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Gegner. Zuerst lag Dillenburg mit 0:2 in Führung, verlor aber dann durch Herausstellen zweier Spieler und mit dem Endergebnis von 4:2 das Spiel und die Punkte. Der Schiedsrichter hatte das Spiel nicht in der Hand.

Das geplante Spiel F. E. 05 1. Mann schäft gegen B. f. B. L i g a in Gießen wurde von F. E. 05 abgesagt. F. C. 3. Mannschaft trat auf eigenem Plage der 2. von Burgsolms gegenüber und gewann verdient und überlegen mit 5:2.

Das Ergebnis des Spieles S. C. W e tz l a r - Niedergirmes in Frankenberg gegen die Liga des dortigen Spo. stand bis zur Stunde noch nicht fest.

Weitere Fuhball-Ergebnisfe vom Sonntag.

Der we st deutsche Fußball brachte ein 0: 0 zwischen Fortuna-Düsseldorf und <5. C. Sonn­born, einen 5:1-Sieg von Godesberg über Tura- -Bonn, einen 3:2-Sieg des Duisburger S. V. über S. B. Oberhausen und einen 2:1-Sieg des S. C. Sterkrade über Preußen-Kre eld. Schwarz- Weiß-Essen schlugPreußen-Essen 4:1, B.B. Alten- essen-Bochum 48 4:2. Arminia-B.ele'eld konnte einen bedeutsamen 2:1-Sieg gegen B. f. L. Osna­brück erringen.

3n Mitteldeutschland gab es in Dresden einen knappen 1:0-Sieg des Sportklubs r-' ?r Ring, einen 5:1-Sieg von Olympia-Ger- /nia-Leipzig über T. u. B.» ein 4:1 B. f. B. .pzig-Sportfreunde. Sn Chemnitz spielten B. C. und Preußen 1:1. Sn Halle trennten sich Sport­freunde und Wacker 3: 3. Sn Magdeburg spielten S. S. Vg. und Preußen 2: 3.

Das Breslauer Vorrundenspiel endete mit einem 2:0-(0:0)@iege der <5 ü b o ft - deutschen über den Pokalverteidiger Suö- d e u t s ch l a n d, der ja bekanntlich längst nicht seine stärkste Mannschaft gestellt hatte. Die eifri­gen Südpstdeutschen siegten verdieüt.

Das Stettiner Dorrundenspie. endete mit dem erwarteten Siege der Ber­liner, die gegen die Balten Mannschaft jedoch nur mit 2:0 (2:0) siegreich bleiben tonnte. Das stürmische Wetter beeinträchtigte auch hier den Derlauf. Die beiden Tore fielen in der 22. und der 25. Minute dank guter Kombination des Berliner Sturms.

Der Berliner Fußball brachte nur unbedeutende Derbandssp'.ele und einige Gesell- schastsspiele, unter denen der 3:2=©:eg der Ber­liner Polizei über Polizei Wien zu erwähnen ist.

Das Fußball > Länderspiel Nor - wegen Polen in Frederikstad gewannen die Polen 4:3.

Das Fußball-Länderspiel Eng - land Srland endete mit einem 6:1-Siege der Engländer.

Handball-Pflichtspiete um die Mei bescherst des Gaues Hessen.

T. v. Bad-Nauheim I 2IL I. v. Gießen I 3:5 (1:2).

Am Sonntag griff der Männerturnver- e i n Gießen in die Verbandsspiele ein, und es gelang ihm überraschenderweise dem T. 23. Bad - Nauheim, der wohl als Anwärter auf den Meistertitel auch heute noch gilt, zwei wertvolle Punkte abzujagen.

Das Spiel wurde auf einem nicht ganz ein­wandfreien Platze, der mehr einem Sturzacker als einem Spielfelde glich, unter der lehr sicheren Spiel­leitung von Turner Seibert (Wetzlar) ausgetra­gen. Spielverlauf: In den ersten zehn Minuten beiderseits planloses, unsicheres Abtaster!. Manche schöne Gelegenheit blieb unausgenutzt. Langsam spielten sich die gleichwertigen Mannschaften ein. M. T. 23. eröffnete den Torreigen durch einen auf schonen Angriff beruhenden Treffer. Bad-Nauheim tonnte durch einen 16 - Meter - Ball ausgleichen. Die Gießener legten wiederum einen Erfolg vor. Pause 2:1 für Gießen. Die zweite Spielzeit brachte ein er­heblich schärferes Tempo: Bad-Nauheim wollte gleichziehen. Ein schön gelungener Durchbruch er­füllte den Badestädtern ihren Wunsch. 2:2 stand die Partie. Nun besann sich Gießen und Angriff auf Angriff, einer systemvoller als der andere, wurde in rascher Folge eingeleitet und vorgetragen. Die Männerturner gingen in Führung und ließen sie sich nicht mehr entreißen, trotz aufopfernden Spie­lens seitens der Bad-Nauheimer. Das Resultat hätte für Gießen noch günstiger sein können, wenn der Sturm, der öfters noch schwache Momente zeigte, schußfreudiger gewesen und andererseits besser durch das Spiel der Läufer unterstützt worden wäre. Ver­teidigung und Tormann waren gut. Bad-Nau- heim könnt« durch sein gutes Zusammenspiel gefal­len, muhte sich aber der größeren Durchschlagskraft der Männerturner beugen. Anschließend spielten

Tv. Bad-Nauheim II Mlv. Gießen II 1:0 (0:0).

lieber das Spiel der Zweiten ist nicht allzuviel zu sagen. Es fehlte auf beiden Seiten noch so man­ches, um ein Handballspiel, wie es sein soll, zu zeigen. Bad-Nauheim spielte überlegen, besonders das Spiel der Stürmer war den Gießenern weit über. Torlos ging es in die Pause und eine Minute vor Schluß stand das Spiel immer noch 0:0. Erst eine halbe Minute vor Schlußpfiff konnte Bad- Nauhcirn erfolgreich einsenden und somit Sieg und Punkte gewinnen. Der Spielstärke nach hätte Bad- Nauheim hoher siegen müssen, jedoch die Verteidi­gung der Gießener und besonders der jugendliche Torwart leisteten sehr gute Arbeit, und vereitelten so eine hohö Niederlage. Zm Sturm klappte es bei den Gießenern noch ganz und gar nicht. Auch diesem Spiele stand Seibert (Wetzlar) in bekannt guter Weise vor und leitete es schon, sicher und ein­wandfrei.

T. D. v. 1846 I I.-T. B. Alsseld l. (A-Klasse) 1:2 (0:1).

Die A-Mann schäft des To. 1846 Gießen wellte am Sonntag in Alsfeld zum fälligen Verbandsspiel, oie- mußte zwei wertvolle Punkte Alsfeld über­lassen. Durch diesen Sieg setzte sich Alsfeld nunmehr an die erste Stelle. Das Spiel bot wenig schöne Momente, da der Platz infolge eines kurz vor Spielbeginn niebergegangenen starken Regengusses teilweise einen Morast bildete und dadurch öfters schön eingeleitete Angriffe infolge des schlüpfrigen Bodens nicht ihren Weg fanden. Alsfeld zeigte im allgemeinen, den Platzverhältnisfen entsprechend, ganz gute Leistungen, insbesondere ist die Mann- T schast äußerst fünf. Gießen konnte gegenüber dem Vorsonntag nicht gefallen. Die von Alsfeld gewor­

fenen zwei Tore hätte der Gießener S)üter bei trockenem Wetter unbedingt gehalten.

HerbstwaldLaus des Turngaues Hessen (D. T.)

= Marburg, 11. Olt. Nachdem im Früh­jahr die Waldläufe in den ein-einen Bezirken des Gaues zum Austrag gekommen sind, war der Herb st Waldlauf, der gestern in Marburg statt and, eine Gauve.anstaltung. Der Waldlauf wurde in drei Klassen als Einzel- und Mann­schaftslauf durchge'ührt. Sn der A-Ätaffe liefen die Turner, die über 18 Zähre alt sind und bei früheren Waldläufen einen ersten bis zehnten Sieg errungen haben. Der 6-Klasse waren alle anderen Turner über 18 Sahre zugeteilt, wäh­rend in der L-Klasse die Sugendturner um die S'e^espalme stritten. Sn den beiden ersten Klaffen betrug die Wegstrecke sieben Kilometer, in der L-Klasse vier Kilometer.

Ablauf und Ziel für alle Strecken war das Stadion. Der Lauf der A- und 6-Klasse führte nach einer Bunde im Stadion über die Cappeler Straße (starke Steigung) au die Landesheilanstalt heran, links aufwärts durch den Wald zur Moos- eiche, links ab- und aufwärts zum Bismarck­denkmal, über Bismarckpromenade und Cappeler Straße zum Stadion, Der Lauf der Sugend war eine Abkürzung der beschriebenen Strecke. Die Laufstrecken waren durch Bahnrichter gut be­seht. Eine große Zuschauermenge wohnte der Beranstaltung mit lebhaftem Snteresse bei. Trotz der ungünstigen Witterung wickelten sich alle Läuse sehr gut ab und zeigten auch erfreuliche Leistungen. Sn der A-Klasse mußte der bekannte Langstreckenläuser v. Schloß, Turnklub New- stadt. aus der Siegerliste ausscheiden, da er ab­gekürzt gelaufen war. Einwandfrei wurde Bruno May vom Tv. 1 860 Bad-Nau- heim, bei größeren Beranstaltungen im Gau und Kreis in den letzten Sahren wiederholt Meister in den Mittel- und Langstrecken, ver­dient erster Sieger. Sn Anbetracht des schwie­rigen Geländes und der ungünstigen Witterung verdient seine Leistung besondere Anerkennung. Außer May zeigten sich auch die übrigen Läufer von Bad-Nauheim und die von Nidda in sehr guter Form. Aus der S i e g e r l i st e folgt nachstehend ein Auszug:

A-Klasse (16 Bewerber, 5 Sieger). 1. B. May, $6. 1830 Bad-Aauheim, 2 4 Minuten 4 Sekunden: 2. H. Fark, Tv. Nidda: 3. F. Breuer, Turnkl. Neustadt.

6-K lasse (12 Bewerber, 7 Sieger). 1. A. Becker, Tv. Nidda: 2. B. Lütke, Tv. C an g - Göns: 3. Th. Naumann, Tv. Ockershausen.

L-Klasse (38 Bewerber, 15 Sieger): 1. A. D e r s ch, Tv. Michelbach, 15 Min. 45,2 Sek.: 2. H. Kraft, Tv. Nidda, 15 Min. 45,4 Sek.: 3. W. Damm, T. u. Spv. Marburg. Den Mann­schaftssieg in der L-Klasse errang Tv. Nidda.

Unter der Oberleitung des Gauwartes für das Bolksturnen, L u ck h a r d, Marburg, hatten die Marburger Turner die Beranstaltung sehr gut vorbereitet. Zu wünschen wäre nur eine bessere Beteiligung aus dem Gau gewesen, vor allem auch seitens der Gießener Turnerschaft.

Wirtschaft.

Die finanziellen Ergebnis! e der Reichsbahn haben sich in den letzten Monaten gebessert. Die Ausgaben überstiegen die Einnahmen im Februar 1926 noch um rund 49 Millionen Mark, im März um rund 20 Mil­lionen Mark, im April um rund 10 Millionen Mark, im Mai und Suni um je rund 7 Millionen Mark. Der Monat Suli brachte erstmalig in diesem Sahr einen Kleberschuh von rund 10 Mil­lionen Mark. Das Finanzergebnis für August wird vermutlich ein noch besseres Ergebnis zeigen: höchstwahrscheinlich werden die Augusteinnahnien die Einnahmen des gleichen Monats im Vor­jahre erreichen oder sogar überschreiten, nachdem in den Vormonaten bisher nicht unbeträchtliche Mindereinnahmen zu verzeichnen waren. Die ge­steigerten Einnahmen sind vor allem auf die Zunahme des Güterverkehrs zurückzuführen, wäh­rend der Personenverkehr einen Rückgang erfuhr, der bereits zu Verkehrseinschränkungen geführt hat.

WSN. Geringe Weinernte in Preußen. Nach einer amtlichen Zusammen­stellung wird die Ernte dieses Sahres in den preußischen Weinbaugebieten der Menge nach als gering bewertet. Die Gründe für den schlechten Crnteausfall liegen in den großen Frostschäden vom 9. und 10. Mai, dem schlechten Verlaufe der Blüte im nassen Vorsommer und dem starken Auftreten verschiedener Schädlinge. Die günstige Witterung vvm August und die noch bessere des September wirkt aber auf die Beschaffenheit und Güte der Trauben sehr vorteilhaft ein, so daß die Staatsnote hierfür die beste seit 1922 geworden ist. Sm einzelnen weist der Rheingau die aller­beste Note auf.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. 3)1., 12. Okt. Tendenz: fest, später unsicher. Die Börse eröffnete mit einer An­zahl von Deckungs - und Meinungskäu­fe n in verschiedenen Spezialwerten, an deren Spitze J.-G.-F arben standen. Durch die günsti­gere Beurteilung der weiteren Entwicklung der Wirtschaftslage wurde die Stimmung freund­lich beeinflußt. In reger Nachfrage standen wieder J.-G.-F arben, die um 3,5 Prozent auf 311,5 Prozent anziehen konnten. Lebhaft gefragt waren ferner Textilwerte, die gute Besse­rungen verzeichneten. Waldhof plus 4,5 Prozent, Aschaffenburger plus 1,5 Prozent. Bei Beginn des offiziellen Verkehrs wurde die Stimmung unsicher, und für einige Werte traten Rückschläge ein, die aber doch unbedeutend blieben. Am Montan- markt stellten sich nur geringe Veränderungen ein. Ka 1 iaktien lagen weiter fest, besonders Westeregeln plus 1,75 Prozent. Höher wurden Klöckner plus 1,5 Prozent, Mannesmann plus 0,8, Rieb eck plus 0,5, Oberbedarf plus 1,75, Buderus plus 0,25 Prozent. Deutsch-Lux, Bochumer und Phönix schwächten sich dagegen um Bruchteile eines Prozentes ab. Von Chemiewerten konnten außer J.-G.-Farben auch Scheideanstalt um 0,75 Prozent und Goldschmidt auf 129,75 Prozent an­ziehen. Holzverkohlung unverändert. Elektro- aktien lagen uneinheitlich. AEG. und Felten mäßig hoher, aber Bergmann und Licht und Kraft

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um 1L bzw. 0,5 Prozent niedriger. Am Banken- markt konnten Berliner Handel 4 Prozent gewin­nen, während Darmstädter 1 Prozent nachgaben. Deutsche Bank schwächten sich um 0,65 Prozent ab. Schiffahrtsaktien lagen unverändert. M o torenwerte weiter fest. Kleyer plus 1, Hansa- Lloyd plus 3,75, NTU. plus 2,5 Prozent. Don Bauaktien lagen Wayß & Freytag unter An­gebot und büßten je 3 Prozent ein, zogen aber später wieder um 1 Prozent an. Don Maschi­nen ermäßigten sich Karlsruher um 2 Prozent, Frankfurter stärker gedrückt, minus 4,5 Prozent. Fest lagen Metallgesellschaft, plus 1,75 Prozent. 0 e l a f t i e n strebten weiter nach oben. Deutsche Erdöl plus 2, Rütgerswerke plus 0,5 Prozent. Zuckeraktien verkehrten unregelmäßig. Badi­scher und Heilbronn je minus 0,5 Prozent, Fran­kenthal plus 0,87 Prozent. Das Anleihe- g e s ch ä f t war wieder außerordentlich lebhaft. Kriegsanleihe konnten bis auf 0,6821 und Schutz­gebiet auf 10,5 Prozent anziehen. Das Aus- lanbrentengefdjäft war eher zur Schwäche geneigt, vor allem Türkenwerte. Der weitere Ver­lauf wurde wieder freundlicher. Der F r e i v e r - kehr lag luftlos bei kaum veränderten Kursen. Am Geldmarkt ist Angebot vorherrschend. Tages­geld 4 bis 5 Prozent, Monatsgeld 5,75 bis 7,5 Prozent je Adresse. Privatdiskonten 4,75 Prozent, Jndustrieakzepte 5,25 Prozent. Im Devisen­oer k eh r war die Stimmung nach unten geneigt Paris schwächte sich auf 169 gegen London ab, Brüssel notierte fast unverändert 174 und Mailand 118 gegen das Pfund. London-Kabel 1,8526. Auch die Reichsmark lag gegen Kabel mit 4,203 mäßig schwächer.

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Berliner Börse.

Berlin, 12. Okt. Die starken Steigerungen an den Terminaktienmärkten lösten heute noch keine nennenswerte Realisationsneigung aus. Das an­fangs herauskommende Material fand rasch Aus­nahme. Die Stimmung blieb allgemein f e ft. Die leichte Verfassung des Geldmarktes und die für verschieden« Spezialwerte vorliegenden günstigen Momente gaben den ftaufinterefienten neuen Ansporn. Die Befestigung der Kurse machte daher weitere Fortschritte. Im Vorder­gründe standen Elektra., Dank- und Schiffahrts­aktien, 2.-G^Farben. Kohlenwerte und heimische Staatsrenten. Im Deoisenoerkehr neigten die lateinischen Valuten eher zur Schwäche, beson­ders Mailand vermochte seinen Kurs nicht zu halten. Madrid gegen London schwächer mit 32,60. Mark und Psund waren gegen Kabel gleichfalls mäßig abgeschwächt.

eyrantfuctcr lrei-e-örsr.

Frankfurt a. TI., 12. Oft Es wurden no­tiert: Weizen, Wetterauer, 28,75 bis 29 Tlart; Roggen, inländischer, 23; Sommergerste für Brau­zwecke 24 bis 28; Hafer, inländischer, 18,75 bis 19,25; Mais, gelb, 19; Weizenmehl, inländisches, Spezial 0, 41,50 bis 42, Roggenmehl 33,25 bis 34; Weizenkleie 10 bis 10,25; Roggenkleie 10,50 Mark. Tendenz: fest.

Büchertisch.

Neue Musik-Zeitung. (Verlag (Sari Grüninger Nachf. Emst Klett, Stuttgart.) Aus den reichen Anregungen der vier letzten Hefte des 47. Jahrgangs sei hervorgehoben: Heinrich Geling geht in ausführlicher Weise auf die Eignung zum Musikerberuf in feinen ver­schiedenen Ausübungsformen ein. Dr. Fritz Brust stellt interessante Betrachtungen über den be­grenzten Wert des gefühlsmäßigen Verhaltens in der Musil an. Die Idealform des musik- dramatischen Textes bespricht Rudolf Hartmann von den Erfordernissen der Praxis aus, wäh­rend Hermann Abendroth das Problem des musikalischen Dramas beißend, aber treffend glossiert. Emil Petschnig (Wien) zeichnet die Richtlinien der österreichischen Schulmusikbewe­gung; für die Wiedererweckung der Hausmusik gibt Dr. Hans 21. Martens bemerkenswerte An­regungen. Eine Studie 3ulia Knieses beschädigt sich mit Richard Wagners Entwurf zu einem Christusdrama. Otto Victor Maeckel verweist auf die Tradition beim Vortrag von Chopins Korn- posittonen. Dr. Fritz Prinz seht sich mit dem Problem der Farblichtmusil Läszlos aufeinander. 11. a. m. Ausführliche Musikberichte. Notenbei­lagen (u. a. Lieder von Richard Würz), als Kunstbeilage ein seltenes Bildnis Händels (ohne Perücke).

Das Fest des 40jährigen Jubiläums feierten die ..Lustige n,B lä11er" mit einer besonders festlich und reichhaltig ausgestatteten Sonder­nummer. 36 Seiten zeigen eine bunte Fülle ein- und mehrfarbiger Bilder; Witze tanzen in VerS und Prosa. Eine amüsante Chronik in bunten Karikaturen zeigt ein Stück Weltgeschichte von der heiteren Seite. Der Kulissenzauber aus der Geburtsstätte aller jener lustigen Einfälle und Gedanken, die uns oft willkommene Grillen­fänger sind, wird in einem Artikel witzig ge­schildert. Die Prominenten der Redaktion sind alle vertreten und stellen sich sogar selber vor. Alles in allem: eine amüsante und abwechslungs­reiche Sache.

Gemälde alter Meister. Aus ver­schiedenem, deutschem Besitz. Katalog 1083 mit 25 Tase n und Abbildungen. Rud. Bangel, Frank­furt a. M., 1926. Der Katalog verzeichnet u. a. folgende Namen. Botticelli, Boucher, Brouwer, Fragonard, Mieris, Ostade, Reni. Rembrandt, Rubens, Ruisdael, Stcen, Teniers, Terborch und Tischbein.

Rundfunk-Programm

deS Frankfnrtkr Senders.

(Aus der ^Naviv-Umschau".)

TNittwoch, 13. Oktober.

3.30 bis 4.00 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 5.45 Uhr: Konzert des Hausorchesters: Ca­mille Saint-Saens. 5.45 bis 6.05 Uhr: Die Bücher­stunde. 7 bis 7.30 Uhr: Italienischer Sprachunter­richt. 7.30 bis 8 Uhr: Die Schachstunde. 8.15 Uhr: Heitere Einakter.

Spr^arstunden der Redaktiou.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags. Samstag nachmittag geschlossen.

Für unverlangt cingefanbte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewahr übernommen.

Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts st ette zu richten.

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Homberg (Dez. Kassel) 8370V