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Turnen, Sport und Spiel

Meisterschaft

- I und Butzbach werden wohl

1 ende wegkommen, höchstens ). I tauschen.

Was der Sonntag bringt

müssen.

Die II. Klasse.

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Herborn. Ockershausen schlug D i l l e n bürg mit 2:0 erst in den letzten 15 Minuten, und Niedergirmes hielt sich gegen die körper­lich überlegenen Frankenberger mit 2:2

unentschieden recht gut.

Die Tabelle wird angeführt mit einwand­freiem Abstand von seinen Konkurrenten durch Germania Marburg mit fünf Spielen und neun Punkten (also erst einem Punktverlust!), vor Spv. Herborn mit fünf Spielen und sechs Punk­ten: an dritter Stelle liegt B. C. Wetzlar mit fünf Punkten. Relativ besser als die beiden letztgenannten steht jedoch noch Gießen 1900 mit drei Spielen unb vier Punkten. Man geht nicht fehl mit der Behauptung, daß unter den genannten der Meister zu suchen ist. Dillenburg und Butzbach werden wohl kaum vom Tabellen- ' 3, dah sie die Plätze

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Der knappe Sieg der S. Bg. 1900 gegen den V.f.R. Butzbach mit 1:0 ist bekannt. Kleber- raschend kam die Nachricht von dem unentschte-- denen 2:2 des B. T. Wetzlar gegen die Ger - mania Marburg, ebenso wie dte 2:7 Nie- derlage der Gladenbacher gegen den v. 45.

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Sport" Kassel und Spielv. Kas­sel, die sich immer in Lokalkämpscn harte und'knapp entschiedene Kämpfe geliefert hatten, zeigten auch am vorigen Sonntag wieder annähernd gleiche Leistungen, so dah das Er­gebnis 2:2 unentschieden beiden Teilen gerecht wurde Mit einem Siege des Altmeisters Kurhessen Kassel über die Vereinig- ten B. f. D. Kurhessen Marburg hatte man gerechnet, nicht aber mit einem so hohen Torverhältnis wie die Kurhessen es zu ihren Gunsten erzielten. 7:0 Tore waren die Marburger nicht schlechter in ihrer Spielweise und doch verloren sie so hoch. Borussia Fulda leistete sich das zweite Unentschieden 1:1, diesmal gegen die Herrn annia Kassel und steht dadurch mit den Kurhessen Kassel punkt­gleich.

In der Nordgrupps ging der Lokalkampf in Göttingen anlählich der Platzeinweihung der S. Dg.er gegen die 05 er zu Gunsten der letzteren mit 1:4 aus. 05 hatte den Sieg Der« dient Hellas Münden konnte sich gegen­über dem Neuling E. B. Einbeck nicht be­haupten und verlor mit 5:2.

Der Tabellenstand zeigt an der Spitze der Nordgruppe nunmehr Göttingen 05 mit glei-

Sieg holen. f _

Nach dem Ligaspiel haben die kleinsten V. f. B.er, die 2. Schülermannschaft, die Schüler Steinbachs zum Gegner und wollen das Un­entschieden des Vorspiels in Steinbach korrigieren.

Vormittags treffen sich,die Dritte und Dau- bringensZweite zum Kampf um die Punkte.

Die 1. Jugendmannfchaft empfängt die 1. Jugend von B. C. Wetzlar und sollte Ge­legenheit nehmen, die Scharte vom Dorsonntag wie­der auszuwetzen.

Die 1. Schülermannschaft fährt nach Lollar.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

ö. Die Ligamannschaft der Vereini­gung geht am kommenden Sonntag einen schweren Gang. Sie muh in Marburg dem dortigen RafensportvereinGermania 0 8", dem ersten Anwärter auf den Lahnkreismeister­titel, entgegentreten. Marburg steht zur Zeit an der Spitze der Tabelle mit nur einem Ver­lustpunkt, gefolgt Don 1900 Gießen mit 2 und B. C. Wetzlar und Ockershausen mit je 3 Ver­lustpunkten. Die Germanen sind äußerst fimk. Sie verfügen über eine sehr gute Verteidigung, die Erfolge int Sturm erzielt der hervorragende linke Flügel. Die Aufstellung der Gießener steht bei der Niederschrift dieser Zeilen noch nicht end­gültig fest. Zu wünschen wäre, dah die Spiel-

sieht wiederum fünf Punktspiele vor, in Vordergrund das Lokaltreffen der Südgruppe Kur Hessen gegen Hessen 09 Kassel steht. Man neigt allgemein zu der Ansicht, dah Kurhessen knapper Sieger bleiben wird. In G t e hen empfangt der V. f. D. den V. f. D. Kurhessen M a r b u r g. Da Giehen voraussichtlich mit Ersah antreten muh, wird Marburg im Vorteil sein, ohne dah damit der Sieg Marburgs feststände.

Drei Spiele der Nordgruppe vervollstän­digen das Programm. S. C. 03 Kasse 1 ist Platz- verein gegen die S. Vg. Göttingen und wird sich die Punkte kaum nehmen lassen. Schwie­riger vorauszusagen ist das Ende zwischen Göt­tingen 05 und Tura Cassel. Beide , sind erste Anwärter auf den ersten Platz in ihrer Gruppe und gleich stark. Göttingen könnte als Platzverein um ein geringes im Vorteil sein. Münden gegen Spielv. Cassel wird letztere ziemlich sicher gewinnen tz.

Vereinigung in stärkster Besetzung nach Marburg ginge, und dah vor allen Dingen sämtliche Spieler vom Anfang bis zum Ende ihre volle Kraft und ihr ganzes Können in die Wagschale werfen. Vergißt der Innensturm das Schiehen nicht, so sind die Aussichten zum Sieg nicht schlecht. Schon einmal trafen beide Gegner in diesem Frühjahr in einem entscheidenden Treffen um den Aufstieg zur Bezirksliga aufeinander. Damals war 1900 die technisch weit bessere Mannschaft. Durchweg im Feldspiel überlegen, verloren die Gießener 3:1, da kurz nach Halbzeit ihr Torhüter ver­letzt ausscheiden muhte und der Innenfturm nicht eine einyge der gebotenen Torchancen verwertete. Trotz des schlechten Spieles am vorigen Sonntag kann man den Vereinigten einen Sieg über die Marburger zutrauen.

In Begleitung der 1. Elf fährt die Lehr­mannschaft, die ein Gesellschaftsspiel gegen hie 2. Mannschaft des Fuhballvereins 1920 Ockershaus en bei Marburg austrägt. Wenn auch der Ausgang dieses Treffens ungewih ist, so ist doch zu hoffen, dah es seinen Propa­gandazweck erfüllen wird.

Die Ligareserve reist zum Meister­schaftsspiel nach Dillenburg. Sie wird dort auf dem kleinen, ungewohnten Platz schwer um den Sieg zu kämpfen haben.

Die 3b spielt auf eigenem Platz vormittags gegen die 2. Mannschaft von Heuchel­heim und wird trotz Ersah das bessere Ende für sich haben.

Die 1. Jugend spielt in N i e d e r g i r mes, bie 2. Iugend gegen Leun 1. Iugend dort und die 3. Iugend in Giehen gegen Saub­ringen 1. Iugend. Alle Spiele sind Diplom­spiele. Es wird wohl spannende Kämpfe geben unb der Sieger jeweils erst mit dem Schlußpfiff des Schiedsrichters feststehen.

Die Vezirksliga in Hessen-Hannover.

Der kommende Sonntag

NatürTSodenör Queflsalzj Sodener l^appbrunnen-ig:

tag bringt die letzten Derbandspiele. Am 7. No­vember beginnen dann die op.ele um bie Kreis- meisterschast, die an den Dezirksrnetfter Gießen hohe Anforderungen stellen, zumal die dies- jährigen Kreismeisterschaftsspiele in Vor- und Nückspielen durchgeführt werden. Dadurch werden eine Reihe hochinteressanter Spiele in Gießen zum Austrag kommen, bei denen Gelegenheit ge­boten sein wird. Mannschaften mit ganz bedeu­tendem Können zu sehen.

Die I. Klasse.

Im Verbandsspiel treffen sich am Sonntag auf dem L o l 1 a r c r Platz die b o r 11 g a 1. Mannschaft mit der gleichen Heuchelheims. Der Ausgang des Spiels ist für beibe Mann­schaften nur bezüglich der Reihenfolge in der Tabelle von Belang. Dieser Umstand wird Wohl mäßigend aus den Eiser der Mannschaften toirleit und die sonstige Schärfe der Punktspiele nicht so stark in Erscheinung treten lassen. Da nicht fest- steht, ob Lollar komplett antreten kann, hat Heuchelheim die meisten Siegesaussichten, das sich aber die Punkte auch dann holen wird, wenn Lollar mit seiner vollständigen ersten Mann­schaft auf dem Platz erscheint: her Toruntsrschied wird dann eben ein um so geringerer.

Zu seiner letzten Niederlage fährt A l s f e 1 d nach Naunheim. Dies schon einmal ange- sehte Spiel wurde damals auf Wunsch Alsfelds verschoben. Der Ausgang ist nicht zweifelhaft, Naunheim wird Sieger sein, fraglich ist nur die Höhe des Sieges. Es ist möglich, dah die Affäre für Alsfeld nicht gar so schlimm ausgehen wird, wenn die Mamischaft ihre auherordentliche Schnelligkeit ausnutzt.

Wiefeckl und Marburgl tragen auf dem Wiesecker Sportplatz bereits ein Gesellschafts­spiel aus. Während der Verbandsspiele spielten die Mannschaften zuerst ein unentschiedenes Spiel, das Nückspiel gewann Marburg mit viel Gluck ganz knapp 2:1. Ob Wieseck am Sonntag wieder so glimpflich durchkommt, ist fraglich, da bie Mannschaft stark verjüngt wurde und ihre Lei­stungsfähigkeit in dieser Aufstellung solchen Mannschaften gegenüber erst noch unter Beweis stellen muh.

Der Bezirksmeister Gießen trägt ein noch rückständiges Gesellschaftsspiel mit Dorheim aus. Dorheim war mehrmaliger Dezirksmeister im 6. Bezirk, und wurde dieses Iahr erstmalig von Friedberg abgelöst. Die Mannschaft zeigt eine sehr sympathische Spielweise und recht an­sprechendes Können. Trotzdem wird sie sich den Gießenern beugen müssen, die das Spiel als Trainingsspiel für die Kreisspiele betrachten wer­den und nur aus Prestigegründen gewinnen

Lahnkreisliga.

Der kommende Sonntag

bringt in Wetzlar das Cofaltreffen Ball­spiel - Club gegen Sport - Club Nie- dergirmes. Bei Lokalkämpfen ist immer schwer eine Voraussage zu treffen, aber B. C. zeigte doch bisher reifere Können, das ihm einen knap­pen Sieg bringen wird. Von einschneidender Bedeutung ist der Grohkampf in Marburg: Germania gegen Giehen 1900. Hier ist der Ausgang des Spieles vollkommen offen. Herborn gegen Fr ant'enb erg gewinnt Her­born sicher, während Dillenburg undDutz- b a ch gleichwertige Gegner abgeben. tz.

Abschlutz der Verbandsspiele im ArbeiLer-Turn- und Sportbund.

L In allen Vereinen setzt schon eine lebhafte Bewegung ein, die den Abschluß von Privat- spielen zum Ziele hat, denn der kommende Sonn-

V. f. B.

() Nach recht langer Pause tritt am kommen­den Sonntag auch die ßigamannfdjaft wieder mal auf eigenem Platze an und hat die Bereinigten, P. f. B. Kurhessen Marburg", im fälligen Ver- bandsspiel zum Gegner. Es wird ein scharfes Ren­nen um die Punkte geben, da beiden Mannschaften eine Verbesserung ihres Tabellenstandes sehr nottut. Wer verliert, kommt an das gefürchtete Ende der Tabelle, ein Grund zur Hergabe des ganzen Kön­nens. Auf Grund ihrer letzten Resultate darf man beide als fast gleid)stark bezeichnen und ein ver­teiltes und spannendes Tressen erwarten, dessen Ausgang nicht vorausgesagt werden kann.

Vor dem Kampf der Bezirksligisten tritt die Ligareserve gegen die gleiche Herborns, ebenfalls zum Verbandsspiel, an und dürfte auf eigenem Platz sich wieder einen ziemlich sicheren

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cher Punktzahl (6 Punkte), wie Sport Kassel, aber mit besserem Torverhältnis, gefolgt von dem Neuling Tura Kassel, her mit 3 Spielen und 5 Punkten relativ noch besser steht als die ersten beiden. Im Süden besteht der gleiche Abstand zwischen Hermannia Kassel und Kurhessen, sowie Borussia Fulda. Bemerkens­wert ist dabei das hohe Torverhältnis der Kur- Hessen, 16:4 Tore, die überhaupt wieder mehr als je als erster Anwärter auf die Dezirks- gelten. v

Lahnkreisliga.

Der Uleinkaliber-Schiehsport.

Das Kleinkaliberschießen, in anderen Ländern ein schon weit verbreiteter Sport, ist in unserem Daterlande von vielen Seiten immer noch nicht in seinem innersten "Wesen erkannt worden. Wenn sich auch schon weite Kreise mit ihm beschäftigen, so stehen doch immer noch viele Deutsche ihm fern, ja zum Teil feindlich gegenüber.

Wie kaum ein anderes Detätigungsgebiri d.r Leibesübungen erfordert dcrK.K.S.^Port sicheren Blick, Entschlußkraft und ^bstzuchtz Er fordert den Ordnungssinn und erzieht zur Kameradschaft lichen Einordnung in ein höheres Ganzes Schon feit altersher pflegten die Germanen besonders alle Hebungen der Iugend, die zur Ertüchtigung des Leibes und der Seele dienen.

Der Kleinkaliber-Schießspori erfordert was für unsere Notzeit besonders wichtig ist, wenig Mittel Nicht nur trifft dies zu auf die so einfach wie nur möglich herzustellenden Schießstands- anlag einfaV @1=^8«. Sand-. Äi-sgrab-n ufto.9 sondern auch alle sonstigen ©ernte können mit einfachsten Mitteln, zum Teil durch die Teil­nehmer selbst, hergestellt werden.

Als Sportgerät werden nur Kleinkaliber­scheibenbüchsen mit Kal. 5,6 Mm. verschiedener Art verwendet. Es ist aber zu wünschen, daß im Laufe der Zeit eine Kleinkaliber-Einheitsbüchse sich einbürgert. Der Lauf ist gezogen, das Gewicht beträgt etwa 3 Kg., Visierung über Kimme und Korn, fein Zielfernrohr. Ein Abzug mit Druck­punkt von etwa 1 Kg. Federspannung ist vor- Händen. Dauernde Arbeit am Sportgerät hat die deutsche K. K. S.-Büchse in ihrer Handlichkeit, Ausführung und Schußleistung zu einem Sport­gerät werden lassen, das auch Ansprüchen älterer und geübterer Schützen voll, gerecht wird.

-Als Munition wird die Randfeuerpatrone. Kal. 5,6 lang, für Büchsen verwendet. Die übliche Schußentfernung ist 50 Meter. Die Wir­kung der K. K. S.-Büchse ist natürlich gering, fte ist eben keine Waffe, sondern ein Sportgerät. Zum Uebungsschießen wird die Ringscheibe mit 12 Ringen verwendet.

Außer den vorgeschriebenen Hebungen sollen Wettschießen. Schießen auf Ehrenscheiben beweg­liche Ziele ufto. stattfinden. Sie bringen Abwechse­lung und fördern Lust und Liebe zu sportlicher Betätigung. Gerade im Hinblick hierauf wäre sehr zu wünschen, daß an diesem Sport intereffierte wenn ihn auch nicht selbst ausübende Kreise Mittel freiwillig zur Verfügung stellen, damit die Kreis­schießmeister hiermit auch diesem wichtigen Sport die richtige Würze geben können.

Wie ich aus meiner praktischen Erfahrung weih, ist das Interesse am K. K.-Spork in Stadt und Land zum Teil recht groß, es heißt nur, das Interesse in die richtigen Bahnen lenken.

Die Vorbildung muh natürlich genau nach den gegebenen Bestimmungen erfolgen, sonst kann dieser Sport Körper und Geist nicht so durch­bilden. wie es feine Aufgabe ist. Diese Richt­linien sind in vorbildlicher Weise von der Reichszentrale zur Förderung des Kle'nkaliber- schießwesens in Deutschland ausgearbeitet worden.

Die Organisation dieses Sportes ist die denk­bar einfachste. Unter der Reichszentrale stehen die Verbände, die über ganz Deutschland zer­streut Provinzen und Regierungsbezirke umfassen. Die Aussicht über die einzelnen Vereine liegt in den 'Händen von Kreissch'eßmefttern, die in den einzelnen Kreisen ehrenamtlich ihrer nicht immer leichten Aufgabe obliegen.

So ist ein Detätigungsgebiet entstanden, das, frei von jeder politischen oder gar parteipoliti­schen Färbung, nur dazu dienen soll, Aufbau- und Erziehungsarbeit an unserer deutschen Iu­gend zu leisten. '* *-

Die Bezirksliga in Hessen - Hannover.

Wilhelm Will-Slaffellauf.

Kommenden Sonntag findet der vor zwei Jah­ren ins Leben gerufene Eilbote n l a u f zu Ehren des Gauoberturntoarts Will - Gießen statt. Es ist ein Sternlauf aus den sechs Bezirken des Turngaues Hessen der Deutschen Turnerschaft nach Gießen, wo am Sonntag die Vereinsvor­sitzenden im Saalbau Sauer tagen.

Der Lauf des 2. Bezirks (Gießen-Wetzlar) beginnt an der westlichen Gaugrenze, Burgsolms, 11.20 Uhr vormittags und führt über Oberbiel, Wetzlar, Münchholzhausen, Dutenhofen, Allendors an der Lahn, Lützellinden, Hochelheim, Lang-Gons, Großen-Linden, Klein-Linden nach Gießen, wo der letzte Läufer um 1 Uhr eintreffen soll. Die 42 Km. lange Strecke wird also in 1 Stunde 40 Minuten von ungefähr 450 Turnern durchlaufen werden. Ein zweiter Lauf des Bezirkes führt von Lau- bad) Cid) nach Gießen, der auch von Gießener Turnern besetzt wird. Mehrere Läufe kommen von F r a n k e n b e r g und B i e d e n k o p f, um gemein- sam von Marburg über KrofdorfHeuchelheim nach Gießen zu führen. Eine fast 100 Km., lange Strecke hat der Lauf des 4. Bezirks, der von der Fuldagrenze über L a u t e r b a ch G r ü n - berg führt, wo er gegen 12 Uhr vom 2. Bezirk übernommen und ab Reiskirchen von Gießener Turnren dem Ziele, Saalbau Sauer, zugcführt wird. Der 3. Bezirk wird vom Hoherodskopf aus feinen Lauf allein nach Gießen bringen. Ebenso der 5. aus der Friedberger Gegend.

Im ganzen Gau werden weit über 2000 Turner den Köcher mit dem Glückwunsch zu Wills 62. Geburtstag von Hand zu Hand weiter­geben, um fo im Geiste ihrem Gauobcrturnwart, der schon im 25. Jahre die turnerische Leitung des Heffenaaues in Händen hat, die Hand zu drücken.

" P.S.W.

IManna verhütet das Brechen von LacklederTJ

setzt ihre Derbandsspiele fort und bringt am Sonntag folgende Tressen: Marburg ll gegen Dubringenl in Marburg. Wenn nicht alles täuscht, werden die Daubringer Sieg und Punkte aus der Mufenstadt mitnehmen. Weh 1 arll hat auf eigenem Platz Fronhausen » als Gegner; auch hier würde es nicht besonders über­raschen, wenn dieStädter" den Kiirzeren ziehen würden. WieseckszweiteMannschast hat in Leun der dortigen Ersten entgegenzu­treten. Der sehr reichliche Ersah wird die Fahrt nicht sehr aussichtsreich gestalten. Gießens lla-Mannschaft hat vor, sich zwei sichere Punkte bei der Naunheimer II. au holen. Nach den von Naunheim gezeigten Leistungen am letzten Sonntag in Wieseck wird das Resul­tat wohl nicht so niedrig ausfallen.

Die Jugendklasse.

Im einzigen Verbandsspiel treffen sich die IugendmaTmschiaften Heuchelheims und Wetzlars in Wetzlar. Das Vorspiel gemännert die Wetzlarer 2:1; ob ihnen ein Sieg diesmal wieder gelingt, erscheint angesichts der sehr ge­besserten Spielweise dcr Heuchelheimer sehr frag» lich Wiesecks Iugend und Marburgs Iugend geben sich auf dem Wiesecker Sportplatz ein Stelldichein. Es ist dttes ein Gesellschafts­spiel, das erwartungsgemäß die Einheimischen in Front sehen müßte.

Die Handballer

beginnen am Sonntag ebenfalls ihre Pflichtspielv. Im einzigen Treffen spielen die Handballmann- schasten Gießens und Kinzenbachs auf bein SportplatzTrieb". Nach den seither ge- sebenen Leistungen mühten die Gießener Siegen bleiben; da aber nicht feststeht, tote die Mann- sch ast Kinzenbachs die lange Ruhepause aus­genutzt ha', kann ein endgültiges Urteil erst nach dem Spiel abgegeben werden

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