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öfventüd)!, der zum Teil nichts anderes ent­hält, als eine Rvrgelei an den sknan-pdMschen Methoden Deutschland«. Sie sind, w.e gesagt, ncht vollkommen. Aber sind die Methoden voll- 'vmmen, auf Grund deren die Finanzpolitik in den Bereinigten Staaten oder in Gnalanb be- iorgt wirb? Sie tonnen in 8in$e[fauen auch messerscharfe Kritik vertragen.

DaS Parker Gilbert als Kritik beigesteuert hat, ist in keinem Fall neu. Wenn er da» langsame Zorrschreiten der ReichSffnanzstatifttk beklagt, so ift ihm darin beizustimmen. Aber hier sind Lchwieriaieiten ungewöhnlicher Art wirksam. Der Generalagent hat mit Befriedi­gung festaestelkt, daß auch Im zweiten DaweSsahr d i c Leistungen erfüllt worden sind. Rur seht er nicht auseinander, daß diese Erfüllung auf Ko st en der LebenSlraft der deut­schen W r r t s ch a f t geschehen ist. Bon der Gesamtleistung in Höhe von 1.2 Milliarden Mark hat ja die Reichsbahn allein fast 900 Millionten Marc dufbringen müssen. Wie leicht und einfach das gewesen ist, wissen wir Ja. Damit die Reichsbahn die notwendigen Bestellungen für den Lskomvtiv« und Wagenpark hinausgeben konnte, muhte daS Reich mit einem beträchtlichen Kredit einspringen. Im dritten Dawesjahr, das vom 1. September 1926 bis 31. August 1927 läuft, find ebenfalls 1,2 Milliarden Marl zu leisten, darunter wieder 850 Millionen Mark von feiten der Reichsbahn!

Evang. Psarrerverein.

ö Am Dienstag fand die H e r b st p r o - oinzial-Dersammlung des Svangel. PfarrervereinS im Hotel Diktoria zu Gie­ßen statt. Die Leitung der Versammlung lag in den Händen deS Vorstandsmitgliedes, Pfarrer Be r n b e ck»Okarben, der mit Schriftlesung und Gebet eröffnete. Der Schriftleiter, Pfarrer D. Fritsch, war infolge dienstlicher Verhinderung nicht anwesend, dagegen waren bet Superinten­dent, Oberkirchenrat Wagner, und der Vor­sitzende, Dekan D. 2aubt - Planig, erschienen.

D. 2 audt sprach zunächst im Anschluß an einen Artikel imKirchenblatt" von einem Richt- pfarrer über die Rechte des Pfarrers nach der Re i ch S v e r f a s s u n g. Lr zeigte, daß der Fragenkomplex schon im Verband der Pfarrvereine behandelt würde und eine Kom­mission dafür gebildet ist. GS erscheint ratsam, die reichsgesehliche Regelung resp. Ausfühtumgs- bestimmungen zum Beamtenrecht abzuwarten. Wegen Bildung der Pfarrerausschüsfe und zur Bearbeitung der ganzen Frage wurden zwei Vertreter Pfarrer Landmann- Gettenau und Hofprediger Widmann- Gedern dem Vorstand beigegeben.

Hierauf sprach D. 2 audt über den Entwurf des Landeskirchenamtes über daS Lehr- vikariat. Rach der Behandlung dieser Sache in der Hauptversammlung des Vereins (Refe­rat Schuster - Rierstein) und auf Grund des Än- lrages Georgi - Ermenrod, hat nach Ueberbrin- gung der Wünsche des Vereins die Kirchenregie» rung mit dem Gesetzgebungsausschusz verhandelt und den Entwurf herauSgebracht. In der gründ­lichen Aussprache über den Entwurf fand dieser Zustimmung: man hofft, daß etwas Brauch­bares für die jungen Pfarrer und die Kirche geschaffen wird.

Als weiterer Punkt der Tagesordnung wurde der Bescheid der Kirchenregierung auf die Wünsche und Beschwerden der nicht d e f i n i- :iven Pfarrer mitgeteilt. In der Aussprache über diese AiAwvrt würde trotz der Anerken­nung der Rotlage der Kirche, begründet in der bekannten ablehnenden Stellung des Staates Hes­sen gegen die berechtigten Ansprüche der Landes­kirche, allgemein der ablehnende Standpunkt der Kirchenregierung bedauert. Der Leiter der Der- sannnluna stellte einen Antrag beim Landeskirchen­tag auf Erlaß einer Notverordnung in Aussicht,

Oberkirchenrat Wagner berichtete hierauf über die geplante Pfarrtöchterkasse. nach einem Schriftsatz des Präsidenten D. Dr. Bernbeck. Sie soll als eine soziale Einrichtung des Pfarrstandes und der Kirche die Not der alleinstehenden Pfarr­töchter lindern. Die geplante Kasse wurde allgemein freudig begrüßt, es wurde gewünscht, daß die Kaste möglichst bald gegründet wird: bei der nächsten Sitzung des Landeskirchentages soll eine Gesetzes­vorlage über die Kaste eingebracht werden. Es würde auch angeregt, die geplanten Beiträge der Pfarrer

Friedrich Siemens.

Zu feinem 100. Geburtstage.

Don Dr. F. van Bleuten.

Rahe bei Lübeck, in dem zu Mecklenburg- Strelitz gehörigen Ländchen Ratzeburg, liegt die Domäne Menzendorf, die in der Zeit nach den Freiheitskriegen ein Landwirt Siemens, der aus Goslar am Harz stammte, auf lange Iahre ge­pachtet hatte. In dieser gesegneten Landschaft erlebten seine zehn Söhne ihre schöne Jugend, und es ist, als ob die erstaunliche Kraft der technischen Erfindung, die sie später fast alle ausgezeichnet hat, aus dieser ketnhaften nord­deutschen Erde ihre frischen Lebenskräfte ge­zogen hätte.Es waren glückliche Iugendjahre," erzählt Werner von Siemens, bei- älteste und genialste, in seinen Lebenserinnerungen,die wir in Menzendorf, ziemlich frei und wild mit der Dorfjugend aufwachfend, verlebten. Die ersten Iahre streiften wir frei und ungebunden durch Wald und Flur. Unseren Unterricht hatte meine Großmutter übernommen, sie lehrte ims lesen, schreiben und übte unser Gedächtnis durch Aus­wendiglernen unzähliger Gedichte. 'Vater und Mutter waren durch ihre wirtschaftlichen Sorgen zu sehr in Anspruch genommen, um sich viel mit unserer Erziehung beschäftigen zu können. Der Vater war zwar ein herzensguter, aber sehr heftiger Mann, der unerbittlich strafte, wenn einer von uns feine Pflicht nicht tat. Furcht vor deS Vaters Zorn und Liebe zur Mutter hielt imsere kleine, sonst etwa- wilde Schar in Ord­nung. Als erste Pflicht galt die Sorge der äl­teren Geschwister für die jüngeren. Es ging so­weit. daß die älteren mitbestraft toutben, wenn eines der jüngeren etwas begangen hatte. Das hat das Gefühl der Verpflichtung. für die Ge­schwister und namentlich für die 3(ihfleten zu sorgen, schon früh in uüS geweckt und be­festigt.''

Die erstaunliche Erfinder- und «Forscher- Phantasie, die in dem Siemensschen Stamme scheinbar plötzlich in so überaus reichem Maße aufgetaucht und von einer durch glücklichstes Gleichgewicht von Freiheit und Zucht geförderten

zu verdoppeln, um besser helfen zu können resp. die Renten zu erhöhen.

Nach einer Mitteilung von Ecrib « Wetterfeld über die geplante Erhöhung der Sterbe- kaffe, die allgemeine Zustimmung fand, wurde die Versammlung geschlossen.

Wirtschaft.

* Ein spanischer Auftrag für die Kruppsche Germaniawerft. Die Krupp­sche Germaniawerft in Kiel hat von der. G-om- tania Transmediterranea in Barcelona dm Auf­trag auf den Reubau eines Motorschiffes von 5200 Tonnen Tragfähigkeit erhalten. Es handelt sich um ein schnelles Passagierschiff, das auch eine Sondereinrichtung für den Bananentransport erhalten wird.

e Peters Union AG. in Frankfurt a. M. Ein Teil der neuen Z-Mill.-Rm.-Aktien, über deren Ausgabe die jetzt einberusone H.-V. zu beschließen hat. soll für ein BrzugSrecht der Aktionäre zur Verftiaung gehalten werden. Der Rest dürfte laut F. Z." an ein befreundetes aus­ländisches Konsortium gegeben werden.

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Mannheimer Motoren .... Frankfurter Armaturen . . . .Opnferwnfabrif Braun . . Metallaeselpchdft Frankfurt. Pel. Union K.--W. . ......

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Berliner Börse. *

Bert i n, S. Dez. Die Börse eröffnete in der in letzter Zeit üblichen Geschäfts stille bei vorwiegend freundlicher, aber

Erziehung zutage trat, war übrigens interss» santerweise In dem Geschlechte seit Iahrhundec- ten verankert. Leun auch der sog. Wedbinger Zweig der Familie, der mit den bekannten Er­findern nur einen gemeinsamen Urgroßvater hatte, zeigte in drei RNtglledern derselben Ge­neration dieselbe Begabung, die nur durch äußere Umstände vielleicht nicht die Bedeutung eines Werner, Han«, Wilhelm und Friedrich erreichte.

Friedrich, dessen 100, Geburtstag wir heute feiern, War einer der jüngeren Geschwister: als er geboren wurde, war Werner schon 10 Jahre alt und fühlte sich als der ältere Deuber. Ich mahle mir," sv erzählt er launig,auch das Sttasrecht übet meine Geschwister an, was oft zu Koalitionen gegen mich und zu heftigen Kämpfen führte, die aber immer ausgefochten wurden, ohne die Eltern anzurufen. Einmal lvkte der Bruder Hans gegen den Stachel, und die beiden beschlossen, den Streit in einem Zweikampf ausznsechten. Gin Flihbvgenduell. Zehn Schritte wurden abgemessen, auf mein Kommando: .Los'/ schossen wir beide unsere ge­fiederten Pfeile mit einet angeschärften Strick­nadel als Ssütze auseinander ab. Mein Bruder Hans hatte gut gezielt. Sein Pfeil traf meine Rasenspihe und drang unter der Haut bis zur Rasenwurzel. ilnser Geschrei rief den Vater herbei, der daS Pfeifenrohr auszog, um den Missetäter zu züchtigen. Werner aber erklärte dem Vater: ,Hans fann nichts dafür, wir haben rms duellierti' Da brummte der alte verdutzte Göttinger Student etwas von .DrMtmheiten', steckte aber das Pfeifenrohr wieder in den Pfeifenkopf"

Friedrich fühlte als Lübecker Katharinen- ghmnasiast Seeluft und Seeluft und fuhr wert­volle Schulung feines Lebens zivei Iahre als Schiffsjunge um die Weit, immer mit offenen Augen. Dann setzte das schon erwähnte tvertvviie Sich-gegenscitig^helfen der Geschwister ein und, nachdem Friedrich 1848 als Freischärler gegen Dänemark bewies, daß auch er in Menzendorf die Waffen zu führen gelernt hatte, ging der Zweimidzivan-igjährige mit feinem Bruder Wil­helm nach England, um dort für Werners Tele- gvaphenavparat zu wirken. Aber schon glühte auch in ihm die Erfinderleidenschaft auf. Bald

uneinheitlicher Renten5. Iemrhr sich der Medio nähert und bald anschließend die Unterbrechung de« Börsenverkehrs durch die Weihnachtsfeiertage in Aussicht sieht, um so richiger wird die Umsatztättgkeit. Die Kursbik- dung ist lediglich ein Zufallsprodutt und unterlag auch heute ^chwantungen. Angeboten waren be­sonders Maschinenaktten. Etwas Rachsrage zeigte sich für Ehemiewerte <I. G.). Zellstoff- und Sprit- Aktien, Riebeck-Montan und Harpener. Siemens und Kriegsanleihe, die sich leicht beseftigen konn­ten. An'. Geldmarkt machte die Erleichte-- ruug Fortschritte. Dagesgeld war reichlich an- geboten. jedoch stellte sich der -Sih unverändert aus 6 bis 4.5 Prozent. Monatsgeld <5.5 Prozent. Im Devisen verkehr konnte sich Paris nach t-cr gestrigen Abfchwächnitg heute auf 121 aeaen London l>efestigen. Auch Mailand etwa« fester mit 112 gegen das Pfund. Oslo-London 1913. London-Kabel 4,8490.

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Frunkfuri 9. Dez. Tendenz: Ansa.tgs er­holt, später fest. Die Börse zeigte bei Öff­nung dasselbe Bild wie am Vortage. Die H in- sahtätigkeit war gering, da sich die Spe­kulation zurückhält und das Publikum am Markte kaum vertreten war. KurMnif'ig war die Haltung freundlich. 6a zumeist kleine Rückdeckungen der Baisse-Engagements vorg-cnsmmen wurden. I. G. Farben kennten sich um 3.5 Prozent be­festigen, von Montanwerte n Riebeck plus 1,25 Prozent. Rheinstahl plus 1,5 Prozent. Die übrigen Werte des Montanmarktes lagen fast geschäslslos, aber überwiegend leicht gebessert. Deutsch-Lux plus 1 Prozent, Westeregeln plus 1,5 Prozent, Rheinische Bramckohleu plus 1 Pro- ,-ent. Freigabewerte blieben, stark vernach­lässigt und schwächten sich eher ab. Die Groß­bank-Aktien konnten sich befestigen. Auch Elektroaktien fester. Schuckett und AGG. je plus 1,5 Prozent. Aut oaktien schuxichcr. Äiimler lagen nach der Erklärung der Verwal­tung wieder ruhig (minus 1 Prozent«. Bau- attien abgeschwächt. Wavß & Freytag minus 1 Proz- Holzmann unverändert. Oelaktien befestige Deutsche Erdöl plus 2 Prozent. Am An l e i d e ma r k 1 waren deutsche Renten nach anfänglicher Befestigung wieder abgeschwächt. Pstandtniese unverändert. Aus kindische Renten still. Der Freiverkehr blieb fast umsatzlos. Growag 70 Prozent. Im Verlaufe kam es mehr zu Schwankungen, doch konnte ein freundlichere

Frankfurter Theater.

Wechnachten rückt heran, und die Dheater öffnen dem kritischsten und unverdoroensten Pu­blikum, den Kindern ihre Dforten: die Zeit bet Weihnachtsmärchen ist toieptr da. DaS Schau-

finden wir ihn im jetzigen «StettinerVulkan", um einigen Grfinduugen Itn Maschinenwesen ®e= ft<Ut zu geben. 1856 folgte bann 'eine elfte ent­scheidende Erfindung, der Regenerativosen, der, in den nächsten Iahren oft von ihm verbessert, die Technik des 18. Iahi'hunderts in so starker Weise bereicherte. Als sein Bnider Hans 186< allzu­früh .starb, trat ec in dessen WirlungsfreiS, die Dresdner Glashütte, ein, und schuf auch dort eine Menge neuer Derscchren und einen mustergültig. ^ Betrieb, der noch ViV- blüht. Sein besondereL Gebiet, daS Gaöbele>: nngswesen und Sie GnS- hei^technik, wurde von .um mit zahlreichen Erfin­dungen und Ausgestal.nagen gefördert, die zum Teil jetzt überholt, zum anderen aber selbst ober vervollkommnet noch heute größte Bedeutung haben, wie daS Heizversahren mit freier Flam­menentfaltung, die GaSfchmelLwanneN, die ilm- versalgaskockcherbe, PetrolemngaSöfen. Spiritus- glühlampen, Wasserwärmeapparare usw. Als bann sein Bruder Wilhelm 1883 verschied, mußte et auch die besonder- dem Siemensstahlverfahren gewidmeten Werke in England mitverwalten.

AlS er, reich an Erfolgen und Ehrungen, aber auch in vielen Kämpfen erprobst am 26. Mai 1904 in Dresden starb, konnte <x\v5> für &daS gelten, was Werner von Siemens im iihlcoctc seiner Erinnerungen betont:Erfolg Mißerfolg. Ciefl und ^kiederläge, hängen tm menschlichen Leb,.', vielfach ganz von der reda- zeitigen und richtige.^ Benutzung sich barbietender Gelegenheiten ab. Die Eigenschaft, in kritischen Momenten schnell entschLosten zu fein und ohne lange HeberTegung daS Richtige zu tun, ist mir während meines ganzen LebenS so ziemlich treu S* 'leben, trotz bei etwas träumerischen De- enleb-enS, in das ich vielfach, ich könnte fast sagen, gewöhnlich versunlen war. In unzahliaen Fallen hat mich diele Fäbigleit vor Schade^i ve- withrt und in lchwiengen Lebenslagen richtig geleitet."

Tendenz £üe Cm r, g.x.f x-. C. Farben zogen auf 314 Prozent an. Am Geldmarkt machte Mr Erleichterung Fortschritte. D-rneSg.'ck> 5 Prozent. Monatsgeld b,5 für erste und 8.25 Prozent für zweite A-resse-- 3m Devisen- verkehr hatte der französische Franlen nach der gestrigen Abschwächung eine Eryoluirg zu verzeichnen und stellte sich gegen London auf 12125. Mailand gleichfalls befestigt mit 112 geqen das Pfund. Oslo-London 19,13. London- ?.bei < 3490 unverändert.

o ankfttr-fcr vctrciScbörsc.

5 v a n [ f u r l *. M.. 9. Dez. Es wurde» no­tiert: Weizen (15; ticrauer) 29.50 bis 29.75: Rog­gen (inL) 24,75 vis 25; Sommergerste (für Brauzwccke) 23.75 bii 26.50; Hafer (inl.) 19 bi$ 19,50: Mais (gelb) 19.50 bis 19.75; Wei­zenmehl (inl.. Spezial0> 41.25 bi« 41.75; Rog- genmehl 35.75 bis 3d.25; Wo zenkleie 11,75 bis 12: Roggenkleir 12 bis 12.25 Mark. Tendenz: stenq.

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Siönifurt a. M . 9. Dez. Aujtriev: 79 Rinder; 34^ Kälter, 835 Sch.tte: 231 Schlr.üne. Gs notierten 100 Pfund Lei eichgeivicht: Kälber: beste Mast- und -laufllalfeev 72 bis 73 Mark: mUHerc Mast- unc aauglä vev 64 bis 71; ge­linge Kälber 58 .iS 63; Schafe: Maftlämmtc und jüngere Mofthämmel: Wcidemast 37 bis 42; mittlere Mgstläminer, älter: ZiaftMimntl und gut genährte Schate 32 bis 36; fleischiges Schaf- Vieh 25 bis 30 Marl. Marlivcrlau- Kälber bei lebhaftem. Schvie bei regem Handel cu»MrttufL Bei Schweinen unterblieb die Adti->.ung n>egen geringen Aicktt ie.

Duchertisch.

Ott» Flake: Der Erkennende. Philosophie der Frettoerdung. 2S5 Seiten 8°. Geb. 12 Ml. Otto Reichl. Verlag, Sann» stadt 192t. 804

Hüter Per Ehre Rutsche x'ugcnb im Kampf um Friels n und Freiheit des Vater­landes. Von Rudolf Eiders haut. 275 Seiten 8' mit 29 Vf'lbildern und Buchschmuck von Ludwig Götz. De-Vau-Verlag G. m. b. H.. Düsseldorf. 812 Otto Mittler: Deutschland. Deutschland! Roman. 429 Seiten 8°. Grell Fühlst Verlag; Zürich. B.nttn. Leivzig. 816 G u st a v K v st n e: H e l d c n l e b c n. Ein Scharnhorst-Roman. 331 Seiden 6n. Verlast m Fr. Wild. Grünow, Leipzig. AufI.<aen>- sehnen" und ,'Aiannesstreden", die beiden en. en Teile der 'Trilogie, fo(gi !ü<?r m Sck)iu8baude die Vollendung und Krönung eines schönen Ganzen; stier ist ein guter, wahrhaft den'scher und vaterländischer Roman, eine Historie voller Schwmtg uick» Kraß der Darstellung, ein Buch der Anfechtung und he6 starken Glaun: - . ha^ man mit gutem Gcwis''M in Vnde Hüi'.de wün­schen darf. 636

Rasse und Stil. Geoanlen über ihre Beziehuitgen im 2efx:i und in der ©eiftt^ae- schichte der europäischen Bölter. inLbesondere des deutschen Voltes. Mit 80 Abbildungen. Geh. 5 Äkr., geb. 6,50 Mk. I. F. Letznna.me Vertag München. Auf Ritter-. Tod und Teufel, die Deut­sche und die Erwopäische Rasfenkunno, den Gor­dischen Gedanken und Ad st v.nb Raste ist heuer Rasse und Stil gefolgt. Güntt-er dringt damit in eine der Kernfragen des Rassen prob lem» c;,t. in die Frage nach ftt rassischen B:ffi,wthett künstterischeir Schassen- und damit der Kultur überhaupt. Das Gcviel ist bi»Oec v. t> laum er­forscht, der Kunsthistoriker beschäftigt sich in un­serem spezialistischen Zeitalter öca> «richt initRasfen- kunde und der Anthrvpvlvge erst recht nich: mit dem Künstler oder gar mit Oer Seele <5s ist er staunlich, wie es Günther auch in dieser.! Bucha wieder verstanden hat auf der Grundlage neuer. aber durchaus einleuchrcnd.7r und einfacher Ge­sichtspunkte ganz ncuv ZusavunenhärUe auj zu­decken und die Ergebnisse der verschiedenen Ein- zelwisfenschafren tu einem auch dem Laieck i laten Bild zu vereinigen. 792

5>ic Bedeutung der Rasse Im Leben der tfcöltet. Einführung zu her un­vollendet hinterlafs«ienRnsseniundr Fr.iick- reichö" des Grafen I. A. Gobineau. Aus dem Französischen übertragen und hu-attsgegebAi von Dr. Inlius Schwabe. Preis: Geh. 2,50 *2ttu, geb. 3,80 ORt. I. F. Lehm an ir» Verlag..nche-n. ZH

Religivnsgeschichtliche Uuellenbüchetei. hevausgegeben von Sludienbiretror Pros. W.

1 spielhaus brachte eine ganz reizende Urauf- ; Mhrung von Fritz Peter Buchs Märcheu- tomvdieP i u k e p u nheraus. Ein Märchen vom lustigen Maler Pinlepunk und dem Heinen, stinken Sonnenstrahl Firlefanz, von seinen Srcun- den, der Liese und dem Peter und dem großen, dicken, glitzernden Winter. Frischen, fröhlichen Märchengeift strömt diese lievenswürbig-, Ko­mödie aus. Besonders schön sind die Bilder, da der Sommer mit Blitz, Donner. Sturm und Regen int Walde Abschied feiert, und Frau Sonne mit ihren Strahle-ckindern erschc'.i'.:. Oder wenn der Winter mit dem Mond und Klirrebein, dem Frost, im Tannenwald Beratung hält, und der Weihnachtsn'ann das Spielzena au.smarschie- ren läßt. DaS Märchen ist mit liebevollem Oke» ständnis ausgedacht, und da der Dichiae» auch gleichzeitig sein eigener Inszenator war, so run­dete sich die Ausführung zu einem künstlerisch wirkungsvollen Abend ab. Bruno Hartls be* schwingte Rhpthmen umgauieln das Märchen, begleiten melodiös den Gang der Handlung und die verschiedenen Tänze. Fast sämtliche M;talie- der des Sch-auspielbauses vereinigte das Spiel auf der Buhne, unb alle ohne AnSi.ahme ver­halfen dem ,.Pinlepun7' zu seinem wirklich großem und lauten Trsoig. Fritz Peter B U ch, der Dichter und Regisseur, sowie Bruno Hartl unb alle Darsteller ntußten sich wiederholt dem großen unb kleinen Publikum zeigen. Zum Schluß sah mau strahlende Augen, fedfc Backen.

1 unb hörte freudig plappernde Münder. Im I Opernhaus hat man auf ein vor ungefähr I zehn Iahren aufgeführtes Weihnachtsmärchen =u- I 'stickgegriffen: ..Peterchenö SZ 6 n b f a b r t von Gerdt v. Bassewih, Mufft Clemens S ch m a l st i ch. Die Aufführung verfehlte auch diesmal ihre Wirkung auf die Kinberherzen nicht, und die beiden tklncn Hauptdarsteller Liesel Ehrist unb Lilli 11 bl (Peterchen unb Anne* liefe) machten ihre Sache ganz famos. Vor Iabren war es Riddy Impekoven, die als Liesel in diesem Märchen ihre Triumphe feierte. Die interessante und amüsante Mondfahrt nach dem sechsten Käferbein wurde mit Äug' und Ohr U'rfftzlungen und auks lebhafteste betlaffcht.

L. W.