Ausgabe 
8.7.1926
 
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Handlung), die Haben-Zinssätze nicht herabzu- schen, dagegen entsprechend der Ermäßigung des Reichsbcmkdiskontes die Soll-Zinssätze um 1 'o/o zu ermäßigen, erfährt die Spanne zwischen De­bet- und Kreditzinsen eine Verringerung um 1 '2 Proz, Auch die Berliner Stempelvereinigung hat sich dahin entschieden, die Habenzinsen für Tagesgeld in provisionsfreier bzw. Provisions- Pflichtiger Rechnung unverändert zu belassen, während sich die Soll-Zinsen ab 7. Juli auto­matisch aus 7 Proz. ermäßigen. Für Gelder von 15 Tagen bis zu einem vollen Monat ist ein Beschluß noch nicht gefaßt. Desgleichen steht die Entschließung der öffentlichen Sparkassen über die zukünftige Verzinsung der Einlagen noch aus. Es ist möglich, daß der Einlagen-Zinsfuß nicht gekürzt zu werden braucht. Dagegen wird der Sah für Termingelder, der sich augenblicklich aus 5 bis 0V2 Proz. stellt, wohl auf jeden Fall er­mäßigt werden.

* Kommunalanleihen für dieBau- tätigfeit der Gemeinden. Zu den Grund­sätzen für Kommunalanleihen geben der preußische Minister des Innern und der Finanzminister in einem Runderlaß eine Erläuterung, der der Amtliche Preußische Pressedienst folgendes ent­nimmt: Wenn die Gemeinde die Errichtung von Wohnungsbauten in eigene Regie übernimmt, so wird der Wohnungsbau insoweit zu einer Verwaltungsangelegenheit der Gemeinde, und die erforderlichen Ausgaben sind Gemeindeausgaben. Die für diese Zwecke aufgenommene Anleihe wird daher für eigene Zwecke der Gemeinden im Sinne von I Ms. 2 der Richtlinien aufgenommen. Bei außerordentlichem Wohnungsmangel und verhält­nismäßig geringen zur Verfügung stehenden Mit­teln wird im allgemeinen jede Förderung der Wohnbautätigkeit durch die Gemeinden, die sich in angemessenen Grenzen hält, als dringlich an­zuerkennen sein.

* Scheidhauer & (3 i e ß i n g 21.=®., Bonn Nach Abzug von 152 845 Rm. Abschreibungen ver­teilt die Gesellschaft für das abgelaufene Geschäfts­jahr 1925 aus dem Reingewinn von 232 351 Rm. eine Dividende von 3 Prozent (im Vorjahre 6 Pro­zent). Der Rest wird auf neue Rechnung vor­getragen.

* Ueberzeichnung deutscher Aus - I a n d a n l e i h e n. Die von der Provinz Westfalen durch Vermittlung des Londoner Emissionshauses M. M. Rothschild & Sohn aufgelegte 835 OOO-Lstrl.- Anleihe ist gestern vormittag überzeichnet worden. Auch bei der Auflegung der Niederländischen Tranche des Karitasverbandes der Römisch-Katho­lischen Kirche in Deutschland wird infolge erheblicher Ueberzeichnung eine Repartierung erforderlich fein.

ry rauf tu riet Börse.

Frankfurt a. M., 8. Juli. Tendenz: s e st. Die Börse, Die ihre Sicherheit und Zuversicht zurückgewonnen hat, eröffnete den heutigen Ver­kehr mit einer neuen Aufwärtsbewe­gung, wobei der Geschäfts umfang eine weitere Steigerung aufwies. Bei den Banken lagen Kaufaufträge von privater Seite vor und die Spekulation glaubt, von der durch den neuen Frankensturz hervorgerufenen fran­zösischen Kapitalflucht eine weitere Belebung durch zahlreiche Auslandskäufe erwarten zu dür­fen. Richt zuletzt bot auch der leichte Stand des Geldmarktes der Spekulation Anregung zu neuen Deckungs- und Rückkä uf en. Der Markt hatte infolgedessen heute ein überaus lebhaftes und hausseartiges Gepräge. Starkes Interesse konzentrierte sich wieder auf die Werte der I. G. F a r b e n - In d u st r i e, die zum ersten Kurs auf 251,5 anzogen, also gegenüber dem gestrigen Mittags­

kurs um etwa 8 Prozent gesteigert toarqn. Scheideanstalt plus 1,5 Proz., aber Holzverkoh­lung minus 1,25 Proz. Am Montan markt herrschte ebenfalls recht reges Geschäft, wobei Gelsenkirchen und Rheinstahl im Vordergründe standen. Gelsenkirchen plus 3,5 Proz., Harpener plus 3,5 Proz.. Mansfelder plus 2 Prozent. Elektroaktien lagen etwas unsicher. AEG- waren kaum verändert, dagegen zogen Bergmann

um 5 Proz. an, Siemens plus 2,75 Proz., wäh­rend Schuckert gegenüber der gestrigen Abend­notiz 1,75 Proz. niedriger wurden. Bank­aktien lagen weiter begünstigt. Darmstädter plus 1,5 Proz., Disconto plus 3 Proz., Dresdner plus 2,5 Proz, Metallbank plus 1,5 Proz.

Reichsbank und Deutsche plus 1 Proz. Schiff­fahrt a k ti e n waren weniger beachtet, trotzdem konnten Hapag um 3 Proz. anzichen, während Llohd unverändert blieben. Motorenwerte lagen weiter recht fest. Daimler plus 3,5 Prozent. Kleyer plus 5 Prozent, 71611. plus 1,75 Prozent. Zellstoff-Aktien setzten ebenfalls ihre Steigerungen fort. Aschaffen­burger plus 2.5 Proz., Waldhof plus 3 Proz. Oelaktien wenig verändert. Zuckeraktien weiter fest. Maschinenaktien neigten eher zum Rach­geben, Karlsruher minus 1 Proz. Von Bau­aktien zogen Wayß & Freytag 1 Proz. an. Deuts ch e Anleihen lagen befestigt, aber ohne nennenswerte Amsätze. In ausländi­schen Renten entwickelte sich bedeutendes Ge­schäft, besonders in Türken, die sehr begehrt waren und recht feste Haltung hatten. Außerdem waren besonders 5proz. Russen und Ungarische Goldrente befestigt. Der Freiverkehr konnte von der festen Strömung nichts profitieren, das Geschäft blieb lustlos und die Kurse waren un­verändert. Bcckerstahl 21 Proz., Benz 88 Proz., Drown-Bovebi 123 Proz., Entreprise 6, Gro- wag 60 Proz., Ufra 80 Proz. Die Erleich­terung am Geldmärkte macht Fortschritte. Tagesgeld unter 5, Monatsgeld 5 bis 6 Proz. Privatdiskonten gleich 43/8 bis 4Ve Prozent. In­dustrie-Akzepte 5 Prozent. Im Devisenver- kehr verursachte die Absicht der französischen Regierung, die Stabilisierungsmaßnahmen des Frankens auf einen längeren Zeitraum zu verteilen, eine erneute scharfe Abschwä- chung. Paris gab gegen das Pfund bis auf 188 nach. Die übrigen lateinischen Valuten schlossen sich der Abwärtsbewegung an. Brüssel senkte sich auf 196 gegen London und Mailand ging auf 147 gegen das Pfund zurück. Mit diesen Kursen er­reichten die lateinischen Valuten einen neuen Rekord-Tiefstand.

Berliner Börse.

Berlin, 8. Juli. Reben den außerordent­

lich günstigen Mitteilungen über die Lage im Ruhrkohlenbergbau sind es die verschiedensten Gerüchte über bevorstehende Finanztransaktionen, die dem Markte neue Käuferschichten zu- sührlen und auch das Ausland hat die Ab­schwächung wahrgenommen. Demgegenüber konnte die Warnung einer Berliner Großbank keine Wirkung erhalten. Die Kurse eröffneten heute fast auf allen Märkten bis zu 6 Proz. über den

gestrigen Schlußnotterungen, vereinzelt gingen b;e Steigerungen noch wesentlich über 6 Proz. hinaus. Do gewannen I. G. - Farben ungefähr 13 Proz. Hier wollen die Gerüchte über eine bevorstehende Kapitalerhöhung nicht verstummen. Ain Montan markt waren ebenfalls gute Kursavancen zu verzeichnen. Gelsenkirchen plus 8 Proz. Auch Schi ffahrtsaktien wurden lebhaft umgeseht: trotz des Dementis der Hapag hält man die Frage der Kapitalerhöhung für akut nach der demnächstigen Rückkehr Cunos aus Amerika. Heimische Anleihen lagen eben­falls recht fest. Von ausländischen Ren- t e n waren namentlich Mazedonier, Anatolier und Ungarn stark gesteigert. Am Geldmarkt bat die Erleichterung weitere Fortschritte gemacht. Tagesgeld 5 bis 6 Proz. Monatsgeld blieb umsatzlos. Im Devisenverkehr verursachte die Opposition der Sozialisten im französischen Parlament eine neue starke Entwertung des französischen Frankens. DiePfund- parität fheg auf 188, was einen Rekord-Tief­stand des Frankens bedeutet. Auch Brüssel und Mailand waren erneut stark abgeschwächt. Brüssel gegen London 193, Mailand gegen London 147,50.

Börsenkurse.

Frankfurt a.T?.| Berlin

Schluß l-Uhr- Kur» Kur»

Schluh. Kur«

Anfang Kura

Datum:

7.7. 8.7.

7. 7.

8. 7.

5% Deutsche Rcichsanleihe . 4% Deutsche Rctchsanleihe . 8Vi% Deutsche Reichsanlcih« 8% Deutsche Neichäanleihe . Deutsche Svarpräinienanleihe 4% Preußische KoniolS - . . 4% Hessen 3/i% Hessen.......

3% Heven Deutsche Wertd. Dollar-Anl. dto- Doll.-Schatz-Anweisug.*) 4% Zolltürken. 5°/0 Goldincrikaner .... Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank Darmst. und Nanonalbant . Deutsche Bank.........

Deutsche BereinSbaok .... Disconto Commandit . . . Metallbank...........

Mitteldeutsche Credttbank. . Lcsterreichrsche Creditanstalt. Weltbank ..........

Bochumer Gutz . ...... Buderus............

Caro Deutsch-Luxemburg .

Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln. . . » . Laurahütte

Oberbedarf .........

Phönix Bergbau ..... Rhcimighl

Riebeck Montan ....... Tellus Bergbau....... Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd . . . . . Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holjmann......

Anglo-Cont-Guano.....

Chemische Mayer Alapin . . I. G. Farbenindustrie. A.-G. Goldschmidt Holzverkohlung Rütgcrswerke Scheideanstalt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Berammm .......... Matnkraftwerke ....... Schuckert ........... Siemens & HalSk» ..... Adlerwerke Kleyer Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt.....

Megmn........... ,

Motorenwerke Mannheim

Frankfurter Armaturen . . Konservenfabrik Braun . . .

Schuhfabrik Herz . . ...

Sichel

Sctlfioff Daldhof...... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Wag häufel . . .

0.441

0,4825

0,4405

0,4875

0.41

0.45

0,4005

0,44

0,55

0,500

0,52

0,231

_

0,2307

0,4002

0,35

_

0,385

0,38

96

96,4

-

14,55

15

I 14,75

_

62,25

52,5

1 -

172.5

172*

176,6*

121,5*

125,5'

122*

124,5*

i;o*

170,5'

177*

>51'

156,5'

150*

155,5*

85,5

141,2

146,2'

141,7*

146*

115

117

111

117

118*

7,4

7,1

7,3

136'

'

133.5*

142'

89

93

87,5

95.75*

74,5

73,5*

77.2.5

136.5-

142,5-

134,7*

142-

154*

162,5'

152.1*

164*

138'

146,5'

136*

147*

137,7'

143

137.7'

143*

147

155

147

154

52

51

58

67*

70*

72*

110'

115,2'

*

114.9*

U .3.5'

138'

131*

139,4*

1.39

135,5

144,5

74

146,5*

155'

146,5*

155'

144,5*

150.6*

142,5'

150,2*

53

_

_

105

106

83,5

87

82,62

78

85

238*

251,5*

236'

254'

93,5

98,25

93

98,5

58,5

58

-

101

104.5

100

-

134,5

140

135'

141.5'

__

142.9*

119,7*

124,7'

117,2*

124*

96

117*

123*

116,5*

124*

164*

168.7'

161,2*

168,5*

80.25

84,5

80

8.5

88

91,5

86.75

92,5

25,75

-

44,75

-

44

17

_

42

127,75

83

34; 75

33,62

_

3,4

_

153

159

153.5

159

67,5

70

67

78,5

82

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

Telegraphische Auszahlung.

frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 8. Juli. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 31,75 bis 32; Rog­gen, inländischer, 22,75 bis 25; Hafer, ausländi­scher 21 bis 23; Mais (gelb) 17,75; Weizenmehl irtlänb., Spezial 0 42,75 bis 43; Roggenmebl 32,75 bis 33,25; Weizenkleie 43,75 bis 38 25 Weizenkleie8,75 bis9; Roggenkleie 11. Tendenz- Fest.

7 Juli.

8. Juli.

Amtliche

Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Amst.-rfton

168,45

168,87

168,45

168,87

Buen-Aires

1.696

1,700

1,692

1,698

Brss.-Antw.

10,72

10,76

10,37

10,41

Christiania.

92,08

92,32

92,03

92,27

Koprnhogen

111,23

111,52

111,24

111,42

Stockholm - SelRngforS.

112,46

112,74

112,44

112,72

10,547

10,587

10,547

10,587

Italien. . .

14,12

14,16

13,92

13,96

London. .

20,401

20,452

20,402

20,454

NetWork . .

4,195

4,205

4,195

4,205

Paris....

11,24

11,28

10,93

10,97

Schweiz . .

81,18

81,38

81,20

81,40

Spanien. .

66,77

66,93

66,77

66.93

Japan . . . Nio de Jan.

1,965

1,969

1,964

1,969

0,665

0.669

0,666

0.668

Wien in D--

Oest- obgeft.

69,31

59,45

59,30

59,44

fc::

12,422

12.462

12,418

12,458

7.42

7.45

7,43

7,4,

Dudapes» . .

5,875

5,885

8,65

8,85

Bulgarien

3,015

21.425

3,025

3,035

3,045

Lissabon

21,475

21.375

21,425

Danzig. . . Konstantin.

81,01

2,295

81,21

2,305

80,30

2,285

81,10

2,295

Athen

5,19

5,21

5,19

5,21

Llanaba . .

4.199

4,209

4,199

4,209

Crugnav . .

4.175

4.185

4.195

4.205

Banknoten.

Berlin, 7. Juli

Geld

Brief

Amerikanische Note» .....

Belgische Noten.....

Dänische Noten .......

Englische Noten. ....... Französssche Noten.....

Holländische Noten.....

Italienische Noten......

Norwegische Noten......

Deutsch-Oesterr., ä 100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten.......

4,181

10,71

110,97

20,377

11,52

168,08

15,35

92,12

59,55

1,97 112,12

81,32

66,68

12,395

5,85

4,201 10,77

111,53 20,477

11,58 168.92

15,43 92,58 59,85

2,01 112,68 81,72 67,02 12,455

5.89

Frankfurter Schlachtdiehmarkt.

Frankfurt a. M, 8. Juli. Auftrieb: 8 Rinder, darunter 4 Ochsen, 4 Färsen und Kühe 1125 Kälber, 124 Schafe, 417 Schweine. Es kostete der Zentner: feinste Mastkälber 64 bis 68 mitt­lere Mast- und beste Saugkälber 56 bis 63, ge­ringere Mast- und gute Saugkälber 48 bis 55,

I

Alle für die Redaktion bestimmten Mittei

die

Positionsfehler, durch web

gerät

Diese Fortsetzung

9.. . .

9. Lc8-g4!

Industrieverlag Spaeth und Linde (Berlin XV 10),

303

1926.

Goetheschen Sinne), alles von Wert.

(im

4,30

20,80;

28. De2-g4

29. Le4xg6

30. Sd2-e4

31. Se4xc3

32. Dg4-dl

33. Tel -fl

15. Sa5 - c6

16. Lg4-h5

29.

30.

31.

32.

33.

10. e5xd4

11. Sc6-a5

12. Sa5-c4

13. c7-c5

14. Sc4-a5

27. 64-43

28. Sb4-c2"

H7xg6 Dd6-c6 Dc6xc3 d3-d2 Sc2xal

15. Sblxd2 Die Partie Capablanca Bogoljuboff (London 1922) ist mit dieser Partie bis hier über­einstimmend; hier jedoch spielte Capablanca 15. Lei -b2, worauf folgte 15. . . ., Sa5- c6 16. d4 -d5, Sc6 b4 17. Sbl -d2, Sb4xc2 18. Ddlxc2, Schwarz

bald war

chen Iates Vorzuziehen 17. . . .

18. Lei - b2

19. e5xd5 Stärker, als

20. Lc2-e4

21. Ddl-bl

22. Sf3xd4

23. Lb2xd4

24. Dbl-d3

0-0 Tfl-el La4-b3 c2-c3

10. Lcl-e3

11. c3xd4

12. Lb3c2

13. Le3 - cl

14. b2-b3

15. . . .

16. 112-113

17. e4-e5?

Ein entscheidender

Richtige Lösungen zum Problem Rr. 67 sandten ein die Herren: Amtsgerichtsrat E. Ver­lach. G. Götz, Lehrer E. Simon. Prof. W. aus Gießen, Schulamtsanwärter O. Stumpf, Garben­teich.

Aufgegeben, denn nach

34. Ddlxal, Dc3xal

35. Tfl-al entscheidet sofort 35... Tf8-cS

Lösung des Problems Rr. 67.

Don H. A. L. Kuskop.

1. Ka5-b4, Ke3-e2 2. Kb4-c3, Ke2xdl oder

3. Df6 f 1 oder Tdl-el matt.

Gegen Capablanca- London 1922, sowie Dr. Lasker, M^risch-Osttau 1923 spielte Bogoljuboff hier bei weitem nicht so stark 9. . . ., e5xd4, c3xd4 und jetzt Le8-g4, was, wegen der nun von Lasker gewählten Fortsetzung 11. Sbl -c3! nicht empfehlenswert ist. Der Bogoljuboffsche Plan ist gut, immer muß er in der richtigen Zugfolge zur Ausführung gelangen; 9 Lc8-g4 10. Lei -e3 und jetzt erfte5Xd4! etc.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senders.

(Aus der »Radio-Amschau".)

Freitag, 9. Juli:

3,30 bis 4 -Ußr: Die Stunde der Jugend.

1 bis 5,45 Ahr: Hausfrauennachmittag. Pro-

Weiß zieht und seht in drei Zügen matt.

Weiß: 4 Steine Kf7; Da2; Sd2, e4.

Schwarz: 3 Steine Ke2; Bd3, e3.

Eine lehrreiche Aufgabe, wegen der zahlreichen Verführungszüge.

Partie Nr. 53.

Die nachfolgende, von Schwarz stark geführte Partie wurde im Schachturnier zu Reuyork im Jahre 1924 gespielt.

SpanischePartie.

Weiß: F. D. Iates.

Schwarz: E. D. Bogoljuboff.

steht gut. Die von Iates gewählte Fortsetzung ist keineswegs bester.

gramm u. a.:Die Frau und das Stadion", Vortrag von Frl. Hilde Kögel, Turn- und Sport­lehrerin am Stadion Frankfurt a. M. 5,45 bis 6,05 Ahr: Die Lesestunde. 6,15 bis 6,45 Ahr:Die deutschen Bäder im Rundfunk", Vortrag von Sanitätsrat Dr. Paul Frank, Direktor des Ret­tungsamtes der Stadt Berlin. 6,45 bis 7,15 Ahr: Funkhochschule Frankfurt:Reue Wege der gegen­wärtigen Philosophie: Ludwig Klages und das Problem einer Charakterkunde". Vortrag von Privatdozent Dr. Heinemann. 7,45 bis 8.15 Ahr: Italienischer Sprachunterricht. 8,15 bis 9,15 Ahr: Operettenabend. 9,15 bis 10,15 Ahr: Bunter Abend,

4

e3

in eine Verluststellung noch 17. d4d5.

17. Sf6-d5 -

18. Sc6xd4

19. Le7-f6?

Die Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom DedattionSttsch.

Schwäbisch-ländliche Disziplin.

Die Bäuerin lockt das Säule: Komm, gang her, Butzele! Komm, Listele, gangl - Das Butzele kam aber nicht.

Die Bäuerin rief ihrem Mann:Gehscht her! Gehscht glei her, du Dackel, du dommer!"Der Bauer kam und zwar sofort.

Die nette Figur.

Ich sinde, Frau T hat eine nette Figur."

Die, eine nette Figur? Da irren Sie aber ge­waltig. Die kann überhaupt nichts fertig kaufen, als höchstens einen Regenschirm."

wiederschlagen.

20. Dd8xd6

21. Lh5-g6

22. Lf6xd4

23. c5Xd4

5.

6.

7.

8.

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. O r b a ch.

1. e7-e5

2. Sb8-c6

3. a7-ad

4. SgS-f6

5. Lf8-e7

6. b7-b5

7. d7-d6

8. 0-0!

1. e2-e4

2. Sgl f3

3. Lfl-b5

4. Lb5-a4

zug verdienen. Wenn Weiß nämlich den Schwar­zen dazu zwingen wollte, müßte er mit 9. h2h3 ein Tempo verlieren.

9. d2-d4 Am die von Bogoljuboff (London 1922) eingeführte Verstärkung, beginnt mit 9...., Lc8- g4 zu vermeiden, ist hier es unbedingt notwendig, 9. h2-h3 zu ziehen.

Was Weiß spielt, ist gleichgültig, der Plusbauer muß für Schwarz entscheiden.

24.... 24. Sd5-b4

25. Dd3-f3 25. Ta8-c8

26. a2-a3 26. Tc8-c3

1. ..., Ke3-e4 2. Kb4-c3, Ke4-e3 3. Tdl-el matt.

w ,täglich." -U:

* SdnerVlun'-

VctniP, 7. 112, * «Srs

dürfte vor der Tschigorin> fchen Verteidigung 8 Seba5 usw. den Vvr>

geringe Saugkälber 40 bis 46 Mk.; Mastlämmer und Masthämmel 40 bis 46, geringere Masthäm-- mel und Schafe 38 bis 45, mäßig genährte Häm- mel und Schafe (Märzschafe) 20 bis 37 Mk.; Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kilo 77 bis 81, unter 80 Kilo 72 bis 76, von 100 bis 150 Kilo 77 bis 80, Fettschweine über 150 Kilo 76 bis 79 Mk. Marktverkauf: Bei rußigem Handel geräumt.

Berliner Produktenbörse.

Berl in, 7. Juli. Die Marktdepeschen des Auslandes waren erneut fest, auch die Schluß­forderungen geigten Erhöhungen. Beide Momente regten aber den Berliner Martt nicht sonderlich an, so daß sich allgemein nach der gestrigen Hausse eine wesentliche Beruhigung breit machte und die Preise nur wenig höher stellten. Das

lungen, Lösungen usw. sind zu richten an Schachredaktion desGießener Anzeigers".

Problem Nr. 69.

Don I. Crum.

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Delery IW - runq aufeelorbcrt, eme tunastd ernennen, btr preußischen Zrnbolb sofort do Serwaltungsrates et:

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Schachbrieflasten.

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-lus der Schachwelt.

Die Freie Schachvereinigung in Frankfurt a. Main veranstaltet von Montag, den 5., bis Mittwock), den 7. Juli, einen Wettkampf zwischen Schachmeister G. Schories und Rheinschachmeister W. Orbach. Herr Schories erwarb bekanntlich die Meisterschaft in Barmen 1905, wobei er im Stichkampfe mit Dr. S. Tartakower von 5 ge­spielten Partien 3 hiervon zu seinen Gunsten ent­scheiden konnte.

Gegenwärtig findet in Budapest ein inter­nationales Schachmeistertumier statt.

Die schöne Literatur" (Herausgeber Will Vesper; Verlag Ed. Avenarius in Leipzig) vermittelt im Juliheft in einem äußerst interessanten Aussatz über Hermann Burte, den Dichter desWilt- feber , desKatie", dem Leser ein abgerundetes Bild seines künstlerischen Könnens, das durch kurze biographische Angaben und ein ausführliches Lite­raturverzeichnis nach roefentlid) ergänzt wird. Fer­ner nimmt Hans Brandenburg in feiner Fort­setzung derBilanz der jüngsten literarischen Ver­gangenheit" Stellung zu Strindbergs dichterischem Schassen und zieht am Schluß seiner Ausführungen eine anschauliche Parallele zwischen Strindberg, Wedekind und Shaw. Aus dem weiteren Inhalt des Heftes fei noch auf die umfassenden Buchbesprechun­gen hingewiesen sowie auf die ausführliche Regi­strierung der Neuerscheinungen, der Zeitschriften­schau und Uraufführungen, denen sich eine Reihe lesenswerter und wichtiger Mitteilungen anschließen.

Das I n s e l s ch i s s. Eine Zeitschrift für die Freunde des Jnselverlags. Heft 3. Dies Heft hat dieselbe vornehm- gediegene Haltung wie alles, was der Jnselverlag.herausbringt. Es enthält vor allem zwei Iubiläumsaufsätze; einen Gruß an Däubler, den nun bald Fünfzigjähriaen, von Spunda, nebst Proben aus seinen kosmisch flutenden Versen und dem Bild seines mächtigen, dionysischen Hauptes. Und einen zum 80. Geburtstag der Elisabeth Foer- ster-Nietzsche. Dazwischen eine feine Balzac-Novelle, eine Handvoll Anekdoten, eine Ovid-Uebertragung von Hölderlin; alles ausgewählt, alles bedeutend

Büchertifch.

Steuern uni Buchführung für den Bäckermeister und Konditor- meister. Gemeinverständliche Darstellung der den Bäckermeister und Konditormeister haupt­sächlich angehenden Steuergesetze nebst einer leicht faßlichen Anleitung zur Buchführung in diesem Handwerk. Don Dr. jur. et rer. pol, K, H. Lange.

27. Df3-e2 Dorzuziehen war hie? 27. Df3-d2

27. . .. ..

geringe bereitstehende Material ist in den For­derungen zu hoch gehalten, um den Händlern hier am Platze wie auch in der Provinz große Be­tätigung zu ermöglichen. Auch Gerste ruhig, wenn auch das Riveau ein festes bleibt. Hafer hat an­haltend nur weniges Angebot bei behaupteten Preisen, in Futterstoffen zeigte sich keine sonder- ließe Belebung. Im Zeithandel kam für Weizen keine große Amsahtätigkeit zustande, da der Mehl- absah für spätere Lieferung sich nur auf einer verschwindend kleinen Basis bewegt. Lediglich laufender Monat Anaebote 1 Mark höher. Aeyn- lich waren die Verhältnisse für Roggen, auch hier stellten sich die Preise nur leicht über letzte Rotiz. Cs notierten per 1000 Kilo: Roggen, märt, 215 bis 218; Sommergerste 205 bis 212; inländ. Gerste 209 bis 219; Hafer, märf., 190 bis 204; Mais (loko Berlin) 174 bis 178; per 100 Kilo: Weizenmehl 38 bis 40; Roggenmehl 30,50 bis 31,50; Weizenkleie 10; Roggenkleie 11,25; Viktoriaerbsen 35 bis 46; kleine Speise- erbsen 30 bis 34; Futtererbsen 22 bis 27; Pe- luschkÄr 23,50 bis 27; Ackerbohnen 22 bis 24,50 Wicken 32 bis 33; Lupinen (blau) 14,50 bis 16,50; Lupinen (gelb) 19 bis 21,50; Rapskuchen 14,30 bis 14,50; Leinkuchen 19 bis 19,50; Trockenschmhel 10,20 bis 10,70; Sohaschrot 20,20 bis Kartoffelflocken 23,80 bis 24.20 Mark.

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