem Plus an. Beim Spiel Rodheim I gegen Leun I hat letzteres von vornherein die grö­ßere Spielerfahrung in die Wagschale zu werfen, während der Ausgang des Spiels Gießen Ila gegen Fronhausen offen bleiben muh.

Ein immer größer werdendes Interesse wen­det sich den Spielen der 3 u g e n d k 1 a s s e zu. So werden sich Heuchelheim und Lollar einen hartnäckigen Kampf liefern, während Wetzlar gegen Raunheim wohl Sieger bleiben wird. Die seither ungeschlagene Wie­se ck e r Jugend dürfte sich in Blasbach mühe­los zwei weitere Punkte holen. Die in ebenso guter Form befindliche Gießener Jugend hat auf eigenem Platz die neugegründete Jugend der Marburger Männerturner zum Gegner.

3m Reiche.

Rasensport.

vo. Das Fußball-LänderspielDeutsch. land Holland in Düsseldorf steht im Mittel­punkt des Interesses. Daneben gibt es ein Länder­spiel SchweizItalien in Zürich, vorgesehen war auch ein Länderkamps UngarnTschechoslowakei. England Schottland steigt (am Samstag) in Manchester. Die Meisterschaftsspiele werden in Süddeutschland, Westdeutschland, im Nor­den, im Baltenoerband, in Berlin und im Südosten weitergeführt und bringen zum Teil schon die Mei- stcrschaftsentscheidungen der Verbände.

Im Handball finba die Vorrunde der DSB.- Meisterschaft stall, danedc i Turnerhandball-Meister­schaftsspiele.

ÄmHockey interessieren die beiden Silberschild- Zwischenrundenspiele Berlin Nordostdeutschland in Berlin und Süd- Miti-ldeutschland in Dres- den. Hockey Länderspiel Frankreich Schweiz in Paris.

Rugby- Präsentativspiel Nord Süd in Hei­delberg.

Turnen und Leichlalhlettk.

StaffelläufeRund um die Neustadt" des Dresd­ner S. V. Brandenburg:Durch Dahlwitz-Hoppe- garten" des V. f. L. Dahlwitz-Hoppegarten (Berlin). Geländelaus des D. f. B. Schönebeck a. d. E. Der Turnkreis Freistaat Sachsen trägt in Bischofswerda feine Waldlauf-Meisterschaft aus. In Berlin findet das Schauturnen der Vorturner-Vereinigung von 1877 unter Beteiligung der besten Turner aus dem Reich statt.

Schwimmen.

Die Schwimmer versammeln sich in Zein zu einem verbandsoffenen Wettschwimmen des dortigen S. V. Zn Süddeutschland geht in Ulm ein Internationales vor sich. Zn Sachsen hat der Wettkampf Chemnitz Dresden großes Znteresie. Berlin bringt ein gau- openes Jugendschwimmen. Dortmund 96 tritt in Dortmund gegen Poseidon-Köln zu einem Klub­kampf an.

Deutsche Turnerschaft.

Fechten /in Gan ftcficu.

Nächsten Sonntag beginnt vormittags in der Turnhalle des Turnvereins 1860 Bad-Nauheim der diesjährige Gaufechtertag des Turngaues Hessen. Außer den notwendigen Beratungen findet ein Schulfechten statt, außerdem ist eine Kampf­richterbelehrung vorgesehen.

5irei^turnt(ig des Mittelrhcttikrrts.s.

6 Der 8 4. Kreisturntag des 9. (Mittel- rhein-)Kreifes der D. T. findet am 18. April auf der Marksburg bei Braubach c. Rh. statt, lieber 300 Abgeordnete aus den 26 Gauen des Kreises wer­den teilnehmen, vom Gau Hessen allein 24 23er» tretet. Die Taaesordnuna ist sehr umfangreich. Außer den Geschäftsberichten wird auch die Bericht­erstattung über das 3 2. Kreisturnfest in Gießen allgemeinem Interesse begegne", ebenso die Bestimmung des Festortes für das 1927 statt- findende 33. Kreisturnfest. Durch die Presse ist be­reits bekannt geworden, daß sich D a r m st a d t um diese große Veranstaltung bewerben will. Eine große Anzahl von A n t r ä g e n , die Gaue oder ein­zelne Vereine eingebracht haben, stehen zur Be­ratung, u. o. mehrere 21 b b a u a n t r ä g e , ferner Anträge zur Unfallkasse und solche über Festsetzung der Beiträge und Vergütungen. Sluch der G a Ü Hessen fehlt nicht unter den Antragstellern. Er wünscht die Durchführung der Sparmaßnah­me n, in dem er einmal die Aufhebung der Zwischen dem Kreise und den Gauen eingeschalteten Gauver- bände fordert und außerdem ' vorschlägt, daß bei ollen Zusammenkünften der einzelnen Turnfächer im Kreise die betreffenden Fachwarte nur allein ihren (Bau zu vertreten haben. Außer der Haupt- tagung finden eine Reiche von Sondersitzungen statt, so eine Zusammenkunft der Gaukassenwarte und eine solche der Gaupressewarte.

Die Serbanfcs piele im Arbeiter- Turn- und 6portbund, £ Die Fortsetzung der Verbands­spiele bringt am Sonntag in der 1. Klasse folgende Spiele:

Die ersten Mannschaften von Alsfeld und Gießen treffen sich In Alsfeld, bei welcher Gelegenheit Gießen wohl versuchen wird, den Punktverlust vom vergangenen Sonntag gegen Heuchelheim wieder aufzuhvlen. Heberraschungen sind natürlich auch hier nicht ausgeschlossen, denn Alsfeld stellt eine kampferprobte Mannschaft ins Feld, dre mit ihrer gefürchteten Schnelligkeit schon manchem Gegner verhängnisvoll wurde. Bei normalem Spielverlauf müßte Gießeir eigentlich Sieger bleiben.

Ein recht spannendes Spiel werden sich Heu­chelheim und Lollar in Heuchelheim lie­fern. Die schon vorher recht gute Lollarer Mann­schaft hat in letzter Zeit sehr an Spielstärke ge­wonnen und wird wohl alles hergebrn, um gegen einen Gegner wie Heuchelheim bestehen zu kön- nen. Letzteres hat ja im letzten Spiel seine gute Form bewiesen und wird wohl auch am Sonntag seinen Mann stellen, denn nach seither zwei un- entschredenen Spielen (- 2 Verlustpunkte) hat Heuchelheim nichts zu verschenken.

3n Wetzlar spielen Naunheim und W e tz- l a r um die Punkte, wobei eS sehr schwer ist

J?uß9ans vorherzusagen. 3n der Epielweise Ut Raunheim die gleichb'eibendere Mannschaft, wahrend Wetzlar, vorausgesetzt, daß es einen guten Tag hat, von jeher ein unbedingt ernst zu nehmender Gegner ist. Die Spiele gegon Dollar und Marburg, die beide für Wetzlar ge­wonnen wurden, beweisen, daß eS gewillt ist

' ------- . Wil, I.

Kahma-b-tau.;,'-:

Schwerathletik.

Zn Mannheim kommt der erste Länderkampf DeutschlandFrankreich im Gewichtheben zum Aus- trag.

Motorsport.

Als erstes Rennen der deutschen Motorrad- Meisterschaft kommt das Eilenriede-Rennen in Han- nvoer bei ausgezeichneter Beteiligung zum Austrag. Eine Geschicklichkeits-Konkurrenz veranstaltet der Frankfurter A. C. anläßlich der Frühjahrsmesse. Thüringen bringt die Arnsgereuther Bergprüfung.

Radsport.

Die Olympiabahn Berlin veranstaltet Sauer, rennen mit Wittig, Lewanow, Sawall und Lejour am Start. Straßenrennen sind: die Fränkische Achterfahrt, der Große Opelpreis von Frankenland, der Große Straßenpreis von Bielefeld, Hannover- SoltauHannover, der Große Adleroreis, Rund um Bonn und der Große Preis von Dessau.