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Kirche und Schule.

' Prüfungen für den DolkLschul. bien st und das höhere Lehrfach im Jahre 1 92 7. Das Landesamt für baa Dll- dungäwcf.n m^cht bclannt: Für dir ün Jahre 1927 ab.,uhaltenden Prüfungen werden folgende Termine festgcf.tzt: 1. Schlustprü.uugcn für Die Auwätter und Anwürterinneu des Dol:-fchul- dienstes a) im Frühjahr 14. März, b) ün Herbst 3. OloDcirbcr. 2 Schluhprüfungen für dir An­wärterinnen des höheren Lehrfachs in Darmfta l 24. Mörz. 3. Prüfungen für Hauswirt lcha'tslel)^ rerinnen, Handarbeitslehrerinnen, Äinjergärl- netinnen a) zu Gießen 9. März, b) zu Darm- stadt 23. Februar, c) zu Mainz 3. März. 4. Zweite Prüfung der Kindergärtnerinnen u> zu (Sieben 22. September, b) zu Darmstadt 12. September, c) zu Mainz 15. September. 5. Prüfung für Zeichen- lrhrer 7. März. 6. Prüfung für Gcsanglehrer 2b. Ro^ Di mber. 7. Prüfung für Turnlehrer 9. November. Meldungen zu diesen Prüfungen sind alsbald bzw. drei Monate vor dem Termin mit den vorg.'fchrie- denen Belegen und dem Eingabestempel bei den zu­ständigen Stellen einzureichen.

Wirtschaft.

3.-®. Jarbenindustrie. In der ge­strigen Sitzung ktes Aussichtsrates wurde mitge- teilt, tMÖ der Geschäftsgang befriedigend sei und dah sich eine allgemeine Besserung ün Ab- sah bemerlbat mache. Die KaPitalrrhShung ist trotz ihres Umsange glatt vonstatten gegangen, so dah der Deldstand der Gesellschaft augenblid- lich sehr flüssig ist.

Berliner Börse.

Berlin, 15. Dez. Bei den heutigen Prä- miencrnärungen k.un iwch einiges Wtterial her­aus. kas teilweise zu leichten KurSab- brödelungen bei den Terminturlen führte. Innerhalb der Börse selbst sind aber die Dor- berertungen für den Medio in den letzten Tagen bereits soweit getroffen worden, dah die Ku- liste sich fast ganz auf den Handel per Ultimo einstellte. Gegenüber den Älediokursen nannte man per Ultimo durchschnittlich etwa 2 bis 3 Prozent höhere Notierungen. 3. G. Farben wurden zu 308 Prozent bereits per Ultimo ge­handelt. Einiges Interesse zeigte sich für Elel- t r o a k t i e n unter Fahrung von Siemens, ver­schiedene Montanwerte, einige Mafchi- nenaftien, Bankaktien unter Führung von Commerz und Berliner Handel und für Deutsch-Australische (plus 4 Prozent). Das Geschäft verlies sonst ziemlich still. An den Nebenmärkten war die Haltung nichf ganz ein­heitlich. Am Geldmarkt war Lagesgeld zu 5 bis 6,5 Prozent gefragt, doch fanden auch hierunter Abschlüsse statt. Prolongati-onsinittel waren kaum verändert, Nachzügler kamen zu den bisherigen Sähen von 7,5 bis 8,5 Prozent noch an. Monatsgeld 7,5 bis 8 Prozent. 3m De­visenverkehr stellte sich Paris etwas schwä­cher _ aus 122,50, Mailand war stärker abge- schwächt mit 109,50 gegen das Pfund. London- Kabel befestigt auf 4,8510. Die Reichsmark stellte sich gegen Kabel unverändert auf 4,2010. Madrid konnte den gestrigen Stand von 31,07 nur knapp behaupten.

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Frankfurt a. M.

15. Dez. Es notierten:

Weizen, Wctlerauer, 29

bis 29,75 Mark; Roaaen,

inländischer, 24,25 bis 24,50;

Sommergerste für

Brau zwecke 23,75 bis 26,50; Hafer, inländischer 19 bis 19,50; Mais, gelb 19,50; Weizenmehl, inländi-

sches, Spezial 0 40&) bis 41.10; Roqgenmehl 35 bis 36; Weizen- und Roggekleie 11,75 Mark. Tendenz: Abgelchwächt.

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Fraukfurtcr Börse.

Frankfurt a. M.. 15. Dea. Tendenz: ruhig, aber weiter fest. Die heutige Effektenbörse brachte zwar keine Teschäftsbelebung, aber ein weiteres Anziehen der Kurse, ausgehend von Mon­tan unb Freigabewerten. Für letztere regte die heu­tige Diskussion der Freigabeangelegenheit im nineri- kaiüichcn Repräfentantenhause an. Stimulierend mirltcn sich noch die neuen Verhandlungen der inter­nationalen Roystahlgemeinschast und der leichtere Stand des Geldmarktes aus. Am Anleihemarkt tonn len schließlich noch türkische Renten durch das Zuge­ständnis der Türket, ihre Abfindungsquote etwas zu erhöhen, anziehen Dadurch lagen auch die übrigen e;oti>chen Renten etwas freundlicher. I-G.-Farben lagen nach der gestrigen Aufsichtsratssitzung dieser Gesellschaft eher schwächer und gaben 1 Prozent nach. Die Börse beachtete die Warnungen der Ver­waltung, sich nicht allzu großen Phantasien hinzu- neben. Don Montanwerken waren gut be» feftigi: Stahloerein plus 3, Mannesmann und Rheinstahl je plus 2,5 Prozent; die Werte der Rhein-Elbe-Union um 1 Prozent. Ain Banken- markt hielten sich die Besserungen in engen Gren­zen, nur Darmstädter plus 1,5 Prozent. Don Schisfahrtsnktien schwächten sich Hapag um 0,25 Prozent ob, dagegen Rordlloyd in Nachwirkung der neuesten Ausdehnung plus 1,5 Prozent. Elek- troartien ruhig. AEG. plus 0,75, Schuckert stär­ker gesteigert plus 3,5 Prozent. Petroleumwerte un­einheitlich. Deutsche Erdöl plus 1,5 Prozent. Von minus 0,75 Prozent. Die Werte der Metallbank- gruppe lagen fest mit Ausnahme von Metallbank selbst, die 0,25 Prozent nachgaben. Scheidea»'^"lt und Metallgesellschaft je plus 2,5 Prozent. Von variablen Werten waren Zellstoffoktlen gut befeflioi, Waldhof plus 4 Prozent. Autoaktien erholt. Sieger plus 2,5, Daimler plus 1,75 Prozent. Bauaktien un- einheitlich. Holzmann plus 1,75 Prozent. Maschinen­wert still und kaum verändert. Heimische und ausländische Renten lagen fest. Schutzgebiet '15, Ablösungsanleihe 325. Zolltürken 16,4, Bagdad II 21,65, Anatolier I 21,40. Am Geldmarkt machte die Entspannung Fortschritte, wenn auch die Sätze dies noch nicht verspüren los,en. Tagesgeld 5,25, Mo- natsaeld 6,25 bis 6,75 Prozent für erste und 8 bis 8,5 Prozent für zweite Adressen. Bankakzepte 4,5, Warenwechsel 5,40 Prozent. Im Devisenver­kehr lag Paris mit 122,40 gegen London etwas Pfund. London-Kabel befestigt auf 4,8515. Die schwankte zwischen 110,75 und 109 gegen das

Kabel und 20,385 gegen London. Zurich-London Reichsmark lag etwas schwacher mit 4,2020 gegen Kabel und 20,385 gegn London. Zürich-London 25,091.

TNarkloerlcgung

un Frankfurter Schlacht- und Viehhof.

WSR. Frankfurt a. M. 14. Dez. Die auf den 23. unb 30. Dezember fallenden Vieh- Märkte sind aus Mittwoch. 22.. bzw. 29. De 3 e m b e r verlegt worden. Die Montagsmärkte finden unverändert flau.

Letzte Nachrichten.

Tin Aulozusammenl'oh

ereignete sich heute mittag gegen 1 ,1 Uhr auf bem Ludwigsp.atz. Ede Gartenstraste. Der etwa 19 Jahre alte Horst Schütte, Frankfurter G.'raste 61 wohnhaft, kam mit einem kleinen Ope,a.agen aus der R.ch.ung Gartenstraste ge­fahren. nach Angabe des Lenkers des anderen Wa^enÄ ohne Signalavgabe und mit einer Ge­schwindigkeit von etwa 50 ÄLom.'tern. Im glei­chen Augenblid kam der Generalagent Heinrich R e i n s ch m i d t. Westanlage 51 wo^nha t. mit seinem Kraftwagen, in kein au'zer ihm noch seine Frau und zwei Kinder sasten, aus der Ludwig- fltObC. An der Sde Gare ast raste Ludwigstraste erfolgte, da keiner der Fahrer von dem ande­ren etwas be.tte.kle, der Zusammenprall. Die Wucht dieser Karambolage war so grost, dah der 0 p e l w a g c n Schuttes sich überschlug und im Bogen aus den Bürger st eig nieder stürzte, wodurch Der Fahrer unter den Wagen zu liegen kam. Aber auch der Reinschmidl'sche Wagen fiel um, wo­bei anscheinend die Hinterachse brach, austerdem an den vorderen Schutzbtechen starke Derben- lungeu eintraten, die vier Insa'en dieses Wa­gens biiebea glüducher eise unre.letz'. Schütte wurde von schnell herbeigceil en Pa! anten unter dem Au'.o hervorge ogen und von der ebenfalls rasch alarmierten Freiwilligen Sanitötelolonne vom Ro en Kreuz nach Anlegung eines R'tver- bandes der Chirurgischen Klinik zugelührt. Wie die ersten Feststellungen ergaben, hat er einen Oberkieferbruch, ferner noch einige G e - sichtsverletzungen fratonget agen: ob innere Verletzungen noch vorliegen, must erst die ärztliche Untersuchung und Beobachtung er­geben. Das Auto Schüttes wurde schwer be­schädigt. So ohl an dem Fahrgestell wie auch an dem Aufbau wurde vietes zersplittert oder verbogen, jedoch konnte der Wagen noch aus seinen Rädern ab'esch'evpt werden, in gleicher Weise auch der Rein'chinidi'sche Wagen. Der Vorgang lod e natürlich be> dein lebhaften Stra- ßenverke^r eine ge"al'i"e Menschenmenge an.

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in aller Welt ist die Gastfreundschaft und die Ritterlichkeit der alten Ger­manen.

$ie Minnesänger enuedten diese edlen Tugenden zu neuem Leben.

Damals und heute! Ter harte Existenzkampf unserer Zeil hat manche schöne Sitte vergessen l f,"en.

Gewiß! Ausnahmen gibt es auch jetzt noch. Aber die Regel ist anders.

Wer hat nicht schon beim unangemeldeten Besuche gerade besonders lie- berBerwandtcrdie diskrete nach hinten flötende Stimme derHausfrauvernonr- men:Minno, stelle dcnAppeliuchen weg!" Seien wir ehrlich, dem Sinne nach erlebten wir schließlich schon alle etwas Ähnliches.

Eber ist es etwa Ritterlichkeit, wenn Herr Jemand auf Vorhaltungen, daß er mit Rücksicht auf die anwesenden Tarnen bei Tische während des Servierens doch nicht dicke Rauchwolken erzeugen tonne, erwidert:Liebster Freund, wo so viele Engel sind, müssen auch Wolken sein!"---?

Selbst wenn Herr Jemand Zuban-Zigaretteu mit ihrem köstlichem Duft dazu gebraucht Ijätte, durfte er das nicht tun. Nicht wahr?

Biwer der Zeit!

Im Orient haben sich die jahrtausendealten Sitten und Gebräuche indesseil unverändert erhalten.

JmHause des guten Dr. Nabi, unseresTabakdoktors", wie wir ihn nennen, herrscht eitel Fre ude ob des Kommens des Münchner Kindls, des Wahrzeichens der alten weltbekannten Zuban-Zigareltensabrik. Fieberhaft sind alle, ob Arbeiter ober Angestellte, an der Arbeit, um dem Akünchner Kindl einen würdigen und herzlichen Empfang zu bereiten.

Jetzt werden sie ihm, dem Repräsentanten der großen Zuban-Zigaretten- fabrik, für die sie nun schon seil Jahrzehnten arbeiten, ihre alte treue An- hänglichkeil zeigen. Die besondere Lust und Liebe, die sie gerade dem für Zuban zusammengestellten Material zuwenden, wollen sie ihm hier an Ott und Stelle beweisen.

Übermorgen hören sie mehr!

Die Geschmadsrichtnngen der Raucher sind wandelbar wie die Zeiten. Wir geben mit! Tie leichten, süffig süßenMischulrgenunsererZigarenenfind Glanz­stüde der heutigen Zigaretten-H-rstellungsatt.

Drum seien sie nicht nur Lebenskünstler, sondem

werden Sie Künstler des Geschmacks!

Rauchen Sie die 4 Pfg.-Zigarette Zuban Nr. 6!