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Lit-fl. Sami brat man ihn in Butter mit dern- fell-en Wurzelwerk nicht zu schnell gar. Nachdem bcr Rücken aus der Pfanne gehoben und toarm gestellt ist, zieht man einen Te'.l der Mar.nade unter und kocht diese vollständig ein. Dann g.eht man XL Liter Sahne hinzu, gibt zwei zerstohene Wacholderbeeren hinein und kocht diese Soße ein wenig ein, worauf man sie vom Feuer nimmt, mit acht bis zehn Tropfen Maggis Würze voll­endet und durch etn Sieb über den Rücken g.eht.

Geräuchertes Kalbfleisch. Es ist be­dauerlicherweise noch viel zu wenig bekannt, dah sich das Kalbfleisch sehr g t zum Räuchern e gnet. Rn Zartheit des Gewebes übertrifft es noch das Schweinefleisch. Der typische Wohlgeschmack des Geräucherten ist dem Kalbfleisch ebenso e gen wie dem Schweinefleisch. Dah ersteres nicht so fett ist, ist sicher fein großer Rachteil und wird von denen, deren Magen Fett nicht gut ver­trägt, sogar angenehm empfunden. Zum Räuchern eignet sich am besten der Schlegel oder d.e Keule, außerdem auch der Dug. Letzterer ist besonders zart: doch läßt er sich nicht wie der größere Schlegel so leicht in gleichmäß ge Stücke schnei­den wegen des großen Innenknochens und der platten Schaufel. Wer gelegentlich eines Fest­essens mit Gästen Wert auf große, schöne Kalbs- fchinkenschnitten legt, tut gut, sich eine Kalbs­keule zu räuchern. Wer aber etwas ganz Feines und Zartes bringen will und nicht soviel Wert auf die äußere Aufmachung legt, soll sich einen Kalbsbug räuchern. Die Vorbehandlung des zu räuchernden Kalbfleisches ist folgende: Das Fleisch wird fest mit Konservensalz eingerieben und e nige Tage liegen gelassen. Dr.i ßit er Was er werden mit 500 Gr. Salz und 70 Gr. Kandiszucker gekocht und erkaltet über das Kalbfleisch ge­gossen. Eine Keule soll ungefähr drei Wochen in der Lake bleiben; für den Dug genügen 14 Tage. Rach dieser Zeit wird das Fleisch in den Rauch gehängt. Das geräucherte Kalbfleisch kann nun entweder wie richt ger Schinken gesotten oder in Teig gehüllt gebacken werden. Aber auch braten läßt sich geräuchertes Kalbfleisch. Es ist warm wie kalt ein selten gutes, zartes und äußerst appetitlich aussehendes Fleischgericht.

Hasenpfeffer. Es gibt Hausfrauen, die dieses pikante Gericht ebenso schätzen wie den Hasenbraten selbst. Darum ist es nicht zu be­greifen, wie Hausfrauen die kleine Mühe scheuen können, es zu bereiten und alle die Teile, die manHasenklein" nennt, einfach fortwerfen. Gut und richtig zubereitet, wird es sicher von allen Hausgenossen gern gegessen werden. Beim Ausnehmen des Hasen fangen wir, wenn er noch frisch ist, das Blut auf und schneiden Kopf und Rippen ab. Außerdem gehören noch zum Hasenpfeffer die Innenteile, Herz, Lun­gen, stieren. Die Geber braten wir nach Be­lieben wie Gänseleber zum Abendbrot. Nach­dem das Hasenklein in wenig Wasser mit einer großen Zwiebel und etwas Salz gut weich ge­kocht, von den Knochen befreit und in Stücke geschnitten ist, stellt man es in feiner Brühe warm und bereitet die Soße. Klein geschnittener Speck wird im kleinen Schmortopf ausgebraten, 1 Löffel Butter hineingegeben, 1 Löffel Mehl darin gebräunt, die Brühe nebst 1 Messer­spitze Pfeffer und ebensoviel gestoßenem Gewürz, 1 Lössel Zucker und 2 sel Es.ig da ugegossen und durchgekocht. Es muh gut herzha't schmecken, wie Gänseschwarzsauer. Wer das Blut gebrau­chen will, bräunt das Mehl nicht im Fett, sondern rührt das Blut damit an.

Ein kräftiges Wintergericht. Eine gute Berwertung von Schweinefleisch ist feine Verarbeitung zu Klößen, welche die Kartoffel- ^uppe zu einem äußerst kräftigen Gericht gestal­ten können. Rohe Kartoffeln werden geschält, in dünne Scheiben geschnitten und guter Fleisch­brühe zugeseht. Diese ist Bedingung zum Ge­lingen des guten Gerichtes. Hat man aber ge­rade keine kräftige Fleischbrühe zur Hand, so nimmt man für je einen Teller Suppe einen Maggi-Fleischbrühwürfel und gibt diese in das Kochwasser mit den Kartoffeln. In diesem Falle darf aber das Wasser nicht mehr gesalzen wer­den, da die Maggi-Würfel schon den erforder- .lichen Salzgehalt besitzen. 250 Gramm gehacktes Schweinefleisch wird mit zwei Eiern, einem in Wasser aufgeweichten und wieder ausgedrückten Brötchen vermischt, eine große feingehackte Zwie­bel wird noch beigefügt und entsprechend Salz. Aus dieser Masse werden mittelgroße Klöße geformt. Diese werden in die kochende Supve gelegt und mit den Kartoffeln weich gekocht. Der Fleischgeschmack der Klöße teilt sich der Suppe mit, die dadurch äußerst kräftig und anregend wird. Biel Schnittlauch oder jetzt im Winter viel klein geschnittener Winterlauch ver­bessert noch wesentlich dieses kräftige und wohl­schmeckende Gericht, das gut für vier Personen ausreicht.

Büchertisch.

ileberblidt man von dem soeben erschie­nenen reichen schönen advent- und weihnacht­lichen Dezemberheft der «Zeitwende" (C. H. Deck'sche Verlagsbuchhandlung in München) aus noch einmal den Inhalt der vorhergehenden elf teste des 2. Jahrgangs, so fällt einem der auertoert der dargebotenen Beiträge auf. Wir finden in diesem Jahrgang, um mit dem unter­haltenden Teil zu beginnen, eine der besten Tiergeschichten der gegenwärtigen Literatur: die Geschichte desTroll-Elch", die uns Mikkjel Fönhus mit stärkster Einfühlung in W.ld. Hund und Jäger erzählt. Weiter beschäftigte sich die Zeitwende" in Wort und Bild mit modernen Malern wie Unold, Hans Gött. Matthias May; von älterer Kunst bietet sie u. a. sehr interessante Beiträge über die Katakombenkunst und den mittelalterlichen Totentanz. Bon den Aussätzen über unser Volkstum sei der von Helmut Schrei­ner über Prostitution und der von Robert Gaupp über die Frage der Bolksentartung wegen ihrer aktuellen Bedeutung ganz besonders hervorge- hoben. Was Alfred Wildermuth über die sozia­len Erfahrungen eines Werkstudenten berichtet, trifft gleichfalls eine Frage unseres heutigen Gemeinschaftslebens. Don edler Allgemeinver­ständlichkeit sind die Beiträge von Geheimrat

Burdach über die Sprache des jungen Goethe, von Professor Hashagen über die Historiker- Pflichten im neuen Deutschland, von Geheimrat Hans von Schubert über das Papsttum in Italien und Geheimrat Boßler über die literarische und sprachliche Physiognomie des Italienischen, Fran­zösischen und Spanischen. Ein weiterer Teil der Beiträge, die alle von lebendiger Beziehung zum Ehristentum zeugen, beschäftigt sich mit der reli­giösen Problematik der Gegenwart. Man muß sagen, dah es die Herausgeber derZeitwende" verstanden haben, in kurzer Zeit unsere besten Köpfe in den Dienst ihrer Ideen zu stellen, und daß sie ständig bemüht find, ihren Lesern das Beste zu bieten. So entnehmen wir dem im Tezemberhest beigelegten Prospekt, daß den Lesern des neuen Jahrgangs derZeitwende" unter viel», verlockenden Aussätzen ein neuer, zum ersten Rale in Deutschland veröffentlichter Roman von Johan D o j e rDie Auswanderer" geboten wir ein Werk, von dein man versichert, dah es die Kraft und die Lebendigkeit der Lofotsischer" habe, jenes Werkes, das den Welt­ruhm des norwegischen Dichters begründet hat. Wir geben der Zuversicht Ausdruck, daß die Zeitwende" in unserer so sehr zerstreuten und so sehr ungeii'tiq gewordenen Zeit der Sammel­punkt bleibe für alle, die vom evangelischen Ehristentum aus die Stärkung und Erhaltung unseres Dolksdaseins erhoffen.

Der Hund, älnabhängige Zeitschrift für praktische und wissenschaftliche Kynologie. Ver­lag: Gersbach & Sohn, Berlin W 35. Im neuesten Heft plaudert I. Berta aus der 'Früh­zeit des Dobermannpinschers, inbem er seine Erinnerungen als erster Richter der Rasse, der ihrer Zucht die Dahnen gewiesen hat, nieder­legt. Der Abschnitt über JieAbrichtung und Führung" wird durch den 3. Teil des Berichts über die von Konrad Most äußerst sorgfältig angesteilten Versuche über die Spürfähigkeit und lehrreiche bildliche Darstellungen ausgefülit. Besonders reichhaltig ist diesmal derKyno- logisck Beobachter", dessen Inhalt von v. Otto, Dr schäme, I. Berta u. a. bestritten wird.

Wirtschaft.

Jur Konjunkturentwicklung.

Don der deutschen Wirtschaftskrise ist zuerst die Landwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen worden; kurze Zeit darauf griff sie über auf die Prod-ktionsindustrien des Bergbaues, der Eisen­industrie usw. Bevor sich die gesunkene Kauf­kraft dieser Gewerbe und ihrer Arbeitnehmer in den sogenannten Derbraucherindustrien voll auswirken formte, war die schlimmste Notlage der Landwirtschaft überwunden; ebenso brachte der englische Bergarbeiterstr:.k einem bedeutsamen Teil der Prod- ktionsindustrien ein starkes An­steigen der Deschästtgung. Aus diesem Grunde sind die Derbraucherindustrien von der eigent­lichen Not der Krise nicht in dem Maße be­troffen worden wie Landwirtschaft und Produk­tionsgewerbe.

Mancherlei Momente sprechen für das Kom­men einer stärkeren Belebung der Wirtschaft. Die Geldsätze sind nicht unerheblich ermäßigt worden; Monatsgeld ist in Iahreszinssähen aus­gedrückt von 8,9 Proz. im Januar d. I. auf 6,34 Prozent im Oktober gesunken; der Privatdiskont hat sich in derselben Zeit ermäßigt von 6,27 auf 4,84 Proz. Die Gütererzeugung hat nicht nur in den Rohstoffindustrien, sondern auch in den Der­brauchsindustrien zugenommen; so hat sich z. B. in der Textilindustrie die Erzeugung von 81,1 (1913: 100 gesetzt) im April d. I. erhöht auf 94,7 im Oktober. Der Güterverkehr der Reichs­bahn hat eine Steigerung erfahren von arbeits­täglich 128 700 Wagen im Juli auf 139 9^0 Wagen im September. Die Zahl der Wechiei- prvteste ist zurückgegangen von 1103 je Arbeits­tag im Januar auf 168 im Oktober und die der Konkurse in derselben Zeit von 84,3 auf 18,6. Der Beschäftigungsgrad konnte sich nicht unerheb­lich bessern. Während im Januar noch 29,7 Proz. der Mitglieder der Facharbeiterverbände er­werbslos oder Kurzarbeiter waren, betrug diese Zahl im Oktober nur noch 17,3 Proz. Starke Bedenken verursacht jedoch nach wie vor noch die Verfassung des deutschen Außenhandels. Wäh­rend die Einfuhr im Januar nur 707 Mill. Mark betrug, ist sie im Oktober auf 990 Mill. Mark gestiegen, während gleichzeitig die Ausfuhr nur um rund 85 Mill. Mark zunehmen konnte; einer Steigerung der Rohstoffeinfuhr um rund ein Drittel steht eine Steigerung der Fertigwaren­ausfuhr von nur 10 bis 12 Proz. gegenüber.

Es ist schwer zu sagen, ob wir künftig mit einer weiteren günstigen Entwicklung rechnen können, da die für die Konjunkturbelebung maß­gebenden Elemente in ihrer Ginzelauswirkung sich nicht genau übersehen lassen. Zwe ? fllos ist für einen erheblichen Teil der Wirtschaft nur der englische Streik (also ein vorübergehendes Mo­ment) die älrsache der Belebung gewesen, wäh­rend für andere Gewerbezweige auch innerwirt­schaftliche Triebkräfte zu ihr be:getragen haben, wobei allerdings der Einfluß des Arbeits- befchaflungsprogramms nicht zu übersehen ist, das mit teilweise recht künstlichen Mitteln die Wirt­schaft beleben soll. Man kann sagen, daß eine gewisse Wahrscheinlichkeit für die Fortsetzung eines allmählichen und in mäßigen Grenzen sich bewegenden Weiteraufstiegs besteht, daß aller­dings die älnsicherheit in der Beurteilung der im einzelnen vorhandenen Triebkräfte ein sicheres Urteil nicht ermöglicht. Diese Unsicherheit möge man sich an dem Beispiel der Konsumfinanzierung klarmachen. Manche Kreise, namentlich aus den sogenannten Verbraucherindustrien, erhoffen von ihr eine nicht unwesentliche Belebung des Ge­schäfts. Diese Hoffnungen können aber auch fehl- schlagen, beim man darf nicht vergessen, daß die gewährten Kredite verzinst und zurückgezahlt wer­den müssen; da aber diese Kredite nicht aus sich selbst herausgewirtschaftei werden können, wird man in der Praxis die Zurückzahlung durch höhere Gehälter und Löhne gki bewerkstelligen suchen. Auf diese Weise können Lohn- und Ge­haltsforderungen vorgelegt und unter Umständen auch verwirklicht werden, die dem natürlichen

Gang der Ko.gunt.ur D-rau^ucd und |ie daher | veranlaßten. Daneben bad><.n Diz Besorgnisse!

banken befestigten

Von den vari-

Dresdner um je Ob Prozent.

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Banknoten.

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Bahnhofstr.65ß Gießen

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Frankfurter Börse

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Devisenmarkt BerlinFrankfurt <l M. Telegraphische Auszahlung.

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269

192

252

179,5

wegen der Medio-Abwickelung bestehen. M o n - t a n a f t i e n litten vor allem darunter, daß die

16

55

173 117.75 61,35

144,5

220 102,5 129.75

englische Kohlenausfuhr wieder fre.gegeben wor­den ist. Immerhin war die G e s a m t h a 11 u n g freundlich unter Bevorzugung von Spezial- werten, besonders Farbenakti.n. die 2,25 Proz. höher einschten. 3m Verbindung damit zogen Rheinstahl 2.75 Proz. und Riebeck-Montan 1,5 Prozent an. Am Elektromarkt standen Sie­mens in lebhafterer Nachfrage. Lahmeyer pluS 1,5, AEG Plus 2 Proz. M o n t a n a k t i erv waren fast geschäftslos bei mäßig erholten Kursen. K a l i to e r t e etwas höher. Von Groß-

wegen der Erhöhung der Selbstkosten zum bal­digen Abbruch bringen. Werven Lohnforderun­gen nicht bewill.gt. entsteht die Möglichkeit, daß die Personen, die die Konsumfinanzierung in An­spruch genommen haben, ihren Verpflichtungen nicht Nachkommen können und daß sich daraus üble Rückwirkungen auf die Durchhaltung der Konjunktur ergeben. Auch auf den Umstand ver­dient noch hingewiflen zu werden, daß Erspar­nisse in Z'. kunft nicht mehr wie bisher an einigen wenigen Zentralstellen zusammenfliehen, non denen aus sie in der volkswirtschaftlich richtig­sten Weise angelegt werden können, dah sie sich vielmehr in unzählige kleine Kanäle verzetteln, aus denen nie ein systematischer und folgerichtiger Aufbau einer Konjunktur möglich ist.

Man tut also gut daran, die kommende Ent­wicklung mit einer grw'sfen Vorsicht zu betrachten.

Dorfenkurle.

Geschäftliches.

Weihnachten steht vor der Tür, und für« sorgende Liebe sinnt, mit welchen Gaben sie Freude bereiten kann. In heutiger schwerer Zeit wird man in erster Linie zum praktischen Geschenk greifen. Nennen wir z. B. nur Mag- gi's bewährte Erzeugnisse: Maggi's Würze, Maggi's Suppen, Maggi's Fleischbrühwürfel, die jedem Haushalt willkommen sind.

sich Darmstädter und

156 152,13 145,75

152

154

189 75

105 25 96.25

53 35,25

Filiale Lieh, Butzbacher Straße 12. Gegründet 1876. Alleinvertretungen von Steinway & Sons (bedeutendste Klaviermarke der Welt) Rud. Ibach Sohn

188.5

313,5

130

16.5 43.9

265

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Pianohaus

5% Deutsche Reichsan eibe 4% Deutsche Retchsanleihe . 3'/,% Deutsche Reiche anlcihe 3°/n Deutsche Reichsnileibe . Deutsche Soarpramienanlcihe 4% Preußische Konsols - - - 4° o Hessen 3'/a°/A Hessen 3% Hessen Deutsche "Sertb. Dollar-Anl- dio- Toll. Schatz-Anweimg. .

4% ,-jolltürken 5% Äolvmenkaner Berliner Handelsgesellschaft, tommerv und Privat-Bank. Darmsl. und Ncuionalvauk . Deutsche Bank Diskonto ixommcmbtt Dresdner Bank .......

Metallbau!...........

Miiteldeutsche Kreditbank . . Lcste reichische Kreditanstalt. Reichsbank

Bochumer Goß Buder.4 . .........

Caro ............

Temsch-twremburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpe-cr Bergbau . .

NaUwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln.....

Laurahütle annesmann.........

Mans'eldcr Cberbrbarf Pbönir Berabau.......

Rheinische Braunkohlen . . . Rhcinstahl...........

Rtedcck Montan Tellus Bergbau.......

Bereinigte Stahlwerke . . . . Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher llloyo . . . Chcramische Werke Albin . . 'jrmcnlwerk Heidelberg . . . Philivv Hol;mann......

Anglo Lont Guano.....

Chemische Mäher Alapio. . . >> oldschmidt....... .

Holzver ohlung § G Farven-Industrie. . . RütgerLwerke . .......

Scheid anstatt ....... Alla- Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann ..........

Ellttr. Lieferungen......

Licht und öl rast . . Mainkraftwerki Schocken...........

Siemens <fc Halske AdlcrwerkeKieper ..... Daimler Motoren. ...... Hehligcnftaedt Meguin.............

Mannheimer Motoren . . .

frankfurter Armaturen Konservenfabrik Braun . . Melallgesell dürft Frankfurt . Pcl. Union A.-G........

Echuh'adrik Herz Sichel.............

3t II ft off Aschaffenburg . . . . 3ellsloi, Waldhof Zuckeriabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .

cblcn Werten lagen am (Ba uottienmarlte Holzmann 2 Proz. höher, während Wayß & Frey- tag 1 Pro;, einbüßten. Mflallba kre.te.reundlich. Scheideanstalt plus 1.5 Prozent. Zellstoff- a 11 i e n lebhaft und fest. Besonders Waldhof in Verbindung m't Komb Nationen mit der I. G. Farben plus 3 Proz., Aschaffenburg plus 1.5 Prozent. Von Autoaktien schwächten sich Kleyer 1.5 Prozent ab. Zuckeraktien infolge Realisationen zumeist abgeschwächt. Waghäusel minus 1.75 Prozent. Am heimischen An­leihemarkt wurden Kriegsanleihe in Erwar­tung der Abänderung verschiedener Paragra­phen des Aufwertungsgesehes lebhafter umge- setzt. Ausländische Renten ruhig. Der weitere Verlauf blieb bei geringen Umfäten ziemlich still. Die Kurse schwankten leicht nach oben und unten. Am Geldmarkt ist die Lage, soweit kurzfristige Ausleihungen in Frage kom­men, wesentlich entspannt. Tagesgeld erfordert nur noch 5 Prozent (gestern 5Vs Prozent). Mo­natsgeld 6'/s bis SVs je Adresse Privatdiskon- ten 4.5 Prozent. Warenwechsel 5Vi Prozent. Im Devisenverkehr neigten lateinische Va­luten vorwiegend zum Nachgeben. Paris gab gegen London auf 124.50 bis 126. nach, Mai­land ging auf 113.25 zurück. London-Kabel un­verändert 4,8495. Die Reichsmark wurde gegen Kabel mit 4,207 gehandelt.

Berliner Börse.

Berlin, 8. Dez. Am offenen Geld­markt trat eine Entspannung der Notiz für Lagesgeld auf 6 bis 7 Prozent ein, die im Verein mit der ausreichenden Prolongations- geldgelvährung durch die Berliner Großbanken: (nur die Disconto-Gesellschaft will eine Ein­schränkung vornehmen) die Stimmung günstig beeinflußte. Die durch die Tilgung der Disconto- Gesellschaft entstehende Lücke wird von anderer Seite ausgefüllt, so daß die Beunruhigung über den Verlauf der Prolongationen von der Börse gewichen ist. Da gleichzeitig einige anregen Meldungen Vorlagen, von denen insbesondere die Ausführungen des Präsidenten C o o l i d g e über die Frage der Rückgabe des be­schlagnahmten deutschen Eigentums, die Aufträge der Reichsbahn an die Waggonbausabriken, die in Aussicht gestellte DiSkontermäßigung und verschiedene Di° videnden-Erllärungen Beachtung fanden, schritt die Spekulation an den Terminmärkten zu Deckungskäufen. Die ersten Kurse zeigten eine sehr freundliche Tendenz. Montanwerke wiesen Befestigungen von 3 bis 5 Prozent auf, Bankaktien von 2 bis 2,5 Prozent. I. G. Farben zogen 4,5 Prozent an. Die übrigen Märkte muhten sich mit Besserungen von 1 bis 2 Prozent begnügen. Die älmsahtätigkeit war aber so gering, dah zahlreiche Notierungen au5- fallen muhten. 3m Devisenverkehr schwächte sich Paris gegen London auf 126,75 ab. Mailand ebenfalls schwächer mit 113,25. Oslo weiter nachgebend auf 19,23 gegen das Pfund. Die übrigen Valuten waren kaum ver­ändert.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M.. 8. Dez. Es wurden no­tiert: Weizen (Wetterauer) 29,50 bis 29,75; Rog­gen (inl.) 24,75 bis 25; Sommergerste (für Brauzwecke) 23,75 bis 26,50; Hafer (inl.) 19 bis 19,50; Mais (gelb) 19.50 bis 19.75; Wei­zenmehl (inl., Spezial 0) 41,25 bis 41,75; Rog­genmehl 35,75 bis 36.25; Weizenkleie 11,75 bis 12; Roggenkleie 12 bis 12,25 Mark. Tendenz: stetig.

Berlin. 7 Dezdr

Amcrikanilche Noten Belgische Noten .......

Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Ccfirrr ,i100 jhronen Rumänische Noten Schwedische Noten

Schmetter Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten......

Frankfurt a.M-

Berlin

)lu' Mlbf. Kurs 1 Kur,

S-bluK-'.Anfang fttrr» : tv

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7. 12 8 12-

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7. Dezbr.

8 Dezbr.

Amtliche Geld

Non rung Brief

Amtliche 'Notierung

Geld

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168,39

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106.87

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7.412

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Budapest.

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Buliarien

3,039

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3.03

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Lissabon .

21,575

21,625

21,525

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Danzig. . .

81,53

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61.50

81,70

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2.097

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4.49

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Frankfurt a. M, 8. Dcz. Tendenz: äln« sicher. Die Effektenbörse zeigte auch heute große Geschäftsunlust, wobei die außen­politischen Vorgänge und die Meldungen aus Gens die Spekulation zur weiteren Zurückhaltung

Grotrian Steinweg Schiedmayer & Soehne

W. Ritmüller & Sohn (Deutschlands älteste Pianofabrik)

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